Schöne Radtouren im Münsterland: Tipps für unvergessliche Erlebnisse

Das Münsterland ist bekannt für seine Vorbildfunktion in der Anbindung des Radwegenetzes und bietet Radlern nur das Feinste. Die Region verfügt mit dem „Radelpark Münsterland“ über ein dichtes Netz aus komfortabel ausgeschilderten Radwanderwegen und Themenrouten. Dabei ergeben die zahlreichen Rundwege ein wabenförmiges Routennetz, das spontan und individuell kombiniert werden kann.

Viele kennen das Münsterland noch von früher, als die hohen Herrschaften mit der Kutsche vorfuhren und edle Roben trugen, um ihre adelige Verwandtschaft zu besuchen. Heute tragen die Gäste meist kurze Hosen und reisen mit dem Fahrrad an, um im Biergarten im Schlosshof einzukehren oder in einem der vielen historischen Gemäuer fürstlich zu nächtigen. Nicht ohne Grund wird die schönste Radstrecke auch „Königin der Radrouten“ genannt.

Schnell mal raus: Radtouren-Tipps im Münsterland

Die Sonne scheint und du hast einen Tag Zeit? Perfekt, dann schwing dich auf dein Fahrrad und mach eine Tagestour auf der 100-Schlösser-Route durch das Münsterland. Ob Natur pur, imposante Burgen, herrliche Wasserschlösser oder Felder und Wiesen - das Münsterland bietet für jeden Anspruch und jeden Geschmack eine Tagestour im Fahrradsattel, die dich glücklich machen wird. Es gibt Tagestouren von 22 bis ca. 60 Kilometern. Ob eine kleine Runde oder eine größere Tour auf der 100-Schlösser-Route - du hast die Auswahl.

Viele Routen im Münsterland sind auch in der komoot-App zu finden. Es kommen ständig neue Radtouren hinzu. Entdecke die schönsten Radtouren im Münsterland!

Service rund um deine Fahrradtour

Du hast kein Fahrrad oder keine Möglichkeit, dein eigenes mitzubringen? Kein Problem - schau in unsere Übersicht zu Vermietstationen für Fahrräder im Münsterland. Dort haben wir regionsweit Anbieter zusammengestellt, die du auch nach Kategorien wie "E-Bikes" oder "Kinderräder" filtern kannst.

Wenn dir ein Tag zu wenig für eine Radtour ist und du gerne etwas länger bleiben möchtest, kannst du auf der 100-Schlösser-Route auf jeden Fall auch wunderschöne mehrtägige Touren unternehmen. Bei mehr als 4500 Kilometern Radwegen fällt die Auswahl für die nächste Radtour manchmal schwer. Damit du kein Schloss verpasst, an keiner Naturschönheit vorbeifährst und immer den richtigen Weg findest, führen ausgesuchte Themenrouten durch das Münsterland.

Die ausgeschilderten Radwege verbinden nicht nur die charmanten Orte der Region, sondern erzählen dir spannende Geschichten. Folge Flüssen und Bächen bei ihrem Verlauf durch die Parklandschaft, entdecke kleine Naturwunder und unternimm Radtouren auf den Spuren der Geschichte.

Premiumrouten im Münsterland

Nur wenn eine Route ganz besonderen Qualitätsanforderungen entspricht, die in Anlehnung an anerkannte Standards überprüft werden, darf sie sich „Premiumroute im Münsterland“ nennen.

Aber wenn Du schlau bist, packst Du vor Deiner Radtour durchs Münsterland noch ein bisschen Proviant und eine Decke ein. Denn ich kenne garantiert die schönsten Picknickplätze inmitten wunderschöner Parklandschaften. Mach einfach mal die Augen zu und zieh die Schuhe aus. Spürst Du das frische Gras unter den Füßen? Kitzelt es ein bisschen?

Ich kann aber auch ganz anders. Nämlich wild und exotisch. Als Tierliebhaberin biete ich einer freilebenden Wildpferde-Herde im Naturpark Hohe Mark reichlich Auslauf und habe im Zwillbrocker Venn ein achtsames Auge auf die nördlichste Flamingo-Kolonie Europas. Wie Du zu ihnen kommst? Blöde Frage: Mit dem Rad natürlich.

Ausgewählte Radtouren in Westfalen-Lippe

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, der ist aktiv und bekommt eine Menge zu sehen. Der östliche Teil von Nordrhein-Westfalen bietet dafür viele Möglichkeiten - vom Naturtrip bis hin zu Routen auf der Spur alter Industrien. Man kommt herum, man kann Entfernungen überwinden, die man zu Fuß nicht schaffen würde - und man ist ganz nah dran an den Dingen um einen herum.

Hinzu kommt, dass sich Distanzen, Schwierigkeitsgrade, Umgebung und sonstige Anforderungen perfekt an die eigenen Vorlieben und Möglichkeiten anpassen lassen: Wer mit Kindern fährt, kann Touren wählen, die bei wenig Verkehr viel Spannendes entlang der Strecke bieten. Wer sich dagegen richtig verausgaben will, der fährt mit Rennrad oder Gravel Bike los. Und wer es lieber gemütlicher mag - oder nicht mehr jede Steigung mühelos schafft - der nimmt das E-Bike.

100-Schlösser-Route Münsterland

Eine Radtour der spektakulären Zahlen: Mehr als 100 Schlösser, Burgen und Herrenhäuser, rund 960 Kilometer Gesamtstrecke - und das alles im Münsterland. An historischer Architektur, spannenden Städten und grüner Natur hat die Region so viel zu bieten, dass die 100-Schlösser-Route in vier Teile aufgesplittet wurde.

Dreimal ist Münster der Ausgangspunkt und einmal Haltern am See, nicht weit vom Nordrand des Ruhrgebiets. Von ihren Ausgangspunkten führen die Teilstrecken in alle Winkel der Region: ins Tecklenburger Land, nach Nottuln und Havixbeck, nach Bad Bentheim, Rheine, Dülmen, Bocholt oder Warendorf. Dabei laufen die Routen größtenteils abseits belebter Straßen durch die münsterländischen Parklandschaften.

SauerlandRadring

Die 84 Kilometer lange Schleife verbindet die Sauerland-Städte Finnentrop, Eslohe, Schmallenberg und Lennestadt. Da der Ring zum großen Teil auf alten Bahnstrecken angelegt ist, gibt es keine starken Steigungen, so dass große Teile des Wegs auch mit Kindern gut befahren werden können. Auf dem Weg locken Spielmöglichkeiten und auf der Hennesee-Schleife auch Gelegenheiten zum Baden am Ufer des Sees.

Ein besonderes Highlight ist der Fledermaustunnel, ein alter Bahntunnel aus Dampflok-Tagen, der heute mit dem Rad befahren werden kann. Wer die Runde zum Teil einer mehrtägigen Tour machen will, der kann über die Hennesee-Schleife weiterfahren zum Ruhrtal-Radweg.

Länge: 84 km
Perfekt für: Familien
Guter Startpunkt: Lennestadt, Finnentrop
Höhenmeter bergauf: 432
Höhenmeter bergab: 432

Alme-Radweg

Der Alme-Radweg gilt vielen als eine der schönsten Radrouten in ganz Nordrhein-Westfalen. Beginnend in der Sauerland-Stadt Brilon führt er über rund 70 Kilometer bis zum Bischofssitz Paderborn. Für Naturerlebnisse sorgt das grüne Tal des Flusses Alme, das einen Großteil der Strecke ausmacht.

Außerdem kommen auch diejenigen auf ihre Kosten, die sich gern von steinernen Spuren der Vergangenheit verzaubern lassen: Das historische Rathaus von Brilon markiert den Startpunkt, auf dem Weg liegen unter anderem die Wewelsburg, das Renaissanceschloss Neuhaus und die historische Eisenbahnbrücke von Salzkotten - am Ziel lädt Paderborn mit seiner reichen Tradition dazu ein, die Tour hier am Abend ausklingen zu lassen. Da der Weg der Alme abwärts folgt, sind nur wenige Steigungen zu überwinden.

Länge: gut 70 km
Perfekt für: Naturfreunde
Guter Startpunkt: Brilon
Höhenmeter bergauf: 314
Höhenmeter bergab: 666

Ruhrtalradweg

Immer am Wasser entlang. Auf rund 240 Kilometern lädt der Ruhrtalradweg dazu ein, am Ufer der Ruhr das Land und seine vielen Gesichter kennenzulernen - vom waldreichen Mittelgebirge nahe der Quelle in Winterberg durch das Sauerland und das industriell geprägte Ruhrgebiet bis hin zur Mündung in den Rhein bei Duisburg. Wer den Weg von der Quelle aus Richtung Mündung befährt, darf sich auf großen Teilen der Strecke über leichtes Gefälle freuen - die Topographie hilft sozusagen beim Treten.

Auf gut 1000 Kilometern führt er einmal quer durchs Land, von Nordrhein-Westfalen aus über Hessen und Thüringen bis nach Sachsen. Oft nutzt er dafür Teilstücke von anderen Radfernwegen, was für entspanntes Vorankommen sorgt. Im Siegerland geht er streckenweise an der Sieg entlang und lädt dazu ein, Vogelkolonien zu erleben, das Flusspanorama zu bestaunen und markante Felsgruppen zu bewundern. Für einen Zwischenstopp oder als Startpunkt bietet sich die Stadt Siegen an, von wo aus es langsam Richtung Lahn und damit nach Bad Laasphe weitergeht.

Die alte Eisenstraße, über die einst Kohle und Eisen transportiert wurden, zählt zu den Sehenswürdigkeiten.

Weitere Themenrouten im Münsterland

Auf der sogenannten Friedensroute geht es entlang des Dortmund-Ems-Kanals, der Werse und der Ems von Münster nach Ladbergen. Diese Tour führt einmal rund um Selm mit seinen Ortsteilen Bork und Cappenberg. Selm liegt an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Ein kurzes Stück des Weges bringt uns durch das Nordkirchener Stadtgebiet.

Die rund 200 Kilometer lange familienfreundliche Route verbindet sieben (ehemalige) LandesGartenSchau-Gelände miteinander. Die familientaugliche Radtour führt durch drei Naturschutzgebiete, über bewährte Radfernwege entlang des Flusslaufs der Ems und durch die Innenstädte von Versmold, Harsewinkel und Marienfeld. Erfahren Sie die Gütersloher Parklandschaft mit ihren typischen Gehöften, Parkanlagen und Alleen.

Der TERRA.trail 18 erschließt ein großes Gebiet nahe der westfälisch-niedersächsischen Grenze auf einem gut 50 km langen Rundkurs. Erst 2010 wurde diese Landschaft in das Gebiet des Natur- und Geoparks TERRA.vita aufgenommen. Wichtiger Hinweis: Der TERRA.trail 18 hat vorerst keine eigene Beschilderung. Daher empfehlen wir, sich am GPX- bzw.

Radtouren rund um Münster

Im Münsterland ist Rad fahren selbstverständlich. Seit vielen Jahren zählt das Münsterland zu den führenden Radwandergebieten. Ob allein, zu zweit oder mit der Familie: für jeden Geschmack findet sich hier die optimale Tour. Als Familienvater Klaus Zupin als Student zum ersten Mal mit dem Rad im Münsterland unterwegs war, glaubte er nicht richtig gehört zu haben.

Pättkes ist Platt und bedeutet auf Hochdeutsch Pfade. Es sind die alten Wirtschaftswege jenseits der Hauptstraßen, die häufig durch bewaldete Gebiete führen und meistens asphaltiert sind. Pättkes ist ein Schlagwort, das Radfahrern durch das ganze Münsterland begleitet.

Die Münsterländer sind nicht ungeschickt und vermarkten clever ihre schönen Touren. So gibt es viele Themenrouten wie z.B. die „100-Schlösser-Route“ oder die „Friedensroute“. Die Strecken sind überfüllt mit Radfahrern, und Ruhe und Besinnlichkeit kommen hier oft etwas zu kurz.

Die im Folgenden vorgestellte Tour beginnt in Münster und führt fast einmal um Münster herum, um dann wieder in der Stadtmitte zu enden. Der Vorteil liegt auf der Hand. Diese Streckenführung kann individuell variiert, verkürzt oder ergänzt werden. Man kann auch nur Teilstrecken von unserem Tourenvorschlag abfahren. Auch einer plötzlichen schlechten Wetterlage sieht man gelassen entgegen. Wenn das Wetter auf Dauer nicht mitspielt, kann die Reise schnell abgebrochen werden. Auch ist die zentrale Lage der Stadt Münster ein großer Pluspunkt. Sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn ist die Westfalenstadt bequem und problemlos zu erreichen.

Hinzu kommt natürlich, dass das Münsterland wie für Radfahrer geschaffen scheint. Es gibt hier kaum Steigungen und die Landschaft ist in großen Teilen naturbelassen. Die Radwege sind Tausende Kilometer lang und oftmals bestens ausgeschildert. Die Marketing-Strategen haben sich etwas einfallen lassen und den „Radelpark Münsterland“ ausgerufen.

Vorteile hier sind eindeutig gekennzeichnete Fahrradwege mit mehr als 3.000 Pfeilwegweisern und 15.000 Zwischenwegweisern.

Die Tourismusindustrie hat sich schon seit langem auf Radwanderer eingestellt. In vielen Gaststätten und Hotels heißt es: „Hier sind Radfahrer willkommen“. In Hotels ist man auch für nur eine Nacht gern gesehener Gast, und viele Häuser haben abschließbare Stellplätze. Auf Kinder ist man im Münsterland fast überall eingestellt.

Los geht unsere Tour in Münster am Hauptbahnhof. Hier sollte man sich von dem Bahnhofsambiente nicht abschrecken lassen. Erst einmal führt es uns durch die Stadt und dann hinaus in Richtung Süden. Die Gemeinde Ascheberg ist unser erstes Etappenziel. Man hält sich anfangs kurz in Richtung Hiltrup, um dann noch in Münster Richtung Amelsbüren rechts abzubiegen. Über das Dörflein Davensberg fährt man direkt nach Ascheberg ins Zentrum.

Etappenziele und Sehenswürdigkeiten

  • Ascheberg: Gemütliche Hotels und Privatunterkünfte.
  • Warendorf: Bekannt als Sport- und Pferdestadt, mit einer schönen, von gut erhaltener Bausubstanz getragene Atmosphäre.
  • Telgte: Bekannt durch Günter Grass’ „Treffen in Telgte“, reizvolle Innenstadt und Feste wie die Montgolfiade.
  • Ostbevern: Kleiner, beschaulicher Ort mit Hallen- und Freibad (Beverbad) und dem Waschmuseum in Brock.
  • Ladbergen: Dank verkehrsgünstiger Lage idealer Ausgangspunkt für Radtouren, sehenswerte Erpenbecker Getreidemühle.
  • Saerbeck: Kleinste Gemeinde des Münsterlandes mit alten Fachwerkhäusern.
  • Emsdetten: Museum, Stadtpark, Radwege, Hallen- und Freibad, Emsdettener Venn (Naturschutzgebiet).
  • Greven: Junge Emsstadt mit Ackerbürgerhäusern und Villen aus der Gründerzeit.
  • Coesfeld: Zweitälteste Stadt des Münsterlandes, „Stadt im Grünen“.
  • Nottuln: Vorzüglicher Ortskern, Hotels und Gasthöfe in der Umgebung.
  • Münster: Fahrradfreundliche Stadt mit gut ausgebauten Radwegen, Promenade und zahlreichen gastronomischen Einrichtungen.

Auf diesem Routenweg bleiben und durch Nordwalde und Altenberge Richtung Havixbeck fahren. Vor Havixbeck geht rechts der Westfalen-Radweg „R1“ ab, der Sie durch Rosendahl nach Coesfeld führt. 41 km ist die letzte Etappe lang und führt über Nottuln, Börsensell und Albachten am Münsteraner Zoo vorbei wieder in die Innenstadt.

Der vorzügliche Ortskern deutet auf eine interessante, lebhafte Geschichte hin. In der Tat ist von diesem Ort bereits im 9. Jahrhundert die Rede.

Für den Radfahrer präsentiert sich Münster sehr positiv, gilt sie doch als eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. Überall gibt es gut ausgebaute Radwege, Einbahnstraßen dürfen von Radlern oft in umgekehrter Richtung befahren werden, und es existieren Fahrradparkhäuser. Außerdem gibt es die Promenade, einen 4,5 km langen Grünstreifenring auf Münsters einstigem Festigungswall, den Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen nutzen.

Gemütliches Fahrrad fahren um den Innenstadtkern wird hier gewährleistet. Und Münster hat als große Universitätsstadt ca. 600 gastronomische Einrichtungen. Es gibt jede Menge interessante, gemütliche, schicke oder traditionelle Kneipen und Restaurants.

Für Kultur- und Geschichtsinteressierte hat die wechselreiche Geschichte dieser Stadt auch viel zu bieten.

Routenübersicht

  • Münster - Ascheberg, ca. 18 km
  • Ascheberg - Warendorf, ca. 62 km
  • Warendorf - Telgte, ca. 16 km
  • Telgte - Ostbevern, ca. 20 km
  • Ostbevern - Ladbergen, ca. 27 km
  • Ladbergen - Emsdetten, ca. 26 km
  • Emsdetten - Greven, ca. 14 km
  • Greven - Coesfeld, ca. 42 km
  • Coesfeld - Nottuln - Münster, ca. 41 km
  • Gesamt: ca. 266 km

Wissenswertes

  • Karten: Radwanderkarten zum Radelpark Münsterland, Maßstab 1:50.000, Preis 6,80 EUR, BVA
  • Radverleih: Radverleih/Reparatur gibt es fast in jedem Ort.
  • Routen: Alle Strecken sind gut ausgeschildert und bequem zu befahren.

Text: Ertay Hayit (c) copyright, Alle Rechte vorbehalten.

Weitere Radtouren und Sehenswürdigkeiten

Prinzipalmarkt, hübsche Giebelhäuser, das historische Rathaus mit dem Friedenssaal, der Dom und das ehemalige fürstbischöfliche Schloss warten auf Sie! Kaum im Sattel - schon liegt die erste große Sehenswürdigkeit vor Ihnen: die malerische Wasserburg Hülshoff mit dem „Droste-Museum“. Besuchen Sie in Havixbeck das Sandsteinmuseum, erklimmen Sie den Longinusturm, die höchste Erhebung im ganzen Münsterland, und genießen Sie einen fantastischen Ausblick.

Freuen Sie sich auf den Dom von Billerbeck, auf das Wasserschloss Darfeld und auf die blumengeschmückte Wallfahrtsgemeinde Eggerode. Auf kleinen Radwegen radeln Sie nach Legden mit seinen schönen Gärten und weiter vorbei an einsamen Bauernhöfen bis Ahaus. Besuchen Sie hier das herrliche Barock-Wasserschloss. Im Torhaus befindet sich das sehenswerte Schulmuseum. Nach lohnenswerter Pause radeln Sie zum bunten, sehenswerten Städtchen Vreden. Schließlich erreichen Sie das Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn an der holländischen Grenze.

Hervorragend waren die Radwege bisher, eine Steigerung kaum möglich. Doch es geht! Sie kommen ins Land der Radfahrer. In Holland radeln Sie durch schmale Alleen, auf schönsten Radwegen und kleinen Bauernwegen nach Winterswijk (Mittwoch Markttag) und anschließend zur „Antiquariatsstadt“ Bredevoort. Am Nachmittag verlassen Sie Holland und radeln ins hübsche Städtchen Bocholt, das 2019 zum .

Vorbei am sehenswerten Textilmuseum in Bocholt radeln Sie heute idyllisch entlang des kleinen Flüsschens Aa. Der bestens ausgeschilderte Aa-Radweg ist Teil der 460 km langen Route „Flusslandschaften“. Heute lockt Nottuln mit barockem Ortskern und einem der schönsten Plätze im ganzen Münsterland. Besuchen Sie hier die älteste Blaudruckerei Westfalens.

Freuen Sie sich anschließend auf Ihre Radstrecke vorbei an Schloss Senden und Burg Kakesbeck (in Privatbesitz). Freuen Sie sich auf den Höhepunkt Ihrer Reise: Schloss Nordkirchen, „das Westfälische Versailles“.

Eine Radelpause ist ein Muss, denn die Innenausstattung des Schlosses ist von großer Kostbarkeit!

Start in die Fahrradsaison

Der Sommer ist die perfekte Zeit, um das Münsterland auf zwei Rädern zu entdecken.

Sobald die ersten Sonnenstrahlen hervorkommen und die Temperaturen nach einem langen Winter ansteigen, ist die Fahrradsaison eingeläutet. Das Münsterland ist nicht umsonst bekannt für seine vielen Radwege.

Eine der Radtouren führt vom Picassoplatz in Münster entlang des Dortmund-Ems-Kanals bis zur Davert.

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