Fahrradhose ist nicht gleich Fahrradhose. Es gibt unzählige Marken, Formen, Einsatzbereiche und doch haben sie alle eines gemeinsam: Sie müssen gut sitzen. Die Hersteller lassen sich im Buhlen um die Gunst der Käufer einiges einfallen, um auf sich aufmerksam zu machen. Flachnähte treffen auf filigrane Silikon-Applikationen, Stretch-Materialien auf robuste, abriebfeste Stoffe, auch bei den Details greifen die Hersteller von A wie Airtracks bis V wie Vaude tief in die Trickkiste.
Rennradfahrer haben nämlich andere Ansprüche an ihre Fahrradhose als etwa Mountainbiker oder Tourenradler. Enge Bib oder weite Short? Fahrradhose ist nicht gleich Fahrradhose.
Verschiedene Arten von Fahrradhosen
Die eher sportliche Kategorie, gerne auch Tights genannt, ist knalleng. Tights lassen sich in trägerlose Hosen und Hosen mit Hosenträgern (»Bibtights«) einteilen. Diese Hosen werden vornehmlich beim Rennradfahren getragen, vereinzelt auch beim Mountainbiken und Tourenradfahren, hier wiederum gerne von leistungsorientierten Cross Country (XC)- Fahrern und bei Rennen.
Andere Hosen wiederum sind weiter geschnitten und ähneln Lauf- oder Wandershorts. Sie wurden für Tourenradler, E-Biker und Touren-Mountainbiker entworfen. Die letzte Kategorie der hier getesteten Hosen sind robustere Hosen, die speziell für den härteren Mountainbike-Einsatz geschneidert wurden.
Innenhose ja oder nein?
Bei weiter geschnittenen Shorts stellt sich auf den ersten Blick die Frage, ob man eine Innenhose darunter ziehen sollte oder nicht. Schließlich werden viele der getesteten Hosen auch ohne Innenhose angeboten. Wer je mit Innenhose gefahren ist und das Plus an Komfort, das Innenhosen durch ihre Polsterung am Gesäß liefern, schätzen gelernt hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Auch wenn es beim ersten Mal tragen vielleicht etwas zwickt und zwackt.
Das Sitzpolster
Das Thema Sitzpolster ist so eine Sache. Die einen mögen es dick, die anderen dünn. Die einen wollen einen breiten, die anderen einen schmalen Sitz-Einsatz. Am Ende ist jedes Hinterteil anders. Wir haben im Test auf einen gesunden Mittelweg Wert gelegt. Soll bedeuten: Hosen mit lieblos gemachten, wulstigen und schlecht vernähten Sitzpolstern mussten mit Abzügen rechnen. Flach eingenähte, nicht zu stark auftragende Sitzpolster mit einem cleveren Profil, das sich an den anatomischen Gegebenheiten orientiert, wurden besser bewertet.
Bodymapping
Bodymapping hat auch bei den Fahrradhosen Einzug gehalten, zumindest bei den teureren und sorgfältiger verarbeiteten Hosen. Bodymapping bedeutet, dass die Hosen an unterschiedlichen Bereichen wie Trägern, Gesäß, an der Seite und an den Beinen aus verschiedenen Materialien gefertigt werden, um den unterschiedlichen Anforderungen wie Schweißtransport, Luftdurchlässigkeit oder Abriebfestigkeit gerecht zu werden.
Empfehlungen für verschiedene Fahrstile
Tights sind die erste Wahl für Rennradfahrer und wettbewerbsaffine Cross-Country-Mountainbiker. Sie haben weniger Luftwiderstand als flatternde Shorts und sorgen für einen athletischen Look.
Gore Spinshift Bib Shorts
Die Gore Spinshift Bib Shorts gehört schon nach kurzer Zeit zu unserer Grundausstattung. Die unkomplizierte Hose punktet mit einer gutmütigen Passform und einer beeindruckenden Vielseitigkeit. Sie ist sich nicht zu schade, auch mal als Baselayer getragen zu werden - der geradlinige Look macht sie jedoch auch zu einem Hingucker bei der nächsten Ausfahrt mit den Freunden.
Oakley Off Grid Cargo Bib Shorts 2.0
Die Oakley Off Grid Cargo Bib Shorts 2.0 macht ihrem Namen alle Ehre, denn die Hose bietet so viel Stauraum wie keine andere Träger-Tight im Test. Die Hose wendet sich zwar primär an Gravelbiker, ist aber genauso für Langstrecken-Rennradler und Reiseradler aller Couleur geeignet.
Vaude Posta Bib Tight
Die Vaude Posta Bib Tight wendet sich an Allround-Radler, die bei der Bekleidungsauswahl auf Nachhaltigkeit setzen. Die preiswerte Hose wird zum Großteil aus recycelten Materialien hergestellt, trocknet schnell und punktet mit einem gutmütigen Schnitt. Der Einsatzbereich der Hose ist sehr breit - von Gelegenheits-Hobbyradler bis zum ambitionierten Rennrad-Amateur.
Q36.5 Unique Pro Bib Shorts
Form Follows Function - für nur wenige Hosen gilt das in einem so ausgeprägten Maß wie für die Unique Pro Bib Shorts von Q36.5. Zwar ist die Hose teuer, dafür ist sie aber auch ab dem ersten Anziehen ein elementarer Bestandteil der Gesamtheit aus Radfahrer, Radbekleidung und Rad und liefert leistungsorientierten Radfahrern die bestmögliche Unterstützung.
Odlo Essentials Radshorts
Odlo beweist mit seiner Essentials Radshorts, dass eine Fahrradhose keine Träger braucht, um gut zu sitzen. Die unkomplizierte Shorts wandert zu einem fairen Preis über den Ladentisch und trägt sich angenehm unauffällig.
Detaillierte Testberichte
Die Gore Spinshift Bib Shorts hat sich heimlich angeschlichen - und ist ganz schnell zu unserem Favoriten geworden. Dazu zählt in allererster Linie eine gutmütige Passform - im Vergleich zu anderen Herstellern bietet die Spinshift recht viel Platz. Gut gefallen hat uns auch Gores Advanced Brand Core-Sitzpolster und die leichte Kompression durch das engmaschige Material. Gore hat dieses aus zum Teil recycelten Rohstoffen hergestellt, was der Hose noch den nötigen Nachhaltigkeits-Appeal verleiht. 140 Euro UVP ruft Gore für die Hose ab - weit weniger als viele Konkurrenten. Und online findet man die Spinshift teilweise noch um einiges günstiger.
Oakley hat mit der Off Grid Cargo Bib Shorts 2.0 eine Hose am Start, die Gravelbikern auf den Leib geschneidert wurde, was schon ein Blick auf die Stautaschen zeigt. Ob an der Seite oder am Rücken, Accessoires finden schnell und problemlos Platz, egal ob Müsliriegel, Sonnenbrille oder kleine Geldbörse. Auffällig ist der gute, straffe Sitz - an dieser Stelle auch gleich der Hinweis, dass die Hose klein ausfällt. Wir kaufen Oakley gleich ab, dass das Hosenmaterial abriebfest und langlebig ist, trotzdem liegen die verwendeten Materialien weich auf der Haut. Hat man sich auf der Hose einmal eingegrooved, macht sie so richtig Laune. Auf Langstrecken ist besonders die Sichtbarkeit wichtig. Auch diese kommt bei der Off Grid Cargo Bib Shorts 2.0 nicht zu kurz: Zur kontrastreichen Farbgebung kommen reflektierende Elemente.
Radfahren und dabei Gutes tun? Mit Vaudes Posta Bib Tight ist das problemlos möglich. Das in der Hose zum Einsatz kommende Polyamid ist komplett recycelt. Anstatt lange Lieferwege in Kauf zu nehmen, lässt Vaude die Hose in Europa, genauer gesagt in Lettland, herstellen. Vaude erfreut sich in der Radsportszene eines guten Rufs - insbesondere, was solide, unprätentiöse und vor allem nachhaltig hergestellte Radbekleidung angeht. Beim Auspacken fühlt sich die Posta Bib Tight recht anschmiegsam und elastisch an, ein Eindruck, der sich bei der ersten Ausfahrt verstärkt. Die Hose hat jedenfalls eine sehr gutmütige Passform und lässt auch ein paar Extrapfunde durchgehen, ohne gleich einzuschneiden. Die Trocknungseigenschaft geht absolut in Ordnung, auch die Netzträger trocknen vergleichsweise schnell. Der recht weiche Einsatz prädestiniert die Hose für Fahrten bis maximal 50 bis 70 Kilometer. Alle, die mehr Asphalt unter die Reifen nehmen wollen, sind mit einer etwas straffer abgestimmten Hose, die den Muskeln etwas mehr Unterstützung bietet, und einem definierten, weniger schwammigen Sitzpolster besser beraten.
Q36.5 aus Bozen steht hauptsächlich für eines: kompromisslos auf Leistung getrimmte Radbekleidung. Sie soll nicht nur gut aussehen, sondern den Träger auch bestmöglich bei seiner jeweiligen Rad-Mission unterstützen. Hervorzuheben ist das fast nahtlose Design. Wo andere Hersteller viele unterschiedliche Teile zusammennähen, reduziert der Bozener Hersteller die Nähte auf ein Minimum. Das Ergebnis ist eine Passform, die einen mit der Zunge schnalzen lässt. Die Hose »sitzt einfach Bombe«, um es kurz und knapp zu sagen. Zum auf das Wesentliche reduzierten Design kommt ein auf längere Strecken abgestimmtes Sitzpolster und breite, komfortable Träger. Auf unserer 120-Kilometer-Testrunde machen wir uns den Spaß und tragen auf den ersten 50 Kilometern eine deutlich günstigere Hose, um dann in die dreieinhalbmal so teure Unique Bib Shorts zu wechseln. Wir müssen schon zugeben, dass der Unterschied im Tragegefühl eklatant ist.
Mit der Essentials Radshorts hat Odlo eine funktionale Basis-Radklamotte am Start, die eine gute Ergänzung jedes Sportbekleidungsschranks darstellt. Die Shorts eignet sich perfekt zum Drunterziehen, doch lässt sich an warmen Tagen auch sehr gut einzeln tragen. Der Hüftbund sorgt für einen festen Halt, mit Silikon beschichtete Beinabschlüsse verhindern, dass die Hosenbeine nach oben rutschen. Im Test setzen wir die Hose als unterste Schicht bei einer längeren Schlechtwetterfahrt auf dem Gravelbike ein - hier fühlt sich die Odlo Essentials Radshorts spürbar wohl. Auch nach mehreren Ausfahrten behält das gut belüftete Silver-Padding-Sitzpolster seine Form und verliert auch bei Nässe kaum an Dämpfungseigenschaften. Ganz erstaunlich ist bei Odlo nämlich die Haltbarkeit - wir haben mehrere Teile des Schweizer Unternehmens im Einsatz, die schon viele Jahre am Buckel haben.
Sie suchen eine unauffällige Allround-Hose, die wirklich alles mitmacht? Dann sollen Sie sich die BBB Corsa Cargo genauer ansehen! So sind an beiden Hosenbeinen Taschen vorhanden, in denen Müsliriegel und/oder das Smartphone Platz findet. An der Rückseite befinden sich unterhalb der Träger weitere Taschen. Überrascht waren wir vom relativ weichen, aber erstaunlich komfortablen Sitzpolster, das auch auf langen Ausfahrten für erstaunlichen Fahrkomfort sorgt. Am Ende ist da noch der überaus attraktive Preis: Die Corsa Cargo schlägt mit nur knapp 100 Euro zu Buche.
Die Alé K-Tour hat uns verblüfft. Als Ganzjahresradler haben wir schon so manche Winter-Tight anderer Marken getragen, doch so bequem wie die K-Tour war bisher keine. Das wasserabweisende Polyamid-Mischgewebe ist innen aufgeraut und im Vergleich sehr elastisch, was bereits das Hineinschlüpfen zum Vergnügen macht. Im Test nutzen wir die Hose unter anderem bei einer 70-km-Rennradrunde im bayerischen Oberland. Als besonders angenehm empfinden wir das vernähte »Klima 8h«-Sitzpolster - es schmiegt sich dem Gesäß angenehm unaufdringlich an und sorgt die ganze Fahrt lang für gleichbleibend hohen Sitzkomfort.
Haarscharf hätte es für die X-Bionic Corefusion Men’s Cycling Bib Shorts für einen Platz gereicht - denn die Hose hat einen ähnlich guten Eindruck hinterlassen wie die Unique Pro Bib Shorts von Q36.5. Tatsächlich trägt sich die Hose ganz ausgezeichnet und trocknet auch bei langen, schweißtreibenden Touren sehr angenehm - wofür auch die breiten Träger und das aus vier verschiedenen Schaumstoffarten zusammengesetzte Sitzpolster sorgen. Der Stoff fasst sich so weich an wie wenig andere im Test, und so trägt sich die Hose auch - ein Komfortwunder. Gut gefallen haben uns auch die reflektierenden Applikationen. In der Gesamtsicht stellt die X-Bionic Corefusion Men’s Cycling Bib Shorts eine exklusive, wenn auch gerade noch bezahlbare Hose für anspruchsvolle Rennradfahrer aller Leistungsklassen dar, die besonders auf Tragekomfort Wert legen.
Man braucht nicht immer Träger, um sich auf dem Bike wohlzufühlen - das beweist die Gore C3 Tight. Gut gefällt uns dabei der ausgezeichnete Halt. Die Hose verfügt über recht breite Silikon-Applikationen an den Beinabschlüssen, da rutscht auch im Wiegetritt nichts. Auch das Polster ist für eine Hose, die nur rund 70 Euro kostet, ganz ausgezeichnet. Es bilden sich keine Reibe- und Druckstellen, für Strecken bis 50 Kilometer eignet sich die Hose ganz ausgezeichnet. Auch als wir zwischendrin das Rad gegen Schusters Rappen austauschen, macht die Hose im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur. Wir haben uns schwergetan, unseren bisherigen Preis-Tipp zugunsten der Gore C3 Tight aus den Empfehlungen zu werfen - aber an die Verarbeitung der Gore kommen andere günstige (No-Name-)Fahrradhosen nicht heran.
Dass Italiener mit die besten Radhosen auf dem Planeten schneidern, ist kein Geheimnis. Herrlich! Allein das Hineinschlüpfen in die Essential Bib Tight ist ein Erlebnis. Ihr Mischgewebe liegt weich auf der Haut, die breiten, angenehm ela...
Weitere getestete Produkte
Helmmütze: Velocio Zero Cycling Cap
Wintermütze Zero Cycling Cap. Helmmützen sollen den Kopf vor Kälte schützen, wozu sie kaum spürbar unter den Helm passen müssen. Unser Test-Fazit: Schön warm, Frontpartie winddicht, bedeckt den Kopf sehr großflächig, flauschiges Stoffgefühl, keine Druckstellen, kaum Windgeräusche, Allroundpassform, relativ teuer
- Preis: 79 Euro
- Note: 1,3
Handschuhe: Sportful WS Essential 2 Glove
Langfinger-Handschuhe mit Touchfunktion für die Übergangszeit. Handschuhe für die Übergangszeit müssen vor allem vor Fahrtwind und Regenschauern schützen. Unser Test-Fazit: Schmiegt sich fest an die Hand; direktes Gefühl am Lenker, guter Grip; Touchfunktion nur am rechten Zeigefinger; angenehm langer Bund, haltbare Imprägnierung, sehr gut verarbeitet; auch als Version für Frauen erhältlich.
- Preis: 50 Euro
- Note: 1,5
Helme: Scott Arx Plus
Der leichte ARX Plus von Scott hat den schweren Helmtest gewonnen. Knautschzone plus Rotationsschutz - in aktuellen Radhelmen steckt fortgeschrittene Schutztechnik. Unser Test-Fazit: Der Arx Plus von Scott ist in dieser Konkurrenz der absolute Testsieger. Ohne Schwächen räumt er bei Belüftung und Anpassung die besten Noten ab. Auch beim Crashtest überzeugt er mit der zweitbesten Note. Seine Größe fällt normal aus, seine Passform lässt sich mit Allround beschreiben.
- Preis: 120 Euro
- Note: 1,6
Marathon-Hosen: Assos
Assos macht die besten Hosen für die Langstrecke - für Frauen und für Männer. Im TOUR-Test waren 18 ausgesuchte Modelle für Frauen und Männer und Assos hat gewonnen.
Frauen
Die Assos Dyora RS Summer Bib Short sitzt erst im Sattel perfekt, das robuste Material liegt stramm an. Die breiten, straffen Träger laufen seitlich an der Brust vorbei, halten die Hose perfekt in Position, können aber an den Schultern drücken. Beinabschlüsse und der erhöhte Bund sind auf langen Fahrten komfortabel. Das Polster sitzt gut.
- Preis: 200 Euro
- Note: 1,5
Männer
Die Assos Mille GTO Bib Shorts C2 bietet einen Kompromiss aus Komfort und Kompression, die Bündchen mit Silikonpunkten sind nahtfrei, die am Rücken kreuzenden Träger halten das Polster optimal in Position, wobei es sich im Stand leicht windelig anfühlt. Sehr gut verarbeitet; mit Abstand die teuerste Hose im Test.
- Preis: 290 Euro
- Note: 1,2
Windjacken: Castelli Aria Shell
Die Windjacke Castelli Aria Shell Jacket wiegt 80 bis 90 Gramm und kostet 100 Euro. Unser Test-Fazit: Die Italiener schneidern sichtbar knapp, das Material liegt rundum eng an, nichts flattert; ein Schnitt für schlanke Männer und Frauen. Punkte gab’s bei Wetterschutz, Dampfdurchlass und Austattung.
- Preis: 100 Euro
- Note: 1,8
Merino-Trikots
Merino-Trikots können vor allem durch ihren hohen Tragekomfort überzeugen.
Frauen-Trikot: Café du Cycliste Eglantine
Unser Test-Fazit: Der Schnitt fällt normal aus, das Material ist deutlich fester als das der Konkurrenz und entsprechend wärmer. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Ausstattung komplett.
- Preis: 160 Euro
- Note: 1,5
Männer- Trikot: De Marchi Classica Sportwool Jersey
Unser Test-Fazit: Durch ihren dezenten Glanzeffekt wirken die De-Marchi-Trikots sehr edel. Ihr Schnitt ist tendenziell komfortabel, etwas länger, und sie sind etwas schwerer als der Durchschnitt - trotzdem noch luftig.
- Preis: 200 Euro
- Note: 1,5
Männer-Trikot: Velocio
Unser Test-Fazit: Die teuren Trikots von Velocio haben einen Renn-Schnitt und fallen kurz aus, weshalb eine Nummer größer eine Option ist.
- Preis: 179 Euro
- Note: 1,5
Akku-Licht: Sigma und Lupine
Front- und Rücklichter für Fahrräder werden dank LED-Technik und ausgeklügelter Elektronik immer leistungsfähiger.
Sieger Preis-Leistung: Sigma Aura 100 Blaze Link Set
Unser Test-Fazit: Scheinwerfer und Rücklicht mit informativen und präzisen Indikatoren; Kombischaltung für beide Lichter, mit Bremslicht; gute Lichtreserve, Haltegummi schon für Lenker mit 30 mm Durchmesser sehr kurz
- Preis: 110 Euro
- Note: 1,9
Sieger StVZO-Licht: Lupine SL Nano AF C14 Mag
Unser Test-Fazit: Bestes Leuchtprofil bei Fernlicht; Ladestandsindikator am Akku muss durch Drücken aktiviert werden, komfortable, kabellose Fernbedienung; robustes Rücklicht mit langer Leuchtdauer
- Preis: 451 Euro
- Note: 1,4
Winterschuhe: Northwave Celsius XC Arctic GTX
Keine Lust auf das “Gewurschtel” mit Zehenkappen, dicke Socken oder Überschuhe? Dann könnte ein richtiger Winterschuh der passende Partner für winterliche Ausfahrten sein. Unser Test-Fazit: Testsieger. Fällt insgesamt groß aus, Nummer kleiner probieren; beim An- und Ausziehen hilft ein Schuhlöffel, der Drehverschluss benötigt etwas Übung und lässt sich mit Handschuhen nicht immer sicher greifen. Sehr guter Wetterschutz
- Preis: 199 Euro
- Note: 1,4
Winterhandschuhe: Roeckl Sports Rosegg GTX
Kalte Hände am Lenker? Das mag niemand. Dagegen helfen warme und wasserfeste Winterhandschuhe.
Chiba City Liner
Superweicher Wischdaumen, angenehm griffige Innenhand mit leichter Polsterung und ein komfortables Bündchen zeichnen den City Liner aus. Regen kann dem City Liner ebenso wenig anhaben - dank integrierter Membran. Die Passform ist typisch Chiba extrem gelungen, der Handschuh stark vorgeformt, das Tragegefühl ist sehr angenehm. Das Kunstleder erzeugt viel Grip am Griff und ein gutes Gefühl beim Bremsen und Schalten. Nur das Innenfutter rutscht im technischen Gelände etwas am Griff, beim Rausschlüpfen hält es aber.
- Preis: 40 Euro
GripGrab Ride WP Winter Glove
Die Dänen liefern einen soliden Allrounder, der sowohl bei Kälte als auch bei Regen schwer an seine Grenzen zu bringen ist. Besonders gut gefällt das lange bequeme Bündchen. Für einen wasserdichten Handschuh erstaunlich flexibel.
- Preis: 69,95 Euro
Roeckl Rapallo
Roeckl schneidert einen hervorragend verarbeiteten und sauber geschnittenen Handschuh für kalte und regnerische Tage. Das Tragegefühl ist sehr gut, das Griffgefühl an Lenker und Armaturen könnte aber besser sein. Durch das Futter entsteht im technischen Gelände viel Bewegung im Handschuh.
- Preis: 59,95 Euro
Windjacken
Gorewear Lupra Windjacke
Gorewears Zwitter-Jacke ist eine top Wahl für Touren-Biker, die ein erhöhtes Maß an Wetterschutz suchen. Sie ist an Schultern, Brust und Oberarmen wasser-, ansonsten winddicht. Die Passform ist sehr gelungen, bietet ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit sowie eine Kapuze für über den Helm. Ihre Schubtaschen können als Lüftung genutzt werden.
- Preis: 189,95 Euro
Poc Pure Light Splash Windjacke
Das stretchige Material der Poc ist ein echter Hautschmeichler und bietet viel Bewegungsfreiheit. Auch der gefütterte Kragen sitzt sehr angenehm. Die Ärmel sind super geschnitten, nur der Bund fällt recht flattrig aus. Die Lüftung unter den Achseln bringt nur wenig, dafür lässt sich die Poc über den RV von unten gut belüften.
- Preis: 130 Euro
Van Rysel Windjacke Racer ultralight
Typisch Decathlon: Die Van Rysel bietet viel Ausstattung für wenig Geld. Lüftungszonen unter den Armen und am Rücken regulieren das Körperklima. Eine Öffnung erlaubt den Griff in die Trikottaschen. Packbeutel, gefütterter Kragen - alles an Bord. Dank stretchigen Materials sitzt die Van Rysel radspezifisch und körperbetont.
- Preis: 34,99 Euro
Knieschoner - light
IXS Flow 2.0
Der IXS Flow 2.0 Knieschoner gefällt vor allem durch sein unkompliziertes Handling: anziehen und passt. Er verfügt als einziger Schoner im Vergleich über einen Klett-Strap unterhalb der Kniekehle, der den Sitz spürbar verbessert.
- Preis: 95,90 Euro
Seven IDP Sam Hill Knee
Der Sam Hill Knee Knieschoner vereint clever zwei Eigenschaften: hervorragenden Schutz und komfortable Passform. Dank des extrem langen Strumpfs sitzt der Knieschoner sicher am Bein, der große Protektor bedeckt viel Fläche.
- Preis: 99,95 Euro
Troy Lee Designs Stage Knee Guard
Auch der Troy Lee Designs Stage reiht sich unter unsere Favoriten. Der leichte Knieschoner sitzt extrem angenehm und dennoch rutschfest. Dank seiner luftigen Materialien trägt man ihn gerne den ganzen Tag.
- Preis: 99,95 Euro
Knieschoner - heavy duty
Ion K-Pact AMP HD
Zwar liefert der Ion keine Bestwerte bei der Restkraft, dafür sitzt er enorm satt über dem Knie und rutscht dank seiner Slide-Plate auch beim Sturz nicht runter. Zwei gut platzierte Kletts, umfangreiche Polsterung und Schutz bis an den Schienbeinkopf vermitteln enorm viel Sicherheit.
- Preis: 169,99 Euro
Troy Lee Designs Raid Knee
Zusammen mit dem Amplifi liefert der Raid die absoluten Top-Werte im Labor. Zum hohen Schutzlevel gesellen sich ein angenehm satter Sitz sowie ein sehr sicheres Gefühl - dank üppiger, aber nicht zu wulstiger Polsterung. Der Troy Lee lässt sich ohne Zwicken auch mal pedalieren.
- Preis: 159,99 Euro
Pinkelfreundliche Radhosen für Frauen
Pas Normal Studios Women’s Essential Light Bib
Im Test ist dies die leichteste Hose; ihr Material fühlt sich vergleichsweise dünn an und eignet sich besonders für sommerliche Temperaturen. Sie bietet sehr gute Trageeigenschaften und ein unauffälliges Polster, ist jedoch relativ teuer.
- Preis: 255 Euro
- Gesamtnote: 1,3
SQlab SQ-Short One 12 Women
Die Testsieger-Hose erfüllt in allen funktionalen Kriterien höchste Ansprüche, lediglich das Reflexmaterial fehlt. Das dünne, feste und sicher positionierte Sitzpolster sorgt für Komfort. Der Boxenstopp ist unkompliziert und schnell.
- Preis: 200 Euro
- Gesamtnote: 1,2
Rückenprotektoren
Die Proktorweste Scott Softcon Air im Test
Die Scott Softcon Air kommt ohne zusätzliche Weste aus und ist damit angenehm luftig.
- Preis 170 Euro
Scott RC Team WB Windjacke
Scott RC Team WB Windjacke - Ausstattung
Scott schneidert mit der RC Team eine klassische Race-Windjacke mit minimalem Packmaß und geringstem Gewicht. Klar, dass man hierfür bei der Ausstattung Abstriche machen muss: Es gibt quasi keine.
Wetterschutz
Ein kleiner Schauer in der Abfahrt lässt sich in der Scott Windjacke noch gut aushalten. Die Imprägnierung funktioniert recht ordentlich. An der Vorderseite ist der Windschutz hervorragend.
Tragekomfort
Zwar ist die RC Team durchaus racig geschnitten: hinten etwas länger, am Bauch nicht zu viel Material. Doch weil der leichten Windjacke der Stretchanteil im Gewebe fehlt, legt sie sich nicht besonders passgenau um den Träger.
Handling
Mit etwas Übung lässt sich der Reißverschluss der Scott Windjacke auch einhändig während der Fahrt öffnen. Der kleine Zipper läuft an sich sauber, gibt sich beim Einfädeln aber etwas friemelig, während der Fahrt lassen sich andere Jacken leichter anziehen.
Für Grammfuchser führt kein Weg an der Scott vorbei - sie ist so leicht, dass man sie glatt in der Trikottasche vergisst.
Preis 89,95 Euro
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