Shimano EP8 Akku 500 Wh Reichweite im Test: Ein detaillierter Überblick

Im Rahmen eines umfassenden Motoren-Checks für die Saison 2022 wurde der Shimano EP8 genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurden die gängigen E-MTB Motoren von Bosch, Shimano und Brose bis hin zu Newcomern wie Sachs und Panasonic verglichen. Die Leistung, Reichweite und Energieeffizienz wurden im Prüflabor unter vergleichbaren Bedingungen getestet.

Shimano EP8: Einzigartige Eigenschaften

Seit gut einem Jahr sind E-MTBs mit dem Shimano EP8 erhältlich. Der Motor vereint zwei einzigartige Eigenschaften: Einerseits sein extrem geringes Gewicht von knapp 2,6 kg, andererseits ein Drehmoment von 85 Nm, ähnlich wie bei der schwereren Konkurrenz. Geringes Gewicht bedeutet auch kompakte Abmessungen.

Leistung im Vergleich

Obwohl die technischen Daten laut Hersteller meist ähnlich sind, fühlen sich die Motoren in der Praxis unterschiedlich an. Es wurde die maximale Leistung des Systems bei 250 Watt Eingangsleistung und einer Kadenz zwischen 70 und 75 betrachtet. Hier zeigt sich, dass der Shimano EP8 etwas hinter die Konkurrenz zurückfällt. Allerdings sind die Daten zur Maximalleistung nur teilweise relevant, da die wenigsten E-Mountainbiker über längere Zeit 250 Watt drücken.

Bei 100 Watt Eingangsleistung wendet sich das Bild: Der Shimano EP8 bringt über 500 Watt Leistung und zieht mühelos an der Konkurrenz von Bosch oder Giant vorbei. Das bedeutet, dass der EP8 bei weniger Input des Fahrers stärker unterstützt, jedoch geringere Reserven besitzt.

Die Individualisierung, die fast alle Antriebe über die App erlauben, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Energieeffizienz und Reichweite

Neben der Leistung spielt die Energieeffizienz und damit die Reichweite eine wichtige Rolle. Die reine Akkukapazität sagt nicht unbedingt viel über die Reichweite aus, da die Antriebe unterschiedlich viel Energie benötigen. Verlässliche Aussagen über maximale Reichweiten sind nur bedingt möglich, da sie von vielen Faktoren abhängen. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, wurde die Reichweite der Antriebssysteme in mehreren Durchläufen gemessen. Der Shimano EP8 liefert in puncto Effizienz absolute Top-Werte ab: In der Ebene schlägt er den Bosch Performance CX hauchdünn und ist damit der Effizienz-König.

Charakteristik und Lautstärke

Die Charakteristik des Shimano EP8 ist sportlich. Er ist mit einem dynamischen Unterstützungsverhalten und sehr lebendigem Ansprechen hervorragend für technische Uphills geeignet. Große Unterschiede gibt es zwischen den Antrieben nicht nur in puncto Leistung und Effizienz, sondern auch beim Thema Lautstärke. Der Shimano EP8 kann hier nur bedingt punkten: Im Uphill oder in der Ebene fällt er weder positiv noch negativ auf. Die Geräuschkulisse ist ähnlich wie beim Bosch Performance CX. Nicht unbedingt laut, aber der eher hohe Ton ist sehr Kadenzabhängig. In der Abfahrt macht sich der EP8 durch ein mehr oder weniger lautes, konstruktionsbedingtes Klappern bemerkbar.

Akkus und Individualisierung

Bei den Akkus bietet kaum ein Antriebssystem so viel Auswahl wie der Shimano EP8, da Shimano den Herstellern ein grundsätzlich „offenes System“ bietet. Das heißt, den Fahrradherstellern steht es frei, den EP8 mit einem selbst entwickelten Akku zu kombinieren. Oft wird hierfür mit großen Akkuproduzenten wie beispielsweise BMZ zusammengearbeitet. So ist es für die Hersteller deutlich einfacher, den Akku bezüglich Größe, Gewicht, Bauform und Kapazität auf das Konzept des E-MTBs anzupassen. Klein, leicht, fest integriert wie beim Orbea Rise? Kein Problem. So groß wie möglich? Norco bietet bei den aktuellen E-MTBs bis zu 900Wh!

Bedienung und Apps

Bei Bedienung und Display ist Shimano seit einiger Zeit der Benchmark im Bereich sportlicher E-MTBs. Das liegt mitunter an dem bewährten und in fast unveränderter Form seit 2016 verwendeten Display: Klein, unauffällig, hell, gut ablesbar - es hat genau die Eigenschaften, die ein solches Display haben muss. Durch die farblich codierte Anzeige lässt es sich auch aus dem Augenwinkel immer gut ablesen und zeigt außerdem immer die wichtigsten Infos. Mit seinen kompakten Abmessungen und der cleveren Befestigung nimmt es am Lenker kaum Platz weg und ist auch im Falle eines Sturzes immer gut geschützt. Das dazugehörige Bedienteil könnte simpler nicht sein. Zwei Knöpfe, kaum breiter als die Klemmschelle eines Griffs und dennoch bietet es alles, was man sich wünschen könnte.

Shimano bietet zwei Smartphone Apps für den EP8 an. Einerseits dient die E-Tube Ride App primär als Display-Ersatz und bringt zudem noch eine Navigationsfunktion mit. Ähnlich wie bei der Bedienung war Shimano auch bei den Apps durchaus in einer Vorreiter-Rolle, zumindest zum Teil: Schon vor einigen Jahren bot man mit der E-Tube Project Software für PC und Mac die Möglichkeit, den Antrieb auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Seit letztem Jahr gibt es diese Funktionalität nun auch in Form einer leicht zugänglichen App für Android und IOS. Hierüber lassen sich alle Unterstützungsstufen anpassen. Einstellbar sind maximales Drehmoment, Motorcharakteristik allgemein und die Motorcharakteristik beim Anfahren. Besonders schön: Die Einstellungen lassen sich in zwei unterschiedlichen Profilen abspeichern, zwischen denen man während der Fahrt direkt über die Bedieneinheit wechseln kann. Ganz ohne Smartphone.

Shimano EP801: Der Nachfolger im Blick

Der Shimano EP801 ist der letzte Antrieb im Full-Power Motorenvergleich. Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Shimano EP8, hat der Hersteller in Sachen Leistung einige Stellschrauben gedreht. Obwohl sich rein optisch keine großen Neuerungen feststellen lassen, hat sich im Inneren dennoch einiges getan: Der Motor ist leistungsstärker geworden und bietet eine Spitzenleistung von 600 Watt, statt der bisherigen 500 Watt.

Der Shimano EP801 bietet eine Konnektivität zu den elektronischen Schaltungen von Shimano. Damit ist es bei einer Kettenschaltung das erste Mal möglich, im Freilauf zu schalten, also wenn du nicht in die Pedale trittst. Dies kann auch automatisch geschehen: Wenn du beispielsweise schnell einen Berg hinunterfährst, verhindert der Motor im Zusammenspiel mit der elektronischen Schaltung, dass du - unten angekommen - immer noch so schnell pedalierst und wechselt in einen passenden Gang.

In Sachen Akku kann man aus verschiedenen Montagepositionen und Kapazitäten wählen: Von 418 Wh über 504 Wh bis hin zu 630 Wh ist alles dabei.

Dank der guten Dosierung der Leistung ist der Shimano EP801 in den Augen von Experten ein praktischer Motor für Einsteiger:innen und alle, die sich wohldosiert an das kräftige Fahrgefühl eines Full-Power Motors gewöhnen möchten.

Neue Shimano Steps Akkus

Mit dem BT-E8036 schließt Shimano die Lücke zum großen Konkurrenten Bosch. 630 Wattstunden, schlank im Unterrohr integriert. Damit liegt der neue Intube-Akku für das Steps-System in puncto Abmessungen und Kapazität wieder auf Augenhöhe mit Boschs 625er-Powertube. Außerdem wird es mit dem BT-E8035-L noch einen kleinen Bruder des Neulings geben. Er hat exakt die gleichen Abmessungen, fällt mit 504 Wattstunden aber leichter aus. So eignet er sich besser als Zweitakku im Rucksack. Die 630er-Variante soll 3,7 Kilo wiegen, die 504er 3,1 Kilo.

Mit dem BT-E8016 bieten die Japaner auch einen größeren externen Akku an - ebenfalls mit 630 Wattsunden.

Die neuen Steps-Akkus von Shimano sollen ab Sommer 2020 verfügbar sein.

Reichweite am Light E-Bike: Ein Vergleichstest

Die neue Light-Klasse hat massig Sex-Appeal. Leicht, schlank und leise - so unauffällig und elegant waren E-MTBs noch nie! In einem ausführlichen Labor- und Praxistest der leichten E-Bike-Motoren wurden die Unterschiede, Stärken und Schwächen der einzelnen Antriebe intensiv beleuchtet. In einem ausgeklügelten Feldtest wurden die E-Bikes und Antriebe unter exakt vergleichbaren Bedingungen auf den Zahn gefühlt und sie in puncto Kilometerleistung verglichen. Ebenfalls mit dabei: Ein klassisches E-MTB mit dickem 720er-Akku, das Canyon Spectral:On CFR. Verliert der schwerere Brummer durch sein Gewicht deutlich an Effizienz? Oder fährt er der Light-Konkurrenz um die Ohren?

Welche Stärken und Schwächen die E-Bike-Motoren haben, wieviel Power sie liefern und welcher Light-Antrieb für welchen Einsatz der Beste ist, haben wir in unserem ausführlichen Labor- und Praxistest erläutert.

Der Reichweitentest: So wurde getestet

Um die Reichweite der Light E-Bikes fair und realistisch miteinander zu vergleichen, wurde ein aufwändigen Feldtest mit Wattmesstechnik von Garmin durchgeführt. Für perfekte Vergleichbarkeit wurden alle Motoren über die U-Stufen und die App-Feineinstellungen auf eine einheitliche Leistung von rund 250 Watt angeglichen. Die Fahrerleistung wurde konstant bei 175 Watt (Trittfrequenz 80 bis 85 U/min) gehalten und mit hochwertiger Messtechnik von Garmin überwacht und aufgezeichnet. Das Fahrergewicht lag bei 90 Kilo inklusive Ausrüstung. In diesem Modus wurde ein konstanter Anstieg ohne Flachstücke so oft wiederholt, bis der Akku komplett entleert war. Die Daten des Berges: Gut 300 Höhenmeter auf 3,6 Kilometer. Das ergibt eine durchschnittliche Steigung von 8,4 Prozent. Für einen Anstieg à 300 Höhenmeter benötigten wir mit diesen Parametern rund 16 Minuten und 30 Sekunden. Die Abfahrten wurden mit ausgeschaltetem Motor absolviert.

Ergebnisse des Reichweitentests

Je größer der Akku, desto mehr Reichweite liefern die E-Bikes. Zwischen E-MTBs mit vergleichbarer Akku-Größe wurden erstaunliche Reichweitenunterschiede ermittelt. Ein Blick auf die Klasse um 360 Wattstunden macht das besonders deutlich.

Das Rotwild mit Shimano-Antrieb erkletterte in unserem Test 1285 Höhenmeter, und damit deutlich mehr als die Antriebe von TQ und Forestal. Die Bikes mit TQ HPR 50 kamen nur auf rund 900 Höhenmeter (Simplon 893 und Trek 925) und erkurbelten dann nochmal 133 bzw. 148 Höhenmeter bei deutlich reduzierter Leistung auf den letzten zehn Prozent Akku. Mit 1007 Höhenmetern plus 79 bei reduziertem Schub kommt das Forestal Cyon mit dem F60-S1 etwas weiter. Besonderheit dabei: Bis null Prozent Akku schiebt der Motor voll an, danach liefert er nochmal reduzierte Kraft für einige Minuten, in unserem Test ergab das nochmal 79 Höhenmeter.

Mit 430 Wattstunden haben die Fazua-Bikes den nächstgrößeren Akku an Bord. Haibike und Focus erzielten in unserem Test 1423 bzw. 1359 Höhenmeter. Das ist deutlich mehr als die TQ-Konkurrenz.

Das BH Bikes iLynx Trail kommt mit dem größten Akku mit 540 Wh insgesamt am weitesten, der Antrieb schaltet aber früh in einen Notlauf-Modus mit minimaler Unterstützung. 1338 Höhenmeter plus 285 bei reduziertem Schub lassen nicht auf die allerbeste Effizienz schließen. Das Storck e.drenalin mit Shimano EP8 und 504 Wattstunden erklettert 1583 Höhenmeter bei vollem Motorschub, was die gute Effizeinz des Shimano EP8 unterstreicht.

Zum Vergleich wurde ein klassisches E-MTB mit 720er-Akku in unserem Test mitlaufen lassen. Das Canyon Spectral:On CFR wiegt 22,3 Kilo und ist damit rund zwei bis vier Kilo schwerer als die Light-Kandidaten. Die Motorunterstützung des Shimano EP8 wurde dabei auf das identische Leistungs- bzw. Geschwindigkeits-Level eingepegelt, mit dem wir auch die Light-Bikes gefahren sind. Mit dem deutlich größeren Akku erklettert das Canyon bei identischen Bedingungen und gleicher Fahrweise mit Abstand am meisten Höhenmeter. Nämlich satte 2096 Höhenmeter.

Ergebnisse im Überblick

Antrieb Akku Höhenmeter
BH Bikes 2EXMag 540 Wh 1338 + 285 (gedrosselt)
Fazua Ride 60 430 Wh 1423 (Haibike) / 1359 (Focus)
Forestal F60-S1 360 Wh 1007 + 79 (gedrosselt)
Shimano EP8 375 Wh 1285 (Rotwild)
Shimano EP8 504 Wh 1583 (Storck)
Shimano EP8 720 Wh 2096 (Canyon)
TQ HPR 50 360 Wh 893 + 133 (gedrosselt) / 925 + 148 (gedrosselt)

Die "gefühlte Reichweite"

Die Werte spiegeln ein fair vergleichbares Bild der Antriebe wider. Sie lassen direkte Rückschlüsse auf die Effizienz und die technologische Entwicklung zu. Die “gefühlte Reichweite” kann in der Praxis aber ganz anders ausfallen. Das liegt vor allem an den deutlichen Unterschieden in der Maximalleistung, die die E-Bike-Motoren der Light-Klasse haben.

Der Shimano STEPS E8000 im Detail

Der Shimano STEPS E8000 gehört zu den am weitesten verbreiteten E-Mountainbike-Motoren. Obwohl er jetzt schon vier Jahre auf dem Buckel hat, werden noch immer neue Bike-Modelle auf Basis des kompakten Motors entwickelt. Die Hardware des 70 Nm starken Shimano STEPS E8000-Motors ist seit seiner Vorstellung 2016 weitestgehend unverändert. Doch das macht ihn nicht zwangsläufig schlechter. Denn bei seiner Einführung war er einer der modernsten und innovativsten Motoren auf dem Markt. Dank kontinuierlicher Softwareupdates, verbesserter Connectivity, neuer Akkus, Display- und Remote-Optionen wurde das Shimano STEPS E8000-System immer wieder modernisiert.

Shimano bietet zwei externe Akkus mit 418 Wh und 504 Wh sowie zwei interne mit jeweils 504 Wh an. Letztere unterscheiden sich vor allem im Gewicht, in der Form und Größe voneinander. Shimano stellt es den Bike-Herstellern aber frei, auch Akkus von Drittherstellern zu nutzen. Dadurch gibt es auch zahlreiche Shimano-Bikes mit 600 Wh und mehr.

Auf dem Trail bietet der Shimano STEPS E8000 drei Unterstützungsstufen: Eco, Trail und Boost, wobei die dynamisch-progressive Stufe Trail die Unterstützung sehr feinfühlig über den gesamten Leistungsbereich regelt. Unter den Allroundern ist der Shimano auch im Boost-Modus mit 300 % Unterstützung der schwächste Motor im Test und muss sich - FAZUA und Specialized SL1.1 ausgenommen - an steilen Rampen der Konkurrenz geschlagen geben.

Trotz weniger Power lässt sich der Boost-Modus weniger gut kontrollieren als beispielsweise der Turbo-Modus des Bosch-Motors. Hier gibt sich der Shimano giftiger und prescht oftmals ungewollt stark nach vorn, wodurch das Vorderrad steigen oder das Hinterrad durchdrehen kann. Bei niedriger Trittfrequenz geht ihm hingegen oftmals die Puste aus. Die einzelnen Stufen lassen sich mit der E-TUBE-App noch jeweils in drei Stufen fein tunen. So genau und individuell wie z. B. beim Specialized-Motor ist es aber nicht möglich.

Der Karwendelrunde Reichweitentest mit dem Shimano EP8

Das Gefährt der Wahl ist ein Ducati TK 01 RR. Dieses Alu-eBike, das in die Kategorie Allmountain/Enduro eMTB fällt, vergleichen wir mit dem Ghost ASX 6.7 mit einem Bosch Performance Line CX Antrieb mit 625 Wh und dem Lapierre eZesty mit Fazua-Antrieb als Leicht-eMTB mit 2x 250Wh. Dieser Test wird auf der gleichen Strecke, der Karwendelrunde, gefahren. Alle drei Tests bin ich, euer Autor Patrick, gefahren. Mein Körpergewicht war ungefähr das gleiche mit ca. 77 kg. Die Ausstattung war auch ähnlich. Aber ich bin kein zertifiziertes Testinstitut. Und auch mein Fahrstil mag variiert haben.

Die Karwendelrunde ist immer eine besondere Herausforderung. Vor allem deswegen, weil sie knapp 1.800 Höhenmeter auf ca. 67 km mitbringt. Und die 1.800 Höhenmeter muss man erstmal schaffen - auch wenn man eine Motorunterstützung hat.

Theorie und Praxis hatten noch zwei Überraschungen übrig. „Die Verwendung des Eco-Modus führt beim EP8 nicht zu einer Reichweiten-Verlängerung“, riet mir ein Freund. Das konnte ich mir schon rein technisch nicht vorstellen. In meinem Kopf spielte ich Transformator- gegen Widerstands-Szenarien durch. In der Praxis konnte ich die Theorie meines Kumpels nicht bestätigen. Weniger Power bedeutet größere Reichweite.

In der Praxis konnte ich die Theorie meines Kumpels nicht bestätigen. Weniger Power bedeutet größere Reichweite. Die Praxis hatte aber auch noch eine andere Überraschung für mich übrig: Wenn der letzte Balken des Akkus angezeigt wird, dann liefert der Motor nur noch Eco-Power. Gewöhnungsbedürftig, aber praktisch.

Das Tollste ist aber die E-Tube Project App, mit der man die Unterstützungsstufen nach eigenem Bedarf einstellen kann. Damit kann man in den drei Unterstützungsmodi die Kraft einstellen (zwischen 27 Nm und 85 Nm) und vor allem auch das Ansprechverhalten. Es können auch zwei komplett unterschiedliche Profile angelegt werden (zum Beispiel für eins für Flachland und eins für die Berge). Für die Berge empfehle ich den Eco-Modus auf 42 Nm einzustellen, den mittleren Trail-Modus auf 63 Nm und den Boost-Modus auf 85 Nm mit sofortigem Ansprechen zu fixieren. Das ist also etwas mehr auf allen drei Stufen, aber wir sind ja schließlich auch in den Bergen.

Mit 3 Stunden und 43 Minuten bin ich trotz der letzten „langsamen“ Bio-Meter 2 Minuten schneller als mit dem Ghost-Akku, der die komplette Runde gehalten hat. Der Grund liegt in der stärkeren Unterstützung, die ich mir mit dem Shimano bergauf gegönnt habe.

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