Shimano Fahrradketten: Unterschiede und Technologien im Überblick

Wenn Du Fahrradfahren liebst und Wert auf Top-Ausrüstung legst, dann kennst Du auch Shimano. Als einer der führenden Hersteller von Fahrradkomponenten hat der japanische Konzern über die Jahrzehnte innovative Technologien und Produkte entwickelt, die das Radfahren revolutioniert haben. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der Shimano Fahrradketten ein, erkunden die zugrunde liegenden Technologien und geben Tipps zur Kompatibilität.

Aufbau der Shimano Produktpalette

Alle Shimano Ketten beginnen im Typennamen mit „CN“ gefolgt von einem Bindestrich und der Modellnummer. Der Modellnummer (zB. 8050) vorangestellt sind mögliche Technologiekürzel, wie „HG“ für Hyperglide.

Shimano Technologien im Überblick

In den letzten 50 Jahren hat Shimano sich als Komponenten- und Antriebshersteller für Fahrräder massiv etabliert und dabei einige Standards für die Kette und deren Zusammenspiel mit der Kettenschaltung entwickelt. Verschiedene Gruppen (wie z.B. Shimano XTR, Deore, Tiagra, 105, Dura Ace, etc) leiten aus diesen Technologien auch die Kompatibilität ab, was beim Neukauf und Ersatzteilkauf sehr wichtig ist.

1. Hyperglide (HG)

Shimano’s Hyperglide-Technologie, eingeführt in den 1980er Jahren, veränderte das Schaltspiel. Mit speziellen Ritzelprofilen sorgt HG für seidenweiche Gangwechsel und weniger Reibung. Die meisten 8-, 9-, 10- und 11-fach Kassettenschaltungen von Shimano nutzen diese Technologie. Dank speziell geformter Zähne und Kettenglieder ermöglicht die HG-Technologie einen schnelleren und flüssigeren Gangwechsel, da die Kette nahtlos von einem Ritzel zum nächsten gleitet.

2. LinkGlide

Das ist Shimanos Antwort auf den Wunsch nach langlebigen Komponenten. Mit bis zu 300% höherer Haltbarkeit als herkömmliche HG-Ketten, reduziert LinkGlide auch Geräusche und Vibrationen. Besonders bei E-Bikes und Stadträdern macht sich diese Technologie bemerkbar.

3. Hyperglide+

Die neueste Weiterentwicklung von HG! Mit Hyperglide+ erlebst Du noch flüssigere Gangwechsel in beide Richtungen. Diese Technologie findest Du in Shimanos 12-fach Kassetten.

4. Dynamic Chain Engagement (DCE)

Wenn Du ein 1x Antriebssystem besitzt, besonders bei Mountainbikes, ist DCE genau das Richtige. Es verbessert die Kettenführung und reduziert das Risiko, dass die Kette abspringt.

Was ist mit Narrow-Wide?

Auch wenn Narrow-Wide nicht direkt eine Shimano-Technologie ist, solltest Du davon wissen. Es bezieht sich auf das Design der Kettenblattzähne: Abwechselnd breit und schmal. Diese Technologie verbessert die Kettenführung erheblich und wird oft bei 1x Antriebssystemen verwendet. Die Zähne des Kettenblatts sind so breit, dass sich die Kettensegmente darin stärker verzahnen und die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass die Kette abspringt.

Shimano Fahrradketten für verschiedene Fahrradtypen

Weiter geht es mit den einzelnen Modellnummern, meist eine vierstellige Zahl wie zB 6701 (ein Modell speziell für Rennräder bzw. abgestimmt für die Gruppen 105, Ultegra und Dura Ace). Wir können also anhand der Nummer feststellen, für welche Gruppen oder Fahrradtyp diese gedacht ist.

Rennräder

Für Rennräder bietet Shimano Ketten aus den Serien Dura-Ace, Ultegra und 105 an, die auf Leistung und Gewichtsoptimierung ausgelegt sind. Gruppen wie Tiagra, Sora, etc. sind zwar auch für Rennräder konzipiert, haben aber keine spezifische Optimierung.

Mountainbikes

Bei MTBs sind die Deore, SLX, XT und XTR Serien beliebt. Diese sind robust und bieten Technologien wie DCE für bessere Kettenführung im Gelände. Der Modellnummer ist häufig ein „M“ vorangestellt, zB. die CN-M6100 für Enduros und XC Mountainbikes.

Stadträder & Tourenräder

Hier werden oft langlebigere Ketten wie die mit LinkGlide Technologie bevorzugt, da sie weniger Wartung erfordern und länger halten.

E-Bikes

Da E-Bikes mehr Drehmoment und Verschleiß erzeugen, werden hier verstärkte Ketten wie die E6100-Serie verwendet.

Wichtige Infos zur Kompatibilität

Shimano hat seine Produkte so entwickelt, dass sie als harmonisches System funktionieren. Daher ist es empfehlenswert, Shimano-Ketten auch mit Shimano-Kassetten und Kettenblättern zu kombinieren:

  • HG-Ketten passen zu den meisten älteren Shimano-Kassetten.
  • LinkGlide-Ketten sind speziell für LinkGlide-Kassetten gedacht.
  • Hyperglide+ Ketten sind optimal für 12-fach Hyperglide+ Kassetten.

Weiterhin kann man die meisten Ketten unabhängig von ihrem gedachten Einsatzbereich auch in andere übertragen. Beispielsweise kann eine CN-M6100 Kette für MTB auch bei Rennrädern zum Einsatz kommen. Wenn auch nicht optimal, da man eine zu sehr verstärkte und damit schwerere Kette in einem Gebiet einsetzt, für den diese nicht bestimmt war. Technisch kompatibel werden diese in der Regel trotzdem sein. Viel wichtiger ist da auf die Technologien für HG, HG+, LG usw. zu achten - da müssen Kette und Antrieb (Ritzelpaket, Kurbeln, usw.) zueinander passen.

Rennradketten-Verschleißtest

Ein offen liegendes Getriebe mit zwölf Ritzeln, wie es heute am Rennrad üblich ist, ist eigentlich verrückt. Aber es funktioniert! Sogar ziemlich gut. Jedenfalls mit exakt arbeitender elektronischer Schaltung und penibel ausgerichtetem Schaltauge. Wie lange das Getriebe problemlos arbeitet, hängt vor allem an der Kette, deren Pflege und Schmierung. Denn Rennradketten verschleißen unweigerlich - und dann nehmen auch die teuren Kettenblätter und Ritzel Schaden.

Kleine Ritzel sind für Verschleiß gefährdeter als große, denn die wenigen Zähne sind öfter dran, wenn die Rennradkette über sie hinwegschnurrt. Außerdem spielt für die Abnutzung eine Rolle, wie groß das vordere Kettenblatt ist. Je kleiner, umso größer sind die Kettenkräfte, desto mehr Verschleiß ist zu erwarten. Unter diesem Blickwinkel ist das Verkleinern der Ritzel und Kettenblätter wie bei SRAMs AXS-Konzept keine gute Idee. Besonders benachteiligt sind Einfach-Antriebe mit kleinem Blatt. Wer verschleißarm schalten will, sollte immer auf Gänge achten, bei denen möglichst viele Zähne eingreifen.

Die Verschleißmechanik des Kettengetriebes

Die Verschleißmechanik des Kettengetriebes findet vor allem im Inneren des Kettengelenkes statt. Die Innenlaschen der Rennradkette bewegen sich relativ zu den Kettenbolzen bei jedem Ein- und Ausschwenken aus den Zahnrädern. Die Antriebskraft wird dabei über eine winzige, linienförmige Kontaktfläche übertragen. Der Bolzen widersteht diesen Kräften nur, wenn er extrem hart ist und gut geschmiert wird. Mit speziellen Härteverfahren versuchen die Hersteller dies zu erreichen.

Bricht die gehärtete Randschicht ein, ist dem weiteren Verschleiß des Bolzens Tür und Tor geöffnet. Denn die Bolzen sind im Inneren weniger hart. Die Kette ändert aufgrund des Bolzenabriebs dann ihre sogenannte Teilung. Aus dem gleichmäßigen Bolzenabstand wird ein Lang-kurz-lang, das die Kette an den Zahnflanken hochrutschen lässt und Material abträgt. Kette und Ritzel passen sich einander an - was längere Zeit gut gehen kann, aber die Betriebssicherheit mindert.

Eine neue Rennradkette ist auf stark eingelaufenen Ritzeln aber nicht mehr fahrbar, sie springt beim Antritt über die Zahnspitzen. Deshalb sollte man den Kettenverschleiß im Auge behalten und rechtzeitig wechseln, bevor die Zahnräder leiden. Zum Vermessen der Kette dienen Lehren, die in die Kette geschwenkt werden.

Hart, Härter, Kettenbolzen

Wir testen die Rennradketten mit einer Maschine. Hohe Kettenkraft, Sand und vorsätzlich unzureichende Schmierung mit einfachem Motoröl belasten die Ketten extrem. So lässt sich der Verschleiß im Zeitraffer begutachten. Im echten Rennradleben können die besten Ketten bei optimaler Pflege 10000 Kilometer und mehr erreichen. Auf dem Prüfstand lassen wir die Ketten 36 Stunden laufen. Eine Zwischenmessung nach 20 Stunden zeigt, wie sich der Verschleiß anbahnt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Unter den großen drei Herstellern baut Shimano die haltbarsten Ketten. Dura-Ace und Ultegra zeigen im Testzeitraum nur minimale Ansätze von Verschleiß. Die Bolzen sind demnach extrem verschleißfest. Die günstigere 105er-Kette zeigt etwas mehr Abrieb, ist nach dem Test aber auch nicht verschlissen. Campagnolos Ketten liegen auf vergleichbarem Niveau. SRAM zeigt den stärksten Verschleiß.

Je kürzer die Balken, desto haltbarer die Kette. Das Ergebnis gliedert sich in vier Klassen: Dura-Ace und Ultegra sind extrem widerstandsfähig. Dahinter folgen Campa Record, Chorus und Shimano 105. SRAM ist schon etwas abgeschlagen mit der Red-Kette, die nach 36 Stunden kurz vor der Austauschgrenze steht. Die Force-Kette bricht mehrfach, scheint aber auf dem Niveau der Red zu verschleißen. Die Rival-Kette ist schwach und verschleißt deutlich schneller als der Rest.

Bruchgefahr der Rennradkette?

Die Force-Kette bricht im Test insgesamt dreimal, nach Laufleistungen zwischen 20 und 36 Stunden. Das ist neu. Auf unserer Testmaschine hatten wir zuvor noch nie Kettenrisse. Risse sind auch nicht zu erwarten, weil die Bruchkraft der Kette rund zehnmal höher ist als die Zugkraft, die wir aufbringen. Auch auf dem Rad nutzen wir maximal 20 Prozent der Kettenfestigkeit.

Eine Internetrecherche hat ergeben, dass auch in der Praxis schon Force-Ketten gebrochen sind. Teilweise erlebten Fahrer auch mehrfach Brüche, insgesamt aber nicht oft. Das deutet auf mängelbehaftete Produktionschargen hin, wie sie Shimano auch schon einmal bei Elffach-Ketten hatte; damals rissen Ketten unter dem Einfluss von Streusalz und aggressiven Reinigern. Auch eine KMC-Kette riss uns unter winterlichen Bedingungen.

Tipp: Kette vor allem im Winter gut vor Korrosion und Streusalz schützen, sauber halten und gelegentlich genau inspizieren; die Brüche senden mutmaßlich Vorboten in Form feiner Anrisse. Zahnräder können auch brechen, aber eher im Geländeeinsatz als auf der Straße, weil es vom gefahrenen Gang abhängt, wie groß die Kettenkräfte werden können. Je kleiner das Blatt, desto mehr Zug kommt auf die Kette. Verschleißmindernd sind Übersetzungen mit möglichst vielen Zähnen.

Hochgerechnete Betriebskosten pro Kilometer

Shimanos Ultegra verursacht nach unserer Kalkulation die niedrigsten Kilometerkosten, was den Antrieb betrifft. Schlechte Pflege oder zu später Kettentausch können die Kosten allerdings vervielfachen. Schwächere Ketten und sehr teure Kassetten treiben bei SRAM die erwarteten Betriebskosten.

Die wahren Betriebskosten kennen nur die Betreiber großer Flotten, beispielsweise Verleihstationen auf Mallorca; unsere Hochrechnung beruht auf plausiblen Annahmen. Wir haben die beste Kette im Test mit 10000 Praxiskilometern angesetzt und den Rest entsprechend hochgerechnet, plus einen Aufschlag von 1000 Kilometern für niederschwellige Belastungen. Zu den Zahnrädern müssen wir weitere Annahmen treffen. Wir haben je nach Bauart nach zwei bis vier Kettenleben eine neue Kassette kalkuliert und nach drei neuen Kettenblättern.

Rennradketten-Verschleißtest - Ketten im Detail

Hier sind einige Details zu den getesteten Ketten:

Kette Marktpreis Verschluss Gewicht Gliederzahl Gewicht pro Glied Breite Längung pro Gelenk Bewertung Haltbarkeit
Campagnolo Chorus 45 Euro Nietstift 243 Gramm 114 2,13 Gramm 5,17 Millimeter 0,026 Millimeter 4 von 5 Sternen
Campagnolo Super Record 60 Euro Nietstift 224 Gramm 114 1,96 Gramm 5,17 Millimeter 0,024 Millimeter 4 von 5 Sternen
Shimano 105 30 Euro Einmal-Kettenschloss 258 Gramm 116 2,22 Gramm 5,27 Millimeter 0,028 Millimeter 4 von 5 Sternen
Shimano Ultegra 40 Euro Einmal-Kettenschloss 258 Gramm 116 2,22 Gramm 5,27 Millimeter 0,013 Millimeter 5 von 5 Sternen
Shimano Dura-Ace 60 Euro Einmal-Kettenschloss 248 Gramm 116 2,14 Gramm 5,26 Millimeter 0,015 Millimeter 5 von 5 Sternen
SRAM Rival 20 Euro Einmal-Kettenschloss 271 Gramm 120 2,25 Gramm 5,00 Millimeter 0,014 Millimeter 1 von 5 Sternen
SRAM Force 31 Euro Einmal-Kettenschloss 271 Gramm 120 2,25 Gramm 5,00 Millimeter 0,039 Millimeter (bis zum Bruch) 3 von 5 Sternen
SRAM Red 40 Euro Einmal-Kettenschloss 261 Gramm 120 2,18 Gramm 5,00 Millimeter 0,066 Millimeter 3 von 5 Sternen

Welche Kette ans E-Bike?

Sollte man am E-Bike also besondere Ketten mit dem Zusatz „E“ verwenden? Und lohnt es sich, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und die Top-Modelle zu kaufen? Der Test auf dem Prüfstand fördert erhebliche Unterschiede im Verschleißverhalten zutage. Während manche Exemplare nach dem Testmarathon noch nicht austauschpflichtig wären, sind andere schon extrem gelängt. Auffällig ist, dass zwei ausgewiesene E-Bike-Ketten im Test - von KMC und von Miché - besonders schlecht abschneiden. Extrem haltbar sind hingegen alle Shimano-Ketten, auch die ganz günstigen, sowie die KMC X10. Auch die Wippermann-Ketten zeigen eine ordentliche Performance, fallen aber durch stärkeren Rollenverschleiß auf. Die teurere Edelstahlkette längt sich dabei etwas weniger als die einfacheren Modelle. Auch bei SRAM ist die teurere PC 1071 deutlich haltbarer als die billige PC 1031.

Unterm Strich lernen wir, dass das Attribut „E-Bike-tauglich“ keine Qualitätsaussage ist. Auch der Preis gibt nur bedingt Auskunft über die Qualität einer Kette. Durch die Bank glänzend sind die Ergebnisse der Shimano-Ketten. Auch die günstigste, die HG 54, schneidet sehr gut ab. Punktabzug gibt es nur durch das umständliche Handling mit dem Verschlussbolzen. Den Testsieg holt sich KMC mit der günstigen X10, die mit einem Kettenschloss montiert wird.

Die schlechtesten Fahrradketten im Test verschlissen siebenmal schneller als die Top-Modelle. Wie lange Ketten insgesamt halten, hängt auch von der Pflege ab. Regelmäßig gereinigte und geölte Ketten halten deutlich länger als verschmutzte.

Kettenverschleiß - So haben wir getestet

Den Verschleiß der Ketten haben wir auf einer Prüfmaschine bestimmt. Dazu wurden je sieben Kettenabschnitte zu einer Prüfkette zusammengesetzt, die auf dem Prüfstand verspannt wurde. 80 Stunden lang wurde die Kette mit 300 N Spannung und 75 U/min bewegt. Weitere 30 Stunden mit einer auf 750 N erhöhten Last, wie sie fürs E-Biken repräsentativer ist. Alle 20 Stunden wurde feiner, aggressiver Quarzsand auf die Kette gerieselt, die mit einfachem Motoröl geschmiert wurde. Am Ende jedes Zyklus wurde die Längung der Gelenke mit Messschiebern unter Vorlast ermittelt. Zusätzlich haben wir den Rollenverschleiß erfasst und mit einer Kettenmesslehre überprüft, ob ein Austausch anstünde. Ein Referenzkettenabschnitt wurde in beiden Prüfketten verwendet.

Ketten unter 0,02 Millimeter Längung pro Gelenk sind nach der Prüfung mit Kettenlehre, die auch den Rollenverschleiß erfasst, noch nicht austauschpflichtig.

Die 13 Ketten im Verschleißtest

Nachfolgend finden Sie die Testergebnisse zu den 13 Fahrradketten im MYBIKE-Verschleißtest.

Kette Preis Gewicht Glieder Gewicht pro Kettenglied Breite Verschleiß Testurteil
KMC E10 52,95 Euro 285 Gramm 122 2,34 Gramm 5,99 Millimeter 0,078 Millimeter BEFRIEDIGEND
KMC X10 33,90 Euro 264 Gramm 114 2,32 Gramm 5,88 Millimeter 0,017 Millimeter SEHR GUT (Testsieger 3/2019)
KMC X10 EL Gold 54,90 Euro 259 Gramm 114 2,27 Gramm 5,89 Millimeter 0,054 Millimeter GUT
Miché E-Bike 48,38 Euro 337 Gramm 138 2,44 Gramm 5,94 Millimeter 0,111 Millimeter AUSREICHEND
Miché 10 Speed 36,50 Euro 279 Gramm 116 2,41 Gramm 5,86 Millimeter 0,035 Millimeter GUT
Shimano CNE 6090 42,95 Euro 303 Gramm 126 2,40 Gramm 5,81 Millimeter 0,017 Millimeter SEHR GUT
Shimano Deore HG 54 29,95 Euro 276 Gramm 116 2,38 Gramm 5,94 Millimeter 0,016 Millimeter SEHR GUT
Shimano HG 95 32,95 Euro 277 Gramm 116 2,39 Gramm 5,8 Millimeter 0,016 Millimeter SEHR GUT
SRAM PC 1031 22,00 Euro 272 Gramm 114 2,39 Gramm 6,01 Millimeter 0,102 Millimeter AUSREICHEND
SRAM PC 1071 48,90 Euro 260 Gramm 114 2,28 Gramm 6,05 Millimeter 0,026 Millimeter SEHR GUT
Wippermann 10 S1 67,50 Euro 256 Gramm 114 2,25 Gramm 5,93 Millimeter 0,023 Millimeter SEHR GUT
Wippermann 10 SE 57,90 Euro 286 Gramm 124 2,31 Gramm 5,85 Millimeter 0,024 Millimeter SEHR GUT
Wippermann 10 SO 34,90 Euro 264 Gramm 114 2,32 Gramm 5,85 Millimeter 0,028 Millimeter SEHR GUT

Die richtige Kette - Unsere Kauftipps

Für die Wahl der richtigen Kette ist die Anzahl der Ritzel am Hinterrad der entscheidende Faktor. Unabhängig davon, wie viele Kettenblätter vorne an der Kurbel rotieren. Grund: Je mehr Ritzel dort sitzen, desto enger müssen sie zusammenrücken. Denn der Platz zwischen Nabenflansch und Rahmen (Hinterbau) ist begrenzt. Mit zunehmender Anzahl der Ritzel muss die Kette also schmaler gefertigt sein, damit ihre Laschen reibungslos durch die Zwischenräume laufen. Moderne Fahrräder (Mountainbikes, Rennräder/Gravelbikes, City-/Trekkingbikes) besitzen in der Regel Kassetten mit 10, 11 oder 12 Ritzeln. E-Bikes aller Typen eingeschlossen. 13 Ritzel sind technisch machbar, aber bislang nicht auf breiter Front eingeführt. Kassetten mit 10 Ritzeln findet man hingegen noch recht häufig an preiswerten oder älteren Bikes.

Die Komponentenhersteller Shimano und Sram sind am weitesten verbreitet. Unsere Empfehlung: Wenn dein Bike eine Schaltung eines dieser beiden Hersteller besitzt, solltest du beim Tausch auch eine Kette des entsprechenden Brands wählen. Dann harmoniert der Antrieb perfekt. Wir empfehlen, eine (neue) Kette grundsätzlich mit einem Kettenschloss zu verschließen. Das ist eine saubere, stabile und einfache Methode, im Gegensatz zum Vernieten.

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