Schutzblech Mountainbike 29 Zoll: Test und Vergleich

Kein Schutzblech am Fahrrad? Dann sieht das ganze bei schlechtem Wetter so aus! Nicht gerade wünschenswert, oder?

Als begeisterter Radfahrer lassen Sie sich von nichts aufhalten - und erst recht nicht von Wind, Wetter und Dreck! Gerade, wenn Sie mit Ihrem Fahrrad gerne auch mal im Winter oder auf unwegsamem Gelände „im Dreck“ unterwegs sind, lohnt sich also definitiv die Anschaffung eines guten Fahrrad-Schutzblechs.

Denn stellen Sie sich mal nur diese eine Situation vor: Sie fahren mit Ihrem brandneuen Mountainbike eine richtig lässige Tour über Stock und Stein - und plötzlich fängt es an zu regnen.

Das passende Fahrrad Schutzblech für Sie ist immer individuell auf einzelne Bikes angepasst und hat eine ganz einfache Funktion: Sie und Ihr Rad vor Dreck, Wind und Wetter zu schützen.

Doch dabei kann man auch bei Schutzblechen auf dem Radmarkt gerne mal den Überblick verlieren. Unser Fahrrad Schutzblech Test sagt Ihnen alles über Material und die passende Größe Ihres Schutzblechs. Darüber hinaus erfahren Sie noch einiges über potenzielle Extras wie abnehmbare Schutzbleche und ähnliches.

Warum ein Schutzblech am Mountainbike?

Sie montieren ein Schutzblech vor allem aus einem Grund an Ihrem Fahrrad: Um sich selbst vor dem nervigen Schlamm und Dreck vom Waldboden oder der Straße unter Ihnen zu schützen. Denn diese kleinen Helferlein absorbieren Schmutz und Wasser und schützen den Fahrradfahrer somit effektiv vor Verschmutzungen.

Doch damit nicht genug: Sie schützen obendrein auch Ihr Fahrrad gegen äußere Einflüsse von unten, wie etwa Steinschläge. Und natürlich bleibt so auch Ihr Bike stets sauber und gepflegt.

Die Funktionsweise ist dabei durchaus interessant: Denn bei Regen oder feuchtem Wetter auf unwegsamen Wegen wird der Schmutz und Dreck über das Reifenprofil aufgenommen und dank der Rotation der Räder und der Gravitationskraft wieder an den Boden abgegeben.

Ihnen wird dabei schnell klar, dass das auf der Vorderseite direkt senkrecht zur Lauffläche ist, also direkt vor dem Fahrer in die Luft fliegt. Dabei sind Füße, Rahmen und unter Umständen sogar die Tretkurbel im direkten Beschuss.

Unser Fahrrad Schutzblech Test zeigt außerdem, dass Schutzbleche kein Teil der StVZO sind, da diese nur sicherheitsrelevante Dinge wie Beleuchtung und ähnliches umfasst. Ein Schutzblech ist gerade für regelmäßige Biker ein absolutes Muss!

Fahrradtypen und Schutzbleche

Je nach Fahrradtyp und Ausstattungsniveau gehört ein Fahrrad Schutzblech bereits zur Grundausstattung eines Bikes. Und das aus gutem Grund, überzeugt das Schutzblech doch gerade im Alttagseinsatz beim gemütlichen Fahren durch die Straßen Ihrer Stadt.

Ein Radschutz zur Montage an Ihrem Mountainbike lohnt sich definitiv, da Sie mit Ihrem MTB vermutlich oft in schlammigen oder dreckigen Gefilden unterwegs sind. Neben Ihnen und Ihrer Kleidung bewahrt ein Fahrrad Schutzblech auch Teile der Technik wie Bremsanlage oder Gangschaltung vor Verschleiß und unnötiger Verschmutzung.

Durch diesen kleinen Zusatz an Ihrem Mountainbike können Sie Ihr Rad auch auf dem Weg in die Arbeit, die Schule oder sonst wo hin mitnehmen, ohne sich Gedanken über Ihre Kleidung machen zu müssen. Die meisten Modelle in unserem Test lassen sich dabei ganz einfach montieren und abbauen, je nach Wetterbericht und Fahrort.

An den meisten Citybikes und Trekkingrädern sind bereits standardmäßig Schutzbleche beim Kauf mit dabei. Diese sollten Sie allerdings, natürlich abhängig vom Alter Ihres Bikes und der Bleche, regelmäßig austauschen und erneuern. So stellen Sie kein Sicherheitsrisiko beim Fahren für Sie oder Ihre Kinder dar.

In den meisten Fällen sind leider keine einzelnen Ersatzteile für genau Ihr Rad mehr verfügbar, weswegen Sie den Weg in den Fahrradladen antreten müssen. Es sei denn, Sie wissen Ihre Radgröße und können dementsprechend ganz bequem im Internet bestellen. Ob 20, 24 oder ein Fahrrad Schutzblech 28 Zoll - Für jede Laufrad- und Rahmengröße ist der richtige Schmutzfänger dabei.

Gerade an einem Kinderfahrrad macht die Verwendung eines speziellen Schmutzfängers Sinn. Denn gerade Ihre Kinder sind auf Ihrem Flitzer sehr dazu geneigt, in unwegsames Gelände wie Dreck und Schlamm abzukommen.

Material, Breite und Extras

Jetzt wissen Sie,für welche Fahrräder sie unbedingt einen Schmutzfänger brauchen. Aber was zeichnet den Testsieger im Fahrrad Schutzblech Test von Profirad noch aus? Wir werfen also noch einen Blick auf Material, optimale Breite und weitere Extras.

Hier unterscheidet sich das Schutzblech nicht großartig von jedem anderen Fahrradzubehör oder der Fahrradbekleidung: Das Material entscheidet! Und so lassen sich auch vermeintlich einfache Zusatzteile wie Schmutzfänger in verschiedenen Materialien bekommen.

Schutzbleche aus Kunststoff sind meistens etwas schneller und einfacher zu montieren und obendrein noch leichter als vergleichbare Modelle aus Metall (Aluminium mal etwas außen vor gelassen!). Hier reicht nicht selten eine einfache Aufschiebekonstruktion am Vorderrad aus, um das Schutzblech stabil zu fixieren.

Schutzbleche aus Metall oder Aluminium sind dafür etwas robuster, dafür auch schwerer und auch leicht komplizierter zu montieren. Sie fallen gerade im Punkt des Gewichts hinter die Kunststoff-Modelle zurück.

Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste, Punkt beim Kauf eines Fahrrad Schutzblechs ist, die richtige Breite zu wählen. Damit ein Schutzblech seinen vollen Schutz entfalten kann, muss es breiter als der Mantel bzw. als das Rad sein, über dem es montiert ist. Bei einem leichten U-Profil kann das Schutzblech dicht an der Lauffläche montiert werden, was einen optimalen Schutz verspricht.

Im Hinterradbereich wird außerdem noch mit einem zusätzlichen Kunststoffclip gearbeitet, da das Schutzblech dort länger ist. Dabei wird das Blech mit dem Clip oder einem Gummi an der Rahmenstange befestigt und zwar zum Rahmen zeigend.

Wollen Sie noch mehr Stabilität bei Ihrem Schutzblech erreichen, zeigt unser Fahrrad Schutzblech Test, dass sich Schutzblechstreben lohnen. Diese geben dem ganzen einen stabilen Halt, gerade wenn Sie während der Fahrt merken, dass das Blech zu sehr wackelt. Sie finden vor allem Verwendung bei den Metall-Blechen, da diese durch ihr höheres Gewicht eine zusätzliche Stabilisierung benötigen.

Auch abnehmbare Schutzbleche bieten einen gewissen Vorteil: Denn kennt man seine gefahrene Strecke sehr gut und der Wetterbericht ist positiv, können Sie die Bleche ganz einfach abnehmen.

SKS Blade Set

Bei Schutzblechen am MTB scheiden sich die Geister. Für die eine Gruppe sind Fenders ein Must-have für Rides bei Regen, für die andere Gruppe hingegen ein optisches No-Go. Doch müssen Schutzbleche wirklich langweilig sein? Diese Frage kann zumindest beim SKS Blade Set verneint werden.

Wir müssen zugeben, dass wir nicht die größten Fans von MTB Schutzblechen sind. Die meist in grau oder schwarz gehaltenen Fenders wirken auf uns am Bike wie Fremdkörper. Allerdings macht ein komplettes Einsauen auf Touren inklusive Beeinträchtigung der Sicht nicht wirklich Sinn, zumal die Witterung in den kommenden Monaten ja doch eher feuchter als trockener wird.

Mit dem Blade Set in grün oder blau bietet SKS eine Lösung an, die nur wenig Kompromisse erfordert. Gefertigt sind die Schutzbleche aus einem 2-Komponenten Kunststoff. Auffallend ist die hohe Flexibilität des Materials. Obwohl die Schutzbleche sehr formbeständig sind, geben diese bei einwirkenden Kräften von außen nach und nehmen danach sofort wieder ihre ursprüngliche Form an. Das Ganze geschieht ohne bleibende Schäden.

Für den MTB Bereich natürlich optimal, da ein Sturz nie ausgeschlossen werden kann. Ausgelegt ist das Set für 29″ Laufräder, passt aber auch hervorragend für 27,5″ Bikes. Die empfohlene Reifenbreite beträgt zwischen 2.0″ und 3.0″, das von uns nachgemessene Gewicht liegt bei 108 Gramm (vorne) bzw. 228 Gramm (hinten).

Überzeugend ist auch die Montage der Schutzbleche am Bike oder E-Bike. Für die Befestigung des Shockblades muss vor der ersten Fahrt ein Quick-Release-Adapter von unten im Gabelschaft montiert werden. Für unterschiedliche Durchmesser liegen verschiedene Konus-Adapter bei - sogar an den dafür benötigten Innensechskantschlüssel wurde gedacht.

Danach wird das Shockblade einfach nur noch aufgeschoben oder - für die Demontage - runtergezogen. Eine geniale Lösung! Das hintere X-Blade wird lediglich mittels eines Spanngurts und Spannbügels an der Sattelstütze befestigt.

Der Spanngurt lässt sich mit wenigen Handgriffen den Anforderungen entsprechend anpassen, danach muss nur noch der Spannbügel ein- und umgelegt werden. Das geht echt schnell von der Hand und ermöglicht so eine unglaublich schnelle Montage bzw. Demontage des hinteren Schutzblechs. Abschließend kann im letzten Schritt noch der Winkel und Abstand zum Hinterrad eingestellt werden.

Das Set begeistert durch einen sehr guten Schutz. Besonders das äußerst unangenehme Durchnässen der Hose im Po-Bereich gehört mit dem X-Blade der Vergangenheit an. Gleiches gilt für den Rückenbereich, wodurch ein schnelles Auskühlen verhindert wird. Der auf der Innenseite gummierte Spanngurt gewährleistet selbst auf schlechteren Wegstrecken einen sicheren Halt. Da verrutscht nichts.

Einen ebenso souveränen Eindruck hinterlässt das vordere Shockblade. Der Fender sitzt perfekt und bietet einen guten Schutz vor hochspritzendem Wasser und Dreck. Lediglich bei den Schuhen muss für zusätzlichen Schutz in Form von wasserdichten Socken etc. gesorgt werden.

Das SKS Blade Set lässt sich mit wenigen Handgriffen schnell am Bike oder E-Bike montieren und bietet einen sehr guten Schutz.

MTB Schutzblech 29 Zoll - Besonderheiten

Auch wenn nicht jeder beim Mountainbiken ein Schutzblech für sinnvoll erachtet, sind 29 Zoll Schutzbleche sehr beliebt. Sie schützen dich und dein Bike vor Nässe und Matsch, wenn du auf feuchten Trails unterwegs bist.

Im Mountainbike Einsatz kommt es häufig vor, dass man auf Trails und Waldwegen unterwegs ist, die nicht komplett abgetrocknet sind. Die Wahrscheinlichkeit nass und dreckig zu werden ist beim Mountainbiken also deutlich höher, als bei anderen Fahrradtypen. Daher sind 29 Zoll MTB Schutzbleche sehr gefragt. Meist handelt es sich dabei um Steckschutzbleche.

29 Zoll MTB Schutzbleche sind meist als Steckschutzblech oder Mudguard ausgelegt und für den Einsatz am Mountainbike optimiert. Sie sind nicht nur in Sachen Länge auf 29 Zoll Bereifung ausgelegt, sondern auch besonders breit konzipiert, um den MTB Reifen abzudecken.

29 Zoll MTB Schutzbleche machen tatsächlich nur an einem Mountainbike Sinn. Für andere Fahrrad Typen eignen sich klassische Schutzbleche in der passenden Größe besser.

Da Mountainbikes über Stock und Stein bewegt werden und auch Stürze nicht auszuschließen sind, machen klassische Schutzbleche zur festen Montage am Fahrradrahmen nur wenig Sinn. Bei einem Hardtail Rahmen ist dies noch möglich, bei einem MTB Fullsuspension Bike ist die feste Montage ohnehin nicht möglich.

29 Zoll MTB Schutzbleche werden meist in Form eines Steckschutzbleches verwendet. Dabei wird die Halterung am Fahrrad befestigt und das Schutzblech an sich kann wahlweise angesteckt oder abgenommen werden. Dies erhöht die Flexibilität bei wechselnden Witterungen.

MTB-Schutzblech Test & Vergleich: Beste Modelle im Überblick

Hier ist eine Übersicht der besten MTB-Schutzbleche im Vergleich, basierend auf verschiedenen Tests und Kundenmeinungen:

Modell Bewertung Besonderheiten Vor- und Nachteile
Unleazhed M02 Sehr gut Kompatibel mit 24-29 Zoll Reifen, leicht und robust Vorteile: Steif, leicht, innovativer Wasserkeil. Nachteile: Keine Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech.
Sks Germany Mudrocker Rear Sehr gut Geeignet für 27,5-29 Zoll MTB, robust und leicht zu montieren Vorteile: Leicht zu befestigen, umfassender Radschutz. Nachteile: Auffälliges Erscheinungsbild.
Sks Set Schockklinge + X-Klinge Sehr gut Für 26-27,5 Zoll MTB, einfache Montage, guter Spritzschutz Vorteile: Geeignet für Reifenbreiten bis zu 3 Zoll, sehr leichte Montage. Nachteile: Nur für große Radgrößen erhältlich.
Zefal No Mud Sehr gut Vielseitig, unauffällig, guter Schutz für Full Suspension Bikes Vorteile: Gute Verarbeitung, mit zusätzlicher Steckverlängerung. Nachteile: Keine Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech.
SKS GERMANY Shockblade Schutzblechset Sehr gut Für 28-29 Zoll Reifen, hohe Spritzschutzleistung, einfache Montage Vorteile: Geeignet für Reifenbreiten bis zu 3 Zoll, sehr leichte Montage. Nachteile: Für nur 2 Radgrößen verfügbar.
Bergsteiger Schutzblech-Set Sehr gut Individuelle Einstellmöglichkeiten, langlebig, bruchsicher Vorteile: Individuelle Einstellmöglichkeiten, langlebig, bruchsicher. Nachteile: Auffälliges Erscheinungsbild.
Rbrl ‎RL-910F/R Sehr gut Für Vorder- und Hinterräder, langlebig, leicht zu montieren Vorteile: Bequem und einfach zu installieren, besonders langlebig. Nachteile: Keine Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech.
Spgood Fahrrad Schutzblech Set Gut Guter Spritzschutz, hochwertige Verarbeitung, stabil Vorteile: Hervorragender Spritzschutz, hervorragende Verarbeitung. Nachteile: Schutzblech sitzt nach Montage nicht fest.
Nicedack NK-02FD Gut Einfache Montage, stabil, langlebig, modernes Design Vorteile: Leichte Montage, sehr stabil, langlebiges Material. Nachteile: Keine Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech.
Fischer Spritzschutz-Set Gut Für 26-29 Zoll Räder, einfacher Steckbefestigung, Winkelanpassung Vorteile: Guter Spritzschutz, leichte Montage. Nachteile: Auffälliges Erscheinungsbild.
Zefal Deflector FM20 Gut Für Mountainbikes, robust, einfache Montage, personalisierbar Vorteile: Hervorragende Verarbeitung, klein und leicht. Nachteile: Keine Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech.

Ratgeber: Alles über Schutzbleche

Wer jetzt noch trocken durch die Gegend radeln möchte, kommt um ein passendes Schutzblech-Set für sein E-Bike, Mountainbike oder Rennrad nicht drumherum. Ein großer Pfeiler für Erfolgserlebnisse? Gut passende Schutzbleche für Front und Heck!

Und davon gibt es prinzipiell zwei verschiedene Arten: klassische Schutzbleche zum Stecken oder Kletten an Rahmen und/oder Gabel und ultraleichte Plastikschützer - als Mini-Helfer für den Notfall.

Wer regelmäßig und vorwiegend länger durch den Regen muss, ist mit fest verbauten, klassischen Schutzblechen am besten gewappnet. Diese gibt es für jeden Radtyp passend im Handel zu finden, die Bandbreite reicht von E-Bike bis Rennrad.

Die zweite Variante, also die leichten Plastikschützer, eignen sich insbesondere für sportive, auf jedes Gramm achtende Piloten - oder eben für Gelegenheitsfahrer, die nur minimalen Schutz benötigen und nur wenige Euros in die Hand nehmen wollen.

Vor allen Dingen matschgeplagte Mountainbikes profitieren von Schutzblechen massiv.

Klassische Schutzbleche

Empfehlen sich dringend für Vielfahrer und Radfahrer*innen, die möglichst trocken nach Hause kommen wollen.

  • Es gibt passende Varianten für jeden Rad-Typen
  • Beste Schutzwirkung
  • Mitunter stylish
  • Meist schnell abgebaut
  • Oft eher schwer und klobig
  • Optisch nicht immer ein Highlight
  • Relativ teuer

Notfall-Schutzbleche

Empfehlen sich für alle, die auf cleane Optik wert legen und für die maximale Schutzwirkung nicht zwingend erforderlich ist. Marken wie Ass-Savers verkaufen zudem bunte und somit optisch gefällige Varianten.

  • Vergleichsweise superleicht
  • Sehr günstig
  • Viele verschiedene Designs
  • Schnell an- und abgebaut
  • Für kurze Touren rudimentäre Schutzwirkung
  • Besonders am Hinterrad aber nur schwacher Nässeschutz

Empfehlungen der BikeX-Redaktion

  • Preis-Leistungs-Tipp Mountainbike: Acid Mudblocker
  • Testsieger Mountainbike: SKS Mudrocker Front & Mudrocker Rear
  • Kauftipp Rennrad & Gravelbike: SKS Speedrocker
  • Mini-Schützer: Ass Savers (für jedes Fahrrad)

Die Fahrtechnik macht's: Der Ratgeber für den Herbst!

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Dabei ist das Mehrgewicht geringer, als die auffällige Optik suggeriert. Wirkungsvolle Schutzblech-Sets wiegen nur 350 bis 400 Gramm. Wer zugunsten der einheitlichen Optik und der einfachen Beschaffung ein Set kaufen möchte, macht bei SKS keinen Fehler. Doch alle Modelle sind auch einzeln erhältlich.

Funktional sind der britische Crud XL ­Fender für vorne und das ausladende Unleazhed am Heck die Favoriten. Weil die meisten Modelle für ähnliche Hinterbauten (Viergelenker mit Sitzstrebenwinkel von etwa 30 bis 35 Grad) designt sind, kann das einfach winkelverstellbare Modell von Mucky Nutz etwaige Lücken am Heck schließen.

Die eleganteste und robusteste Befestigung für häufige Montagen bietet Topeak.

Schlammpackungen im Gesicht beschränkt ihr aber lieber auf das Wellnessstudio? Dann solltet ihr euch einen Mudguard für euer MTB zulegen. Wir haben die spannendsten Modelle für euch getestet, um zu sehen, worauf es bei einem Mudguard ankommt und ob die Parts halten, was sie versprechen.

Testkriterien für Mudguards

  • Das Sauberhalten von Gesicht und Augen
  • Die Mudguards weder klappern noch irgendwelche anderen Geräusche von sich geben
  • Ein fester Sitz des Mudguards sollte aber nicht mit einer langen und aufwendigen Montage verbunden sein
  • Damit eure Federgabel trotz der schlammigen Bedingungen etwas geschützt wird, sollte der Mudguard zudem möglichst keinen Dreck an eure Dichtungen lassen.
  • Das Material spielt eine große Rolle. Es sollte so flexibel sein, dass der Mudguard bei einem Crash nicht gleich bricht, aber steif genug, dass er sich bei einer Ausfahrt nicht verbiegt, dadurch den Mantel berührt und zu schlagen beginnt.
  • Der Kunststoff kann bei so einem einfachen Teil ohne größere Mehraufwand aus recycelten Plastik sein.

Erstmal die gute Nachricht: Alle Mudguards sind kompatibel mit den drei Laufradgrößen 26, 27,5 und 29 Zoll. Die maximale Reifenbreite der Mudguards ist mit mindestens 3 Zoll zudem ausreichend für die meisten gängigen Mäntel, die eine Breite von 2,4 oder 2,6 Zoll aufweisen.

Die schlechte Nachricht: Nicht jeder Mudguard passt zu jeder Gabel. Das betrifft besonders die geschraubten Modelle. Hier passen RockShox und FOX nur auf ihre eigenen Gabeln, und auch nur auf die neuen Modelle.

Bei Mudhugger sieht es da schon sehr viel besser aus. Mit verschiedenen Adaptern passt er auf eine Vielzahl von Gabeln, nur mit der RockShox Lyrik gibt es hier noch Probleme. Die beste Kompatibilität habt ihr natürlich bei den Mudguards, die mit Klett oder Kabelbindern montiert werden.

Durch eine große Anzahl an Befestigungslöchern passen die Mudguards an alle gängigen Federgabeln. Neben den Modellen der Marktführer FOX und RockShox können sie somit auch an Federgabeln von kleineren Herstellern wie BOS, DVO, EXT, Öhlins oder Formula angebracht werden.

Montagemethoden

Die Montage eines Mudguards kann man grundsätzlich in zwei verschiedene Methoden unterteilen: verzurrt oder verschraubt. Bei den verzurrten Mudguards unterscheiden wir zudem noch zwischen Kabelbinder und Klett. So wie alles im Leben hat auch hier jede Variante ihre eigenen Vor- und Nachteile.

  • Der größte Nachteil der verschraubten Mudguards ist sicherlich die Kompatibilität.
  • Man benötigt eine aktuelle Gabel mit Gewinden und den dazu passenden Mudguard.
  • Hinzu kommt, dass immer ein Inbus für die kleinen Schrauben gebraucht wird, was meistens eine recht fummelige Angelegenheit ist.
  • Dafür bekommt man eine saubere Optik und muss sich keine Gedanken um den Lack seiner Federgabel machen.
  • Das ist das größte Problem der verzurrten Modelle.
  • So ein Mudguard, egal wie fest ihr ihn zurrt, reibt immer leicht am Gabellack und beschädigt diesen über die Zeit.
  • Abhilfe kann hier Schutzfolie auf den Lower Legs oder Moosgummi auf der Gabelbrücke schaffen.
  • Bei häufiger Montage und Demontage kommen bei Modellen mit Kabelbindern zudem noch eine ganze Menge an Resten dazu, die ihr wegschmeißen müsst.
  • Im Gegenzug bekommt man eine einfache Montage und die Mudguards passen auf die meisten Federgabeln.
  • Die Unterschiede zu den Klett-Straps sind, abgesehen von der Anbringung, gering.
  • Denn die ist werkzeugfrei und schnell gemacht. So eignen sich Klett-Straps sehr gut, wenn der Mudguard nur für eine kurze Zeit ans Rad soll.
  • Alle Mudguards mit Klett-Straps lassen sich auch mit Kabelbindern befestigen.
  • Umgekehrt ist das leider nicht immer der Fall, da Kabelbinder nicht so breit und die Befestigungslöcher dementsprechend kleiner sind.

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