Schwalbe Unplattbar Mountainbike Test: Pannensicherheit und Performance im Gelände

Mit der stetigen Weiterentwicklung des Fahrrads nahm auch die Bereifung immer mehr Formen an. Die Luftbereifung wurde erstmals 1845 von dem Schotten Robert William Thomson zum Patent angemeldet. Die Verbreitung für das Fahrrad fand der Luftreifen allerdings erst, nachdem nahezu zeitgleich der schottische Tierarzt John Boyd Dunlop (1888) und der Franzose Edouard Michelin (1889) ihn für das Fahrrad patentieren ließen. Damalige Fahrradreifen sind mit der heutigen modernen Bereifung nicht mehr zu vergleichen.

Ob für die Tour mit einem Trekkingrad oder für das Mountainbike im Gelände, den Schwalbe Marathon Plus gibt es insgesamt in drei verschiedenen Ausführungen. Ein Pannenschutzreifen der Superlative der auch für E-Bikes geeignet ist.

Der Schwalbe Marathon Plus: Unplattbar Technologie im Detail

Der Hersteller Schwalbe hat sich den Begriff „unplattbar“ eigens für den Marathon Plus Reifen schützen lassen. Das liegt vor allem an dem patentgeschützten Pannenschutzgürtel, der fünf Millimeter stark ist und aus hochelastischen Spezialkautschuk hergestellt wird. Selbst Heftzwecken können da nicht durchstechen.

Der Pannenschutzgürtel der Marathon Plus Reifen ist weltweit einzigartig: Er ist besonders stark und wird aus hochelastischem Spezialkautschuk hergestellt. Der Pannenschutzgürtel der Marathon Plus Reifen ist äußerst elastisch - die Voraussetzung für den unplattbar-Schutz und das dynamische Rollen. Selbst Heftzwecken können da nicht durchstechen.

Der Pannenschutz in den Marathon Plus Reifen ist zudem äußerst elastisch. Die hohe Elastizität kann nur mit einem Spezialkautschuk erreicht werden, der einen hohen Anteil an Naturkautschuk beinhaltet. Dieser Naturkautschuk lässt sich nur sehr aufwendig aus Recycling gewinnen. Um die Ressourcen zu schonen setzen wir in unseren unplattbar®-Schutzgürteln zu einem Teil recycelten Naturkautschuk ein. Schwalbes Pannenschutz besteht zum Teil aus recyceltem Naturkautschuk und trägt so, mit der Schonung der Ressourcen, zum Umweltschutz bei.

Die vier Modelle unserer Marathon Plus Familie sind weltweit die einzigen Reifen, die sich unplattbar® nennen dürfen. Das liegt an den einzigartigen Pannenschutzsystemen „SmartGuard“ und „Smart DualGuard“. Darüber hinaus überzeugen sie durch eine hohe Lebensdauer, dynamisches Rollverhalten und viele weitere Vorteile. Völlig ausschließen kann man eine Reifenpanne nie.

Witterungseinflüsse und zu geringer Luftdruck können einen Fahrradreifen vorzeitig altern lassen. Deshalb haben wir eine Anti-Aging-Technologie entwickelt: Sie verhindert hässliche Rissbildungen an den Seitenwänden der Reifen. Zugleich machen der Marathon Plus und der Marathon Plus Tour mit ihrer Gummimischung ihrem Namen alle Ehre: Das ADDIX-Compound rollt Tausende Kilometer mit hervorragenden Fahreigenschaften und geringem Abrieb.

Durch den einzigartigen Pannenschutz ist das Gewicht der Marathon Plus-Reifen geringfügig höher - trotzdem sind die Rolleigenschaften exzellent.

Der Schwalbe Marathon Plus ist gegen vorzeitiges Altern durch Witterungseinflüsse oder Überbelastung bei zu geringem Luftdruck geschützt. Die spezielle Anti-Aging-Technologie, die eigens von Schwalbe entwickelt wurde, macht die Seitenwände der Reifen gegen Rissbildung extrem resistent.

Speziell für E-Bikes entwickelt

Gerade E-Bikes benötigen einen äußerst stabilen, haltbaren und pannensicheren Reifen. Der Schwalbe Marathon Plus erfüllt alle Anforderungen, die an einen Reifen für E-Bikes gestellt werden. Laut Hersteller geht die Grenze auch über eine Trittunterstützung bis 25 km/h hinaus. Der original Marathon Plus ist in den gängigen Größen mit dem europäischen Prüfzeichen für schnellere E-Bikes bis 50 km/h zertifiziert.

Als Antwort auf diese Herausforderung hat Schwalbe den Marathon E-Plus mit Smart DualGuard entwickelt: ein Reifen, dessen unplattbar®-Pannenschutztechnologie konsequent auf die spezifischen Anforderungen von E-Bikes abgestimmt ist.

Der sicherste Pannenschutz speziell für die Anforderungen von E-Bikes: 4 mm starker SmartGuard-Spezialkautschuk (1), kombiniert mit 2 Lagen RaceGuard-Gewebe (2).

E-Bikes sind durch ihr Gewicht und die höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten besonders starken Belastungen ausgesetzt. Deshalb haben wir den Marathon E-Plus entwickelt. E-Bikes sind nicht nur auf der Geraden schneller, sondern insbesondere auch in Kurven. Deshalb soll ein E-Bike Reifen immer ein besonders griffiger Reifen sein. Das höhere Gesamtgewicht verlangt einen möglichst robusten, etwas breiteren Reifen. Größere Belastungen des Reifens durch höhere Geschwindigkeit und höheres Gesamtgewicht machen den Pannenschutz enorm wichtig.

Für schnelle E-Bikes - S-Pedelecs mit Zulassung, Versicherung und Trittunterstützung auch über 25 km/h - ist eine spezielle Freigabe der Bereifung notwendig.

Gut zu wissen: Auch alle anderen Marathon Plus-Reifen erfüllen die hohen Anforderungen, die an einen Reifen für E-Bikes gestellt werden. Das gilt nicht nur für E-Bikes mit einer Trittunterstützung bis 25 km/h. Mit der Ausnahme von einigen Größen beim MARATHON PLUS sind der MARATHON PLUS, der MARATHON E-PLUS, der MARATHON PLUS TOUR sowie der MARATHON PLUS MTB mit dem europäischen Prüfzeichen ECE-R75 für schnelle E-Bikes bis 50 km/h zertifiziert.

Alternativen zum Luftreifen: Das Schwalbe Airless System

Das neue Reifensystem Airless schafft bis zu 10.000 Rad-km ganz ohne Wartung, Pannen oder gar Pumpen. Der gefühlte Luftdruck beträgt ca. Der Polyurethanwulst stammt aus dem Hause BASF und befindet sich unter dem Namen Infinergy® in den Sohlen der Adidas Boost-Sportschuhe. Dort sind prinzipell ähnliche Eigenschaften wie beim Fahrradreifen gefragt: Abfederung beim Aufprall, Komfort bei Belastung und eine Rückprallelastizität bieten, die beim Laufen einen Energieschub auslöst.

Die Rückstellkraft macht den Unterschied zu bisher verwendeten Materialien, erklärt Schwalbe Produktmanager Rene Marks. Die sei, so Marks, mehr als doppelt so hoch wie bei früheren Systemen. Der Grund liegt in der Zusammensetzung des Materials: Der Schaum besteht aus tausenden hermetisch geschlosserer winziger Luftkügelchen.

Verkauf und Montage erfolgen ausschließlich über den zertifizierten Fachhändler. Das Schwalbe Airless System muss mit einer speziellen Montagemaschine (ähnlich den Automaten für Autoreifen) auf die Felge aufgezogen werden. Ähnliche von uns bereits getestete Systeme wie das „Serenity“ von Hutchinson haben gezeigt, dass das Einsetzen des Inlays bzw. des Wulstes nur mit erheblichen Krafteinsatz möglich ist. Mehrere abgebrochene Reifenheber zeugen davon.

Das Set für ein Laufrad bestehend aus Reifen, Wulst und blauem Ring eine UVP von 84,90 € haben, exclusive Montagekosten. Zum Vergleich dazu kostet ein guter Trekkingreifen rund 30,- €, dazu kommt ein Schlauch der weitere zehn € beträgt. Damit liegen die Gesamtkosten beim Airless System etwa doppelt so hoch. Der monitäre Aufwand für die Montage eines herkömmlichen Reifens fängt bei rund 15,- € pro Rad an. Vorderräder sind günstiger, die Montage beim Hinterrad ist aufwändiger und kostet dementsprechend mehr, ab ca. 20,-€. Wieviel die Händler bei der Montage des mit einem speziellen Montageautomaten aufzuziehenden Reifensystems in Rechnung stellen, bleibt abzuwarten. Da hält sich Schwalbe noch bedeckt.

Der Schwalbe Rick XC Pro im Test

Als Schwalbe den Rick XC Pro Anfang Juli vorgestellt hatte, war ich sofort interessiert. Dank Pressedienst Fahrrad erreichten mich dann wenig später ein Satz Rick XC in 2.25 Zoll Breite. Ich habe natürlich keine technischen Rollwiderstandsdaten oder genaue Verhaltensmessungen auf unterschiedlichen Untergründen vornehmen können. Die Montage war sehr einfach und ließ sich mit der Hand erledigen. Sie ploppen dann auch sehr gut ins Felgenbett und sitzen fest. Beim Luftdruck habe ich mich durch den Schwalbe Pressure Prof beraten lassen. Dieser hat mir für vorne 1,9 Bar und hinten 2,1 Bar vorgeschlagen. Und damit ließ es sich auch sehr gut fahren.

Das Abrollverhalten und die Traktion waren sehr gut. Ich bin dann die Reifen mit etwas weniger Druck gefahren (1,7 vorne und 1,9 hinten) und hatte ein noch besseres Fahrgefühl. Vom Gewicht her ist der Rick XC leichter als der Mezcal. 2,25 Zoll sind 57mm.

Was mir gleich aufgefallen ist, ist wie schnell diese Reifen sind. Das ist vor allem auf trockenem und leicht feuchtem Untergrund deutlich spürbar. Und auch auf Asphalt rollt der Rick XC sehr gut, wenn auch recht laut. Vor allem beim Devils Trail im Harz konnten die Rick XC ihre guten Rolleigenschaften ausspielen.

Die Rick XC Pro wurden zusammen mit Mathias Flückiger entwickelt und sollen noch mehr Geschwindigkeit und Performance auf Wettbewerbs-XC Kursen liefern. Ich habe mir - auch weil ich Tanwall nicht mag - das Modell mit Addix Speedgrip Compound ausgesucht. Addix Speedgrip ist quasi die eierlegende Wollmilchsau unter den Compounds. Es ist laut Schwalbe sehr gut im Rollverhalten, Grip und in der Haltbarkeit. Natürlich geht alles drei selten gut zusammen. Aber laut Schwalbe Übersicht ist der Rick XC Pro mit dieser Mischung besonders bei Rolling und Haltbarkeit gut.

Und das kann ich bestätigen: so tendierte er manchmal zum Ausbrechen auf trockenem Gravel oder Gestein. Die Seitenstollen fingen das aber wieder auf. Aber wie würde es sein, wenn es feuchter wird, nass und matschig? Da hatte ich nun in den letzten Wochen viel Gelegenheit, das zu testen. Und überraschenderweise ist er bei feuchtem Untergrund, Erde, Feldweg, Wiese oder Sand, gar nicht so rutschig, wie ich erwartet hätte. Im Gegenteil, er macht das eigentlich ganz gut. Bei richtigem Matsch fängt er dann aber an zu rutschen und zu schlingern. Das hatte ich aber auch so aufgrund des Profils erwartet.

Ich würde daher sagen, dass der Rick XC Pro ein Reifen für bevorzugt trockenes Gelände ist. Im Sommer ist er daher durchaus eine gute Wahl für alle, die es schneller haben möchten. Und wenn es etwas feuchter wird, dann macht er dennoch einen guten Job, hat aber Limitierungen bei Matsch, tieferem Sand und großer Nässe. Auf Asphalt ist er schnell und sicher. Vorsicht natürlich mit nassem Laub - das mag er nicht so. (aber welcher Reifen mag das schon?).

Ich kam und komme mit dem Rick XC gut klar und fahre ihn nun auch bei Mistwetter, wenn es kälter und nasser wird. Aber dafür ist der Rick XC auch nicht gemacht worden, sondern mit Fokus auf XC-Rennen, die im Allgemeinen auch nicht so lang sind und andere Anforderungen an einen Reifen stellen als Bikepacking Events.

Ich bin im direkten Vergleich zum Rick XC den Mezcal XC-Trail gefahren. Bicycle Rolling Resistance wird demnächst die Testergebnisse zum Rick XC Pro vorstellen.

Bei der Pannenanfälligkeit braucht der Rick XC sich aber nicht zu verstecken. Ich bin ihn rücksichtslos gefahren und er hatte in den 1.300 km keine einzige Panne. Auch hält er den Luftdruck gut und ich musste nur einmal etwas nachpumpen.

Die Dichte des Karkassengewebes wird in EPI oder TPI (Ends per Inch, Threads per Inch = Fäden pro Zoll) angegeben. Es gibt z. B. Fahrradreifen mit 20, 24, 37, 50, 67 und 127 EPI Karkassen. Grundsätzlich ist ein Reifen umso hochwertiger, je engmaschiger die Karkasse gewebt ist. Eine feine Karkasse ist wichtig für einen geringen Rollwiderstand und gute Fahreigenschaften. Gleichzeitig verbessert sich der Pannenschutz, denn Karkassen mit hoher Fadendichte sind schwerer zu durchstechen. Nur für die extrem feinen 127 EPI Karkassen stimmt das nicht mehr. Hier ist jeder einzelne Faden sehr dünn und damit verletzlicher.

Allerdings ist der Abrieb schon deutlich und erinnert mich an den G-One Ultrabite. Ich weiß, dass viele Reifen nicht auf besonders lange Laufzeiten konzipiert sind, aber ich würde mir dennoch wünschen, dass mindestens 4-5.000 km erreicht werden. Ich fahre die Rick XC jetzt erstmal noch weiter. Mal sehen, was nach 2.000 km ist und wie hoch der Abrieb dann ist. Vielleicht tausche ich dann die Reifen von vorn nach hinten. Aber bei so geringen Laufleistungen ist man ja alle 2-3 Monate am Reifen tauschen. Das ist zwar ok, aber schon recht verschwenderisch. Wenigstens kann ich sie dann recyclen lassen.

Und wenn ich mal ganz verwegen sein darf: eigentlich ist der Rick XC Pro auch ein sehr guter Gravelreifen, der ideal auf die immer breiter werdenden Felgen an Gravelrädern und deren Reifenfreiheiten passen würde. (Paul Voss ist z.B. bei der Gravel WM eine Zipp-Felge mit 32mm Innenmaulbreite gefahren).

Der Schwalbe Rick XC Pro kostet laut Hersteller 69 Euro UVP. Es gibt ihn in 2,25″ und 2,4″ Breite.

Worauf man bei unplattbaren Fahrradreifen achten sollte

Wenn Fahrradreifen als unplattbar bezeichnet werden, haben sie einen sogenannten Pannenschutz. Die speziellen Fahrradreifen sind unplattbar, da sie einen ausgeprägten Pannenschutz aufweisen. In der Regel hat der Pannenschutz eine Dicke von drei bis fünf Millimetern. Weitere Unterschiede finden sich in der Beschaffenheit der Reifen.

Die Fahrradreifen unplattbar unterscheiden sich hauptsächlich dadurch, wie dick der Pannenschutz ist und für welche Fahrrad-Art sie ausgelegt sind. Wer sich für Fahrradreifen entscheiden möchte, die unplattbar sind, sollte im Vorfeld Test und Vergleich zu Rate ziehen. Durch die Ergebnisse daraus kann die richtige Kaufentscheidung getroffen werden. Auch bei einem Fahrradreifen unplattbar Test und Vergleich sollte jedoch auf verschiedene Punkte geachtet werden.

Fahrradreifen unplattbar haben in der Regel einen geringeren Abrieb als andere Reifen-Arten. Zudem sollten sie natürlich tatsächlich den Kontakt zu und das Eindringen von Fremdkörper überstehen können. Von wem und wie wurden Test und Vergleich durchgeführt? Wie fließen die einzelnen Test-Punkte in die Gesamtbewertung ein?

Auch wenn die Begriffe häufig synonym verwendet werden, handelt es sich bei Test und Vergleich dennoch um verschiedene Verfahren. Bei einem Test sollten die Fahrradreifen unplattbar tatsächlich auch in der Praxis getestet werden, um die Angaben des Herstellers zu überprüfen. Von wem und wie der Test oder Vergleich durchgeführt wurde, sollte klar erkennbar sein. Auch die Hersteller oder Händler der Fahrradreifen unplattbar können einen Vergleich durchführen. Das kann unter anderem dann hilfreich sein, wenn verschiedene Modelle oder Serien angeboten werden und die beste Ausführung für den eigenen Bedarf gefunden werden soll.

Damit Test und Vergleich der Fahrradreifen unplattbar aussagekräftig sind, sollten die entsprechenden Test-Kriterien entsprechend ausfallen. Die Abkürzung ETRTO steht für The European Tyre and Rim Organisation. Dabei gibt die erste Zahl die Reifenbreite an, während die zweite Zahl für den Innendurchmesser steht. Die Reifenbreite in Millimetern ist ebenfalls ein Faktor, der in Test und Vergleich erwähnt werden sollte.

Wiederum ist es nicht die beste Wahl, einen besonders breiten oder besonders schmalen Reifen zu wählen. Breitere Fahrradreifen bieten einen besseren Halt, erlauben jedoch kaum hohe Geschwindigkeiten. Schmalere Reifen haben eine kleinere Kontaktfläche zum Boden, dadurch fahren sie sich leichter und können mit weniger Aufwand höhere Geschwindigkeiten erreichen. Allerdings bieten sie auch weniger Stabilität.

Um einen Vergleich der Preise durchführen zu können, sollte in Test und Vergleich angegeben werden, wie viele Reifen im Lieferumfang enthalten sind. Ob der Fahrradreifen unplattbar sofort aufgezogen werden kann oder zusätzlich ein Schlauch benötigt wird, sollte ebenfalls aus Test und Vergleich hervorgehen.

Der Einsatzzweck beziehungsweise die Eignung der Fahrradreifen unplattbar sollte klar aus Test und Vergleich hervorgehen. Einige Reifen eignen sich aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres Profils vor allem oder auch ausschließlich für Asphalt und lediglich leichtes Gelände. Manche Modelle können sich das ganze Jahr über bewähren, andere sollten hingegen nur im Sommer gefahren werden. Auch passionierte Fahrradfahrer und Sportler greifen zunehmen zum E-Bike, wenn sie sich zumindest einige Abschnitte auf der Strecke erleichtern möchten.

Das notwendige Zubehör und der Aufwand beim Aufpumpen ist davon abhängig, welche Bauart und welche Ventilart vorliegen. Für ein Autoventil muss eine spezielle Pumpe vorhanden sein oder eine Tankstelle aufgesucht werden.

Art und Dicke des Pannenschutzes sollten bei den Fahrradreifen unplattbar in jedem Fall in Vergleich und Test erwähnt werden. Ein drei Millimeter starker Pannenschutz hält naturgemäß weniger aus, als ein Reifen mit einem fünf Millimeter dicken Pannenschutz. Häufig bestehen diese aus einem Materialgemisch, beispielsweise Kautschuk und recyceltem Kunststoff.

Die Sicherheit beim Fahren hängt entscheidend davon ab, welchen Grip die Fahrradreifen unplattbar aufweisen. Ein guter Halt auf der Strecke ist nicht möglich, wenn der Grip fehlt. Die Lebensdauer des Reifens ist abhängig von dem Material. Minderwertige Materialien werden schnell porös und haben einen hohen Abrieb. Das heißt, dass das Profil schnell reduziert wird.

Fahrradreifen unplattbar oder pannensichere Reifen von führenden Marken und Herstellern haben verschiedene Vorteile. Dadurch lassen sich sehr einfach umfassende Informationen sammeln und viele Ergebnisse zu Rate ziehen. Neben Test und Vergleich finden sich zu den Fahrradreifen unplattbar führender Hersteller auch zahlreiche Kundenrezensionen. Der Vorteil hieran ist, dass beispielsweise auch typische Schwachstellen aufgeführt werden. In einigen Fällen selbst dann noch, wenn die Reifen bereits längere Zeit im Einsatz sind und mehrere Touren gefahren sind.

Alternativen zu unplattbaren Reifen

Da es sich bei den Fahrradreifen unplattbar noch um eine relativ neue Entwicklung handelt, finden sich noch nicht allzu viele Anbieter der speziellen Reifen. Die meisten Hersteller (z. B. Schwalbe und Continental) setzen bei pannensicheren Fahrradreifen auf eine zusätzliche Gummiverstärkung. Das Prinzip ist einfach: Fährt man über eine Reißzwecke, bleibt sie im Gummi stecken und erreicht nicht die Luft.

Es gibt aber noch andere Methoden. Der Hersteller Tannus hat z. B. mit dem Modell Airless einen Fahrradreifen auf den Markt gebracht, der ohne Luft fährt. Im Inneren des Reifens befindet sich ein von Tannus patentierter Polymerschaumstoff.

Eine weitere Möglichkeit, ist die Nutzung eines „Zaubermittels“ wie PRO-F-I Reifen-Impfung. Auf Fahrradmessen werden luftgefüllte Fahrradreifen mit langen Nägeln durchstochen und dann in Wasser getaucht - nach ein paar wenigen Bläschen geschieht: nichts. Der Reifen wird nicht platt. Verantwortlich ist eine Dichtemulsion, die ins Ventil gefüllt wird.

Online-Kauf vs. Fachhandel

Wenn Fahrradreifen unplattbar gekauft werden sollen, stellt sich auch die Frage, wo sie erworben werden sollen. Direkt im Fachhandel vor Ort oder im Internet? Beide Varianten bieten verschiedene Vorzüge und Nachteile. Die Auswahl im Internet ist deutlich größer als im stationären Handel. Jedes erhältliche Modell kann online gefunden werden. Im Fachhandel kann eine direkte Beratung in Anspruch genommen werden. Online finden sich hingegen verschiedene Ratgeber.

Der Vorteil im stationären Handel ist, dass die Beratung direkt vor Ort erfolgen kann. Der Vorteil bei den Ratgebern im Internet ist, dass sie in großer Anzahl zur Verfügung stehen. Welche Fahrradreifen unplattbar die beste Wahl für das eigene Fahrrad sind, lässt sich durch Testund Vergleich vergleichsweise einfach herausfinden. Online lassen sich die entsprechenden Ergebnisse mit sehr wenig Aufwand finden. Ebenso wie Test und Vergleich können auch Kundenrezensionen online sehr einfach gefunden werden.

Ob sich die Fahrradreifen unplattbar bei einem anderen Händler günstiger finden, lässt sich im Internet mit einer einfachen Suche und wenigen Klicks ganz bequem und schnell feststellen. Nicht nur aber vor allem, wenn in der näheren Umgebung kaum ein Fahrrad-Fachhandel zu finden ist, gestaltet sich der Kauf online deutlich komfortabler. Fahrt, Anstehen und Parkplatzsuche entfallen.

Typische Schwachstellen und Zubehör

Auch wenn sich die Fahrradreifen unplattbar als sehr praktisch erweisen, können einige Modelle dennoch typische Schwachstellen aufweisen. Abgesehen von Vollgummireifen sind auch die Fahrradreifen unplattbar nicht vollständig pannensicher. Trotz des Pannenschutzes gehören eine Luftpumpe und ein Reifen-Flick-Set also zum sinnvollen Zubehör.

Für den Wechsel der Reifen empfiehlt sich weiterhin zum einen das passende Werkzeug und zum anderen Reifenheber für das Fahrrad. Hierdurch wird der Aufwand deutlich reduziert und der Wechsel vereinfacht. Sofern es sich nicht um Vollgummireifen, sondern um Luftreifen handelt, sind Pannen dennoch möglich. Die unplattbaren Reifen reduzieren das Risiko dafür jedoch.

Weitere Informationen

Wie bei anderen Reifenarten auch, ist der erforderliche Druck abhängig von dem jeweiligen Reifen und dem Gewicht des Fahrers. Ja, abhängig vom Modell, der Auslegung und Breite des Reifens sowie vom Profil eignen sich die Reifen für verschiedene Fahrrad-Typen. Ja, hierbei handelt es sich um Vollgummi-Reifen. Eine „normale“ Luftbereifung kann durchaus nachträglich mit einem Pannenschutz versehen werden. Ja, im Handel sind verschiedene Größen erhältlich.

Das hängt vom eigenen Fahrrad und vom eigenen Anspruch ab. Unsere Auflistung der typischen Fehler und Schwachstellen kann bereits dabei helfen, bei der Auswahl der Reifen auf die entscheidenden Kriterien zu achten. Test und Vergleich helfen weiterhin dabei, die entsprechenden Ergebnisse zu erhalten. Eine weitere Hilfe stellen Kundenrezensionen dar.

Eine Alternative zu den Fahrradreifen unplattbar stellen unter anderem Drahtreifen dar. Hier sorgt eine Drahtgestell für zusätzliche Stabilität. Eine weitere Alternative sind Vollgummireifen. Diese sind nicht luftgefüllt, sondern bestehen - wie der Name bereits verrät - vollständig aus Gummi. Eine weitere Alternative ist das Einbringen von einem Pannenschutz. Hierbei handelt es sich um eine Art Folie, die zwischen Mantel und Schlauch eingebracht wird. Der Vorteil hierbei ist, dass weder Reifen noch Schlauch gewechselt werden müssen.

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