Die Wahl der richtigen Schaltgruppe für ein Rennrad ist ein wichtiges Thema. Am Marktführer Shimano führt ohnehin kein Weg vorbei, denn der Komponentenriese aus Japan ist mit gleich drei Gruppen im Testfeld vertreten: der elektronischen Ultegra Di2 und den beiden mechanischen Top-Gruppen Dura Ace und Ultegra.
Shimano Ultegra: Der Bestseller
Stellt man beim Sonntags-Radtreff die Frage nach der Schaltgruppe, kommt oft die Antwort: „Keine Ahnung, aber sie geht.“ Ein Blick aufs Rad des Ahnungslosen offenbart dann meistens eine Shimano Ultegra. Sie ist der Bestseller unter den Rennradgruppen. Keine Gruppe wandert so oft über die Ladentheke wie die Ultegra. Sei es am Komplettrad oder als Zubehörteil, der Name Ultegra steht für Preis-Leistung - und für eine große Stückzahl. Im edlen eisgrauen Finish kommt die Ultegra daher und passt optisch sowohl zu Top-Carbonrahmen als auch zu Einsteigermodellen aus Alu.
Vom Fahrgefühl steht die Ultegra der ungleich teureren Dura Ace in nichts nach. Noch nie zuvor war das Ultegra Ensemble funktionell so nah an der Topgruppe Dura Ace wie in der aktuellen Generation. Leise Laufgeräusche des Antriebsstrangs, weiche Schaltvorgänge, beschichtete Züge - was früher noch der Topgruppe vorbehalten war, bekommt der preisbewusste Radfahrer nun auch bei der Ultegra serviert. Die Ergonomie der Griffhöcker wurde im Vergleich zu den klobigen alten 10-fach-Modellen deutlich verbessert, wenngleich kein so schlanker Hebel wie bei der Di2 erreicht werden konnte.
Vielseitigkeit und Wartung
Vielseitigkeit ist hier das Zauberwort, damit besticht Shimanos Topseller. Ein Schaltwerk mit langem Käfig erlaubt sogar diese Bergübersetzung. Dazwischen gibt es noch eine Abstufung mit 52/36 Zähnen, die ebenso auf die Vier-Arm-Kurbel montiert werden kann, da Shimano für alle Abstufungen denselben Lochkreisdurchmesser verwendet. Die Vielseitigkeit der Shimano Kurbel setzt sich beim Innenlager fort. Da Shimano nach wie vor keine BB30 Kurbeln anbietet und bei der breiten Bauweise mit 24-Millimeter-Achse bleibt, passen Shimano-Kurbeln in jeden Rahmen.
Bei Wartung und Pflege ist die Ultegra sehr sparsam und beansprucht wenig Zeit. Einmal eingestellt surrte die Kette ohne Nachjustieren bis zum Austausch nach 5.500 Kilometern. Gerade bei Hobbyfahrern mit wenig Freizeit ein großes Plus. Einziger Wermutstropfen bleibt das hohe Gewicht der Gruppe.
Shimano Ultegra Di2 6870
Die Shimano Ultegra Di2 6870 begeistert mit einer tollen Schaltperformance unter allen Bedingungen. Funktional und ergonomisch steht sie der elektronischen Top-Gruppe Dura Ace Di2 9070 in nichts nach. Den Gewichtsvorteil der Dura Ace lässt sich Shimano teuer bezahlen. Die Ultegra 6870 ist leichter als ihr Vorgänger, die Ultegra 6770 und das, obwohl aus der 10-fach eine 11-fach Gruppe wurde. Das Gewicht ließ sich vor allen Dingen an Schaltwerk und Umwerfer einsparen, welche nun optisch nicht mehr so massiv wirken wie zuvor.
Unser Eindruck: Die neuen Hebel lassen nun in jeglicher Griffposition eine perfekte Bedienung zu. Auch wurden die Oberflächen der beiden Schalttasten kontrastreicher gestaltet, so dass man noch einfacher fühlt, auf welcher Taste der Finger ruht. Auch wenn die Tasten etwas größer ausfallen als in der Vorversion, braucht es dennoch ein wenig Gewöhnung, um auch in stressigen Rennsitiuationen den gewünschten Schaltvorgang einzuleiten.
Die Montage der Gruppe ist im Grundsatz kinderleicht. Stecker und Kabel zusammenstecken und „smmmt“ (elektronisches Surren)- die Schaltung funktioniert. Wenn da nicht das Kabelverlegen wäre! In allen Di2-fähigen Rahmen verlaufen die Kabel innenverlegt, was schlussendlich zu einem „cleanen“ Bike verhilft - erst recht mit dem integrierten Di2-Akku in der Sattelstütze. Dennoch kann das Verlegen der Kabel zu einer Geduldsprobe werden, wenn die Öffnung für den Zugang zu den einzelnen Rohren klein ausfällt.
Apropros Akku: Dieser „hält“ rund 5.500 Kilometer - und auch unter widrigsten Bedingungen. Erst dann stellt zunächst der Umwerfer seine Arbeit ein. Aber keine Sorge, man muss nicht in dem eingelegten Gang nach Hause fahren. Während der Umwerfer seine Arbeit einstellt, hebt sich die Di2 genügend Strom auf, um am Schaltwerk weiterhin mehrere Schaltvorgänge vornehmen zu können, bis letztlich auch das Schaltwerk komplett seinen Dienst einstellt.
Weitere Kassetten im Vergleich
Zahnkränze mit 10 Ritzeln zeichnen sich durch 10 Ritzel aus, um eine möglichst hohe Ganganzahl und damit ein größeres Spektrum an Gängen zu fahren. Diese werden für Mountain und Trekkingbikes sowie für Rennräder, Cyclocrosser und Fitnessbikes mit Kettenschaltung angeboten. Zahnkränze für MTB's haben dabei größere Abstufungen der Zahnanzahl zwischen den einzelnen Ritzeln gegenüber denen für Rennräder. Durch die größeren Ritzel wird ermöglicht steilere Anstiege mit weniger Kraftaufwand zu fahren.
Doch spätestens seit Einführung des Einfach-Antriebes tauchen plötzlich weitere Fragezeichen in den Köpfen auf. Reicht die Bandbreite der Kassette, um auch steile Anstiege zu bezwingen? Oder: Sind die einzelnen Gänge noch passend abgestuft? Weil Sram nach wie vor nur eine einzige Elffach-Übersetzung anbietet und Shimano bisher nur die XT-Kassette mit ausreichender Bandbreite vorweisen kann, bringen immer mehr Drittanbieter Alternativen auf den Markt. Größere Bandbreite, homogenere Abstufung, geringeres Gewicht - wir sind die Kassetten von E-Thirteen, Hope, Sunrace und Box Components gefahren und wissen, ob sie als Zahnersatz taugen oder nicht.
Egal ob die preiswerte Taiwan-Kassette für 80 Euro oder das 370 Euro teure Fräskunstwerk - die Kette wandert flott von Ritzel zu Ritzel. Sitzt der Schaltvorgang nicht richtig, hat eigentlich immer der Daumen am Schalthebel nicht präzise genug gezuckt. Unterschiede werden erst unter Last spürbar, dafür aber deutlich. Schon beim Hochschalten auf ein größeres Ritzel steigt die Geräuschkulisse bei Shimano und E-Thirteen an, während die Gänge immer noch schnell und präzise einrasten. Bei Hope, Sunrace und Box knallt’s beim Schalten wie auf dem Schützenfest und auch die Qualität der Schaltvorgänge leidet. Noch schlimmer wird es, wenn die Kette auf ein kleineres Ritzel wandern soll. Spürbar verzögert ruckelt die Kette laut knallend nach unten und lässt dabei die Waden erzittern. Hier sollte man beim Schalten lieber etwas Druck vom Pedal nehmen.
Den besten Schaltkomfort jedoch bietet Sram - rauf wie runter: schnell, präzise und leise. Auch von Schaltvorgängen unter Last lässt sich die GX-Kassette nicht aus der Ruhe bringen. Übrigens: Die teure X01-Kassette schaltet auch nicht besser, ist dafür aber ein Drittel leichter.
Wer maximale Bandbreite sucht, landet eh zwangsläufig bei den Amis. Mit 511 Prozent ist die TRS Race breiter übersetzt als Srams neue Zwölffach-Kassette. Die Abstufung fällt dabei überraschend angenehm und ohne allzu große Sprünge aus. Am gleichmäßigsten sind die Abstände bei Sunrace und Box. Das Gegenteil ist die XT-Kassette: Mit fünf Zweier-Sprüngen ist die Japanerin unten raus sehr fein abgestuft, ein Vorteil auf schnelleren Tretpassagen. Die Quittung kommt dafür im steilen Anstieg. Der Sprung über neun Zähne vom zehnten aufs elfte Ritzel ist zwar für die Schaltung kein Problem, beim Treten fühlt sich der Sprung jedoch sehr unharmonisch an. Ein 38er- oder 39er-Ritzel an vorletzter Stelle wäre hier die deutlich bessere Wahl.
Materialhärte und Verschleiß
Den Verschleiß im Labor zu ermitteln, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Indiz für die Abnutzung liefert jedoch eine Prüfung der Materialhärte beim Zedler- Institut für Fahrradtechnik und -sicherheit. Eine Diamantspitze drückt mit festgelegter Prüfkraft auf die einzelnen Ritzel und hinterlässt dabei einen Abdruck. Aus diesem lässt sich dann die Vickershärte ermitteln.
Bis auf wenige Ausreißer liegen die Werte hier auf ähnlichem Niveau. Bei Shimano, Sram und Hope ist ein vergleichbarer Verschleiß zu erwarten. Die Alu-Ritzel der TRS Race sind besonders hart, die Stahl-Ritzel dagegen etwas weicher. Bei der teuren Sram X01, die wir zum Vergleich mitlaufen ließen, weisen beide Werkstoffe einen sehr hohen Härtegrad auf. Somit könnte sich über die Zeit auch der hohe finanzielle Einsatz wieder relativieren.
Technik im Detail
Nicht jede Kassette passt auf jeden Freilauf. Srams XD-Version ist inzwischen weit verbreitet, die Hope-Kassette dagegen passt nur auf ein speziell verkürztes Modell.
Freilauf-Typen
- Shimano-Freilauf: Seit Jahren der Standard bei Mountainbike-Kassetten. Dieser Freilauf-Typ ist sowohl mit 10-/11-fach-Shimano-Kassetten als auch mit 10-fach-Sram-Kassetten und dem Modell PG-1130 kompatibel. Unterschiedlich breite Stege sorgen dafür, dass die Ritzel nur in einer Position aufgesetzt werden können und die Schalthilfen so immer korrekt zueinander ausgerichtet sind. Ein Abschlussring sichert die Kassette am Freilauf.
- Sram XD Driver Body: Der spezielle Freilaufkörper von Sram verfügt an der Naben-Seite über ein Gewinde, auf das die Kassette direkt aufgeschraubt wird. Dadurch kann der Freilauf kürzer ausfallen und ein kleines 10er-Ritzel verbaut werden. Ein XD-Freilauf lässt sich ab etwa 45 Euro an vielen gängigen Laufrädern nachrüsten. Bei manchen Herstellern gehört er sogar zum Lieferumfang eines Laufradsatzes.
- Hope-Freilauf: Hope setzt auf einen eigenen Standard, der lediglich mit Pro 4 und Pro 2 Evo-Naben kompatibel ist. Die kürzere Bauweise ermöglicht auch hier ein kleines 10er-Ritzel. Die zweiteilige Kassette wird dafür aus je einem Stahl- und einem Alu-Block gefräst. Ähnlich wie bei Shimano halten Stege die Kassette in der richtigen Position. Ein verlängerter Abschlussring sichert die Kassette am Freilauf.
Zahnprofile
Bei vielen Kassetten gleicht kaum ein Zahn dem anderen. Dahinter stecken ausgefeilte Schalthilfen. Im normalen Gebrauch nur wenig auffällig, verhelfen sie den Kassetten besonders unter Last zu spürbar geschmeidigeren und auch leiseren Gangwechseln.
Gangsprünge im Vergleich
Bei Shimano sind zwar die kleineren Ritzel sehr fein abgestuft, nach oben hin wartet dann aber ein riesiger Sprung über neun Zähne. Dagegen sind bei Sunrace und Box die Gangsprünge weniger fein, dafür aber homogener verteilt. Den Sprung über einen Zahn (von 9 auf 10) gibt es nur bei E-Thirteen.
Das Sticht ins Auge
Kassette ist nicht gleich Kassette. Die Hersteller gehen unterschiedliche Wege, um die Bandbreite zu erhöhen, die Abstufung zu verbessern oder am Gewicht zu drehen.
- E-Thirteen: fertigt seine Kassette aus zwei Einzelteilen und nutzt zur Montage den Sram XD-Freilauf. Die drei großen Ritzel werden über einen Sicherungsring auf dem Freilauf fixiert. Dafür wird ein Spezialwerkzeug mitgeliefert. Der äußere Teil der Kassette wird im neunten Ritzel eingehakt und per Kettenpeitsche fixiert. Zur Demontage der Kassette benötigt man gleich zwei Kettenpeitschen - nicht gerade praktisch.
- Das winzige Neuner-Ritzel bei E-Thirteen sorgt zwar für eine riesige Bandbreite, es tritt sich aber spürbar unrund. Auch bei Srams Zehner-Ritzel ist dieser Effekt spürbar. Ab elf Zähnen treten diese Probleme nicht mehr auf.
- Der große Sprung von 37 auf 46 Zähne bei der XT-Kassette ist beim Schalten kaum spürbar. Hier leisten die Steighilfen ganze Arbeit. Im Tritt fühlt sich die Abstufung aber unharmonisch an.
- Die Kassetten von Hope und E-Thirteen sind jeweils aus zwei einzelnen Blöcken gefräst (einer Stahl, einer Alu). Dadurch lässt sich das Gewicht auf unter 300 Gramm drücken. Leichter sind nur noch die Top-Kassetten von Sram (XG-1195: 264 Gramm). Mit genieteten Modellen lassen sich solche geringen Gewichte nicht erreichen. Dafür kann man bei Bedarf oder Verschleiß zumindest bei Shimano auch mal einzelne Ritzel austauschen.
- Abstufung, Aufbau, Steighilfen - bis auf Farbe und Logos gleichen sich die Kassetten von Sunrace und Box wie ein Ei dem anderen. Noch deutlicher wird‘s, wenn man die Sunrace in der schwarzen Ausführung zum Vergleich heranzieht. Auch die Schaltqualität ist identisch. Weshalb man für die Box Components 40 Euro mehr bezahlen soll, wurde uns nicht so recht klar.
Testergebnisse
Box Components Two 11-46
- Preis: 120 Euro
- Gewicht/Freilauf: 479 Gramm/Standard
- Material: Stahl (1 bis 10), Alu (11)
- Übersetzung/Bandbreite: 11-46/418 %
- Abstufung: 11-13-15-18-21-24-28-32-36-40-46
- Materialhärte: Stahl 538 HV / Alu 183 HV
- Fazit: Betrachtet man die Box-Kassette genauer, fällt auf: Sie ähnelt der Sunrace bis ins Detail. Spider, Aufbau, Schalthilfen, Abstufung, Gewicht - alles identisch, bis auf Farbe und Logo. Da stutzt man dann beim Preis doch etwas. 40 Euro zahlt man für die Box mehr. Unter Last klettert die Kette recht widerwillig hoch und fällt beim Runterschalten laut krachend auf die nächsten Ritzel. Die Gänge landen zwar stets auf dem richtigen Ritzel, gerade unten raus schaltet die Box aber recht langsam.
E-Thirteen TRS Race
- Preis: 369 Euro
- Gewicht/Freilauf: 290 Gramm/Sram XD
- Material: Stahl (1 bis 8), Alu (9 bis 11)
- Übersetzung/Bandbreite: 9-46/511 %
- Abstufung: 9-10-12-14-17-20-24-28-33-39-46
- Materialhärte: Stahl 475 HV / Alu 197 HV
- Fazit: Die E-Thirteen TRS Race bietet mit 511 Prozent mehr Bandbreite als Srams 12-fach-Kassetten, dabei bleibt sie überraschend leicht. Unter Last plumpst sie mehr auf die nächstkleineren Ritzel, als dass sie wandert. Hochschalten geht mal butterweich, mal eher hart und auf den kleinsten drei Ritzeln oft zäh. Das winzige 9er-Ritzel ist einzigartig, tritt sich bei höheren Geschwindigkeiten aber spürbar unrund.
Hope 11 Spd Cassette
- Preis: 225 Euro
- Gewicht/Freilauf: 277 Gramm/Hope
- Material: Stahl (1 bis 7), Alu (8 bis 11)
- Übersetzung/Bandbreite: 10-44/440 %
- Abstufung: 10-12-14-16-18-21-24-28-32-38-44
- Materialhärte: Stahl 575 HV / Alu 181 HV
- Fazit: Die zweiteilige Kassette fräst Hope auf extrem leichte 277 Gramm. Sie schaltet sauber und präzise, aber deutlich härter und lauter als die anderen Modelle. Unter Last leidet der Schaltkomfort spürbar. Die Kette fällt derart laut metallisch krachend von Ritzel zu Ritzel, dass kurzzeitig der Tritt unterbrochen wird.
Shimano Deore XT CS-M8000
- Preis: 110 Euro
- Gewicht/Freilauf: 438 Gramm
- Material: Stahl (1 bis 9), Alu (10 bis 11)
- Übersetzung/Bandbreite: 11-46/418%
- Abstufung: 11-13-15-17-19-21-24-28-32-37-46
- Materialhärte: Stahl 575 HV / Alu 165 HV
- Fazit: Die recht schwere XT schaltet schnell und präzise mit typisch metallischem Shimano-Klang. Unten raus ist sie besonders fein abgestuft, die beiden letzten Sprünge sind jedoch etwas unharmonisch. Auch unter Last schaltet die Shimano präzise und ohne große Verzögerung, jedoch spürbar weniger geschmeidig als Sram und deutlich lauter.
SRAM GX XG-1150
- Preis: 142 Euro
- Gewicht/Freilauf: 392 Gramm/Sram XD
- Material: Stahl
- Übersetzung/Bandbreite: 10-42/420 %
- Abstufung: 10-12-14-16-18-21-24-28-32-36-42
- Materialhärte: Stahl 579 HV
- Fazit: Srams günstigste 10-42er-Kassette besteht aus elf vernieteten Stahl-Ritzeln. Das drückt ordentlich auf die Waage. Dafür schaltet die GX unvergleichbar weich, geschmeidig und schnell. Selbst unter Last scheint es, als würde die Kette sanft, leise und trotzdem ohne Verzögerung über die Ritzel abgeseilt. Die Abstufung ist angenehm gleichmäßig, ohne große Sprünge.
SUNRACE CSMX8 11-46 T Black
- Preis: 80 Euro
- Gewicht/Freilauf: 479 Gramm/Standard
- Material: Stahl (1 bis 10), Aluminium (11)
- Übersetzung/Bandbreite: 11-46/418%
- Abstufung: 11-13-15-18-21-24-28-32-36-40-46
- Materialhärte: Stahl 538 HV / Alu 183 HV
- Fazit: Die Sunrace-Kassette offenbart sich als absolut baugleich zur Box. Entsprechend teilt sie mit ihr auch die technischen und funktionellen Eigenschaften. Im normalen Betrieb lässt sich die Kassette, wie alle anderen auch, problemlos und treffsicher schalten. Allerdings wandert die Kette schon ohne Last wenig geschmeidig über die Ritzel. Im Anstieg unter Last kracht und scheppert es, wenn hochgeschaltet wird. Beim Runterschalten fällt die Kette laut knallend auf die Ritzel und auch das meist nur nach kurzer Verzögerung.
Shimano-Kassette Vergleich 2025
Die besten Shimano-Kassetten: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
| Modell | Geeignet für | Modell-Gruppe | Kompatible Kette | Schaltstufen | Übersetzung | Gewicht | Material |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Shimano Deore XT | Mountainbike | DEORE XT M8000 | 11-fach HG/LG | 11 Gänge | 11 - 46 Zähne | 600 g | Aluminium |
| Shimano CS-M771 | Mountainbike | SAINT M820 | 10-fach HG-X | 10 Gänge | 11 - 36 Zähne | 300 g | Aluminium |
| Shimano CS-R8000-11 11-28 | Mountainbike | ULTEGRA R8000 | 11-fach HG/LG | 11 Gänge | 11 - 28 Zähne | 331 g | Aluminium |
| Shimano CS-M7100-12 10-51 | Mountainbike | SLX M7100 Series | 12-fach HG | 12 Gänge | 10 - 51 Zähne | 700 g | keine Herstellerangabe |
| Shimano CS-M4100 | Mountainbike | DEORE M4100 | 10-fach HG-X | 10 Gänge | 11 - 46 Zähne | 360 g | Aluminium |
| Shimano CS-M8100-12 10-51 | Mountainbike | DEORE XT M8100 | 12-fach HG | 12 Gänge | 10 - 51 Zähne | 300 g | Aluminium |
| Shimano CS-HG200-9 | Mountainbike | ALTUS M2000 | 9-fach HG | 9 Gänge | 11 - 36 Zähne | 500 g | Stahl |
| Shimano CS-HG500-10 | Rennrad | GRX 10-speed | 10-fach HG/HG-X | 10 Gänge | 11 - 25 Zähne | 300 g | Stahl |
10-fach-Kassette Vergleich 2025
Die besten 10-fach-Kassetten: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
| Modell | Verwendung | Kompatible Freilaufkörper | Übersetzung | Gewicht | Material |
|---|---|---|---|---|---|
| Shimano HG50 | Mountainbike | keine Herstellerangabe | 11-36 T | 454 g | beschichteter Stahl |
| Fomtor 10-fach-Kassette | Mountainbike, Rennrad | Shimano, SRAM, Sunrace | 11-42 T | 475 g | beschichteter Stahl |
| Shimano Ultegra CS-6700 | keine Herstellerangabe | Shimano, SRAM | 11-28 T | ca. 340 g | beschichteter Stahl |
| Tbest 10-Fach Kassette | Mountainbike | Shimano, SRAM | 11-42 T | 315 g | beschichteter Stahl |
| Bolany MTB-Kassette | Mountainbike | Shimano, SRAM (außer XD) | 11-42 T | 460 g | beschichteter Stahl |
| Keenso 10-fach-Kassette | Mountainbike, Rennrad | keine Herstellerangabe | 11-36 T | 418 g | beschichteter Stahl |
| Besnin 10-fach-Kassette | Mountainbike | Shimano, SRAM, Sunrace | 11-36 T | 530 g | beschichteter Stahl, Aluminium |
| Shimano Tiagra 4700 | keine Herstellerangabe | Shimano, SRAM | 11-34 T | 459 g | beschichteter Stahl, Aluminium |
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