Fahrradschutzhülle Test: So schützen Sie Ihr Fahrrad optimal

Eine Fahrradabdeckung, auch Fahrradschutzhülle genannt, ist eine speziell angefertigte Hülle, die dazu dient, Ihr Fahrrad vor den Elementen zu schützen. Sie wird in der Regel über das gesamte Fahrrad gestülpt und kann durch verschiedene Mechanismen, wie z.B. elastische Bänder, Schnallen oder Reißverschlüsse, befestigt werden, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.

Warum eine Fahrradschutzhülle verwenden?

Eine Fahrradabdeckung bietet viele Vorteile:

  • Sie schützt das Fahrrad vor Wettereinflüssen.
  • Sie verhindert Rost und Korrosion.
  • Sie bewahrt die Farbe und das Aussehen des Fahrrads.
  • Sie reduziert die Notwendigkeit der Reinigung.
  • Darüber hinaus kann sie dazu beitragen, Diebstahl zu verhindern, da sie das Fahrrad weniger auffällig macht.

Arten von Fahrradabdeckungen

Es gibt verschiedene Arten von Fahrradabdeckungen, die auf verschiedene Bedürfnisse und Fahrradtypen zugeschnitten sind. Beim Kauf einer Fahrradabdeckung sollten Sie auf die Größe der Abdeckung achten, um sicherzustellen, dass sie zu Ihrem Fahrrad passt. Überprüfen Sie, ob die Abdeckung über ein sicheres Befestigungssystem verfügt und einfach zu bedienen ist.

Bekannte Hersteller von Fahrradabdeckungen

  • Pro Bike Tool: Bekannt für die Herstellung von hochwertigem Fahrradzubehör, einschließlich langlebiger und widerstandsfähiger Fahrradabdeckungen.
  • Vaude: Produziert eine Reihe von Fahrradabdeckungen, die für verschiedene Fahrradtypen und Wetterbedingungen geeignet sind.
  • Toptrek: Bietet eine Auswahl an Fahrradabdeckungen, die sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet sind.

Fahrradschutzhüllen im Test

Fahrradschutzhüllen sind nicht nur in Herbst und Winter ein wichtiges Hilfsmittel, um die teuren Fahrräder und E-Bikes zu schützen. promobil hat neun Modelle im Test.

Schutzhüllen für Fahrräder sind vor allem sinnvoll für alle, die ihre Räder oder E-Bikes am Heck des Wohnmobils, Wohnwagens oder Campingbusses transportieren.

Manchmal muss man erst Lehrgeld bezahlen, bevor man ein Problem als solches wahrnimmt - und in diesem Falle erkennt, wozu es Fahrradschutzhüllen gibt. So geschehen bei einer Wohnmobiltour im Winter und ihren Folgen. Mit zwei E-Bikes am Heck ging es knapp 2.000 Kilometer kreuz und quer durch Deutschland. Die Fahrräder wurden ungeschützt auf dem Heckträger transportiert.

Warum Fahrradschutzhüllen wichtig sind

Salzfilme und Rost entstehen, wenn im Winter keine Schutzhülle genutzt wird. Nach der Rückkehr herrschten einige Zeit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. So blieben die Fahrräder erst einmal ungenutzt - und ungeputzt - in der Garage, damit sie wenigstens etwas wärmer stehen und abtrocknen können. Neben einem weiß auskristallisierten Salzfilm auf den schwarzen Lackteilen waren viele Stellen zudem von Rost befallen.

Also muss eine Schutzhülle her - aber welche nehmen? Bei der Auswahl gilt es, grundsätzlich zwischen zwei Hüllenarten zu unterscheiden: Modellen, die für die gängigen Heckträger geeignet sind, und solchen, die für die immer beliebteren Anhängerkupplungsträger passen. Notwendig ist die Unterscheidung wegen der Art der Fahrradbefestigung.

Fahrradschutzhüllen für Kupplungsträger

Kupplungsträger: Hindermann Universal Zwoo.

  • Testergebnis: 32 von 40 Punkten
  • Testurteil: Guter Feuchtigkeitsschutz. Mit Warntafeltasche, aber ohne Aufbewahrungstasche und Spanngurte. Expander müssen selbst eingezogen werden. Reflexionsstreifen. Montage am Pkw nicht gestattet.
  • Preis: 81,00/62,99 Euro

Kupplungsträger: Fritz Berger Fahrradschutzhülle Deichsel 300D.

  • Testergebnis: 28 von 40 Punkten
  • Testurteil: Bleibt im Wassersäulentest etwas hinter den Herstellerangaben zurück, hat aber trotzdem einen guten Feuchtigkeitsschutz. Zusätzlich mit zentralem Spanngurt mit Klickverschluss. Überschüssiges Raffband muss sicher verstaut werden.
  • Preis: 19,99 Euro

Kupplungsträger: Fiamma Bike Cover Caravan.

  • Testergebnis: 18 von 40 Punkten
  • Testurteil: Hülle hat im neuwertigen Zustand beim Drucktest einer Wassersäule von 3.000 mm standgehalten - sehr gut. Überschüssiges Raffband muss sicher verstaut werden.
  • Preis: 52,70/47,20 Euro

Kupplungsträger: Obelink XL-Fahrradschutzhülle Heck.

  • Testergebnis: 15 von 40 Punkten
  • Testurteil: Sehr weite Hülle passt auch für Mountainbikes, erfordert aber separate Spanngurte. Nur wasserabweisend, kein guter Feuchtigkeitsschutz. Überschüssiges Raffband muss sicher verstaut werden.
  • Preis: 22,95 Euro

Fahrradschutzhüllen für Heckträger

Heckträger: Hindermann Concept Zwoo

  • Testergebnis: 34 von 40 Punkten
  • Testurteil: Guter Feuchtigkeitsschutz. Mit Warntafeltasche, aber ohne Aufbewahrungstasche und Spanngurte. Expander müssen selbst eingezogen werden. Reflexionsstreifen. Montage am Pkw nicht gestattet.
  • Preis: 102,00/84,99 Euro

Heckträger: Thule Bike Cover Black.

  • Testergebnis: 28 von 40 Punkten
  • Testurteil: Bleibt im Wassersäulentest etwas hinter den Herstellerangaben zurück, hat aber trotzdem einen guten Feuchtigkeitsschutz. Besondere Textur des Stoffes. Warntafeltasche mit Entlüftung gegen Beschlagen.
  • Preis: 105,00/94,50 Euro

Heckträger: Fritz Berger Fahrradschutzhülle Heck 300D.

  • Testergebnis: 23 von 40 Punkten
  • Testurteil: Bleibt im Wassersäulentest etwas hinter den Herstellerangaben zurück, hat aber trotzdem einen guten Feuchtigkeitsschutz. Für fünf Euro mehr auch mit Warntafeltasche erhältlich.
  • Preis: 24,99 Euro

Heckträger: Fiamma Bike Cover S.

  • Testergebnis: 21 von 40 Punkten
  • Testurteil: Guter Feuchtigkeitsschutz. Tasche für Warntafel. Fiamma empfiehlt die Verwendung ausdrücklich nur an Heckträgern, bei denen die Fahrräder seitlich nicht über den Aufbau hinausragen.
  • Preis: 57,10 Euro

Heckträger: Obelink Luxus-Fahrradschutzhülle Heck.

  • Testergebnis: 19 von 40 Punkten
  • Testurteil: Bietet kaum Schutz vor Feuchtigkeit, bereits bei einer Wassersäule von 500 mm wird die Hülle undicht. Warntafeltasche integriert. Für drei Euro weniger auch ohne Klarsichttasche erhältlich.
  • Preis: 22,95 Euro

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Beim Heckträger sind die Trägerholme und Greifarme seitlich vom Fahrrad platziert, deshalb muss die Öffnung der Hülle auch zur Heckwand hin zeigen. Beim Kupplungsträger befindet sich die Hüllenöffnung unten. Rundum geschlossene Hüllen für den Heckträger sind deshalb auch eher die Ausnahme. Anders bei Kupplungsträgern, bei denen das Hauptrohr, an dem die Fahrradgreifarme befestigt sind, komplett mit unter der Plane verschwindet.

Aktuelle Kupplungsträger haben wir hier im Test.Bei der Montage auf einem Kupplungsträger ist es wichtig, dass die Rückleuchten und das Zusatz-Kennzeichen nicht verdeckt werden.

Für die Hüllenauswahl kann es außerdem eine Rolle spielen, ob der Heckträger für die Rückwand eines aufgebauten Reisemobils oder die Hecktüren eines Kastenwagens ausgelegt ist. Hecktürträger sind meist asymmetrisch gebaut, weil sie sich vor allem an den Scharnieren einer Türseite abstützen. Deshalb ist das Überstülpen einer Hülle hier schwieriger. Anders gesagt: Alles, was am Kastenwagen passt, wird auch am aufgebauten Wohnmobil keine Probleme bereiten.

Deshalb wurde der Praxistest auch an einem Kastenwagenträger durchgeführt.

Ein E-Mountainbike und ein Gravelbike sollten als Testräder dienen. Bei Ersterem funktionierte das Überstülpen der Plane allerdings nur teilweise, brachte dabei aber eine wichtige Erkenntnis: Besitzer von E-Mountainbikes sollten beim Hüllenkauf genauestens auf die Maße ihres Fahrrads und der Plane achten, sonst kann es zu folgenden Komplikationen kommen:

Erstens passt der breite Lenker häufig nur gedreht unter die Plane, zweitens ist sie oft auch nicht groß genug für den langen Radstand des Bikes. Probleme kann zudem ein anderer Punkt bereiten: Normale Trägerschienen sind nicht selten zu schmal für die breite Offroadbereifung. Vor diesem Hintergrund ist es sehr ärgerlich, dass nicht alle Hersteller Größenangaben zu ihren Schutzhüllen machen.

Das Überziehen der ausladenden Schutzhüllen gelingt am besten zu zweit, denn diese bleiben sehr leicht an Lenkerenden, Pedalen oder anderen vorstehenden Fahrradteilen hängen und können eventuell auch Schaden nehmen. Wegen der geringeren Anbauhöhe gelingt das Anbringen der Hülle bei Kupplungsträgern natürlich sehr viel einfacher als bei höher hängenden Heckträgern. Bleibt die Hülle bei Letzterem irgendwo hängen, kommt man oft nur mit Besenstiel oder Fußbank weiter.

Bei den Abmessungen der Hüllen verfolgen die Hersteller unterschiedliche Philosophien. Während die Kupplungsträger hüllen von Fiamma und Fritz Berger relativ straff sitzen, sind die Planen von Hindermann und Obelink sehr großzügig geschnitten. Das erleichtert zwar das Überziehen auch über längere Bikes, verlangt aber im Nachgang nach zusätzlicher Sicherung mit Spanngurten, damit lose Planenteile nicht zu sehr im Wind flattern.

Wegen der Windlast gibt Fiamma auch vor, dass die Fahrräder nicht über das Heck hinausragen dürfen. Hindermann empfiehlt generell ein Maximaltempo von 90 km/h. Etwas knausrig erscheint in diesem Zusammenhang allerdings, dass für die ansonsten überzeugenden Hindermann-Hüllen, die ohnehin in der gehobenen Preiskategorie liegen, die notwendigen Spannriemen separat gekauft werden müssen. Gleiches gilt für die Aufbewahrungstaschen, die alle anderen Hersteller mit beilegen.

Grundsätzlich lassen sich alle vier Kupplungsträgerhüllen an der offenen Seite zusammenraffen. Drei von vier nutzen dafür einen Kordel- oder Raffzug in einem Hohlsaum am Rand der Schutzhülle. Fritz Berger ergänzt diesen zusätzlich um ein Spannband, das unter den Fahrrädern hindurch verschlossen wird und so als zusätzlicher Schutz vor dem Wegfliegen der Hülle dient.

Die Ausnahme bei den Kupplungsträgerhüllen ist die Universal Zwoo von Hindermann, die einen Expander im Saum vorsieht. Dieser muss allerdings vor der ersten Nutzung mühsam selbst in den Hohlsaum gepfriemelt werden.

Material der Schutzplanen

Punkten kann die Universal Zwoo dagegen mit einer exzellenten Materialqualität, zwei reflektierenden Nähten und einer soliden Warntafeltasche, die sie als einzige Kupplungsträgerhülle mitbringt. Hintergrund: In Italien und Spanien sind jeweils rot-weiß-gestreifte Warntafeln an überstehender Ladung Pflicht.

Bei den Heckträgerhüllen verzichtet außer Fritz Berger kein Hersteller auf den durchsichtigen Warntafel-Einschub. Unterschiede gibt es dabei in Form von Belüftungsöffnungen gegen Beschlagen oder wasserdichten Verschlüssen. Die günstige Obelink-Variante hat keines von beiden. Dauerhaft volllaufen dürfte die Tasche dennoch nicht, da das Material lediglich wasserabweisende Eigenschaften aufweist; der Suter-Test bescheinigte der Tasche die niedrigste Wassersäule im gesamten Testfeld.

Damit wird die Tasche zwar bei Starkregen durchnässt, sollte dann aber auch wieder abtrocknen können. Apropos Suter-Test: Die Schutzhüllen von Fritz Berger und Thule ließen in unserem Testaufbau bereits vor den vom Hersteller angegebenen 3.000 Millimetern Wassersäule einige Tropfen durch. In der Praxis dürfte das allerdings keine große Rolle spielen, da sie mit 2.000-2.500 mm Wassersäule immer noch relativ hohe Dichtigkeit aufweisen.

In vier von fünf Heckträgerhüllen sorgen Expander im Hohlsaum am Planenrand für das Zusammenraffen. Ein kleiner Nachteil der ansonsten praktischen Lösung: Die Schutzkappen an den Hakenspitzen gehen meist schon nach wenigen Anwendungen verloren. Dann heißt es besonders aufpassen, um keine Kratzer an Fahrrad oder Träger oder gar Löcher in der Hülle zu verursachen.

Ganz ohne Expander oder Raffschnur kommt die Concept-Zwoo-Hülle von Hindermann aus. Sie ist zudem die einzige im Testfeld, die Fahrräder und Heckträger komplett umschließt und damit auch den besten Schutz bietet. Möglich wird das durch eine Klettleiste, die vor dem Beladen mit den Fahrrädern über die Trägerschienen geführt wird.

Anschließend lassen sich mit vier Reißverschlüssen an der Hüllenrückseite zwei Löcher öffnen, durch die die Fahrradgreifarme ins Innere der Schutzhülle geführt werden. Klingt kompliziert und ist es in Teilen auch - zumindest bis die notwendigen Handgriffe einmal sitzen.

Sobald die Hülle am Träger montiert ist, werden die Fahrräder durch die große Frontöffnung aufgeladen und die Vorderseite mittels Reißverschluss verschlossen. Unter den anderen vier Heckträgerschutzhüllen ähneln sich die Modelle von Fritz Berger, Fiamma und Obelink auffallend.

Bei genauerem Hinsehen hat die Fritz-Berger-Variante in diesem Trio aber die Nase vorn. Schiefe Nähte oder andere Schwachstellen sind hier kaum zu entdecken. Das Thule-Like-Cover spannt sich in unserem Test relativ straff um die Fahrräder, wie im Bild oben zu erkennen.

In solchen Fällen sind Schoner eine gute Ergänzung, die zwischen Hülle und Fahrrad platziert Reibungsschäden vermeiden. Überzeugt haben uns beim Thule-Cover das leichte, aber robuste Material sowie der hilfreiche Gummizug zwischen den Enden des Expander-Tunnelzugs vorn und hinten. Allerdings ist die Thule-Hülle auch das teuerste Produkt in diesem Test.

Wassersäulentest

Die Wasserdichtigkeit entscheidet wesentlich darüber, wie gut eine Hülle die Fahrräder schützt. promobil prüfte diese Eigenschaft mit dem Suter-Test, den wir dank der Unterstützung aus der Outdoor-Redaktion durchführen konnten. Für den Test wird die Plane in die Test-Apparatur eingespannt und auf definierter Fläche mit steigendem Wasserdruck belastet. 0,1 bar entsprechen dabei einer Wassersäule von 1000 mm. Der Druck wird alle zwei Minuten gesteigert.

Weitere Tipps und Informationen

  • Internet vs. Fachhandel: Obwohl Sie Fahrradabdeckungen im Fachhandel kaufen können, bietet das Internet eine breitere Auswahl an Marken und Modellen, oft zu günstigeren Preisen. Online-Shopping ermöglicht es Ihnen auch, Kundenbewertungen zu lesen und das beste Produkt für Ihre Bedürfnisse zu finden.
  • Reinigung und Pflege: Um die Langlebigkeit Ihrer Fahrradabdeckung zu gewährleisten, sollten Sie sie regelmäßig reinigen, vorzugsweise mit warmem Wasser und einer milden Seife. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, die das Material beschädigen könnten. Lassen Sie die Abdeckung nach der Reinigung vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder auf das Fahrrad legen.

Die besten Fahrradschutzhüllen im Überblick

Tabelle: Vergleich von Fahrradschutzhüllen

Hier ist eine Tabelle, die einige der besten Fahrradschutzhüllen auf dem Markt vergleicht:

Produkt Testergebnis (promobil) Besondere Merkmale Preis (ca.)
Hindermann Concept Zwoo (Heckträger) 34/40 Guter Feuchtigkeitsschutz, Warntafeltasche 84,99 €
Thule Bike Cover Black (Heckträger) 28/40 Besondere Textur, Warntafeltasche mit Entlüftung 94,50 €
Fritz Berger Fahrradschutzhülle Heck 300D (Heckträger) 23/40 Guter Feuchtigkeitsschutz 24,99 €
Hindermann Universal Zwoo (Kupplungsträger) 32/40 Guter Feuchtigkeitsschutz, Warntafeltasche 62,99 €
Fritz Berger Fahrradschutzhülle Deichsel 300D (Kupplungsträger) 28/40 Guter Feuchtigkeitsschutz, Spanngurt mit Klickverschluss 19,99 €

Pro Bike Tool Bike Cover Travel im Test

Von dem britischen Hersteller Pro Bike Tool haben wir ein XXL-Cover zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Es kam direkt aus Großbritannien von Amazon geliefert und wir waren gespannt es zu testen, das der Fahrtwind keine leichte Herausforderung für Schutzhüllen auf Fahrradträgern ist.

Was war gut?

Die stabile Verarbeitung und das durchdachte Design haben uns gefallen. Die Nähte sind versiegelt und die Hülle ist aus einem soliden wasserfesten Material. Dieses Material erinnert an eine Zelthaut und wirkt robust genug, dass es nicht gleich im Fahrtwind zerreißt. Die Größe der Schutzhülle ist wirklich gut bemessen, sodass beim verwendeten Zweierfahrradträger Westfalia BC60 vermutlich auch das Cover der Größe XL ausgereicht hätte. Trotz verwendetem Bike Cover bleiben die Abklappfunktion des Fahrradträgers verwendbar.

Und das Cover ist auch so geschnitten, dass das Zeltmaterial eigentlich nicht die Beleuchtungseinrichtung verdecken kann.Das Cover hat unter den Reifen auf jeder Seite ein Zurrband, sodass hier die Schutzabdeckung wieder zusammengezogen wird und der Wind nicht unter die Abdeckung bläst. Mit drei eingenähten Gurtbändern wird auf den beiden Seiten und oberhalb des Rahmens das Volumen möglichst klein gehalten. Unter den Fahrradrahmen ist dann noch ein Klippband, dass die Fahrradhülle noch einmal unten weiter zusammenziehen soll und letztendlich auch ein wegfliegen des Covers während der Fahrt sicher verhindert. Bei unserem Exemplar war dieses Band leider defekt, aber der Sicherheitsgedanke bie diesem Design ist absolut löblich und bei korrekter Ausführung sinnvoll.

Was könnte besser sein?

Leider ging das untere Band schon bei der ersten Anwendung verloren. Da wir die Abdeckung zusätzlich absapnnen ist das nicht super tragisch, aber schön ist es halt auch nicht.

Einige Punkte haben uns nicht so gut gefallen. Nach dem Auspacken ist uns erst mal aufgefallen, das das Produkt keine deutschsprachige Anleitung beinhaltet. Bei einer Regenschutzhülle ist das nicht ganz so gravierend, da man die Anwendung ja kennt, dennoch könnte man ein zwei Praxistipps in einer Anleitung unterbringen.

Bei der Qualität sind uns besonders die unteren Bänder negativ aufgefallen. Dieses Band ist leider schon bei der ersten Belastung vor der Jungfernfahrt ausgerissen beim geringem Zug. Da wir uns für eine zusätzliche Abspannung mit einem Spanngurt entschieden haben, der auch gleichzeitig das Flattern noch weiter reduziert, ist das kein Show-breaker. Wir gehen auch davon aus, dass es sich um einen Einzelfehler bei unserem Exemplar handelt.

Eine Kleinigkeit sind auch die seitlichen Zurrbänder unter den Reifen: Werden diese angezogen, hängt das restliche Band bis auf die Straße und würde bei der Fahrt dort aufgerieben. Im Testvideo zeigen wir daher, wir dieser Bändel sicher hochgebunden werden kann.

Fazit

Das Bike Cover Travel von Pro Bike Tool ist in unseren Augen absolut geeignet für die harten Bedingungen auf einem Fahrradträger auf der Anhängerkupplung. Das Material ist hochwertig und das Design des Produkts ist darauf ausgelegt diesen Umweltbedingungen langfristig standzuhalten. Die Abklappfunktion bleibt erhalten. Die Zurrbänder verkleinern die untere Öffnung der Abdeckung deutlich und geben den Luftwirbeln hinter dem Fahrzeug wenig Angriffsfläche. Die Bleuchtung des Fahrradträgers bleibt gut sichtbar.

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