Pures Naturerlebnis erwartet Sie auf dem rund 84 Kilometer langen Schwarze Laber-Radweg. Der Schwarze Laber Radweg verläuft in einer ländlich geprägten Naturegion durch das romantische Juratal der Schwarzen Laber.
Er führt von Neumarkt aus durch das Tal der Schwarzen Laber inmitten der ländlich geprägten Naturregion des Bayerischen Jura nach Sinzig bei Regensburg, wo die Schwarze Laber in die Donau mündet. Die Flussroute stellt landschaftlich wie kulturhistorisch eine hoch interessante Verbindung zwischen Neumarkt i.d.OPf. und Sinzing nahe Regensburg her. Nicht nur die ausgesprochen reizvolle Landschaft entlang der mäandernden Schwarzen Laber ist das Besondere an dieser Flussroute, sondern auch die einzigartige kulturhistorische Bedeutung der Verbindung zwischen der alten Pfalzgrafenstadt Neumarkt und der Welterbestadt Regensburg.
Sehenswürdigkeiten entlang des Weges
Zeugenberge und Tropfsteinhöhlen, romantische Mühlen und Burgruinen auf den charakteristischen Jurafelsen gibt es unterwegs zu besichtigen und zu bestaunen. Strecken-Highlights sind beispielsweise die äußerst sehenswerte Burgruine Wolfstein in Neumarkt (Abstecher), die König Otto-Tropfsteinhöhle in St. Colomann bei Velburg oder auch die Burg Parsberg.
Streckencharakteristik und Wegbeschreibung
Wir radeln vom Hauptbahnhof Neumarkt auf dem Radweg zunächst durch die Stadt, dem Leitgraben folgend, der seinerzeit das nötige Wasser zum Scheitelpunkt des Alten Kanals führte. Bald erreichen wir das schön gelegene Pilsach - und nun müssen wir kräftig in die Pedale treten! Kurz hinter Pfeffertshofen haben wir es geschafft; die europäische Hauptwasserscheide ist erreicht. Von hier aus folgt unsere weitere Tour dem Lauf der Schwarzen Laber. Nach einem kurzen Anstieg über Dietkirchen, von wo aus sich ein herrlicher Blick über das Labertal bietet, erreichen wir das Moorgebiet von Deusmauer.
Anfangs gehöriger Anstieg, dann aber fast stetig mit leichtem Gefälle. Leichte, aber weite Fahrradtour. Landschaftlich gewinnt die Tour in Richtung der Mündung der Laber zunehmend. Abkürzen kann man in Königsmühle (Auffahrt zum Bahnhof Mausheim, ca. 1,5 km). Wunderschöne, manchmal unbefestigte Uferwege, meist aber befestigt oder asphaltiert. Weitgehend gut beschildert.
Das anfänglich weite Tal entwickelt sich später, etwa ab Parsberg, zu einem sich zunehmend verengendem Kerbtal. Wir erreichen Beratzhausen, später Laaber. Immer enger wird das Tal, bis es - nach einer scharfen Wende bei Alling - in Sinzing in das der Donau mündet.
Dem mäandernden Flusslauf folgend bietet das Tal der Schwarzen Laber zwischen der Pfalzgrafenstadt Neumarkt und Sinzing nahe der Welterbestadt Regensburg eine grandiose Naturkulisse. Saftgrüne Wiesen, sauerstoffreiche Wälder, markante Felsformationen, farbenprächtige Blütenmeere, geheimnisvolle Moore, artenreiche Wacholderheiden und prachtvolle Orchideen - unberührte Wald- und Hügellandschaften so weit das Auge reicht.
Der Schwarze Laber Radweg durchquert auf seiner 85 km langen Wegstrecke ein intaktes Ökosystem aus einzigartiger Flora und Fauna. Die abgeschiedene Naturlandschaft regt immer wieder zum Innehalten an, was die Tiefsinnigkeit fördert und die Genusstour unvergesslich macht. Abschalten, beeindruckende Momente genießen und die Seele baumeln lassen - dies fällt in dieser Naturregion alles andere als schwer.
Das Tal der Schwarzen Laber wird von einer ökologischen Seltenheit geprägt, da trockene wie feuchte Lebensräume direkt aneinander grenzen. Dadurch ändert sich auf engstem Raum eine wahre Fülle unterschiedlichster Pflanzen und Tiere. Die abgeschiedene Naturlandschaft regt immer wieder zum Innehalten an, was die Tiefsinnigkeit fördert und die Genusstour unvergesslich macht. Abschalten, entschleunigende Momente genießen und die Seele baumeln lassen - dies fällt in dieser Naturregion alles andere als schwer.
Als natürliches Rückzugsrefugium bietet die Landschaft als Weideland Lebensraum für grasende Schafherden. Die Schafzucht wird nach uralter Tradition betrieben, durch die der Artenreichtum im Gleichgewicht gehalten wird. Jede Kurbelumdrehung genießt man fern jedlicher Hektik die Ruhe in einer herrlichen Landschaft. Radeln mit Fein- und Spürsinn, was ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele ausstrahlt. Sind die Sinne auf Empfang geschaltet, verschmilzt die Kurbelarbeit mit der Naturimpression zu einem energetischen Ganzen, was Inspirationen Tür und Tor öffnet. Genau das gelingt auf dem Schwarze Laber Radweg wunderbar.
Kulturhistorische Aspekte
Neben landschaftlichem Liebreiz hat die Region im Bayerischen Jura aber auch kulturhistorisch einiges zu bieten. Umrahmt vom intakten Ökosystem lädt die einzigartige Schönheit dieser uralten und beschaulich gebliebenen Kulturlandschaft des Bayrischen Jura nämlich Radfahrer ein, dem mäandernden Verlauf der Schwarzen Laber entschleunigt zu folgen.
Über Jahrtausende sucht sich Wasser seinen Weg und formt dabei die Landschaft. Auch der Mensch hat in den vergangenen Jahrhunderten im Tal der Schwarzen Laber Spuren hinterlassen. Im 19. Jhd. machten sich Einheimische die Wasserkraft des Fließgefälles (190 hm) der Schwarzen Laber zu nutze, indem Wasserräder zahlreiche Pulver-, Hammer-, Papier-, Farb- und Glasschleifmühlen, Hammer- und Sägewerke antrieben. Erst nachdem die Dampfmaschine ihren Siegeszug antrat, büssten sie ihre wirtschaftliche Bedeutung ein.
So findet man noch heute malerische Mühlen am Ufer der Schwarzen Laber bzw. romantische Burgruinen auf den für den Bayerischen Jura charakterischen Jurafelsen. Mit dem Rad gemächlich durch wildromantische Flusstäler zu cruisen übte auf Radfahrer schon immer einen besonderen Reiz aus. Eine Anziehungskraft, die der Schwarze Laber Radweg sogar noch verstärkt.
Praktische Informationen für Radfahrer
Wer den Schwarze Laber Radweg befährt ist gut beraten genügend Zeit dafür einzuplanen. Je nach Kondition und Informationsdurst sind bei gemütlicher Fahrweise als reine Fahrzeit etwa 6 Stunden anzusetzen, woraus sich mit Pausenstopps eine Tagesetappe ergibt. Möchte man sich der vom weißen Kalkstein geprägten Landschaft - wo sich einst das Jurameer befand - ausgiebig widmen, innere Ruhe finden und sich mit der ereignisreichen Geschichte dieser Region näher beschäftigen (zahlreiche Schautafeln geben Auskunft) oder zusätzliche Abstecher planen sollte eine Zweitages-Etappe in Betracht ziehen. Als Übernachtungsorte bieten sich Lengenfeld (KM 24.1), Velburg (KM 27.1), Parsberg (KM 37.5), Beratzhausen (KM 51) an.
Wer kein Navigationsgerät oder entsprechende Smartphone-App verfügtt, kann sich auf das durchgängige Beschilderungssystem in beiden Fahrtrichtungen verlassen. Sowohl im Landkreis Neumarkt als auch im Landkreis Regensburg sind vereinzelt zusätzlich kleinere Beschilderungstafeln (Größe 20 cm x 20 cm) mit der Aufschrift „Schwarze Laber“ mit Fahrradsymbol und Richtungspfeil angebracht. Insbesondere an unübersichtlichen Kreuzungspunkten erleichtern die blau eingefärbten, ca.
Ein erfrischendes Bad im kühlen Nass bieten sowohl Badestellen an der Schwarzen Laber als auch ein Naturbadesee, Frei- und Hallenbad an. Zahlreiche Schautafeln informieren über vielschichtige Themen. Bei der Tour durch das Tal der Schwarzen Laber sollte man vor allem eines mitbringen: genügend Zeit, um sich von den bunten Blütenmeere in den Talwiesen, geheimnisvollen Moore und sonnigen Talhängen mit ihrem artenreichen Magerrasen verzaubern zu lassen. Die Vegetation mit ihren Wacholderbüschen, Silberdisteln und Orchideen lassen das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen. Umrahmt von imposanten Felsformationen - Charaktermerkmal des Bayerischen Jura - bietet die Natur ein beeindruckendes Schauspiel.
Der Rad-Wander-Weg durchs Tal der Schwarzen Laber wurde von den Initiatoren sowohl für Radfahrer als auch für Wanderer ausgewiesen. Im Tal der Schwarzen Laber findet sich eine einzigartige Flora und Fauna mit vielen seltenen Pflanzen und Schutzbereichen. Deshalb ist von "Querfeldeinfahrten" bzw.
Landwirtschaftliche Flächen werden bewirtschaftet und gepflegt - eine äußerst wichtige Grundlage für das Ökosystem. Es gehört zur Selbstverständlichkeit, seinen Müll (auch Zigarettenkippen) nicht achtlos wegzuwerfen, sondern mitzunehmen oder diesen in aufgestellten Abfallbehältern zu entsorgen. Offenes Feuer bzw.
Wer vom Radeln hungrig ist braucht auf dieser Tour nicht darben. Egal ob die Wahl auf deftige bayerische "Hausmannskost", typische Fleischdelikatessen, vitaminreiche Salate oder kohlenhydrathaltige Nudelgerichte fällt, am Wegesrand bzw. näheren Umfeld können die Enegiespeicher mit frischer Kost aufgeladen werden. Allerdings ist auf Öffnungszeiten zu achten. Wer sicher gehen möchte reserviert sich am besten vorher einen Platz.
Im Tal der Schwarzen Laber verwöhnen freundliche Gastgeber die hungrigen und durstigen Einkehrer mit regionalen Spezialitäten wie z.B. dem Juradistl-Lamm. Das Altmühltaler Lamm ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und begehrt. Ebenso werden an einigen Mühlenstandorte, die sich inmitten einer idyllischen Flusslandschaft befinden, kulinarische Genüsse gereicht. Für Radfahrer besonders erfreulich: manche Mühlen wurden zu Gasthöfen umfunktioniert und bieten einen unvergleichlichen Charme, was Einheimische wie Ausflügler aus nah und fern anlockt.
Ab Velburg passiert man flussabwärts teils noch gut erhaltenalte Mühlen, von denen manche sogar noch in Betrieb ist. Ihre wirtschaftliche Bedeutung aus der Vergangenheit haben sie zwar zumeist verloren, doch einige dienen heutzutage noch der Stromgewinnung oder zu handwerklichen Zwecken. Einzige Ausnahme ist die Mühle bei Bruckdorf (Sinzing), die nach wie vor in Betrieb ist und Mehl produziert.
Wie das so ist in Bayern fließt im Tal der Schwarzen Laber nicht nur Wasser, sondern auch edles Bier. Es ist beileibe kein großes Geheimnis, dass in keinem anderen Bundesland die Treue der Biertrinker zu den einheimischen Bieren so groß ist wie in Bayern. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier liegt in Bayern mit 130-135 Litern oberhalb des Bundesdurchschnitts.
Der Großteil des Radwanderweges durchs Tal der Schwarzen Laber verläuft auf Rad- und Fußwegen bzw. über nicht öffentliche, gut befestigte Wirtschaftswege und teilweise verkehrsarme Gemeindeverbindungsstraßen. Der Schwarze Laber Radweg lässt sich auf den gröberen geschotterten Teilabschnitten und naturbelassenen Wegen am besten mit geländetauglichen Rädern bewältigen. Auf den Wirtschaftwegen ist zu jeder Zeit mit land- und forstwirtschaftlichem Verkehr zu rechnen. Da sich die Streckenführung bis auf die Ausnahmen am Pfeffertshofener Berg und zwischen Hardt und Beratzhausen überwiegend am Flusslauf orientiert, sind die meisten Abschnitte flach und einfach zu befahren. Der erste Streckenabschnitt weist von Neumarkt bis zur Ortschaft Hardt (45 km) rund 620 Höhenmeter auf.
Anmerkung: wer den Abstecher hinauf zur Burg Wolfstein bei Neumarkt i.d.OPf.
Kunst und Kultur am Wegesrand
Neben der juratypischen Landschaft bietet das Tal der Schwarzen Laber auch im Bereich von Kunst und Kultur allerlei Sehenswertes wie z.B. Entlang des Flusses wurden an mehreren Standorten künstlerisch gestaltete Pavillons errichtet, die jeweils zu einem Teilbereich des übergeordneten Leitthemas „Fluss - Tal der Schwarzen Laber“ informieren. Der Oberpfälzer ist für seinen kreativen Einfallsreichtum bekannt. So erfährt der Naturliebhaber an künstlerisch gestalteten Informationspavillons allerhand Wissenswertes zum Leitthema „Fluss - Tal der Schwarzen Laber“.
Der Name
Die Schwarze Laber entspringt nordöstlich von Neumarkt in der Oberpfalz in Laaber (Ortsteil von Pilsach, KM 12.1) an der Europäischen Hauptwasserscheide, aus einer Karstquelle (Quellhöhe 524 m.ü.NN.) und mündet nach 67 km (Höhenunterschied 191 m) in Sinzing als linker Zufluss in die Donau (Mündungshöhe 333 m.ü.NN.). Schafherden weiden auf unbehandelten Naturschutzflächen still und friedlich dahin.
Juradistl: Naturschutz zum Anfassen
Die Marke „Juradistl“ garantiert eine artgerechte, regionale und umweltverträgliche Form der Fleischerzeugung im Oberpfälzer Jura. Juradistl ist im Rahmen der Bayerischen Biodiversitätsstrategie ein Naturschutzgroßprojekt, zu dem der Aufbau eines Biotopverbundes, engagierte Umweltbildung sowie die Partnerschaft mit Landwirten, Metzgern, Gastronomen etc. in der Region gehören. Alle tragen dazu bei, durch Beweidung und Bewirtschaftung ihre Produkte wie den Lebensraum vieler Arten zu erhalten. Die Philosophie "Schützen durch Nützen" steht für Naturschutz, den man tatsächlich schmecken, riechen und erleben kann.
Das Juradistl-Projekt-Gebiet umfasst einen Naturraum von rund 170.000 ha und erstreckt sich von der Mittleren Frankenalb über weite Teile des Oberpfälzer Jura in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neumarkt i.d.OPf., Regensburg und Schwandorf. Es ist geprägt von tief eingeschnittenen Tälern der Naab, Vils, Lauterach und Schwarzer Laber, sowie deren markante Talhänge der Kuppenalb mit seinen landschaftsbildprägenden Dolomitkuppen. Ziel ist der Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten im Oberpfälzer Jura.
Die uralte Kulturlandschaft des Schwarzen Laber Tals entstand aus jahrhundertelanger Nutzung durch den Menschen. Auch heute gilt es, die Talwiesen zu mähen bzw. die Talhänge zu beweiden, damit der Artenreichtum und das unverwechselbare Landschaftsbild weiterhin erhalten bleiben. Extensive Landbewirtschaftung bedeutet auch, die feuchten Wiesen im Talgrund nicht öfter als zwei Mal im Jahr zu mähen. Dadurch erhalten Wiesenkräuter wie z.B. die Sumpfdotterblume genügend Zeit zur Blüte zu kommen. Im landschaftlichen Kontrast prägen trockene, südliche Sonnenhänge mit ihren imposanten Kalkfelsen das Tal der Schwarzen Laber. Sie sind wiederum Lebensraum für hunderte von „Trockenspezialisten“ unter den Pflanzen und Tieren, wie z.B. Küchenschelle, Silberdistel oder der Flockenblumen-Scheckenfalter.
Passend zur Schafzucht gibt es die 150 km lange „Juradistl-Tour“ (Rundtour) die entlang von Naab und Vils, Lauterach, Schwarzer Laber und Forellenbach auf geteerten oder gut befestigten Wegen verläuft. Insgesamt acht Juradistel-Erlebnisstationen liegen an der Route nahe Kastl und Schmidmühlen, in Hohenfels, am Habsberg, in Burglengenfeld, Premberg, Kallmünz und Pielenhofen. Einblicke, Durchblicke und Ausblicke - jede Station lädt zu neuen Erfahrungen rund um das Thema Natur, Kultur und Landschaftspflege ein.
Bierkultur entlang des Radwegs
Das Thema "Bier" spielt beim Schwarze Laber Radweg eine besonders wichtige Rolle. Wer gerne mit einem guten Gerstensaft seinen Durst löscht, bekommt zu deftigen bayerischen Brotzeiten bzw. leckeren Speisen traditionelle Biersorten von ortsansässigen Privatbrauereien geboten, So brauen z.B. nach altbewährten Rezepten die Poschenrieder Mühle in Bruckdorf, die Brauerei Goss in Deuerling oder die Brauerei Plank in Laaber noch selbst.
Anreise und Mobilität
Ergänzend zum regulären Linienverkehr bieten die regionalen Verkehrsverbunde RVV und VGN mit Freizeit- und Buslinien Alternativen einzelne Orte im Tal der Schwarzen Laber zu erreichen. Auf der Bahnstrecke Nürnberg - Neumarkt - Regensburg werden fast im Stundentakt folgende Bahnhöfe im Tal der Schwarzen Laber angefahren: Neumarkt, Batzhausen, Seubersdorf, Parsberg, Mausheim, Beratzhausen, Laaber, Deuerling, Undorf, Etterzhausen und Regensburg-Prüfening und Regensburg Hbf. Sowohl bei der Deutschen Bahn als auch bei Agilis ist die Mitnahme von Fahrrädern möglich (extra Fahrschein erforderlich). Bei Agilis ist die Fahrradmitnahme ohne Voranmeldung möglich, bei Fernreisezügen der Bahn muss das Rad im Vorfeld angemeldet werden.
Das Tal der Schwarzen Laber ist durch die Bahnlinie Nürnberg - Neumarkt - Regensburg gut zu erreichen. Auch in/aus Richtung Ingolstadt bietet sich mit dem Bahnhaltepunkt am Start- bzw. Tourismusbüro Landkreis RegensburgAltmühlstr. 09181 470 253 Fax.
Etappenplanung
Das Tal der Schwarzen Laber bietet Radfahrern ideale Bedingungen. Beginnen Sie die rund 85 km lange Tour durch das Tal der Schwarzen Laber am Bahnhof von Neumarkt i.d.OPf.. Je nach Kondition und Wissensdurst können Sie sich die Strecke in verschieden langen Etappen erfahren. Die Einteilung in 3 Etappen ist ein Vorschlag, bei dem Sie genügend Zeit haben, die Schönheiten des Tals der Schwarzen Laber zu entdecken und Sie sich von der Gastfreundlichkeit der Übernachtungsbetriebe überzeugen können.
Künstlerische Gestaltung am Wegesrand
Der Rad-Wander-Weg durch das Tal der Schwarzen Laber zeichnet sich daneben aber noch durch eine weitere Besonderheit aus. Entlang des Flusses entstanden 2013 an mehreren Standorten künstlerisch gestaltete Pavillons, die jeweils zu einem Teilbereich des übergeordneten Leitthemas „Fluss - Tal der Schwarzen Laber“ informieren. In den Gemeinden, die weiter vom Flusslauf entfernt liegen, entstanden im gleichen Stil gestaltete Informationstore, durch die man symbolisch den Talraum betreten oder verlassen kann. Daneben unterstützen „Blaue Lesesteine“ (60-90 cm große, blau eingefärbte Dolomitsteine) die Wegführung entlang der Strecke und zwischen den Infopavillons. Sie liegen als „blaues Band“ entlang der „Schwarzen Laber“.
Bitte beachten Sie: Der Rad-Wander-Weg hat - insbesondere im Bereich zwischen Lupburg und Laaber - einige naturbelassene Abschnitte und führt teils über schmälere Wald- oder Wiesenwege (dabei auch einmal über die eine oder andere Wurzel). Er wurde bewusst nicht für Rennradtouren konzipiert.
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