Rennrad Rucksack Test Vergleich: Finde den idealen Begleiter für deine Touren

Wenn du ein ambitionierter Fahrradfahrer bist, weißt du, wie wichtig die richtige Ausrüstung für dein Fahrerlebnis ist. Ein gut durchdachter Rucksack kann den Unterschied zwischen einem angenehmen und einem unangenehmen Erlebnis ausmachen.

Du hast mal wieder eine längere Tour mit dem Rennrad vor und weißt nicht, wohin mit Regenjacke, Erste-Hilfe-Set und Wertsachen? Ein häufiges Problem, das viele Radfahrer kennen, ist der Mangel an Stauraum für Wasser, Snacks und persönliche Gegenstände während der Fahrt. Herkömmliche Rucksäcke sind oft zu schwer oder unhandlich, was das Fahren erschwert.

Hier kommt der Rennrad Rucksack ins Spiel. Diese speziellen Rucksäcke sind leicht und aerodynamisch gestaltet, sodass sie während der Fahrt nicht stören. Für den Radsport optimierte Aero Rucksäcke vereinen Leichtigkeit und Funktionalität auf perfekte Weise. Mit einem Gewicht, das kaum spürbar ist, kannst du dich ganz auf deine Fahrt konzentrieren.

Der Aero-Rucksack ist so konzipiert, dass er eng am Körper anliegt und somit den Luftwiderstand minimiert. Dies ist besonders wichtig, wenn du hohe Geschwindigkeiten erreichen möchtest. Ein weiteres Highlight ist die integrierte Trinkblase. Hydration ist beim Radfahren unerlässlich, und mit einer Trinkblase hast du immer ausreichend Wasser zur Hand. Du musst nicht mehr anhalten, um deine Wasserflasche zu erreichen - einfach den Schlauch herausziehen und weiterfahren. Diese Funktion ist besonders praktisch für lange Touren, bei denen du nicht ständig anhalten möchtest.

Hier findest du eine große Auswahl an Rucksäcken, die speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern zugeschnitten sind. Wähle zwischen zahlreichen Modellen in unterschiedlichen Größen, Designs, Materialien und Ausstattungen. Das breit gefächerte Angebot reicht dabei von kleinen, leichten Rucksäcken in denen sich alles Nötige für einen kurzen Ausflug mit dem Fahrrad verstauen lässt, über trendige Modelle für die Stadt bis hin zu komfortablen, geräumigen Modellen, in denen man ohne Weiteres eine Ausrüstung für mehrtägige Touren unterbringen kann.

Warum ein Rennrad-Rucksack?

Viele Fahrradfahrer bevorzugen einen Rucksack für ihre Fahrten. Vor allem bei eher kurzen Distanzen fällt das ständige An- und Abmachen einer Fahrradgepäcktasche weg oder sie wählen den Rucksack aus dem einfachen Grund, weil ihr Rad keinen Gepäckträger hat. Dazu kommt: Fahrradrucksäcke funktionieren auch ohne Fahrrad gut. Man kann damit einkaufen gehen, unterwegs eine Besichtigungstour machen.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Die Last des Fahrradrucksacks liegt beim Fahrradfahren auf dem Rücken. Und je schwerer der Rucksack samt Inhalt, desto wichtiger ist der Tragekomfort. Aus diesem Grund muss ein Fahrradrucksack über einen stabilen Rücken - idealerweise ergonomisch geformt - verfügen, sodass die Gegenstände nicht in den Rücken des Fahrers drücken. Damit man am Rücken nicht ins Schwitzen kommt, sollte ein Fahrradrucksack eine gute Belüftung haben. Ebenfalls wichtig für den Tragekomfort sind gepolsterte und ergonomisch geformte Schultergurte, auch ein Brustgurt und ein Hüftgurt sind sinnvoll, da sie helfen, den Fahrradrucksack fest am Körper zu fixieren. In hügeligem, unebenen Gelände erhält der Fahrer aufgrund des Gewichts am Rücken mehr Stabilität. Im Unterschied zu Wanderrucksäcken sind die Hüftflossen nicht von so großer Bedeutung, da das Gewicht beim Fahrradfahren nicht von der Hüfte mitgetragen werden soll.

Selbst Schönwetterradler können von einem Regenschauer überrascht werden, daher sollte der Fahrradrucksack wasserdicht bzw. nicht sofort durchgenässt sein. Wasserdichte Rucksäcke sind entweder aus einem wasserdichten Material wie beispielsweise LKW-Planen oder sie verfügen über eine Regenhülle, die meistens im Boden des Fahrradrucksacks verstaut ist. Einen Blick sollte man auch auf die Verschlüsse werfen. Rollverschlüsse schützen das Innere in der Regel besser vor eindringendem Wasser.

Weitere wichtige Aspekte:

  • Kann ich mein Laptop gut und sicher im Fahrradrucksack verstauen? Sieht er schick genug fürs Büro aus? Ein City-Rucksack hat meistens andere Anforderungen zu erfüllen als ein Tourenrucksack.
  • Laptop-Fach: Ein Laptop-Fach haben viele Fahrradrucksäcke in unserem Test, das Fach sollte gepolstert sein und das Laptop schützen.
  • Stauraum: Viel Stauraum ist wichtig, wenn Sie auch Einkäufe transportieren möchten. Weitere Zusatzfächer benötigen Sie dafür nicht.
  • Für Touren: Flickzeug, Wechselwäsche, Trinksystem - für eine Tour wird der Fahrradrucksack anders gepackt als im Alltag.
  • Für Helmträger: Viele Rucksäcke verfügen über eine praktische Helmhalterung.
  • Trinksystem: Tourenrucksäcke verfügen häufig über die Möglichkeit, ein integriertes Trinksystem mitzuführen. So können Sie eine Trinkblase - die müssen Sie meistens separat kaufen - mit Wasser oder isotonischen Getränken mitnehmen und auf Wasserflaschen verzichten. Durch einen Ausgang legen Sie den Schlauch der Trinkblase nach vorn, sodass Sie unterwegs während der Fahrt trinken können.

Materialien und Technologien

Wind und Wetter machen dir auf dem Rennrad nichts aus; genauso wenig wie deinem Rennrad-Rucksack. Wir verwenden leistungsstarke Materialien mit PFC-freier schmutz- und wasserabweisender Imprägnierung. Die umweltverträgliche DWR (Durable Water Repellency) Beschichtung des Radrucksacks sorgt dafür, dass Wasser auf der Außenseite der Textilien abperlt, ohne die Umwelt zu belasten.

Ein extrem leichtes Polyamidgewebe mit markanter Wabenstruktur: Das 100 Denier Gewebe wird bei stark gewichtsreduzierten Rucksäcken eingesetzt, die 210 Denier Variante bei den Bikerucksäcken. Die in Wabenstruktur eingewebten Verstärkungsfäden erhöhen die Weiterreißfestigkeit und bringen so Stabilität in das dünne Textil.

  • > D steht für Denier - eine Maßeinheit für das Garngewicht. 600D bedeutet, dass 9.000 Meter des Garns 600 Gramm wiegen.
  • > PES steht für Polyester.
  • > PA steht für Polyamid (auch bekannt als Nylon).

Die ergonomisch geformten Rückenpolster des Contact Systems schmiegen sich dem Rücken an und verteilen so das Gewicht der Ladung gleichmäßig. Das schont zum einen den Rücken und sorgt für Komfort, zum anderen lassen sich Lasten körpernah am leichtesten tragen.

Dieses deuter Produkt wurde von uns ohne den Einsatz von per- & polyfluorierten Chemikalien hergestellt.

Modelle im Vergleich

Ortlieb Velocity 17

Der Ortlieb Velocity 17 ist die klassische Kuriertasche. Ideal für kleinere Menschen oder diejenigen, die nicht viel transportieren möchten. Der Rucksack trägt sich angenehm leicht am Rücken. Eine verstärkende Rückenplatte sorgt dafür, dass sich keine spitzen Ecken in den Rücken bohren. Von außen hat der Velocity ein Rückenpolster, das für den notwendigen Abstand zwischen Rücken und Rucksack sorgt. Weiteren Tragekomfort bieten die ergonomisch geformten Gurte. Sie sind gepolstert und innen mit Mesh ausgestattet. Die Einstellung der Schultergurte funktioniert einfach und intuitiv. Einen Brust- und einen Hüftgurt hat der Rucksack ebenfalls. Ganz in Kurier-Manier hat die Tasche einen Rollverschluss, der mit einem Klettverschluss verschlossen wird. Unterhalb des Klettverschlusses kann man bei Bedarf ein Blinklicht oder einen Helm befestigen. Das Ortlieb-Logo reflektiert Licht in der Dunkelheit. Im Inneren ist ein großes Fach mit einem Reißverschluss und ein gepolstertes Laptop-Fach. Pluspunkte gibt es auch hier beim Wasser-Test. Das Material hält dicht. Ortlieb gibt auf seine Produkte - übrigens auch Made in Germany - fünf Jahre Garantie. Der Velocity 17 ist in mehreren Farben erhältlich.

Deuter Trans Alpine 30

Unsere Empfehlung für Tourenradler: der Deuter Trans Alpine 30. Der Fahrradrucksack steckt voller Überraschungen für den Fahrradfahrer. Mit 30 Litern Volumen hat der Trans Alpine den zweitgrößten Stauraum von allen Fahrradrucksäcken im Test. Der Rucksack hat einen Kontaktrücken mit Belüftungskanal. Die Gurte sind ebenfalls ergonomisch geformt, gepolstert und mit Mesh überzogen. Auf Höhe der Schulter sind Lageverstellriemen angebracht. Der Brustgurt hat eine integrierte Pfeife und kann leicht in der Höhe verstellt werden. Der Hüftgurt hat Hüftflossen mit kleinen Taschen. Kommen wir zu den Fächern - davon gibt es viele. Zunächst: Im Boden befindet sich die Regenhülle. An den Seiten sind rechts und links elastische Netz-Taschen eingenäht. Über einen Reißverschluss kann man einfach den Boden des Trans Alpine 30 erreichen. Links an der Seite ist ein Luftpumpenfach. Fächer über Fächer: Vorne ist noch ein offenes Einschubfach, ein weiteres Fach mit wiederum einem Fach und drei offenen und einsehbaren kleinen Fächern. Das Hauptfach hat wieder zwei Fächer und verfügt über eine Vorrichtung für ein 3-Liter-Trinksystem. Reflektoren am Rucksack und auf der wasserdichten Regenhülle sorgen für Sichtbarkeit im Dunkeln.

Osprey Raven 10

Der Osprey Raven 10 ist auf die weibliche Anatomie zugeschnitten - und das Konzept hat uns in der Praxis voll überzeugt: Der Rucksack sitzt angenehm und stabil, ideal für sportliche Touren und Tagesausflüge sowie Trails. In den Zehn-Liter-Rucksack passt zwar nicht viel rein, es reicht aber für Regenjacke, Apfel, Energieriegel & Co. Eine 2,5-Liter-Trinkblase ist hier schon dabei. Und in der Tool-Tasche befindet sich eine Werkzeugrolle. Neben dem Hauptfach mit weiteren Fächern gibt es an der Front ein elastisches Schnellzugriffsfach für beispielsweise die Regenjacke und ein Reißverschlussfach, das überraschend tief ist. Die Lasten werden sehr gut verteilt. Wir waren auf unserer Teststrecke mit sechs Kilogramm Zuladung unterwegs. Der Rucksack liegt eng am Körper, und auch bei sportlichen Fahrten bleibt er stabil am Rücken. Auch die Schultergurte sind gepolstert und mit atmungsaktivem Mesh versehen. Der Brustgurt ist magnetisch. Besonders gut gefallen hat uns, dass der Osprey Raven 10 kompakt ist und den Fahrerinnen viel Bewegungsfreiheit bietet. In unserem Regentest hat das Material dem Wasser gut standgehalten, allerdings sind die Nähte an den Reißverschlüssen nicht verschweißt. Hier dringt bei Starkregen Wasser ein.

Deuter Bike 14

Großen Männern und Frauen möchten wir den Deuter Bike 14 für Tagestouren empfehlen. Der Hersteller empfiehlt den Rucksack für Menschen ab 1,70 m; für uns mit 1,71 m Körpergröße ist der Rucksack aber nicht passend, daher würden wir den Rucksack erst ab einer Körperlänge von 1,75 m empfehlen. Mit 14 l Fassungsvermögen eignet sich der Rucksack für Tagestouren oder die Freizeit. Die Fächeraufteilung ist durchdacht: Das Frontfach lässt sich fast komplett aufklappen, hier befinden sich dann weitere Fächer, darunter ein Reißverschlussfach für Schlüssel und Portemonnaie. An den Seiten sind elastische Taschen für beispielsweise Trinkflaschen angebracht. Der Rucksack verfügt auch über eine Trinkblasenvorrichtung. Das Haupftfach lässt sich weit öffnen. Die Zuladung liegt bei zwei bis sechs Kilogramm, bei sechs Kilogramm lässt der Tragekomfort nach. Die Schultergurte sind ergonomisch geformt, gepolstert und atmungsaktiv.

Cylite Touring Backpack 01

Der Cylite Touring Backpack 01 ist mega komfortabel! Der 23-Liter-Rucksack liegt eng am Körper an und kann mithilfe der Kompressionsriemen kompakt zusammengepresst werden. Der Kontaktrücken ist mit Belüftungskanälen versehen, sodass die Luft gut zirkulieren kann. Sowohl die Rückseite des Rucksacks als auch die Schultergurte sind mit Luftlöchern versehen. Die Schultergurte sind ergonomisch geformt. Hier befinden sich auch die Taschen, eine mit Reißverschluss, die andere ist nach oben offen. Größere Smartphone können aber in den Hüftflossen untergebracht werden. In jeder Flosse sind zwei elastische Taschen untergebracht: eine mit Zugriff von der Seite und eine mit Zugriff von oben. An der Front des Cyclite Touring Backpack 01 befinden sich mehrere Fächer: Zum einen sind hier das Helmnetz und im Boden die Regenhülle untergebracht. Das Hauptfach ist über die Rückseite zugänglich. Im Innenfach gibt es die Möglichkeit, eine Trinkblase unterzubringen. Das Material ist sehr dünn, aber stabil. Allerdings war unser weißes Testmodell etwas empfindlich bei Dreck.

Ortlieb Vario

An dieser Stelle möchten wir auch ein Hybridmodell empfehlen: den Ortlieb Vario. Ortlieb hat eine pfiffige und schnelle Lösung gefunden, um eine Fahrradtasche auch als Rucksack tragen zu können. Die Idee: Auf einer Seite der Tasche befindet sich das Quick-Lock-Befestigungssystem und auf der anderen ist ein gepolstertes Tragesystem mit Brustgurt und ergonomischen Schulterträgern untergebracht. Die sogenannte Flap verdeckt dann jeweils die Seite, die gerade nicht genutzt wird. Dabei wird die Flap einfach festgehakt. Der Wechsel funktioniert gut, im Praxistest ging es bei uns von Mal zu Mal besser und schneller. Das Quick-Lock-Befestigungssystem lässt sich ohne Werkzeug an das Fahrrad anpassen. Die Klemmen für den Gepäckträger lassen sich auf der oberen Schiene positionieren, indem man sie öffnet, die richtige Position sucht und die Klemmen wieder schließt. Ein Kratzschutz sorgt dafür, dass der Lack des Gepäckträgers vor Kratzer geschützt ist. Dreht man am Rädchen des Arretierhaken auf der unteren Schiene, können die gewünschte Position des Hakens und der gewünschte Winkel eingestellt werden. Als Rucksack lässt sich die Tasche gut und angenehm tragen: Die Gurte sind ergonomisch geformt und gepolstert. Für schmale Schultern können sie jedoch zu groß ausfallen. Auch ein Brustgurt ist dabei. Das Rückenteil ist verstärkt und mit Lüftungskanälen versehen. In der Flap ist eine Tasche integriert, an die man jedoch nicht gut herankommt, wenn die Tasche als Gepäckträgertasche im Einsatz ist. Wermutstropfen: Mit über 1.600 Gramm Eigengewicht ist der Vario recht schwer. Die Tasche ist dafür wasserdicht und das Material macht einen extrem robusten Eindruck. Sollten dennoch Schäden auftreten, hat man bei Ortlieb die Möglichkeit, die Tasche reparieren zu lassen.

Vaude Clubride Urban 17

Der wasserdichte Vaude Clubride Urban 17 eignet sich für Pendler, fürs Büro und den City-Alltag. Der nachhaltigig produzierte Rucksack hat uns sehr gut gefallen und ist eine gute Alternative zu unserem City-Testsieger. Neben dem Hauptfach gibt es ein kleines Laptopfach. Hier passen nur Geräte bis 13,3 Zoll rein. Weitere kleine Innenfächer sind ebenfalls vorhanden. Leider gibt es kein Frontfach für den Schlüssel oder das Portemonnaie. Dank des Klappverschlusses kann man den Rucksack schnell öffnen und wieder schließen. Die ergonomischen Schultergurte sind gepolstert, einen Hüft- oder Brustgurt gibt es jedoch nicht. Für leichte Lasten ist der Rucksack mit seinem 17-Liter-Fassungsvermögen ideal. Schwere Lasten würden wir hiermit nicht transportieren. Der Kontaktrücken ist mit einem Ventilationskanal versehen, der für kurze Strecken in der City ausreicht.

Evoc Explorer Pro 26

Der Evoc Explorer Pro 26 ist für Mehrtagestouren und Bikepacking gemacht. Der Hersteller empfiehlt den Rucksack für eine Rückenlänge von 38-43 Zentimeter. Der Rucksack bietet viel Stauram, ist allerdings mit mehr als 1.300 Gramm kein Leichtgewicht. Ungewohnt ist der Hüftgurt: Man legt das breite Band, das über einen Klettverschluss verschlossen wird, um den Bauch, ähnlich wie ein Taillenband bzw. Kummerbund. Darüber verschließt man den Steckverschluss. Hüftflossen sind hier ebenfalls angebracht. Die Schultergurte sind ergonomisch und atmungsaktiv, allerdings auch ein bisschen hart, was uns beim längeren Tragen gestört hat. Die Last ist gut auf den Hüften verteilt, Schultern und Rücken werden somit entlastet. Gut ist auch die Belüftung am Rücken. Der Kontaktrücken ist am unteren Rücken gepolstert und mit Belüftungskanälen versehen, sodass die Luft gut zirkulieren kann. Eine Regenhülle und eine Helmhalterung sind ebenfalls vorhanden, allerdings gibt es nur ein reflektierendes Element.

Thule Alltrail 22L

Der Thule Alltrail 22L eignet sich für den Alltag und kurze Touren mit dem Rad. Ausgestattet ist der Rucksack mit einer Regenhülle und einer 2,5-Liter-Trinkblase. Gefallen hat uns, dass der Trinkschlauch magnetisch ist, sodass der Schlauch nach dem Trinken wie von selbst wieder zum Schultergurt zurückkehrt. Der Rucksack hat an der Front eine Einschubtasche und eine Reißverschlusstasche mit kleinen Fächer für Schlüssel & Co. An den Seiten sind elastische Taschen. Das Hauptfach hat neben dem Trinkblasenfach zwei weitere Fächer, in einer davon ist die Regenhülle verstaut. Neben den ergonomisch geformten Schultergurten gibt es einen Hüftgurt sowie einen Brustgurt. Die Last wird gut verteilt, der Rucksack sitzt nah am Körper. Allerdings fällt der Belüftungskanal am Rücken eher dünn aus, für längere Touren und schweißtreibende Aktivitäten ist der Rucksack daher eher nicht geeignet. Schade ist, dass keine reflektierend...

Persönliche Erfahrungen und Fazit

Das Rennradfahren mit Rucksack hat einen schlechten Ruf - zu recht….. mit diesem Rucksack sicher nicht! Er sitzt perfekt auf dem Rücken, die Größe ist genau richtig für lange bis sehr lange Touren, oder aber auch die Fahrt zur Arbeit. Verarbeitet in gewohnter sehr guter Deuter Qualität. Aerodynamisch verbrennt er sicher kein Watt zuviel. Der Rucksack ist gut verarbeitet.

Der beabsichtigte Einsatzzweck: Auf Gravel-/Rennradtouren einen Trinkrucksack mit mehr als 1,5, aber weniger als 3 Liter Trinkblasenvolumen zu verwenden. Also: Trinkblase 2L (Deuter v2) + Brille am Gurt + DJI Action 5 am Gurt + hinten Sony a 6300/6500 mit 50/85mm Objektiv + Regen-/Windjacke + Merino T-Shirt + EC/Kreditkarte und Geldschein + 2 Riegel + "Minipflegetasche" (Pflaster + kl. Zahnbürste, 3 Zahnpastastückchen, SeaToSummit Ultralight Handtuch "S". Dann ist der kl. Rucksack auch vollends gefüllt. (Den Regenschutz in der kl.

Urteil nach 3 Fahrten mit ca. Der Rucksack kann oben genanntes gut transportieren, auch wenn ein größerer/stabilerer dies komfortabler kann. Bequem ist es meiner Meinung nach aber nur mit der 2L Trinkblase und dann max Regenjacke und T-Shirt sowie ein paar Geldscheinen. Aller weitere verändert die "Form" bzw. den Tragekomfort. Es "geht" allerdings durchaus auch "voll".

Er ist allerdgins in meinen Augen kein von Anfang an als Trinkrucksack vorgesehener Kandidat. Hier ist die Schlauchführung sowohl im Inneren, als auch beim Austritt und ebenfall extern verlaufend stark verbesserungwürdig. Der Trinkschlauch hat keine Führung. Direkt "im Schultertragegurt spürt man ihn eindeutig. und dann baumelt der Schlauch wild umher. Mit eigenem Umbau/Erweiterung passt das schon. Aber ein Einsatz, der vorrangig als Trinkrucksack gedacht war, wird bei mir nicht erfüllt.

Transparenz-Hinweis: Ich empfehle in diesem Beitrag Produkte und nenne Firmennamen, ohne dass ich dafür vom jeweiligen Hersteller eine Gegenleistung erhalte. Die Empfehlungen basieren auf gewissenhafter Recherche, Erfahrungswerten von Lesern oder vorhandenen Bewertungen zum jeweiligen Produkt. Enthaltene Affiliate-Links sind immer mit einem * als solche gekennzeichnet.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0