Damit Biken Spaß macht, muss die Kette einen flüssigen Tritt ermöglichen und zuverlässig in den gewünschten Gang springen. Gut funktioniert beides allerdings nur, wenn die Kette erstens zum Ritzelpaket passt und zweitens regelmäßig gepflegt wird.
Aufbau und Kompatibilität von Fahrradketten
Den Aufbau einer Kette erkennt man im Regelfall an den Zollangaben ("Zahl x Zahl"), wobei sich das erste Maß auf den fast immer identischen Abstand zwischen den Gelenken (1/2 '') und das zweite auf den Abstand zwischen den Innenlaschen, also die Breite bezieht. Typische Werte sind hier etwa 1/8'', 3/32'' oder 5/64''. Generell sollte die Kette tendenziell umso dünner sein, je mehr Ritzel verbaut sind. Umgekehrt sind breitere Ketten für kleinere Ritzelpakete in aller Regel besser geeignet. Ebenfalls wichtig: Schmalere Ketten sind häufig schaltfreudiger, gleichzeitig jedoch anfälliger für Verschleißerscheinungen. Man sollte deshalb Wert auf gründliche Pflege legen.
Die Bedeutung der Kettenpflege
Überhaupt ist die Pflege überaus wichtig. Wird sie vernachlässigt, leiden darunter die Funktionsfähigkeit und die Lebensdauer der Kette. Im Idealfall trägt man an der Innenseite regelmäßig etwas Öl auf, wobei hier etwas Vorsicht angesagt ist. Denn: Überschüssiges Öl bindet Staub und Dreck und lässt nach einer gewissen Zeit kleine Klümpchen entstehen, die kaum noch zu entfernen sind. Die Kette sollte deshalb nur mit einem leichten Film überzogen sein. Bewährt haben sich etwa Trockenschmierstoffe auf Wachsbasis. Sie sind schmutzabweisend, bleiben allerdings nur dann wirklich haften, wenn die Kette richtig sauber ist. Zudem werden sie bei Regen relativ schnell ausgewaschen. Klassische Öle und Nassschmierstoffe indes haben dieses Problem nicht, dafür ziehen sie meist mehr Schmutz an.
Kettenverschleißtest: Ein Vergleich
Da es scheinbar bei den (Shimano-)Ketten eine Weiterentwicklung und auch Kritik an Jens Kettenverschleißtest gab, werde ich einen neuen Kettenverschleißtest starten, allerdings etwas abgeändert. Bei diesem Test können (und sollen ) keine Laborbedingungen herrschen, aber vergleichbare Ergebnisse wären natürlich schon schön. Die Idee von mir ist, mit 2 unterschiedlichen Kettenhälften zu fahren (z.B. Shimano und Campa), somit können 2 Ketten unter gleichen Bedingungen getestet werden. Die Kettenhälften werden mit Kettenschlössern verbunden, das von SRAM z.B. ist recht günstig und wird hier im Forum auch häufiger benutzt. Von ThomasB kam der Vorschlag eine Referenzkette zu haben (wobei sich m.M.n. die Campa C9 als Referenz anbietet), um die Ergebnisse besser vergleichen zu können.
Messmethode
Da Jens mit einer Messung des Abstands zw. den Röllchen von 6 Außenlaschen angefangen hat (s. auch Campa-Anleitung), würde ich dieses Messverfahren weiter verfolgen wollen und den Versuch jeweils beenden, wenn sich dieser Abstand an einer der beiden Kettenhälfte auf 133mm vergrößert hat. Gemessen wird immer an 3 Stellen je Kettenhälfte und daraus das arithmetische Mittel gebildet, um Ausreißer bei unterschiedlicher Kettenlängung zu vermeiden.
Abschlussmessung
Zumindest die letzte Messung sollte unter möglichst gleichen Bedingungen stattfinden: Eine Kettenhälfte wird an einem Ende aufgehängt und unten mit einem Gewicht von 1kg beschwert, dann wird mittels Messschieber wieder der Abstand zw. den Röllchen von 6 Außenlaschen gemessen. Sicher können auch andere Kettenkombinationen als die mit der Referenzkette getestet werden (interessant wäre ja auch z.B. zu sehen, ob eine Connex 908 den Aufpreis zur 904 wert ist). Diese Ergebnisse könnten dann zur Unterstützung der Daten aus den Referenzkettentests verwendet werden.
Da immer mehr 10fach Ketten gefahren werden, werde ich parallel auch einen 10fach Kettentest starten. Als Referenzkette wird hier die aktuelle Shimano XT-Kette dienen.
Mein Bedenken war daß unterschiedliche Ketten unterschiedlich breit sind und sich schlecht(?) zusammenfügen lassen. Hier sind einige Kettenbreiten aufgeführt, es gibt da sowohl bei 9 auch 10fach Ketten Unterschiede bis zu 0,4mm.
Ich habe hier mal die Werte für 9fach Ketten aufgeführt, gemessen wurde der Abstand der Außenseite der Innenlaschen (die Werte waren für mich interessant, da ich ja hier mit dem Kettenschloss verbinden möchte:
- Connex 9sG 3,84mm
- Campa C9 4,04mm
- Shimano XT 4,00mm
- SRAM PC-991 4,10mm
Alle Ketten wurden untereinander jeweils einmal mit einem Connex und einem SRAM Kettenschloss verschlossen. Dies klappte auch jeweils problemlos.
Auffällig ist, dass die Connex-Kette schmaler ausfällt, das Connex Schloss sollte somit eigentlich auch schmaler ausfallen. Aber auch die breite SRAM-Kette lies sich mit dem Connex-Schloss problemlos verschließen und widerstandslos bewegen. Teilweise gab es aber auch etwas Spiel zw. den Innengliedern mancher Ketten und dem SRAM-Schloss. Ob man mit dieser Verbindung zwei Ketten betreiben möchte, muss jeder selbst wissen.
Den Kettenverschleiß wird nur über die jeweilige Kette gemessen, nicht über die Kettenschlösser, das ist das Thema (Wäre ja auch z.B. schade, wenn das Ergebnis von Tante Shimano verschlechtert würde, nur weil das Schloss von Onkel SRAM schnell verschleißt oder umgekehrt). Aber ganz speziell für dich wird es auch eine Messung der Durchmesser von den Nietstiften und den Schlössern bei Start und Ende des Tests geben. Ist dir damit geholfen?
Ich halte das Schloss nicht für haltbarer als die Kette (ich schätze, die Teile werden jeweils aus dem selben Material erstellt), in diesem Test erwarte ich sogar eher dass Gegenteil: Sollte das Schloss etwas weiter sein als die Testkette, kann eher Schmutz und Wasser von der Seite eindringen und auf die Reibflächen kommen, erhöhter Verschleiß und damit Kettenlängung wären die Folge. Ich werde aber aber auch das Connex-Schloss testen im Vergleich zum SRAM (KMC habe ich mir für die 10fach Messungen gekauft).
Ein Kettenschloss als Referenz zu keinem Kettenschloss kann man eigentlich immer messen, wenn jemand eine Kette mit Kettenschloss fährt, da müsste man dann nur mal die entsprechenden Abschnitte nachmessen. Das Problem bei deiner Idee ist, das Ketten nicht 100% gleich verschleißen, du musst also schon mehrere Abschnitte messen.
Liege ich da richtig oder falsch? Ja, mit deiner Vermutung dürftest du richtig liegen, die Ergebnisse dürften so verfälscht sein. Trotzdem dürfte die bessere Kette ein längeres Leben haben und das ist es, was wir ermitteln wollen.
Inwiefern unbrauchbar? Durch die Referenzkette kommen schon (immer bezogen auf die Refernzkette!) "vergleichbare" Werte heraus. Mit diesen Werten würde ich natürlich nicht behaupten, dass ich weiß, wie lange die Kette X noch halten wird, bis sie ihre Verschleißgrenze erreicht hat oder Kette C lebt 54% länger als Kette D oder...
Wenn die eine Kettenhälfte schneller verschleißt als die andere, werden dadurch auch die Ritzel/Zahnräder entsprechend verschleißen, weil sie sich sozusagen der verschlissenen Kettenhälfte anpassen. Dann läuft wiederum der andere Teil der Kette, der normalerweise beim separaten Betrieb länger halten würde, über ausgefressene/verschlissene Zahnräder und wird dadurch schneller gelängt.
Kettenlängung
Der Kettenverschleiß ist um so größer je kleiner Kettenblatt und Ritzel sind, da der Ein- bzw. Ausschwenkwinkel größer ist. Beim kleinen Kettenblatt kommt noch die höhere Zugkraft hinzu und ist daher neben den äußeren Einflüssen für einen vorzeitigen Kettenverschleiß verantwortlich.
Es gibt keinerlei absolut zu definierten Kilometerleistungen, ab wann Kette/Ritzel oder gar die Kettenblätter zu wechseln sind. Shimino-105-Ritzel sind langlebiger als diejenigen der Dura-Ace.
9-fach-Kette läßt sich auf 10-fach fahren und umgekehrt; es freut sich wieder der Händler, da die Ritzelzahnflanken erheblich dabei "abgefeilt" werden. Die Kettenbreite unterscheidet sich immer um ca. 0,3 mm.
Die anderen 10 fach Ketten (Record und Record Narrow), die ich fahre, laufen jeweils mit neuen Ritzeln und sind (auch mit je 2000 km oder mehr belastet) auch noch gut. Von Shimano habe ich schon mehrfach über ziemlich kurze Laufzeiten bei den 10 fach Ketten gelesen.
Empfehle aus eigener, langjähriger Radlererfahrung (RR,MTB,Crosser) die Wippermann Connex-S,vernickelt, mit funktionsfähigem Verschlußglied, Preis ca. 30€. Hatte mit dem Teil noch nie Probleme, paßt auf Campagnolo,Shimano,SRAM; ist deutlich leiser als die Herstelleroriginalketten und meiner gemachten Erfahrung nach wesentlich ! länger haltbar, insbesondere weil man sie einfach demontieren kann, was die Pflege extrem erleichtert. Wenn es noch interessiert, Made in Germany.
Ich messe das auch, da es aber pro Kette nur je ein Schloss eines Herstellers gibt, wären ein paar weitere Daten schön.
Ich hatte mal so eine Lehre, diese zeigte aber immer noch eine nicht verschließene Kette an, während der Messschieber schon lange zum Austausch drängte.
Die Bike 5/11 hatte auch eine 10fach Kette als Testsieger erkoren, tendenziell waren die 9-fach jedoch besser. Der Verschleiß wurde sinnvollerweise am Prüfstand erzeugt mit folgender Längung pro Kettenglied:
Es war. glaube ich, weniger ein Test 10fach gegen 9fach Ketten als ein Kettentest von 10fach und 9fach Ketten, wenn ich mich nicht irre (den letzten Berichten im WWW zufolge, sollten die 10fach sogar haltbarer als 9fach sein, lassen wir uns überraschen).
In der Tour wurde auch die "Längung" mit und ohne Rollenverschleiß betrachtet, das fand ich recht interessant, weil man so auch ein wenig Rückschlüsse auf die Qualität der Rollen zu den Ketten machen konnte.
Schade nur, dass die Campa C9 nicht mitgemessen wurde, aber die Bike ist eben eine MTB Magazin und Campa ein RR-Komponentenhersteller. Trotzdem wird diese Kette auch von MTB- und Reiseradlern genutzt und die Qualität der Kette ist - nicht zuletzt Dank JensDs Kettentest - auch bekannt.
Ich kann mich errinnern, vor etwa 10 Jahren, hatte ich einen billige SRam Kette die damals "ewig" gehalten hat. Damals habe ich noch alles beim Dealer machen lassen, messen etc. Daher habe ich keine genauen Angaben. Aber ärgere mich das ich mir diese Ketten nicht auf Lager gelegt habe. Gut, wer konnte schon ahnen das die Qualität nachlässt.
An den Rollenverschleiß habe ich in der Vergangenheit keinen Gedanken verschwendet.
Bitte an mehreren Punkten messen, da die Kettenglieder nicht 100% gleich stark verschleißen und auch durch Dreck etc. leicht andere Werte angezeigt werden können. Ich reinige die Kette vorher immer mit öligem Lappen.
Bei alten Ketten können Abnützungsspuren auch zu Verfälschungen des Messergebnisses führen. Das lässt sich am einfachsten mit mehreren Messungen in verschiedenen Bereichen der Kette abfedern. Jedesmal aufschreiben und am Schluss mitteln. Dabei bekommst du auch gleich einen recht guten Überblick über die Streuung. Je kleiner diese ist, umso besser.
Messfehler können aber auch bspw. entstehen wenn bei unterschiedlichen Temperaturen gemessen wird.
Zur Info: Bei mir laufen zurzeit 3 Kettenpaarungen im Test: C9/Connex 808, C9/HG73 LX und HG94 XT/ C.Veloce.
Wir haben heute die erste Kettenpaarung (C9/HG 73 LX) demontiert, die genauen Messwerte folgen noch, vorab nur soviel: Nach 2500km ähneln die Ergebnisse doch dem Kettentest von JensD.
Die Messungen nach rund 2500km ergaben für die Campa C9 eine Länge von 132,8mm und für die Shimano HG73 eine Länge von 133,6mm. Da auch bei meiner Messung über 10 Kettenglieder die HG 73 über der Verschleißgrenze von 120,5mm lag, wurden - wie schon oben beschrieben - die Ketten gegen eine neue Testpaarung ausgetauscht.
Zusammen mit Andy habe ich ein paar Teile der verschliessenen Ketten vermessen und erstaunlich fand ich den geringen Verschleiß der Kettenschlösser von SRAM: An den Bolzen war nach 2500 bzw. 3000km Laufleitung kein Verschleiß messbar. Zum Vergleich: Bei der C9 gab es 0,02mm tiefe Laufspuren am Bolzen.
Aus meiner Perspektive bei 8 und 9 fach zu empfehlen. Ich fahre sie gerade bei 8 fach. Ich habe zwar noch keine langfristigen Erfahrungen mit der Kette, aber die hiesigen Ergebnisse stimmen mich optimistisch. Die ersten 100km hat der Kettenspanner etwas geruckelt, das kannte ich von bisherigen Ketten nicht, aber jetzt funzt alles zu meiner vollen Zufriedenheit.
Moment, die C9 hat immer noch die beste Haltbarkeit. Das Preis-Leistungsverhältnis kann eventuell noch anders ausfallen.
Man sollte Umweltkriterien berücksichtigen. Das Herstellen einer Kette kostet Ressourcen, wie Rohstoffe und Energie, ebenso wie der Transport. Auch unter diesen Aspekten ist eine längere Haltbarkeit der Kette, die letztlich auch für den Verschleiß anderer Komponenten sorgt, Vorteilhaft.
Da der Markt ständigen Schwankungen unterliegt sollte man da am Ball bleiben und sich austauschen.
Darf ich denn mal fragen, ob es sich lohnt, bei 22 Euro 'nen größeren Vorrat (5-6 Stück) anzulegen oder gab es die C9 zu irgendwelchen Zeiten mal < 20 Euro?
Da Shimano bei den 10fach Ketten mit der HG95 bereits jetzt schon wieder einen Nachfolger für die HG94 herausgebracht hat und die HG94 schon mit einer Anfangslänge von 132,6mm (Campa empfiehlt bei dieser Längung bereits den Austausch der Kette) an den Start geht, haben wir uns entschlossen, als neue Referenzkette für 10fach mit der Veloce auch eine Campa Kette zu nehmen.
Shimano scheint nun eine deutlich striktere Trennung zw. den MTB/Trekking- und RR-Gruppen durchzuführen. (Interessant finde ich, dass die aktuellen RR-Ketten (insbesondere die Tiagra CN-4601) von Shimano bei meinen Messungen deutlich kürzer waren als die MTB-Ketten.)
Hallo Bernd,ich denke mal die Absichten sind offensichtlich von Shimano. In Zukunft wird man wohl dem Hersteller treu sein müssen, wenn man eine Shimanokette fährt müssen es auch die passenden Ritzel dazu sein und wer sich nicht daran hält wird sich mit dieser Kette seine Ritzel bei nur einer Kette verschleißen. Ich denke mal so wie mein Kneipenrad, das ist bei den Herstellern unerwüscht. Von Shimano die Ritzel, von SRam die Kassette, von Campa die Kette und von KMC das Kettenschloss. Ab 10 fach werde ich da Schwierigkeiten bekommen, aber bestimmt auch viele eine böse Überraschung und viel Umsatz bei so manchen Händlern.
Shimano und SRAM Ketten im Überblick
CN-HG73 klingt für sie nach einem Autokennzeichen oder einer Steuernummer und nicht nach einer Mountainbike-Kette? Unsere Kettenübersicht für Shimano- und Sram-Ketten räumt auf.
Shimano Ketten
Die Nummern können leicht varieren. Zum Beispiel heißt das neuere 10-fach Modell XT nicht CN-HG94 sondern CN-HG95. Die Nummern ändern sich aber nur in der letzten Stelle. HG-95 und HG-94 sind also beides XT Ketten, während HG-74 und HG-73 SLX Ketten sind. Achten sie dabei aber auf die die Richtige Angabe ihrer Ritzelanzahl (10-fach, 9-fach etc).
SRAM Ketten
Wie auch bei Shimano steht bei Sram die höhere Zahl für die bessere Kette. Allerdings sind hier die Ketten, von den 11-fach Ketten abgesehen keinen Schaltgruppen zugeordnet. Das Topmodell ist in der Regel etwa 30 € teurer und 30 Gramm leichter als das einfachste Modell.
Bei den Japanischen Ketten, von Shimano, handelt es sich solange es um Stahlketten geht, ebenfalls um Ketten aus verguetetem Stahl. Allerdings beherrschen die Japaner diese Technologie meisterhaft. Die Ketten HG-x0/x1/x2/x3/x5 unterscheiden sich in der Verguetung. Deshalb ist die HG72 die preiswertere ... Es ist halt die Frage ob der Anwender die Grenzen auch erreicht. unterhalb der Dauerlastgrenze verschleissen die Ketten alle aehnlich schnell/langsam ...
Es gibt verschiedene Arten von Ketten. sind Ketten mit Hülsen üblich im Format 1/2 × 1/8". Bei Kettenschaltungen haben sich hülsenlose Ketten durchgesetzt. eingeführt verbessern das Schaltverhalten.
Besonders häufig scheint dies bei den Shimano CN-5/6/7700 Serien zu passieren.
Am meisten fällt dies beim Shimano Kettenschloss auf (innen 3.55mm, aussen 5.3mm), weswegen einige einen Eagle Link montieren (vermutlich 3.7mm, 5.3mm). gute Lösung, weil die meisten N/W Kettenblätter keine Fasen bzw. Aussparungen für die speziell geformten Laschen der Shimano Kette haben.
Die neuesten Shimano Ketten ab 10fach z.B. CN 7900, CN-6700, HG94, haben eine Laufrichtung. Hier ist die Kette so zu montieren, dass die Schrift nach aussen zeigt.
laufrichtungsgebundenen Ketten allgemein lauter sein sollen.
Ketten wie 8fach verwenden lassen.
empfehle, die Kette so lang wie möglich aber so kurz wie nötig zu lassen.
Bereits 1978 gab es von Sedis aus Frankreich hülsenlose Ketten, was von anderen Herstellern lange Zeit nicht genutzt wurde. meines Wissens nach 1980 von Fichtel & Sachs aufgekauft und als Sedis-Sachs verkauft. hülsenlosen Kette kopiert, weil es die beste Schmierung und weniger Reibung bietet.
Fett hält zwar lange in der Kette, sofern es überhaupt in die Glieder gelangt.
an den nicht sichtbaren Teilen der Kette und nicht aussen. Wer Probleme mit Rost hat, sollte vernickelte oder Edelstahlketten benutzen.
An der Kette verschleissen hauptsächlich die Rollen und Bolzen, durch die ständige Reibung. Rohloff hat zu 9fach Zeiten die Ketten für Campagnolo hergestellt (C9 Record).
Dabei aufpassen das der Fühler nicht zwischen Rolle und Lasche rutscht. 119.5mm (Campa 119.4mm, SRAM 119.6-119.75mm, Shimano 119.7mm und sogar teilweise bis 119.85mm bei 12fach) und kann bei Stahlritzeln bis max. 120.5mm verwendet werden.
So scheinen die Rollen bei SRAM (Ausnahme Eagle) und Wippermann schneller zu verschleissen als bei Shimano.
Man kann auch die Gesamtlänge mittels Stahllineal vergleichen. Die Kette ist in 1/2" Glieder unterteilt, also haben 47 Glieder eine Pinabstand von 597mm. Bei spätestens 0.75% also 601.5mm sollte die Kette also nicht mehr benützt werden.
Hier ein Test mit 10fach Ketten: Download PDF. Werte decken sich weitgehenst mit dem Test oben. Überraschend aber das die Edelstahlketten so lange halten. Bei der SRAM XX1 11fach soll die Kette sogar 4x so lange wie eine SRAM 10fach Kette halten. Noch wesentlich länger soll eine Eagle X01 oder XX1 Kette halten laut diesem Test. Diese 12fach Ketten sind aber wohl eher die Ausnahme.
Normalerweise würde ich immer Nietungen bevorzugen. kanns etwas komplizierter werden, z.B. Kettenschlösser verwenden. richtige Werkzeug hat oder schlampig gearbeitet hat.
zieht. in beide Hände und drückt diese dann zusammen. 10fach Ketten gibt es von SRAM den Powerlock, der schwarz ist. zieht und dann an der Kurbel drückt damit das Schloss einrastet.
SM-CN97 speziell für die Dura Ace CN-9700.
Kunden einen Link, bestehend aus 10 Kettengliedern und 2 Nietstiften zu.
Auch SRAM hatte Probleme mit dem 10fach Schloss. Materialfehler bei einem bestimmten Herstellungszeitraum.
Die aktuellen Nietstifte bei 10fach haben 2 Rillen und sind für die CN7900/6700 bzw. OEM Ketten von Shimano z.B. deswegen hat dieser kein abbrechbares Führungsteil.
Bei den schmalen Ketten (z.B. Aussenlaschen (Ausnahme CN-7900), dieses nicht kürzen.
Der Nietstift soll bei Shimano 10fach an der Rückseite etwas herausstehen und vorne bündig sein. Die 1. 10fach Ketten (bis 2002) hatte den sog. Permalink der ein spezielles und teures Tool zur Montage erforderte. von Problemen schnell ersetzt. ist und nicht gekürzt werden darf.
Die Kette soll ausschließlich mit dem Ultra-Link Pin CN-RE500 verschlossen werden.
Der günstige Nieter bietet eine gute Basis für die echte Vernietung von Campa Ketten.
| Kette | Abstand der Außenseite der Innenlaschen (mm) |
|---|---|
| Connex 9sG | 3,84 |
| Campa C9 | 4,04 |
| Shimano XT | 4,00 |
| SRAM PC-991 | 4,10 |
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