Shimano Di2 Nachrüsten: Kosten und Erfahrungen

In diesem Artikel erklären wir, wie man eine Shimano Ultegra auf Di2 aufrüsten bzw. nachrüsten kann. Selbstverständlich funktioniert das auch für GRX, Dura Ace, XT, XTR. Die Frischzellenkur für Dein Fahrrad kannst Du locker selbst machen.

Warum auf elektronische Schaltung umsteigen?

Als Shimano vor über 10 Jahren die elektronische Di2 vorstellte, natürlich als Dura Ace, waren viele Rennradfahrer skeptisch. 2019 sind Elektronische Schaltungen fast schon der Standard bei Mittelklasse-Rennrädern. Schaut man sich die 2019er Modelle verschiedener Hersteller an, ist die Shimano Ultegra Di2 die am meisten verbaute elektronische Rennrad-Schaltung. Gut, dass die Ultegra Di2 in ihrer aktuellen Version R8050/R8070 alle elektronischen Feinheiten der High-End-Gruppe Dura Ace Di2 geerbt hat - und bezahlbar geblieben ist. Aber was ist mit den Radsportlern, die zuhause ein Rad mit mechanischer Schaltung stehen haben? Neues Rad kaufen oder doch lieber Schaltgruppe nachrüsten bzw. aufrüsten? Unlängst stand ich vor selbigem Problem.

An meinem Litespeed Cherohala SE Gravel/Allroad-Rad war eine mechanische Ultegra R8000 mit hydraulischen Scheibenbremsen verbaut. Nachdem ich mich schlau gemacht hatte, welche Teile für ein Upgrade auf Di2 benötigt werden, beschreibe ich in diesem Artikel, wie Du die Di2 selbst nachrüsten kannst. Eins vorweg: Es ist weniger problematisch als man denkt. Selbst die Verkabelung des Systems ist leicht machbar, wenn man weiß wie es geht.

DIY oder Werkstatt?

Übrigens muss das Tretlager für die innen verlegte Kabelführung aus- und wieder eingebaut bzw. eingepresst werden. Da es unterschiedlichste Tretlager-Standards gibt, gehen wir darauf nicht ein. Das Ausschlagen und Einpressen meines PressFit-30-Lagers war aber absolut unproblematisch. Mein Rat: Tausche in diesem Arbeitsschritt Dein Tretlager gegen ein neues aus, falls Dein Rad schon einige Jahre bzw. tausende Kilometer auf dem Buckel hat. Tretlager sind nicht teuer, solange Du keine Keramiklager fährst.

Falls Du doch lieber in die Fachwerkstatt gehst, auch kein Problem. Ein geübter Mechaniker, der über passende Hilfsmittel verfügt, um Kabel mit minimalem Aufwand durch den Rahmen zu ziehen, braucht für eine Di2-Aufrüstung in etwa eine Arbeitsstunde. Der Tretlagerein- und Ausbau kommt ggf.

Benötigte Komponenten und Beschaffung

Die für das Di2 Aufrüsten benötigten Komponenten kann man als Upgrade-Kit oder einzeln beschaffen, online wie auch stationär. Meine Liste umfasst alles, was ich zum Di2 nachrüsten benötigt habe. Bremssättel, Bremsscheiben, Hydraulikleitungen sowie die Tretkurbel konnte ich von der mechanischen Ultegra übernehmen. Ggf. macht es aber auch Sinn, eine komplette Di2-Gruppe zu kaufen und hinterher die mechanische Komplettgruppe zu verkaufen.

Das Fahrgefühl nach dem Upgrade

Nach dem Di2-Upgrade wird sich Dein Rennrad anders anfühlen. Besser, viel besser sogar. Semi-Syncro-Shift ist gut und sinnvoll. Aber ich liebe „Voll-Syncro“, dem Modus, bei dem man nur noch hoch und runter schalten muss. Automatischer Kettenblattwechsel mit gleichzeitiger Korrektur des Gangs? Genial! Genau diese Funktion habe ich vor einem Jahr noch als Blödsinn bezeichnet. So schnell kann man seine Meinung ändern. Ach ja, SRAM unterstützt bei der eTAP AXS nun ebenfalls „Syncro“.

Vorbereitung und Verkabelung

Harry riet mir, die Komponenten vor dem Einbau zu verkabeln, um die Funktion zu prüfen und um die Komponenten auf die neueste Firmware zu aktualisieren - falls erforderlich. Zur Aktualisierung der Firmware der Komponenten, aber auch um später Funktion und Schalterbelegung individuell anzupassen, benötigst Du übrigens die Software „Shimano E-Tube Project“, entweder auf einem Windows-PC/Laptop oder auf einem iOS- bzw. Android-Smartphone bzw. -Tablet.

Nachdem wir die Verkabelung zunächst „trocken“ getestet hatten, ging es an das Verlegen der Kabel und die Montage der Komponenten. Die Verkabelung kann etwas fummelig sein, funktioniert aber auch ohne Hilfsmittel einwandfrei. Werkstätten helfen sich in diesem Arbeitsschritt mit Magneten und Kabelführungen, bspw. von Park-Tool, um die Kabel schnell durch die Rohre zu ziehen. Ohne Hilfsmittel geht es auch, dauert aber etwas länger.

Hinweis: Im Video verbauen wir das Wireless/Bluetooth-Modul in im Sitzrohr, zwischen Akku und Junction B. Das Titan meines Litespeed-Rahmens schirmt Bluetooth wohl ziemlich gut ab. So gut, dass die E-Tube-App auf dem iPhone/iPad oft auf eine „schlechte Verbindung“ hingewiesen hat. Trotzdem konnte ich über die App alle Funktionen der Schaltung programmieren. Allerdings erlaubt die E-Tube-App keine Firmware-Updates von Komponenten, wenn die Bluetooth-Verbindung nicht optimal ist. Deshalb habe ich das Wireless-Modul mittlerweile außen, zwischen Junction A (also Vorbau) und Eintritt des Kabels in das Unterrohr verlegt.

Das Einstellen der Schaltkomponenten geht sehr einfach, solange man sich an die im Video gezeigten Schritte hält. Das schafft selbst Gerds Oma. Eine Nachjustage ist später in der Regel nicht erforderlich.

E-Tube Project: Individualisierung und Anpassung

E-Tube Project ist eine Software, die es dem Endkunden erlaubt, die Firmware der Di2-Komponenten zu aktualisieren und um die Einstellungen der Di2 individuell anpassen zu können. Bei der Individualisierung geht es v.a. um die Zuordnung von Funktionen zu den Schaltern der Schaltgriffe, aber auch um das Anpassen von Synchronized Shift und Semi-Synchronized Shift. Das geht so weit, dass man bei den Syncro-Funktionen die Schaltgeschwindigkeit anpassen kann, wie viele Ritzel beim Wechsel des Kettenblattes hinten hoch- bzw. runter geschaltet werden, oder bei welchen Kettenblatt-Ritzel-Kombinationen Syncro-Shift automatisch das Kettenblatt wechselt. Shimano hat hier gut beschrieben, was möglich ist. Auf den Seiten gibt es auch Tutorials, die ich allen ans Herz lege, die ihre Di2 schnell und problemlos anpassen wollen.

Ich bin ein Mensch, der in der Regel ohne Anleitung arbeitet und einfach ausprobiert. Das klappt auch bei E-Tube, dauert nur etwas länger, weil nicht alles selbst erklärend ist. Wie oben erwähnt ist die E-Tube-App nur für Windows-Rechner erhältlich, nicht aber für MacOS. Wer wie ich keinen Windows-Rechner hat, braucht zwangsläufig die App, die es für iOS (iPhone und iPad) bzw. Android (Android Smartphone bzw. Tablet) gibt.

Startet man die App (hier iPhone), sucht sie nach dem Bluethooth-Signal der Di2. Damit die Di2 sendet, musst Du kurz den Knopf unter der Junction Box A gedruckt halten. Die beiden Kontroll-LEDs der Junction A (rot bzw. grün) blinken abwechselnd schnell. Nach dem Koppeln mit dem PassKey 000000 wird man von der App sofort aufgefordert, den PassKey zu ändern.

Beim Ändern des PassKey wird dieser im Wireless-Modul und parallel in der App gespeichert. Aber Achtung: Wir hatten damit mächtig Probleme. Nach dem Ändern des PassKey hatten wir mit dem iPad die Firmware des Wireless-Moduls aktualisiert. In der E-Tube-App war natürlich der neue PassKey hinterlegt. Das Firmware-Update setzte den PassKey des Moduls jedoch auf 000000 zurück. Ergo konnten wir mit der App nicht mehr auf die Di2 zu greifen. Zwei Dinge halfen uns weiter: 1) Das Trennen des Di2 Akku vom System durch abziehen des Kabels. 2) Das Löschen der App vom iPad und Neuinstallation. Danach konnten wir über die Eingabe von 000000 wieder auf die Di2 zu greifen.

Generell kann das Trennen des Akkus vom System bei Di2-Software-Problemen hilfreich sein. Offenbar wird dadurch ein Reset des Systems durchgeführt. Allerdings darf ich auch anmerken, dass sich meine Di2 seither absolut unauffällig verhält und 100% zuverlässig funktioniert. Bei der App müsste Shimano nur noch etwas an der Benutzerfreundlichkeit schrauben.

Sind wir mal ehrlich. Was bedeutet „herunterschalten“ bzw. „hochschalten“? Bei mir war die individuelle Tastenbelegung „Trial and Error“ bzw. „Versuch macht kluch“. Hochschalten = auf das größere Ritzel bzw. das größere Kettenblatt bzw.runterschalten = auf das kleinere Ritzel bzw. WTF! Mit andern Worten „hinten hochschalten = leichter“ und „vorne hoch schalten = schwerer“.

Shimano 105 Di2 als Alternative

Die Shimano 105 Di2 liefert überzeugende Funktion und nahezu perfekte Ergonomie. Dass Schalt- und Bremsverhalten nicht ganz an die Top-Gruppen herankommen, lässt sich für den Preis verschmerzen, auch der Gewichtsunterschied zur Ultegra ist geringer als erwartet. Im Vergleich hat die Shimano 105 Di2 in den meisten Disziplinen die Nase vorn. Mit der Neuvorstellung der Rennradschaltungen Dura-Ace und Ultegra im Sommer 2021 befeuerte Shimano auch Spekulationen.

Denn die beiden Top-Komponentengruppen des Marktführers, die das zukünftige Design und die Funktion des Rennrades prägen wie kaum ein anderes Produkt, schalten seither ausschließlich elektronisch mit der Energie eines Akkus. Wird die seit fast 100 Jahren gereifte, mechanisch betätigte Kettenschaltung, bewegt von einem Bowdenzug, zum Auslaufmodell?

Zumindest fürs Rennrad lässt sich diese Frage spätestens mit der neuen Shimano 105 Di2-Gruppe, die im Juli 2022 präsentiert wurde, wohl mit “Ja” beantworten. Denn auch die günstigere Gruppe des japanischen Komponentenriesen setzt beim Gangwechsel auf Schalter und Stellmotoren statt Hebel und Handkraft. Eine mechanische Variante auf gleicher Basis, wie es sie bei den vorangegangenen Generationen der elektronischen Di2-Gruppen noch gab, wird auch für die 105 nicht mehr angeboten.

Shimano stellt damit, nach dem Wechsel zur Scheibenbremse, innerhalb kurzer Zeit eine weitere Weiche zum tiefgreifenden Umbau des Rennrades. Das schmeckt längst nicht allen. Dass das Rennrad künftig abhängig von elektrischer Energie ist und die Funktion der Komponenten weniger transparent, ist für viele noch das kleinere Übel.

Andererseits kann die eigentliche Intention von Shimano, nämlich die fortschrittliche Shimano Di2-Technologie auch für weniger solvente Zielgruppen erschwinglich zu machen, durchaus ein Erfolgsmodell werden. So bietet die Shimano 105 Di2 die wichtigsten Schlüsseltechnologien der Profi-Gruppen: zwölf Ritzel am Hinterrad, elektrisches Schalten, Einstellung und weitere Funktionen per Smartphone-App und eine Signalübertragung via Funk.

Unser Test klärt, wie gut sich die Gruppe im Vergleich zu den Top-Gruppen Shimano Dura-Ace und Ultegra schlägt - aber auch im Vergleich zum Hauptkonkurrenten von SRAM, der für die Rival eTap Rennrad-Schaltung einen ähnlichen Preis aufruft. Das Design der 105-Komponenten orientiert sich wie üblich an den teureren Gruppen, anders als bisher muten die Oberflächen aber nicht wie Sparvarianten an. Im Gegenteil: Die fein gebürsteten, graphitgrau eloxierten Flächen der Aluminiumteile wirken sogar wertiger als das matte Schwarz der Shimano Ultegra, vor allem bei der markanten Kurbel fällt das auf.

Ergonomie und Haptik

Erstmals dürften die Hebel zu allen Händen passen. Weil zwischen Bremshebel und Lenkerbogen mehr Luft ist, umgreifen auch große Hände die Griffkörper bequem in Bremsgriffhaltung; gleichzeitig sind die Hebel angenehm schlank und erlauben selbst Fahrerinnen und Fahrern mit kurzen Fingern guten Halt. Die Griffmulden sind lang und bequem, die Höcker bieten eine vollwertige Griffposition weiter vorn.

Dazu sind die Schaltknöpfe der 105 klar zu unterscheiden und geben ein angenehmes Feedback. Eine Neuerung im Innenleben sind die zwei Knopfzellen-Batterien, die in jedem Griffhöcker sitzen und den Funksender versorgen - Dura-Ace und Ultegra verfügen nur über eine Batterie pro Hebel. Das steigert die Lebensdauer noch einmal erheblich; schon für die Ultegra verspricht Shimano bis zu zwei Jahre, was uns nach unserem Dauertest der Gruppe (siehe TOUR 4/2022) durchaus plausibel erschien.

Nachteil: Die versteckten Knöpfe auf den Griffhöckern, die man bei Dura-Ace und Ultegra mit beliebigen Funktionen von Schaltbefehlen bis hin zur Bedienung des Radcomputers belegen kann, fehlen der 105.

Gewicht der Shimano 105 Di2

Der Unterschied zur Shimano Ultegra Di2 ist erstaunlich gering. Weniger als 200 Gramm liegen zwischen unseren Testgruppen, das ist weniger Abstand als bei bisherigen Generationen. Zum Vergleich: Die Dura-Ace ist gut 300 Gramm leichter als die Ultegra. Und die Rival eTap AXS von SRAM muss mit gut 150 Gramm Mehrgewicht im Vergleich zur neuen 105 einen weiteren Punktabzug im Duell der günstigen Elektroschaltungen hinnehmen.

Schaltverhalten und Bremsen

Verbaut Shimano aus Kostengründen hier den Motor der letzten Di2-Generation? Bestätigen wollte Shimano uns diese Vermutung nicht. Weil aber auch das Motorengehäuse sichtbar größer ausfällt als bei Dura-Ace und Ultegra, liegt der Verdacht nahe. Das Schaltverhalten ist Di2-typisch selbst unter Last eine Wucht. Kettenklemmer, Schleifen oder Rasseln lassen sich selbst mit wildesten Manövern nicht provozieren. Auch über die Ritzel am Hinterrad läuft die Kette gewohnt geschmeidig.

Allerdings verfügt die von der MTB-Gruppe Deore bekannte Kette, die Shimano der 105 beilegt, nicht über die sogenannte “Hyperglide+”-Technologie, die die Schaltvorgänge bei Dura-Ace und Ultegra noch einmal schneller und effizienter machen soll. Dass die Schaltvorgänge dadurch ein klein wenig lauter und langsamer ablaufen, kann man im direkten Vergleich wahrnehmen, wenn man darauf achtet; störend ist das allerdings nicht.

Weil die Signale in der Di2-Umgebung schneller verarbeitet werden, reagiert das Schaltwerk gefühlt verzögerungsfrei auf den Knopfdruck. SRAMs Übertragungsprotokoll benötigt einen Sekundenbruchteil Bedenkzeit.

Auch bei den Bremsen der 105 fehlt eine Neuerung, die uns beim Test der Shimano Dura-Ace und der Ultegra überzeugt hatte: die Servo-Wave-Technologie, bei der sich mit zunehmender Handkraft die Bremskraft überproportional erhöht. Spürbar wird das auf steilen Abfahrten und bei hohem Tempo, wenn viel Bremsleistung gefordert ist. Dann fährt es sich mit den teuren Gruppen spielerischer, während man mit den 105-Hebeln etwas kräftiger zupacken muss. Davon abgesehen überzeugen die Stopper mit angenehmem Druckpunkt und astreiner Modulation, sofern hochwertige Bremsscheiben am Rad montiert sind.

Auch bei den 105-Bremsen wurde der Abstand der Beläge zur Scheibe vergrößert, womit das ständige Schleifen, das bei Shimano-Discs kurzzeitig nach starken Bremsungen auftritt, nahezu eliminiert ist. Schrauber wird freuen, dass sich die Bremsen nun deutlich einfacher entlüften lassen. Mit der neu positionierten Entlüftungsschraube kann der Bremssattel beim Service an Rahmen bzw. Gabel angeschraubt bleiben.

Übersetzungen und Konfigurationsmöglichkeiten

Die Konfigurationsmöglichkeiten bei der neuen 105 sind radikal gestrafft: So gibt es nur noch ein Schaltwerk, das alle Übersetzungen bedient. Das macht die Sache deutlich übersichtlicher. Es gibt mit 50/34 und 52/36 noch zwei Kurbeloptionen sowie zwei Kassetten mit den Abstufungen 11-34 und 11-36.

Wer mit dem Gedanken spielt, von einer mechanischen auf eine elektrische Schaltung umzurüsten, für den ist die 105 Di2 ein attraktives Angebot. Je nach Konfiguration soll die Gruppe rund 1500 Euro kosten, zirka 600 Euro weniger als die Ultegra. Die günstigsten Kompletträder mit der 105 liegen bei etwas mehr als 3000 Euro.

Neue Laufräder

Mit der 105 Di2 bietet Shimano erstmals auch Carbonlaufräder mit Aero-Felgen auf 105-Level an. Sie sind moderne 21 Millimeter breit und für Tubeless-Reifen geeignet, sie können auch mit älteren Elffach-Schaltungen kombiniert werden. Zwei Felgenhöhen stehen zur Wahl, die flachere 32-Millimeter-Variante soll rund 1500 Gramm pro Satz wiegen, die 46 Millimeter hohen Allrounder gut 100 Gramm mehr. Der Preis liegt jeweils bei 1249 Euro.

Shimano 12-fach Di2

Die neue Shimano 12-fach kommt nur noch als elektronische Schaltung „Di2“ auf den Markt. Mechanisch geschaltet wird bei der 12-fach nun nicht mehr. Der Akku bleibt nach wie vor in der Sattelstütze verbaut, er umfasst nach wie vor ca 500 mAh und hält ca. 1.000km. Das neue Schaltwerk ist das “Gehirn” der Schaltung und übernimmt den Empfang der Daten von den Hebeln.

Shimano lässt seine Kunden nicht im Stich und bietet die neue 12-fach Schaltgruppen ebenfalls für die Felgenbremse an. Man kann das neue 12-fach Ritzelpaket problemlos auf den Shimano 11-fach-Freilaufkörper montieren. Shimano gibt an, dass sich mit Hyperglide+ die Laufruhe und Schalt-Effizienz und vor allem die Schaltzeiten bei Di2 noch einmal merklich verbessern würde.

Die neue Version kommt mit einer besseren Bremsleistung und weniger Geräuschen an den Kunden. Dafür ist der Abstand von ca. Shimano hat seine bekannte E-Tube App etwas überarbeitet. Diese wirkt nun noch aufgeräumter und übersichtlicher.

Wie immer unterscheiden sich die beiden Gruppen in dem Oberflächen-Finish und im Gewicht. Die Dura-Ace Variante bringt ca. 250-300 Gramm weniger auf die Waage als die Ultegra. Besitzt man noch keine elektronische Schaltung, wäre jetzt genau der perfekte Zeitpunkt für ein Upgrade.

Der Preis beläuft sich, sollte man eine bekommen, auf ca. Die Dura-Ace Version kostet ca.

Alternativen und Erfahrungen aus Foren

Aufgrund gesundheitlicher Gründe suche ich für einen Freund eine Nachrüstlösung für eine elektronische Schaltung, um Kraft vom Daumen wegzubekommen. Es ist ein Flyer Upstreet 5 welches Original mit einer Deore 1-fach 11-42 ausgestattet ist. Weiters habe ich noch die Archer Components D1X gefunden. Welche Ideen, Gedanken oder Erfahrungen gibt es ggf.

DI2 ist wenn sie funktioniert sehr gut aber wenn du z.B. Die relativ neuen linkglide kettenschaltungen sind di2 geeignet.

Es gibt noch weniger Teile und die Akkulaufzeiten sind unerwartet lang.

nach weiteren Recherchen wäre AXS der Favorit.

Momentan tendiere ich ebenfalls zum SRAM AXS Upgrade Kit. Bin mir aber nicht sicher welche SRAM Kassette und Kette ich kaufen muss damit der Umbau problemlos funktioniert.

Ich habe mir bei Aliexpress die L-Twoo Ae um 130,- bestellt und die funktioniert sehrt gut.

zur L-Twoo Ae kann ich nichts sagen, aber ich werfe mal die Firma WeehlTop in den Raum, die haben für fast alle Rad Gatungen eine Schaltung im Angebot. Ich selbst fahre die MTB Schaltung und bin sehr zufrieden damit, großer Vorteil der Schaltung, sie funktioniert mit allen Zahnkränzen/Ketten man brauch nur das Schaltwerk tauschen. (bei MTB auf alle Fälle) und es gibt immer wieder Angebote bei denen.

Mal davon abgesehen, dass anscheinend kaum einer Erfahrung im Winterbetrieb hat. Eine elektronische Schaltung funktioniert bei Frost genauso gut. Fahre jetzt den 5. Winter mit Shimano Di2. Von November bis Februar kommen immer ca. 3000km zusammen. Der erste Akku ist immer noch im Einsatz und Probleme gab es bisher nicht. Vorher hatte ich mit meiner mechanischen Schaltung öfter mal Probleme bei Frost. Wasser ist im Schaltzug eingedrungen und dort gefroren.

Gewichte der Shimano 105 Di2 im Vergleich

Komponente Gewicht
Shimano Ultegra Di2 X Gramm
Shimano 105 Di2 Y Gramm
SRAM Rival eTap AXS Z Gramm

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