Shimano 200 mm Bremsscheibe Test: Maximale Verzögerung und Kontrolle auf dem Trail

Noch nie hatten es Bremsen so schwer wie heute. Dank E-Mountainbikes fahren wir weiter, schneller und länger. Entscheidend für die Sicherheit und das eigene Selbstvertrauen im anspruchsvollen Terrain ist eine gute Bremse. Jedes Jahr werden die Trails, die wir fahren, etwas härter, die Reifen bissiger und wir immer schneller.

Egal ob man nach neuen Bestzeiten bergab sucht oder sich einfach nur sicherer fühlen möchte, die Anforderungen an eine gute Scheibenbremse sind immer dieselben. Sie muss kraftvoll sein, sich gut dosieren lassen, zuverlässig funktionieren, einfach zu warten und im Idealfall auch noch günstig sein.

Die Herausforderungen an moderne Scheibenbremsen

Fakt ist: Bikes werden immer potenter, die Strecken härter und wir schneller - da müssen auch die Bremsen mithalten. Wer richtig schnell sein will, muss auch schnell langsam werden können. In Erzählungen spielen immer nur die schnellste Zeit und das krasseste Tempo eine Rolle. Aber um dahin zu kommen, muss man auch genauso hart wieder verzögern können.

Starke Bremsen helfen, maximale Verzögerung auf den Boden zu bringen und die Kontrolle auf immer anspruchsvolleren Strecken zu behalten. Aber nicht nur für Racer und Sekundenjäger ist eine starke Bremse, die wenig Fingerkraft erfordert, wichtig. Gerade Einsteiger tendieren dazu, mehr auf der Bremse zu hängen - das geht nicht nur aufs Material, sondern auch auf die Unterarme. Wer viel Kraft zum Bremsen braucht, kriegt schnell Arm-Pump. Das kostet Sicherheit und zwingt euch dazu, langsamer zu werden oder sogar stehen zu bleiben, während eure Kumpels davon ziehen - mies.

Die Lösung dafür lautet starke Bremsen, die dennoch gut zu dosieren sind. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Keine Sorge, es gibt sie. Doch was zeichnet die beste MTB-Scheibenbremse eigentlich aus? Sie muss zuverlässig, einfach zu warten, leicht und am besten auch noch erschwinglich sein. Reine Power hilft nicht, solange sie nicht fein dosierbar ist.

Testverfahren: Labor und Trail

Auf dem Trail ist es nicht möglich, die kraftvollen Bremsen konstant an ihrem Limit zu vergleichen. Der rutschige Untergrund, die Wetterbedingungen und endlose Lines machen einem einen Strich durch die Rechnung. Deshalb haben wir alle Bremsen zwei Tage lang auf dem computergesteuerten Prüfstand gequält. Der typisch metallisch-verbrannte Geruch, den man von Passtraßen kennt, lag in der Luft und jeder noch so kleine Parameter wurde mit enormer Genauigkeit aufgezeichnet.

Jede Bremse wurde derselben erbarmungslosen Prozedur unterzogen. Die Bremsen wurden in Kombination mit den 180er-Bremsscheiben der jeweiligen Marke zunächst 80 Mal mit einer heftigen Bremsung bei 100 kg simuliertem Fahrergewicht eingebremst. Wenn sie eingebremst waren und keine Änderungen der Bremskraft mehr festgestellt werden konnte, begann der eigentliche Test. Er bestand aus 20 kraftvollen Bremsungen von 35 auf 15 km/h und 20 Wiederholungen von 35 auf 0 km/h sowie dem Härtetest: 10 wiederholte Bremsungen von 45 auf 0 km/h.

Zahlenwerte aus dem Labor sind das eine, die Welt da draußen ist das andere. Auf dem Trail haben wir alle Bremsen unter Realbedingungen getestet. Regen, Schlamm, aber auch Ermüdung und Angst sind Größen, die man nicht im Labor testen kann. Die Daten aus dem Messstand geben zwar gute Anhaltspunkte, sind aber nur ein Teil der Wahrheit. Eine sehr starke, aber schwer dosierbare Bremse zu benutzen, ist wie mit einem 1.000-PS-Wagen ohne ESP über Schotterpisten zu heizen.

Vier Monate lang haben unsere Tester die Bremsen mit 200/200er-Scheiben und einer einheitlichen MAXXIS Minion DHF/DHR II-Reifenkombination über Tausende Trailkilometer getestet. Kraft ist wichtig, aber das Wichtigste ist, wie sie sich auf dem Trail kontrollieren lässt. Die Herausforderungen einer Scheibenbremse haben sich weiterentwickelt und neue Akteure haben den Status quo aufgebrochen.

Wichtige Erkenntnisse aus dem Test

  1. Leichtbau vs. Performance: Gewicht zu sparen ergibt bei einem klassischen Mountainbike Sinn, aber bei einem E-Mountainbike würden wir keine Kompromisse eingehen. Wir würden niemals Bremsperformance für Gewichtsersparnis opfern und es ist an der Zeit, starke Bremsen auch jenseits von Downhillbikes einzusetzen.
  2. Upgrade auf 200er-Scheiben: Das Upgrade von 180er auf 200er-Bremsscheiben verringerte in unserem Labortest nicht nur die Bremszeit um durchschnittlich 18 %, man brauchte auch weniger Kraft, sodass die Arme weniger schnell zu machen und ermüden. Außerdem wird die Dosierbarkeit besser. Wenn man mit einer Bremse Probleme hat und mit 180er-Scheiben fährt, wird man mit einer größeren Scheibe eine Verbesserung feststellen.
  3. Bremsbeläge: Egal wie gut die Hebel sind, egal wie groß die Kolben, am Ende sind es die Beläge, die die ganze Kraft übertragen. Gute Bremsbeläge sind der ausschlaggebende Punkt für kraftvolles Abbremsen. Gesinterte Beläge sorgen mit ihrem metallischen Grundmaterial für maximale Performance auf langen Abfahrten, während organische Beläge sehr viel Biss bieten. Auch die Angebote von Fremdherstellern sollte man in Betracht ziehen: In unseren Tests lieferte die SRAM CODE R mit Trickstuff Power+ Belägen im Schnitt 20 % mehr Bremsmoment und um 18 % bessere Bremszeiten.
  4. Korrektes Einbremsen: Das korrekte Einbremsen macht einen großen Unterschied. Anfangs wiederholte Bremsungen hinterlassen eine dünne Schicht Bremsbelag auf der Scheibe und sorgen für maximale Reibung und Performance. Auf dem Prüfstand haben wir die Beläge mit einem zwei Mal durchgeführten Set von 20 Wiederholungen von einsekündigen Bremsungen von 15 km/h und anschließend 20 Wiederholungen von zweisekündigen Bremsungen von 15 km/h eingebremst.
  5. Bremsflüssigkeit: Mineralöl und DOT haben ähnliche Siedepunkte, aber während Mineralöl relativ harmlos und unkompliziert ist, nimmt DOT nicht nur Feuchtigkeit aus der Umgebung auf und kann so theoretisch an Performance verlieren, es ist auch noch giftig und korrosiv. Ein paar Spritzer reichen, um den Lack deines Bikes zu beschädigen, und in der Umwelt und auf der Haut richtet es auch Schäden an. Wenn eine Bremse auf DOT ausgelegt ist, kann man es leider nicht einfach durch Mineralöl ersetzen, das würde die Dichtungen zerstören.

Auswertung der Bremsleistung

Die Bremsen sind unglaublich kraftvoll: Wenn nur ausreichend Kraft auf den Hebel wirkt, könnte jede von ihnen mehr Power entwickeln, als je auf einen MTB-Reifen übertragen werden kann. Die Absolutwerte aus dem Labor sagen nicht aus, wenn man sie nicht auf den einzelnen Finger bezieht, der die Bremse betätigt. Nach einem ausführlichen Optimierungsprozess kamen wir zu dem Verfahren, den Bremshebel analog zur Kraft eines menschlichen Fingers mit 40 N, also in etwa 4 kg, zu belasten. Bei allen Hebeln haben wir den Druckpunkt möglichst weit nach außen gestellt. Das gab uns ein realistisches Ergebnis, wie viel Power eine Bremse bei einem kraftvollen Fingerzug wirklich entwickelt.

Bremsen zu vergleichen kann ja nicht so schwer sein - mehr Bremskraft bedeutet bessere Performance, oder? Ganz so einfach ist es leider nicht. Bei der Auswertung der Graphen des Bremsvorgangs haben wir gesehen, dass das Material der Beläge relevanter ist als die eigentliche Kraft. Einige Bremsen wiesen zunächst hohe Bremsmomente auf, aber nach einer Sekunde fiel die Leistung dramatisch ab, weil sich die Beläge erhitzt hatten. Die besten Bremsen sind in der Lage, ein konstantes Bremsmoment zu liefern, was zu einer schnellen Bremsung führt.

Vergleich verschiedener Bremsenmodelle

Im Testfeld hatten wir sowohl Budget-Bremsen, die üblichen Verdächtigen, die sich an den meisten Serien-Bikes finden, als auch echte Boutique-Bremsen, die eurem Kontostand alles abverlangen. Was alle Scheibenbremsen gemeinsam haben? Vier Bremskolben und eine hydraulische Betätigung - also mit einer Flüssigkeit. Das Testfeld bewegt sich preislich zwischen erschwinglichen 240 und stolzen 1.300 €, wobei sich das Gros der Teilnehmer zwischen 400 und 700 € einpendelt. Die Preise haben wir jeweils als unverbindliche Preisempfehlung im Set, also 2 Bremsen, aber ohne Bremsscheiben verglichen. In der Realität liegen einige Bremsen natürlich auch im Set und auf dem freien Markt deutlich unter UVP. Shimano-Bremsen, die seit langem unverändert auf dem Markt sind, bekommt man beispielsweise fast um die Hälfte der UVP.

Das Gewicht der Bremsen unterscheidet sich dabei nur marginal. Gerade einmal 180 g liegen zwischen der leichtesten und der schwersten Bremse im Test: Hayes Dominion T4 als leichteste mit 530 g und SRAM MAVEN Ultimate als die schwerste mit 710 g. Das Bremsmedium - also die Flüssigkeit, die die Power vom Hebel zum Bremssattel am Rad überträgt - variiert nur zwischen mineralischem Öl oder DOT-Bremsflüssigkeit. Letztere kommt ursprünglich aus dem Kfz-Bereich, aber dazu später mehr. Ebenfalls nur diametral sind die Unterschiede bei den Bremsbelägen, die entweder metallisch oder organisch sein können.

Hier eine Zusammenfassung der getesteten Bremsen:

BremsePreis (ca.)Gewicht (ca.)Besonderheiten
Trickstuff Direttissima1.300 €-Benchmark in Power und Dosierbarkeit, sehr teuer
TRP Quadiem--Feinfühlige Dosierbarkeit, weniger Power im steilen Gelände
Hope Tech 3 E4-Geringes Gewicht, individuell anpassbar, weniger Leistung
SRAM Code RSC--Guter Allrounder, benötigt 200 mm Bremsscheiben
Shimano Saint--Erste Wahl für E-Mountainbikes
Magura MT7--Testsieger, bessere Dosierbarkeit mit neuem HC-Bremshebel, erste Wahl für E-Mountainbikes
Hayes Dominion T4-530 gTestsieger, hohe Leistung, gutes Bremsgefühl, geringes Gewicht
Shimano SLX--Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, digitale Bremsgefühl
Shimano XTR M9120--Top in allen Belangen, Ausfall des Belages im Test

Die Hayes Dominion T4 zeigt eine enorme Performance, sowohl auf dem Trail mit einem sehr guten Bremsgefühl als auch im Labor, und legt damit ein erfolgreiches Comeback hin. Ihre beeindruckende Power und das Hebelgefühl, kombiniert mit dem geringsten Gewicht und nützlichen technischen Features wie die Crosshair-Bremssattel-Montage, machen die Hayes Dominion T4 zum Testsieger im Rennen um die beste MTB-Scheibenbremse.

Die Shimano SLX überzeugt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Test und einer starken Verzögerung samt solider Dosierbarkeit. Das digitale Bremsgefühl erfordert eine kurze Eingewöhnung, dafür muss man bei Anmutung, Ergonomie und Handling keine Abstriche in Kauf nehmen.

Weitere Aspekte von Scheibenbremsen

Im Test finden sich nur hydraulische Scheibenbremsen, wie sie schon seit Jahren in modernen MTBs als Standard gelten. Bremsen besitzen immer eine Gebereinheit: Das ist der Teil, der am Lenker befestigt ist und umgangssprachlich auch häufig nur Hebel genannt wird. Am Rahmen bzw. der Gabel ist dann die Nehmereinheit montiert. Verbunden sind die beiden Komponenten über die Bremsleitung, die den Druck vom Geber- auf den Nehmerkolben überträgt. Der Druck entsteht im Geber, wo vom Bremshebel ein kleiner Kolben vorgeschoben wird.

Weil sich die Bremsflüssigkeit nicht komprimieren lässt, steigt der Druck im System an und wird auf den Bremssattel übertragen, wo die größeren Bremskolben sitzen. Um die Handkraft zu verstärken, ist das Oberflächen-Verhältnis der Kolben von Geber- zur Nehmereinheit entscheidend. Die physikalische Grundlage dafür sind das Pascalsche Gesetz und die Formel für Druck = Kraft/Oberfläche. Das bedeutet, wenn man den Durchmesser im Geberkolben verkleinert, erhöht sich der Druck im System. Vergleichen könnt ihr das mit einer Dämpferpumpe, die extrem hohe Drücke erzeugen kann. Wollt ihr damit aber einen Reifen aufpumpen, seid ihr eine Weile beschäftigt.

Bremsflüssigkeit: Mineralöl vs. DOT

Hydraulisch betätigte Bremsen bedeutet, dass diese die Kraft durch eine Flüssigkeit übertragen. Derzeit sind zwei Arten von Bremsflüssigkeit vertreten: Mineralöl und DOT. Der Vorteil von Flüssigkeiten: Sie lassen sich im Gegensatz zu Luft nicht komprimieren, die Kraftübertragung findet also nahezu verlustfrei statt. Aus diesem Grund ist auch penibles Entlüften - also kleinste Lufteinschlüsse aus dem Bremssystem zu entfernen - so wichtig. Noch ein Faktor: Bremsflüssigkeit siedet viel später als Wasser.

DOT-Bremsflüssigkeit kommt ursprünglich aus dem Kfz-Bereich. Kleiner Fun-Fact: Sie trägt den Namen vom US-Verkehrsministerium - Department of Transportation. Die DOT-Flüssigkeit ist in Nummern unterteilt, wobei hauptsächlich DOT 4 und 5.1 bei MTBs vertreten sind. Je höher die Zahl, desto höher ist die Siedetemperatur der Flüssigkeit. Das wichtigste Merkmal von DOT-Bremsflüssigkeit ist, dass sie hygroskopisch ist. Das heißt, DOT bindet Wasser (unter anderem aus der Luft) und bildet eine homogene Flüssigkeit. Dadurch ändern sich die Eigenschaften von DOT und der Siedepunkt (regulär bis zu 260° C) sinkt. Darum sollte die Bremsflüssigkeit regelmäßig getauscht werden.

Mineralöl als Bremsflüssigkeit ist die Alternative zu DOT. Das Mineralöl wird aus Erdöl gewonnen und hat in der Regel einen niedrigeren Siedepunkt von 190° C. Es ist nicht gesundheitsschädlich oder schlecht für den Lack, nur der Kontakt mit den Bremsbelägen sollte unbedingt vermieden werden. Mineralöl zieht kein Wasser an, bindet es aber auch nicht: Wie beim Salatdressing schwimmt das Öl einfach oben - eine typische Emulsion.

Die Wahl der Bremsflüssigkeit obliegt in jedem Fall dem Hersteller, einfaches Wechseln zwischen den verschiedenen Flüssigkeiten ist nicht möglich. Dabei können Dichtungen und auch Bremsleitungen zu Schaden kommen. Der Einfluss aufs Bremsgefühl ist zudem marginal. Mineralöl sollte ebenso herstellerspezifisch gewählt werden, wie DOT nur mit der richtigen Nummer verwendet werden kann.

Bremsbeläge: Organisch vs. Sinter

Prinzipiell gilt, dass jeder Bremsenhersteller auch seine eigenen Beläge anbietet. Meist sogar in unterschiedlichen Ausführungen. Zudem sind Nachrüst-Beläge von Drittherstellern wie z. B. Sinter, GALFER oder Kool-Stop verfügbar. Hiermit lässt sich häufig vergleichsweise günstig die Bremspower steigern. Zudem gibt es meist zwei Arten von Belägen: metallische und organische. Wobei sie sich in den Grund-Bestandteilen nicht unterscheiden. Diese sind Reibmaterial, Gleitmittel und Fasern.

Das Reibmaterial ist für die Reibung verantwortlich und erzeugt dadurch auch die Bremspower, die man am Ende spürt. Das Reibmaterial besteht aus einem Mix aus harten Materialien wie Metalloxiden und Carbiden und sorgt somit auch für den meisten Verschleiß an der Bremsscheibe. Das Gleitmittel wiederum versucht, den Verschleiß zu begrenzen und den Reibungskoeffizienten stabil zu halten. Die Fasern unterscheiden sich in organischen Materialien wie Kevlar und Carbon oder metallischen Materialien wie Kupfer oder Stahl. Um die Masse zu verbinden, sind noch Binde- und Füllmaterial wie Harze enthalten. Die Herstellung der Beläge erfolgt grundsätzlich bei allen Belägen gleich: Die Masse wird unter Hitze und hohem Druck auf die Trägerplatte gepresst.

Bremsscheiben: Material und Konstruktion

Die Bremsscheiben für MTB-Bremsen bestehen alle aus Stahl - zumindest die Reibfläche, an der die Beläge anliegen. Die Dicke der Bremsscheiben variiert hingegen und ist vor allem mit der Wärmeableitung gekoppelt. Mehr Material kann mehr Hitze vom sensiblen Bremssattel abtransportieren. Dieser Effekt besteht zwar in der Theorie, konnte aber bei unserem Labortest nicht final bestätigt werden. Shimano setzt zum Beispiel bei den XTR ICE-TECH-Bremsscheiben auf einen Kern aus Aluminium, der die Wärmeableitung und das Gewicht verbessern soll. Das Labor hat gezeigt: Die Sandwich-Struktur der Bremsscheibe ergibt Sinn und die Shimano XTR-Bremsen bleiben am kältesten. Besonders mit Sinter-Belägen wird der Effekt noch verstärkt.

Noch ein wesentlicher Unterschied bei den Bremsscheiben: Es gibt ein- und zweiteilige. Letztere sind auf einem „Stern“ in der Mitte vernietet und schwimmend gelagert. So wird verhindert, dass sich die Reibscheiben bei Wärme ungleichmäßig ausdehnen und verziehen können.

Kommt es zur Befestigung der Bremsscheiben am Rad, ist der Markt zwischen Shimano und dem Rest der Bremsenwelt gespalten. Stichwort 6-Bolt vs. Centerlock. Für uns hat sich die Variante mit den 6 Schrauben als besser herausgestellt. Zwar ist die Montage etwas aufwändiger, dafür haben die Bremsscheiben kein Spiel auf der Nabe.

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