Im Frühjahr, Sommer und Herbst zieht es viele Motorradfahrer auf die Straßen. Bei allem Fahrspaß sollte die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Motorradfahrer sind aufgrund der fehlenden Karosserie relativ ungeschützt den Umwelteinflüssen und Straßenbedingungen ausgesetzt.
Um den Schweregrad der Verletzungen im Falle eines Sturzes oder Unfalls zu minimieren, sollten Motorradfahrer daher immer auf gute Schutzkleidung zurückgreifen. Neben dem obligatorischen Schutzhelm finden sich auf dem Markt auch Spezialschuhe, Handschuhe, Jacken u. v. m. Um sich so gut wie möglich zu schützen, sollten Motorradfahrer gute Schutzbekleidung nutzen.
Doch eine Motorradjacke, die mit zahlreichen Protektoren auch am Rücken ausgestattet ist, kann nicht nur eine kostspielige Anschaffung sein. Vor allem auch bei hochsommerlichen Temperaturen ist der Vollschutz etwas unkomfortabel. Wer dann auf eine leichtere Jacke zurückgreifen möchte, sollte den Schutz dennoch großschreiben und zumindest einen Rückenpanzer kaufen. Denn besonders Wirbelsäulenverletzungen können schwerwiegende Folgen haben.
Rückenprotektoren für Motorräder sollen die Wirbelsäule vor Verletzungen schützen, die durch übermäßiges oder wiederholtes Bücken verursacht werden. Tatsächlich werden Motorrad Rückenprotektoren oft als eine der besten Investitionen in die eigene Gesundheit bezeichnet. Generell eignen sich die Protektoren jedoch auch für andere Sportbegeisterte wie Reiter, Biker oder Skifahrer bzw.
Wie man den richtigen Motorrad Rückenprotektor auswählt
Bei all den verschiedenen Rückenprotektoren die man am Markt kaufen kann, ist es wichtig den richtigen Motorrad Protektoren zu wählen. Wenn es um Motorrad Rückenprotektoren geht weiß jeder, dass man sie braucht. Aber nicht jeder weiß, worauf man bei einem Qualitätsset achten muss.
Bei der Suche nach dem besten Rückenprotektor für Ihr Motorrad müssen Sie einige Faktoren berücksichtigen:
- Kosten
- Größe
- Einfache Installation
- Unterstützung
- Komfort
- Haltbarkeit
Es gibt viele Arten von Rückenprotektoren. Ein Motorrad Rückenprotektor ist eine Schutzhülle, die unten und oben um den Rücken passt. Er hat in der Regel einen Gurt, der quer über die Brust verläuft und um den Hals gelegt wird.
Wenn Sie längere Zeit sitzen müssen, können Sie damit Verletzungen der Wirbelsäule und der Hüfte vorbeugen. Sie dienen aber ganz besonders der Sicherheit, wenn Sie einen gefährlichen Sport ausüben. Sie können auch verwendet werden, um zu verhindern, dass eine Person sich bei einem Sturz vom Motorrad verletzt.
Wie muss ein Rückenprotektor sitzen?
Auf dem Motorrad sollte der Rückenprotektor vor allem eines nicht: einschneiden. Sitzt die Weste zu eng, kann so nicht nur das Fahrvergnügen vermindert sein. Auch der Blutfluss zwischen Beinen und Oberkörper kann bei einem zu eng anliegendem Rückenprotektor in der Weste zufolge negativ beeinflusst werden. Dadurch ist dann mitunter auch das Empfinden in den unteren Extremitäten vermindert.
Zudem muss die Passgröße garantieren, dass der Rückenprotektor auch tatsächlich sicher über der Wirbelsäule liegt und nicht verrutschen kann. Achten Sie daher bei Ihrem eigenen Rückenprotektor-Test auch auf die passende Größe, wenn Sie einen Rückenprotektor kaufen wollen. Die Westen dürfen weder zu eng, noch zu weit sitzen.
Es bietet sich für den eigenen Rückenprotektor-Test an, mehrere Protektoren im Fachhandel anzuprobieren, um die für Sie passende Größe zu ermitteln. Einige der Rückenprotektoren sind mit einem zusätzlichen Nierengurt ausgestattet. Schließlich ist die Passform der Protektoren das wichtigste.
Vorteilhaft sind Rückeprotektoren, die eine leichte Passform besitzen. Durch eine leichte Mesh-Weste schmiegt sich ein Rückenprotektor überdies gut an den Körper an. Einschneiden wiederum ist durch Softshell-Material unwahrscheinlich.
Testergebnisse und Empfehlungen
Das Magazin „Motorrad“ hat Rückenprotektoren unter die Lupe genommen. Gute Nachrichten für Motorradfahrer: Bei Rückenprotektoren können sie oft auf gute Produkte zurückgreifen. So ist nur einer beim Test der Zeitschrift «Motorrad» als «mangelhaft» durchgefallen.
Die Redakteure haben 17 Einschubrücken-Protektoren für Motorradjacken zu Preisen von rund 19 bis 160 Euro unter die Lupe genommen. Sieben Protektoren sind «sehr gut», genauso viele schneiden «gut» ab, während sich zwei als «befriedigend» erweisen.
Beispiele für getestete Produkte:
- Alpinestars Nucleon KR-1: Die Kombination aus Weichschaum und Hartschale ist sehr gelungen.
- BMW Rückenprotektor: Der Weichschaumprotektor spricht sehr gut an und bietet viel Schutz vor allem durch eine hervorragende Abdeckung und gute Fixierung.
- Dainese Manis D1: Gute Restkraftwerte, höchster Tragekomfort, tolle Möglichkeiten zur Fixierung und Anpassung. Bietet höchste Sicherheit und guten Komfort.
- Forcefield Blade: Die Laborwerte bei der Schlagdämpfungsprüfung waren ausgezeichnet, außerdem spricht das Material schnell und sensibel an.
- IXS Center Back: Federleicht und schmeichelnd schmal - bei der Anprobe greift man gerne zum wegen der einfachen Handhabung. Die Restkraftwerte sind aber eher mäßig.
- Modeka 6983: Bewährter SasTec-Protektor mit erstklassigen Schlagdämpfungswerten eingesteckt in eine günstige Textilhülle. Komfort und Sicherheit sind gut.
- Ortema P1 Dynamic: Anschmiegsam und sehr beweglich deckt der von der Halswirbelsäule bis zum Steißbein den Rücken vorbildlich ab. Die Restkraftwerte können sich sehen lassen, die Verarbeitungsqualität ist auch super.
- Vanucci Rückenprotektor: Hervorragende Restkraftwerte, guter Tragekomfort, passt auch unter enger Kombi prima.
Testergebnisse im Überblick:
| Rückenprotektoren | Gesamtpunkte | MOTORRAD-Urteil |
|---|---|---|
| Alpinestars Nucleon KR-1 | 89 | sehr gut |
| Dainese Manis D1 | 86 | sehr gut |
| Ortema P1 Dynamic | 85 | sehr gut |
| Vanucci Rückenprotektor | 84 | gut |
| BMW Rückenprotektor | 81 | gut |
| Modeka 6983 | 77 | gut |
| Forcefield Blade | 67 | befriedigend |
| IXS Center Back | 68 | befriedigend |
| Tryonic See+ | 63 | befriedigend |
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