Seit einiger Zeit fahre ich nun mit Klickpedalen und war zu Beginn skeptisch, welche Pedale es für mich als Anfänger werden sollen. Immerhin gibt es mehrere Systeme und unendlich viele Pedale. Außerdem habe ich mich gefragt, wie sinnvoll Klickpedale für Anfänger überhaupt sind.
Click’R Pedale SPD PD T-421 von Shimano: Eine anfängerfreundliche Option
Als Klickpedale für Anfänger eignen sich meiner Meinung nach die Click’R Pedale SPD PD T-421 von Shimano, denn das Click’R System kann durch weniger Kraft gelöst werden als das SPD-System, ist aber mit SPD voll kompatibel. Shimano entwickelte Click’R speziell für Anfänger und ambitionierte Tourenfahrer. Allerdings ist es voll kompatibel zu Shimanos Mountainbike-Klicksystem SPD. Dadurch gibt es eine große Auswahl an Schuhen.
Kombipedale für Flexibilität
Ich habe mich für ein Kombipedal entschieden, weil ich weiterhin die Möglichkeit haben wollte, mit normalen Schuhen zu fahren. Dabei schwankte ich zwischen den beiden Shimano-Systemen - dem klassischen SPD und dem auf Einsteiger ausgelegten Click’R System. Letzteres habe ich bei meinen Tests als sehr anfängerfreundlich empfunden, daher habe ich mich als Radfahrer für dieses System entschieden.
Unterschiede zwischen Click’R, SPD und anderen Systemen
Zwischen Click’R, SPD und den anderen Systemen gibt es dennoch einige Unterschiede. Man darf sich jedoch nicht von Vorurteilen beeinflussen lassen. Man liest immer wieder, dass es vielen Leuten schwer fällt, den Fuß rechtzeitig vom Pedal zu lösen und dadurch in gefährliche Situationen kommen oder sogar stürzen.
Vorteile von Klickpedalen in der Praxis
Eine wichtige Frage ist nach dem Zweck von Klickpedalen. Welche Vorteile bringen Klickpedale in der Praxis? Ich habe mich das auch gefragt, daher wollte ich in jedem Fall ein Kombipedal nehmen. Durch die feste Verbindung zum Pedal kannst du nicht mehr abrutschen. Früher ist es mir häufiger passiert, dass ich bei Regen oder beim Wiegetritt einfach mal von der Pedale gerutscht bin, das ist im schlimmsten Fall äußerst schmerzhaft, im besten Fall bin ich total aus dem Tritt gekommen. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Kraftübertragung.
Bei einem Plattformpedal tritt man das Pedal permanent nach unten. Ins Pedal eingeklickt zieht man das Pedal jedoch wieder nach oben. Das und der allgemein rundere Tritt sorgt für eine bessere / optimalere Trittfrequenz. Dadurch wird man schnell feststellen, dass viel höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Besonders zum Vorschein kommt dies jedoch, wenn man nach mehreren Monaten eine längere Strecke wieder ohne Fahrradschuhe fährt. Ganz allgemein gesagt: Das Fahrradfahren wird durch Klickpedale effizienter.
Meiner Meinung ist dieser Vorteil nicht ausschließlich für Sportler sinnvoll, sondern kann auch Alltagsfahrern helfen, denn man ist nicht unbedingt nur schneller, sondern kann einfach längere Strecken mit weniger Anstrengung bewältigen. Sobald man sich jedoch an Klickpedale gewöhnt hat, wird man schnell feststellen, wie viel effizienter das Fahrradfahren nun abläuft.
Systemvergleich: Click’R vs. SPD und andere
Wie schon weiter oben angesprochen gibt es verschiedene Hersteller und Systeme von Klickpedalen. Zwischen den Systemen existieren einige Unterschiede. Eins haben die hier vorgestellten Systeme jedoch alle gleich. Bei allen Pedalen lässt sich der Schuh durch ein drehen des Fußes nach außen lösen. Das Click’R System kann im Vergleich zu allen anderen System mit sehr wenig Kraft ein- und ausgeklickt werden. Im Vergleich zu dem klassischen SPD-Pedal sind zum lösen der Schuhe ca. 60 % weniger Kraftaufwand notwendig.
Dadurch ist das Risiko eines unbeabsichtigten Hängenbleibens in der Pedale viel geringer als bei den anderen Pedalen. Das Risiko des „einfach Umfallen“ wird so reduziert. Allerdings verwendet es wie das klassiche SPD-System die gleichen Cleats, so werden die Schuhplatten bezeichnet mit denen man den Schuh im Pedal fixiert. Das heißt, dass ein Schuh welcher mit Click’R gefahren wird genauso auch mit SPD-Pedalen gefahren werden kann.
Allerdings sollte man SPD nicht mit dem ebenfalls von Shimano entwickelten SPD-SL verwechseln. SPD-SL ist ein System speziell für Rennräder. Hier werden die Schuhplatten mit drei Schrauben am Schuh befestigt. Ein weiteres System ist Look. Wie SPD-SL ist auch Look primär für Rennradfahrer konzipiert. Look ist im übrigen auch der Erfinder von Klickpedalen und hat diese Massentauglich gemacht.
Darüber hinaus gibt es weitere Hersteller die Klickpedale herstellen. Allerdings sind die Systeme SPD, SPD-SL und Look wohl die aktuell gängigsten und als Anfänger wird man zwischen den genannten entscheiden. Wichtig ist, dass die Trekking- und MTB-Klickpedale (Click’R und SPD) grundsätzlich Cleats benötigen die mit zwei Schrauben am Schuh befestigt werden. Die Rennrad-Cleats (SPD SL und Look) werden hingegen mit drei Schrauben am Fahrradschuh befestigt.
Schuhe und Cleats: Worauf man achten sollte
Geeignet zum Laufen - Schuhe für SPD-Systeme sind häufig mit Profil ausgestattet und die Schuhplatten sind leicht versenkt. Dadurch ist es bei einigen Modellen möglich auch einen Spaziergang zu machen. Man hört allerdings manchmal ein klackern, wenn der Metallcleat auf Asphalt/Beton trifft. Bei den SPD SL oder Look Pedalen sind die Sohlen sehr steif, damit man mehr Kraft auf das Pedal bringen kann. Dadurch sind die Radschuhe jedoch nicht zum Gehen geeignet.
Bewegungsfreiheit im Pedal - Bei den Rennrad-Systemen SPD-SL und Look wird die Bewegungsfreiheit des Fußes durch die unterschiedlichen Schuhplatten bestimmt. Die Farben bestimmen um wie viel Grad der Fuß in der Pedale rotieren kann. Kosten Pedal - Die höheren Preise werden primär durch durch Gewicht und Lagerqualität bestimmt. Als Anfänger sollte man unabhängig vom gewählten System nicht unbedingt gleich mit mehr als 100 Euro teuren Pedalen beginnen.
Kosten - Schuhplatte - Wichtig zu wissen ist, dass die Cleats von Click’R und SPD miteinander kompatibel sind. Ihr solltet euch jedoch nicht zu sehr von den Einstufungen der Hersteller beeinflussen lassen. Man kann ein SPD-Pedal selbstverständlich auch mit einem Rennrad benutzen. Allerdings haben sich die Pedale in den letzten Jahren so wie in der Tabelle dargestellt im Radsport bzw. Wenn ihr das System entschieden habt, dann müsst ihr nun den richtigen Schuh kaufen. Es gibt eine unglaublich große Auswahl an Fahrradschuhen. Es gibt auch universelle Schuhe die Bohrungen für beide Systeme haben.
Wer nicht gleich zu Beginn viel Geld für Schuhe ausgeben will dem kann ich empfehlen mal beim Sportdiscounter Decathlon vorbei zu schauen. Hier gibt es häufig Vorserienmodelle für wenig Geld. Bei den Schuhen von Shimano habe ich festgestellt, dass die Schuhe sehr klein ausfallen. Andere empfehlenswerte Hersteller - ohne jetzt einzelne Modelle hervorzuheben - sind unter anderem Vaude, Gore Wear, Northwave und Mavic. Ich möchte hier keine einzelnen Modelle hervorheben, weil die Schuhentscheidung doch sehr individuell ist.
Montage und erste Fahrversuche
Hat man sich für ein System und einen Schuh entschieden muss man die Pedale an der Kurbelgarnitur montieren. Achtet darauf, dass das linke Pedal an den linken Kurbelarm geschraubt wird. Das Gewinde wird rechts herum eingeschraubt. Das rechte Pedal an den rechten Kurbelarm und das wird links herum geschraubt. Sind die Pedale montiert kann es losgehen. Ihr solltet für die ersten Fahrversuche ein ruhiges Gelände wählen mit nicht zu viel Publikum. Ich kann den eigenen Garten beziehungsweise das eigene Grundstück empfehlen, denn dort sieht niemand falls ihr umfallt.
Aus Erfahrung würde ich behaupten, dass jeder mindestens einmal umfällt oder stürzt. Ich denke, dass gehört zum Lernprozess einfach dazu. Ihr solltet anschließend mal ein paar leichte Runden ohne große Anstrengung fahren. Dazu bieten sich zum Beispiel große Parkplätze an einem Sonntag an. Wenn das soweit klappt, dann solltet ihr speziell das lösen und fixieren während der Fahrt üben. Dazu lasst ihr das Fahrrad rollen und klickt euch aus und wieder ein. Bitte versucht dies auch mit beiden Füßen.
Habt ihr das Gefühl, dass auch das gut funktioniert, solltet ihr einfach mal das stoppen üben. Sobald ihr alle diese Übungen gemeistert habt und ihr auch eine gewisse Sicherheit entwickelt habt solltet ihr einfach eine kleine Runde fahren. Auch wenn bei einem Click’R- oder SPD-Pedal mit den Cleats SM-SH56 auch ein lösen durch kippen des Schuhs ermöglicht, empfehle ich in jedem Fall, sich an das nach außen drehen des Fußes zu gewöhnen. Auf diese Weise lässt sich auch bei jedem anderen System der Schuh vom Pedal trennen. Wichtig ist auch, dass ihr in jeder Situation damit rechnen solltet, dass ihr auch anhalten können müsst. Übt das um in brenzligen Situationen nicht überlegen zu müssen.
Anschließend könnt ihr das lösen und fixieren während der Fahrt mit beiden Schuhen üben. Sobald ihr damit sicherer geworden seid, könnt ihr auch das Anhalten des Fahrrads üben. Letztlich solltet ihr euch ruhig in den Verkehr trauen. Trainiert plötzliches ausklicken. Mehr Effizienz am Pedal, mehr Fahrspaß und ein verbessertes Fahrerlebnis verspricht Shimano mit seinem Pedal T-400 aus der Click’R-Serie. Wir haben es getestet.
Shimano Click'R im urbanen und Gelände-Einsatz
Was es in urbanen Gefilden und bei Ausfahrten im Gelände kann, erfahrt Ihr in diesem Artikel. Shimano bietet mit Click’r ein zweiteiliges System für ein verbessertes Fahrerlebnis im urbanen und Tourenbereich. Während der eine Teil dieses Systems, völlig neu konzipierte Schuhe sind, die wir hier in diesem Artikel vor kurzem bereits getestet haben, kommt das System auch mit geänderten Pedalen. Mit diesen soll sich der Einsteiger in Systempedale angstfrei an die Technik gewöhnen und bei der Fahrt mehr Effizienz und Sicherheit erleben.
Einsteiger begegnen den Klicksystemen häufig mit Respekt oder Abneigung. Ein beweglicher Käfig bietet viel Halt auf dem Pedal und vermittelt Sicherheit. Shimano nennt es Easy-In Easy-Out-Prinzip. In den vergangenen Tagen kamen noch alte Cleats an den neuen Shimano Click’r-Schuhen zum Einsatz. Das CLICK’R-Pedal PD-T400 gibt es im Fachhandel schon ab 39,90€. Passende Schuhe der Serie bereits ab 79,90€. Lohnt sich die Anschaffung?
Easy-In Easy-Out-Prinzip im Test
Der Ein- und Ausstieg ist bei SHIMANO CLICK’R Pedalen einfacher als zuvor mit den SPD-System. Eine um 11° nach oben angewinkelte Einstiegsposition positioniert die Schuhplatte ideal für einen sofortigen und flüssigen Schuh-Pedal-Kontakt. Das können wir nach den ersten Metern bereits bestätigen. Man glaubt fast nicht, dass man schon in den Pedalen hängt und will nachkorrigieren. Das Konzept benötigt wirklich keine lange Eingewöhnungszeit. Das ist ideal für Einsteiger und die Vorteile sollten sich auf jeden Fall bei Tourenrädern ausspielen. Man kommt im Bedarfsfalle schnell genug wieder aus den Pedalen heraus um an bestimmten Stellen auch mal den Fuß absetzen zu können. Das Easy-Out funktioniert hervorragend.
Shimano erreicht diese leichte Auslösung durch die Verwendung von nur einer Feder. Der Ausstieg ist auch in mehreren Varianten der Fußstellung möglich. Den Kauftipp geben wir an dieser Stelle nicht ab, doch die unbedingte Empfehlung, Klicksysteme beim Händler des Vertrauens vielleicht mal auszuprobieren. Einfach mal den Fachhändler fragen. Oft hat dieser entsprechende Pedalen und auch Schuhe in den nötigen Größen für einen Test parat. Probiert es aus und überzeugt Euch selbst.
Erfahrungen von Nutzern
Fahre die Click'R jetzt an allen Schuhen/Rädern (außer Renn-/Triathlonrad).Versehentliches Auslösen hatte ich in 20.000km NIE, dass man die rein aus Zug auslösen könne kann ich mir -zumindest mit meinen Oberschenkeln- kraftmäßig nicht vorstellen.Zumindest bei normalen XT Klickpedalen schaffe ich das ab und zu - beim kraftvollen Bergaufsprint mit dem MTB.Die Kombi-Pedale sind bei Click'r besser als bei XT, weil die Flat-Seite gummiert ist. Man muss allerdings die Auslösehärte auf Maximum drehen, dann passt es aber.
Ja, ich fahre schon ein paar Jahre mit den PD-T420 ( aktuelle Konfiguration ) und bin mit denen sehr zufrieden. Das System selber ist völlig kompatibel mit dem normalen SPD-System, hat aber einen leichteren Ausstieg, der nicht nur nach oben sondern auch in einer Seitwärtsdrehung auslöst. In der Standardhärte geht extrem leicht. Ich habe die Auslösehärte auf maximal eingestellt und komme fast an die Auslösehärte von SPD heran. Das reicht mir bereits für einen sicheren Wiegetritt und bei nassen Pedalen aus.
PD-T421 vs. PD-T420: Unterschiede in der Qualität
Von der Qualität her habe ich an den PD-T420 nichts auszusetzen aber die Nachfolgegeneration PD-T421 ist billiger geworden und die Nichtclickseite ist verschlimmbessert worden und relativ rutschig.
Tipps zur Nutzung und Kompatibilität
Hinweis: Denkt daran, dass man die Click'R Pedale nicht unbedingt mit den mitgelieferten 56er Multirelease-Cleats fahren muss. Man kann auch die ganz normalen 51er Cleats nehmen. Dann kommt man auch bei den Click'R-Pedale nur bei Eindrehen der Ferse raus. Wie bei SPD auch. Nur, dass die Federspannung eben geringer ist. Ebenso der Winkel, wann das Pedal auslöst. Soweit ich mich jetzt noch erinnern kann, war der Auslösewinkel bei SPD 13° und bei Click'R 8°.
Kundenbewertungen im Überblick
Die Härte der Auslösefeder wurde bei diesem Duopedal den Bedürfnissen von Trekkingradfahrern angepasst. So konnte mit dem "click`r"-Konzept die Einstiegskraft um 60%, die Auslösekraft um 62% gegenüber dem klassischen SPD-System gesenkt werden. Click’r Bindung auf der einen und griffiges Flachpedal auf der anderen Seite für vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Die konkave Plattform sorgt für hohen Komfort und Pedaliereffizienz auch bei langen Fahrten.
Systempedale können zu mehr Kontrolle und Sicherheit beitragen und das gesamte Fahrgefühl verbessern. Auf den ersten Blick mag das Einklicken vielleicht etwas einschüchternd wirken. Aus diesem Grund haben wir CLICK'R entwickelt, den aktuellen Neuzugang in der SPD-Produktfamilie. Genießen Sie gleich beim ersten Einklicken alle Vorteile und Funktionen von Systempedalen, ohne dass Sie die Eingewöhnungszeit der herkömmlichen Systeme durchlaufen müssen. CLICK'R ist ein intuitives und nutzerfreundliches Klickpedalsystem und bietet dabei den Tragekomfort und die Vielseitigkeit von Sportschuhen.
Zusammenfassung der Kundenbewertungen
Einige Nutzer loben die einfache Bedienung und die Eignung für Einsteiger. Andere bemängeln die Rutschigkeit der gummierten Seite bei Nässe und die Qualität der neueren PD-T421 im Vergleich zum Vorgänger PD-T420.
Weitere Aspekte bei der Pedalwahl
Warum der Spruch passt wie die Faust aufs Auge? Weil an Neurädern meist sehr günstige Plattformpedale mit, sagen wir einmal, passabler Funktion verbaut sind. Und gerade deshalb sollte sich jeder über seine Pedale Gedanken machen, sind sie doch das Bindeglied vom Menschen zur Maschine und übertragen die gesamte Vortriebskraft. Welche Pedale brauche ich? Die drei großen Nutzergruppen sind Radfahrer, die ihr Rad auf kurzen Wegen im Alltag und zur Arbeit nutzen, Reise- und Tourenradfahrer sowie sportlich orientierte Radfahrer.
Für Plattformpedale spricht die jederzeit und in alle Richtungen frei lösbare, lose Verbindung. Dadurch bekommt man in jeder Fahrsituation jederzeit sofort den Fuß vom Pedal und auf den Boden. Zudem ist diese Art von Pedal voll kompatibel zu Alltags-, Sport- und Ausgehschuhen. Reflektoren stellen die StVZO-Konformität sicher. Negativer Aspekt ist vor allem die schlechtere Treteffizienz im Vergleich zu Klickpedalen.
Diese Spezies vereint auf der einen Seite ein Plattform- und auf der anderen ein Klickpedal. Somit braucht man sich nicht auf ein Pedalsystem festlegen und ist für den größtmöglichen Einsatzbereich gewappnet. Allerdings hat diese Variabilität auch einen Nachteil: Im Einsatz kommt es vor, dass der Fuß auf der falschen Seite steht und mit Blick nach unten die andere Pedalseite gesucht wird. Im dichten Verkehrsalltag oder einer fahrtechnisch fordernden Situation nicht gerade das, was man sich in Bezug auf Sicherheit wünscht.
Airbag-Helm im Wert von 299 Euro gewinnen? Bezüglich Klickpedalen muss als erstes das Klicksystem betrachtet werden. Das Shimano SPD-System ist der Urvater aller Klickpedale. Das System wird von vielen Herstellern kopiert, wodurch die stählernen Pedalplatten mit vielen Pedalen untereinander kompatibel sind. Auch ist die Fersenfreiheit bei SPD-Systemen meist gering, der Schuh löst sich also schon bei geringer Verdrehung aus.
Viele Radler haben großen Respekt vor dem Klickpedal, weil sie meinen, im Sturzfall nicht aus dem Pedal zu kommen. Diese Angst ist aber unbegründet, denn bei einem Sturz bleibt man nie statisch auf dem Rad sitzen. Sobald sich der Fuß verdreht, klickt er aus und ist frei. Je kleiner der Abstand, umso näher sitzt der Schuh am Pedal und umso direkter und effizienter ist die Kraftübertragung.
Bei der Lagerung setzen die Hersteller meist auf einen Lagermix. An sich kommen Gleitlager auf Basis von Kunststoff oder Metall, Industrierillen-, Konus- oder Nadellagerungen zum Einsatz. Alle unterscheiden sich bezüglich Traglast, Verschleißfestigkeit, Leichtlauf, Wartungsarmut und Gewicht. Zwischen Pedalkörper und Achse sollte jeweils eine gute Dichtung sitzen, die die Lager vor Wasser und Schmutz schützt und so die Haltbarkeit signifikant erhöhen kann.
Der Grund liegt in der festen, aber in sich flexiblen Position auf dem Pedal. Eingeklickt steht der Fuß zudem immer perfekt über dem Pedal. Das kann ein Plattformpedal nicht immer gewährleisten. Erste, gute Erkenntnis unseres Tests: Gemessen an den jeweiligen Preisen, gibt es keine schlechten Pedale auf dem Markt. Es kommt eher darauf an, das für sich passende zu finden.
Mit Blick auf die Kombipedale stechen vor allem das teure Tatze sowie das bewährte Shimano PD-T8000 heraus, die durch eine tolle Vorstellung eine Empfehlung bekommen. Beim Preis geht kein Weg am Crank Brothers vorbei.
Tabellarische Übersicht: Shimano Click'R PD-T421
Um die Informationen übersichtlich darzustellen, hier eine Tabelle mit den wichtigsten Daten:
| Merkmal | Details |
|---|---|
| System | Click’R (kompatibel mit SPD) |
| Zielgruppe | Anfänger und Tourenfahrer |
| Kraftaufwand beim Ausklicken | Ca. 60% weniger als bei SPD |
| Pedaltyp | Kombipedal (Click’R auf einer Seite, Plattform auf der anderen) |
| Gewicht | Ca. 418 g (Paar) |
| Cleats | SM-SH56 (Multi-Release) |
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