Der SCOTT Arx MTB Helm vereint Stil, Leistung und Vielseitigkeit zu einem attraktiven Preis. SCOTT stattet den Arx MTB mit dem bewährten MRAS2 Fit System aus, das einen sicheren Sitz des Helms auf dem Kopf gewährleistet. Somit kann sich der Fahrer voll und ganz auf den Trail konzentrieren.
Ein echter Allrounder
Der SCOTT Arx MTB Helm ist ein echter Allrounder, der wichtige Erkenntnisse aus der Entwicklung von Top-Helmen vereint. Er bietet sowohl im Sommer als auch im Winter ein angenehmes Klima. 18 Lüftungskanäle sorgen für eine gute Belüftung, ohne dass es am Kopf zieht. Der Komfort kommt dabei nicht zu kurz.
Perfekter Sitz und einfache Anpassung
Viele Einsätze im Helm gewährleisten einen weichen Sitz auf dem Kopf. Das MRAS2 Fit System sorgt für einen unvergleichlich guten Sitz. Es stabilisiert den Helm auf dem Kopf und ermöglicht dank der fast stufenlosen Einstellungsmöglichkeiten einen kaum spürbaren Sitz. Die ergonomische Passform des SCOTT Arx MTB Helms ist bei jeder Kopfgröße willkommen. Mit nur einem Handgriff lässt sich der Helm jederzeit justieren.
In-Mold Technologie für mehr Sicherheit
Die äußere Polycarbonat-Schale wird in der Herstellung direkt mit der EPS-Innenschale verbunden. Deshalb wirken SCOTT Helme deutlich weniger auftragend als manch andere MTB Helme.
Design und Farbe
Viele verschiedene Farben sind verfügbar, um die Modelle genau deinen Ansprüchen anzupassen. Zum einen wollte ich mal weg von den renommierten Helm-Herstellern (Alpina, Uvex, Bell & Co.) und zum anderen findet man auch kaum hochwertige Helme in meiner bevorzugten Farbe. Ich bin ein Freund von Signalfarben und Rot kommt mir da recht. Es passt farblich meistens zum Outfit auf dem Bike und außerdem auch zum Farbkonzept meines MTB. Schwarz ist mir zu unauffällig und weiß - nun ja, damit hatte ich die letzten Jahre meine Erfahrungen.
Erster Eindruck und Gewicht
Als ich den Helm zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich von der Optik und dem Gewicht schon überzeugt. Auf die Waage soll die Größe L nur 280 Gramm bringen. Tatsächlich habe ich ihn mit 275g gewogen.
Feineinstellungen und Verschluss
Die Größe ist auf einen Kopfumfang von 59cm bis 61cm einstellbar. Also gibt es nur 2cm Spielraum und wenn man nicht vorab gut seinen Kopfumfang vermisst, hat man schnell einen zu großen Helm. Ich habe die richtige Größe erwischt. Die Feineinstellungen erfolgen über eine Stellschraube am hinteren Ende des Helmes. So kennt man es von nahezu allen Fahrradhelmen. Positiv anzumerken ist hier die leichte Gummierung. Das Rädchen kann sehr einfach gedreht werden. Die Justierung erfolgt in sehr feinen Stufen. Der Verschluss ist ein Standard-Verschluss wie bei den meisten Helmen.
Riemen und Polsterung
Die Riemen sind schmal und es befindet sich auch keine weitere Polsterung an den Riemen. Bei einem Preis von bald 100 Euro dürfte diese eigentlich schon zu erwarten sein. Aber gut, die kann ich mir auch selbst anbringen.
Design der Rückseite und Belüftung
Optisch ansprechend ist der SCOTT Arx MTB Helm auch von hinten. Die Rückseite hat sehr große Luftkanäle und vermeidet ein Anstauen von Hitze im Helm. Die Luft zirkuliert wunderbar durch den Helm und tritt widerstandsfrei aus. Ich persönlich finde das Heck sehr markant und durchaus gut designt. Genau das ist aber immer eine Frage des Geschmacks.
Verarbeitung und Innenleben
Die Verarbeitung ist insgesamt gut gelungen. Die Helm-Schale weißt keine scharfen Kanten auf. Und die Schale sieht aus einem Stück verarbeitet, auch sehr gut aus. Innen ist der MTB mit rotem Stoff bezogen und auch dezent ausgepolstert. Richtig eingestellt, sitzt der Helm dadurch sehr weich und abschließend auf dem Kopf. Er rutscht nicht und drückt nicht. Polster sind für Schweiß natürlich immer eine Lagerstätte. In diesem Fall können die Polster entnommen und gewaschen werden.
Fazit des Nutzers
Der Helm war eine gute Entscheidung. Er ist leicht (nur 275g in Größe L) und preislich ist er fair beziffert. 89 Euro darf einen die eigene Sicherheit wert sein. Sein Design spricht mich an und die matten Farben gefallen mir. Wie gut er sitzt konnte ich vorab nicht wissen, da ich ihn online bestellt habe. Doch ganz ehrlich, er passt perfekt und sitzt deutlich besser als mein alter Bell.
MIPS-Technologie für erhöhte Sicherheit
Wie schon geschrieben, entschied ich mich für die rote Farbvariante, weil mit dies in matt sehr gut gefällt und weil Rot immer auch eine Signalfarbe ist, die im Straßenverkehr auf sich aufmerksam macht. De facto haben sich bei Radhelmen längst neue Sicherheitsfeatures etabliert, die die gängigen Normen nicht abbilden. Das ist ganz wesentlich einem schwedischen Unternehmen zu verdanken, das seit 20 Jahren hartnäckig seine Philosophie verfolgt und einen Schutzmechanismus ersonnen hat, der anders wirkt als die klassische Schlagdämpfung über einen EPS-Schaum, der beim Aufprall Energie aufnimmt.
MIPS, das für „Multi Directional Impact Protection System” steht, hat einen Rotationsschutz erdacht, eine zusätzliche, bewegliche Kunststoffschale zwischen Helmpolster und Helmschale. Die Aufgabe dieser inneren Schale besteht darin, bei einem schrägen Aufprall - wie er zum Beispiel beim Sturz über den Lenker typisch ist - etwas zusätzliche Rotationsbewegung der Helmschale zuzulassen. Das senkt die Wahrscheinlichkeit von Hirnschäden, die auftreten, wenn der Schädel sich so schnell dreht, dass die träge Masse des Gehirns nicht folgen kann und Blutgefäße bei der Scherbewegung zwischen Schädelknochen und Gehirn einreißen. Der Übergang von leichter Gehirnerschütterung zu schwerer Kopfverletzung ist dabei nach Ansicht der Mediziner fließend. Das heißt, man sollte möglichst alles tun, was die Belastung des Gehirns bei einem Unfall senkt.
2.400-mal pro Sekunde checkt der Messchip, der in weniger edler Ausführung auch in jedem Smartphone steckt, die Lage und macht Dinge sichtbar, die sich dem bloßen Auge entziehen: zum Beispiel, dass die Drehraten des Kopfes nach dem schrägen Aufprall im Schnitt um 40 Prozent zurückgehen, wenn ein MIPS-System im Helm eingebaut ist. Die Wahrscheinlichkeit, eine mittlere Gehirnerschütterung durch die Rotation zu erleiden, sinkt sogar um drei Viertel, von durchschnittlich 39 auf nur noch 10 Prozent - verglichen mit einem Helm ohne MIPS. Das heißt nicht, dass ein MIPS Rennrad-Helm Hirnschäden immer vollständig vermeidet, aber das Risiko bei einem schrägen Stoß sinkt signifikant gegenüber Standardhelmen.
Das MIPS-Konzept hat viele Hersteller überzeugt, die Technik in die Rennrad-Helme einzubauen, auch wenn das keine Norm fordert und zusätzliches Geld kostet. Wie verbreitet das System ist, lässt sich am aktuellen Angebot eines großen Online-Händlers ablesen: 1000 von insgesamt 4000 verfügbaren Straßen-Fahrradhelmen sind inzwischen mit MIPS ausgestattet, nur wenige Marken beschreiten gänzlich eigene konstruktive Wege in Sachen Sicherheit.
Testergebnisse und Vergleich
Im Rotationsschutz bei schrägem Aufprall zeigen alle Helme deutlich Wirkung. Vier Modelle können sich vom Feld absetzen, sie zeichnen sich durch besonders niedrige Drehraten bei einem Sturz auf die Stirn aus, darunter auch der günstige Giant Rev Comp. In der klassischen Schlagdämpfung, bei frontalem und seitlichem Aufprall, schneidet der günstige Giant-Helm hingegen etwas schwächer ab. Bestwerte in dieser Prüfung erzielt Giro mit dem Modell Syntax und schneidet auch in der kombinierten Sicherheitswertung aus Schlagdämpfung und Rotationsdämpfung am besten ab.
Insgesamt ist das Sicherheitsniveau des Testfeldes hoch. Im Schnitt schneiden die teureren Rennrad-Helme in der Sicherheitsprüfung einen Tick besser ab als die günstigen. Pauschal kann man aber nicht sagen, dass teurere Fahrradhelme sicherer sind.
Eine Korrelation zwischen Gewicht und Schutzfunktion sehen wir nicht. Scott liefert mit dem Modell Arx Plus innerhalb dieses Testfeldes sogar einen besonders leichten Radhelm mit der zweitbesten Schutzfunktion und obendrein der besten Belüftung. Was diesem Modell unterm Strich auch den Testsieg nach Punkten beschert.
Von unseren Noten kann man sich bei einer Vorauswahl für ein Helmmodell nur leiten lassen, denn in der Praxis ist es wichtig, dass der Helm gut sitzt. Die Anpassungssysteme sind zwar ziemlich ausgereift und tolerant, aber der beste Helm nützt nichts, wenn er nicht richtig passt oder schlecht getragen wird. Deshalb raten wir zu einer Anprobe. Sitzt der Helm gut, findet er im Falle eines Falles gute Arbeitsbedingungen vor, um sein ganzes Schutzpotenzial zu entfalten.
Weitere Details zu Scott Fahrradhelmen
Scott Fahrradhelme überzeugen mit einem modernen und aerodynamischen Design. Besonders auffällig sind die vielen Belüftungslöcher bei den meisten Serien. Sie sorgen für eine gute Zirkulation im Helm und bringen ein leichtes Eigengewicht mit sich. Die Luft strömt in großem Maß an der Front hinein und wird über den ganzen Kopfbereich verteilt. Am Hinterkopf strömt sie wieder nach außen und nimmt überschüssige Wärme mit. Genau in diesem Punkt ist der Schweizer Hersteller anderen Unternehmen einen Schritt voraus. Fest damit verbunden ist der hohe Tragekomfort. Vor allem im Radsport sind die Produkte sehr beliebt und überzeugen mit ihrer Funktionalität. Sei es das leichte Anpassen an die Kopfform oder auch die gute Performance auf der Straße oder im Gelände - für jeden Bereich ist der richtige Helm verfügbar.
Ihre Stabilität bekommen die Scott Fahrradhelme dank der Inmold-Technologie. Die Innenschale besteht dabei aus Hartschaum und wird mit großem Druck und Hitze in die Außenschale geschweißt. Damit sind die beiden Materialien nicht trennbar und fangen die Energie bei einem Aufprall effektiver ab. Gleichzeitig bleibt der Helm trotz vieler Belüftungsöffnungen stabil und überzeugt mit einem geringen Gewicht. In Sachen Sicherheit setzt Scott immer mehr auf die MIPS-Technologie. Verschiedene Materialien arbeiten hier so effektiv zusammen, dass selbst Rotationskräfte bei einem Sturz gut abgefangen werden können. Dabei bewegen sich Außenschale und Innenschale unabhängig voneinander.
Ein Fahrradhelm muss prinzipiell die richtige Größe besitzen, sich aber auch hinsichtlich der Passform noch verändern lassen. Die meisten Scott-Modelle setzen deshalb auf das RAS-fit-System. Ein kleiner Ring aus Kunststoff ist in die Innenschale des Helms eingearbeitet. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass sich das Einstellungssystem ziemlich weit unten am Hinterkopf befindet. Es ist mit den Händen also einfach zu erreichen und bietet einen noch besseren Halt. Die Größen richten sich bei Scott genau nach deinem Kopfumfang. Einen Unterschied zwischen Damen und Herren gibt es bei diesem Hersteller nicht. Dafür sind sehr große Köpfe meist nicht mehr erfasst. Nur wenige Serien gibt es für einen Kopfumfang von über 62 cm.
Größentabelle für Scott Helme
| Größe | Kopfumfang (ca.) |
|---|---|
| S | 51-55 cm |
| M | 55-59 cm |
| L | 59-61 cm |
Das Gewicht ist sehr gering, selbst bei Modellen für den MTB-Bereich. Hier profitierst du von einem angenehmen Tragekomfort über einen längeren Zeitraum. Bei einer optimalen Passform wirst du kaum merken, dass du überhaupt einen Fahrradhelm trägst. Vor allem auf dem MTB ist ein Visier an der Front nützlich und übernimmt zusätzliche Schutzeigenschaften. Das Einstellen der Gurte geht relativ schnell. Dabei bekommst du unterschiedliche Systeme präsentiert, die teilweise für noch mehr Stabilität sorgen. Achte darauf, dass sich die Riemen unterhalb des Ohres fest zusammenfinden.
Die Kinderfahrradhelme von Scott sind funktional und sicherheitsorientiert. Sie bestehen meist aus einer robusten Halbschale und sind mit zusätzlichen Sicherheitsleuchten ausgestattet. Polster im Innenbereich sorgen für einen hohen Tragekomfort. Mit zusätzlichen Polster und Ohrschützern lässt sich ein Fahrradhelm schnell zu einem Schutzhelm für den Winter umfunktionieren.
Ein großer Vorteil der Scott Fahrradhelme sind die verschiedenen Einsatzbereiche. Ob Downhill, Rennrad oder in der City - für jeden Bereich gibt es das richtige Modelle. In verschiedenen Magazinen und Testberichten fällt immer wieder die gute Belüftung auf. Die Öffnungen sind großzügig angelegt, selbst bei den Fullface-Modellen. Dadurch strömt die Luft besser über die Kopfoberfläche und nimmt die Hitze mit. Nur an der Auflagefläche auf der Stirn entstehen etwas höhere Temperaturen, was aber bei jedem Helm der Fall ist. Für noch mehr Sicherheit gibt es Insektengitter an den Öffnungen, damit keine Fremdkörper ins Innere gelangen können.
Ein kleiner Nachteil mögen die Einheitsgrößen sein. Bei manchen Modellen kannst du nicht zwischen S, M oder L wählen. Hier ist nur eine Einheitsgröße vorgesehen, vor allem bei den Kinderhelmen. Eine Einstellung ist über das Fit-System möglich, das deutlich tiefer sitzt als bei anderen Herstellern und etwas besser greift. Dennoch sind nicht alle Kunden von der Einheitsgröße begeistert. Das System lässt sich nämlich nicht in der Höhe verstellen und der Kunststoff wirkt teilweise etwas zu dünn. Daher gibt es in den Bewertungen meist einen Punkt Abzug, je nach Kopfform der Kunden. Andere wiederum sind begeistert, wenn der Helm richtig zur Kopfform passt.
Beispiele für Scott Fahrradhelme
- Scott Watu: Gefertigt nach Inmold-Technologie, mit Fliegennetzen und abnehmbarer Sonnenblende. Kritikpunkt ist die Einheitsgröße.
- Scott Spunto: Für Kinder und Jugendliche, leicht und mit anpassbarer Passform. Der Kinnriemen kann bei schmalen Köpfen etwas zu lang sein.
- Scott MTB Helm Arx: Gutes Preis-Leistungsverhältnis, MIPS-Technologie, abnehmbares Visier und gute Belüftung.
- Scott Vivo: Sportliches Design, geringes Gewicht, erweiterte Schutzabdeckung und abnehmbares Visier.
Auch die Fahrradhelme aus der Schweiz unterliegen den europäischen Prüfnormen. Demnach wird der Helm getestet, ob er ein angenehmes Sichtfeld besitzt, die Nässe abhält und die Riemen reißfest angelegt sind. In speziellen Crashtest müssen sich auch die Scott-Modelle beweisen. Dies erkennst du an den Prüfsiegeln EN 1078 bei den Erwachsenenhelmen und an der EN 1080 Norm für die Kinderhelme.
Im Blick auf eine einfache Reinigung arbeitet Scott mit antibakteriellen Polstern im Inneren. Sie sind mit Silberfäden durchzogen und verhindern, dass sich geruchsbildende Bakterien in den Polstern ansetzen. Somit entstehen selbst nach schweißtreibenden Fahrten keine unangenehmen Gerüche im Helm. Die Reinigung der Gurte und der Oberschale erfolgt mit etwas Wasser und einem feuchten Lappen. Nur in den großen Luftöffnungen kann es manchmal komplizierter mit der Reinigung werden. Ein kleiner Tipp: Nimm das Visier bei den Modellen am besten für die Reinigung ab.
Hinweis: Die Lebensdauer der Scott Fahrradhelme wird mit etwa 5 Jahren angegeben.
Über Scott Sports
Die Firma Scott Sports wurde bereits im Jahr 1958 gegründet und bietet deshalb ein hohe Maß an Erfahrung und Forschung. Alles begann mit der Entwicklung eines Skistocks aus Aluminium, den Ed Scott als ambitionierter Skifahrer auf den Markt brachte. Mit diesem Erfolg schaffte das Unternehmen die Herstellung verschiedener Sportartikel. Der Sitz ist heute in Givisiez in der Schweiz.
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