Shimano Claris R2000 Gruppe im Test: Der umfassende Überblick

Nicht jeder hat das Geld, um sich gleich das beste High-End-Material zu kaufen. Oder man will einfach mal ins Rennradfahren einsteigen und testen, ob es für ihn - oder sie - überhaupt etwas ist. Auch da hat SHIMANO Lösungen.

Was genau ist eine Rennrad-Gruppe?

Wenn du dir ein neues Rad kaufst, ist es meist mit Komponenten eines Herstellers ausgestattet. Die drei großen Hersteller von Rennradkomponenten, Shimano, SRAM und Campagnolo bieten Komponenten unterschiedlicher Qualitätsstufen an, die sie jeweils in Gruppen zusammengefasst haben. Eine komplette Rennrad-Gruppe besteht aus folgenden Komponenten:

  • Brems-Schalthebel
  • Schaltwerk
  • Umwerfer
  • Kurbel
  • Innenlager
  • Kassette
  • Kette
  • Bremskörper

Eine Rennrad-Gruppe umfasst somit alle Teile, die zum Antrieb gehören sowie die Bremsen. Die Bestandteile der Schaltgruppe sind damit ausschlaggebend dafür, wie Schalt- und Bremsvorgänge an deinem Rad funktionieren.

Wie funktioniert eine Rennrad Schaltung?

Die Bauteile, mit dem du Kontrolle über dein Rad ausübst, also schaltest und bremst, sind die Brems-Schalthebel. Diese sind am vorderen, gebogenen Teil des Rennradlenkers angebracht. Von diesen wird der Impuls zum Schalten oder Bremsen an die jeweiligen Bauteile, also Bremskörper, Schaltwerk und Umwerfer, weitergeleitet.

Während mechanische Schaltungen, wie auch mechanische Felgenbremsen, am Rennrad über mehr als ein halbes Jahrhundert alternativlos waren, sind in den vergangenen zehn Jahren die elektronische und die hydraulische Rennradschaltung hinzugekommen. Die Verzögerung findet nicht mehr ausschließlich mit Felgenbremsen statt, sondern wurde um die Option der Scheibenbremse erweitert.

Während du viele Bestandteile der Schaltgruppe deines Rennrades zur Not auch noch tauschen und somit anpassen kannst, ist die Entscheidung, wie du schalten und wie (und wo) du bremsen möchtest eine, die sich auf viele andere Bauteile auswirkt - an einem Rennrad mit Scheibenbremsen lassen sich keine Felgenbremsen nachrüsten und umgekehrt. Daher solltest du die Entscheidung treffen, bevor du dich für einen bestimmten Hersteller oder gar eine bestimmte Gruppe entscheidest.

Mechanisch oder elektrisch schalten?

Wie gerade erwähnt, sind derzeit drei Schaltsysteme auf dem Markt. Der grundlegende Unterschied zwischen diesen Systemen besteht in der Übertragung des Schaltimpulses an Schaltwerk und Umwerfer. Folgende drei Möglichkeiten bestehen:

  • Mechanisch: über ein System von Schaltzügen
  • Elektronisch: über Kabel oder Funk
  • Hydraulisch: durch Hydraulikflüssigkeit in speziellen Hydraulikleitungen

Vor- und Nachteile mechanischer Rennradschaltungen:

  • + Gewicht
  • - Verschleiß der Züge
  • + Leichte Reparatur unterwegs (z.B. bei gerissenen Zügen)
  • - Schwergängig bei ungünstiger Verlegung der Züge
  • + (relativ) preiswert

Die klassische Rennradschaltung wird mechanisch angesteuert. Durch einen Schalthebel wird der Schaltzug um eine definierte Strecke verkürzt und verlängert. Dies löst eine seitliche Bewegung von Schaltwerk oder Umwerfer aus, die Kette "wandert" entsprechend auf ein anderes Ritzel oder Kettenblatt.

Mechanische Schaltungen haben einige nicht wegzudiskutierende Vorzüge. Es handelt sich um die leichteste Form der Rennradschaltung auf dem Markt. Aufgrund ihres verhältnismäßig einfachen und leicht verständlichen Aufbaus lassen sie sich im Fall eines Defektes recht leicht mit Teilen reparieren, die in jedem Radladen zu bekommen sind. Auch der verhältnismäßig geringe Preis sollte als Argument für eine mechanische Schaltung angeführt werden.

Der Nachteil des Systems liegt im Verschleiß der Züge. Durch die vielen Schaltvorgänge werden die Schaltzüge in die Länge gezogen, wodurch ein gelegentliches Nachstellen der Schaltung unumgänglich ist. Nach einer gewissen Nutzungsdauer müssen die Züge, wie auch die Außenhüllen, schließlich ausgetauscht werden. Ein weiterer Nachteil ist erst in den vergangenen Jahren aufgetaucht, in denen immer mehr Hersteller ihre Rennradrahmen für die Nutzung von elektronischen Schaltungen optimiert haben. Um jedoch optimal funktionieren zu können, müssen die Schaltzüge mit möglichst wenigen Biegungen verlegt werden. An einigen aktuellen Modellen sind die Züge jedoch in relativ engen Bögen verlegt, wodurch die Schaltung schwergängiger wird und an Präzision verliert.

Vor- und Nachteile elektronischer Rennradschaltungen:

  • + Stets optimale Funktion
  • - Abhängigkeit von Stromquelle
  • + Relativ unempfindlich gegen Schmutz
  • - Reparatur unterwegs kaum möglich
  • - Meist höheres Gewicht als mechanische Schaltungen

Relativ neu auf dem Markt ist die elektronische Schaltung. Wie etwas weiter oben bereits erwähnt, sind solche Schaltungen seit ungefähr zehn Jahren auf dem Markt. Hier wird durch die Betätigung des Schalthebels ein elektronischer Impuls abgegeben. Dieser Impuls wird per Funk oder über eine Kabelverbindung an Schaltwerk oder Umwerfer weitergeleitet. Dort sorgt dann ein kleiner Elektromotor für die entsprechende seitliche Bewegung, welche die Kette auf ein anderes Zahnrad springen lässt.

Ist eine elektronische Schaltung einmal eingestellt, so funktioniert sie stets optimal. Es ist kein Nachstellen und auch kein Wechsel der Züge mehr nötig. Insbesondere ist im Cross-Bereich die größere Unempfindlichkeit gegen Schmutz interessant. Weiterhin ermöglichen elektronische Schaltungen eine sehr cleane Optik der Rennräder. Sofern überhaupt Kabel verlegt werden müssen, können diese beliebig im Innern des Rahmens untergebracht werden.

Der offensichtlichste Nachteil elektronischer Schaltungen liegt darin, dass der Akku - je nach Hersteller - geladen werden muss. Jedoch sind die Schaltungen recht sparsam und eine Akkuladung reicht für viele Tausend Schaltvorgänge. In den meisten Fällen sollte das regelmäßige Aufladen somit reichen um keine bösen Überraschungen zu erleben. Problematisch wird es hingegen, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Die Reparatur einer elektronischen Schaltung „on the road“ ist kaum möglich.

Vor- und Nachteile hydraulischer Rennradschaltungen:

  • + Stets optimale Funktion
  • - Reparatur unterwegs kaum möglich
  • + Tausch oder Nachstellen von Zügen nicht nötig
  • - Höheres Gewicht als mechanische Schaltungen
  • + Weniger anfällig, schwergängiger in der Funktion als mechanische Schaltungen

Bislang nur an wenigen Rennrädern zu finden, ist die hydraulische Schaltgruppe des spanischen Herstellers Rotor. Hier wird der „Befehl“ zum Schaltvorgang durch Hydraulikflüssigkeit weitergeleitet.

Diese Schaltung vereint gewissermaßen die Vorteile mechanischer und elektronischer Schaltungen. Ist die Schaltung einmal eingestellt, ist die optimale Funktion auf Dauer garantiert. Dabei besteht keine Abhängigkeit von Stromquellen. Weiterhin wird die Funktionalität der Schaltung durch das Verlegen der Hydraulikleitungen in engen Biegungen nicht beeinträchtigt (natürlich muss darauf geachtet werden, die Leitung nicht abzuknicken).

Die Nachteile sind ähnlich wie bei der elektronischen Schaltung. So ist die hydraulische Schaltung etwas schwerer als vergleichbare mechanische Ausführungen. Eine Reparatur, wenn etwa eine Hydraulikleitung beschädigt ist, lässt sich, aufgrund der geringen Verbreitung der Schaltung, kaum auf die Schnelle organisieren.

Felgenbremse oder Disc?

Auch in Sachen Bremsen hat es in den letzten Jahren interessante Entwicklungen am Rennrad gegeben. Lange Zeit war die (mechanische) Felgenbremse am Rennrad alternativlos. Seit ungefähr fünf Jahren werden immer mehr Rennräder mit (hydraulischen) Scheibenbremsen angeboten, sodass nun zwischen zwei Systemen mit ihren Vor- und Nachteilen gewählt werden kann:

  • Felgenbremse
  • Scheibenbremsen

Vor- und Nachteile von Felgenbremsen:

  • + geringes Gewicht
  • - Geringe Bremskraft bei nassen Verhältnissen
  • + leichte Wartung
  • - Verschleiß von Felgen

Vor- und Nachteile Scheibenbremsen:

  • + hohe, zuverlässige Bremskraft bei allen Wetterverhältnissen
  • - Schwerer als mechanische Felgenbremsen
  • + kein Verschleiß der Felgen
  • - Neigen unter nassen Bediengungen gelegentlich zum quietschen
  • - Unterwegs kaum zu reparieren

Shimano, SRAM oder Campagnolo? Was ist mit anderen Herstellern?

Nachdem du nun über die grundlegenden Unterschiede zwischen den Schaltsystemen Bescheid weißt, soll es nun um die Hersteller von Rennrad-Gruppen gehen. Komplette Rennrad-Gruppen werden von fünf Herstellern angeboten:

  • Shimano
  • SRAM
  • Campagnolo
  • FSA
  • Rotor

Shimano und Campagnolo sind die Hersteller, die schon am längsten im Geschäft sind. SRAM, vormals Sachs, ist noch nicht ganz so lange dabei. Relativ neu auf dem Rennradmarkt sind Rotor und FSA. Diese Hersteller sind als Komponentenhersteller bekannt. Im Jahr 2016 stellten beide eine komplette Rennrad-Gruppe vor. Während FSA - dem Zeitgeist folgend - eine elektronische Schaltgruppe anbietet, hat Rotor mit seiner hydraulischen Schaltgruppe einen neuen Weg eingeschlagen.

Übersicht der Gruppen

Die drei großen Hersteller Shimano, SRAM und Campagnolo bieten jeweils mehrere Schaltgruppen unterschiedlicher Qualitäts- und damit auch Preisklassen an. Diese sind hier von der hochwertigsten zur preiswertesten Gruppe aufgeführt:

Shimano Sram Campagnolo
Dura Ace (Di2) ; Disc ; 2x11 Red (eTap) ; Disc ; 2x11 Super Record (EPS) ; Disc ; 2x12
Ultegra (Di2) ; Disc ; 2x11 Force ; Disc ; 2x11 ; 1x11 Record (EPS) ; Disc ; 2x12
105 ; Disc ; 2x11 Rival ; Disc ; 2x11 ; 1x11 Chorus (EPS) ; Disc ; 2x11
Tiagra ; Disc ; 3x10 ; 2x10 Apex ; Disc ; 2x11 ; 1x11 Potenza ; Disc ; 2x11
Sora ; 3x9 ; 2x9 Centauer ; 2x11
Claris ; 3x8 ; 2x8
Tourney ; 3x7 ; 2x7

Shimano Schaltungen

Shimano ist der größte Hersteller von Schaltkomponenten. Die japanische Firma bietet Schaltgruppen jeder Preisklasse an. Bei den hochwertigen Schaltgruppen, Ultegra und Dura Ace, gibt es neben der mechanischen auch eine elektronische Ausführung. Außerdem bieten sie mechanische und hydraulische Bremsen an. Die elektronischen Schaltungen sind mit „Di2“ bezeichnet.

Das Schalten funktioniert bei den mechanischen Gruppen von Shimano durch das Nach-innen-drücken des Bremshebels und einen weiteren, etwas kleineren Hebel, der hinter diesem angebracht ist. Drückst du den Bremshebel nach innen, wird der Schaltzug gespannt. Die Kette "wandert" dadurch auf das nächstgrößere Ritzel bzw. das große Kettenblatt. Der rechte Bremshebel verfügt über mehrere Rasterungen, sodass du hinten gleich mehrere Gänge auf einmal nach unten, also auf größere Ritzel, schalten kannst. Das Betätigen des kleinen Schalthebels gibt den Zug frei, entsprechend wandert die Kette auf das kleine Kettenblatt bzw. das nächstkleinere Ritzel.

Shimano bietet seine beiden hochwertigsten Schaltungen, die Ultegra und die Dura Ace, in der elektronischen DI2 Variante an. Diese Gruppen werden über einen zentralen Akku, der versteckt in der Sattelstütze untergebracht ist, mit Strom versorgt. Dies hat den Vorteil, dass du nur einen Akku laden musst. Zugleich müssen alle Bauteile der Schaltung durch Kabel verbunden werden. Um die Gänge mit der elektronischen Schaltung zu wechseln, sind hinter jedem Bremshebel zwei Tasten angebracht. So wie du zum Schalten auf ein größeres Zahnrad in der mechanischen Version den Bremshebel nutzt, geschieht dies in der elektronischen Version durch das Drücken der vorderen Taste. Mit der hinteren Taste schaltest du entsprechend auf ein kleineres Zahnrad.

Die Di2 Schaltungen von Shimano verfügen über weitere Schaltprogramme. Diese müssen jedoch extra „freigeschaltet“ werden.

Shimano Dura Ace

Die Dura Ace ist seit vielen Jahren die Top-Gruppe von Shimano. Der Name steht für ein geringes Gewicht bei maximaler Präzision und butterweichen Schaltvorgängen. Die Dura Ace ist in einer elektronischen und einer mechanischen Version auf dem Markt. Bei den Bremsen besteht die Wahl zwischen Felgen- und Scheibenbremsen. Die Gruppe gibt es mit 11 Ritzeln hinten und einer Kurbel mit zwei Kettenblättern.

Shimano Ultegra

Die Ultegra ist der kleine Bruder der Dura Ace mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Sie übernimmt zentrale Vorzüge der Spitzengruppe und bietet diese zu einem deutlich geringeren Preis. Wer bereit ist, ein geringfügig höheres Gewicht in Kauf zu nehmen, ist hier richtig. Ebenso wie die Dura Ace schaltet die Ultegra 2x11 Gänge, wahlweise elektronisch oder mechanisch. Auch diese Gruppe wird sowohl mit Scheiben- als auch mit Felgenbremsen angeboten.

Shimano 105

Shimano 105 steht seit mehreren Generationen für den preiswerten Einstieg in den Rennsport. Zwar ist keine elektronische Variante auf dem Markt, doch die mechanische Schaltung bietet die gleichen äußeren Merkmale wie die höherpreisigen Gruppen: 2x11 Gänge und die Wahl zwischen hydraulischen Scheibenbremsen und mechanischen Felgenbremsen. Abstriche sind hier wiederum im Gewicht zu machen.

Shimano Tiagra

Die Tiagra Schaltung von Shimano richtet sich an Rennrad-Einsteiger, die Wert auf eine gute Funktionalität legen. Im Gegensatz zu den teureren Gruppen schaltet die Tiagra, die optisch stark an die Ultegra-Schaltung der vorletzten Generation erinnert, „nur“ 10 Ritzel hinten. Dafür besteht die Möglichkeit, die Übersetzungsbandbreite durch eine Kurbel mit 3 Kettenblättern auszuweiten. Ebenfalls werden Brems- und Schalthebel für flache Lenker angeboten, wodurch die Gruppe auch an Fitness- und Citybikes verbaut werden kann. Bei der Tiagra hast du ebenfalls die Wahl zwischen mechanischer Felgen- und hydraulischer Scheibenbremse.

Shimano Sora

Ein Ritzel weniger als die Tiagra Schaltung und etwas preiswerter in der Anschaffung. Dies beschreibt die Sora-Gruppe... Die Wahl der Schaltgruppen kann zu verschiedenen Zeiten erfolgen, beim Kauf eines Fahrrads (die Hersteller bieten oft mehrere Optionen auf einer Rahmenbasis an), bei der Montage eines Rahmens oder wenn du dein Fahrrad upgraden möchtest.

Du hast die Wahl zwischen 3 Herstellern: Shimano, SRAM und Campagnolo. Der Japaner Shimano ist Branchenführer und bietet eine große Auswahl an Schaltgruppen insbesondere an Shimano Schaltgruppen Rennrad für jedes Budget.

Wenn es ein wichtiges Ersatzteil an einem Fahrrad gibt, dann ist es die Schaltgruppen, die das Antrieb und das Bremssystem enthalten .

Shimano Claris

Die Shimano Claris Gruppe ist für Fahrräder gedacht, die für Anfänger geeignet sind oder ein Fahrrad mit kleinem Budget suchen. Sie ist mit 2 x 8 Gängen und 3 x 8 Gängen für die Liebhaber von Dreifach-Kettenblättern erhältlich.

Laut Shimano ist diese Schaltgruppe ideal für sportliche Fahrten oder den Einsatz in der Stadt. Shimano Claris ist die erste echte Schaltgruppe für Rennräder. Rennräder mit einer Shimano Claris-Schaltgruppe sind sehr gut für Einsteiger geeignet. Die Shimano Claris-Gruppe ist bei den Einsteigerrennrädern häufig zu sehen. Und das macht Sinn. Es ist eine relativ preiswerte Gruppe, die dennoch sehr langlebig und gut schaltbar ist.

Das Shimano Claris RD-R2000 8-fach Schaltwerk bietet dir hohen Schaltkomfort ohne die nötige Präzision vermissen zu lassen. Die besonders weichen und leichten Schaltvorgänge steigern so die Fahrfreude.

  • 7-/8-fach kompatibel
  • 11 Zähne Schaltungsrädchen
  • max. Ritzelgröße: 25 - 32 Zähne (kurzer Schaltarm)
  • max. Ritzelgröße: 28 - 34 Zähne (mitellanger Schaltarm)

Shimano Sora

Die Shimano Sora Gruppe ist für viele Fahrer geeignet, die eine zuverlässige und effiziente Gruppe suchen. Sie kann sowohl für Rennräder als auch für Trekking- und Stadtfahrräder verwendet werden.

Diese drei Gruppen (einschließlich Shimano Claris und Shimano Sora) werden häufig bei Einsteiger-Kompletträdern eingesetzt und bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Shimano Tiagra

Die Tiagra-Gruppe ist heute mit 10 Gängen (2 x 10v und 3 x 10v) erhältlich und ermöglicht es, ein Straßen- oder Stadtfahrrad kostengünstig auszustatten, ohne an der Zuverlässigkeit zu sparen.

Du siehst Shimano Tiagra viel auf den teureren Rennrädern des mittleren Segments. Dies ist auch die letzte Schaltgruppe, in der du noch die Auswahl zwischen einem Zweifach- oder Dreifachschaltwerk hast, sodass du entweder 20 oder 30 Gänge haben kannst.

Shimano 105

Die Shimano 105 Gruppe ist die Gruppe mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist mit den neuesten Technologien (z. B. 4-Speichen-Kurbelgarnitur) ausgestattet und ist mit 11 Gängen (aber auch mit 10 Gängen) erhältlich. Sie können sie perfekt mit der SHIMANO 105/SLX-Kette kombinieren. Die 105er Gruppe ist in vielen Kompletträdern der bekanntesten Marken wie Trek, BMC, Cube usw. verbaut.

Eine Shimano 105-Gruppe kann hinten 11 Kränze haben und vorne bekommt man zwei Kettenblätter. Also insgesamt 22 Gänge. Darüber hinaus wurde die Shimano 105-Gruppe 2018 umfassend überarbeitet. Jetzt kannst du dich auch für hydraulische Scheibenbremsen entscheiden.

Shimano Ultegra

Die Shimano Ultegra-Gruppe profitiert von Shimanos Know-how, leichte und präzise Komponenten anzubieten, die es ermöglichen, die Erwartungen der anspruchsvollsten Enthusiasten und Wettkämpfer zu erfüllen. Im Sommer 2017 hat Shimano das neueste Mitglied seiner Ultegra-Reihe herausgebracht, die Ultegra R8000-Gruppe (2 x 11 Gänge), die weitgehend von den Innovationen der Dura-Ace-Reihe inspiriert wurde (4-Speichen-Tretlager, Direct Mount-Bremsen, Ultegra-Kette usw.).

Mit der Shimano Ultegra-Schaltgruppe erhältst du eine echt professionelle Schaltgruppe für dein Rennrad. Alles ist aus leichten und sehr langlebigen Materialien gefertigt. Das Schalten funktioniert wie es sich gehört, leise und praktisch reibungslos. Hier kannst du auch kein Dreifachschaltwerk mehr nehmen. Natürlich gibt es bei Shimano Ultegra auch eine Variante mit hydraulischen Scheibenbremsen.

Eine sehr schöne Option ist, dass du dich ab Ultegra für eine Gruppe mit elektronischer Schaltung entscheiden kannst. Dies hat den Vorteil, dass du dich nie wieder mit einer schleifenden Kette rumschlagen musst. Mit einer Ultegra Di2-Gruppe kannst du elektronisch schalten. Das elektronische Schalten mit einer Shimano Ultegra Di2 11-fach-Schaltgruppe ist nicht kabellos. Du musst also immer noch kleine elektronische Kabel durch deinen Fahrradrahmen verlegen. Natürlich benötigst du auch einen Ultegra-Akku, um die ganze Elektronik mit Strom zu versorgen.

Shimano Ultegra Di2

Die Shimano Ultegra Di2 ist die gleiche Version wie die oben genannte, jedoch mit elektrischer Schaltung. Die elektrische Schaltung ermöglicht einen flüssigeren Gangwechsel und optimiert den Komfort des Fahrers.

Shimano Dura-Ace

Die Dura-Ace- und Dura-Ace Di2-Gruppe ist das Aushängeschild von Shimano und wird an hochwertigen Fahrrädern und von Shimano gesponserten Profiteams eingesetzt.

Shimano Dura Ace ist die beste Schaltgruppe von Shimano. Hier bekommst du wirklich das Beste vom Besten. Shimano Dura Ace ist wirklich das Beste vom Besten. Die gesamte Dura Ace-Gruppe ist so optimiert, dass du wirklich jedes bisschen Kraft, das du in sie steckst, in Geschwindigkeit umwandelst. Und natürlich ist die Schaltung sehr präzise und super zuverlässig. Entscheidest du dich für die Version mit hydraulischen Scheibenbremsen? Hole dir dann auch sofort die Dura Ace-Bremsscheiben.

Shimano Dura-Ace Di2

Es bietet seinen Besitzern die gleiche Qualität wie das Dura Ace, aber in einer elektrischen Version.

Möchtest du noch ein bisschen besser schalten? Dann ist Shimano Dura Ace Di2 11-fach die elektronische Version, die du brauchst. Wenn die normale Dura Ace noch nicht gut genug ist, kannst du dich auch für Shimano Dura Ace Di2 entscheiden. Der Vorteil ist, dass beim Schalten keine Probleme mehr entstehen durch ein ausgeleiertes Kabel.

Willst du dich bei Shimano Schaltkomponenten wirklich für das Beste vom Besten entscheiden? Dann solltest du die neuesten und fortschrittlichsten Ergänzungen der Shimano-Gruppen wählen: Die Shimano 12-fach Ultegra R8100 Di2 und die Shimano 12-fach Dura Ace R9200 Di2!

Abgesehen davon, dass es sich bei diesen Schaltgruppen um 12-fach-Gruppen handelt und nicht, wie bei ihren Vorgängern, um 11-fach-Gruppen, wurden die Schaltgeschwindigkeit und die Qualität der Ultegra und Dura Ace Di2 12-fach erheblich verbessert. Daher bieten diese Gruppen ein unvergleichliches Schalterlebnis bei jeder Belastung.

Die Wahl Ihrer Shimano-Gruppe

Die Wahl Ihrer Shimano-Gruppe hängt hauptsächlich von Ihrer Fahrpraxis ab. Erfahrene Radfahrer werden nämlich ein Doppelkettenblatt bevorzugen, um Gewicht zu sparen. Liebhaber von Bergpässen oder langen Touren wählen ein Dreifach-Kettenblatt, mit dem sie viele Entwicklungen kombinieren können und mehr Geschwindigkeit bei Anstiegen haben. Schließlich ist zu beachten, dass das Doppel- und Dreifach-Kettenblatt tendenziell durch die Kompaktgruppe ersetzt wird, die die gleichen Entwicklungen wie ein Dreifach-Kettenblatt ermöglicht, aber weniger Gewicht hat.

Ein weiteres Element, das Sie bei einem Gruppenwechsel auswählen sollten, ist die Kompatibilität Ihres Freilaufs, der sich an Ihrem Hinterrad befindet.

So, jetzt wissen Sie welche Shimano Schaltung ist die beste ! In diesem Artikel finden Sie Ihre beste Shimano-Schaltung für Ihr Rennrad.

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