Informationen zu Gewinden an Shimano Nexus Achsen

Dieser Artikel befasst sich mit den verschiedenen Aspekten der Gewinde an Shimano Nexus Achsen, insbesondere im Zusammenhang mit Nabenschaltungen. Hier werden Informationen zu Größen, Normen, Reparatur und Wartung behandelt, um ein umfassendes Verständnis dieses wichtigen Bauteils zu gewährleisten.

Gewindearten und -normen

Es gibt eine Diskussion darüber, ob es sich bei den Gewinden an Shimano Nexus Achsen um Zollgewinde handelt. Es wird vermutet, dass es sich um ein "Fahrradgewinde" Fg 9,5 x 26 handelt (26 Gänge pro Zoll = Steigung 0,977mm). Dieses Gewinde wird auch als 3/8" 26G Zollgewinde bezeichnet. Shimano selbst bietet eine 3/8" Hutmutter für alle Nexus/Alfine Getriebenaben mit Vollachse an.

Es ist wichtig zu beachten, dass es verschiedene 3/8" Gewinde gibt, die nicht unbedingt kompatibel sind. Daher sollte man sich genau informieren, welches Gewinde für die jeweilige Nabe benötigt wird.

Probleme mit beschädigten Gewinden

Ein häufiges Problem ist das Ausnudeln von Gewinden an Achsen oder Muttern. Meist ist es die Mutter, die zuerst betroffen ist. Wenn die Mutter das Problem war, sollten vor dem Aufschrauben einer neuen Mutter unbedingt die Reste der alten Mutter von der Achse entfernt werden, da die Mutter sonst verklemmen kann.

Wenn das Gewinde der Achse beschädigt ist, kann es sinnvoll sein, es nachzuschneiden. Dafür benötigt man jedoch das passende Gewindewerkzeug und idealerweise die Hilfe eines Fahrrad-, Auto- oder Landmaschinenmechanikers.

Alternative Muttern

Es gibt auch die Möglichkeit, alternative Muttern zu verwenden. So hat jemand bei einer Sram DD3 Nabe eine Rohloff-Hutmutter (10x1) verwendet.

Für Design-Interessierte gibt es auch die Möglichkeit, Messing- oder schwarze Muttern zu verwenden. Diese sind jedoch nicht immer leicht zu finden. Harley-Shops, die Motorräder customizen, könnten eventuell passende Teile haben.

Wartung und Pflege der Shimano Nexus Nabenschaltung

Eine regelmäßige Wartung ist entscheidend für die Lebensdauer und Funktion einer Shimano Nexus Nabenschaltung. Shimano empfiehlt eine Wartung alle 6 Monate oder alle 1.000 km. Diese beinhaltet eine Neubefüllung mit Shimano-spezifischem Fett nach vorheriger vollständiger Reinigung. Bei extremen Bedingungen oder intensiver Nutzung (z.B. übermäßiger Belastung, Schmutz, Regen etc.) sollte die Wartung häufiger durchgeführt werden.

Es ist ratsam, die Kraft auf die Pedale etwas zu reduzieren, wenn man schaltet. Wenn man Kraft auf eine nur teilweise eingeklinkte Sperrklinke gibt, kann diese beschädigt werden. Stoßlasten können auch andere Teile des Achsaufbaus beschädigen.

Zusätzliche Informationen zur Shimano Nexus 8-Gang-Nabenschaltung

Die Shimano Nexus Inter 8 Acht-Gang-Nabenschaltung ist ein robustes Bauteil. Ein gelegentliches Klappern ist normal und kommt vom rotierenden Sonnenrad, das in die Achsensperrklinken einklinkt. Das Geräusch verändert sich mit zunehmendem Alter der Nabe. Komplettes Reinigen und Schmieren stellt normalerweise die Funktion wie im Neuzustand wieder her.

Man sollte darauf acht geben, dass man die Kraft auf die Pedale etwas reduziert, wenn man schaltet. Wenn man Kraft auf eine nur teilweise eingeklinkte Sperrklinke gibt, kann diese beschädigt werden. Stoßlasten können auch andere Teile des Achsaufbaus beschädigen.

Die rechtsliegende Lagerabdeckung der Nabe ist empfindlich gegenüber Verschmutzungen durch Wasser. Die werksseitige Schmierung ist nicht ausreichend. Daher ist Nachschmieren ratsam - auch bei einer neuen Nabe.

Die hochwertigen Modelle haben zwei oder drei Rollengesperre statt nur einem. Das ist nur einen geringe Effizienzverbesserung. Das ist allerdings leiser als der Sperrklinkenmechanismus und der Mechanismus greift schneller nach dem freilaufen lassen oder nach einem Gangwechsel. Ein rotes Band auf dem Gehäuse identifiziert eine Nexus Nabe mit Nadellagern mit höherer Effizienz.

Bei allen Nexus und Alfine Acht-Gang-Naben außer der S7000-Serie (Alfine) gilt, dass im kleinsten Gang der Schaltzug locker ist.

Sehr leicht können sich Einzelteile (Sperrklinken oder Lagerkugeln) lösen, während man die Naben zusammensetzt. Beispielsweise fallen gerne die Lagerkugel(n) aus dem Ring während man Zusammenbaut oder eine Wartung durchführt (sobald die Lagervorspannung gelöst wird). Daraus resultiert sehr oft eine Zerstörung der Nabeninnenteile - insbesondere bei den einfachen oder doppelten Rollengesperren mit dem Sperrklinkenantrieb auf der rechten Seite, weil die Kugeln zwischen die Sperrklinken geraten und sie abbrechen.

Daher gebe ich den Ratschlag an alle, die an diesen Naben arbeiten, die Innereien nur mit demontiertem Ritzel und Staubkappe durchzuführen. Dabei sollte man immer darauf Acht geben, dass alle Lagerkugeln am Platz sind und dass die Koneneinstellung erledigt sind, bevor man die Staubkappen einsetzt.

Shimano hat Informationen zu den meisten (aber nicht allen) Acht-Gang-Modellen. Diese Naben wurden einigen kleineren Designänderungen unterzogen, die in neue Modellnummern und Teileinkompatibilitäten mündeten.

Idealerweise hat der Rahmen eine Einbauweite zwischen 127 und 135 mm, damit die Nexusnabe passt. Ältere Fahrräder sind üblicherweise enger als dieses Maß. Bei Stahlrahmen [Cromoly) ist es normalerweise möglich, das hintere Rahmendreieck aufzuweiten. Jeder gute Fahrradmechaniker kann das machen oder man kann sich auch selbst daran trauen und den Rahmen aufweiten. Wie früher schon erwähnt, wenn man die Rollerbrake weglässt, kann man auch auf eine Einbauweite von 126mm heruntergehen. Das hat Sheldon Brown bei seinem Nexus-Fahrrad so gemacht.

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