Mountainbike-Verleih in Schladming: Test und Vergleich

Schladming ist ein Begriff für jeden Worldcup-Fan. Hier wurden immer wieder spektakuläre Rennen ausgetragen.

Bist du stolzer Besitzer eines Mountainbikes, E-Fully, E-Hardtail, Enduro- oder Trailbikes und auf der Suche nach Abenteuer, Action und Adrenalin? Suchst du das ultimative Mountainbike-Erlebnis? Dann sind Bikeparks genau das richtige für dich!

In Österreich warten einige der aufregendsten Bikeparks Europas darauf, von dir entdeckt zu werden. Tauche ein in eine Welt voller Spaß, Action und unvergesslicher Momente auf dem Bike. Ein Bikepark ist ein speziell angelegtes Gelände für Mountainbiker, das mit zahlreichen Trails, Sprüngen, Drops und anderen Hindernissen ausgestattet ist.

Bist du bereit für das Abenteuer deines Lebens? In Österreich gibt es eine Vielzahl von Bikeparks, die für jeden Geschmack und jedes Fahrkönnen etwas zu bieten haben. Egal, ob du ein Anfänger bist, der gerade erst in die Welt des Mountainbikings eintaucht, oder ein erfahrener Rider, der nach neuen Herausforderungen sucht, in deiner Umgebung wirst du bestimmt fündig.

Die Bikeparks in Österreich verfügen alle über ein gut ausgebautes Seilbahn-Netzwerk, das im Sommer speziell auf die Bedürfnisse von Mountainbikern zugeschnitten ist.

Was macht eigentlich den Unterschied zwischen den verschiedenen Bikeparks aus?

Zum einen spielt die Landschaft und die Umgebung eine große Rolle. Einige Bikeparks punkten mit spektakulären Panoramablicken und idyllischen Berglandschaften, während andere Parks mitten im Wald oder in schroffen Gebirgszügen liegen.

Zum anderen bietet jeder Bikepark eine Vielzahl von verschiedenen Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, von einfachen Anfängerstrecken bis hin zu extremen Downhill-Pisten, an. Einige Parks haben auch spezielle Bereiche für Freeride-, Enduro- oder Slopestyle-Fahrer.

Auch die Ausstattung, die zusätzlichen Einrichtungen sowie Angebote und Services variieren von Park zu Park. Von Bike-Verleih über Werkstätten bis hin zu Bike-Guides (Bike Schulen), die dir die besten Tricks und Trails zeigen, über Skill-Areas, Pumptracks, Gastronomiebetriebe und Unterkünfte direkt im Park oder in der Nähe.

Viele Bikeparks organisieren während der Saison verschiedene Veranstaltungen und Events, wie zum Beispiel Rennen, Workshops, Fahrtechnikkurse, Festivals oder Demo-Tage.

Überblick über einige Bikeparks in Österreich

Hier ist eine Übersicht über einige Bikeparks mit Öffnungszeiten, Trails und Preisen:

Bikepark Öffnungszeiten Trails (Streckenplan) Kilometer Tagesticket Erwachsene
Wexl Trail Unternberg Hauptsaison 1.5. bis 29.9.2024 Täglich 9-18 Uhr 10 Trailmap 35 km EUR 32,00
Schladming 17.5. bis 22.9.2024 Täglich 9-17 Uhr 11 Trailmap 40 km EUR 55,00
Leogang Hauptsaison 18.5 bis 3.11.2024 Täglich 9-16.30 Uhr 11 Trailreport 90 km EUR 61,00
Saalbach Hinterglemm 17.5. bis 27.10.2024 Täglich 9-16.45 Uhr 12 Trailmap 90 km EUR 57,00
Nassfeld Madritsche Täglich 9-16.30 Uhr 8 Trailmap 11,7 km EUR 40,00
Bike Republic Sölden 7.6. bis 6.10.2024 Täglich 8.30-16.45 Uhr 12 3D Bike Karte 36 km EUR 55,50
Serfaus-Fiss-Ladis 15.6. bis 20.10.2024 Täglich 9-17 Uhr 9 Bikekarte 30 km EUR 49,00
Lienz 22.6. bis 22.9.2024 Täglich 9-16 Uhr 4 Trailmap 12 km EUR 40,00
Kals am Großglockner 22.6. bis 22.9.2024 9-16.30 Uhr Mittwoch Ruhetag 4 Trailmap 8,4 km EUR 36,00

Beachte: Änderungen sind möglich und vorbehalten! Die Höhenlage und geografische Lage der Bikeparks beeinflussen die Saisonzeiten und die Verfügbarkeit der Strecken. Bitte informiere dich rechtzeitig beim Betreiber.

Sicherheitstipps für den Bikepark-Besuch

Egal für welchen Bikepark du dich entscheidest, eines ist sicher: Ein Tag im Bikepark ist ein Tag voller Spaß, Action und unvergesslicher Erlebnisse auf zwei Rädern. Du planst einen Tag im Bikepark? Du weißt auch schon wohin. Bitte beachte im Vorfeld die folgenden Punkte, damit dein Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis wird - nämlich sicher und spaßig zugleich.

  • Sicherheit: Trage immer einen Helm, Handschuhe und geeignete Schutzbekleidung, um dich vor Verletzungen zu schützen. Ein Full-Face-Helm ist besonders empfehlenswert für anspruchsvolle Trails mit vielen Hindernissen.
  • Fahrtechnik: Kenne deine Grenzen und wähle die Trails entsprechend deinem Fahrkönnen aus.
  • Fahrverhalten: Respektiere andere Fahrer und sei rücksichtsvoll gegenüber anderen Bikern auf den Trails. Halte genügend Abstand und überhole nur an sicheren Stellen.
  • Trailregeln: Informiere dich über die spezifischen Trailregeln des Bikeparks und halte dich daran.
  • Bike: Überprüfe vor jeder Fahrt dein Mountainbike auf eventuelle Schäden oder Verschleiß und führe gegebenenfalls Wartungsarbeiten durch.
  • Wetter: Achte auf die Wettervorhersage und passe deine Fahrpläne entsprechend an.
  • Erste Hilfe: Trage immer ein Erste-Hilfe-Set und ein Handy für den Notfall bei dir. Informiere dich über die Lage von Erste-Hilfe-Stationen im Bikepark und wie du im Notfall Hilfe rufen kannst.

Indem du diese Tipps befolgst und verantwortungsbewusst fährst, kannst du dein Bikepark-Erlebnis optimal genießen und sicherstellen, dass du viele unvergessliche Momente auf den Trails erlebst.

Welches Rad ist für Bikeparks geeignet?

Mountainbikes, Downhill-Bikes, Enduro-Bikes sowie E-Fullys und E-Hardtails sowie Mullet-Bikes sind speziell für den Einsatz im Gelände, für anspruchsvolle Trails und Abfahrten konzipiert.

Wenn du dir unsicher bist, welches Bike, das richtige für dich ist, lass dich beraten und nehme mit uns Kontakt auf!

Für welches Alter ist ein Bikepark geeignet?

Bikeparks sind in der Regel für Menschen jeden Alters zugänglich, solange sie über ausreichende Fahrradbeherrschung und die körperliche Fitness verfügen, um die Trails sicher zu befahren. Viele Bikeparks bieten spezielle Strecken und Bereiche für junge Fahrer an, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind.

Einige Parks bieten auch spezielle Fahrtechnik-Kurse oder betreute Sessions für Kinder an, um ihnen das Mountainbiken in einer sicheren Umgebung beizubringen.

Wie sind die Trails gekennzeichnet?

Die Trails in einem Bikepark sind in der Regel entsprechend ihres Schwierigkeitsgrades gekennzeichnet, zum Beispiel in Einfach | Mittelschwer | Schwer. Dadurch können Besucher die Strecken auswählen, die ihrem Können entsprechen, und sich auf die Herausforderungen vorbereiten.

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene - Bikeparks in Österreich bieten für alle Mountainbiker die passenden Trails.

Sind Bikeparks gefährlich?

Bikeparks sind um die Sicherheit der Fahrer bemüht. Die meisten Bikeparks haben klare Sicherheitsstandards und Regeln, die von den Besuchern eingehalten werden müssen. Dazu gehören beispielsweise die Nutzung von Schutzausrüstung wie Helm und Protektoren, das Befolgen von Trail-Regeln und das Respektieren anderer Biker.

Die Trails in einem Bikepark werden regelmäßig gewartet und gepflegt, um sicherzustellen, dass sie in einem guten Zustand sind und keine unvorhergesehenen Gefahrenstellen aufweisen.

Die besten Bikeparks in und um Deutschland

Vor ungefähr zehn Jahren wuchsen die Bikeparks in Europa aus ihren Kinderschuhen und traten einen regelrechten Boom los. Heute ist die Auswahl für Freeride-, Enduro- und Dirtbiker fast unübersichtlich, in nahezu allen Regionen Deutschlands sind etliche neue Bikeparks entstanden. Wir zeigen die attraktivsten Spielplätze für Biker im deutschsprachigen Raum!

Auf der Suche nach dem nächsten großen Adrenalinrausch? Die Fahrtechnik schärfen? Oder doch einfach nur ballern mit Familie und Freunden? Der "deutschsprachige Raum" bietet jede Menge moderner Bikeparks für jedermann, egal ob Anfänger oder Speedfreak.

Von den schroffen Gipfeln der Alpen bis hin zu den sanften Hügeln Mitteldeutschlands - unsere Auswahl an Top-Bikeparks versprechen unvergessliche Abenteuer auf zwei Rädern. Ob durch die Bike Republic Sölden mit ihren natürlichen Trails und innovativen Streckenführungen brettern wollen, die technischen Herausforderungen und spektakulären Aussichten in Leogang meistern oder die Vielfalt in Winterberg erleben möchtest - hier findest du sie alle.

  • Winterberg: Als Deutschlands Vorzeigepark bietet die Anlage im Hochsauerland alles, was das Biker-Herz begehrt: Ob Downhill, Freecross, Slopestyle oder North-Shore - jeder Fahrertyp findet in Winterberg die geeignete Strecke. Übungsparcours und Fahrtechnik-Kurse machen den Park auch für Anfänger zum idealen Reiseziel inklusive Flow-Garantie.
  • Bischofsmais/Geißkopf: Der Klassiker unter Deutschlands Bikeparks trumpft mit seinem abwechslungsreichen Streckenangebot auf: Neben den bewährten Downhill-, Dual- und Bikercross-Kursen zählen die sprunglastige Freeride-Strecke und die North-Shore-Konstruktionen zu den Highlights des Bikeparks im Bayerischen Wald. Die Dirt-Tables eignen sich auch für Sprung-Newbies.
  • Bad Wildbad: Downhill-Seriensieger Marcus Klausmann fährt oft in den Nordschwarzwald, um auf den Strecken am Sommerberg Spaß zu haben - sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen wird dort einiges geboten: Die bekannten DH-Pisten haben es in sich, zum warm fahren eignen sich die beiden Freeride-Kurse bestens. Dirt-, BikerX- und Dual-Kurse runden die Sache ab. Neu seit 2008: Knifflige North-Shore-Trails.
  • Hahnenklee: Von wegen flacher Norden: Im Harz finden Bikepark-Junkies ideale Bedingungen ihrer Sucht nachzugehen. Mit sieben Strecken weist der Park in Hahnenklee eine große Streckenvielfalt auf, sodass sich die Fahrer stets gut verteilen. Neben den flowigen Singletrails zählen der Downhill-Kurs und die North-Shore-Strecke zu den Highlights des Bikeparks. Ideal: Der Racepark in Schulenberg direkt um die Ecke ist immer einen Besuch wert!
  • Lenggries: Nachdem der mit viel Herzblut erbaute Bikepark in Oberbayern anfangs als stuntlastige Slopestyle-Anlage bezeichnet wurde, wurde fleißig an weiteren Strecken gebaut: Mittlerweile gibt es einen neuen Downhill-Kurs mit Waldpassagen, die für Abwechslung sorgen. Dazu kommt eine flowige Freeride-Abfahrt im A-Line-Format sowie fordernde Northshore- und Dirtjump-Stunts. Anfänger finden derweil im Übungsparcours ihre ersten Herausforderungen und Trainingshindernisse.
  • Saalbach-Hinterglemm: Seine Bekanntheit hat der renommierte Bikepark in den Pinzgauer Bergen nicht nur durch seine großen Freeride-Events erlangt - in dem familienfreundlichen Park toben sich jährlich Biker aus allen Disziplinen aus. Freeride-Freunde erwarten mit dem "adidas Freeride Park" und der seit 2008 neuen "X-Line" zwei absolute Highlights der österreichischen Bikepark-Szene. Enduro- und All-Mountain-Piloten finden ihr Trail-Glück auf der beliebten 5-Gondeltour.
  • Leogang: Getreu dem Motto "Klotzen statt kleckern" haben die Macher des Bikeparks in Leogang ein ordentliches Gesamtpaket auf die Beine gestellt: Die Strecken decken sämtliche Facetten des Freeride-Sports ab und das Gelände geizt nicht mit Höhenmetern. Auf Brechsand geht es auf dem Dual Slalom und dem 4-Cross über Hügel schnell bergab, ideal fürs Sprungtechnik-Training. Der Downhill ist eine Herausforderung. Neu seit 2008: Der Lumberjack-North-Shore-Parcours. Dirt-Fans gehen im "Flowmaster Park" spielen.
  • Wagrain: "Was in Whistler funktioniert, wird auch in den Alpen erfolgreich sein", dachte sich Jason Roe aus British Columbia und heuerte im österreichischen Wagrain als Bikeparkbeauftragter an. Das Ergebnis überzeugt: Flowige Abfahrten im Stil der kanadischen A-Line ergänzen sich mit wurzeligen Strecken und größeren Big-Mountain-Lines. Seit 2008 neu: Das Slopestyle-Areal für verspielte Adrenalin-Junkies. Mehr zu Events und Rennen auf der Homepage.
  • Semmering: Nicht durch Magie, sondern mit einem aufwendigen Bikepark lockt der Zauberberg im Osten Österreichs seit 2006 Scharen von Freeridern zu seinen gelungenen Strecken. Als Austragungsort von hochkarätigen Downhill-Races weiß der Park mit seiner heftigen Abfahrtsstrecke zu überzeugen. Während die Freeride-Strecke alle Fans von soliden Holzleiter-Trails und Slopestyle-Kursen bedient, können Anfänger und Kids auf der Family-Strecke und dem Übungsparcours an ihrer Fahrtechnik feilen.
  • Filzbach: Von Bikern für Biker - nach diesem Prinzip entstand vor drei Jahren inmitten der schweizerischen Bergwelt der Bikepark Filzbach. Die Traildevils-Crew ist auch weiterhin sehr fleißig, denn Streckenpflege wird bei den Eidgenossen groß geschrieben. Die "Shmoove-Groove" getaufte Freeride-Strecke ist zwar anfängertauglich, erlaubt jedoch auch fette Sprungeinlagen und andere Spielereien. North-Shore- und Downhill-Sektionen sorgen dabei für die nötige Abwechslung.
  • Willingen: Der Bikepark Willingen gehört zu den bekannteren Parks in Deutschland. Bis November gibt es hier Fahrspaß der Extraklasse auf acht Strecken, bei denen nicht nur Adrenalinjunkies auf ihre Kosten kommen. Zwar befinden sich auf der linken Seite des Ettelbergs weiterhin die berühmten, schweren Strecken, auf der rechten Seite sind aber neue, leichte Trails entstanden - alle von Shaper-Legende Diddie Schneider gebaut. Eine große 8er-Kabinenbahn sowie eine Sesselbahn bringen Bike und Biker auf den Ettelsberg zu den Einstiegen der Lines. Ein speziell an Familien mit Kindern gerichtetes Angebot beinhaltet Lifttickets, Helme, Schutzausrüstung sowie Leih-Bikes. Natürlich bietet Willingen zur Übernachtung viele Hotels, Groß und Klein können auch abseits der Strecke auf der Sommerrodelbahn oder beim Abenteuergolf Spaß haben.
  • Schladming-Dachstein: Seit mehr als 15 Jahren gibt es nun den Bikepark auf der Planai, wie sich Schladmings Hausberg nennt. Erst letztes Jahr wurde eine neue, moderne 10er-Gondelbahn gebaut und das Streckenportfolio um Lines für Anfänger und Profis erweitert. Das entstandene Angebot bietet nun auf elf Lines und 35 Kilometern Länge jede Menge Abwechslung. Dabei wurde an Flugmetern nicht gespart: Ganze 99 Sprünge bietet die Jumpline, Profis hämmern den Worldcup Downhill hinunter, der bereits von Gee Atherton und Sam Hill unter die Stollen genommen wurde. Und für E-Biker wurde extra ein Uphill-Flowtrail angelegt, der dieses Jahr Premiere feiert.
  • Geisskopf: Im Südosten Deutschlands thront auf dem 1097 m hohen Geisskopf im Bayerischen Wald der gleichnamige Bikepark. 16 Strecken jeder Schwierigkeit lassen keine Wünsche offen. Eine Vielzahl an Marken-MTBs verleiht die Bike-Station, Fahrtechnikkurse (auch für Familien) können hier auch je nach Lernziel - Grundlagen, Enduro, Drops & Sprünge - gebucht werden. Die Geisskopfbahn bringt Biker bequem auf den Gipfel. Besonders charmant ist die Möglichkeit der Übernachtung oben auf dem Geisskopf im Zelt oder im Auto für gerade mal einen Euro pro Person. Duschen, Toiletten und Stromanschluss gibt es vor Ort.
  • Lenzerheide: Den MTB-Himmel auf Erden verspricht das "Bike Kingdom" am Rothorn in Graubünden. 2016 kräftig ausgebaut, bietet der Park für 2020 wieder neun Kilometer neue Trails. Angesprochen werden Einsteiger etwa von der Flowline, Cracks messen sich auf der Weltcup-Strecke Straightline. Apropos messen: Es gibt sogar eine eigene App, mit der sich zum einen das Königreich entdecken lässt, mit der man aber auch seine eigenen Zeiten mit denen der Pros vergleichen kann. Natürlich fehlt es nicht an Bike-Stationen, Fahrtechnikkursen, Übernachtungsmöglichkeiten und komfortablen Seilbahnen.
  • Serfaus-Fiss-Ladis: Dieser Bikepark besticht mit abwechslungsreichem Singletrail-Angebot. Für 2020 gibt es eine neue blaue Jump Line, die Strecke Strada del Sole wurde überarbeitet und im Bike-Verleih kann das neue Propain geliehen werden. Ob Bikewochenende mit Freunden oder Familienausflug, in Serfaus-Fiss-Ladis sollen alle auf ihre Kosten kommen.
  • Brandnertal: Der Bikepark Brandnertal trumpft 2020 mit ausgebautem Trail-Netz auf. So kommen zwei neue Enduro-Trails hinzu und der Ferienort Brand wird in das Streckennetz integriert. Darüber hinaus gibt es zwei neue naturbelassene Trails in der nächsten Umgebung. Mit den Neuerungen verfügt der Bikepark über 11 Strecken, 4 Bergbahnen und 30 km Trails.
  • Sölden: Sölden fährt für 2020 mit zwei flowigen Strecken auf: ein schwarzer Naturtrail mit 5,5 km und 815 Hm und eine doppel-schwarze Endurostrecke mit 1,4 km und 368 Hm.
  • 3-Länder Enduro Trails: Die 3-Länder Enduro Trails in Nauders am Reschenpass verfügen für 2020 über einen neuen 5 km langen Trail und eine neue Bahn. Der sogenannte Zirmtrail gilt als einfachster Trail der Alpen (Schwierigkeitsgrad Grün) und liegt auf 2.500 Meter Seehöhe. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene kommen auf diesem Trail auf ihre Kosten. So ermöglicht es der Trail Einsteigern, mit dem Rad auf dem Boden zu bleiben, während erfahrene Biker jumpen können.
  • Bad Kleinkirchheim: Diese Region bietet mit einem 15 km langen Flow Country Trail Europas längsten Trail für Anfänger und Fortgeschrittene. Entlang der Strecke lassen sich schöne Rastplätze und Alternativtouren finden. Insgesamt bietet die Region mehrere Natur Single Trails und 750 km Mountainbikestrecken. Bikeparcours und Pumptracks zum Üben gibt’s natürlich auch.
  • Innsbruck: Innsbruck überzeugt 2020 mit komplett neu gebautem Übungsgelände. Die Region bietet eine Vielzahl an Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, schnelle Bahnen und zahlreiche Hütten zum Entspannen. Darüber hinaus verfügt der Ort über eine beachtliche Infrastruktur für Biker: Waschanlage, Ausrüstungsverleih und Guides.
  • Tirol/Steinach: Die Region Tirol/Steinach bietet alles was sich das Bikerherz wünscht. Ob Freizeitsportler, Rennradler oder Downhiller, Tirol/Steinach überzeugt mit ausgebauten Straßen, Freeride-Trails und einem Bikepark in Tirol.
  • Spicak: Spicak bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Trails mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Für 2020 wurden die drei Trails Black Friday, Air & Stone und Forest Virgin überarbeitet, die sich sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene eignen sollen. Steine, Wurzeln, Drops und naturbelassene Untergründe zeichnen die Strecken aus. Auf der Downhillstrecke Struggle findet zudem regelmäßig der IXS European Downhill Cup statt.
  • Wurbauerkogel: Von Blue Lollipop (eher einfach) bis hin zum Downhill-Trail Black Widow (schwieriger) bietet Wurbauerkogel eine Vielzahl an Mountainbikestrecken mit unterschiedlichen Schwiergikeitsstufen. Zudem verfügt der Bikepark über den größten Wallride Österreichs und einen Pumptrack für den Bike-Nachwuchs. Bikecenter mit Verleih und Restaurants sind natürlich auch vor Ort.
  • Kranjska Gora: Diese Region eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Der Veetranz Downhill Track trumpft mit steilen Abfahrten und zahlreichen Sprüngen auf - ideal für Hobby-Racer.
  • Krvavec: Dieser Bikepark überzeugt mit natürlichen Tracks und Flow Trails. Zudem warten im November eine Vielzahl an Events auf die Biker.
  • Petzen: Petzen hat seinen Flow Country Trail für 2020 um 600 Meter in Richtung Seilbahn-Bergstation verlängert. Dadurch soll die Sicherheit der Biker erhöht werden. Der Trail ist nun 11,5 km lang. Neben dieser Neuerung gibt es nun auch vergünstigte Familientickets in allen drei Mountainbike-Zonen. Um die Besucher vor Corona zu schützen, darf nur eine reduzierte Zahl an Gästen in die Restaurants, der Veleih erfolgt unter Hygienerichtlinien, zudem werden Verhaltensregeln und weitere Maßnahmen online bekannt gegeben.
  • Pohorje Maribor: Der Bikepark in Pohorje Maribor ist 2020 Austragungsort eines UCI Mountainbike Downhill Weltcups. Dieser findet auf Grund von Corona vom 15. - 18. Oktober statt.

Worauf wir beim Bikepark-Testen wert legen

  • Bespaßungsfaktor: Im Idealfall stecken Bikepark-Abfahrten voll mit spaßigen Features: Kurvenwechsel, Anlieger, Wallrides, Step-ups, Tables.
  • Streckenvielfalt: Der Park glänzt bestenfalls mit vielen Höhenmetern und sollte sich an ein möglichst breites Spektrum von Bikern richten. Einsteiger, Downhiller, Stunt-Freerider, Familien. Im Idealfall kommen alle Biker auf ihre Kosten.
  • Qualität der Features: Schlecht dimensionierte Sprünge oder zu flache Landungen machen eine Bikepark-Abfahrt gefährlich und drücken den Spaßfaktor. Bikepark-Stunts müssen gut gewartet und sicher gebaut sein!
  • Flow/Rhythmus: Flow ist alles! Nur mit richtigen Kurvenradien und gut gebauten Anliegern kommt Flow auf. Strecken, wo man abrupt bremsen muss, sind unspaßig und auch wartungsintensiv.
  • Service und Ambiente: Ein schneller Lift, Bike-Verleih, Übungs-Parcours oder eine gute Beschilderung geben Pluspunkte.

5 Tipps für den Bikepark-Besuch

Bobby Root, Freeride-Profi und Bikepark-Kenner gibt 5 Tipps für den Bikepark-Besuch, die man unbedingt beachten sollte:

  1. Bevor’s losgeht: erst mal das Bike checken: Schrauben, Steuerkopf, Steckachsen, Reifendruck.
  2. Fahr Dich auf der ersten Abfahrt warm - am besten auf einem einfachen Trail.
  3. Safety first: also Protektoren anziehen. Sie schützen vor nervigen Verletzungen.
  4. Guck Dir die Stunts zuvor gut an und beobachte andere dabei. Hast Du Zweifel, dann lass es lieber sein!
  5. Werde nicht leichtsinnig - 70 Prozent aller Unfälle passieren auf der ersten oder letzten Abfahrt.

Safety first beim Mountainbiken im Bikepark

Erdanziehungskraft kann grausam sein. Deshalb sollte man bei Bikepark-Missionen nur mit der richtigen Ausrüstung antreten. Hier unser Rezept für eine verletzungsfreie Bikepark-Saison.

  1. Goggle: Die Brille schützt die Augen vor Schmodder und Staub. Damit hat man immer freie Sicht.
  2. Genickschutz: Nackenstützen sollen vor der Überdehnung des Halses schützen und somit Halswirbelverletzungen vorbeugen. Mittlerweile schwören immer mehr Biker auf die sogenannten Neckbraces. Auch wir raten dazu.
  3. Handschuhe: Handschuhe verbessern den Grip und schützen vor Abschürfungen.
  4. Helm: Wir raten zu einem Vollvisierhelm. Er schützt nicht nur Kopf, sondern auch Kiefer und Gesicht. Wichtig: Der Helm muss passen, sollte nicht zu satt, aber auch nicht zu locker sitzen. Tipp: besser vorher anprobieren.
  5. Schuhe: Im Bikepark braucht man das richtige Schuhwerk mit festem Halt, griffiger Sohle und Schutz an den Zehen. Auf Klick-Pedale verzichtet man im Park lieber und greift zu Bärentatzen-Pedale.
  6. Knieprotektoren: Knie heilt nie, heißt es. Deswegen muss es anständig geschützt werden. Noch besser: Knieprotektoren mit zusätzlichem Schienbeinschutz.
  7. Ellbogenschützer: Etwas aus der Mode gekommen, doch sinnvoll, will man blutige Arme vermeiden.
  8. Rückenschutz: Westen oder Rucksack mit Protektor gehören zu dem absoluten Muss für Bikepark-Besuche. Doppelt geht auch. Wichtig: Der Rucksack oder die Weste sollte satt sitzen und nicht verrutschen.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0