Anleitung zum Wechseln der Shimano Nexus Kurbel

Fahrradhändler empfehlen bei Nabenschaltungs-Reparaturen aus „wirtschaftlichen Gründen“ gern sofort ein komplett neues Hinterrad mit einer neuen, bereits eingespeichten Shimano Nexus-Nabe. Leider haben die Händler sogar in vielen Fällen Recht, denn eine gezielte Reparatur der Schaltungs-Innereien nach zigtausend Kilometern ist nur etwas für echte Experten. Was aber funktioniert, ist die Getriebeeinheit der Nexus 8-Gang Schaltung komplett zu tauschen, wenn die Nabe noch nicht stark verschlissen ist.

Dadurch spart man sich ein neues Hinterrad, oder kann die Shimano Standard Nexus 8-Gang Schaltung durch die Premium-Version austauschen. Dies bringt je nach gewähltem Gang einen höheren Wirkungsgrad von 3-6%, da die einzelnen Gangzahnräder des Planetengetriebes der Nexus Premium Version mit leichtgängigen Nadellagern laufen, während die leider immer noch verkaufte Standardversion mit erheblich schwergängigeren Gleitlagern läuft. Im Fahrrad-Alltag ist das ein deutlich spürbarer Unterschied, vor allem für Schnell- und Tourenfahrer.

Die Nexus Premium 8-Gang Nabe ist meines Erachtens nach besser als ihr Ruf. Sie knackt zwar gern im 4. Gang, aber tut trotzdem problemlos Ihren Dienst seit über 13 Jahren (oder 15.000 km) in meinem Stevens Cityflyer. Am Dahon Bullhead Faltrad hatte die Nexus Inter-8 Standardschaltung dagegen seit der Auslieferung 2011 eine Macke. Schleif- und Mahlgeräusche, ein kraftzehrender vierter Gang und eine Tretkurbel, die sich im Freilauf immer gern kraftvoll mitdrehen wollte, statt frei zu laufen waren eine Enttäuschung über Shimanos 8-Gang Nexus Schaltungen.

Das Hinterrad wurde von mir reklamiert und kam neu gefettet und eingestellt hier wieder an, im Winter war es durch das zähe Fett bei niedrigen Temperaturen aber noch schwergängiger. Die Garantie war danach abgelaufen. Eine Werkstatt tauschte 2014 dann auf meinen Wunsch das Fett gegen Öl, schon besser, aber leider noch lange nicht so gut wie die leichtläufige Nexus Premium Version aus meinem anderen Rad. Außerdem waren die Schleifgeräusche noch da. Das Dahon Bullhead wurde von mir kaum noch gefahren, obwohl es bis auf die Schaltung ein super Faltrad fürs Geld ist!

Der Umbau einer Shimano Nexus 8-Gang Standard Nabe auf die leichtgängigere Premium-Version ist relativ einfach möglich, ohne den Nabenkörper aus dem Hinterrad aus- und wieder einzuspeichen. Das Ergebnis ist genauso wie ich es mir vorgestellt hatte: Das Faltrad läuft leichter und geräuschlos. Das Treten erfordert mit der neuen Nexus Premium spürbar weniger Kraft, bei einer Testfahrt mit dem Faltrad habe ich heute trotz der 20 Zoll Räder bergab relativ mühelos 55 km/h erreicht.

Die neue Shimano Nexus Premium Getriebeeinheit wird in die alte Standard Nabe eingesetzt, die nun leicht mit Nadellagern läuft. Kurz und schmerzlos: Der Umbau der Nexus Getriebeeinheiten in den gleichen Nabenkörper hat super geklappt. Der Schaltbowdenzug musste noch etwas nachgestellt werden. Die gelben Punkte stehen nun fluchtend genau übereinander. Und last but not least: Auch bei dieser Hochzeit von älterer Nexus-Nabe und der neuere Premium-Getriebeeinheit knackt der vierte Gang gern wieder fröhlich vor sich hin. Offensichtlich muss das bei Shimano 8-Gang Nabenschaltungen so sein.

Achtung: Ich kann natürlich nicht garantieren, dass dieser Wechsel in allen Kombinationsmöglichkeiten der Nexus 8-Gang Familie funktioniert.

Sicherlich taugt diese Umbauanleitung ebenfalls für alle Radfahrer-Innen, die Ihre Nabe einfach nur reparieren lassen möchten, statt gleich ein neues Hinterrad zu kaufen. Rückblickend würde ich im Vergleich zu der Premium Version nie wieder eine Shimano Standard-Nexus-Schaltung kaufen. Die Nexus Standard Inter-8 läuft einfach erheblich schlechter und schadet dem Image von Shimano als Hersteller von guten Nabenschaltungen!

Kettenblattwechsel an der Shimano Nexus Kurbel

Nun ist aber das Ritzel und das Kettenblatt nicht mehr so ganz in Ordnung. (Ausgeleiert)Meine Frage wäre, muss man für das Kettenblatt die ganze Kurbel kaufen oder ist auch nur der Kranz alleine erhältlich.Beim Demontieren des Kettenschutzes habe ich nämlich keine Schrauben gesehen um das Kettenblatt abzumontieren.

Am Kurbelarm Seite Kettenblatt steht Shimano Nexus aufgeschrieben. Da kannst Du nur eine neue Kurbelgarnitur verbauen. Kostet bei Erwin R. gerade 17 Euro. Wenn die Kettenlinie wieder stimmt, dann kannst du jede passende Kurbel nehmen.

Für den Tausch von Kettenblättern kann der ungefähre Richtwert von etwa 25.000 bis 30.000 km genannt werden, bis ein Wechsel nötig ist. Das kleinste Kettenblatt hat km-mäßig noch mehr Luft. So müssen meist nur Tourenfahrer oder Extrembiker das Kettenblatt am Fahrrad wechseln.

Anhand der spitz zugeschliffenen Zähne erkennen Sie an Ihrem „Drahtesel“ ein verschlissenes Kettenblatt - meist sieht man es am größten Kettenblatt am besten. Wenn sie dies dann bemerken, ist es dringend nötig das Shimano-Kettenblatt zu tauschen. Auch ohne großartige Vorkenntnisse können Sie Kettenblätter selber wechseln.

Sinnvoll ist es, sich das benötigte Werkzeug (Innensechskantschlüssel in 4 mm, 5 mm und in 10 mm, sowie einen Kettenblattschlüssel) zur Montage bereit zu legen. Kleine Schälchen oder Schachteln am besten gleich dazu stellen. Hier können gelöste Schrauben und Muttern bei der Arbeit sicher und sortiert aufbewahrt werden.

Touren-, City- und Mountainbikes sind meist mit 3-fach Kurbeln ausgestattet. Am Rennrad findet man oft 2-fach Kurbeln. Die Shimano Kettenblätter sind mit Kettenblattschrauben am 4-armigen (teils auch 3-armigen) Kurbelstern befestigt - Rennräder haben 5-armige Kurbelsterne.

Wenn Sie neue Kettenblätter von Shimano kaufen möchten, sollten Sie den Lochabstand und den Lochkreisdurchmesser des Kettenblattes wissen. Es ist sinnvoll für Ihren Fahrradantrieb nur Einzelteile des identischen Herstellers zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen, beim Austausch der Kettenblätter von Shimano auch gleich die Fahrradkette und die Ritzelkassette zu ersetzen.

Um das mittlere Blatt von Shimano abzubauen, muss vorab der Kurbelarm abgenommen werden. Dafür einfach die Schraube, welche als Kurbelabzieher dient, an der Tretkurbel mit dem passenden Innensechskantschlüssel lösen und dann den Arm vom Konus nehmen. Bevor Sie dann die neuen Kettenblätter montieren, ist es wichtig, die wiederzuverwendenden Kettenblattschrauben gut zu fetten.

Tretlager-Reparatur und Austausch

Nicht alle Reparaturen am Fahrrad laufen super einfach wie von selbst ab. Hier ein Beispiel für eine Tretlager-Reparatur an meinem Pendlerbike, die ich mir wesentlich einfacher vorgestellt hatte. Normalerweise wird so was im Netz nie gezeigt, aber ich kenne es auch aus Motorradbastlerkreisen, es geht beim Schrauben öfter mal was schief - nur wird dann ungern drüber geredet.

Hier handelt es sich um ein millionenfach verbautes Shimano Hollowtech II Tretlager, dessen Lagerschalen in den Rahmen (in meinem Fall ein Stevens Citiflyer von 2005) geschraubt werden. Generell unterscheidet man zwei- und dreiteilige Tretlagertypen. Bei dreiteiligen Tretlagern besteht der Satz aus zwei Kurbelarmen und einem einstellbaren Innen- oder Patronenlager. Bei zweiteiligen Tretlagern ist die Achse bereits an einem Kurbelarm befestigt. Bei Shimano Hollowtech II gibt es neben dem Typ „BSA“ oder „ITA“ aber auch Pressfit. Hierfür benötigt man ein Einpresswerkzeug.

Im Gegensatz zu Pressfit gilt das BSA-Lager als relativ leicht austauschbar, da es ähnlich eines Ahead-Steuersatzes nur leicht geklemmt montiert wird. Man benötigt nur ein „günstiges“ Spezialwerkzeug. Zunächst wird die Kunststoff-Staubkappe mit einem Spezialwerkzeug entfernt, das oft mit dem Vielzahnschlüssel zur Lagerschraubung mitgeliefert wird. Die Kappe dient nicht nur dem Schutz vor Dreck, sondern auch dem Einstellen des Lagers - genauer gesagt nicht dem des Lagerspiels selbst, sondern dem des Achsspiels der gesamten Kurbelgarnitur. Ein leichtes, minimales Schleifen ist hier unvermeidbar.

Danach wird der linke Kurbelarm mittels Innensechskantschlüssel demontiert. Es sind nur zwei Schrauben mit einer mittig sitzenden Schraubensicherung einem sogenannten „Stopp-Plättchen“. Bei der Montage ist es sinnvoll hier einen Drehmomentschlüssel zu benutzen und die gesäuberten und gefetteten Schrauben mit Gefühl Step by Step anzuziehen, anstatt gleich eine Schraube anzuballern. Das „Stopp-Plättchen“ muss genauso wieder eingebaut werden. Gereinigt versteht sich von selbst.

Das Tretlager ist mit ca. 7.000 Kilometern Fahrleistung vor zig Jahren schonmal von einem Händler in Gütersloh getauscht worden. Die Reparatur war allerdings derart sauteuer, dass ich es diesmal selbst versuchen wollte, zumal wir zwei dieser Räder im Haus haben. Das Rad machte beim Treten ein Klickgeräusch, dass im Sommer stärker war und im Winter verschwand. Ich konnte mir das selbst nur mit einem leichten Lagerschaden oder fehlenden Kugeln in weichem oder fehlendem Fett erklären. Innen sieht man erstaunlicherweise noch recht frisch wirkendes Fett und eine rostfreie Tretlagerachse.

Der gelöste Kurbelarm klemmt bei dieser Konstruktion sogar ohne die Schrauben fast immer ziemlich fest auf der verzahnten Achse. Das war auch bei dem Pressfitlager meines Cyclocrossers so. Zum Lösen des Kurbelarms nutze ich einen Schraubendreher und klopfe diesen mit einem Gummihammer vorsichtig in den Spalt der Kurbel. Bei anderen Tretlagerarten wie ISIS Drive® oder Octalink® ist der Kurbelarm an dieser Stelle fest geklemmt und benötigt einen Kurbelabzieher, mit dem die Kurbel von der Welle gezogen wird.

Um die beiden Lagerschalen samt Industrielager preiswert herauszudrehen, benötigt man auf jeden Fall einen solchen Vielzahnschlüssel, für ein paar Euro erhältlich bei vielen Online-Versendern.

Das Schrauber-Unglück nimmt ab hier seinen Lauf und ich zeige es ganz bewusst, damit ihr das keinesfalls nachmacht! Nachdem ich mit dem Tretlagerschlüssel einmal abgerutscht bin…wollte ich das Unheil nicht wahr haben und habe den Chinaschrott zum zweiten mal versetzt angesetzt. Das Lager saß bombenfest bewegte sich keinen Millimeter. Dafür bog sich der Schlüssel auf und zermatschte die extrem weiche Shimano Lagerschale. Ab hier habe ich kaum noch Fotos gemacht, da ich erstmal schlucken musste. Immerhin stand jetzt der Rahmen auf dem Spiel.

Mindestens sechsmal. Als die Nuss dann ankam, erhitzte ich den Rahmen mit weicher Flamme eines Gasbrenners auf ca. 60-70 Grad und kühlte die Lagerschale gleichzeitig mit Eisklötzen aus der Gefriertruhe. Die ebenfalls gekühlte Nuss habe ich dann relativ beherzt mit einem Hammer aufgeschlagen und gebetet. Mit einem großen Drehmomentschlüssel konnte ich die knallfestsitzende Lagerschale dann tatsächlich mit Gewalt lösen.

Das Shimano Ersatz-Tretlager BB-RS500 besteht aus den zwei Lagerschalen mit Industrielagern und einer Kunststoffhülse mit zwei O-Ringen, die beide Lager auch nach innen zum Rahmen hin abdichtet. Das ist wichtig, da viele Sattelklemmen und Sattelstangen im Regen Wasser ziehen und dieses in den Rahmen laufen kann. Nebst Fertigungspänen, Dreck durchs Sattelrohr und im Rahmen verlegten Bowdenzügen eine sinnvolle Konstruktion.

Nach dem Einbau lief mein Rad zumindest subjektiv etwas leichter. Noch ein Blick auf die alten, gekapselten Industrielager. Sie sind leider nicht zur Demontage vorgesehen.

Das Tretlager am Fahrrad ist ein hochbelastetes Teil, es muss auf Dauer hohe Kräfte und Drehmomente wegstecken. Um hohe Kilometerleistungen zu erreichen, müssen die Lagerschalen genau planparallel satt am Rahmen aufliegen, da die Kugellager selbst recht klein dimensioniert sind, um Gewicht zu sparen. Wenn das nicht der Fall ist, muss die Auflagefläche am Rahmen plan gefräst werden. Das ist eher etwas für die Fahrradwerkstatt, außer man kommt an das dafür notwendige Spezialwerkzeug heran.

In Fachkreisen spricht man von einer durchschnittlichen Tretlager-Lebensdauer von 8.000 bis 15.000 Kilometern. Mein Shimano BSA Gewinde-Tretlager Hollowtech II hat über 17.000 km Pendlerstrecke gehalten, richtig kaputt war es danach immer noch nicht. Aber nach der Reparatur hatte ich trotzdem ein besseres Gefühl.

Wenn ein Tretlager knackt, schleift, rumpelt, quietscht, leicht wackelt oder rau läuft ist das ein eindeutiges Alarmsignal, das man wirklich ernst nehmen sollte, denn die Reparatur ist ohne Austausch quasi unmöglich. Die Prüfung dazu: Einmal die Kette abnehmen und mit der Hand durchdrehen fördert meist sofort den vermuteten Zustand zutage. Reparieren oder Nachstellen kann man das Lager nicht, ein kompletter Austausch ist sinnvoller. Macht ein Fahrrad Geräusche beim Treten, so ist häufig das Tretlager schuld.

Das Tretlager ist - ähnlich wie das Radlager am Auto - ein klassisches Verschleißteil. Man bezeichnet es auch als Innenlager. Es befindet sich typischerweise im Tretlagergehäuse des Fahrradrahmens zwischen den Pedalkurbeln.

Das Fahrrad-Innenlager ist eines des wichtigsten Antriebsbauteile am Bike. Es verfügt an der rechten und linken Seite jeweils über eine Tretlagerwelle mit Wälzlager. An den Außenseiten des Lagers befinden sich jeweils zwei Kurbelaufnahmen, welche die Pedalkurbeln mit dem Innenlager verbinden. Das Tretlager ist bei jeder Umdrehung der Pedale im Einsatz.

  • So verursacht ein defektes oder verschlissenes Tretlager bei jeder kräftigen Belastung der Pedale ein unüberhörbares Knarzen oder Quietschen.
  • Ein verbrauchtes Tretlager hat zudem Spiel - es fühlt sich bei Weitem nicht mehr so präzise an wie ein neues Innenlager.
  • Außerdem fällt das Treten mit einem kaputten Innenlager schwerer als mit einem funktionstüchtigen.

Neben der reinen Kilometerleistung und dem Alter spielt die tatsächliche Beanspruchung eine wichtige Rolle. Wer tendenziell langsam fährt und nicht allzu kräftig in die Pedale tritt, dessen Tretlager hält länger durch. Außerdem hängt der Verschleiß des Lagers - ähnlich wie bei einem Kugellager- von den äußeren Bedingungen ab. Manchmal verursachen sogar relativ neue Lager Schwierigkeiten.

Am einfachsten ist es, wenn man das alte Tretlager 1:1 durch ein identisches neues Lager ersetzt. Auf dem Lager befinden sich alle relevanten Daten wie Lagergröße sowie ein Code, der als Referenz für das neue Lager - beispielsweise für ein Shimano Tretlager - herangezogen werden kann.

Wenn man ein altes Fahrrad mit defektem Tretlager besitzt, sollte man das Lager ausbauen, dessen Maße ausmessen und danach ein maßgleiches Tretlager neu kaufen. Im Internet findet man Listen mit sämtlichen erhältlichen Gewindetypen und Lagertypen.

Um das Tretlager zu wechseln, nimmt man sich zunächst die linke Kurbelseite die Fahrrads vor. Man lockert die Inbusschrauben und entfernt die Kurbelkappe mit dem Kurbelkappenwerkzeug. Danach löst man die Sicherheitsplatte zwischen den Inbusschrauben mit einem kleinen Schraubenzieher. Als nächstes zieht man die linke Kurbel ab und klopft die rechte Kurbel mit einem Gummihammer sachte aus dem Lager. Es folgt die Entfernung der Lagerschalen mit einem passenden Dorn oder Tretlagerwerkzeug.

Bevor man das neue Innenlager am Fahrrad einbaut, sollte man zunächst das Gewinde und die Gehäuseflächen großzügig mit Montagefett einfetten. Anschließend schraubt bzw. presst man die Lagerschalen in das Tretlagergehäuse. Das Anzugsmoment bei einem Schraublager sollte bei 40 - 45 Nm liegen. Bei einem Presslager muss man besonders auf Bündigkeit achten. Mit einem geeigneten Einpresswerkzeug sollte dies kein Problem sein. Anschließend schiebt man zunächst die rechte Kurbel bis zum Anliegen ins Gehäuse.

Nächster Schritt: Man zieht die Kurbelkappe mit dem Kurbelkappenwerkzeug moderat an. Moderat bedeutet in diesem Fall: maximal 1,5 Nm. Danach folgen das Eindrücken der Sicherungsplättchen und das wechselseitige Anziehen der Inbusschrauben mit 12 - 14 Nm. Abschlusskontrolle: Die montierte Kurbel sollte sich unter Belastung locker im Gehäuse drehen.

Die Frage taucht regelmäßig in Foren auf und lässt sich recht eindeutig beantworten: Kann man beim Fahrrad die Kurbel wechseln ohne Abzieher? Auf YouTube findet man zwar zahlreiche semiprofessionelle Videos zu diesem Thema, aber in der Praxis ist es für die meisten Laien dennoch nicht zu empfehlen, den Wechsel ohne Spezialwerkzeug durchzuführen. Der zusätzliche Kraftaufwand und das Risiko unbeabsichtigter Beschädigungen sind zu hoch.

Zusätzliche Tipps und Informationen

Hier unterliegen einige Bauteile einem gewissen Verschleiß, welcher logischerweise nicht genau voraus zu planen ist, da dieser eben von vielen unterschiedlichen Umständen abhängig ist. Stark ausschlaggebend sind natürlich die gefahrenen Kilometer. Ebenso machen sich die Qualität der verwendeten Produkte und die tatsächliche Umsetzung samt Intensität von Wartung & Pflege beim Verschleiß bemerkbar.

Wenn es nötig ist, an Ihrem Fahrrad die Shimano Kurbel auszutauschen oder Sie evtl. an das Innenlager gelangen möchten, und dafür vorab die vorhandene Kurbel demontieren müssen, können Sie sich mit einem passenden Fahrrad-Spezialwerkzeug eine große Erleichterung verschaffen: Ein Kurbelabzieher erleichtert diese kraftaufwändige Arbeit ungemein und kostet in der Anschaffung lediglich wenige Euro. Somit macht sich diese Investition schnell bezahlt; vor allem, da Sie den Kurbelabzieher nicht nur einmal nutzen, sondern auch in Zukunft für weitere Reparaturen bzw.

Als erstes mit dem Schraubendreher die Staubschutzklappe aus der Shimano-Kurbel hebeln. Jetzt schrauben Sie fest im Uhrzeigersinn das Außengewinde des Kurbelabziehers in das Innengewinde der Kurbel. Mit dem passenden Schlüssel wird nun die Innensechskantschraube am Kurbelabzieher rechts rum in das Lager gedreht. Dabei stößt diese dann an der Innenlagerwelle an und Sie können die Shimano Kurbel herausdrücken und abnehmen.

Bei einem Kurbelabzieher handelt es sich um ein Spezialwerkzeug zur Demontage von Fahrradkurbeln von Shimano und besteht aus 2 beweglichen Teilen. Der eine Teil des Kurbelabziehers wird in das Kurbelgewinde gedreht (Step 3) - so wird der Abzieher fest mit der Kurbel verbunden.

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