Eine Sonnenbrille gehört für die meisten Biker so selbstverständlich zur Ausrüstung wie Fahrradpumpe und Ersatzschlauch. Dabei ist sie für viele mehr als nur reiner Schutz vor Sonne, Fahrtwind oder Flugobjekten. Gerade die aktuell so angesagten Shield-Modelle mit besonders großen Scheiben punkten mit einer zusätzlichen Portion Style.
Woran erkennt man echte Bike-Rookies? Sie reiben sich auf dem Trail die Augen. Nicht vor Rührung über die Schönheit des Mountainbike-Sports, sondern weil ihnen Schmutzpartikel, Insekten und Fahrtwind tränende Augen bescheren. Und im besten Fall nur das. Hochgeschleuderte Steinchen, Schlamm und in den Trail ragende Äste können ernsthafte Augenverletzungen hervorrufen.
Eine gut mit dem Gesicht abschließende Brille gehört daher auf jede Biker*innen-Nase! Und es tut sich einiges im Angebot der fahrradspezifischen Augenschützer.
Selbsttönende Brillen im Test
Selbsttönende Brillen passen sich automatisch an die jeweiligen Lichtverhältnisse an und können so den optimalen Kompromiss bieten. Um einen möglichst breiten Einsatzbereich abzudecken, sollte die Anfangstönung der Brille möglichst klar sein. Nur dann sind die Gläser im Übergang zwischen Tag und Nacht ausreichend hell und bieten auch bei Nachtfahrten mit Licht ausreichend Sicht. Die meisten Modelle im Test wechseln ihre Tönung zwischen den Filterklassen zwei und drei. Wirklich nachttaugliche Kandidaten beginnen dabei bei einer kaum wahrnehmbaren Abdunklung von 20 bis 25 Prozent.
Die dunkelste im Test gemessene Scheibe filtert bis zu 88 Prozent des Lichts, was eher für grelle Tage in der Wüste, als für die mitteleuropäische Wirklichkeit taugt. Dunkler ist also nicht unbedingt besser. Die Filterklasse muss übrigens laut EU-Norm bei jeder Brille angegeben sein. Doch die Filterklassen sind erklärungsbedürftig, da die Verdunkelungswirkung nicht linear verläuft, sondern exponentiell. Während die Klasse 0 (mit 0-20 Prozent Tönung) kaum sichtbar tönt, liegen zwischen Verdunkelungen von 70 und 90 Prozent Welten.
Für Fahrten im Auto sind selbsttönende Brillen in der Regel nicht geeignet. Weil moderne Autoscheiben einen Großteil der UV-Strahlung filtern, ist die Reaktion der photoaktiven Moleküle im Brillenglas stark eingeschränkt. Der UV-Schutz hingegen bleibt auch bei nicht getönter Scheibe in vollem Umfang erhalten.
Filterklassen von Sonnenbrillen in der Übersicht
Von völlig klar bis ziemlich dunkel - diese Filterkategorien gibt es bei Sonnenbrillen:
- Filterkategorie 0
Geeignet für bewölkte Tage und Dämmerung
Blendschutz: Bis 20 % des Lichts werden absorbiert
- Filterkategorie 1
Geeignet für bedeckte Tage
Blendschutz: Bis 57 % des Lichts werden absorbiert
- Filterkategorie 2
Geeignet für Sommertage in unseren Breiten (Mitteleuropa)
Blendschutz: Bis 82 % des Lichts werden absorbiert
- Filterkategorie 3
Geeignet für Aufenthalte im Schnee, in den Bergen und am Meer in Südeuropa
Blendschutz: Bis 92 % des Lichts werden absorbiert
- Filterkategorie 4
Geeignet für Aufenthalte im Hochgebirge oder auf Gletschern - zum Autofahren ungeeignet!
Blendschutz: Bis 97 % des Lichts werden absorbiert
Details & Bewertung: Ergebnisse der 14 Brillen im Test
100% S2
Die stylische S2 sitzt sicher und angenehm gummiert auf mittelbreiten Gesichtern. Wegen der fehlenden Verstellung muss sie aber gut passen. Etwas zugig von unten. Anfangs sehr hell und gut für trübe Tage geeignet, reagiert sie schnell auf Lichtwechsel. Guter Kratzschutz, super Sichtfeld, leichter Beschlag auf der Scheibe löst sich schnell wieder auf.
BIKE-Urteil: sehr gut - 51 Punkte
Alpina S-Way QVM+
Die kurzen, kantigen Bügel und der raue Nasensteg tragen sich trotz umfangreicher Verstellbarkeit wenig komfortabel. Die S-Way liegt sehr nahe am Gesicht, schützt gut vor Zug, schränkt aber das Sichtfeld etwas ein. Sehr dunkle und etwas unpassend blaue Starttönung. Gute Tönungsgeschwindigkeit, leicht verkratzende Gläser.
BIKE-Urteil: gut - 44 Punkte
BBB Fullview PH
Die BBB schlägt sich insgesamt gut, doch dafür muss sie passen. Unbedingt anprobieren. Die Bügel liegen gut an, packen aber nur bei breiten Gesichtern ausreichend zu. Der Nasensteg ist bequem und breit verstellbar, das Sichtfeld ist top. An der Stirn kann die Fullview anstoßen, die Gläser verkratzen relativ schnell. Großer Tönungsbereich.
BIKE-Urteil: sehr gut - 49 Punkte
Bollé Lightshifter
Die Lightshifter gefällt mit festem, angenehmem Sitz, Bügel und Nasensteg liegen flächig auf. Die Glasform schützt gut vor Zugluft und beschlägt kaum. Ihr breiter Rahmen baut etwas hoch, ihre Gläser verkratzen etwas schnell. Für den Geländeeinsatz dunkelt die Bollé sehr stark ab und braucht extrem lange zum Aufhellen.
BIKE-Urteil: gut - 45 Punkte
Evil Eye Vizor Pro
Die Vizor Pro besitzt eine hochwertige, schnell und stark reagierende Scheibe. Zu Beginn ist sie absolut klar. Winkelverstellbare Bügel und Nasen-Pads machen sie für viele passend, ihr abnehmbarer Schweißschutz hält Fahrtwind an der Stirn ab, unten kann es aber ziehen. Kritikpunkt: Die rutschigen Bügel lösen sich leicht von selbst.
BIKE-Urteil: sehr gut - 49 Punkte
Julbo Rush
Die solide und hochwertige Konstruktion, Sitz und Windschutz der Julbo überzeugen. Eine der wenigen Brillen mit kontraststeigernden Gläsern im Test, wird auch im Wald nicht zu dunkel, reagiert aber sehr zögerlich auf Lichtwechsel. Die schwere Rush sitzt bequem, hält aber hauptsächlich über die Bügel.
BIKE-Urteil: sehr gut - 47 Punkte
Oakley Flight Jacket
Der untere Rahmen sieht speziell aus und stört die sonst sehr gute Sicht. Trotz fehlender Anpassung sitzt die Oakley fest und komfortabel. Das Glas hat die beste Reaktionszeit im Test, beschlägt und verkratzt aber auch leicht. Für bessere Belüftung lässt sich der Nasensteg abklappen. Insgesamt nicht ganz auf dem Niveau anderer Oakley-Modelle.
BIKE-Urteil: sehr gut - 48 Punkte
Rockrider XC Race
Die Brille von Decathlon macht einen guten ersten Eindruck. Das Glas ist kratzfest und reagiert passabel auf Lichtwechsel, beschlägt aber schnell. Nasensteg und Bügel sind etwas kantig und drücken bei längerem Tragen. Die Brille knarzt, beim Verdrehen löst sich das Glas aus der Fassung. Leider bietet die Rockrider keinerlei Verstelloption.
BIKE-Urteil: gut - 41 Punkte
Rose PS 07 Photocromic
Klassisch geschnittene Radbrille mit schmalem Glas und toller Passform. Beim Glas hat der Zulieferer vieles richtig gemacht. Ausgangshelligkeit und Reaktionstempo sind sehr gut. Im Wald bleibt die PS 07 angenehm hell. An den Wangen wird es etwas zugig. Unauffällig funktionale Brille zum unschlagbaren Preis.
BIKE-Urteil: sehr gut - 50 Punkte
Rudy Project Cutline
Abgesehen von der mäßigen Reaktionszeit, bietet die Cutline das perfekte Glas für wechselnde Lichtverhältnisse: kontrastreiche Tönung und nicht zu dunkel. Anpassbarkeit und Komfort sind top, jedoch nur auf breiten Köpfen. Die Lüftungsschlitze funktionieren sehr gut, der Beschlagschutz ist dennoch mäßig. Gute Option für schmalere Gesichter: die Rudy Project Defender.
BIKE-Urteil: sehr gut - 48 Punkte
Scott Shield LS
Trotz riesiger Scheibe hat man den geteilten Rahmen im Blick. Die Shield steht weit vom Gesicht ab und schützt nur mäßig vor Fahrtwind. Die laschen Bügel halten nur auf breiten Gesichtern gut, schmale Nasen liegen auf dem Rahmen auf. Die Tönungsgeschwindigkeit ist mäßig, die Scheibe verkratzt leicht. Mehr Styler als funktionale Sportbrille.
BIKE-Urteil: gut - 42 Punkte
Smith Attack MAG MTB
Die stark gekrümmte Scheibe der Smith bietet perfekte Sicht, top Schutz und lässt sich per Clip-System wechseln. Kratz- und Beschlagschutz sind sehr gut, die Reaktionsgeschwindigkeit noch in Ordnung. Die schmalen Bügelenden können auf Dauer etwas drücken. Anfangs sehr hell, dunkelt die Attack über einen weiten Bereich ab.
BIKE-Urteil: sehr gut - 53 Punkte
Sweet Protection Ronin
Die Sweet Protection Ronin bietet ein großes Sichtfeld und starken Schutz vor Fahrtwind. Die Anpassbarkeit ist eingeschränkt und die Passform hängt stark von der Kopfform ab.
Weitere getestete Modelle
Neben den oben genannten Modellen wurden auch folgende Brillen getestet:
- Evil Eye E-sense Next
- Out Of Bot2+
- React Optray Ruby
- 100% S3
- Alpina Sonic HR V
- Bliz P001
- Julbo Intensity
- Oakley Velo Kato
- Pit Viper The Midnight Try-Hard
- Poc Elicit Toric
- Rudy Project Astral Sphere
- Scott Stride
- Smith Defy
- Swisseye Racer
Scott Leap Sonnenbrille im Detail
Die Scott Leap ist in insgesamt sechs verschiedenen Gestellfarben mit verschiedenen Gläsern erhältlich. Zum Lieferumfang gehört neben einem getönten Glas auch eine klare Scheibe für die Anwendung bei Dunkelheit. Natürlich kommt die Brille im schicken Etui inklusive einem Mikrofaserbeutel zur Aufbewahrung und Reinigung der Gläser. Wir testen die Leap mit matt blauem Gestell und dem red chrome Glas. Bei meinem eher schmalen Gesicht passt die Brille hervorragend. Scott selbst empfiehlt die Brille für kleine bis mittlere Gesichtsgrößen.
Verstellmöglichkeiten am Gestell bietet die Leap anders als manche Konkurrenten nicht, diese wurden jedoch auch nicht vermisst. Die Brille saß auf Anhieb fest, sicher und im richtigen Abstand. Auf dem Trail überzeugt das Glas bei sonnigen Gegebenheiten mit einer angenehmen Tönung. Der Verzicht auf einen Rahmen im unteren Bereich ermöglicht ein sehr großes Sichtfeld. Dank der ausreichend tief gezogenen Gläser ist ein guter Schutz der Augen gewährleistet. Auch bei nass-kalten Bedingungen war Beschlagen kein Problem - bei anderen Modellen hatten wir hier meist früher mit “vernebelter” Sicht zu kämpfen.
Punktabzug gibt es für die Scott Leap einzig bei schnellen Licht- / Schattenwechseln, hier kann das Glas nicht ganz mit dem der Konkurrenz (z.B. Oakley Radarlock mit polarized red iridium Glas / Preis 299 €) mithalten und es empfiehlt sich frühzeitig auf die klare Scheibe zu wechseln.
Zum Verschleiß der Scott Leap gibt es nur zu sagen, dass wir auch nach mehrmonatigen Einsatz bei widrigsten Bedingungen keine groben Spuren des Verschleiß feststellen konnten. So ist der Rahmen nach wie vor in seiner Ursprungsform, die Bügel ohne Spiel und die Gläser nahezu frei von Kratzern.
Scott ist mit der Leap Sonnenbrille ein großer Wurf gelungen. Zum vergleichsweise günstigen Preis von 89,95 € überzeugt sie mit hoher Verarbeitungsqualität, soliden Gläser, viel Style und erhält daher eine klare Kaufempfehlung.
Scott Argo Plus Helm und Uvex Shield Brille im Test
Sowohl der Scott Argo Plus Helm als auch die Uvex Shield Brille sollen Mountainbiker das ganze Jahr über zuverlässig schützen. Ausgelegt sind der Scott Argo Plus Helm und die Uvex Shield Brille für sportliche All-Mountain-Biker und Trailbiker.
Scott Argo Plus Helm im Dauertest
In der Hand wirkt der schwarze Scott Argo Plus leicht und wertig verarbeitet. Mit 60 Zentimetern Kopfumfang liegt unser Testredakteur am Ende der Passform-Tabelle für Größe L (bis maximal 61 Zentimeter) und muss die Weitenverstellung via Drehrad ganz aufdrehen. Dann sitzt der Helm gut und umschließt den Kopf mit seinem sehr dünnen Polster angenehm. Dass Scott den Argo Plus nur in zwei verschiedenen Größen anbietet, kann gerade für Dickköpfe aber zum Problem werden.
Die dünne Polsterung trägt zum geringen Gewicht des Scott Argo Plus Helmes bei und ist auf alltäglichen Trail-Fahrten absolut ausreichend. Zudem saugt es nur wenig Schweiß auf und trocknet schnell. Anders als bei MTB-Helmen mit dickerem Polster, muss man auch im Sommer keine Schweißflüsse aus dem Stirnpolster befürchten, welche auf der Brille landen und die Sicht beeinträchtigen.
Im Dauertest zeigte der Scott Argo Plus Helm eine angenehme Belüftung. Auch an langen Anstiegen wurde unser Tester von übermäßiger Schweißentwicklung verschont.
Scott bewirbt den Argo Plus Helm mit der Aufbewahrungsmöglichkeit für eine Brille auf der Rückseite. Die einzige Möglichkeit, diese dort zu verstauen, ist allerdings umgedreht. Dazu muss die Brille gedreht und mit den Bügeln in die Öffnungen an der Helmrückseite bugsiert werden. In einem Rutsch ist das während der Fahrt fast unmöglich. Das Einsetzen gelingt nur entweder beidhändig oder man setzt erst einen Bügel ein, wechselt die Hand und schiebt dann den anderen Bügel in die Öffnung. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass die Brille herausfällt.
Test-Fazit zum Scott Argo Plus Helm: Scott hat mit dem Argo Plus einen Helm für Trailbiker im Programm, welcher vor allem durch sein geringes Gewicht und eine gute Belüftung punkten kann. Das sehr dünne Polster eignet sich für Fahrten bis zu vier Stunden Fahrzeit und damit für die meisten Mountainbike-Touren problemlos. Schutz und Dauerhaltbarkeit geben keinen Grund zum Tadel.
Uvex Sportstyle 231 Shield-Brille im Dauertest
Als Uvex Sportstyle 231-Set kommt die XXL MTB-Brille von Uvex Cycling in einer Aufbewahrungsbox und mit klarer Wechselscheibe - gut für Wintertage mit wenig Licht oder Touren im dichten Wald. Doch auch die dunklen Gläser funktionieren bei wechselnden Lichtverhältnissen gut. Die Scheibe ist groß, schafft ein weites Sichtfeld, verleiht jedoch nicht den 90er-Jahre-Skibrillen-Look mancher Mitbewerber.
Mit der Hand lassen sich Nasenpads und Bügel leicht verformen, um die Passform der Brille zu individualisieren. Zusammen mit dem geringen Gewicht trägt sich die Uvex Sportstyle 231 angenehm unauffällig.
Auch in schweißtreibenden Anstiegen bleibt die Uvex Sportstyle 231 Brille lange beschlagsfrei. Die gezackten Aussparungen an den äußersten Enden der Scheibe sorgen für einen guten Luftaustausch zwischen vor und hinter der Brille, ohne dass ein Zug die Augen stören würde. Nur an sehr kalten Wintertagen, wenn der Temperaturunterschied zwischen schwitzendem Biker und eisiger Luft zu groß ist, läuft die Scheibe an. Dann empfiehlt es sich, sie für die Auffahrt abzusetzen.
Auch auf schnellen Abfahrten bis 70 Kilometer pro Stunde konnten wir die moderne, große Uvex Bike-Brille testen. Dabei schützt sie zuverlässig vor Fahrtwind und anderen bösen Überraschungen.
Test-Fazit Uvex Sportstyle 231 Shield-Brille: Mit der Uvex Shield-Brille im Sportstyle 231 Set bekommen Biker eine leichte und zuverlässige Brille zum fairen Preis. Das Sichtfeld ist groß und die individuelle Anpassung simpel. Die Handhabung beim Wechsel der Gläser geht nicht ganz so leicht von der Hand, wie bei der Konkurrenz, dafür machen die verschiedenen Scheiben die Uvex Shield zu einem treuen Begleiter über alle Jahreszeiten hinweg. Im Dauertest ergab sich kein Anlass zur Beanstandung der Haltbarkeit.
Weitere Fahrradbrillen im Test
Im Folgenden werden weitere Fahrradbrillen und ihre Eigenschaften vorgestellt:
- Julbo Rush Reactiv Performance 1-3: Bietet guten Sitz und Windschutz, kontraststeigernde Gläser, die auch im Wald nicht zu dunkel werden.
- Sweet Protection Ronin Rig Photochromic: Sehr helles Glas mit breitem Tönungsbereich, großes Sichtfeld und starker Schutz vor Fahrtwind.
- POC Elicit Toric EF Pro Team Ed.: Ultraleichte, rahmenlose Brille mit hervorragender optischer Qualität und sicherem Sitz.
- 100% S2 Smoke: Sicherer Sitz und angenehm gummierte Auflage, großes Sichtfeld und guter Kratzschutz.
- Oakley Encoder Prizm: Exzellente Passform und sehr fester Sitz, farbneutrales Prizm Glas verstärkt Kontraste angenehm.
- Scott Pro Shield: Sehr gute Passform und stabiler Sitz, großes Sichtfeld und hervorragender Windschutz.
- 100% Speedcraft SL Hiper Mirror: Erstklassiges Glas, effektive Belüftung und sicherer Sitz.
- Alpina Bonfire Mag Q+: Schneller, magnetischer Glaswechsel, stabiler und leichter Rahmen sowie sicherer Sitz.
Kriterien für die Auswahl der perfekten Fahrradbrille
Eine gute Fahrradbrille schützt nicht nur die Augen, sondern verbessert auch den Komfort und die Sicht beim Fahren. Die Brille sollte rutschfest sitzen, nicht drücken und auch bei Bewegung oder Schweiß stabil bleiben. Gummierte Bügel und verstellbare Nasenpads können den Tragekomfort erhöhen und sorgen für einen sicheren Halt, besonders bei sportlicher Fahrweise.
VLT-Wert und Lichtschutz
Der VLT-Wert („Visible Light Transmission“) gibt an, wie viel sichtbares Licht durch die Gläser gelangt. Je niedriger der Wert, desto dunkler die Tönung. Für bewölktes Wetter oder Dämmerung sind höhere VLT-Werte besser geeignet.
Glasarten
Fahrradbrillen unterscheiden sich nicht nur in der Tönung, sondern auch in der Form und Beschaffenheit ihrer Gläser. Sphärische Gläser sind nach außen gewölbt und ahmen die Kugelform des Auges nach. Wechselgläser bieten Flexibilität bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen.
Photochrome Gläser
Wenn Dir das manuelle Wechseln der Gläser zu aufwendig ist, oder Du schnelle Wechsel zwischen hellen und dunklen Passagen auf Deinen Touren hast, dann sind photochrome bzw. selbsttönende Gläser genau das Richtige für Dich. Selbsttönende Gläser passen sich automatisch an die Umgebung an und sind somit für Touren mit Sonne und Schatten oder lange Tagestouren von Dämmerung bis Mittagssonne gut geeignet.
Einsatzzweck
Überlege Dir, wo und wie Du die Brille einsetzen möchtest: Für Rennradfahrer sind leichte, aerodynamische Modelle mit großem Sichtfeld gut geeignet. Mountainbiker profitieren von robusten Gläsern und guter Rundumsicht. Für Alltagsradler oder Pendler sind Komfort und Vielseitigkeit entscheidend.
Achte beim Kauf von Fahrradbrillen auf Angaben zu VLT-Wert, Lichtschutzkategorie, Glaseigenschaften und Ausstattung.
Zusammenfassung der Testergebnisse
Hier ist eine Zusammenfassung der Testergebnisse der verschiedenen Brillen:
| Brille | Testurteil | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Evil Eye E-sense Next | Sehr gut | Sehr angenehme Reaktionsgeschwindigkeit der Photochromie, hohe Einstellbarkeit |
| Out Of Bot2+ | Gut | Flexibel anpassbare Bügelenden, schnelle Reaktion auf Lichteinfall |
| React Optray Ruby | Gut | Schnelle Reaktion, super Schutz vor Blendung |
| 100% S3 | Sehr gut | Großes Sichtfeld, inklusive klarer Wechselscheibe |
| Alpina Sonic HR V | Gut | Ausreichend schnelle Tönung, die das Auge zuverlässig abdunkelt |
| Bliz P001 | Sehr gut | Günstige Bike-Brille, hochkomfortabel und rutschfest |
| Julbo Intensity | Sehr gut | Superleicht, störungsfreies Sichtfeld |
| Oakley Velo Kato | Sehr gut | Exzellenter Tragekomfort, Nasenpads in zwei Stärken |
| Pit Viper The Midnight Try-Hard | Sehr gut | Perfekter Schutz, große Scheibe mit perfekter Krümmung |
| Poc Elicit Toric | Sehr gut | Sehr leicht, hoher Tragekomfort dank einstellbarer Pads |
| Rudy Project Astral Sphere | Sehr gut | Störungsfreies Sichtfeld, photochromatische Scheibe |
| Scott Stride | Gut | Angenehm getönte Scheibe, super Halt |
| Smith Defy | Gut | Starke Kontraste, Wechselscheibe |
| Swisseye Racer | Sehr gut | Ideal einstellbar, rutschfest |
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