Rursee-Radweg: Entdeckungstour durch die Eifel

Der Rursee, eingebettet in den Nationalpark Eifel, ist Teil einer der größten Talsperren Deutschlands. Ursprünglich diente die Rurtalsperre zusammen mit dem Obersee und dem Urftsee der Wasserstandsregulierung.

Heute sind die Nutzungen vielfältiger: Stromerzeugung, Trinkwasserspeicher und der Tourismus spielen eine bedeutende Rolle. Während aus dem Obersee Trinkwasser aufbereitet wird, liefert der im Nationalpark Eifel gelegene Urftsee die Wasserkraft zur Stromgewinnung im Jugendstilkraftwerk Heimbach.

Und auf und am Rursee tummeln sich im Sommer Badegäste, Segler, Surfer, StandUp-Paddler und Angler, während die Fahrgastschiffe der Rursee-Schifffahrt über die Seenplatte gleiten.

Wasser zieht die Menschen magisch an, schon immer. Wasser löscht den Durst, es erfrischt, gibt Kraft und es kann Energie daraus gewonnen werden. Der Rursee hat viel Wasser zu bieten und der RurUfer-Radweg führt an diesem belebenden Nass vorbei.

Der RurUfer-Radweg

Auf der westlichen Route unserer Rursee-Runde fahren wir auf dem RurUfer-Radweg, an dem drei neu errichtete Rast- & Erlebnisorte liegen. Sie sind mit Hörstationen, einer Infostele, Fahrradabstellbügel und einer Picknickgruppe oder Relaxliegen ausgestattet.

Übergreifendes Thema des RurUfer-Radweges ist der "Wandel", der an den einzelnen Stationen thematisch inszeniert wird. Abwechslungsreiche Passagen entlang der Rur zwischen der Quelle im Hohen Venn bei Botrange (Belgien) und der Mündung in die Maas bei Roermond (Niederlande) durch fünf unterschiedliche Regionen bieten Dir dabei immer neue Eindrücke.

Entdecke faszinierende Landschaften auf dem Start des RurUfer-Radwegs. Von Signal de Botrange, dem im Hohen Venn gelegenen höchsten Punkt Belgiens geht es für Dich über das ehemalige Tuchmacherstädtchen Monschau durch das tiefe Kerbtal der Rur bis zur Rurseenplatte.

Zerklüftete Gesteinsformationen, Burgen und wild aufragende Felstürme sowie eine sanft gewellte Börde-Landschaft mit Ackerflächen und künstlich angelegten Flussarmen stecken diese Etappe ab.

Düren mit seinem 50er Jahre-Charme, Jülich mit seinen Festungsbauwerken sowie das Indeland, das sich mitten im Strukturwandel vom Braunkohletagebau zu einer neuen Landschaft befindet prägen des Weiteren diese Etappe des RurUfer-Radwegs.

Die dritte Etappe führt Dich entlang der Bördenlandschaft von Jülich nach Roermond. Neben einer idyllischen Flussauenlandschaft bietet die Tour auch einige historische und kulturelle Highlights. Von Burgen und Herrenhäusern über verschiedene Museen bis hin zu Relikten aus Zeiten des Steinkohlebergbaus, gibt es für Dich viel zu entdecken.

Für ausgedehnte Ausflüge am RurUfer-Radweg empfehlen wir Dir die angeschlossenen Schleifen, auf denen Du nach Deiner Tour wieder am Ausgangspunkt angelangst. Entdecke auf dieser Tour die deutschbelgische Grenzregion zwischen Kalterherberg und Robertville, die mit zalreichen Flüssen und Bächen, einem Stausee, einer mittelalterlichen Burg sowie dem höchsten Punkt Belgiens im Hohen Venn Einiges zu bieten hat.

Erkunde auf dieser Tour die facettenreiche Landschaft der deutsch-belgischen Grenzregion zwischen Monschau und Sourbrodt. Ob Fichtenwälder, das idyllische Rurtal oder das europaweit einzigartige Hohe Venn, es gibt landschaftlich viel zu entdecken.

Erlebe wunderschöne und vielseitige Landschaftserlebnisse in der Venn- und Rurlandschaft bei Monschau. Wild-romantisch und gleichzeitig etwas unheimlich, so lässt sich das Hohe Venn wohl am besten beschreiben.

Entdecke das Monschauer Land mit all seinen Facetten. Von Kalterherberg aus führt die Tour durch das idyllische Rurtal über das ehemalige Tuchmacherstädtchen Monschau bis Einruhr am Rursee und durch den Nationalpark Eifel zurück nach Kalterherberg.

Landschaftlich prägen der malerisch inmitten des Nationalparks Eifel gelegene Rursee und das idyllische Rurtal die Tour. Landschaftstypisch für das Monschauer Land sind auch die imponierenden meterhohen Haushecken innerhalb der Siedlungen, die als Windschutz für die einzelnen Höfe angelegt wurden sowie ein ausgeprägtes Flurheckensystem.

Radtour rund um den Rursee

Die Tour führt einmal rund um den Rursee, am Ufer des Rurstausees entlang und gewährt Dir zahlreiche atemberaubende Ausblicke auf den See und die umgebende Eifellandschaft sowie die herrliche Landschaft des Nationalparks Eifel.

Eine gute halbe Auto-Stunde südlich von Aachen liegt malerisch inmitten eines großen Waldgebietes im Nationalpark Eifel, die Rurtalsperre Schwammenauel, bei der es sich mit 203 Mio Kubikmetern Inhalt und einer Wasserfläche von acht Quadratkilometern um die zweitgrößte Talsperre der Bundesrepublik handelt. Gemeinsam mit dem Obersee und dem Urftsee bildet sie die Eifeler Seenplatte.

Die Tour führt einmal rund um den Rursee und gewährt immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den See und die umgebende Eifellandschaft. Auf weiten Teilen der Strecke säumt dichter Laubwald das Ufer.

Über Kraftwerksanlagen und Staumauern hinaus trifft man im Rahmen der Radtour auf ein einzigartiges Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten, da die Route den Nationalpark Eifel als einzigen Nationalpark in Nordrhein-Westfalen durchquert.

Hier sind Biber als Sympathieträger des Naturschutzes, aber auch Uhu und Wildkatze, Wespenbussard und Roter Milan, Bärwurz- und Narzissenwiesen oder Hirschzunge und Buchenfarn heimisch.

Mitten im Nationalpark Eifel sind die Radler auf ihrer Radtour unterwegs, mit Blick auf die Segler, Stand-up-Paddler und die Schiffe der Rurseeflotte. Mal fahren die Radler am Ufer des Rursees entlang, dann geht es wieder durch den Wald.

Picknickplätze mit Blick auf den See laden zu einer Entspannungspause ein. Der Wind weht leicht über das glitzernde Wasser, am Ufer plätschert es leicht.

Radfahren im Nationalpark Eifel

Möglichkeiten zum Radfahren bestehen auf dem 104 km langen Radwegenetz im Nationalpark Eifel. Die Wege sind speziell für Radfahrer:innen gekennzeichnet und bieten Fahrradspaß für Familien mit Kindern, Pedelec-Fahrer:innen und Genussradelnde.

Damit sowohl Wandernde als auch Radfahrer:innen ihren Besuch im Nationalpark Eifel genießen können, ist es wichtig, dass beide Gruppen aufeinander Rücksicht nehmen. Die freigegebenen Radwege im Schutzgebiet sind für gemütliche Radler:innen und Radwandernde gedacht.

Rursee-Runde: Routenbeschreibung

Knotenpunkte: 71 - 86 - 3 - 64 - 22 - 21 - 87 - 86 - 71

Start ist in Heimbach an der Rurbrücke "Über Rur" (Knotenpunkt 71). Von hier aus fahren wir auf dem RurUfer-Radweg Richtung Rurberg. Zunächst geht es unterhalb der Burg Hengebach und oberhalb des Kurparks am Heimbacher Staubecken entlang zum Jugendstilkraftwerk Heimbach und weiter zum Staudamm und Schiffsanleger Schwammenauel.

Am Knotenpunkt 86 verlassen wir den RurUfer-Radweg und folgen der Beschilderung zum Knotenpunkt 3 Richtung Simmerath / Rurberg. Jetzt geht es am östlichen Ufer des Rursees entlang und frei von Autoverkehr durch den Nationalpark Eifel.

Wir fahren über den Paulushofdamm und anschließend über den Eiserbachdamm ins Zentrum von Rurberg. Ein Stopp lohnt sich am Nationalpark-Tor, um dort die thematische Ausstellung oder den Rast- & Erlebnisort zu besuchen. Abkühlung vespricht ein Sprung in den Eiserbachsee.

Anschließend geht es weiter auf dem RurUfer-Radweg und über die Knotenpunkte 64, 22 und 21 entlang des westlichen Ufers des Rursees nach Woffelsbach und Eschauel. Am gleichnamigen Badestrand ist die einzige offizielle Badestelle des Rursees. Hinein ins kühle Nass!

Wer noch nicht ausgepowert ist, kann sich ein Tretboot leihen, und wer eine Pause benötigt, sonnt sich am Badestrand oder schaut dem Treiben auf und am Wasser von der Terrasse des Café-Restaurants zu.

Weiter geht es auf dem RurUfer-Radweg Richtung Schwammenauel und über die Knotenpunkte 87 und 86 zurück zum Ausgangspunkt.

Am Rande des RurUfer-Radwegs wird die Geschichte des Wassers lebendig: Tuchherstellung, Talsperren, Papiergewinnung - interessante Museen warten darauf dem Radfahrer das Wassererlebnis näher zu bringen.

Landschaftlich abwechslungsreicher Rundkurs mit etwas Auf und Ab: Vom Nationalpark Eifel über die Buntsandsteinfelsen im Rurtal durch die landwirtschaftlich geprägte Zülpicher Börde. Kleine Dörfer, zahlreiche Gutshöfe und Wasserburgen bestimmen heute das Bild der Bördelandschaft.

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