Die Fahrradbremse ist eines der wichtigsten Bauteile am Rad und maßgeblich für die Sicherheit im Straßenverkehr verantwortlich. Eine 100%ige Funktionalität ist daher unerlässlich, um die Geschwindigkeit bei Bedarf schnell und zuverlässig zu reduzieren. Regelmäßige Kontrolle und Wartung der Bremsen sind daher von großer Bedeutung. In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte der Einstellung und Wartung von Shimano Nexus Bremsen behandelt.
V-Brakes (Felgenbremsen) einstellen
V-Brakes sind eine der am häufigsten verbauten Bremsenarten. Bei der Einstellung einer Shimano V-Brake Felgenbremse sollte man nicht nur die Bremse selbst, sondern auch die Fahrradfelge berücksichtigen. Selbst die hochwertigste Bremse kann ihre volle Leistung nicht entfalten, wenn die Felgenflanken abgenutzt, verzogen oder beschädigt sind. Es ist daher wichtig, die Felge auf einen einwandfreien Zustand zu prüfen und sicherzustellen, dass sie keine "Acht" oder ähnliche Verformungen aufweist. Ebenso müssen die Bremsbeläge überprüft werden.
Werkzeug und Vorgehensweise
Für das Einstellen der Fahrradbremse wird in der Regel nur wenig Werkzeug benötigt: ein Kreuzschraubendreher und ein Satz Innensechskantschlüssel reichen meistens aus. Die Schrauben am Bremshebel sollten mittig eingestellt werden: zuerst vollständig anziehen und dann um ca. 7 Umdrehungen lockern. Nun muss die Schraube gelockert werden, welche den Bowdenzug fixiert. Den Shimano Bremsbelag in die richtige Position bringen, indem der Bremsarm Richtung Felge gedrückt wird. Im nächsten Schritt die Schraube des Bremsbelages vorsichtig wieder festziehen. Nun wird der Bowdenzug zurück in die Führung gesetzt. Drücken Sie beide Bremsarme zusammen und ziehen die Schraube wieder fest. (Abstand der Bremsarme zur Felge ca. 1-2 mm). Die Zugspannung der Feder am Shimano Bremsarm kann über die Schraube an der Feder reguliert werden.
Scheibenbremsen einstellen und ausrichten
Richtig eingestellte Scheibenbremsen sind grundlegend für die Sicherheit Ihres Fahrrads. Denn: Auf die Bremsen muss Verlass sein - ob Sie lange Touren fahren oder nur kurz ums Eck wollen. Korrekt eigestellte Scheibenbremsen verleihen Sicherheit und Kontrolle über Bremsweg und Bremskraft.
Zum Einstellen und Ausrichten von Scheibenbremsen lockert man zunächst die mit Schraubensicherung fixierten Schrauben der Bremssattel mit einem Innensechskantschlüssel. Nur soweit lösen, dass sich der Bremssattel etwas bewegen kann. Ziel dieser Übung ist, dass sich der Bremssattel in gezogenem Zustand an der Bremsscheibe exakt zentriert, bevor der Bremssattel am Fahrradrahmen oder an der Gabel festgeschraubt wird.
Danach wird am noch immer gelockerten Bremssattel die Einstellschraube soweit herein gedreht, bis ganz leichter Kontakt zur Bremsscheibe besteht, das Rad sich aber noch leicht dreht. Betätigen Sie die Bremse ruhig ein paar mal vorsichtig, die noch immer losen Bremssättel rutschen dann in die richtige Position und das Spiel zwischen Bremsbelag und Scheibe ändert sich noch mal leicht. Bei vielen Bremsen soll der Abstand zur Bremsscheibe 0,2 - 0,4 mm betragen. Diese Spaltmaß ist am Fahrrad oft schwer zu erkennen, deshalb wende ich einen Trick an: Ich klemme einfach eine Visitenkarte bzw. bei Shimano bewegt sich nur ein Belag zur Scheibe, der andere ist fest und bekommt den Abstand mit der Karte, da er an dieser Seite ja fein eingestellt werden kann.
Dann ziehe ich die Bremse und spanne den Bremshebel mit einem kräftigen Gummiring vor. Jetzt zentriert sich der Bremssattel am Rahmen, ohne dass ich den Bremsgriff ziehen muss. Erst danach ziehe ich die Schrauben des Bremssattels vorsichtig in mehreren Zügen wieder an. Diese müssen mit Schraubenkleber oder ähnlichem gesichert werden, falls sie sich leicht drehen lassen oder neu sind. Dann wird der Gummiring und die Karte wieder entfernt. Läuft das Rad nun fast ohne zu schleifen leicht? Wenn ja - super! Wenn nicht: Ich musste meine Einstellungsschraube noch um zwei Klicks herausdrehen.
Bei der Shimano BR-CX77 gibt es noch eine zweite Inbusschraube, um den äußeren Bremsbelag einzustellen (Siehe orangenen Pfeil im Bild). Diese ist in der Shimano-Anleitung kaum dokumentiert. Interessanterweise reagiert die Schraube nicht sofort, sondern erfordert ein paar Umdrehungen, bevor der äußere Bremsbelag zur Scheibe wandert. Bei neuen Bremsbelägen beträgt die Standard-Einstellung der Länge der Shimano-Schraube aus dem Bremssattel inklusive Kopf 7 mm.
Zusätzlich kann der Hebelweg samt exaktem Druckpunkt noch mit der Einstellungshülse im Bowdenzug justiert werden. Dies ist fast immer nötig. Leichtes Schleifen ist normal und kann auch an einer ganz leicht verzogenen Bremsscheibe liegen. Man muss bedenken, dass sich das System erst wieder nach ein paar scharfen Bremsungen genau aufeinander einspielt. Dadurch erhöht sich das Spaltmaß automatisch noch etwas und das Schleifen wird weniger. Auf den ersten Fahrten würde ich zum Nachjustieren noch den passenden Inbusschlüssel mitnehmen.
Fehlerbehebung bei Scheibenbremsen
Lösung 1: Sind organische Bremsbeläge (Resin etc.) verbaut hängt die Haltbarkeit stark vom Einsatz ab: Bei häufigen Bergfahrten, bei Crossbikes im schmutzigen Gelände, bei schwer bepackten Reiserädern kann es sein, dass die Bremsen bereits nach einer einzigen Tour von 50 km nachgestellt werden müssen.
Lösung 2: Die Bremsen wurden nie eingefahren, aber bei einer steilen Bergfahrt gleich sehr stark beansprucht. Dann sind sie wahrscheinlich verglast. Dabei bildet sich eine knallharte Oberfläche ohne viel Reibwert.
Lösung 3: Die Beläge sind verölt z.B. durch Kettenöl.
Lösung 4: Die Bremsscheibe selbst ist nicht ganz plan. Das gibt es auch schon bei neuen Rädern ab Werk - oder nach dem Transport zum Kunden.
Lösung 5: Der Bremshebel am Bremssattel schlägt auf Metall, weil die Bremse nachgestellt werden muss oder die Beläge doch schon abgefahren sind (bei mir nach 1.000 km). Oder der Handbremshebel lässt sich bis zum Lenker durchziehen - evtl.
Lösung 6: Die Bowdenzüge sind schwergängig - diese sauber verlegen und gangbar machen. Falls sie geknickt wurden, müssen sie ausgetauscht werden. Es gibt Spezial-Bowdenzüge für Scheibenbremsen, die sich kaum dehnen bzw. stauchen z.B. von „Jagwire“.
Lösung 7: Ein paar Schleifgeräusche gelten als normal.
Entlüftung von Shimano Scheibenbremsen
Der Druckpunkt deiner Bremse wandert stark, tritt erst kurz vor dem Griff auf oder ist sehr weich? Mit einer sauberen Entlüftung behebst du diese Probleme und bekommst wieder einen klar definierten Druckpunkt.
Werkzeug:
- Shimano Mineralöl
- Spritze
- Trichter
- 7mm Gabelschlüssel
- Inbusschlüssel
Für die Entlüftung von Shimano Scheibenbremsen gibt es zwei Methoden. Mit der Schnellentlüftung lässt sich der Druckpunkt der Bremse schnell und simpel verbessern. Bei fortgeschrittenem Verschleiß der Bremsbeläge wandert immer mehr Bremsflüssigkeit vom Reservoir aus dem Hebel in den Bremssattel und der Druckpunkt verschiebt sich zum Lenker. Auch hier ist die Schnellentlüftung perfekt, um den Druckpunkt wieder weiter vom Lenker weg und nach vorne zu bringen.
Für hartnäckige Fälle mit sehr schwammigem Druckpunkt, Neueinbau einer Bremsanlage oder für einen Bremsflüssigkeitswechsel muss man zur kompletten Entlüftungsmethode greifen. Hierzu wird die Bremsflüssigkeit mit einer Spritze vom Bremssattel nach oben durch den Bremshebel in ein Auffangbehältnis gepumpt. Die alte Flüssigkeit und Verunreinigungen werden aus dem System gespült und durch neue Bremsflüssigkeit ersetzt.
Tipp: Kontrolliere die Bremsbeläge bevor du entlüftest. Der Druckpunkt an Shimano Scheibenbremsen neigt dazu stark zu wandern, wenn die Bremsbeläge fast komplett verschlissen sind. Wenn deine Bremsbeläge verschlissen sind, tausche diese zuerst und überprüfe dann den Druckpunkt erneut.
Shimano Nexus Nabenschaltung einstellen
Die Shimano Nexus Nabenschaltung ist bekannt für ihre Qualität und Zuverlässigkeit. Sie ist sogar so einfach zu nutzen und zu warten, dass du eine Shimano Nexus Gangschaltung selbst einstellen kannst. Dafür brauchst du nicht zum Fahrradmechaniker.
Nexus 3 einstellen
Zunächst musst du natürlich feststellen, ob du die Einstellung deiner Gangschaltung überhaupt korrigieren musst. Das merkst du beim Fahren von selbst. Auch wenn du den Drehgriff weiter drehen musst, als die Zahl darauf angibt, um deine Nexus schalten zu lassen, ist das ein Zeichen, dass du etwas tun musst. Kontrolliere, ob sich der gelbe Streifen - den du auf der Nexus 3 Nabenschaltungsbox beim Hinterrad sehen kannst - zwischen den beiden weißen Linien befindet. Steht diese Markierung, so wie auf dem Foto, nicht mittig? Löse die Mutter neben der Nabenschaltungsbox. Klappt es nicht von Hand? Verwende dann einen Schraubenschlüssel Nr. Die Mutter ist jetzt gelöst. Kontrolliere, ob sich der gelbe Streifen genau zwischen den weißen Linien/Pfeilen befindet. Schraube die Mutter wieder fest gegen die Nabenschaltungsbox. Sie sorgt dafür, dass die Stellschraube immer in der richtigen Position stehenbleibt.
Nexus 7 und 8 einstellen
Die Nexus 7 und die Nexus 8 kannst du beide einfach selbst in 4 Schritten einstellen:
- Schalte deine Nexus Nabenschaltung in den vierten Gang.
- Drücke den Kettenschutz etwas zur Seite. Du siehst jetzt zwei gelbe Streifen. Wenn deine Nexus Nabenschaltung gut eingestellt ist, stehen diese beiden Streifen genau in einer Linie.Ist das nicht der Fall, so wie auf diesem Foto? Dann musst du deine Nexus Nabenschaltung neu einstellen.
Tipp: Kannst du es von oben nicht gut sehen? Schaue dann von unten! An der Unterseite des Kettenschutzes kannst du die Streifen oft deutlich besser sehen. Du brauchst den Kettenschutz dann auch nicht zur Seite zu drücken.
- Drehe jetzt die Stellschraube beim Lenkergriff nach rechts oder links, bis die gelben Streifen genau in einer Linie stehen. Nehme dir Zeit für das genaue Einstellen, und schaue ab und zu nach den gelben Streifen, um nicht zu weit zu drehen.
- Schalte jetzt ein paar Mal alle Gänge durch, also vom 1. bis zum 7. oder 8. und wieder zurück zum 1. Gang. So positioniert der Schaltzug sich wieder richtig. Du brauchst beim Schalten übrigens nicht die Pedale zu drehen. Kontrolliere sicherheitshalber noch einmal, ob die gelben Streifen genau in einer Linie stehen.
Shimano Rollerbrake
Dieser Artikel versammelt Informationen rund um die Shimano Rollerbrake. Sie ist eine Art Trommelbremse, die an vielen Shimano Nexus Nabenschaltugen, eingen Freiläufen und Vorderradnaben optional nachgerüstet werden kann. Eine Rollerbrake ist eine Art Trommelbremse und sie ist zugangesteuert. Der feststehenden Teil der Rollerbreke wird zwischen Muttern auf der Nabe von Nexus Naben geklemmt.
Die Rollerbrake ist sehr praktisch für den Einsatz in der Stadt, wo es wenige lange und steile Abfahrten gibt. Sehr vorteilhaft ist die Wetterunabhängigkeit und dass sie wenig Wartung benötigt. Man kann sie einfach komplett als Einheit ersetzen, ohne dass man wie bei Trommelbremsen üblich, auch die Nabe oder wie üblich das ganze Laufrad ersetzen muss. Wenn die Trommel verschlissen ist, ersetzt man sie einfach. Einige Modelle der Rollerbrake mit verschiedenen Größen wurden verkauft.
Nachteile der Rollerbrake
- Nur Shimano Nexus (Nabenschaltung) und Nexave (Kassetten) Naben haben Aufnahmen für Rollerbrakes.
- Nur große Rollerbrakes mit großen Kühlrippen können genug Hitze abführen, um auf langen Abfahrten die Geschwindigkeit zu kontrollieren.
- Kein Rollerbrake Modell kann als Schleppbremse für Transporträder oder Tandems eingesetzt werden.
- Es gibt Berichte, dass das Fett in der Bremse Feuer gefangen hat während langer und steiler Abfahrten. Überhitzung in diesem Umfang zwingt zum Tausch der Bremse und dem Tausch der Lager in der angrenzenden Nabe.
- Weil Rollerbrakes wie Rücktrittbremsen fettgeschmiert sind, erzeugen sie im nicht aktivierten Zustand ein wenig Widerstand.
Wartung der Rollerbrake
Eine Rollerbrake sollte periodisch mit dem speziellen Nexus Bremsenfett nachgeschmiert werden. An der Seite der Bremseinheit ist ein kleiner Gummistopfen zu finden. Eine Fettspritze mit einer kurzen Nase kann diese Arbeit nicht verrichten, weil sie das fett nicht weit genug hineinspritzt. Man kann eine Nadel benutzen, die aber nicht länger als die Nase der Fetttube sein darf.
Fahrradmechaniker, die regelmäßig Rollerbrakes warten, empfehlen, dass man Fett vor der ersten Benutzung einfüllt und die Bremse bei der Wartung teilweise zerlegt, um altes Fett zu entfernen.
Lebensdauer einer Rollerbrake
Die Lebensdauer einer Bremse kann wie folgt beschrieben werden: Füge ein erbsengroßes Stück Fett zur Fabrikschmierung hinzu, wenn Du die Bremse montierst. Nach einigen Monaten ist das fett durch regen ausgewaschen. Die Bremse ist nun trocken und hat schlechte bis gar keine Modulation mehr, so dass das Rad beim kleinsten Bedienen des Hebels blockiert.
Anleitung zu quietschfreien Bremsen
Es ist einfach nur nervig mit einer quietschenden Scheibenbremse zu fahren. Hier sind einige Gründe, warum die Fahrrad-Bremse quietscht und wie man das Problem beheben kann:
- Neue Bremsen müssen eingefahren werden: Wenn du deine Fahrrad neu gekauft hast oder die Scheibenbremsen vor kurzem ausgetauscht hast, ist ein anfängliches Quietschen überhaupt nicht ungewöhnlich. Die Bremsbeläge müssen sich erst einschleifen bevor sie geräuschfrei greifen können.
- Stelle die Bremse richtig ein: Auch mit der Zeit gelockerte Schrauben können Quietschgeräusche verursachen. Kontrolliere die Befestigungsschrauben an Bremssattel und Bremsscheibe und ziehe diese, wenn nötig fest.
- Säuber die Bremsscheiben und Bremsbeläge: Für die Reinigung der Bremsscheiben nutze bitte Spiritus und führe mit den nassen Bremsscheiben eine Probefahrt durch. Achtung! Verwende niemals Öl bei der Scheibenbremse.
Kettenschaltung einstellen
Wenn die Kette wieder einmal nur widerwillig von Ritzel zu Ritzel springt und es im Antritt kracht und knarzt, dann heißt das meistens: Es ist mal wieder Zeit, die Schaltung korrekt einzustellen.
Überprüfung der Komponenten
Bevor es an die Einstellung der Schaltung geht, muss von Dir zuerst überprüft werden, ob die verbauten Komponenten frei von Schäden sind. Züge und Hüllen dürfen keinerlei Beschädigungen aufweisen, Kette und Zahnkranz sollten nicht verschlissen sein. Auch dem Schaltauge gebührt etwas Aufmerksamkeit. Ist dieses verbogen, muss es ausgetauscht werden. Das optimale Einstellen der Schaltung gelingt nur, wenn alle Eventualitäten von Anfang an ausgeschlossen werden.
Endanschläge kontrollieren und einstellen
Sollten die Gänge perfekt schaltbar sein, jedoch nach dem Schalten auf das kleinste oder größte Ritzel ins Leere fallen, muss der entsprechende Endanschlag eingestellt werden. Hierfür finden sich am Schaltwerk zwei Schrauben: H und L. Mittels der H-Schraube (High) wird der untere Anschlag für das kleinste Ritzel eingestellt, die L-Schraube (Low) justiert wiederum den oberen Anschlag für das größte Ritzel.
Prüfen und Einstellen der Zugspannung
Mittels des Schaltzugs wird beim Schalten das Schaltwerk in Bewegung gebracht und somit letztendlich die Kette auf das nächste Ritzel versetzt. Die Spannung des Zugs ist also entscheidend für ein optimales Absetzen der Kette auf das gewünschte Ritzel. Zum Testen müssen bei langsamer Kurbelbewegung die Gänge rauf bzw. runter geschaltet werden.
Nabenschaltung einstellen
Eine Nabenschaltung muss gegenüber einer Kettenschaltung selten gewartet werden. Eine Einstellung ist erforderlich, wenn nicht alle Gänge nutzbar sind, ein Gang unter Belastung herausspringt, die Kette nachgespannt wurde, oder wenn das Hinterrad ausgebaut wurde.
7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus einstellen
Zuerst schaltest du am Lenker am Drehgriff in den 4. Gang. Dann wirfst du einen Blick auf die Nabe am Hinterrad. Dort, wo die Nabenschaltung eingebaut ist, befinden sich zwei gelbe Markierungslinien unter einem kleinen Sichtfenster. Wenn die Schaltung richtig eingestellt ist, stehen sich die Markierungen genau gegenüber und bilden eine Linie. Wenn sie nicht korrekt eingestellt ist, stehen die Markierungen leicht versetzt zueinander. Die Position der Markierungen lässt sich mit Hilfe der Einstellschraube am Lenker verändern. Stehen die Markierungen versetzt zueinander, drehe die Einstellschraube am Drehgriff, bis die Linien sich in einer Flucht befinden. Schalte jetzt zur Kontrolle einen Gang höher und einen Gang tiefer und kontrolliere die Flucht, ob die Markierungen nach wie vor eine Linie bilden. Justiere gegebenenfalls nach.
3-Gang-Nabenschaltung einstellen (Shimano)
Die Vorgehensweise ist fast identisch mit der Einstellung der 7-Gang-Nabenschaltung, zusätzlich brauchst du hier einen Maulschlüssel mit der Schlüsselweite 10. Zuerst schalte am Drehgriff in den 2. Gang. Als nächstes wendest du dich dem Hinterrad zu. An der Nabe befindet sich eine Clickbox aus Kunststoff, auch Schaltbox genannt, in deren Sichtfenster zwei Striche und eine kleine gelbe Markierung erkennbar sind. Die Schaltung ist richtig eingestellt, wenn die gelbe Markierung sich zwischen den Strichen befindet.
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