Der ultimative Schnellste E-Bike Test: Welches ist das Richtige für Sie?

Fahrräder mit Motorunterstützung sind aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. E-Bikes können auch für Pendler eine Alternative sein - vor allem dann, wenn sie bis zu 45 km/h schnell sind. Neben den "normalen" E-Bikes bieten vor allem S-Pedelecs das Potential, alltägliche Pendlerstrecken von einfach bis zu 20 Kilometern ohne übermäßige körperliche Anstrengung mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu absolvieren.

Was sind S-Pedelecs?

Die Maximalgeschwindigkeiten mit Motorunterstützung liegen bei den S-Pedelecs, die am kleinen Zulassungskennzeichen erkennbar sind, zwischen 40 und 45 km/h.

Unterschiedliches Fahrverhalten: Mittel- oder Heckmotor?

Während einige schnelle Pedelecs mit Mittelmotor ausgestattet sind, gibt es auch Modelle mit Heckmotor. Wie sich im Test zeigte, beeinflusst die Art des Antriebs das Fahrverhalten der schnellen E-Bikes deutlich. S-Pedelecs mit Heckmotor beschleunigen in der Ebene stärker und erreichen dort im Test mühelos die Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Alle Bikes mit Mittelmotoren beginnen spätestens bei 42 km/h die Motorunterstützung zurückzufahren.

Sicherheit geht vor

Selbst bei einem mit guten Bremsen und Beleuchtung ausgestatteten Fahrrad sollte auch dem geübten Fahrer bewusst sein, dass ein S-Pedelec schnell unterwegs ist und ungeahnte Energie freisetzt. Gerade aus der Perspektive eines Autofahrers kann die Geschwindigkeit, mit der sich ein S-Pedelec-Fahrer bewegt, überraschen. Eine vorausschauende und defensive Fahrweise ist beim Speed-Pedelec daher wichtig.

TCS-Testergebnis: Fast alle S-Pedelecs schneiden gut ab

Ein schnelles Pedelec hat seinen Preis: Die Einstiegspreise im Test beginnen ab 4200 Euro. Die Vorteile eines S-Pedelecs liegen aber auch nicht primär in finanziellen Abwägungen, sondern je nach zu fahrender Strecke im Zeitgewinn (man steckt nicht im Stau), der täglichen Bewegung und nicht zu vergessen im Fahrspaß. Anforderungen, welche an ein schnelles Pedelec gestellt werden. Und fast alle bewegen sich auf qualitativ hohem Niveau.

Die Testfahrräder in der Plus- und Minus-Bewertung

Den ersten Platz im Test belegt das Charger3 Mix. Touring HS 2022 von Riese & Müller. Das S-Pedelec ist top ausgestattet, verfügt über hohen Fahrkomfort und gute Bremsen. Ebenfalls überzeugt waren die Tester von der Beleuchtung des Charger3 inklusive Fern- und Bremslicht. Guter Verlierer des Vergleichstests ist das Modell X-Speed von Klever. Beim Design fällt das S-Pedelec positiv auf, zeigt jedoch Schwächen bei der Motorunterstützung. Der elektrische Antrieb setzt verzögert ein und hat einen langen Nachlauf.

Reichweite und Energieverbrauch

Neben dem Fahrer (Gewicht und Trittfrequenz) spielen auch Umwelteinflüsse, wie die zu fahrenden Höhenmeter, der Untergrund und die Lufttemperatur eine wichtige Rolle. Beim S-Pedelec kommt dazu, dass durch die hohen Geschwindigkeiten der Energieverbrauch grundsätzlich höher ist als bei normalen E-Bikes. Durch häufiges Abbremsen und erneute Beschleunigung nimmt die Reichweite zusätzlich ab. Unterstützungsstufe erreichten alle Testbikes Reichweiten von 38 bis 54 Kilometer. Der Energieverbrauch pro Kilometer ist somit rund doppelt so hoch wie bei einem langsamen E-Bike.

Gesetzliche Regelungen für S-Pedelecs in Deutschland

Der Grund: Die rechtlichen Gegebenheiten der deutschen Straßenverkehrsordnung bremsen die Nutzung des S-Pedelecs aus. Größtes Konfliktpotential stellt dabei die unzulässige Nutzung des Fahrradwegs und damit die Gefährdung von Radfahrern dar. Denn in Deutschland dürfen Fahrradwege von S-Pedelecs nicht genutzt werden. Und dies gilt auch für Außerortsradwege, obwohl die hohe Differenzgeschwindigkeiten zum Pkw-Verkehr auf der Fahrbahn die Nutzung von Radwegen nahelegen kann.

Wichtige gesetzliche Regelungen:

  • Maximale Unterstützung: 4 kW bis maximal 45 km/h.
  • Betriebserlaubnis: Sie ist erforderlich.
  • Kfz-Haftpflichtversicherung: Sie ist erforderlich und wird mit dem Zulassungskennzeichen dokumentiert.
  • Führerschein: AM.
  • Mindestalter: Seit Juli 2021 ab 15 Jahre.
  • Helmpflicht: Ja (geeigneter Schutzhelm).
  • Anhänger für Kinder dürfen nicht benutzt werden.
  • Ausstattung gemäß StVZO aktueller S-Pedelecs: Unter anderem Rückspiegel, Dauerlicht, Seitenreflektoren und ein automatisches Einklappen des Seitenständers. Seit 2016 muss auch eine Hupe verbaut sein.

Wichtige Tipps für Verbraucher

S-Pedelecs gelten als Kleinkraftrad. Alle Regelungen dazu sollten vor dem Kauf eines schnellen E-Bikes beachtet werden. Die maximale Zuladung sollte sich an der Praxisnutzung der schnellen E-Bikes orientieren (Fahrer 100 kg + Gepäck 25 kg + Eigengewicht des S-Pedelecs). Demnach sollte das zulässige Gesamtgewicht mindestens 150 Kilogramm betragen.

Oftmals können die Akkus nicht am S-Pedelec geladen werden. Entnahme so einfach wie möglich gestalten. Der Antrieb sollte nicht verzögert einsetzen und keinen langen Nachlauf haben.

eRockit: Die Mischung aus E-Bike und Motorrad

Mit Pedalkraft auf fast 100 km/h beschleunigen und die Autobahn benutzen? Mit dem eRockit ist das möglich. Das hybride Fahrzeug aus E-Bike und Motorrad geht jetzt in die zweite Auflage. Der Hersteller spricht daher vom "schnellsten Fahrrad der Welt". Das eRockit ist ein Elektromotorrad mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern. Der Hybrid aus E-Bike und Motorrad aus der Region Berlin-Brandenburg ist bereits vorbestellbar. Die Auslieferung ist für das Frühjahr 2023 geplant.

Voraussetzungen zum Führen des eRockit

Das eRockit gehört als Elektromotorrad rechtlich zur Kategorie der Leichtkrafträder und darf auf öffentlichen Straßen und Autobahnen bewegt werden. Zum Fahren benötigt man einen Führerschein und eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Außerdem muss ein Kennzeichen am Motorrad befestigt sein und es gilt die Helmpflicht.

Leichte E-Bikes im Trend

Lange Zeit drehte sich beim E-Bike fast alles um das Thema Reichweite. Kaum jemand fragte: Wie schwer ist ein E-Bike? Die 20 bis 28 Kilo eines herkömmlichen E-Bikes erschienen unwichtig. Gerade aber liegen super leichte E-Bikes im Trend und die Frage, welches ist das leichteste E-Bike, rückt in den Fokus.

Warum sind E-Bikes so schwer und wie kann man sie leichter machen?

Zum einen bringen die Komponenten des Antriebs Zusatzgewicht ans Rad. Der Motor, der Akku, Sensoren, Display und Kabel - sie alle tragen ihren Teil zum höheren Gewicht bei. Drei bis vier Kilo weniger sind das schnell einmal, so dass ein E-Bike ohne Akku statt 27 nur noch 23 Kilo wiegt. Die Größe des Akkus hat enormen Einfluss auf das Gewicht eines E-Bikes, nicht unerheblich sind auch die Art und Größe des Motors und damit seine Leistungsfähigkeit. So sind an einem schlanken Urban-E-Bike leichtere Komponenten montiert als an einem E-Mountainbike.

Vorteile leichter E-Bikes

Ein geringeres Gewicht spielt jedoch nicht nur bei der Handhabung generell eine Rolle, sondern es nähert das Fahrverhalten des E-Bike dem eines „normalen“ Fahrrads an. Das ist nicht zuletzt sportlichen Fahrern willkommen, ob am Gravelbike, am Rennrad oder am Mountainbike.

Was kostet ein leichtes E-Bike?

Bis zu 15.000 Euro sind möglich. Die Preisspanne ist hier ähnlich weit gefächert wie bei „Biobikes“ und herkömmlichen E-Bikes. Je hochwertiger ausgestattet, desto teurer.

Beispiele für leichte E-Bikes

  • BMC Roadmachine 01 AMP X ONE: Wiegt 11,8 Kilo.
  • Cube Compact Sport Hybrid: Keine Mini-E-Bikes, sondern leichte E-Bikes in herkömmlicher Dimension.
  • Ampler Juno: Ein leichtes E-Bike für Damen, das unter 20 kg wiegt.
  • Woscat C1: Ein E-Bike Klapprad, das unter 20 kg wiegt.

E-Bike Test 2025: Was ist neu?

Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau. Beispiel: Bisher haben wir Punkte nach der Akkugröße vergeben. Je mehr Wattstunden, desto höher die Punktzahl. Das wird aber beispielsweise der Trekking-Light-Klasse nicht mehr gerecht.

Neue Unterkategorie: Trekking-Light

Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an.

Die Vielfalt des E-Bike-Marktes

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahr­radtyp - vom klassischen Tiefein­steiger bis hin zum Lastenrad - wird mitt­lerweile auch mit Elektromotor angeboten.

E-Bike-Typen

  • City-E-Bikes
  • Trekking-E-Bikes
  • SUV-E-Bikes
  • Urbanbikes
  • Kompakträder
  • Falträder
  • Mountainbikes
  • Gravelbikes

Durchschnittsgewicht und Preis

Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg. Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.

Superlative im E-Bike-Bereich

Wer sich mit E-Bike Superlativen beschäftigt, kämpft einen Wettlauf gegen die Zeit. Was heute noch als die Sensation in Sachen Geschwindigkeit, Gewicht oder Reichweite gefeiert wurde, kann morgen schon „Schnee von gestern“ sein.

Schnelle E-Bikes: Geschwindigkeitsrausch

Es gibt verschiedene Bereiche, in der die E-Bikes angesiedelt sind. Dabei werden diese in Tretunterstützung unterteilt. Die Tretunterstützung wird meist in km/h angegeben.

Die verschiedenen Stufen der Tretunterstützung

  • Bis 25 km/h
  • Bis 45 km/h
  • Bis 70 km/h
  • Noch höhere Geschwindigkeiten für den Autobahnverkehr (wenn erlaubt)

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