Elffach am Reiserenner? Keine besonderen Vorkommnisse. Damit wäre mit drei Wörtern hinreichend beschrieben, wie sich Shimanos nun nicht mehr ganz taufrische 105er-Kompaktschaltgruppe mit elf Ritzeln und hydraulischer Scheibenbremse im Dauertest schlug: 3.000 Fahrkilometer auf Radreisen und Alltagsfahrten zwischen Nordsee und dem Golf von Biskaya, dazu ein paar Ausflüge bei Matschwetter ins Gelände.
Die 105 verrichtete ihre Arbeit stets unauffällig und zuverlässig - so wie man das schon von den Vorgängermodellen gewohnt war. Alles im grünen Bereich also. Aber geht es noch etwas genauer? Wir haben die Schaltung in unterschiedlichsten Fahrsituationen ausprobiert und uns ausführlich angeschaut, ob die die 2x11fach-Kombination nicht nur am Pendlerrad oder am Crosser, sondern auch auf langen Radreisen mit Gepäck durchs Gebirge überhaupt Sinn macht.
Weitere wichtige Frage war: Wie schlägt sich die hydraulische Discbremse auf langen Touren, insbesondere auf Abfahrten in den Bergen? Und wir wollten wissen, ob die 105-Gruppe auch dauerhaft so gut funktioniert wie auf den ersten 500 Kilometern. Montiert wurde die Gruppe (50/34 vorne und 11-32 Ritzel) an ein Poison Cyclocross-Rahmen aus Stahl - so konnten wir je nach Bedarf Gepäckträger und Lowrider an- und abschrauben, um mal mit Packtaschen zu fahren, mal im leichten Setup eine Crosstour durchs Gelände zu unternehmen.
Um die Wartung unkompliziert zu halten, legten wir Wert auf eine klassische, außenliegende Zugverlegung. Die korrekte Montage und Einstellung von Bremsen, Bremsleitungen und Bremsschalthebeln verlief unproblematisch - wer einmal eine Discbremse am MTB montiert hat, sollte keine Probleme haben, allerdings mussten wir beim Entlüften etwas Geduld aufbringen, bis sich ein annehmbarer Druckpunkt einstellte. Dank der breiter abgestuften Ritzelpakete lassen sich rein rechnerisch auch mit 2×11-fach komfortable, bergtaugliche Schaltumfänge erreichen: 428 Prozent ermöglichen auch Hochgebirgstouren, allerdings nicht mit schwerem Gepäck.
Genau dies bestätigte sich auch unterwegs: Wir waren nie mit mehr als 12 Kilo Zuladung unterwegs, Touren auf die höchsten Gipfel der Vogesen und des Schwarzwalds waren mit der zur Verfügung stehenden Übersetzung kein Problem. Erwartungsgemäß stießen wir an längeren sehr steilen Stücken an Grenzen, in seltenen Ausnahmefällen (steilen Stichen) haben wir uns eine Dreifachkurbel gewünscht. Gegenüber dem 2x10fach-Vergleichsrad machten sich die feineren Abstufungen der Ritzel sehr positiv bemerkbar, zudem waren die Schaltvorgänge der neuen 105 über den gesamten Bereich präziser und vor allem leichtgängiger als die der Vorgängergeneration.
Von der Top-Gruppe Dura-Ace hat der neue 105-Umwerfer den längeren Hebelarm übernommen, auch hier fällt der etwas geringere Kraftaufwand beim Schalten auf. Gegenüber einem Dreifachantrieb ist das deutlich niedrigere Gewicht ein Pluspunkt. Sowohl 2x10fach als auch 2x11fach schalteten trotz minimaler Pflege und Wartung über die gesamte Zeit perfekt, die Gänge rasten auch nach 3000 km noch präzise ein. Die Schaltvorgänge der 11fach-Gruppe sind aber deutlich leichtgängiger und einen Tick präziser. Ritzelpaket: Enger abgestufte Gänge sind der Vorteil gegenüber dem 10-fach-Ensemble, das wir ebenfalls testeten.
Die Bremsschalthebel und hydraulischen Scheibenbremsen ermöglichen es, die vielfältigen Griffpositionen des Rennlenkers sowie den Schaltkomfort von STI-Hebeln mit überragender Bremskraft hydraulischer Discbremsen zu kombinieren. Die STI-Hebel ST-RS505 wirken zwar aufgrund des integrierten Mineralöl-Reservoirs größer als ihre Pendants für mechanische Bremsen, manche empfinden sie sogar als klobig. In Wahrheit zeichnen sie sich aber durch viel kompaktere Abmessungen aus, dank eines um mehr als 2,5 Zentimeter geringeren Umfangs als die Vorgänger greift man deutlich entspannter und kontrollierter.
Das noch oben ragende Reservoir ermöglicht sogar eine weitere Griffposition auf den Höckern. Die um 10 mm in der Griffweite einstellbaren Hebel lassen zudem eine individuelle Einstellung und damit auch für kleinere Hände ein besseres Handling zu. Am Bremsverhalten gab es nichts zu beanstanden: Die Bremsen haben stets zuverlässig und punktgenau zugepackt - sowohl in den Bergen als auch im Stadtverkehr und im Gelände sowie bei sämtlichen Witterungsbedingungen. Und zwar ohne nerviges Stottern noch Bremsscheibenschleifen.
Insbesondere bei langen Bergabfahrten zeigte sich keinerlei Verlust der Bremskraft, die gerippten Bremsbeläge in Kombination mit den Ice-Tech-Bremsscheiben scheinen die beim Bremsen entstehende Wärme - jedenfalls in unseren Testsituationen - stets ausreichend effizient abzuführen. Zusatzbremsshebel gibt es für hydraulische Scheibenbremsanlagen nicht. Die Lager des zur Gruppe gehörenden Hollowtech II Tretlagers liefen auch nach 3000 Kilometern und diversen Schlamm- und Schlechtwetterfahrten noch sauber und ohne Spiel.
Ein Kettenwechsel war nach der im Testzeitraum zurückgelegten Distanz gerade noch nicht nötig. Ritzel und Kettenblätter zeigten keinen nennenswerten Verschleiß. Die Schaltzüge blieben leichtgängig. Das hydraulische System der Scheibenbremsen musste nicht gewartet/entlüftet werden. Die Bremsscheiben neigten bei Nässe zum Quietschen. Die Shimano 105-Gruppe der aktuellen Generation sorgte für entspanntes Reisen.
Für schnelle Reiseradler, das Stadtrad oder einen Crosser ist unser Fazit klar: Ja, elf gewinnt. Einem ähnlichen Verschleiß wie die alte 2x10fach-Gruppe stehen ein breiteres Gangspektrum, besserer Ergonomie und smartes Schaltverhalten gegenüber. Das macht Shimanos robustes und langlebiges Arbeitstier auch in der 2x11fach-Variante für sportliche Bergradreisen mit einem Randonneur interessant.
Eine 2x11fach-Komplettgruppe mit Dual-Pivot Rennrad-Felgenbremsen ist bereits für etwa 400 Euro zu haben. Die Komplettgruppe mit hydraulischen Bremsen und passenden STI-Hebeln kostet im Handel ca.
| Komponente | Preis (ca.) |
|---|---|
| Schalt-/Bremshebel-Paar ST-RS505 | [Preis] |
| Bremsscheiben SM-RT86 | [Preis] |
| Schaltwerk RD-5800 | [Preis] |
| Umwerfer FD-5800 | [Preis] |
| Innenlager BB-R60 | [Preis] |
| Kurbelgarnitur FC-5800 | [Preis] |
| Gesamt | [Preis] |
Zahnkranz 10-FachMTB, Trekkingrad, Rennrad: Zahnkränze mit 10 Ritzeln10-fach Zahnkränze zeichnen sich durch 10 Ritzel aus, um eine möglichst hohe Ganganzahl und damit ein größeres Spektrum an Gängen zu fahren. Diese werden für Mountain und Trekkingbikes sowie für Rennräder, Cyclocrosser und Fitnessbikes mit Kettenschaltung angeboten.
Zahnkränze für MTB's haben dabei größere Abstufungen der Zahnanzahl zwischen den einzelnen Ritzeln gegenüber denen für Rennräder. Durch die größeren Ritzel wird ermöglicht steilere Anstiege mit weniger Kraftaufwand zu fahren.
Vergleich mit anderen Rennrad-Schaltgruppen
Das Thema „Die Wahl der richtigen Gruppe für ein Rennrad“ lässt niemanden kalt. Am Marktführer Shimano führt ohnehin kein Weg vorbei. Der Komponentenriese aus Japan ist mit gleich drei Gruppen im Testfeld vertreten: der elektronischen Ultegra Di2 und den beiden mechanischen Top-Gruppen Dura Ace und Ultegra. Srams Force 22 ist das Pendant zu Shimanos Ultegra 6800. Beide Gruppen übernehmen einige der Funktionen der Top-Gruppen von Srams Red und Shimanos Dura Ace 9000, jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis.
Grundsätzlich ist die Gruppe farblich in schwarz-grau mit weißen Details sehr dezent gehalten. Hierdurch passt sie sich jeder Farbkombination der übrigen Bauteile und des Rahmens an. Der Anbau der Gruppe an den Testrahmen gestaltete sich leicht, bis auf die Einstellung des Umwerfers. Ausgestattet mit der YAW-Technologie, welche mit der Sram Red 2012 eingeführt wurde, schwenkt der Umwerfer nicht wie bislang gewohnt von links nach rechts und wechselt die Kette zwischen den Kettenblättern.
Mit der Force 22 bekommt nun auch das Force-Ensemble die neue Form der Bremshebel, welche ergonomische Vorteile gegenüber den Vorgängern aufweisen. So sind gerade die Bremsgriffgummis durch die eingelassenen Konturen griffiger. Auch fällt die Bedienung aus dem Unterlenker dank längerer Schalt- und Bremshebel deutlich leichter. Dieser lässt sich nicht nur kostengünstig auswechseln gegen einen anderen Lochkreis (110 und 130 Millimeter), sondern lässt auch die einfache Montage einer Powermeter-Einheit verschiedener Anbieter zu.
Ein Blick aufs Rad des Ahnungslosen offenbart dann meistens eine Shimano Ultegra. Sie ist der Bestseller unter den Rennradgruppen. Keine Gruppe wandert so oft über die Ladentheke wie die Ultegra. Sei es am Komplettrad oder als Zubehörteil, der Name Ultegra steht für Preis-Leistung - und für eine große Stückzahl. Im edlen eisgrauen Finish kommt die Ultegra daher und passt optisch sowohl zu Top-Carbonrahmen als auch zu Einsteigermodellen aus Alu.
Vielseitigkeit ist hier das Zauberwort, damit besticht Shimanos Topseller. Ein Schaltwerk mit langem Käfig erlaubt sogar diese Bergübersetzung. Dazwischen gibt es noch eine Abstufung mit 52/36 Zähnen, die ebenso auf die Vier-Arm-Kurbel montiert werden kann, da Shimano für alle Abstufungen denselben Lochkreisdurchmesser verwendet. Die Vielseitigkeit der Shimano Kurbel setzt sich beim Innenlager fort. Da Shimano nach wie vor keine BB30 Kurbeln anbietet und bei der breiten Bauweise mit 24-Millimeter-Achse bleibt, passen Shimano-Kurbeln in jeden Rahmen.
Vom Fahrgefühl steht die Ultegra der ungleich teureren Dura Ace in nichts nach. Noch nie zuvor war das Ultegra Ensemble funktionell so nah an der Topgruppe Dura Ace wie in der aktuellen Generation. Leise Laufgeräusche des Antriebsstrangs, weiche Schaltvorgänge, beschichtete Züge - was früher noch der Topgruppe vorbehalten war, bekommt der preisbewusste Radfahrer nun auch bei der Ultegra serviert.
Die Ergonomie der Griffhöcker wurde im Vergleich zu den klobigen alten 10-fach-Modellen deutlich verbessert, wenngleich kein so schlanker Hebel wie bei der Di2 erreicht werden konnte. Bei Wartung und Pflege ist die Ultegra sehr sparsam und beansprucht wenig Zeit. Einmal eingestellt surrte die Kette ohne Nachjustieren bis zum Austausch nach 5.500 Kilometern. Gerade bei Hobbyfahrern mit wenig Freizeit ein großes Plus. Einziger Wermutstropfen bleibt das hohe Gewicht der Gruppe.
Die Shimano Ultegra Di2 6870 begeistert mit einer tollen Schaltperformance unter allen Bedingungen. Funktional und ergonomisch steht sie der elektronischen Top-Gruppe Dura Ace Di2 9070 in nichts nach. Die Ultegra 6870 ist leichter als ihr Vorgänger, die Ultegra 6770 und das, obwohl aus der 10-fach eine 11-fach Gruppe wurde. Das Gewicht ließ sich vor allen Dingen an Schaltwerk und Umwerfer einsparen, welche nun optisch nicht mehr so massiv wirken wie zuvor.
Unser Eindruck: Die neuen Hebel lassen nun in jeglicher Griffposition eine perfekte Bedienung zu. Auch wurden die Oberflächen der beiden Schalttasten kontrastreicher gestaltet, so dass man noch einfacher fühlt, auf welcher Taste der Finger ruht. Auch wenn die Tasten etwas größer ausfallen als in der Vorversion, braucht es dennoch ein wenig Gewöhnung, um auch in stressigen Rennsitiuationen den gewünschten Schaltvorgang einzuleiten.
Die Montage der Gruppe ist im Grundsatz kinderleicht. Stecker und Kabel zusammenstecken und „smmmt“ (elektronisches Surren)- die Schaltung funktioniert. Wenn da nicht das Kabelverlegen wäre! In allen Di2-fähigen Rahmen verlaufen die Kabel innenverlegt, was schlussendlich zu einem „cleanen“ Bike verhilft - erst recht mit dem integrierten Di2-Akku in der Sattelstütze.
Dennoch kann das Verlegen der Kabel zu einer Geduldsprobe werden, wenn die Öffnung für den Zugang zu den einzelnen Rohren klein ausfällt. Apropros Akku: Dieser „hält“ rund 5.500 Kilometer - und auch unter widrigsten Bedingungen. Während der Umwerfer seine Arbeit einstellt, hebt sich die Di2 genügend Strom auf, um am Schaltwerk weiterhin mehrere Schaltvorgänge vornehmen zu können, bis letztlich auch das Schaltwerk komplett seinen Dienst einstellt.
Die Elektroversion der Gruppe ist ebenso wie die mechanische von der Wertigkeit und Performance her zwischen der Athena und der Record angesiedelt. Die Montage gestaltete sich nicht zu kompliziert, nahm jedoch auch eine gewisse Zeit in Anspruch. In der Power Unit, wie Campa den EPS-Akku nennt, ist mehr als die Batterie enthalten. Im Inneren befindet sich die gesamte Elektronik des Antriebssystems. Die zylindrische Form ist aerodynamisch günstig, weshalb der Akku auch gut am Rahmen montiert werden kann. Das Gehäuse ist ultraschallgeschweißt, was für eine 100-prozentige Wasserdichtigkeit sorgt.
Im Praxistest fiel sofort die traditionelle Stärke von Campagnolo auf: die Ergonomie. Die Bremsschalthebel sind recht schmal und kompakt und liegen so optimal in der Hand. Der Druckpunkt bei den Schaltvorgängen ist definiert und klar fühlbar. Auch die Rückmeldungen der Bremsen beim Betätigen gefiel unseren Testern dauerhaft. Die Chorus-EPS-Gruppe liegt zudem auch in Sachen Verschleiß im grünen Bereich. Die Elektromotoren in Umwerfer und Schaltung sorgten dank ihres hohen Drehmoments für saubere Gangwechsel unter Belastung.
Die Montage ist schnell gemacht, jetzt wo man bereits mit der YAW-Technologie des Umwerfers vertraut ist (Siehe Sram Force 22 Abschnitt). Im Test waren wir von der Bremsperformance auf Zipp 404 Firestrike Clincher Felgen überzeugt. Im Trockenen und selbst im Nassen war die Bremsperformance sehr zufriedenstellend und bestens dosierbar. Hierzu tragen jedoch auch die ergonomisch verbesserten Bremshebel bei, welche durch ein konturiertes Bremsgriffgummi fester in der Hand liegen und durch den längeren Hebel mehr Kraft übertragen können.
Doch nicht nur das Bremsverhalten konnten verbessert werden, gerade das Schalten ist durch den längeren Schalthebel leichter geworden. So braucht es zwar nicht mehr Schaltweg für den Vorgang, jedoch verlangt der Hebel kaum Kraftaufwand, um den Schaltvorgang auszulösen. Die YAW-Technologie des Umwerfers eliminiert jedes Bedürfnis, den Umwerfer nachjustieren zu müssen, um ein Schleifen der Kette am Umwerfer zu verhindern.
Wie auch bei anderen Gruppen von Sram sorgt auch bei der Red 22 die neue Technologie dafür, dass auf jedem der beiden Kettenblätter alle elf Gänge des Ritzelpakets gefahren werden können. Die neue XG-Kassette ist leichter und vor allen Dingen leiser als das Vorgängermodell. Die bis auf das kleinste Ritzel aus einem Stück gefräste Kassette erzeugt natürlich durch ihren Hohlkörper einen höheren Geräuschpegel als normale Kassetten aus einzelnen Ritzeln.
Um dies abzumildern, hat die Sram XG Kassette nun zwischen den Gängen Elastomer-Ringe, welche die Geräuschkulisse nahezu eliminieren. Umso erstaunlicher ist es, dass einige Weltklasse Athleten die günstigere mechanische Dura Ace der elektronischen Dura Ace Di2 vorziehen. Nur am Zeitfahrrad setzen beide auf das elektronische Ensemble, am Straßenrad wechseln die Topstars ihre Gänge weiterhin mechanisch.
Nur bei Schaltwerk und Umwerfer wäre das Upgrade zur Di2 möglich, die übrigen Teile sind identisch und dementsprechend die Speerspitze der Shimano Road Gruppen. Edles Schwarz und auf Hochglanz polierte Oberflächen wechseln sich ab, ergänzt durch einen Hauch Carbon an Schaltwerkskäfig und Bremshebeln. Bei der Kurbelgarnitur setzt Shimano weiterhin auf Aluminium, wodurch die Dura Ace die steifste Kurbel im Testfeld bleibt.
Im Vergleich zur Vorgängerversion konnte durch die Vier-Arm-Bauweise Gewicht eingespart werden. Vom Gesamtgewicht der Sram Red ist die Dura Ace dennoch weit entfernt. Weiteres Gewichtstuning betreibt Shimano bei der Kassette, die aus sechs Titan- und fünf Stahlritzeln zusammengesetzt wird.
Shimano bietet dem Hobbyschrauber eine Gruppe, die sich auch von weniger geübten Mechanikern schnell und präzise einstellen lässt. Die mitgelieferten, beschichteten Schalt- und Bremszüge senken die Bedienkräfte auf ein Minimum und sorgen für butterweiche und präzise Gangwechsel - ohnehin schon immer ein Markenzeichen von Shimano. Der Druckpunkt der Bremsen ist deutlich definiert, im Vergleich zur Konkurrenz fehlt es ab und an etwas an absoluter Bremskraft.
Bei Dosierbarkeit und Nassbremsverhalten hat die Dura Ace die Nase jedoch weit vorn und bringt auch schwere Fahrer sicher zum Stillstand. Erfreulich ist der geringe Verschleiß. - Sofern alle Gruppen korrekt montiert und eingestellt sind, funktioniert jede über tausende Kilometer komplett problemfrei und wartungsarm.
- Die Haptik der Brems-Schalthebel ist Geschmackssache. Bei Sram kann man sich eher einmal verschalten.
- Für unsere Tester lagen bei der Ergonomie der Griffe die Chorus EPS und die Shimano Di2 vorne.
- Von der reinen Bremspower lagen die Sram- einen Hauch vor den Shimano-Bremsen. Diese zeigten aber die besten Allroundeigenschaften, denn sie lagen bei Dosierbarkeit und Nassbremsverhalte vorne. Wobei sich alle getesteten Gruppen auf hohem Niveau bewegten.
- Bei den Umwerfen zeigte die neue Sram-YAW-Technik, was sie kann.
- Die Sram Red 22 war klar die leichteste Gruppe im Test.
- Die mechanische Ultegra-Gruppe bietet eine Top-Funktion und Qualität, sie liegt beim Preis-Leistungs-Verhältnis vorne.
Die Kassette ist das Herzstück Deiner Kettenschaltung am Fahrrad. Über ihre Ritzel lässt Du Deine Kette wandern, wenn Du schaltest. Hauptsächlich wirst Du eine neue Kassette brauchen, weil Deine alte Kassette verschlissen ist; Du musst von Zeit zu Zeit den alten Zahnkranz gegen einen neuen ersetzen.
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