Du möchtest auch im Winter deinem besten Hobby der Welt nachgehen? Schlammpackungen im Gesicht beschränkt ihr aber lieber auf das Wellnessstudio? Dann solltest du dir einen Mudguard für dein MTB zulegen. Wir haben die spannendsten Modelle für dich getestet, um zu sehen, worauf es bei einem Mudguard ankommt und ob die Parts halten, was sie versprechen.
Wir haben Produkte im Bereich „MTB Schutzblech Hinten Fully“ miteinander verglichen und Empfehlungen für Dich zusammengestellt. Hier findest Du die Top 15 im Bereich „MTB Schutzblech Hinten Fully“.
Für ein Fahrrad der Kategorie „Mountainbike“, „MTB“, gibt es verschiedene Ausführungen von hinteren Schutzblechen. Für ein „Fully“ MTB, was bedeutet, dass das Rad vollgefedert ist, gibt es sowohl einteilige als auch mehrteilige Bleche.
Einteilige Bleche werden meist aus Kunststoff oder Metall gefertigt und sind in der Regel mit Befestigungsschrauben an der Unterseite des Rahmens befestigt. Mehrteilige Bleche bestehen aus zwei Teilen, einem Deckel und einem Sockel, die beide an die Unterseite des Rahmens montiert werden.
Die Auswahl an MTBSchutzblechen hinten fully ist groß, und die Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten sind nicht immer offensichtlich.
Kaufberatung: Worauf du bei einem MTB Schutzblech Hinten Fully achten solltest
- Material: Die meisten Schutzbleche hinten fully sind aus Kunststoff oder Metall gefertigt. Kunststoff ist in der Regel leichter und günstiger, aber auch anfälliger für Beschädigungen.
- Befestigung: Einteilige Schutzbleche werden meist mit Befestigungsschrauben an der Unterseite des Rahmens befestigt.
- Preis: Die Preise für Schutzbleche hinten fully variieren je nach Material und Befestigung.
Die Wahl des besten Schutzblechs hinten fully hängt von den Ansprüchen an das Blech und den persönlichen Vorlieben ab. Wenn Sie vor allem auf den Preis achten, sollten Sie ein Kunststoffblech in Betracht ziehen. Kunststoff ist in der Regel leichter und günstiger, aber auch anfälliger für Beschädigungen. Wenn Sie hingegen Wert auf Langlebigkeit legen, sollten Sie ein Metallblech in Betracht ziehen. Metall ist langlebiger, aber auch schwerer und teurer.
Hier kannst Du Dich orientieren, welche Produkte andere Nutzer besonders oft gekauft haben. Eine Liste der Bestseller unter der Kategorie „MTB Schutzblech Hinten Fully“ findest Du hier.
Top-Modelle im Test
Wir haben uns die beliebtesten und vielversprechendsten Modelle genauer angeschaut, damit du den perfekten Mudguard für dein Rad und Einsatzgebiet findest.
Anforderungen an einen Mudguard
Die mit Abstand wichtigste Anforderung an einen Mudguard ist das Sauberhalten von Gesicht und Augen. Wer bleibt schon gerne stehen und pult Dreckpartikel aus dem Auge oder möchte seine Brille alle paar Meter putzen? Was fast genauso nervt, wie Matsch im Auge, ist ein lautes Rad. Darum sollten die Mudguards weder klappern noch irgendwelche anderen Geräusche von sich geben.
Ein fester Sitz des Mudguards sollte aber nicht mit einer langen und aufwendigen Montage verbunden sein. Denn wir möchten die Mudguards an einem regnerischen Tag auf dem Parkplatz zügig an das Rad bauen, ohne erst den Werkzeugkoffer aus dem Auto kramen zu müssen. Damit eure Federgabel trotz der schlammigen Bedingungen etwas geschützt wird, sollte der Mudguard zudem möglichst keinen Dreck an eure Dichtungen lassen.
Auch das Material spielt eine große Rolle. Es sollte so flexibel sein, dass der Mudguard bei einem Crash nicht gleich bricht, aber steif genug, dass er sich bei einer Ausfahrt nicht verbiegt, dadurch den Mantel berührt und zu schlagen beginnt. Damit hören die Anforderungen an das Material aber nicht auf. Der Kunststoff kann bei so einem einfachen Teil ohne größere Mehraufwand aus recycelten Plastik sein.
In unserem großen Mudguard-Vergleichstest haben wir 8 verschiedene Modelle verglichen. Die Unterschiede in unserem Testfeld waren zum Teil sehr groß, beispielsweise bei der Länge. Mit gerade einmal 180 mm kommt der kürzeste Kandidat aus dem Hause RockShox. Mit 595 mm ist der Mudguard von Mucky Nutz ganze 415 mm länger. Dabei unterscheidet sich das Gewicht der beiden lediglich um 105 g.
Kommt es auf die Mudguard-Länge an?
Kurz gesagt, ja. Aber um bestmöglichen Schutz zu bieten, kommen noch weitere Faktoren hinzu, wie die Mudguard-Breite oder auch, wie gut der Mantel vom Mudguard umschlossen wird. Somit bieten längere Mudguards eindeutig besseren Schutz!
Kurze Mudguards sieht man dennoch häufiger auf dem Trail als ihre längere Konkurrenz. Das liegt zum einen daran, dass niemand mit einem langen Mudguard im Sommer fahren möchte. Kleine Mudguards sind unauffällig, so läuft man nicht Gefahr, von der Style-Polizei angehalten zu werden. Auch im Bikepark kann ein Mudguard zum Problem werden. Bei vielen modernen Sesselliften wird das Vorderrad entspannt in eine Haltevorrichtung geschoben. Dabei brechen längere Mudguards gerne.
Das wohl größte Argument für kürzere Mudguards, die einfach das ganze Jahr am Rad bleiben, ist, dass es auch im Sommer mal regnen kann. Die Schutzwirkung fällt zwar im Vergleich zu den großen Modellen sehr viel geringer aus, doch der Unterschied zum Biken ohne Mudguard ist ein gutes Stück größer.
Kompatibilität
Erstmal die gute Nachricht: Alle Mudguards sind kompatibel mit den drei Laufradgrößen 26, 27,5 und 29 Zoll. Die maximale Reifenbreite der Mudguards ist mit mindestens 3 Zoll zudem ausreichend für die meisten gängigen Mäntel, die eine Breite von 2,4 oder 2,6 Zoll aufweisen.
Die schlechte Nachricht: Nicht jeder Mudguard passt zu jeder Gabel. Das betrifft besonders die geschraubten Modelle. Hier passen RockShox und FOX nur auf ihre eigenen Gabeln, und auch nur auf die neuen Modelle. Bei Mudhugger sieht es da schon sehr viel besser aus. Mit verschiedenen Adaptern passt er auf eine Vielzahl von Gabeln, nur mit der RockShox Lyrik gibt es hier noch Probleme.
Die beste Kompatibilität habt ihr natürlich bei den Mudguards, die mit Klett oder Kabelbindern montiert werden. Durch eine große Anzahl an Befestigungslöchern passen die Mudguards an alle gängigen Federgabeln. Neben den Modellen der Marktführer FOX und RockShox können sie somit auch an Federgabeln von kleineren Herstellern wie BOS, DVO, EXT, Öhlins oder Formula angebracht werden.
Montage: Verzurrt oder Verschraubt?
Die Montage eines Mudguards kann man grundsätzlich in zwei verschiedene Methoden unterteilen: verzurrt oder verschraubt. Bei den verzurrten Mudguards unterscheiden wir zudem noch zwischen Kabelbinder und Klett. So wie alles im Leben hat auch hier jede Variante ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Der größte Nachteil der verschraubten Mudguards ist sicherlich die Kompatibilität. Man benötigt eine aktuelle Gabel mit Gewinden und den dazu passenden Mudguard. Hinzu kommt, dass immer ein Inbus für die kleinen Schrauben gebraucht wird, was meistens eine recht fummelige Angelegenheit ist. Dafür bekommt man eine saubere Optik und muss sich keine Gedanken um den Lack seiner Federgabel machen.
Das ist das größte Problem der verzurrten Modelle. So ein Mudguard, egal wie fest ihr ihn zurrt, reibt immer leicht am Gabellack und beschädigt diesen über die Zeit. Abhilfe kann hier Schutzfolie auf den Lower Legs oder Moosgummi auf der Gabelbrücke schaffen. Bei häufiger Montage und Demontage kommen bei Modellen mit Kabelbindern zudem noch eine ganze Menge an Resten dazu, die ihr wegschmeißen müsst. Im Gegenzug bekommt man eine einfache Montage und die Mudguards passen auf die meisten Federgabeln.
Die Unterschiede zu den Klett-Straps sind, abgesehen von der Anbringung, gering. Denn die ist werkzeugfrei und schnell gemacht. So eignen sich Klett-Straps sehr gut, wenn der Mudguard nur für eine kurze Zeit ans Rad soll. Alle Mudguards mit Klett-Straps lassen sich auch mit Kabelbindern befestigen. Umgekehrt ist das leider nicht immer der Fall, da Kabelbinder nicht so breit und die Befestigungslöcher dementsprechend kleiner sind.
Praxistest
Wir sind alle Mudguards über die letzten Monate bei jeder Gelegenheit auf unseren Hometrails gefahren. Das reichte von unseren Wochenendausfahrten bis hin zu speziellen Testfahrten. Um für euch möglichst viele Vergleichswerte zu sammeln, war der Boden bei der ersten Ausfahrt sogar noch so trocken, dass wir Probleme hatten, den staubigen Trail vor uns zu sehen. Aber keine Sorge, das Wetter schlug daraufhin um und die Mudguards wurden ein wichtiger Begleiter bei allen unseren Ausfahrten.
Das Wetter blieb jedoch wechselhaft, die Trails wechselten zwischen nass und sehr nass und zur Abwechslung haben wir auf das Wetter geschaut und uns Regen erhofft - verkehrte Welt! Um die Schutzwirkung der einzelnen Mudguards bestmöglich miteinander vergleichen zu können, sind wir jeden Mudguard hintereinander an einem Tag gefahren. Dafür haben wir uns den matschigsten Trail gesucht, den wir finden konnten, was bei unseren Stuttgarter Hometrails eine Herausforderung sein kann. Schließlich versuchen die Trails sich zu dieser Jahreszeit gegenseitig mit den dicksten Schlammschichten und größten Pfützen zu überbieten.
Testergebnisse im Überblick
- RockShox Fender: Unser kleinster Fender im Vergleichstest. Somit hat er auch die schlechteste Schutzwirkung und spricht eher Minimalisten an, die das ganze Jahr mit ein und demselben Fender fahren wollen.
- Riesel Design kol:oss: Die Schutzwirkung ist im Vergleich zu den größeren Mudguards schlechter, doch der Unterschied zum Biken ohne Mudguard ist größer.
- FOX Mudguard: Der Schutz liegt, genau wie die Länge, im oberen Mittelfeld unseres Tests. Nur bei der vergleichsweise langen und aufwändigen Montage bleibt FOX hinter der Konkurrenz zurück.
- Zéfal Deflector FM30: Kann mit gutem Schutz bei fairem Preis überzeugen.
- Mucky Nutz MugGuard Long: Er liefert den besten Schutz und für die Montage sind Klettstreifen dabei.
- Mudhugger EVO Bolt-On: Der einzige verschraubbare Mudguard in unserem Vergleichstest, der an verschiedene Gabeln passt. Dazu kommt der zweitbeste Schutz im Test. Den Testsieg verpasst der Mudguard allerdings wegen leichtem Klappern und aufgrund des höchsten Preises im Testfeld.
- Slicy Enduro/DH Long Mudguard: Möchte hauptsächlich Individualisten ansprechen. So bietet der Hersteller neben verschiedenen Designs einen Konfigurator, mit dem ihr euren Mudguard nach eigenen Wünschen designen könnt.
- SKS MUDROCKER: Konnte - wortwörtlich - auf ganzer Länge überzeugen. Er liefert einen ausgezeichneten Schutz für das Gesicht und die Gabeldichtungen. Doch auch bei der Montage, die dank Klett ohne Werkzeug und in Rekordzeit klappt, kann ihm kein anderer Mudguard das Wasser reichen. So ist es kein Problem, den Mudguard nur für einen matschigen Tag schnell am Bike zu befestigen. Wenn die Tage kürzer werden, könnt ihr den Mudguard mit Kabelbindern oder Schrauben auch dauerhaft an euer Bike bauen. Mit den beiliegenden Schutzfolien verkratzt der MUDROCKER eure Gabel zudem nicht. Ein verdienter Testsieg!
Alle Mudguards in unserem Test schützen euch gut und halten den größten Teil des Dreckbeschusses ab. Durch ihre universelle Form passen sie zwar an alle Laufradgrößen, aber nicht an jede Gabel - also checkt das vor dem Kauf. Außerdem gibt es große Unterschiede bei Befestigung und Schutz. Gerade bei großen Mudguards ist eine schnelle Montage vor der Matsch-Session wichtig, allerdings neigen sie durch das höhere Gewicht eher zum Klappern.
Weitere Empfehlungen und Tipps
Wer jetzt noch trocken durch die Gegend radeln möchte, kommt um ein passendes Schutzblech-Set für sein E-Bike, Mountainbike oder Rennrad nicht drumherum.
Klassische Schutzbleche
Empfehlen sich dringend für Vielfahrer und Radfahrer*innen, die möglichst trocken nach Hause kommen wollen.
- Es gibt passende Varianten für jeden Rad-Typen
- Beste Schutzwirkung
- Mitunter stylish
- Meist schnell abgebaut
- Oft eher schwer und klobig
- Optisch nicht immer ein Highlight
- Relativ teuer
Notfall-Schutzbleche
Empfehlen sich für alle, die auf cleane Optik wert legen und für die maximale Schutzwirkung nicht zwingend erforderlich ist. Marken wie Ass-Savers verkaufen zudem bunte und somit optisch gefällige Varianten.
- Vergleichsweise superleicht
- Sehr günstig
- Viele verschiedene Designs
- Schnell an- und abgebaut
- Für kurze Touren rudimentäre Schutzwirkung
- Besonders am Hinterrad aber nur schwacher Nässeschutz
Empfehlungen der Redaktion
- Preis-Leistungs-Tipp Mountainbike: Acid Mudblocker
- Testsieger Mountainbike: SKS Mudrocker Front & Mudrocker Rear
- Kauftipp Rennrad & Gravelbike: SKS Speedrocker
- Mini-Schützer: Ass Savers (für jedes Fahrrad)
Für stilbewusste Radfahrer sind Schutzbleche immer noch ein Dorn im Auge. Doch über die Funktion lässt sich nach wie vor nicht streiten. Wer viel als Ganzjahres-Radfahrer unterwegs ist, kommt um eine Anschaffung in unseren Augen nicht drum rum.
Bestseller-Liste: MTB Schutzblech Hinten Fully
Du möchtest die besten Produkte im Bereich „MTB Schutzblech Hinten Fully“ kaufen? In dieser Bestsellerliste findest Du täglich neue Angebote.
Im Folgenden findest du eine Tabelle mit einigen der genannten Produkte und ihren Eigenschaften:
| Produkt | Material | Befestigung | Radgröße | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| SKS Mudrocker Rear | Glasfaserverstärkter Kunststoff | Klettstrapsen | 27,5 - 29 Zoll | Optimal für Fully Bikes, Vario-Sattelstützen, Made in Germany |
| Unleazhed M02 | Recyceltes Material mit geschäumtem Kern | Klettbinder | 27,5 - 29 Zoll | Sandwichbauweise, leicht und steif, Made in Germany |
| Reixuier Fahrradkotflügel | Hochfestem PP-Material | Kabelbinder | Universal | Hohe Festigkeit und Zähigkeit, Verbreitert & Verdicken |
| Mucky Nutz MugGuard Long | Recyceltem Kunststoff | VELCRO fasteners | 26”, 27.5’’ & 29” | Für maximale protection and durability |
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