1999 montierte ich die erste Scheibenbremse an mein Mountainbike - eine Magura Louise mit manueller Belagsnachstellung und 160 Millimeter Bremsscheiben, gefolgt von einer Magura Gustav M, getuned mit Stahlflexleitungen. Gut zwei Dekaden später hat sich optisch wie technisch doch so einiges an den Bremsanlagen verändert, etwa eine automatische Belagsnachstellung, teilweise werkzeuglose Druck- und Hebelweitenverstellung, verschiedenste verfügbare Bremsbelagsmaterialien, Bremsscheibengrößen je nach Einsatzbereich von 140 bis mittlerweile 225 Millimeter Durchmesser, Bremsscheiben in unterschiedlichsten Materialausführungen, statt DOT Bremsflüssigkeit oder Mineralöl kommen mittlerweile auch schon Bio Öle zum Einsatz … um nur einige der Veränderungen aufzuzählen.
Eine Bremse ist zwar ein komplexes Bauteil, doch eigentlich hat sie nur eine Aufgabe zu erfüllen: Wenn man es möchte, muss sie einen sicher abbremsen und gegebenenfalls zum Stehen bringen. Genau diesen Anspruch haben wir bei unserem Test an jede Bremse gestellt.
Testverfahren und -strecke
Unsere Teststrecke hat bestimmt schon 100 verschiedene Bremsen, Beläge, Scheibengrößen etc. gesehen. Die Strecke ist etwa drei Kilometer lang, man legt dabei 240 Tiefenmeter zurück, und der Untergrund ist asphaltiert. Mit jeder Bremse absolvierten wir mehrere Abfahrten. Nach dem Einbremsen führten wir Bremsungen bei 30 bis 70 km/h durch. Anschließend musste sich jede Bremse bei einer Dauerbremsung von oben bis unten beweisen. Um die Verzögerung aller Bremsen vergleichen zu können, wurde jede mit einer 200/203 Millimeter Scheibe bestückt.
Einzelne Bremsen im Detail
Magura MT7
Die MT7 kann mit Loïc Bruni, einem der schnellsten Downhiller, werben. Zudem hat man für den bzw. mit dem mehrfachen Weltmeister auch einen extra Bremshebel entworfen. Doch nicht nur die Stars haben bei Magura die Möglichkeit des Customizing, sondern jeder Kunde. Mit den Storm HC, MDR-P bzw. -C stehen alleine schon drei verschiedene Scheibentypen zur Auswahl, die mit drei unterschiedlichen Belägen kombiniert werden können. Für die farbliche Anpassung gibt es verschiedene Cover, Blenden am Bremssattel, und natürlich gibt es auch verschiedene Bremshebel.
Der Powerstopper hat einen vergleichsweise weicheren Druckpunkt, überzeugt uns aber mit einer hohen Leistung und Standfestigkeit. Erst bei Vollbremsungen über 60 km/h setzt merkliches, wenn auch nicht hohes Fading ein. Der Dauerbremsung zeigte die MT7 ihre „kalte Schulter“ und unterstreicht so ihre Zuverlässigkeit. Auffällig ist, dass die Bremse gerne zum Schleifen neigt, auch wenn der Bremssattel exakt ausgerichtet ist. Der Hebel lässt sich in einem weiten Bereich und somit gut für alle Handgrößen einstellen. Das Duo Loïc Bruni und Magura MT7 scheint zu funktionieren. Die Bremse überzeugt im Test mit einer hohen Leistung und Standfestigkeit. Kleiner Kritikpunkt ist, dass sie zum Schleifen neigt.
Hope Tech 3 E4
In puncto Individualisierung und Exklusivität ist Hope klar der Spitzenreiter. Sechs Eloxalfarben stehen bei Bremsscheibe bzw. Bremsanlage zur Auswahl, doch selbst in Schwarz oder Silber sind die CNC gefrästen Bauteile ein Hingucker. Bremsscheiben gibt es ab der kleinen 140er bis hin zur großen 225er. Trotz der brachialen Optik und des verhältnismäßig günstigen Preises fällt das Gewicht der Tech 3 E4, insbesondere von Bremshebel und -sattel, sehr gering aus.
Der Tech 3 Hebel bietet sämtliche Einstellmöglichkeiten, alles per Rändelschraube und ohne Werkzeug. Der Bremshebel ist ergonomisch geformt, liegt aber etwas „kantiger“ in der Hand. Eine individuelle Einstellung ist gut möglich. In puncto Leistung kommt die Hope nicht auf das Niveau der anderen Stopper, Fading war aber keines bzw. nur kaum zu spüren. Der Dauerbremsversuch lieferte identische Eindrücke. Hope hat mit der Tech 3 E4 eine der leichtesten, individuellsten und auch günstigsten Bremsen im Test.
Hayes Dominion A4
Die Dominion A4 ist bereits seit 2018 auf dem Markt und hat einige Features zu bieten. Der Bremssattel verfügt über zwei Entlüftungs Ports und kann separat gespült werden. Zudem gibt es am Sattel die sogenannte Crosshair Technology, die ein schleiffreies Ausrichten erleichtert. Erwähnenswert ist noch, dass man beim Kauf zwischen einem langen bzw. kurzen Bremshebel, je nach Vorliebe und Handgröße, wählen kann. Serienmäßig kommt die Bremse mit dem semimetallischen Bremsbelag, der gesinterte metallische Belag ist aber im Lieferumfang.
Die Ergonomie des Hebels ist gut, die Einstellung der Weite groß und für alle Handgrößen geeignet. Die Bremsleitung im Praxistest hat uns voll überzeugt - die Dominion A4 liefert mit die meiste Power. Selbst bei Vollbremsungen bei ca. 65 km/h war kaum ein Fading vorhanden, Geräusche blieben aus. Erst bei der Dauerbremsung fing sie gelegentlich an zu singen und der Druckpunkt wanderte dabei merklich. Die Standfestigkeit war aber über den gesamten Testverlauf gegeben. Die Dominion A4 von Hayes hat uns beim Test mit hoher Leistung, guter Standfestigkeit und angenehmer Ergonomie überzeugt. Sie zählt klar zu unseren Favoriten.
Sram Code RSC
Natürlich steht die Optik einer Bremse erst mal hinten an, doch wenn andere Kriterien ausgewogen sind, kann man sich auch davon leiten lassen. Die Code RSC mit ihren Oil slick Schrauben ist definitiv ein Hingucker. Für das Lenkerklemmsystem Matchmaker X gibt es mittlerweile sämtliche Adapter oder Hebel, und alles lässt sich an dieser einen Schelle sauber montieren. Am Hebel selbst kann man Hebelweite und Druckpunkt individuell und in großen Bereichen einstellen. Einzig beim Gewicht hat die Konkurrenz die Nase vorne.
Die bunt schillernde Code brauchte deutlich mehr Einbremszeit, bis sie ihre volle Leistung entfaltete. Dann jedoch war ordentlich Bremspower vorhanden; selbst bei einer Vollbremsung aus 65 km/h war kaum Fading zu spüren. Das Dauerbremsen war die Disziplin der Code - sie überzeugte vollends, ohne jegliche Auffälligkeiten. Die Schöne und zugleich das Biest - Sram hat mit der Code RSC eine ästhetische, aber auch leistungsstarke Bremse.
Shimano XTR M9120
Die M9120 ist eine Bremse, vollgepackt mit Innovationen. Die Bremsbeläge verfügen zur besseren Wärmeableitung über Kühlrippen, die Kolben sind aus Keramik, und die Servo Wave Technologie am Bremshebel ermöglicht eine effiziente Nutzung des Hebelwegs. Die Bremsscheibe ist in Sandwichbauweise mit einem Aluminiumkern gefertigt, ebenfalls um die Wärmeableitung zu verbessern. Die Scheibe sticht zudem durch ihr geringes Gewicht aus der Masse hervor. Zur individuellen Anpassung lassen sich am Bremshebel Hebelweite und Druckpunkt einstellen.
Top, wie von Shimano Bremsen gewohnt, ist die perfekte Hebelergonomie. Der Druckpunkt ist definiert, die Leistung gut dosierbar und hoch. Bei Vollbremsungen ab 50 km/h aufwärts setzt deutliches Fading ein. Bei diesen Bremsversuchen verschenkte die XTR auch den Testsieg, da sich ein Belag von der Trägerplatte löste. Bei einer Wiederholung des Tests gab es aber keine Probleme mehr. Ein bekanntes Verhalten von Shimano Bremsen ist das merkliche Wandern des Druckpunkts - so auch bei der XTR. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre … hätte die Shimano XTR M9120 den Testsieg geholt. Die Bremse ist in allen Belangen top, doch der Ausfall des Belages hinterlässt einen faden Beigeschmack.
Trickstuff Direttissima
„Made in Freiburg“ ist auf der Innenseite des Bremssattels zu lesen; und auch „Made with love“ würde wohl gut auf der Bremse passen. Es ist schön, die Direttissima an dem Bike zu haben. Die gefrästen Bauteile wirken edel, aber auch minimalistisch. Natürlich lässt sich die Hebelweite verstellen, doch ist für die einmalige Anpassung ein Inbus nötig. Die Farbenvielfalt hat Trickstuff abgelegt - die Bremse ist in Schwarz und/oder Silber konfigurierbar. Passend zur hochwertigen Bremse gibt es die Dächle Scheibe mit der Grad Fase am äußeren Umfang für einen leichteren Radeinbau.
Das Gefühl am Bremshebel ist anders als beim Vorgänger. Der Druckpunkt ist gut definiert, aber nicht mehr so hart. Auch der Hebel ist „runder“ geworden und liegt sehr gut in der Hand. Bei den Vollbremsungen zeigt die Trickstuff eine sehr hohe Leistung. Diese, gepaart mit hoher Standfestigkeit, bedeutet: eine Bremse fürs Grobe und Steile. Einziges Manko ist der Druckpunkt, der zum Ende hin fast ganz nach außen wanderte, was ein Schleifen der Bremse zur Folge hatte. Beim Dauerbremsen zeigte die Bremse ein ähnliches Bild: gute Leistung, standfest, aber mit wanderndem Druckpunkt. Trickstuff hat sich mit der Direttissima selbst übertroffen. Die Bremse ist sehr edel, lässt sich sehr angenehm bedienen und hat eine hohe Bremsleistung. Bei zunehmender Hitze wandert aber der Druckpunkt.
Weitere wichtige Aspekte von Scheibenbremsen
- Fading: Darunter versteht man das unerwünschte Nachlassen der Bremsleistung bei zunehmender Hitzeentwicklung.
- Flip-Flop-Hebel: Ein Flip-Flop-Hebel kann am Lenker sowohl links als auch rechts montiert werden.
- Druckpunkt: Als Druckpunkt bezeichnet man den festeren Punkt, den man am Bremshebel fühlt, wenn die Beläge an die Scheibe anstellen. Der dazu nötige Hebelweg kann teilweise eingestellt werden.
- Matchmaker: Bei einigen Herstellern ist es möglich, am Bremshebel weitere Hebel wie Schalthebel oder Gabel-Remote anzubringen.
Um eine Vergleichbarkeit zu schaffen, haben wir jede Bremse mit den dazu nötigen Befestigungsschrauben für den Bremssattel gewogen. Das Gewicht der Bremsscheibe bezieht sich auf einen Durchmesser von 200/203 Millimeter.
Bremsbeläge
Es gibt organische, semi- oder Sintermetallbeläge. Die meisten Hersteller haben verschiedene Belagstypen im Portfolio. Aber Vorsicht: Nur bei Trickstuff verliert man bei Fremdbelagsnutzung die Garantie der Bremse nicht! Weiterhin wurde die TRP Bremse exemplarisch mit drei unterschiedlichen Belägen gefahren. Das Ergebnis: Die Bremse zeigt deutliche Unterschiede.
- Organische Bremsbeläge: Sie bestehen aus Fasern organischer Stoffe, die aus Gummi, Glas, Carbon bzw. Kevlar und Twaron gewonnen werden.
- Sintermetall-Bremsbeläge: Der Name leitet sich vom Herstellungsverfahren, dem Sintern, ab. Dabei werden unterschiedliche Materialen wie beispielsweise Keramik und Metalle in Granulatform unter hoher Temperatur und starkem Druck miteinander verpresst.
- Semimetallische Bremsbeläge: Diese Belagsart basiert auf organischen Stoffen mit einer höheren Konzentration an metallischen Teilen wie zum Beispiel Messing, Kupfer, Stahl und Eisen, vermischt mit Füllstoffen, Bindemitteln und Grafit.
Einbremsen der Bremsen
Damit die Bremsanlage von Anfang an ihre Leistung abruft, müssen Beläge und Scheibe aufeinander eingebremst werden.
- Auf circa 20 km/h beschleunigen, im Sattel sitzen bleiben und langsam, gleichmäßig bis auf Schrittgeschwindig keit abbremsen.
- Wichtig: Bremsungen bis zum Stillstand vermeiden!
- Nun auf 30 km/h beschleunigen und erneut bis auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen.
- Vor der ersten Ausfahrt das Bremssystem abkühlen lassen.
Vorteile von Scheibenbremsen
- Überlegene Bremskraft: Scheibenbremsen bieten eine höhere Bremsleistung als herkömmliche Felgenbremsen, insbesondere bei schwereren Fahrrädern wie E-Bikes. Sie ermöglichen kürzere Bremswege und eine bessere Kontrolle, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und in schwierigen Fahrsituationen.
- Weniger Anfällig für Witterungsbedingungen: Scheibenbremsen sind weniger anfällig für Witterungsbedingungen wie Regen, Schmutz oder Schnee. Im Gegensatz zu Felgenbremsen wird die Bremsleistung nicht durch nasse oder verschmutzte Felgen beeinträchtigt, was die Sicherheit bei verschiedenen Wetterbedingungen erhöht.
- Längere Lebensdauer der Felgen: Durch den Einsatz von Scheibenbremsen wird die Felge des Fahrrads nicht durch die Bremsung abgenutzt. Dies verlängert die Lebensdauer der Felgen und verringert die Notwendigkeit für häufige Felgenwechsel.
Nachteile von Scheibenbremsen
Ein Nachteil von Scheibenbremsen ist das Phänomen des „Fading“, bei dem die Bremswirkung aufgrund von Überhitzung der Bremsscheibe und der Bremsbeläge nachlässt. Scheibenbremsen sind besonders anfällig für Überhitzung, wenn sie bei längeren, kontinuierlichen Abfahrten zu stark beansprucht werden. Die Bremswirkung kann dann rasch schwinden.
Idealerweise sollten Scheibenbremsen nur kurze, scharfe Bremsimpulse erhalten, anstatt über längere Strecken hinweg konstant betätigt zu werden.
Bedeutung der Bremsscheibe
Mit 40 bis 45 Prozent beziffert Klaus Liedler vom Bremsenexperten Trickstuff den Anteil der Rundlinge an der Performance einer Bremse. Auffällig: Die stärksten Bremsen aus unserem Test setzen auf dickere Bremsscheiben (2,05 bzw. 1,95 mm) als der Großteil der Konkurrenz. Hintergrund: je größer die Masse, desto mehr Wärme kann die Scheibe aufnehmen, das führt zu höherer Standfestigkeit. Neben der Masse ist aber auch die Fläche entscheidend, die nicht zuletzt vom Scheibendurchmesser abhängt.
"Die Bremsscheibe muss möglichst viel Wärme aufnehmen. Je mehr Fläche die Scheibe hat, desto besser kann sie die Wärme auch wieder an die Luft abgeben", erklärt Liedler. Das rüstet eine Bremse für anhaltende Belastung. Der Scheibendurchmesser beeinflusst aber auch die Bremskraft. Und hier heißt es ebenfalls: Größer ist besser. Denn mit dem Durchmesser der Scheibe wächst der Hebel und damit die Bremskraft. Dass erste Hersteller ihre E-MTBs jetzt mit 220er-Bremsscheiben bestücken, ist nur logisch.
Prüfstandtest
Beim Prüfstandtest wurden alle Scheibenbremsen auf ein Rad montiert, welches auf einem Rollenprüfstand fixiert war. Das Prüfprogramm bremste alle Bremsen ordnungsgemäß ein, bis die maximale Bremskraft anlag. Der Test basiert auf der DIN-Norm für Bremssysteme und wurde vom Prüfinstitut Velotech in Schweinfurt durchgeführt.
Bei der Bremskraft bieten Hayes und Trickstuff mit Abstand die höchste Leistung. Hier reicht ein Finger auch für starke Verzögerungen. Im Vergleich von trockenen zu nassen Bedingungen bremsen Hayes und Magura MT Sport am konstantesten. Hier ändert sich das Bremsverhalten quasi nicht. Top sind Sram, Tektro und Trickstuff, weil die Handkräfte fast annähernd gleich bleiben.
Garantie
Alle Hersteller geben zwei Jahre, mehr nicht. Weiter geht nur Magura: Die Schwaben geben fünf Jahre auf Dichtigkeit ihres Bremssystems.
Empfehlungen
TRP ist durch die Bank gutmütig und problemlos, verdient sich den Preis-Leistungstipp. Durchweg gute Noten und ein Liebling der Tester ist die Sram G2. Sie heimst eine Empfehlung ein.
E-Bike spezifische Anforderungen
Im Schnitt liegt das Gewicht eines E-Bikes bei rund 19-25 Kilogramm. Die Bremse ist einer der Knackpunkte am E-MTB: Hohes Systemgewicht, lange Abfahrten und viele Tiefenmeter bringen Stopper ans Limit.
Nimmt man ein durchschnittliches E-Bike Fully mit 22 bis 23 Kilogramm, einen Tourenrucksack inklusive Trinkblase mit etwa 4 Kilogramm sowie einen 90 Kilogramm schweren Fahrer, liegt das Systemgewicht bei knapp 117 Kilogramm. Deshalb setzen wir bei unserem Test 130 Kilogramm als Minimum an.
Um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, empfehlen wir generell den Einsatz von großen 203mm Bremsscheiben am Vorder- und 180mm Discs am Hinterrad. Das Gute dabei: Die Bremse kann so mit nur einem Finger betätigt werden. Wer noch mehr Power braucht: Trickstuff bietet eine 223mm Bremsscheibe, Now8 sogar ein 254mm großes Modell an.
Wichtige Aspekte bei der Montage
Beim Bremssattel setzen alle Hersteller auf drehbare Leitungsabgänge und den Postmount-Standard. Bei den Bremshebeln gibt es große Unterschiede: Während BFO, Magura und Sram dank Flip-Flop-Hebel rechts oder links montiert werden können, ist die jeweilige Seite bei Shimano, Trickstuff und TRP vorgegeben.
Bremsmedium
Mit Blick auf die ökologische Verträglichkeit setzt BFO mit Wasser Maßstäbe. In der Masse ist aber Mineralöl am stärksten vertreten und verdrängt DOT (im Test nur bei Sram) langsam aber sicher.
Bremsbeläge
Im Test finden sich drei Arten von Belägen: Organische, Semimetall und Sintermetall. In den Punkten Geräuschentwicklung, Dosierbarkeit, Einbremszeit und Hitzeschirmung bieten organische Beläge meist Vorteile. Allerdings sollten sie beim Einbremsvorgang am Ende heiß gefahren werden, damit sie ausgasen. Beim Verschleiß und der Hitzebeständigkeit sind Sintermetallbeläge oft besser. Auch wenn es die Hersteller oft nicht gerne sehen: Ein Wechsel auf Fremdbeläge kann die Bremsleistung positiv wie negativ beeinflussen.
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