Scott Mountainbike Frauen Test: Die besten Modelle im Überblick

Mountainbikes sind geil, wenn sie zu den persönlichen Vorlieben passen! Scott bietet eine breite Palette an Mountainbikes, die speziell für Frauen entwickelt wurden. In diesem Testbericht werfen wir einen detaillierten Blick auf verschiedene Modelle, darunter das Contessa Genius, Contessa Spark und Contessa Active, um Ihnen bei der Auswahl des idealen Bikes zu helfen.

Scott Contessa Genius: Kompromissloses Bike für Abfahrtsliebhaberinnen

Das Scott Contessa Genius will ein kompromissloses Bike für alle Mädels sein, die neben den Anstiegen vor allem die Abfahrten genießen wollen. Nachdem wir bereits das Scott Genius 2018 unter uns hatten, ein Trailbike, das Anstiege wie Abfahrten dominierte, hatten wir jetzt Gelegenheit, auch das Contessa Genius zu fahren, die frauenspezifische Version. Was das Contessa zum Frauenbike macht, sind sein Style, die Berührungspunkte und schließlich die Preisspannen, die für Frauen infrage kommen. Die Geometrie unterscheidet sich in keiner Weise von der „Unisex“ Version - Scott ist der Meinung, dass Frauen keine steileren Winkel brauchen, um sich auf dem Bike wohl zu fühlen.

Wir testeten das Topmodell der Linie, das Scott Contessa Genius 710 mit FOX 34 Float Performance Elite Air-Gabel und FOX Nude Evol-Dämpfer für 5.199 €. Außerdem finden sich an ihm Shimano XT-Bremsen und ein SRAM X01 Eagle-Antrieb. In der Linie finden sich zudem Contessa Genius 720 und 730 aus Alu (für 3.999 € bzw. 2.599 €). Beim günstigeren Contessa Genius 720 finden sich eine FOX 34 Float Performance Air, der FOX Nude Evol-Dämpfer, Shimano SLX-Bremsen und der SRAM GX Eagle-Antrieb.

Optimierungen für Frauen

Ein Test des Contessa Genius ist ein Test des Unisex Genius, das für Frauen optimiert wurde. Normale Veränderungen finden sich, wie schmalere Lenker (740 mm), schmalere Griffe (aber nicht absurd kleine), kürzere Kurbeln (170 mm bei S- und M-Rahmen), ein kürzerer Vorbau bei den kleinen Größen (40 mm statt 50 mm), ein Frauensattel, ein 30er Kettenblatt und ein an das leichtere Gewicht angepasster Dämpfer. Veränderungen also, die auf die Fahrerin abgestimmt sind, ohne aufdringlich zu sein.

Vielseitigkeit durch Laufradwechsel

Das Contessa Genius kommt von Werk aus mit 27,5″ Syncros TR 2.0 CL-Laufrädern, doch wenn es danach gelüstet, können auch 29er Laufräder montiert werden. Nichts neues werdet ihr sagen, aber das Contessa erlaubt dies ohne eine Veränderung der Innenlagerhöhe. Dreht einfach den Shock Mount Chip am Dämpfer und montiert eure neuen Laufräder - Gabel und Hinterbau nehmen die größeren Räder bereitwillig auf. Die Eigenschaft, innerhalb weniger Minuten von 27,5″ auf 29″ zu wechseln, unterstreicht die Vielseitigkeit des Contessa Genius.

Das „Plus“ hat Scott aus dem Modellnamen gestrichen, das Contassa Genius nimmt 27,5″ Reifen in 2,5er, 2,6er und 2,8er Breite auf, 29″ Reifen passen von 2,4″ bis 2,6″.

Fahrwerk und TwinLoc Remote

Der Trumpf des Contessa ist aber sein Fahrwerk. Die TwinLoc Remote findet sich schon seit einiger Zeit an Scott Rädern, aber die diesjährigen Modelle gehen noch einen Schritt weiter. Freunde eines minimalen Cockpits werden die Remote mit ihren drei Modi als überflüssigen Schnickschnack abtun. Die TwinLoc Remote verändert Gabel und Dämpfer gleichzeitig und erlaubt drei Modi:

  1. Offen, also die ganzen 150 mm Federweg.
  2. Traction, mit 110 mm Federweg.
  3. Lock Out.

Das von Scott patentierte TwinLoc System führt auch dazu, dass sich die gesamte Geometrie des Bikes verändert. Im Traction-Modus bleibt das Bike aufrechter und der Sitzwinkel steiler, um es agiler zu halten. Der FOX Nude Evol wird straffer und hat weniger Federweg, was den SAG und die Federkennlinie des Bikes verändert. Das Innenlager sitzt bei 27,5″-Laufrädern auf 340 mm, bei 29″ geht es 6 mm höher.

Fahreigenschaften und Fazit

Scott hat sich lange und intensiv mit dem Thema beschäftigt, was Frauen wollen und was nicht. Wie gesagt ist es nicht für Jederfrau, aber das Contessa Genius macht eine Menge richtig. Bei unserem Test haben wir das Contessa über steinige und alpine Trails manövriert, durch Bikeparks gejagt und technische Anstiege hinauf geführt - ohne dass es irgendwann Schwächen zeigte. Die Veränderung des Fahrwerks geht ohne Gedanken daran oder einen Positionswechsel einher. Etwas zu einfach, da die TwinLoc Remote an der gleichen Stelle montiert ist wie die der Sattelstütze und schon mal aus Versehen gedrückt wird. Sich an die zusätzliche Verstellung zu gewöhnen dauert eine Weile, wird dann aber ganz selbstverständlich.

Das Scott Contessa Genius 710 verdankt seine Fahreigenschaften zum großen Teil seinem langem Reach und dem flachen Lenkwinkel (65,6°), die progressive Geometrie des Scott Genius wurde für Frauen also nicht verwässert. Man kann sich gut auf dem Bike bewegen und dank des langen Radstands hat man stets ein sicheres Gefühl und ein gut geerdetes Vorderrad. Das Heck hat stets Grip und die FOX 34 Float Performance Elite liefert ihre 150 mm Federweg so souverän ab, wie man es erwartet.

Die Contessa Linie hat keine genaue Entsprechung in der normalen Genius Linie. Das Highend 710 Modell reiht sich so unterhalb des besten Unisex-Modells ein, aber Ziel der Ausstattung ist auch, den meisten Frauen zu gefallen. Nur das 710 kommt in Carbon, 720 und 730 sind aus Alu. Und lasst uns nicht so tun, als wäre die Farbe ohne Belang, egal ob für Männer oder Frauen.

Das Scott Contessa Genius 710 ist stark, leicht, vielseitig und gibt Sicherheit, es hat alles, was eine Frau will und alles, was Männer von einem Bike erwarten.

Scott Contessa Spark Plus: Vielseitiges Tourenbike mit Trail-Eigenschaften

Mit dem SCOTT Contessa Spark Plus hat SCOTT ein Bike geschaffen, dem der Spagat zwischen Vortrieb und Abfahrtsperformance perfekt gelingen soll. Für Frauen, die gerne lange Touren fahren und dennoch ein verspieltes und schnelles Trailbike bergab suchen, hat SCOTT das Contessa Spark Plus im Angebot. Ausgangsbasis ist die XC-Rennmaschine, mit der Jenny Rissveds und Nino Schurter die Goldmedaillen in Rio gewonnen haben. Doch durch das „Plus“ bei den Reifen, dem Federweg und der Geometrie ist aus dem reinrassigen Racebike ein vielseitiges und vor allem leichtes Tourenbike mit guten Traileigenschaften geworden.

Ausgangsbasis ist dabei ein Carbon-Hauptrahmen mit Aluminium-Hinterbau und 120 mm Federweg am Heck. Der Dämpfer des Contessa-Modells ist nicht nur für leichte Fahrerinnen abgestimmt, sondern lässt sich via dreistufiger TwinLoc-Technologie zusammen mit der FOX 34-Federgabel in Front (130 mm) auch vom Lenker aus verhärten. Zusammen mit speziellen Griffen, einem schmaleren Lenker und einem angepassten Sattel wird der Unisex-Rahmen zum Frauenmodell. Doch wie wir alle wissen, sind genau diese drei Bauteile sowieso Geschmackssache - auch bei Frauen.

Mit 740 mm Breite ist der Lenker unserer Meinung nach ein wenig zu schmal geraten. Ein breiterer Lenker würde der Fahrerin mehr Sicherheit vermitteln und lässt sich ggf. einfach kürzen. Gebremst wird das Contessa Spark von Shimano XT-Bremsen, bei denen wir während des Testverlaufs leider immer wieder mit einem wandernden Druckpunkt zu kämpfen hatten.

Fahreigenschaften und Fazit

In diesem Test konnte das Contessa Spark Plus seine Wurzeln nicht verleugnen, trotz der behäbig wirkenden Reifen und einem Gewicht von 12,9 kg rollt das Bike enorm gut und klettert willig bergauf. Anders, als es die Optik verspricht, ist der Rollwiderstand der Reifen völlig in Ordnung und nicht spürbar höher als bei schmalen Alternativen. Der verbaute Shimano XT 2-fach-Antrieb bringt zwar für steile Uphills einen angenehm leichten Gang, allerdings erkauft man ihn sich mit einigen Nachteilen. Reduziert man den Federweg via Remotehebel, generiert das Spark noch mehr Vortrieb. Die Sitzposition auf dem Bike ist trotz der Race-Gene angenehm aufrecht und sehr komfortabel.

Nicht jedes Rad muss knallhart auf Downhill-Performance optimiert sein, um ein gutes Bike zu sein. Das SCOTT Contessa Spark Plus fährt sich genauso, wie man es von ihm erwartet: zuverlässig, sicher und gutmütig. Wenn es darum geht, Spaß auf den Trails zu haben, ist das Bike ganz vorne mit dabei. Auch mit relativ wenig Federweg ist es durch die Plus-Reifen sehr komfortabel zu fahren. Der MAXXIS Rekon+ bietet auf harten Böden guten Grip und Kontrolle. Wer das Potenzial des Bikes bergab aber ausnutzen möchte, sollte zumindest am Vorderrad ein grobstolligeres Modell montieren. In Kurven ist das Contessa Spark Plus leicht zu handeln und lässt sich agil und spielerisch über verwinkelte Wege und Wurzeln steuern. Das FOX-Fahrwerk arbeitet dabei effektiv. Klar spürt man, dass man keine endlosen Federwegsreserven hat, doch in den meisten Situationen ist das Bike völlig ausreichend. Auch kleineren Sprüngen steht nichts im Weg, da das Rad sich leicht abheben und in der Luft gut kontrollieren lässt. Das einzig Störende bergab: das Geklapper des 2-fach-Antriebs und der überladene Lenker.

Bikerinnen, die auf der Suche nach einem effizienten Tourenbike sind, das auf Trails viel Sicherheit vermittelt und einen breiten Einsatzbereich abdeckt, werden beim SCOTT Contessa Spark 710 Plus fündig. Es begeistert mit agilem Handling und sehr gutem Vortrieb. Wir würden uns allerdings mindestens ein Modell mit 1-fach-Antrieb und etwas potenterer Ausstattung wünschen.

Scott Contessa Active eRIDE: Allrounder für Schotter- und Waldwege

Mit dem vorzüglichen Motor, der guten Federgabel und den guten Schaltungskomponenten hat Scott ein stimmiges Gesamtpaket geschnürt. Tourenfahrer finden mit diesem Bike einen betonenswert guten Allrounder für Touren auf Schotterwegen und einfachen Waldwegen. Kein Yin ohne Yang. Mit den schwachen Bremsen hat das Contessa Active eRIDE 910 auch Schwächen.

Scott Contessa Active 60: Ausgewogenes Einsteiger-Bike

Form follows Funktion! Dieses Motto gilt auch beim Contessa Active 60. Denn für eine geringe Überstandshöhe und damit mehr Beinfreiheit wurde dem Oberrohr des damenspezifischen Bikes ein Knick verpasst. Wir haben sämtliche Geometriemaße abgeglichen und kommen zu folgendem Schluss: Das Scott Damen-Einsteiger-Bike hat ein sehr ausgeglichenes Fahrverhalten. Wer keine besonderen Vorlieben bei der Sitzposition hat, macht mit dem Scott Damen-Hardtail nichts falsch. Denn im Sattel nimmt man eine ausgewogene Haltung ein.

Ein Argument darf man dennoch nicht unterschätzen: Im Anstieg zieht das Einsteiger-Bike Contessa Active 60 mit seinen 541 Prozent Bandbreite an der Gangschaltung und der insgesamt sportlichen Ausrichtung der Einsteiger-Bike-Konkurrenz davon.

Scott Spark 930 (2023): Traktionsstark und schnell

Das aktuelle Scott Spark RC basiert auf einer Rahmenplattform mit 127 Millimetern Federweg am Heck, einer 120er-Gabel und einem im Tretlagerbereich integrierten Dämpfer. Um das ohnehin schon potente Racefully touren-tauglich zu machen, packt Scott an der Gabel noch mal zehn Millimeter Federweg oben drauf, spezifiziert etwas gröbere Reifen und eine bissigere Bremsanlage.

Der Verfügbarkeit geschuldet mussten wir mit Rahmengröße M Vorlieb nehmen. Beim Scott Spark in Größe L wäre der Reach um 37 Millimeter länger. Der Sitzwinkel beträgt gemäßigte 75,2 Grad. Diese Maße integrieren den Fahrer angenehm im Bike, die Geometrie erzeugt eine vortriebsorientierte Sitzposition mit viel Druck auf dem Vorderrad. Speziell die tiefe Front erinnert an die Abstammung vom Racefully Spark RC, mit dem sich Cross-Country-Star Nino Schurter unter anderem seinen zehnten WM-Titel unter den Nagel riss.

Für das Setup des im Sitzrohr integrierten Dämpfers befindet sich eine SAG-Anzeige auf dem Rahmen. Dank Twinloc-Hebel (steuert Gabel und Dämpfer gleichzeitig an) lassen sich die drei Fahrmodi - offen, Plattform, geschlossen - entspannt während der Fahrt durchwechseln. Das garantiert maximale Effizienz auf jedem Untergrund.

Bei den Reifen setzt Scott auf den leichten, aber nur zahm profilierten Schwalbe Wicked Will mit softer Gummimischung an der Front und schnellem Speedgrip-Gummi am Heck. Im Downhill liegt das Bike mit seinem satten Fahrwerk, dem tiefen Tretlager und dem flachen Lenkwinkel souverän auf der Strecke. In steilem Gelände konnte das Spark dagegen nicht voll überzeugen. Durch den geringen Hub der Vario-Stütze und die tiefe Front entstehen früh Überschlagsgefühle. Zudem gibt die Gabel ohne einstellbare Druckstufe zu schnell ihren Federweg frei.

Trotzdem bekommt das Scott Spark 930 das BIKE-Urteil “sehr gut”. Traktionsstark, schnell und innovativ - das sind die Kernkompetenzen des Scott Spark. Der Spagat zwischen Abfahrts-Performance und Sportlichkeit gelingt den Schweizern sehr gut. In anspruchsvollem Terrain fehlen aber Reserven.

Technische Daten und Noten Scott Spark 930

Hier ist eine Übersicht der technischen Daten und Noten des Scott Spark 930:

Merkmal Wert
Preis 4799 Euro
Rahmenmaterial Carbon/Alu
Gewicht o. Pedale 13,57 kg
Gabel Fox 34 Float Rhythm Fit Grip Remote
Dämpfer Fox Nude 5T
Federweg vorne / hinten 133/127 mm
Schaltung Shimano XT 1 x 12
Bremsanlage Shimano Deore BR-M 6120 / 180/180 mm
BIKE-Testurteil sehr gut - 194,3 von 250 Punkten

Scott Aspect 930: Einsteiger-Bike mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit der Aspect Serie ermöglicht Scott preissensiblen Anfängern den Einstieg in den Bikesport. Ein geringes Gesamtgewicht bedeutet mehr Fahrspaß im Gelände. Wenn die Herstellerangabe von 13,95 kg stimmt, zählt das ASPECT 930 zu den leichteren Einsteiger-Bikes, die man für unter unter 1000 Euro bekommt. Ein gewisser Spaßfaktor ist damit garantiert.

Du hast keine Ahnung, ob du ein laufruhiges oder verspieltes Handling bevorzugst? Dann machst du mit dem Scott Hardtail nichts falsch. Sein Fahrverhalten ist nämlich angenehm ausgeglichen. Wer keine besonderen Vorlieben bei der Sitzposition hat, macht mit dem Einsteiger-Bike ASPECT 930 nichts falsch. Denn im Sattel nimmt man eine ausgewogene Haltung ein.

Die Shimano-Bremse verzögert exzellent. Bei der Konkurrenz muss man für die gleiche Bremskraft tiefer in die Tasche greifen.

Scott Contessa 16 Bike: Für sportliche Mädchen

Mit dem Modellzusatz Contessa kennzeichnet Scott immer diejenigen Bikes, welche speziell für Frauen oder Mädchen designet wurden. Das SCOTT CONTESSA 16 BIKE steckt den sportlichen Einsatz locker weg und macht auch gelegentliche Ausflüge ins leichte Gelände möglich.

Bei den Anbauteilen setzt Scott auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat. Mit einer Breite von 2,25 Zoll fallen die Kenda Pneus sehr voluminös aus. So können sie kleine Schläge unabhängig von der Gabel abfangen und haben viel Grip. Das erhöht auch die Fahrsicherheit im Trail und auf der Straße.

Mit ihren kleinen Händen können Kinder nur sehr wenig Handkraft aufbringen. Es ist deshalb extrem wichtig, dass sich die Bremse sehr leicht betätigen lässt. Scott versucht dieses Problem mit einer Kombilösung geschickt zu umgehen. Für Kinder ist die Kombination aus Rücktrittbremse und Felgenbremse meist koordinativ nicht zu bewältigen. In der Regel wird dann nur die Rücktrittbremse betätigt. Vor allem für kleine Kinder unter 6 Jahren machen Gangschaltungen noch keinen Sinn. Dass das SCOTT CONTESSA 16 BIKE keine hat, ist also völlig ok.

Nach einem Blick auf die Geometrie sagen wir pauschal: zwischen 105 und 120 cm Körpergröße sollte das SCOTT CONTESSA 16 BIKE passen.

Scott: Innovation und Qualität aus der Schweiz

Typisch Schweizer: Die Produkte der Marke Scott verkörpern Qualität und Innovation. Der Name Scotts rekurriert auf den US-Amerikaner Ed Scott, der das Unternehmen im Jahr 1958 gründete. Obwohl die USA nicht als typische Fahrradnation gelten, sind Scott-Räder hierzulande sehr beliebt.

Meilensteine sind die das Genius, ein Fullsuspension Bike mit drei Dämfereinstellmöglichkeiten, das nur 899 Gramm schwere Scale oder das G-Zero aus dem Jahr 1998 als das leichteste Moutainbike seiner Zeit. Eine weitere Innovation ist die Unishock-Federgabel, mit der Scott das Zeitalter der vollgefederten Mountainbikes einläutete.

Scott als Vorreiter der 27,5-Zoll-Bewegung

Scott folgt dem Trend, die bislang üblichen 26-Zoll-Reifen als Einheitsgröße bei Mountainbikes immer mehr in Frage zu stellen - hin zu großen 29-Zoll-Laufrädern und zugunsten von mehr Laufruhe, Traktion und Fahrkomfort. Die Angebotspalette dieser „Twenty-Niner“ erstreckt sich über die Serien Spark, Scale, Genius und Aspect. Auch die aktuelle 27,5-Zoll-Bewegung (sprich 650B) wird bedient - eine Reifen-Zwischengröße, die inzwischen selbst der amerikanische MTB-Hersteller Specialized nicht mehr ignoriert, für den sie bislang wegen zu großer Ähnlichkeit zur 26-Zoll-Geometrie tabu war. Mit dem Spark, Genius und Genius LT führt Soctt inzwischen komplette Fully-(Full-Suspension)-Flotte im neuen Zwischenmaß. Lohn der Diät ist die Verschmelzung von höherer Steifigkeit, geringem Gewicht und mehr Agilität der 26-Zoller mit den 29-Zoller-Vorzügen von besserem Abrollverhalten, höherer Traktion und einer besseren Integration des Bikers ins Rad.

Karbon-Technologien für geringes Gewicht

Seit jeher stellt Scott Jahr für Jahr neue Rekorde in Sachen Leichtbau auf - zum Beispiel mit dem Triathlonrad Plasma oder mit dem Hardtail-Mountainbike Scale. Eine Zugnunmer ist das Endorphin als erstes Mountainbike aus Karbon, das Scott bis heute sehr konsequent als Material für besonders leichte, verschleißfeste und dynamische Rahmen einsetzt. Speziell durch die Entwicklung neuer Karbon-Technologien und deren Verwendung bei Mountainbikes und Rennrädern konnte Scott sich eine Sonderstellung am Markt etablieren. Das aktuellste Beispiel für die Scott-Schlankheitskur hört auf den Namen IMP3-Carbon-Technologie, mit der Scott vor allem durch Weglassen von überflüssigem Material noch leichtere Rahmen baut.

E-Bikes von Scott: Vielseitig und sportlich

Mit seiner E-Bike-Linie ist Scott wie fast alle Radhersteller inzwischen auf ein wachsendes Markt- und Kundenbedürfnis nach Fahrrädern mit elektrischem Rückenwind.eingeschwenkt. Scott-typisch wirkt die E-Bike-Angebotspalette sehr sportlich. Trendbewusst hat Scott auch City- und Tourenräder ins E-Portfolio intergriert. Aktuelle Bespiele sind Räder der Serien E-Venture und E-Sub, die sich mit ihrem "schlanken und pfiffigen Design" (elektro-bike online) auszeichnen und sich an urbane Genussfahrer oder umweltbewusste Pendler richten. In der E-Sportster-Serie finden sich tourentaugliche Cityräder mit guter Ausstattung, die vor allem für das flotte Radeln gemacht“ sind (E-Bike 1/2013). Das Trekkingrad der Serie E-Spark empfiehlt Scott für E-Pedaleure, die sich vom „frischen Wind in den Bergen“ umwehen lassen möchten.

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