Auch wenn nicht jeder beim Mountainbiken ein Schutzblech für sinnvoll erachtet, sind 29 Zoll Schutzbleche sehr beliebt. Sie schützen dich und dein Bike vor Nässe und Matsch, wenn du auf feuchten Trails unterwegs bist.
MTB Schutzblech 29 Zoll - Die Besonderheiten
Im folgenden Abschnitt klären wir die wichtigsten Fragen im Bezug auf ein MTB Schutzblech 29 Zoll.
Weshalb sind 29 Zoll MTB Schutzbleche besonders gefragt?
Im Mountainbike Einsatz kommt es häufig vor, dass man auf Trails und Waldwegen unterwegs ist, die nicht komplett abgetrocknet sind. Die Wahrscheinlichkeit nass und dreckig zu werden ist beim Mountainbiken also deutlich höher, als bei anderen Fahrradtypen. Daher sind 29 Zoll MTB Schutzbleche sehr gefragt. Meist handelt es sich dabei um Steckschutzbleche.
Was unterscheidet diese Größe von den anderen Größen?
29 Zoll MTB Schutzbleche sind meist als Steckschutzblech oder Mudguard ausgelegt und für den Einsatz am Mountainbike optimiert. Sie sind nicht nur in Sachen Länge auf 29 Zoll Bereifung ausgelegt, sondern auch besonders breit konzipiert, um den MTB Reifen abzudecken.
Bei welchen Fahrradtypen sind sie besonders oft gebraucht und wieso?
29 Zoll MTB Schutzbleche machen tatsächlich nur an einem Mountainbike Sinn. Für andere Fahrrad Typen eignen sich klassische Schutzbleche in der passenden Größe besser.
Worauf sollte ich beim Kauf eines MTB Schutzblech 29 Zoll achten?
Bevor du dir ein neues 29 Zoll MTB Schutzblech kaufst, solltest du folgende Fragen für dich geklärt haben.
Worin liegt der Unterschied bei den Kaufkriterien zu den anderen Größen?
29 Zoll MTB Schutzbleche werden meist in Form eines Steckschutzbleches verwendet. Dabei wird die Halterung am Fahrrad befestigt und das Schutzblech an sich kann wahlweise angesteckt oder abgenommen werden. Dies erhöht die Flexibilität bei wechselnden Witterungen.
Gibt es andere Anforderungen bei dieser Laufradgröße?
Da Mountainbikes über Stock und Stein bewegt werden und auch Stürze nicht auszuschließen sind, machen klassische Schutzbleche zur festen Montage am Fahrradrahmen nur wenig Sinn. Bei einem Hardtail Rahmen ist dies noch möglich, bei einem MTB Fullsuspension Bike ist die feste Montage ohnehin nicht möglich. Da man ein Mountainbike traditionell außerhalb der Straßen bewegen will, sind Schutzbleche in diesem Bereich sicher das am häufigsten verkaufte Zubehörteil.
Mit diesen einfachen Helfern sind die Matschspuren am Rücken und der Wade Vergangenheit. Die einfache Anbringung an der Federgabel und den Aufnahmen am Hinterbau, erlaubt es zudem, die Bleche bei trockenem Wetter, oder der kurzen Besorgung in der Innenstadt einfach Zuhause zu lassen. Ab dem 20“-Format stehen auch für den Nachwuchs entsprechende Schutzbleche zur Verfügung, die einen sicheren und sauberen Schulweg garantieren. Die coole Optik im Race-Look sorgt zudem dafür, dass die Kinder die Bleche gerne anbringen. Für Erwachsene stehen Modelle für jedes Reifenformat, von 26“ bis 29“ und in verschiedenen Breiten zur Verfügung.
Mit der simplen, aber effektiven Sattelklemmung für Hinten und dem einfachen Stecken in die Federgabel Vorne, ist die Anbringung in wenigen Minuten erledigt. Die Fertigung aus hochwertigem Plastik sichert außerdem ein niedriges Gewicht und die verschiedenen Farboptionen ergänzen die Auswahl sinnvoll. Mit dem Latzz, dem Downtube und Muddy Board, bietet Cube auch Lösungen für Trail-Fanatiker an. Diese leichten und schicken Teile verhindern, dass Matsch und Steinchen an Stellen durchdringen, die ein Schutzblech nicht schützt.
Wer sich ein Crossbike kauft, muss auf die Vollausstattung der Trekking Bikes verzichten. Schutzbleche sind der wichtigste Zukauf für ein solches sportives Bike, um bei einer Tour nicht nass, oder dreckig zu werden. Speziell für 28“-Bikes gefertigte Modelle, wie das SKS Velo 47, oder die Cube Acid und Cubeguard Trekking Serie, machen eine solche Nachrüstung unkompliziert und für kleines Geld möglich. Die Anbringung erfolgt dabei ähnlich unkompliziert, wie bei den Bikes im Mountainbike-Bereich. Größere Montage-Aktionen sind nicht erforderlich und wenn die Aufnahmen entsprechend vorbereitet wurden, kann man bei schönem Wetter die Bleche einfach abziehen und die Sonne genießen.
Cube bietet zudem mit dem Trekking Set ein Komplettset mit hochwertigem Gepäckträger, der aus jedem Crossbike im Handumdrehen ein vollwertiges Trekking- und Tourenbike macht. Die Teile sind aus hochwertigem Aluminium gefertigt und sichern damit die Langlebigkeit bei gleichzeitig erstaunlich niedrigem Gewicht. Der Gepäckträger des Komplettsets ist bis 25 Kilogramm belastbar und steht den Kollegen im Trekking Bereich in nichts nach. Die Möglichkeit, Kabel intern zu verlegen sorgt außerdem für einen cleanen Look.
Mudguard-Test: Welcher hält, was er verspricht?
Ihr wollt auch im Winter dem besten Hobby der Welt nachgehen? Schlammpackungen im Gesicht beschränkt ihr aber lieber auf das Wellnessstudio? Dann solltet ihr euch einen Mudguard für euer MTB zulegen.
Wir haben die spannendsten Modelle für euch getestet, um zu sehen, worauf es bei einem Mudguard ankommt und ob die Parts halten, was sie versprechen. Mountainbiker teilen sich im Winter oder bei schlechtem Wetter in zwei Gruppen: Gruppe eins kämpft im Wald gegen rutschige Wurzeln und Schlamm, während Gruppe zwei lieber mit einem Tee auf der Couch chillt oder lieber andere Sachen wie Schwimmen oder Bouldern ausprobiert. Obwohl auch wir unsere Zeit im Winter gerne in der Boulderhalle verbringen, sitzen wir bei jeder Möglichkeit auf dem Rad und empfehlen euch das auch.
Warum im Winter Mountainbiken?
- Es macht einen Heidenspaß!
- Man stärkt seine Fahrtechnik.
- Einfache Hometrails sind auf einmal wieder anspruchsvoll.
- Bei regelmäßigen Ausfahrten kann man seine Fitness halten oder vielleicht sogar verbessern, was den Start in die Sommersaison vereinfacht.
- Ihr könnt euer inneres Kind wieder herauslassen und jede Pfütze mitnehmen, egal ob im Drift oder Manual.
Damit ihr nach der dritten Pfütze nicht bis auf die Unterwäsche durchnässt seid, empfehlen wir euch wasserdichte Klamotten und viele Baselayer gegen die Kälte. Neoprensocken sind günstiger als ein wasserdichtes Paar neuer Schuhe und helfen genauso gut gegen kalte Zehen. Aber das Wichtigste ist natürlich, dass ihr freie Sicht behaltet. Denn egal wie trocken und warm ihr seid, wenn ihr nach einer Kurve Dreck in den Augen habt oder eure Brille putzen müsst, hemmt das den Spaß erheblich. Abhilfe schaffen hier Mudguards. Doch die erhältlichen Mudguards unterscheiden sich stark.
Wir haben uns daher die beliebtesten und vielversprechendsten Modelle genauer angeschaut, damit du den perfekten Mudguard für dein Rad und Einsatzgebiet findest. Übrigens: Über etwas Spritzschutz durch deinen Mudguard freut sich auch dein Hund, der dann bessere Sicht in seinem Hundeanhänger hat.
Welche Anforderungen haben wir an einen Mudguard?
- Die mit Abstand wichtigste Anforderung an einen Mudguard ist das Sauberhalten von Gesicht und Augen.
- Die Mudguards sollten weder klappern noch irgendwelche anderen Geräusche von sich geben.
- Ein fester Sitz des Mudguards sollte aber nicht mit einer langen und aufwendigen Montage verbunden sein.
- Der Mudguard sollte möglichst keinen Dreck an eure Dichtungen lassen.
- Das Material sollte so flexibel sein, dass der Mudguard bei einem Crash nicht gleich bricht, aber steif genug, dass er sich bei einer Ausfahrt nicht verbiegt, dadurch den Mantel berührt und zu schlagen beginnt.
- Der Kunststoff kann bei so einem einfachen Teil ohne größere Mehraufwand aus recycelten Plastik sein.
In unserem großen Mudguard-Vergleichstest haben wir 8 verschiedene Modelle verglichen. Die Unterschiede in unserem Testfeld waren zum Teil sehr groß, beispielsweise bei der Länge. Mit gerade einmal 180 mm kommt der kürzeste Kandidat aus dem Hause RockShox. Mit 595 mm ist der Mudguard von Mucky Nutz ganze 415 mm länger. Dabei unterscheidet sich das Gewicht der beiden lediglich um 105 g. In unserem Test kommen jedoch genauso viele Mudguards von Herstellern aus dem nassen UK wie aus anderen Ländern.
Kommt es auf die Mudguard-Länge an?
Kurz gesagt, ja. Aber um bestmöglichen Schutz zu bieten, kommen noch weitere Faktoren hinzu, wie die Mudguard-Breite oder auch, wie gut der Mantel vom Mudguard umschlossen wird. Somit bieten längere Mudguards eindeutig besseren Schutz! Kurze Mudguards sieht man dennoch häufiger auf dem Trail als ihre längere Konkurrenz. Das liegt zum einen daran, dass niemand mit einem langen Mudguard im Sommer fahren möchte. Kleine Mudguards sind unauffällig, so läuft man nicht Gefahr, von der Style-Polizei angehalten zu werden. Auch im Bikepark kann ein Mudguard zum Problem werden.
Bei vielen modernen Sesselliften wird das Vorderrad entspannt in eine Haltevorrichtung geschoben. Dabei brechen längere Mudguards gerne. Das wohl größte Argument für kürzere Mudguards, die einfach das ganze Jahr am Rad bleiben, ist, dass es auch im Sommer mal regnen kann. Die Schutzwirkung fällt zwar im Vergleich zu den großen Modellen sehr viel geringer aus, doch der Unterschied zum Biken ohne Mudguard ist ein gutes Stück größer.
Erstmal die gute Nachricht: Alle Mudguards sind kompatibel mit den drei Laufradgrößen 26, 27,5 und 29 Zoll. Die maximale Reifenbreite der Mudguards ist mit mindestens 3 Zoll zudem ausreichend für die meisten gängigen Mäntel, die eine Breite von 2,4 oder 2,6 Zoll aufweisen.
Die schlechte Nachricht: Nicht jeder Mudguard passt zu jeder Gabel
Das betrifft besonders die geschraubten Modelle. Hier passen RockShox und FOX nur auf ihre eigenen Gabeln, und auch nur auf die neuen Modelle. Bei Mudhugger sieht es da schon sehr viel besser aus. Mit verschiedenen Adaptern passt er auf eine Vielzahl von Gabeln, nur mit der RockShox Lyrik gibt es hier noch Probleme.
Die beste Kompatibilität habt ihr natürlich bei den Mudguards, die mit Klett oder Kabelbindern montiert werden. Durch eine große Anzahl an Befestigungslöchern passen die Mudguards an alle gängigen Federgabeln. Neben den Modellen der Marktführer FOX und RockShox können sie somit auch an Federgabeln von kleineren Herstellern wie BOS, DVO, EXT, Öhlins oder Formula angebracht werden.
Die Montage eines Mudguards kann man grundsätzlich in zwei verschiedene Methoden unterteilen: verzurrt oder verschraubt. Bei den verzurrten Mudguards unterscheiden wir zudem noch zwischen Kabelbinder und Klett. So wie alles im Leben hat auch hier jede Variante ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Vor- und Nachteile verschiedener Montagearten
Der größte Nachteil der verschraubten Mudguards ist sicherlich die Kompatibilität. Man benötigt eine aktuelle Gabel mit Gewinden und den dazu passenden Mudguard. Hinzu kommt, dass immer ein Inbus für die kleinen Schrauben gebraucht wird, was meistens eine recht fummelige Angelegenheit ist. Dafür bekommt man eine saubere Optik und muss sich keine Gedanken um den Lack seiner Federgabel machen. Das ist das größte Problem der verzurrten Modelle. So ein Mudguard, egal wie fest ihr ihn zurrt, reibt immer leicht am Gabellack und beschädigt diesen über die Zeit. Abhilfe kann hier Schutzfolie auf den Lower Legs oder Moosgummi auf der Gabelbrücke schaffen. Bei häufiger Montage und Demontage kommen bei Modellen mit Kabelbindern zudem noch eine ganze Menge an Resten dazu, die ihr wegschmeißen müsst. Im Gegenzug bekommt man eine einfache Montage und die Mudguards passen auf die meisten Federgabeln.
Die Unterschiede zu den Klett-Straps sind, abgesehen von der Anbringung, gering. Denn die ist werkzeugfrei und schnell gemacht. So eignen sich Klett-Straps sehr gut, wenn der Mudguard nur für eine kurze Zeit ans Rad soll. Alle Mudguards mit Klett-Straps lassen sich auch mit Kabelbindern befestigen. Umgekehrt ist das leider nicht immer der Fall, da Kabelbinder nicht so breit und die Befestigungslöcher dementsprechend kleiner sind.
Testbedingungen
Wir sind alle Mudguards über die letzten Monate bei jeder Gelegenheit auf unseren Hometrails gefahren. Das reichte von unseren Wochenendausfahrten bis hin zu speziellen Testfahrten. Um für euch möglichst viele Vergleichswerte zu sammeln, war der Boden bei der ersten Ausfahrt sogar noch so trocken, dass wir Probleme hatten, den staubigen Trail vor uns zu sehen. Aber keine Sorge, das Wetter schlug daraufhin um und die Mudguards wurden ein wichtiger Begleiter bei allen unseren Ausfahrten. Das Wetter blieb jedoch wechselhaft, die Trails wechselten zwischen nass und sehr nass und zur Abwechslung haben wir auf das Wetter geschaut und uns Regen erhofft - verkehrte Welt!
Um die Schutzwirkung der einzelnen Mudguards bestmöglich miteinander vergleichen zu können, sind wir jeden Mudguard hintereinander an einem Tag gefahren. Dafür haben wir uns den matschigsten Trail gesucht, den wir finden konnten, was bei unseren Stuttgarter Hometrails eine Herausforderung sein kann. Schließlich versuchen die Trails sich zu dieser Jahreszeit gegenseitig mit den dicksten Schlammschichten und größten Pfützen zu überbieten.
Testergebnisse im Überblick
RockShox Fender: Ist unser kleinster Fender im Vergleichstest. Somit hat er auch die schlechteste Schutzwirkung und spricht eher Minimalisten an, die das ganze Jahr mit ein und demselben Fender fahren wollen.
Riesel Design kol:oss: Die Schutzwirkung ist im Vergleich zu den größeren Mudguards schlechter, doch der Unterschied zum Biken ohne Mudguard ist größer.
FOX Mudguard: Der Schutz liegt, genau wie die Länge, im oberen Mittelfeld unseres Tests. Nur bei der vergleichsweise langen und aufwändigen Montage bleibt FOX hinter der Konkurrenz zurück.
Zéfal Deflector FM30: Kann mit gutem Schutz bei fairem Preis überzeugen.
Mucky Nutz MugGuard Long: Er liefert den besten Schutz und für die Montage sind Klettstreifen dabei.
Mudhugger EVO Bolt-On: Der einzige verschraubbare Mudguard in unserem Vergleichstest, der an verschiedene Gabeln passt. Dazu kommt der zweitbeste Schutz im Test. Den Testsieg verpasst der Mudguard allerdings wegen leichtem Klappern und aufgrund des höchsten Preises im Testfeld.
Slicy Enduro/DH Long Mudguard: Der Hersteller bietet neben verschiedenen Designs einen Konfigurator, mit dem ihr euren Mudguard nach eigenen Wünschen designen könnt.
SKS MUDROCKER: Er liefert einen ausgezeichneten Schutz für das Gesicht und die Gabeldichtungen. Dank Klett klappt die Montage ohne Werkzeug und in Rekordzeit. Mit den beiliegenden Schutzfolien verkratzt der MUDROCKER eure Gabel zudem nicht. Ein verdienter Testsieg!
Alle Mudguards in unserem Test schützen euch gut und halten den größten Teil des Dreckbeschusses ab. Durch ihre universelle Form passen sie zwar an alle Laufradgrößen, aber nicht an jede Gabel - also checkt das vor dem Kauf. Außerdem gibt es große Unterschiede bei Befestigung und Schutz. Gerade bei großen Mudguards ist eine schnelle Montage vor der Matsch-Session wichtig, allerdings neigen sie durch das höhere Gewicht eher zum Klappern.
Heutzutage gibt es eine unglaubliche Menge an Schutzblechen auf dem Markt, von simplen gestanzten Plastik-Teilen bis hin zu äußerst ausgeklügelten Designs.
CRUD XL-Schutzblech im Detail
Ein guter Mudguard muss zwei Dinge erledigen: Er muss sich schnell und leicht installieren lassen und er sollte euch vor Spritzwasser und Dreck von euren Reifen schützen. Das neue CRUD XL-Schutzblech lässt sich werkzeuglos montieren und soll mit allen Federgabeln kompatibel sein.
Es lässt sich völlig mühelos befestigen, denn ihr schiebt das Schutzblech einfach über den Reifen und nach oben unter der Gabelbrücke in seine Position. Die Arme des Schutzblechs sind an den Kontaktstellen zu den Tauchrohren mit Neopren gepolstert. Um den Mudguard zu fixieren, werden sechs robuste Gummi-O-Ringe um die Tauchrohre gespannt und an vorgeformten Haken befestigt. Das Ganze dauert weniger als eine Minute! Einmal befestigt, sitzt der CRUD XL Fender bombensicher.
Was den Spritzschutz angeht, arbeitet das lange Schutzblech auf schlammigen Trails tadellos und hält euch nahezu sämtlichen nach oben fliegenden Beschuss vom Vorderrad vom Leib. Während unseres Tests erwies sich die Spritzguss-ABS-TPU-Konstruktion als äußerst widerstandsfähig. Selbst als wir sie unter allerlei Taschen auf der Ladefläche unseres Vans begruben, hat sie sich weder verbogen, noch Risse bekommen.
Das Highlight der Gesamtkonstruktion ist in jedem Fall die einzigartige „Soft Nose“, die sich unter der Gabelbrücke befindet. Diese arbeitet wie eine flexible Falltür und erlaubt es dem Schlamm, nach oben zu entweichen, sollte der Reifen beginnen, sich zuzusetzen. All jene, die schon einmal gezwungen waren, auf ein Stöckchen zur Reinigung ihres völlig verklebten Schutzblechs zurückzugreifen, werden sich also freuen. Selbst der zäheste schottische Schlamm schaffte es nicht, den CRUD XL-Fender komplett zu verstopfen.
Die Ästhetik eines Schutzblechs ist immer eine polarisierende Angelegenheit, doch der CRUD XL ist eines der cleansten Modelle auf dem Markt und schmiegt sich nahe an den Reifen an. Diese unmittelbare Nähe bringt jedoch etwas Lärm mit sich und wenn ihr besonders wild unterwegs seid, dann sind gelegentliche Kontakte zum Reifen und Geräusche aufgrund von Reibung hörbar.
Hinsichtlich der Kompatibilität ließ sich das CRUD XL-Schutzblech bei den meisten der von uns getesteten Federgabeln völlig problemlos befestigen. Die einzige Inkompatibilität erlebten wir mit der FOX 34, bei der die Kabelklemme der Federgabel das Schutzblech nach rechts drückte. Wir haben CRUD hinsichtlich dieses Problems kontaktiert: Die Lösung dazu ist, die Klemme der Federgabel zu entfernen und das Bremskabel stattdessen unter dem O-Ring des Schutzblechs mit festzuklemmen. Das funktioniert zwar einwandfrei, reduziert jedoch die Flexibilität, da ihr den Mudguard somit nicht mehr kurzerhand entfernen könnt, ohne die Klemme wieder zu montieren.
Wenn ihr auf der Suche nach einem Mudguard seid und eure Prioritäten auf guter Funktion, cleaner Ästhetik und schneller Installation liegen, dann ist das CRUD XL-Schutzblech das beste Modell auf dem Markt.
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