Scherzhafte Begriffe rund ums Fahrrad

Sattel, Schaltung und Pedal - das versteht jeder Fahrradfreund. Wer den Schritt vom herkömmlichen Fahrrad in die Welt von E-Bikes und Pedelecs macht, wird unweigerlich mit diesen Fachbegriffen konfrontiert.

E-Bike und Pedelec: Was ist der Unterschied?

Der Begriff „Pedelec“ steht für Pedal Electric Cycle. Es liefert dem Radfahrer nur dann Unterstützung, wenn er in die Pedale tritt und fährt nicht von alleine. Eine Ausnahme bildet lediglich die Schiebe- oder Anfahrhilfe, die auch ohne Pedalbewegung bis zu einer Geschwindigkeit von maximal sechs Stundenkilometern Schub gibt. Pedelecs sind zulassungs- und versicherungsfrei und dürfen wie herkömmliche Fahrräder auf Fahrradwegen fahren.

Ein E-Bike ist streng genommen ein Fahrrad, das auf Knopfdruck auch allein fährt. Es besteht Helmpflicht und das Bike braucht ein Versicherungskennzeichen.

Wichtige Fachbegriffe rund ums E-Bike

Unter dem Begriff „Display“ versteht man einen kleinen Bildschirm am Lenker, der dir einen Überblick über deine Geschwindigkeit und Unterstützungsstufe, den Ladezustand deines Akkus und die zurückgelegte Strecke gibt. Für einen schnellen Blick auf die wichtigsten Daten reicht ein herkömmlicher Bildschirm.

Der Akku versorgt den Elektromotor deines Pedelecs mit Strom, den er für seinen Antrieb benötigt. Die Kapazität deines Akkus hat also großen Einfluss auf die Reichweite deines Pedelecs. Moderne Akkus an aktuellen E-Bikes haben eine Kapazität zwischen 500 und 750 Wattstunden.

Viele Hersteller versuchen, die Reichweite ihrer Bikes so präzise wie möglich anzugeben. Ein Ladezyklus bedeutet eine komplette Aufladung und Entladung des Akkus deines Rads. Die korrekte Lagerung deines Akkus kann einen großen Einfluss auf seine Lebensdauer haben.

Die Rekuperation (von lateinisch recuperare = wiedererlangen) sorgt dafür, dass sich der Akku während der Fahrt wieder auflädt, indem der Antrieb als Generator genutzt wird.

Ein Mittelmotor ist mit Abstand das populärste Antriebssystem für Pedelecs und sitzt in der Fahrradmitte, im Bereich des Tretlagers. Die Drehmoment-Steuerung macht diese Art des Motors so beliebt: Sensoren an der integrierten Tretkurbel messen, mit wie viel Kraft der Fahrer auf das Pedal einwirkt und regeln den Einsatz des Motors.

Verschiedene Arten von E-Bikes

Wie es der Name schon vermuten lässt, sind City E-Bikes oder Urban E-Bikes Fahrräder, die dich entspannt durch den Stadtverkehr bringen. Ein E-Citybike eignet sich für jeden, der es unkompliziert mag. Im Unterschied zu Trekkingbikes fällt ihre Geometrie und Ausstattung sehr viel komfortabler aus. E-Citybikes kommen in der Regel mit integrierter Beleuchtung, großzügigen Gepäckträgern und Schutzblechen.

E-Mountainbikes sind für das Fahren auf Waldwegen und Trails optimiert. Lange war das Thema „elektrischer Motor“ für Mountainbikes ein Tabu, da sich das Gewicht des Motors und des Akkus im Handling bemerkbar machte. Heute produzieren alle namhaften Hersteller für Elektroantriebe leistungsstarke Motoren für E-Mountainbikes.

„Wäre das Bike nicht so groß, könnte ich es in den Urlaub mitnehmen!“ - Ein nachvollziehbarer Gedanke, den der ein oder andere bestimmt schon einmal gehabt hat. Ein faltbares E-Bike kann hier die Lösung sein. Besonders Pendler, die einen Teil ihres Weges mit dem Bike und den Rest mit der Bahn oder im Auto zurücklegen, können von einem faltbaren E-Bike profitieren. Das Elektrofahrrad lässt sich mit wenigen Handgriffen in der Mitte zusammenklappen, wodurch Vorder- und Hinterrad aufeinandergelegt werden können.

Gesetzliche Bestimmungen für E-Bikes und Pedelecs

Seit dem Jahr 2019 gilt speziell für Pedelecs, die seit dem 1. Januar 2019 verkauft wurden, ein neues Gesetz innerhalb der StVZO. Das bedeutet für E-Bike-Fahrer: Nur weil der Motor nicht mehr läuft, heißt das nicht, dass die Leuchten und damit die Sichtbarkeit im Straßenverkehr versagen dürfen. Da batteriebetriebene Lichtanlagen inzwischen erlaubt sind, sollte das für E-Biker keine größere Herausforderung sein. Ansonsten gilt für Pedelec-Beleuchtung das Gleiche wie für Fahrradbeleuchtung. Schließlich gelten E-Bikes, die bis 25 km/h unterstützen rechtlich als normale Velos. Und: Während E-Bikes für den Stadtverkehr meist mit Fahrradbeleuchtung geliefert werden, müssen E-Mountainbikes meist mit LED-Leuchten nachgerüstet werden.

Ein S-Pedelec unterstützt bis 45 km/h. Es gilt als Kraftrad, weshalb es ständig mit Licht fahren muss. Zu dieser Dauerlichtpflicht kommt die Anforderung, dass S-Pedelecs auch über gelbe Seitenrückstrahler verfügen müssen.

Gewicht von E-Bikes und Pedelecs

Je nach Rahmenmaterial, Typ und zusätzlichen Eigenschaften bringen E-Bikes und Pedelecs etwa 20 bis 25 Kilogramm auf die Waage. Reguläre Fahrräder wiegen dagegen meist nur etwa 15 Kilogramm. Das klingt erst mal abschreckend, aber durch eine ausgeklügelte Rahmengeometrie und die Tretunterstützung macht sich dieses Gewicht beim Fahren nicht bemerkbar.

Wartung und Versicherung

Es gibt einige Wartungsarbeiten, die du selbst an deinem Pedelec durchführen kannst. Da wäre zum Beispiel das Schmieren der Kette oder das Nachbessern des Reifendrucks.

E-Bikes und Pedelecs, die bis maximal 25 Kilometer pro Stunde durch einen Motor unterstützt werden, sind nicht versicherungspflichtig. Du kannst dein E-Bike gegen Diebstahl versichern oder eine umfassende Vollkaskoversicherung abschließen. Dann ist dein Fahrrad gegen Unfall- und Sturzschäden, Vandalismus und Schäden an Akku und Motor versichert.

Im Unterschied zu herkömmlichen E-Bikes sind S-Pedelecs versicherungspflichtig, da sie bereits in die Kategorie der Kleinkrafträder fallen! Anders sieht die Situation bei S-Pedelecs aus.

Schaltungstypen

Bei der Nabenschaltung ist das Schaltgetriebe geschützt innerhalb der Hinterradnabe platziert. Durch diese Lage verschmutzt die Nabenschaltung kaum und ist dadurch wartungsarm. Der Fahrer wechselt die Gänge über einen Schalthebel oder Drehschaltgriff.

Kettenschaltungen generieren durch ein bis drei Kettenblätter vorn und fünf bis zwölf Ritzel am Schaltwerk eine große Anzahl an Gängen. Über die Schalthebel am Lenker verändert der Radfahrer die Gänge. Der sogenannte Umwerfer lässt die Kette zwischen den Kettenblättern vorn wechseln, hinten übernimmt diese Aufgabe das Schaltwerk.

Weitere umgangssprachliche Ausdrücke im Radsport

Biker nie verzichten. Motorradfahrern gerne genutzt. Biker extrem in die Kurve legen. Berg hinauf‑ und hinunterjagen. angeknattert kommen. anreisen, haben wie immer freien Eintritt. kommt uns auf unserer Seite entgegen. Helm abzog. Pins - ihre schweren Harleys haben sie zu Hause gelassen. Harley‑Party kann man auch mit dem Auto anfahren. jahrelangen Expansion begangen haben. Bikern. [Schweriner Volkszeitung, 13.08.2014] Am 15. Motorradfahrerverein den nötigen Respekt einzuflößen. zusammengeschlagen. Biker wurden zahlreiche Waffen gefunden. [Rhein-Zeitung, 23.01.2013] Am 8. Pfefferspray und abgebrochenen Stuhlbeinen attackiert. der Öffentlichkeit, wohlgemerkt, nicht bei der Polizei. Gesellschaft Gleichgesinnter suchen. am Anfang der Rockergruppen‑Bewegung. Rädern, sozusagen. ihr Geld im Rotlichtmilieu, auch mit Menschenhandel. [Süddeutsche Zeitung, 01.06.2012] Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Einwanderern als Motiv nicht aus. Verbrecher. Gipfelregionen. Radwege. Jahren stark an. Eigentümergemeinschaften nicht an der Ausstattung sparen[…]. Ständer, die das Velo nur am Vorderrad halten. Vorderrad. sein Fahrrad. Denn manchmal kommt es eben doch zu einem Sturz. Autoverkehr. schon froh, wenn bestehende Radwege nicht vergammeln. nur mit gutem Training und entsprechender Fitness erreichen kann. sichere Mountainbiketour. schönsten Ecken und Sehenswürdigkeiten der Bodenseeregion kennenlernen.

Hinweis

Unser Ratgeber wird laufend erweitert, um dich über alle wichtigen Neuerungen zum Thema Elektrofahrräder zu informieren. Wir aus der Bikes.de-Redaktion haben eine große Leidenschaft: Fahrräder. Und diese Leidenschaft wollen wir mit dir teilen. Daher sind wir immer auf der Suche nach neuen, spannenden und relevanten Themen rund ums Rad, die dir Information und Orientierung bieten - und vor allem jede Menge Lust aufs Radfahren machen sollen.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0