Santa Cruz Mini Bike Informationen

Santa Cruz Bicycles wurde 1994 in der 104 Bronson Street in Santa Cruz, Kalifornien gegründet. In einem Raum kaum größer war als eine Garage auf dem Gelände der Konservenfabrik Seabright Cannery. Hier waren auch die Kollegen von Santa Cruz Skateboards, RockShox, ein Surfboard-Shaper, zwei Bäckereien, eine Chili-Saucen-Firma, mehrere Künstler-Ateliers, eine Kaffeerösterei, eine Kletterhalle und ähnliche kreative, lebendinge und inspirienden Unternehmen zu Hause.

Ihr erstes Bike war das Tazmon - ein Fully mit 80mm Federweg, das die etablierten Ansichten erschütterte und die Marke Santa Cruz Bicycles rasant in die vollgefederte Zukunft führte.

Santa Cruz 5010

Das Santa Cruz 5010 ist vielleicht das "kleine Bike" von Santa Cruz - aber Spaß wird hier Groß geschrieben. Es macht aus einfachen Trails actiongeladene Erlebnispfade. Es surft jede Welle und kratzt jede Kurve. Das Santa Cruz 5010 war schon immer leistungsfähiger als die meisten erwarten würden.

Für die einen ist es wenig Federweg, für die anderen alles, was sie brauchen. Das 5010 hat ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Support und Grip, um die Abfahrts-Fähigkeiten des Bikes zu verbessern. Der Hinterbau des 5010 hat eine sehr gleichmäßige aber starke Progression verpasst, um dem Fahrer viel berechenbaren Support, Bottom-Out-Widerstand und ein spielerisches Ansprechverhalten zu verleihen.

Santa Cruz wollte für das 5010 ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Support und Grip finden, um die Abfahrts-Fähigkeiten des Bikes zu verbessern.

Technische Details des Santa Cruz 5010

  • MX Laufräder: Das MX-Setup bietet die Stabilität und Kontrolle des 29 Zoll Vorderrads, während das 27.5 Zoll Hinterrad für Agilität und eine aktive Fahrweise sorgt.
  • Glovebox: Pack alles, was Du brauchst, unter die solide Klappe in Deinem Unterrohr. Das Bike kommt serienmäßig mit "Tool Wallet" und "Tube Purse".
  • CC Carbon: Die CC-Rahmen werden mit den besten Materialien und den fortschrittlichsten Produktionsprozessen hergestellt.
  • Fenster zum SAG: Ein kleines Fenster erleichtert das Abstimmen des Hinterbaus.
  • Flip den Chip: In der Low-Einstellung wird der Hinterbau progressiver, insbesondere am Ende des Federwegs, was Bottom-Outs fast verhindert.

Die legendäre Santa Cruz Verarbeitung und Qualität machen auch dieses Trail-Spielzeug absolut robust und zuverlässig.

Santa Cruz Vala: Das erste Bosch-E-MTB

Santa Cruz goes Bosch! Die kalifornische Bike-Schmiede präsentiert ihr erstes Bosch-E-MTB - das Santa Cruz Vala. Mit 600-Wh-Akku, neuem Bosch CX-Motor, 160/150 mm Federweg und Mullet-Setup soll es die legendären Santa Cruz-Eigenschaften auf den Trail bringen. Frischer Look und neues Hinterbau-Konzept inklusive.

Keine Evolution, keine bloße Überarbeitung - Santa Cruz bringt mit dem Vala ein brandneues Full-Power E-MTB auf den Markt. Ausgestattet mit dem neuen Bosch Performance Line CX-Motor und einem fest verbauten 600-Wh-Akku, reiht es sich mit 160 mm Federweg vorne und 150 mm hinten genau zwischen den beiden Full-Power-Modellen Bullit und Heckler ein.

Wie bei allen E-MTBs der Marke setzt auch das Vala auf ein Mullet-Setup mit 29”-Vorder- und 27,5”-Hinterrad, das Stabilität und Agilität optimal vereinen soll. Preislich startet das Santa Cruz Vala in der von uns getesteten X0 AXS RSV-Ausstattung bei 11.499 € und bringt in Größe L laut Hersteller 21,5 kg auf die Waage.

Besonderheiten des Santa Cruz Vala

Besonders ins Auge sticht die untypische Formensprache des Vala, die eine deutliche Abweichung von der klassischen Santa Cruz-Ästhetik aufweist. Das Vala hingegen verfolgt einen völlig neuen Ansatz: Der klassische VPP-Hinterbau weicht einem Viergelenker Horst-Link-System.

Warum dieser Schritt? Die Integration des großen Bosch-Motors in das bestehende VPP-Design erwies sich als zu komplex, um die neuesten Federungs-Optimierungen von den regulären Mountainbikes auf das Vala zu übertragen. Daher entschied man sich für den Horst-Link-Hinterbau, der mehr technische und kinematische Freiheit bietet, um das beste Fahrgefühl herauszuholen.

Der neue Bosch Performance Line CX-Motor ist elegant im Tretlagerbereich des Vala integriert, wirkt jedoch leicht von unten aufgesetzt und nicht ganz so tief im Rahmen eingelassen wie beim Bullit. Der Motor wird von einem 600 Wh großen Bosch PowerTube-Akku gespeist, der fest im Unterrohr verbaut ist und über einen Ladeport vor dem Tretlager aufgeladen wird. Er teilt sich die Befestigungspunkte auf der Oberseite des Unterrohrs mit dem Flaschenhalter, was bedeutet, dass bei Verwendung des Range Extenders eure Trinkflasche in einem Rucksack oder einer Hip Bag untergebracht werden muss.

Das Motorsystem wird über die kabellose Bosch Mini Remote am Lenker gesteuert, während der Bosch System Controller dezent ins Oberrohr integriert ist. Dieser zeigt euch durch verschiedene Farben den Akku-Stand sowie die aktuelle Unterstützungsstufe an.

Auch die Schaltung am Santa Cruz Vala X0 AXS RSV arbeitet kabellos: Das elektronische SRAM Eagle AXS Transmission-Schaltwerk ist direkt am Rahmen montiert und erlaubt präzise Schaltvorgänge sogar unter Last. Die Sattelstütze kommt von OneUp. Das V3-Modell glänzt mit satten 210 mm Hub in Größe L.

Das Santa Cruz Vala X0 AXS RSV rollt auf Laufrädern aus dem Hause Reserve im Mullet-Setup. Vorne wurde die Reserve 30 HD Carbon-Felge mit einer DT Swiss 350-Nabe kombiniert, während hinten die etwas breitere Reserve 31 DH-Felge mit derselben Nabe verbaut ist. Die Schwalbe Magic Mary-Reifen schützen die Carbon-Felgen - vorne in der Super Trail-Karkasse mit weicher Ultra Soft-Gummimischung, hinten robuster in der Super Gravity-Karkasse mit etwas härterer Soft-Mischung.

Das Fahrwerk rundet das Gesamtpaket ab: Der Horst-Link-Hinterbau steuert den FOX Float X Factory-Dämpfer an, der die 150 mm Federweg am Heck verwaltet. An der Front bügelt die FOX 38 Factory-Gabel mit 160 mm Federweg und neuer Grip X2-Kartusche Unebenheiten aus. Beide Federelemente punkten mit guter Trail-Performance und hoher Einstellbarkeit.

Geometrie und Anpassung

Das neue Santa Cruz Vala X0 AXS RSV kommt in fünf Größen von SM-XXL und lässt sich dank zweier Flip-Chips weiter an die persönlichen Vorlieben anpassen. Ein Flip-Chip sitzt an der oberen Umlenkung des Hinterbaus und ermöglicht es, die Geometrie des Bikes zu verändern. Ein weiterer Flip-Chip ist an der unteren Dämpferaufnahme positioniert und ermöglicht es, die Hinterbau-Progression von 26 % auf 29 % zu erhöhen, ohne die Geometrie zu beeinflussen.

Im High-Setting soll die Progression von 26 % für ein gleichmäßiges und sensibles Fahrgefühl sorgen, bei dem das Ansprechverhalten im Fokus steht.

Die Geometrie des Santa Cruz Vala zeigt sich ausgewogen. Der Reach in Größe L im High-Setting ist mit 480 mm durchschnittlich und auch im Low-Setting mit 477 mm nicht sonderlich lang oder kurz. Die 433 mm langen Kettenstreben wachsen über alle Rahmengrößen hinweg mit und verändern sich vom High- zum Low-Setting um 1 mm. Das Sitzrohr ist mit 420 mm relativ kurz, bietet dennoch eine große Einstecktiefe auch für lange Sattelstützen.

Ausstattungsvarianten des Santa Cruz Vala

Das Santa Cruz Vala ist in fünf Ausstattungsvarianten erhältlich: R, S, GX AXS, X0 AXS RSV und das Top-Modell XX AXS RSV. Der größte Unterschied zwischen den Modellen liegt im Rahmen. Während die beiden Basisversionen auf den C-Carbon-Rahmen setzen, bieten die Premium-Modelle einen leichteren CC-Carbon-Rahmen.

Die Fahrwerksausstattung variiert ebenfalls: Das R-Modell setzt auf eine RockShox ZEB Base-Federgabel, während ab der S-Version eine FOX 38-Gabel (Performance, Elite oder Factory) verbaut wird. Der Dämpfer reicht von einem FOX Float X Performance in der R-Version bis hin zu Elite- und Factory-Varianten in den höherwertigen Modellen.

Beim Antrieb wird von der mechanischen SRAM NX Eagle in der R-Version schrittweise bis zur kabellosen SRAM XX Eagle AXS Transmission in der XX AXS RSV-Version aufgerüstet.

Die Preisstaffelung beginnt beim R-Modell mit 7.499 €, gefolgt vom S-Modell mit 8.499 € und der GX AXS-Variante für 9.799 €, während die Top-Version XX AXS RSV mit 12.999 € zu Buche.

Santa Cruz Bronson

Das neue Santa Cruz Bronson ist laut dem Hersteller ein Trailbike mit einer wilden Seite: 160 mm Federweg vorne, 150 mm hinten und Mullet-Bereifung für ein agiles Fahrverhalten. Optisch wurde es deutlich überarbeitet, bleibt aber dennoch eindeutig als Santa Cruz erkennbar.

Das Bronson ist das „Do-it-all-Bike“ im umfangreichen Santa Cruz-Portfolio und erscheint jetzt in der fünften Generation. An den Eckdaten hat sich nicht viel getan: 160 mm Federweg vorne und 150 mm hinten versprechen ein potentes Trail-Bike, das auch auf härteren Tracks und im Bikepark eine gute Figur macht. Wie auch beim Vorgänger soll das Mullet-Setup mit laufruhigem 29” Vorderrad und verspieltem 27,5” Hinterrad für die perfekte Balance aus Stabilität und Wendigkeit sorgen.

Designmerkmale des Bronson

Denkt man an Santa Cruz Bikes, hat man sofort ein klares Bild vor Auge: die markante Silhouette, den unverwechselbaren VPP-Hinterbau, den tief liegenden Dämpfer und das einteilige hintere Rahmendreieck. Vollendet mit auffälliger Lackierung und dem markanten Santa Cruz-Schriftzug. Und genau diese Marken-Identität wird beim neuen Bronson weitergeführt.

Auf den ersten Blick bietet das Bronson all die klassischen Designelemente, die wir von Santa Cruz erwarten. Aber wer genauer hinsieht, erkennt dann doch ein paar Unterschiede: War der Dämpfer bei den Vorgängermodellen noch eng vom Rahmen umschlossen, öffnet sich jetzt der Rahmen im Dämpferbereich zu einem umgekehrten Y. Die Folge: Der Dämpfer sitzt tiefer im Unterrohr, das sich am vorderen Anschraubpunkt verjüngt.

Kleiner Wermutstropfen: Diese Veränderung kostet Platz im Inneren des Rahmens. Besonders dann, wenn man das Staufach im Unterrohr befüllt, merkt man den Unterschied. Das Fach per se ist eine praktische Sache. Es beherbergt zwei Taschen, die clever aufgeteilt sind: eine längere Tasche, ideal für einen Ersatzschlauch, und eine zweite, in kleinere Fächer unterteilte Tasche, die sich perfekt für Ersatzteile und ein Pannenset eignet. Der Verschluss des Staufachs ist hochwertig und leicht zu bedienen, und auf dem Deckel findet der Flaschenhalter Platz.

Carbon-Rahmen und Ausstattung

Der Carbon-Rahmen des Bronson wird von Santa Cruz in 2 Varianten angeboten: im etwas schwereren C-Carbon oder dem - bei gleicher Steifigkeit - leichteren CC-Carbon angeboten. Die Kabelverlegung ist teilintegriert und läuft sauber durch den Rahmen, was für Ruhe am Bike sorgt - sowohl fürs Auge als auch die Ohren. Nur das Bremskabel geht einen recht langen Weg „im Freien” direkt neben dem Dämpfer.

Wie es sich für einen wertigen, teuren CC-Rahmen gehört, ist dieser clean und weist keine Löcher für eine kabelgebundene Schaltgruppe auf. Der Kettenstrebenschutz ist ebenfalls ein Highlight: Weiche, dünne Lamellen ersticken jegliches Geräusch durch Kettenschlagen im Keim.

Unser Santa Cruz Bronson Test-Bike kam in der Top-Ausstattung mit dem Namenszusatz CC X0 AXS RSV. Wer sich ein wenig mit der Nomenklatur beschäftigt, erkennt schnell, worum es sich handelt: CC steht für den hochwertigeren Carbonrahmen von Santa Cruz. X0 AXS kennzeichnet die Schaltgruppe, genauer gesagt, SRAMs X0 AXS Transmission-Schaltung. Diese ist direkt am Rahmen montiert, arbeitet elektrisch und sorgt für butterweiche Schaltvorgänge.

RSV wiederum beschreibt die Reserve 30HD Laufräder, die - wie auch der Rahmen - aus Carbon und von Santa Cruz selbst entwickelt wurden. Top: Auf beides, Rahmen und Carbon-Laufräder, gibt es für Erstbesitzer eine lebenslange Garantie von Santa Cruz.

Das Fahrwerk stammt komplett von FOX und kommt in der edlen Factory-Ausführung mit goldener Kashima-Beschichtung an Gabel und Dämpfer. Vorne arbeitet eine FOX 36 Factory-Gabel mit 160 mm Federweg und der neuen Grip X2-Dämpfungskartusche. Die ist der Nachfolger der Grip2, behält die Einstellbarkeit bei und steht gleichzeitig höher im Federweg. Für Verzögerung sorgen SRAMs neueste MAVEN-Bremsen. Die Mineralöl-Bremse, hier in der Silver-Ausführung, ist vergleichbar mit der Ultimate, nur ohne Carbon- und Titan-Parts, und bringt euch zuverlässig zum Stehen.

Trotz der 180-mm-Bremsscheibe hinten (200 mm vorn) gab es an der Bremsleistung nichts auszusetzen. Allerdings: Sehr schwere Fahrer in steilem Terrain könnten über eine 200-mm-Scheibe hinten nachdenken, um auch auf langen Abfahrten nicht zu überhitzen.

Das Bronson ist mit MAXXIS ASSEGAI-Reifen vorne in der weichen MaxxGripp-Gummimischung und einem Minion DHR II in MaxxTerra-Mischung hinten bereift. Beide Reifen kommen mit EXO+ Karkassen. Diese Kombination garantiert auch bei Nässe genügend Grip und für ein Trail-Bike soliden Pannenschutz. Bikepark-Enthusiasten oder schwere, aggressive Fahrer können ein Upgrade auf Doubledown (DD) hinten in Betracht ziehen.

Eine OneUp V3-Dropperpost mit 180 mm Hub sorgt für gute Bewegungsfreiheit. Beim Test-Bike in Rahmengröße L hätte aber auch eine 210-mm-Dropper eine gute Figur gemacht.

All das hat natürlich seinen Preis: Das Bronson, das in der Top-Ausstattung moderate 14,9 kg auf die Waage bringt, wechselt für stolze 9.999 € den Besitzer.

Ausstattungsvarianten des Bronson

Das neue Santa Cruz Bronson gibt es in fünf Varianten, darunter das von uns getestete Top-Modell. Aber keine Sorge - auch die anderen vier Versionen haben einiges zu bieten. Alle restlichen vier Modelle kommen mit den gleichen MAXXIS-Reifen und hauseigenen Reserve-Alu-Laufrädern (ab Ende dieses Jahres - Bis dahin gibts RaceFace Laufräder), die sich in Spezifikationen und Naben unterscheiden.

Zwei der Varianten setzen ebenfalls auf die kabellose AXS Transmission Gangschaltung: das C GX AXS-Modell und das Bronson CC X0 AXS. Der Hauptunterschied zwischen beiden? Das GX-Modell kommt mit dem C-Carbonrahmen, während das X0 AXS den hochwertigeren CC-Rahmen zur Basis hat.

Das Santa Cruz Bronson CC X0 AXS ist das zweitteuerste Modell und unterscheidet sich bis auf die Alu-Laufräder von Reserve nicht vom Top-Bike, das wir getestet haben.

In der Mitte der Modellpalette liegt das Santa Cruz Bronson C GX AXS für 7.399 €. Hier kommt nicht der leichte CC-Rahmen, sondern das etwas schwerere C-Carbon zum Einsatz. Auch beim Fahrwerk gibt es Unterschiede: Statt des FOX Factory-Fahrwerks gibt es hier das Performance Elite-Setup. Es bietet eine ebenso breite Einstellbarkeit und auf dem Trail keinen Performance-Nachteil. Die GX AXS Transmission-Schaltung arbeitet ebenfalls kabellos und wird ohne Schaltauge montiert. Die SRAM Maven Bronze Bremsen packen genauso kraftvoll zu wie die Silver-Variante, verzichten jedoch auf die Druckpunkteinstellung.

Die beiden darunter liegenden Modelle, Bronson C R und C S, wurden in mehreren Punkten etwas abgespeckt. Sie kommen mit weniger umfangreich einstellbarem Fahrwerk daher. Das R-Modell hat eine RockShox Lyrik Base-Gabel und einen FOX Rhythm-Dämpfer, während das teurere S-Modell mit einer FOX 36 Performance-Gabel und einem FLOAT X Performance-Dämpfer ausgestattet ist. Beide Modelle verzögern mit SRAM DB8 Stealth-Bremsen. Diese sind weniger detailreich, der Geber befindet sich aber nah am Lenker. Beim R-Modell kommt eine SDG TELLIS-Dropperpost zum Einsatz anstelle der OneUp V3-Dropper, die in den anderen Modellen verbaut ist.

Geometrie des Bronson

Im Vergleich zum Vorgänger hat Santa Cruz die Geometrie des Bronson nur leicht angepasst. Aber kleinere Fahrer*innen treffen die Änderungen hart, denn die Größe XS ist nicht mehr verfügbar. Größe S ist im Reach zudem noch - wie alle anderen Größen - etwas länger geworden und hat jetzt 432 mm.

Das Bronson der neuesten Generation ist nun in den Größen S bis XXL erhältlich, alle mit Mullet-Bereifung: 29“ vorne und 27,5“ hinten. Die Kettenstreben wachsen mit den Rahmengrößen mit, von 437 mm in S bis 448 mm in XXL. In Größe L bietet das Bike einen moderaten Reach von 478 mm und eine eher hohe Front mit 643 mm Stack, jeweils in der Low-Position.

Der Lenkwinkel ist in der Low-Position des Flip-Chips in der hinteren Dämpferaufnahmen um 0,6° und in der High-Position um 0,5° flacher geworden als der Vorgänger. Das bedeutet flache 63,9° in Low und 64,2° in High. Hingegen hat der Sitzwinkel mehr Änderung erfahren und wurde um über 1° steiler: auf 77,9° in der Low- und 78,2° in der High-Position. Zudem wurde der Anti-Squat Wert - also wie sehr der Hinterbau unter Kettenzug verhärtet - reduziert.

Weitere Modelle von Santa Cruz

  • Santa Cruz Heckler: Mit den Bikes der Heckler-Reihe bekommst du ein Rad, das jedes Gelände agil und zuverlässig meistert.
  • Santa Cruz Bullit: Das E-Mountainbike der Serie Bullit ist speziell für lange und anspruchsvolle Trails gebaut.
  • Santa Cruz Tallboy: Das MTB Fully Santa Cruz Tallboy ist DAS XC-Bike für Downhiller.
  • Santa Cruz Hightower: Das MTB Santa Cruz Hightower ist ein Technik-Wunder.

Santa Cruz Bicycles: Innovative Bikes aus Kalifornien

Die Rad-Marke Santa Cruz wurde 1994 im gleichnamigen Ort in Kalifornien gegründet. Während die ersten Fahrräder noch in einer Garage hergestellt wurden, haben sich die Santa Cruz Bikes mittlerweile weltweit zu einer beliebten Marke für Mountainbikes entwickelt. Dem Gründer Rob Roskopp war es schon damals wichtig, keinen Trends zu folgen, sondern innovative Räder auf den Markt zu bringen. Das zeichnet die Santa-Cruz-Bikes und -E-Bikes bis heute aus.

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