Die Shimano Deore Gruppe markiert am Mountainbike den Einstieg in den sportlichen Bereich. Ähnliches gilt für die Trekkingrad Gruppe. Die Komponenten der neuesten Generation können Sie unter der Produktbezeichnung T8000 ausmachen.
Unterschiede zwischen Mountainbike- und Trekking-Gruppen
Äußerlich unterscheiden sich Mountainbike- und Trekking-Gruppen so deutlich wie ihre Anwender. Für Trekkingfahrer legt Shimano Wert auf das breite Spektrum einer 3×10 Schaltung mit bekannter Abstufung: 48-36-26 Zähne an der Kurbel und 11-32, 11-34 oder 11-36 Zähne an der Kassette.
Neuerungen und Technologien
Neu ist das erstmals im Trekkingsegment eingesetzte Shadow-Schaltwerk. Es zeichnet sich durch eine besonders flache Bauweise aus und ist dadurch weniger anfällig für Schäden. In den Mountainbike-Gruppen gehört es längst zum Standard. Nach eigenen Angaben ist es Shimano nun gelungen, Schaltkomfort und flaches Profil auch für Trekkingfahrer ansprechend zu kombinieren.
Speziell für die Bedürfnisse von Trekkingfahren sind auch die neuen 3-Finger-Bremshebel angepasst. Per „i-spec“ lassen sie sich so montieren, dass das Cockpit aufgeräumt ist. Für Bremsen und Bremsscheiben bedient sich Shimano aus dem eigenen schon bekannten Portfolio.
Der Markt für Trekkingradschaltungen
Der Markt für Trekking- und Reiseradschaltungen ist sehr vielfältig. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Nabenschaltungen hier eine echte Alternative zu Kettenschaltungen darstellen. Während die Marktführer Shimano und SRAM komplette, aus Schalt- und Bremskomponenten bestehende Gruppen für Trekkingräder anbieten, werden Getriebeschaltungen von Rohloff und Pinion ebenfalls sehr gerne verbaut.
Kettenschaltung oder Getriebeschaltung?
Kettenschaltungen haben den Vorteil, dass sie leicht und effizient sind. Doch zugleich sind sie verhältnismäßig anfällig gegen Schmutz und nicht die verschleißärmste Möglichkeit, ein Rad anzutreiben. An Trekkingrädern sind daher oft Getriebeschaltungen zu finden.
Bei diesen wird die Übersetzung durch ein im Inneren der Hinterradnabe oder ein direkt an die Kurbel angeschlossenes Getriebe angepasst. Da sich die Kettenlinie bei der Art von Schaltungen nicht verändert, kann hier alternativ zur Kette auf Riemen zur Kraftübertragung zurückgegriffen werden.
Vor- und Nachteile von Kettenschaltungen
- + Hohe Effizienz
- - Wartungsanfällig
- + Geringes Gewicht
- - Verschleiß hoch
- + Preiswert
- - Empfindlich gegen Verschmutzung
Bei einer Kettenschaltung findet eine Veränderung der Übersetzung statt, indem die Kette durch Umwerfer und Schaltwerk auf unterschiedliche Kombinationen von Zahnrädern befördert wird. Hierzu ist eine seitliche flexible Kette notwendig. Die seitliche Bewegung der Kette führt dazu, dass diese schneller verschleißt.
Auch der Verschleiß der Zahnräder (Ritzel und Kettenblätter) wird durch den Gangwechsel beschleunigt. Ferner besteht die Möglichkeit, dass das Schaltwerk abreißt. Verschmutzung kann ebenfalls dazu führen, dass die Schaltung nicht mehr optimal oder auch gar nicht mehr funktioniert.
Vor- und Nachteile von Getriebeschaltungen
- + Zuverlässig
- - Relativ schwer
- + Wartungsarm
- - Weniger effizient als Kettenschaltungen
- + Verschleißarm
- - Relativ teuer
- + immer optimale Kettenlinie
Nabenschaltungen haben eine lange Tradition am Fahrrad - sie werden bereits seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts genutzt. Lange Zeit war die Nutzung auf Stadträder beschränkt, da die Übersetzungsbandbreite einfach zu gering war.
Produkte wie die 14-Gang Rohloff Nabe von Shimano (Alfine und Nexus) sowie die Getriebekurbel von Pinion sind vor allem im Trekkingradbereich zu finden. Die gerade Kettenlinie, die durch Nabenschaltungen ermöglicht wird, schafft ebenso die Möglichkeit, sich nach Alternativen für die Kette umzuschauen - der Gates Carbon Drive kommt ohne Kettenglieder und ohne Schmierung aus.
Darüber hinaus bleibt die Kettenlänge während des Schaltvorgangs konstant. Somit kann auf einen Kettenspanner verzichtet werden. Zu beachten ist, dass Ketten sich - nun zwar etwas langsamer, aber eben nach wie vor - durch die ständige Zugbelastung längen. Und auch der Gates Carbon Drive muss stets gespannt sein.
Elegante Alternativen zum Kettenspanner sind horizontal verschiebbare Ausfallenden und exzentrische Tretlager.
Shimano Schaltgruppen im Überblick
Die beiden großen Komponentenhersteller Shimano und SRAM bieten zwar durchaus komplette Gruppen, die Antrieb und Bremsen umfassen, für den Trekking-Bereich an, doch wird hier öfter als in anderen Bereichen auf Komponenten verschiedener Hersteller zurückgegriffen.
Shimano XT
Die XT-Gruppe ist vom Mountainbike bekannt. Hier wird sie seit über 25 Jahren weiterentwickelt. Doch ihr Einsatz ist keineswegs auf das Mountainbike beschränkt. Eine hohe Präzision und Zuverlässigkeit gepaart mit einem vernünftigen Preis machen sie zu einer Top Wahl für das Trekkingrad. Hier wird die Gruppe mit 3x10 Gängen angeboten.
Zur kompletten XT Trekking-Gruppe gehören weiterhin Scheibenbremsen und ein Nabendynamo.
Shimano LX
Die LX Gruppe war lange Zeit die kleine Schwester der XT am Mountainbike. Im Laufe ihrer Evolution wurde sie zu einer reinen Trekking-Gruppe „umfunktioniert“ und am Mountainbike durch die SLX abgelöst. Ihr Status als „kleine Schwester“ bleibt hier bestehen. Etwas schwerer, dafür jedoch auch preiswerter, bietet sie ebenfalls 3x10 Gänge und einen Nabendynamo.
Bei den Bremsen hast du die Wahl zwischen hydraulischen Scheibenbremsen und preiswerteren V-Brakes.
Shimano Deore
Am Mountainbike markiert die Deore-Gruppe den Einstieg in den sportlichen Bereich. Ähnliches gilt für die Trekkingrad Gruppe. Sie bietet die gleichen Spezifikationen wie die teureren Gruppen: 3x10 Gänge und die Wahl zwischen V-Brakes und hydraulischen Scheibenbremsen.
Nur wenn du einen Nabendynamo haben möchtest, musst du auf den aus der LX oder XT-Gruppe zurückgreifen.
Shimano Alivio
Bei der Alivio Gruppe handelt es sich seit jeher um eine gute Einsteigergruppe. Sie bietet 3x9 Gänge, einen eigenen Nabendynamo und die Wahl zwischen hydraulischer Scheibenbremse und V-Brake.
Shimano Acera
Die Acera Gruppe stellt die Einsteigergruppe von Shimano dar. Die preiswerteste Trekking Gruppe schaltet 3x9 Gänge. Auch hier hast du die Wahl zwischen V-Brake und Scheibenbremse und kannst optional einen gruppenspezifischen Nabendynamo bekommen.
SRAM Schaltgruppen im Überblick
SRAM bietet mit den „VIA“ Gruppen GT, Centro, 27 und 24 vier Kettenschaltungsgruppen für das Trekkingrad an. Zu diesen gehören teils Scheibenbremsen (GT), teils V-Brakes (27 und 24), der Centro-Gruppe sind keine Bremsen zugeordnet.
Sram Via GT
SRAM tauft seine Spitzengruppe im Trekkingbereich „Via GT“. Bei der Entwicklung bediente man sich sowohl an den hauseigenen Technologien der Rennrad- und der Mountainbike-Schaltungen und -Bremsen. Die Via GT ist mit einer 2-fach Kurbel ausgestattet, deren beiden Kettenblätter sich beliebig mit jedem der 10-Ritzel der Kassette kombinieren lassen. Gebremst wird mit Scheibenbremsen.
Sram Via Centro
Ebenfalls mit 2x10 Gängen ausgestattet, jedoch ohne eine der Gruppe zugeordneten Bremse, stellt die Via Centro die kleine Schwester der Via GT dar.
Sram Via 27
Die Via 27 hat ihren Namen von den 27 Gängen, die sie seiner Nutzerin oder seinem Nutzer zur Verfügung stellt. Diese basieren auf 3 Kettenblättern, die mit 9 Ritzeln kombiniert werden. Gebremst wird hier mit V-Brakes.
Sram Via 24
3x8 ergibt 24. Die Via 24-Gruppe greift zum Großteil auf die gleichen Komponenten zurück, wie die Via 27, schaltet jedoch nur 8 statt 9 Ritzel.
Nabenschaltungen und Getriebe
Neben den Kettenschaltungen von Shimano und SRAM sind auf dem Trekkingrad-Markt Nabenschaltungen unterschiedlicher Hersteller zu finden. Auf jeden Fall genannt werden müssen hier die Getriebeschaltung von Pinion sowie die Nabenschaltungen von Rohloff und NuVinci. Diese Schaltungen sind aufgrund ihres - durchaus gerechtfertigten - hohen Preises ausschließlich an sehr hochwertigen Trekking- und Reiserädern zu finden.
Wer bereit ist, Abstriche hinsichtlich der Übersetzungsbandbreite und/oder der Gang-Abstufung zu machen, kann wiederum bei SRAM und Shimano fündig werden.
Enviolo NuVinci
Die Enviolo NuVinci Schaltung bietet die Möglichkeit, stufenlos Übersetzungen auszuwählen. Unterschiedliche Modelle der Nabe sind erhältlich, das Modell mit der größten Übersetzungsbandbreite bietet 380% zwischen größter und kleinster Übersetzung. Damit liegt die Schaltung im Mittelfeld auf dem Markt der Nabenschaltungen. Allerdings ist sie öfter an E-Bikes als an Trekkingrädern zu finden. Dies ist hauptsächlich auf die verhältnismäßig hohen Reibungsverluste der Schaltung zurückzuführen.
Dieser Kraftverlust fällt an E-Bikes weniger ins Gewicht, da er durch den Elektromotor ausgeglichen werden kann.
Pinion
Mehrere Hersteller haben sich bereits daran versucht, ein internes Getriebe direkt in der Kurbel anstelle der Hinterradnabe zu installieren. An dem Umstand, dass sich nur das Getriebe von Pinion durchsetzen konnte, erkennst du, dass alle anderen Versuche gescheitert sind.
Pinion bietet sein Getriebe in vier Varianten an. Die Sprünge von einem Gang in den nächsten sind bei allen konstant:
- P1.18: 636% Übersetzungsspektrum bei einer Abstufung von 11,5%
- P1.12: 600% Übersetzungsspektrum bei einer Abstufung von 17,7%
- P1.9 XR: 568% Übersetzungsspektrum bei einer Abstufung von 24,3%
- P1.9 CR: 364% Übersetzungsspektrum bei einer Abstufung von 17,5%
Die Urversion des Getriebes bietet 18 gleichmäßig gestaffelte Gänge mit einer Differenz von jeweils 11,5% an. So kommt das Getriebe auf eine bisher auch von Kettenschaltungen kaum erreichte Differenz von ganzen 636% zwischen größter und kleinster Übersetzung.
Das Pinion Getriebe wird dort montiert, wo normalerweise das Tretlager sitzt. Daher lässt sich diese Getriebeschaltung nicht an herkömmlichen Rahmen montieren. Du benötigst einen Rahmen mit einer speziellen, für das Pinion-Getriebe abgestimmten Aufnahme.
Da Pinion Getriebe ohnehin ausschließlich direkt an Radhersteller verkauft werden, besteht auch keine Möglichkeit dieses nachzurüsten.
Rohloff Speedhub 500/14
Als Bernd Rohloff sich vor bald 30 Jahren über die Schmutzanfälligkeit von Kettenschaltungen ärgerte, wandelte er diesen Ärger auf unnachahmlich produktive Weise in die Entwicklung einer neuartigen Schaltung, mit der er die Nabenschaltung, die Anfang der 1990er Jahre ein Schattendasein führte, aus eben jenem befreite.
Die Rohloff Speedhub Nabe revolutionierte die Nabenschaltung. Bis heute ist die Zuverlässigkeit mit, der sie durch die 14 gleichmäßig abgestuften Gänge schaltet, unerreicht. Mit einem Sprung von 13,6% von einem Gang in den nächsten deckt die Rohloff Speedhub eine Bandbreite von 526% ab.
Die Unterbringung der Schaltkomponenten in der geschlossenen Hinterradnabe macht sie weitgehend unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Dies führt dazu, dass sie nahezu wartungsfrei ihren Dienst verrichtet.
Der größte Nachteil der Nabe liegt in ihrem, im Vergleich zu einer (gut gepflegten) Kettenschaltung, etwas geringeren Wirkungsgrad. Auch das verhältnismäßig hohe Gewicht der Schaltung - im Verhältnis zu den kettengeschalteten Spitzengruppen - empfiehlt sie nicht unbedingt für Leichtbaufans.
Da diese beiden Faktoren für Trekking- und Reiseräder nicht allzu bedeutsam sind, ist diese Schaltung in diesen Bereichen durchaus weit verbreitet.
Shimano: Alfine und Nexus
Ende der 1990er Jahre hat Rohloff gezeigt, dass für die zur damaligen Zeit wenig beachteten Nabenschaltung durchaus ein Markt existiert. Bei den Marktführern tat man sich lange Zeit schwer, ein konkurrenzfähiges Produkt zur Rohloff Speedhub zu entwickeln. Bis heute ist die Rohloff die unangefochtene Königin der Nabenschaltungen.
Shimano hat mit der Nexus eine Nabenschaltung auf den Markt gebracht, die für all diejenigen interessant sein dürfte, die auf die volle Funktionalität der Rohloff Nabe, ein breites Übersetzungsspektrum und gleichmäßige Abstufung zwischen den Gängen, zugunsten eines deutlich niedrigeren Preises verzichten können.
Auch für den Einsatz im Gelände ist die Alfine Nabe anders als die Rohloff Nabe und das Pinion Getriebe nicht freigegeben.
Shimano hat eine komplette Gruppe um die Alfine Nabe entwickelt. Diese umfasst alle Komponenten, die zu einer Gruppe dazugehören - von der Kurbel über Scheibenbremsen bis hin zu Naben. Als für den Trekkingbereich ausgelegte Gruppe bietet die Alfine-Gruppe selbstverständlich optional einen Nabendynamo.
Die Alfine Nabe, das Herzstück der Gruppe, ist wahlweise mit 8 oder 11 Gängen erhältlich. In der 11-fach Variante beträgt die Übersetzungsbandbreite 409%, die 8-fach Alfine schaltet 307%. Die Sprünge von einem Gang zum nächsten sind unterschiedlich. Bei der 8-fach Ausführung liegt er zwischen ungefähr 14 und 22%, die 11-fach Variante ist gleichmäßiger abgestuft. Hier beträgt der Sprung vom ersten in den zweiten Gang 29%, danach wird recht gleichmäßig mit 13 bis 14% geschaltet.
Kettenspanner, Exzenterlager oder verschiebbare Ausfallenden
Die Dominanz von Kettenschaltungen hat bewirkt, dass Fahrradrahmen über eine bestimmte Form von Ausfallenden und Tretlagergehäuse verfügen. Durch die Nutzung von Getriebeschaltungen ergibt sich die Möglichkeit, Riemen als Alternative zur Kette für die Kraftübertragung zu nutzen.
Die Formen, die sich für das System „Kettenschaltung“ als praktisch erwiesen hat, mussten daher überdacht werden.
Shimano Deore M6000: Eine neue Generation
So ziemlich genau vor einem Jahr präsentierte Shimano die XT Di2 und die SLX-Schaltung mit 11 Ritzeln. Nun haben sich die Japaner die Mittelklasse-Gruppe Deore vorgenommen. Die neueste Evolutionsstufe hört auf das Kürzel Deore M6000. Und das Wichtigste vorneweg: Anders als vielleicht vermutet bleibt die Shimano Deore auch weiterhin eine 10fach-Schaltgruppe!
Doch sie übernimmt einige bekannte Details von höherwertigen Antrieben und macht auch designtechnisch einen Schritt nach vorne.
Neue Deore: 2x10 oder 3x10 plus eine 11-42er-Kassette
Zukünftig hat man auch bei der Deore die Wahl, ob man ein Zweifach- oder Dreifach-Set-up fahren will. Der Zweifach-Antrieb der Shimano Deore knüpft damit in Sachen Übersetzungsbandbreite an XTR, XT und SLX an. Die Vierarm-Kurbeln kommen im bewährten Hollowtech II-Design.
Verfügbar ist die Zweifach-Kurbelgarnitur in den drei Übersetzungsvarianten 38-28, 36-26, 34-24 Zähnen und alternativ als B-Version mit drei Millimeter weiter außen liegender Kettenlinie für Rahmen mit Boost-Standard.
Wem der 10-Zähne-Sprung der Zweifach-Kurbeln nicht reicht, greift zur Dreifach-Kurbel mit einer Abstufung von 40-30-22 Zähnen. Außerdem ergänzt eine neue Kassette die Deore-Gruppe: Die CS-HG500 mit Dyna-Sys-Technologie garantiert mit 11-42er-Abstufung eine große Spreizung der zehn Ritzel.
Damit können auch Biker mit 10fach-Antrieb erstmals eine 11-42er-Kassette fahren. Die bewährten Kassetten mit 11-32er, 11-34er- und 11-36er-Abstufung wird es aber auch weiterhin geben.
Hinten sorgt bei beiden Deore-Versionen ein Shadow RD+-Schaltwerk für präzise und reibungslose Gangwechsel und mehr Kettenzug, wenn es ruppig bergab geht. Da es keine 1x10-Version der Deore gibt, braucht man immer einen Umwerfer.
Drei Typen stehen zur Wahl: Side Swing (seitlich angelenkt), Top Swing oder Down Swing. Um die Verwirrung beim Umwerfer komplett zu machen und für die unterschiedlichsten MTB-Rahmen passende Modelle zu haben, gbit es zusätzlich fünf Montageoptionen - einmal mit hoher, mittlerer und tiefer Klemmschelle, dann eine Direct-Mount-Version und schließlich als E-Type.
Angelenkt und bedient werden Schaltwerk und Umwerfer mittels Rapidfire Plus-Schalthebeln, mit denen man mehrere Gänge mit einem Daumendruck schalten kann. Zudem verfügen die Deore-Schalthebel über eine optische Ganganzeige, die den aktuell gewählten Gang auf einen Blick erkennen lassen.
Auch in Sachen Scheibenbremsen gleicht sich die neue Shimano Deore den Top-Gruppen an. Die neuen hydraulischen Scheibenbremsen mit leistungs-starken Servo-Wave-Hebeln und wärmeisolierten Bremssätteln lassen sich nämlich nun optional auch mit Ice-Tech-Belägen bestücken.
Boost-Laufräder für die Shimano XT
Zwei neue 29- und 27,5-Zoll-Laufradsätze erweitern künftig das Lineup der XT-Laufräder mit breiteren Naben - einer mit breiteren Felgen für Trail- und Touren-Bikes und einer mit schmaleren Felgen für den Cross-Country-Einsatz. Am Vorderrad wächst die Einbaubreite um zehn Millimeter auf 110x15, hinten beträgt der Zuwachs sechs Millimeter auf 148x12.
Zudem stehen zwei neue Steckachsen zur Verfügung, die komplett neu konstruiert wurden. Dabei wurde der Einstellmechanismus für den Schnellspannhebel im Inneren der Achse statt an deren Außenseite untergebracht. Der Vorteil: Trotz geringerer Gesamt-Außenbreite wächst der Freiraum zwischen Schnellspannhebel und Nabenflansch bzw. Speichen oder Bremssätteln.
Gruppenlose MTB-Komponenten
Auf einem ähnlichen Niveau wie die neue Deore-Gruppe legt Shimano auch eine neue gruppenfreie 2x11-Kurbel mit 36-26 Zähnen nach, die sich durch verschleißarme Zähne und die Dyna-Sys-Technologie auszeichnet. Erhältlich ist die Kurbel sowohl mit herkömmlicher als auch im Boost-Design. Auch eine Ausführung für 10fach-Antriebe wird es geben.
Als gruppenfreie Variante der Deore-Scheibenbremsen bietet die neuen Stopper BL/BR-MT500 die perfekte Ergänzung zu diesen Kurbeln. Zudem steht mit dem PD-ED500 ein neues doppelseitiges SPD-Pedal mit erleichterter Ausklickfunktion zur Verfügung. Auf SLX-Niveau kommt eine neue preiswertere Kassette mit 11-46 Zähnen für MTB-Antriebe mit einem Kettenblatt.
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