Shimano Scheibenbremse Bremsbeläge einstellen – Eine Anleitung

Die Fahrradbremse ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit im Straßenverkehr und bewahrt dich in kritischen Situationen vor Unfällen. Die Bremsen ermöglichen es dir, die Geschwindigkeit zu kontrollieren und das Fahrrad zum Stillstand zu bringen. Dabei überträgt der Bremshebel die Bremskraft auf die Laufräder, allerdings nur dann, wenn der Bremsbelag korrekt auf die Felge oder Bremsscheibe wirkt.

Äußere Einflüsse wie Wetter oder Schmutz können den Verschleiß der Bremsbeläge beschleunigen und die Bremswirkung beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, die Bremsanlage regelmäßig zu überprüfen und zu warten. Diese Prüfung kannst du selbst übernehmen, ohne einen Fachmann hinzuziehen zu müssen. Besonders im Frühjahr, wenn die neue Fahrradsaison beginnt, ist die Wartung der Bremse wichtig, da das Rad möglicherweise einige Monate ungenutzt im Keller gestanden hat.

Wenn Bremsen quietschen, deutet dies auf Probleme mit den Bremsscheiben oder verschlissene Bremsbeläge hin. Ein weiteres Anzeichen ist, wenn du den Bremshebel betätigst, aber keine Bremswirkung spürst. Kontrolliere in diesem Fall, ob das Zugseil korrekt gespannt ist oder durchhängt.

Werkzeug und Bremsenarten

Um die Bremse am Fahrrad einzustellen und zu warten, benötigst du das passende Werkzeug. Falls du kein Werkzeug zur Hand hast, kann in manchen Fällen eine 1-Cent-Münze aushelfen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Fahrradbremsen, die unterschiedlich funktionieren. Häufig sind an Fahrrädern Felgenbremsen oder Scheibenbremsen verbaut, die sich leicht einstellen lassen. Sie kommen oft auch bei E-Bikes zum Einsatz.

Im normalen Zustand dürfen die Bremsklötze die Felge nicht berühren. Profis empfehlen einen Abstand zwischen Bremsbelägen und Felge von zwei bis vier Millimetern. Die Distanz sollte auf beiden Seiten gleich sein.

Bremsbeläge wechseln

Der häufigste Grund für quietschende Fahrradbremsen sind abgenutzte Bremsbeläge, die den Bremseffekt erheblich verringern. Bei nasser Witterung kann die Bremskraft sogar ganz ausfallen, wenn Metall auf Metall reibt.

Wenn du neue Bremsbeläge montieren möchtest, gehe wie folgt vor:

  1. Löse die Schraube, mit der die alten Beläge befestigt sind.
  2. Entferne die alten Beläge.
  3. Richte die neuen Beläge an der Felge oder Bremsscheibe aus.
  4. Schraube alles wieder fest.
  5. Prüfe, ob du die Fahrradbremse nachstellen musst.

Dazu ziehst du am Bremshebel und kontrollierst die Bremswirkung. Der Seilzug sollte dabei nicht klemmen.

Einstellen der Bremsbeläge

Mit dem Zugeinsteller oder der Schraube für die Befestigung kannst du den Abstand zwischen der Felge und den Bremsbelägen korrigieren. Durch Drehen der Schraube oder des Zugeinstellers im Uhrzeigersinn vergrößerst du den Abstand. Um die Distanz zu verkleinern, drehst du das Werkzeug entgegen dem Uhrzeigersinn.

Abhängig von der Bremsenart musst du entweder die Klemmschraube lösen und den Seilzug neu befestigen (Direktzug- und Seitenzugbremse) oder die Beläge neu einstellen (Cantilever-Bremse). Einige Bremsen verfügen an den Bremsbügeln über eine Schraube zum Zentrieren der Bremsbeläge.

Wenn dein Bike eine hydraulische Felgenbremse hat, musst du lediglich die Stellschraube am Bremshebel nachstellen, um den Abstand zwischen Bremsbelägen und Felge zu ändern. Um die Beläge in die gewünschte Position zu bringen, löst und verschiebst du den Bremszylinder inklusive Bremsbelag.

Scheibenbremsen: Besonderheiten

Bei der Scheibenbremse erzeugen die Bremsbeläge den Bremsdruck auf die Radnabe. Diesen Druck steuerst du per Handhebel entweder über einen Seilzug oder einen Hydraulikschlauch. Beim Wechsel der Bremsbeläge an der Scheibenbremse gehst du wie folgt vor:

  1. Entferne zuerst das Laufrad.
  2. Ziehe den Bremsbelag an der Lasche heraus und wechsle ihn aus.
  3. Montiere das Laufrad wieder.

Mechanische Scheibenbremsen

Bei mechanischen Scheibenbremsen werden die Abstände zwischen Bremsbelag und Scheibe auf beiden Seiten separat eingestellt. Drehe dazu zuerst auf der rechten Seite die Einstellschraube des Bremsbelages. Im Anschluss stellst du den Abstand auf der linken Seite ein. Hier drehst du den Zugeinsteller im Uhrzeigersinn, um die Distanz zu vergrößern, und entgegen dem Uhrzeigersinn, um sie zu verringern. Um den eingestellten Abstand zu sichern, drehst du die Kontermutter im Uhrzeigersinn.

Hydraulische Scheibenbremsen

Bei der hydraulischen Scheibenbremse bleibt der Abstand gleich, da sich die Bremsbeläge nach der Abnutzung automatisch nachstellen. Wichtig ist lediglich, dass auf beiden Seiten der gleiche Abstand besteht. Löse die beiden Schrauben des Bremssattels, ziehe die Bremse am Bremsgriff an und befestige die Schrauben im geschlossenen Zustand gleichmäßig.

Pflege und Wartung

Wer viel Fahrrad fährt, kennt das Problem des Verschleißes von Fahrradteilen. Deshalb ist es ratsam, das Bike ordentlich zu pflegen und zu warten. Schmutzige Beläge und Felgen führen zu quietschenden Bremsen und beeinträchtigen die Sicherheit. Wenn die eingestellte Bremse auf dem Reifen schleift, tritt auch bei diesem Fahrradteil der Verschleiß schneller auf.

Prüfe in regelmäßigen Abständen die gesamte Bremsanlage an deinem Bike. Als Faustformel gilt, einen monatlichen Check der Bremsanlage durchzuführen, wenn du täglich Rad fährst.

Das Einbremsen neuer Bremsbeläge

Moderne Shimano Scheibenbremsen an Fahrrädern sollten optimal bremsen: wohl dosiert, aber auch kraftvoll. Unabhängig vom Wetter müssen die Bremsbeläge immer gleich und zuverlässig greifen.

Wenn du neue Shimano Scheibenbremsen an deinem Bike hast bzw. die Bremsbeläge neu sind, achte darauf, diese ab dem ersten Tag nach dem Austausch passend „einzubremsen“ bzw. „einzufahren“. Beim Einschleif- bzw. Einbremsprozess passen sich der Bremsbelag und die Shimano Bremsscheibe (auch Disc Brake genannt) perfekt aneinander an. Dabei werden kleinste mikroskopische Unebenheiten auf beiden Bauteilen perfekt weggeschliffen.

So finden dann künftig bei verschiedenen Bremsvorgängen diese beiden Komponenten optimal Kontakt und die Geschwindigkeit am Laufrad wird reduziert. Noch dazu finden beim kräftigen Einbremsen neuer Bremsbeläge chemische Prozesse statt. Diese sind sehr wichtig, da der Belag ab Werk noch sehr weich ist und beim Bremsen der Bremsbelag stark erhitzt wird. Das Material gast dabei aus und der ehemals weiche Belag härtet aus, ist temperaturresistent und kann seine optimale Bremswirkung hervorragend entfalten.

Wenn du den Einbremsprozess nicht durchführst, findet kein Aushärten der Bremsbeläge statt und diese sind weiterhin weich. Dann verschleißen diese extrem schnell und müssen entsprechend früher auch gewechselt werden. Der Einbremsprozess ist unabdingbar und ein Unterlassen geht mit einem unnötig erhöhten Kostenaufwand und deutlich verminderter Sicherheit im Straßenverkehr einher.

Gemäß Shimano Herstellerangaben sollte beim Einbremsen das Fahrrad auf 30 km/h beschleunigt werden, um dann die nötigen 30 (manchmal auch mehr) Vollbremsungen durchzuführen. Dies ist auf jede Bremse bezogen, also 30 x vorne, 30 x hinten. Folgen Sie der Anleitung zum Einfahren bzw. Diesen Brems-Vorgang wiederholen Sie je 30 Mal vorne und auch 30 Mal hinten, wenn die Bremsbeläge von Shimano neu sind. Nach und nach merken Sie eine zunehmend bessere Bremswirkung (meist ist dies ab ca.

Wichtiger Tipp bei organischen Bremsbelägen

Unbedingt nach dem Einbremsen die Bremsbeläge noch richtig heiß bremsen, um so das sogenannte Ausgasen der Lösungsmittel im Material hervorzurufen. Lassen Sie hierzu am besten auf einer steilen Abfahrt die Bremsen einzeln schleifen bis diese richtig heiß sind. (Bei sinter-metallischen Bremsbelägen ist dies nicht nötig, da hier meist nur wenig bzw.

Auch wenn du das Gefühl hast, dass der Einbremsprozess etwas zeitaufwändig und kräftezehrend ist, führe ihn unbedingt durch und vernachlässige das Prozedere nicht.

Alle neuen Bremsbeläge müssen bei Scheibenbremsen grundsätzlich eingefahren werden, um eine gute und ausdauernde Bremswirkung leisten zu können. Dazu bremst man 10-30 Mal aus ca. 30 km/h kräftig auf fast Null herunter. Die Bremsleistung erhöht sich während des Einbremsens auf den ersten 30-50 km spürbar. Die Prozedur ist für den Radfahrer immer ziemlich anstrengend und sollte abseits befahrener Straßen erfolgen.

Das "Heißbremsen" organischer Beläge

Nur bei organischen Belägen („Resin“, Kunststoff) müssen die Bremsen NACH dem Einfahren eigentlich nochmal richtig warm eingebremst werden. Dazu eignet sich eine steile Bergabfahrt, bei der EINE Scheibenbremse bis an die Fadinggrenze gefahren wird. Achtung, die Bremsleistung reduziert sich durch die Hitze bis zum Totalausfall! Aus Sicherheitsgründen wird erst DANACH auch die andere Bremse an die Fadinggrenze gebracht. Man erkennt die Fading-Grenze außer einer schlechter werdenden Bremsleistung nicht genau, deshalb braucht man unbedingt noch die andere, verlässliche Scheibenbremse.

Statt dieser risikoreichen Heißbremsprozedur für organische Bremsbeläge gibt es angeblich sogar noch Radler, die die Beläge vor dem Einbau mit der Belagseite einfach kurz auf eine heiße Herdplatte legen. Die flüchtigen Stoffe gasen dann sichtbar aus und die Beläge sind dann angeblich länger haltbar. Natürlich kann sich bei zu großer Hitze auch der Kleber lösen… mit allen gefährlichen Konsequenzen. Ich kann dazu leider nichts sagen und übernehme auch keine Verantwortung für diesen Tipp.

Probleme und Lösungen

Werden neue Fahrräder mit unsauber ausgerichteten Bremsen (also schief ab Werk) eingefahren, häufen sich die typischen Beschwerden über Fahrrad-Scheibenbremsen. Die Bremsen schleifen dann gern bei jeder Radumdrehung, sie lassen sich nicht gut dosieren, leiden schnell unter Fading und quietschen lautstark. Das Schleifen lässt sich oft mit großem Spiel der Beläge kompensieren, was dann aber fast immer Bremskraft kostet.

Metallische Bremsbeläge brauchen generell eine wesentlich längere Einfahrzeit als organische Bremsbeläge. Dafür halten metallische Bremsbeläge nach der Einfahrtzeit auch länger und weisen meist eine höhere Bremsleistung auf - auf Kosten einer gewissen Geräuschentwicklung.

Die Bremsscheiben selbst müssen für metallische Beläge freigegeben sein, sonst verschleißen sie extrem schnell. Oft steht diese Information direkt auf der Bremsscheibe - z.B. „Resin-Pad only“. Dann dürfen keine metallischen Bremsbeläge montiert werden. Ist das unbedingt gewünscht, müssen auch die Scheiben entsprechend gewechselt werden.

Einstellen und Ausrichten von Scheibenbremsen

Zum Einstellen und Ausrichten von Scheibenbremsen lockert man zunächst die mit Schraubensicherung fixierten Schrauben der Bremssattel mit einem Innensechskantschlüssel. Nur soweit lösen, dass sich der Bremssattel etwas bewegen kann.

Ziel dieser Übung ist, dass sich der Bremssattel in gezogenem Zustand an der Bremsscheibe exakt zentriert, bevor der Bremssattel am Fahrradrahmen oder an der Gabel festgeschraubt wird. Danach wird am noch immer gelockerten Bremssattel die Einstellschraube soweit herein gedreht, bis ganz leichter Kontakt zur Bremsscheibe besteht, das Rad sich aber noch leicht dreht.

Betätigen Sie die Bremse ruhig ein paar mal vorsichtig, die noch immer losen Bremssättel rutschen dann in die richtige Position und das Spiel zwischen Bremsbelag und Scheibe ändert sich noch mal leicht. Bei vielen Bremsen soll der Abstand zur Bremsscheibe 0,2 - 0,4 mm betragen. Diese Spaltmaß ist am Fahrrad oft schwer zu erkennen, deshalb wende ich einen Trick an: Ich klemme einfach eine Visitenkarte bzw.

Bei Shimano bewegt sich nur ein Belag zur Scheibe, der andere ist fest und bekommt den Abstand mit der Karte, da er an dieser Seite ja fein eingestellt werden kann. Dann ziehe ich die Bremse und spanne den Bremshebel mit einem kräftigen Gummiring vor.

Jetzt zentriert sich der Bremssattel am Rahmen, ohne dass ich den Bremsgriff ziehen muss. Erst danach ziehe ich die Schrauben des Bremssattels vorsichtig in mehreren Zügen wieder an. Diese müssen mit Schraubenkleber oder ähnlichem gesichert werden, falls sie sich leicht drehen lassen oder neu sind. Dann wird der Gummiring und die Karte wieder entfernt.

Läuft das Rad nun fast ohne zu schleifen leicht? Wenn ja - super! Wenn nicht: Ich musste meine Einstellungsschraube noch um zwei Klicks herausdrehen.

Bei der Shimano BR-CX77 gibt es noch eine zweite Inbusschraube, um den äußeren Bremsbelag einzustellen (Siehe orangenen Pfeil im Bild). Diese ist in der Shimano-Anleitung kaum dokumentiert. Interessanterweise reagiert die Schraube nicht sofort, sondern erfordert ein paar Umdrehungen, bevor der äußere Bremsbelag zur Scheibe wandert.

Bei neuen Bremsbelägen beträgt die Standard-Einstellung der Länge der Shimano-Schraube aus dem Bremssattel inklusive Kopf 7 mm. Zusätzlich kann der Hebelweg samt exaktem Druckpunkt noch mit der Einstellungshülse im Bowdenzug justiert werden. Dies ist fast immer nötig.

Schleifgeräusche

Leichtes Schleifen ist normal und kann auch an einer ganz leicht verzogenen Bremsscheibe liegen. Man muss bedenken, dass sich das System erst wieder nach ein paar scharfen Bremsungen genau aufeinander einspielt. Dadurch erhöht sich das Spaltmaß automatisch noch etwas und das Schleifen wird weniger. Auf den ersten Fahrten würde ich zum Nachjustieren noch den passenden Inbusschlüssel mitnehmen.

Weitere Ursachen für Probleme mit Scheibenbremsen

  • Lösung 1: Sind organische Bremsbeläge (Resin etc.) verbaut hängt die Haltbarkeit stark vom Einsatz ab: Bei häufigen Bergfahrten, bei Crossbikes im schmutzigen Gelände, bei schwer bepackten Reiserädern kann es sein, dass die Bremsen bereits nach einer einzigen Tour von 50 km nachgestellt werden müssen.
  • Lösung 2: Die Bremsen wurden nie eingefahren, aber bei einer steilen Bergfahrt gleich sehr stark beansprucht. Dann sind sie wahrscheinlich verglast. Dabei bildet sich eine knallharte Oberfläche ohne viel Reibwert.
  • Lösung 3: Die Beläge sind verölt.
  • Lösung 4: Die Bremsscheibe selbst ist nicht ganz plan. Das gibt es auch schon bei neuen Rädern ab Werk - oder nach dem Transport zum Kunden.
  • Lösung 5: Der Bremshebel am Bremssattel schlägt auf Metall, weil die Bremse nachgestellt werden muss oder die Beläge doch schon abgefahren sind. Oder der Handbremshebel lässt sich bis zum Lenker durchziehen - evtl.
  • Lösung 6: Die Bowdenzüge sind schwergängig - diese sauber verlegen und gangbar machen. Falls sie geknickt wurden, müssen sie ausgetauscht werden. Es gibt Spezial-Bowdenzüge für Scheibenbremsen, die sich kaum dehnen bzw. stauchen z.B. von „Jagwire“.
  • Lösung 7: Ein paar Schleifgeräusche gelten als normal.

Weitere Tipps

  • Lösung 2: Bei permanent geforderten Bremshöchstleistungen lohnt sich evtl. auch der Umbau auf größere Bremsscheiben am Fahrrad z.B. von 160 auf 180 mm. Je mehr Kühlschlitze die Bremsscheibe zieren, desto mehr raspelt das scharfe Metall natürlich auch die Bremsbeläge ab. Es gibt Bremsscheiben, eine geschlossene Reibfläche haben wie z.B.

V-Brakes (Felgenbremsen) einstellen

Die üblichen Verschleißteile (z.B. Shimano Bremsbeläge) am Bike müssen entsprechend der Abnutzung von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.

V-Brakes (= V-Bremsen) sind die wohl am häufigste Bremsenart, die verbaut wird. Wenn die Shimano V-Brake Felgenbremse neu eingestellt werden soll, darf Ihr Blick nicht nur die Bremse an sich beachten. Auch die weiteren betroffenen Fahrrad-Komponenten, wie z.B. die Fahrradfelge muss mit einbezogen werden.

Jede noch so neue und qualitativ hohe Bremse kann die 100%ige Bremsqualität nicht entfalten, wenn eventuell die Felgenflanken abgenutzt, verzogen oder zerbeult sind. Daher ist es unbedingt nötig, die Felge auf einen einwandfreien Zustand zu checken; sie darf keine „Acht“ oder ähnliches aufweisen. Ebenso müssen die Bremsbeläge im nächsten Atemzuge überprüft werden.

Werkzeug

Für das Einstellen der Fahrradbremse benötigen Sie nur wenig Werkzeug: Meist reicht ein Kreuzschraubendreher und ein Satz Innensechskantschlüssel.

Einstellschritte

  1. Die Schrauben müssen Sie nun am Bremshebel mittig einstellen: Einmal voll anziehen; dann werden sie mit ca. 7 Umdrehungen gelockert.
  2. Jetzt muss die Schraube gelockert werden, welche den Bowdenzug bzw.
  3. Den Shimano Bremsbelag bringen Sie in die richtige Position, indem der Bremsarm Richtung Felge gedrückt wird.
  4. Im nächsten Schritt ziehen Sie die Schraube des Bremsbelages vorsichtig wieder fest.
  5. Den Kabelbinder mit der Zange bzw.
  6. Nun wird der Bowdenzug zurück in die Führung gesetzt: Drücken Sie beide Bremsarme zusammen und ziehen die Schraube wieder fest. (Abstand der Bremsarme zur Felge ca.
  7. Veränderung der Zugspannung der Feder am Shimano Bremsarm: Sie können die Zugspannung über die Schraube an der Feder regulieren.

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