Schutzbleche für Mountainbikes: Ein umfassender Leitfaden

Der nasskalte Herbst ist da. Wer jetzt noch trocken durch die Gegend radeln möchte, kommt um ein passendes Schutzblech-Set für sein E-Bike, Mountainbike oder Rennrad nicht herum. Ein großer Pfeiler für Erfolgserlebnisse? Gut passende Schutzbleche für Front und Heck!

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten: klassische Schutzbleche zum Stecken oder Kletten an Rahmen und/oder Gabel und ultraleichte Plastikschützer - als Mini-Helfer für den Notfall. Diese gibt es für jeden Radtyp passend im Handel zu finden, die Bandbreite reicht von E-Bike bis Rennrad. Die zweite Variante, also die leichten Plastikschützer, eignen sich insbesondere für sportive, auf jedes Gramm achtende Piloten - oder eben für Gelegenheitsfahrer, die nur minimalen Schutz benötigen und nur wenige Euros in die Hand nehmen wollen.

Vor allen Dingen matschgeplagte Mountainbikes profitieren von Schutzblechen massiv. Schutzbleche sind ein wichtiger Bestandteil für jedes Mountainbike. Sie schützen dich nicht nur vor Schmutz und Schlamm, sondern sorgen auch dafür, dass dein Bike länger sauber bleibt. Wir bieten dir verschiedene Arten von MTB Schutzblechen, von denen jedes seine eigenen Vorteile hat.

Klassische Schutzbleche vs. Notfall-Schutzbleche

Es gibt passende Varianten für jeden Rad-Typen. Wer regelmäßig und vorwiegend länger durch den Regen muss, ist mit fest verbauten, klassischen Schutzblechen am besten gewappnet. Die zweite Variante, also die leichten Plastikschützer, eignen sich insbesondere für sportive, auf jedes Gramm achtende Piloten - oder eben für Gelegenheitsfahrer, die nur minimalen Schutz benötigen und nur wenige Euros in die Hand nehmen wollen.

Klassische Schutzbleche

  • Empfehlen sich dringend für Vielfahrer und Radfahrer*innen, die möglichst trocken nach Hause kommen wollen.
  • Beste Schutzwirkung
  • Mitunter stylish
  • Meist schnell abgebaut
  • Oft eher schwer und klobig
  • Optisch nicht immer ein Highlight
  • Relativ teuer

Notfall-Schutzbleche

  • Empfehlen sich für alle, die auf cleane Optik Wert legen und für die maximale Schutzwirkung nicht zwingend erforderlich ist.
  • Marken wie Ass-Savers verkaufen zudem bunte und somit optisch gefällige Varianten.
  • Vergleichsweise superleicht
  • Sehr günstig
  • Viele verschiedene Designs
  • Schnell an- und abgebaut
  • Für kurze Touren rudimentäre Schutzwirkung
  • Besonders am Hinterrad aber nur schwacher Nässeschutz

Empfehlungen der BikeX-Redaktion

Die BikeX-Redaktion empfiehlt folgende Schutzbleche:

  • Preis-Leistungs-Tipp Mountainbike: Acid Mudblocker
  • Testsieger Mountainbike: SKS Mudrocker Front & Mudrocker Rear
  • Kauftipp Rennrad & Gravelbike: SKS Speedrocker

Mit den "Ass Savers" schützt man buchstäblich seinen Allerwertesten vor allzu viel nerviger Nässe. Gerade als Notbesteck, eine gute Idee - denn mit rund 10 Euro kostet der kleine Helfer aus Plastik, den man meist einfach nur zwischen das Sattelgestänge klemmt, nicht die Welt!

MTB Mudguard: Welches ist das Richtige?

Eines der beliebtesten Schutzbleche für Mountainbikes ist der sogenannte „Mudguard“ oder „Mini MTB Fender“, welcher an Gabel oder Hinterbau montiert werden kann, diese sind aus einem robustem und langlebigem Material gefertigt und bieten schnell montiert einen Spritzschutz vor Schlamm, Staub und Wasser.

Passen die Schutzbleche MTB auch an mein E-Mountainbike?

Ja! Natürlich lassen sich unser Schutzblechvarianten auch einwandfrei an Elektro-Mountainbikes montieren. Die Funktionsweise unterscheidet sich hier nicht von den normalen Mountainbikes.

Weitere Arten von Schutzblechen

Fahrrad-Schutzbleche aus Kunststoff? Welche Schutzblech-Art ist die richtige für mein Rad?

Feste Bleche

Feste Bleche machen vor allem bei Fahrrädern für den Alltag, wie zum Beispiel bei Trekking- und City-Bikes Sinn. Da sie auch bei Erschütterungen dort bleiben, wo sie hingehören, ist der Spritzschutz wesentlich besser als bei Steckschutzblechen. Der Nachteil von angeschraubten Schutzblechen liegt darin, dass sie nicht für ein Fahrrad ohne die erforderliche Montagemöglichkeit geeignet sind.

Steckblech-Sets

Steckblech-Sets kannst du an jedem Fahrrad anbringen und wieder abnehmen. Ein Steckschutzblech kannst du ohne Werkzeug am Fahrrad montieren. Das vordere Blech befestigst du an der Gabel oder dem Unterrohr und das hintere am Sattelrohr.

Schutzbleche für Rennrad

Schutzbleche für das Rennrad bestehen meist aus Aluminium, Kunststoff oder Carbon und sind besonders schmal und leicht. Eine Winkeleinstellung erlaubt es dir, das Schutzblech nahe am Reifen zu halten.

MTB-Schutzbleche

MTB-Schutzbleche sollten flächig ausfallen und dabei so flexibel sein, dass sie nach einem Crash wieder ihre ursprüngliche Form annehmen können. Sie schützen nicht nur den Fahrer, sondern auch das MTB und die Dichtungen der Federgabel.

Materialien von Schutzblechen

  • Kunststoff: Einfache Modelle aus schwarzem Kunststoff erfüllen ihren Zweck.
  • Aluminium: Alumodelle sind vor allem unter fest montierten Schutzblechen weit verbreitet und bestechen mit einer metallisch glänzenden, oder schwarzen Optik.
  • Edelstahl: Mit diesem stabilen Material lassen sich lange Bleche mit starker Rundung herstellen, die etwa die Hälfte eines Rades umgeben und den besten Schutz vor Schlamm, Spritzwasser und Fremdkörpern bieten.
  • Carbon: Schutzbleche aus Carbon sind besonders leicht und für sportliche Fahrer oft die erste Wahl.

Anforderungen an einen Mudguard

Die mit Abstand wichtigste Anforderung an einen Mudguard ist das Sauberhalten von Gesicht und Augen. Was fast genauso nervt, wie Matsch im Auge, ist ein lautes Rad. Darum sollten die Mudguards weder klappern noch irgendwelche anderen Geräusche von sich geben.

Ein fester Sitz des Mudguards sollte aber nicht mit einer langen und aufwendigen Montage verbunden sein. Damit eure Federgabel trotz der schlammigen Bedingungen etwas geschützt wird, sollte der Mudguard zudem möglichst keinen Dreck an eure Dichtungen lassen.

Mudguard-Länge

Um bestmöglichen Schutz zu bieten, kommen noch weitere Faktoren hinzu, wie die Mudguard-Breite oder auch, wie gut der Mantel vom Mudguard umschlossen wird. Somit bieten längere Mudguards eindeutig besseren Schutz!

Montage von Mudguards

Die Montage eines Mudguards kann man grundsätzlich in zwei verschiedene Methoden unterteilen: verzurrt oder verschraubt. Bei den verzurrten Mudguards unterscheiden wir zudem noch zwischen Kabelbinder und Klett. Jede Variante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Im Test konnte der MUDROCKER von SKS auf ganzer Länge überzeugen. Er liefert einen ausgezeichneten Schutz für das Gesicht und die Gabeldichtungen. Doch auch bei der Montage, die dank Klett ohne Werkzeug und in Rekordzeit klappt, kann ihm kein anderer Mudguard das Wasser reichen.

Schutzbleche für verschiedene Fahrradtypen

Gute Schutzbleche für dein Rennrad oder Mountainbike machen das Radfahren bei schlechtem Wetter viel angenehmer. Du bleibst nicht nur trockener und sauberer, auch dein Fahrrad wird weniger in Mitleidenschaft gezogen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Schutzblechen. Manche Schutzbleche lassen sich auch leicht in der Höhe verstellen. Willst du sie im Wald oder auf der Straße benutzen? Willst du ein Schutzblech, das sich leicht von einem Fahrrad auf ein anderes umrüsten lässt? Oder suchst du ein Schutzblech, das jeden Regenschauer übersteht?

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