Die Shimano Steckachse E-Thru SM-AX56 bietet eine robuste und benutzerfreundliche Lösung für das Hinterrad von Fahrrädern, die ein E-Thru Steckachsensystem verwenden. Diese E-Thru Steckachse wurde speziell für den Einsatz an Hinterrädern konzipiert und ist ideal für moderne Fahrräder mit E-Thru Steckachsensystemen, die eine stabile und sichere Befestigung der Nabe am Rahmen benötigen.
Technische Details der Shimano Steckachse E-Thru SM-AX56
- Modell: Shimano E-Thru SM-AX56
- Einbaubreite: 148 mm
- Gesamtlänge: 177 mm
- Durchmesser: 12 mm
- Gewindesteigung: 1,5 mm
- Material: Eloxiertes Aluminium (silbern)
- Hebel: Schwarz lackiert
- Kompatibilität: Für Fahrräder mit E-Thru Steckachse (hinten)
Merkmale und Vorteile
E-Thru Steckachse
Die E-Thru Steckachse ist ideal für moderne Fahrräder, die eine stabile und sichere Befestigung der Nabe am Rahmen benötigen.
Einbaubreite von 148 mm
Die Einbaubreite von 148 mm ist eine häufige Dimension für Fahrräder, die eine breitere Hinterachse erfordern. Die Einbaubreite von 148 mm ist eine häufige Dimension für Fahrräder, die eine breitere Hinterachse (z.B. bei Boost Standard für Mountainbikes) erfordern. Sie sorgt für eine optimierte Stabilität und Performance, besonders bei modernen MTB-Laufrädern.
Gesamtlänge von 177 mm
Die Gesamtlänge von 177 mm stellt sicher, dass diese Achse für Fahrräder geeignet ist, die eine entsprechende Rahmengeometrie benötigen, wobei auch ausreichend Platz für den hinteren Dropout und den Schnellspanner gegeben ist.
Durchmesser und Gewindesteigung
Mit einem 12 mm Durchmesser bietet die Achse hohe Steifigkeit und Stabilität. Die Gewindesteigung von 1,5 mm gewährleistet eine sichere und präzise Verbindung zwischen Nabe und Rahmen. Dies ist besonders bei Fahrrädern mit höheren Belastungen, wie z.B. Mountainbikes, vorteilhaft.
Schnellspanner-Funktion
Der Schnellspanner ermöglicht eine einfache und schnelle Montage und Demontage der Steckachse ohne den Einsatz von Werkzeugen. Dies ist besonders praktisch für Reparaturen oder den schnellen Radwechsel unterwegs.
Eloxiertes Aluminium und schwarzer Hebel
Die silbern eloxierte Oberfläche der Achse sorgt für Korrosionsschutz und eine lange Lebensdauer. Der schwarz lackierte Hebel ermöglicht eine bequeme Handhabung und sichert die Achse zuverlässig.
Kompatibilität
Diese Shimano E-Thru Steckachse SM-AX56 ist speziell für Hinterräder mit einer Einbaubreite von 148 mm und einer 12 mm Steckachse geeignet. Sie ist ideal für Mountainbikes und moderne Fahrräder, die ein E-Thru Steckachsensystem verwenden und eine Schnellspanner-Funktion für den schnellen Radwechsel benötigen.
Achsstandards im Überblick
Aktuell sind im Bereich der sportlichen Räder, also bei Trekking- und Rennrädern sowie Mountainbikes, zwei Systeme mit zahlreichen Untervarianten zu finden: Schnellspanner und Steckachse.
Schnellspanner
Der Radrennfahrer Tullio Campagnolo erfand 1930 den klassischen Schnellspanner mit einer 5 mm Achse. Der klassische Schnellspanner besteht aus fünf Teilen: Achse, Hebel, Kontermutter und zwei Federn. Hebel und Achse sind fest miteinander verbunden, während die Kontermutter auf das Ende der Achse geschraubt wird. Die beiden Federn dienen dazu, den Schnellspanner bei der Montage in der richtigen Position zu halten.
Der größte Vorteil des klassischen Schnellspanners liegt darin, dass er es ermöglicht, die Laufräder schnell ein- und auszubauen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn es, wie in Radrennen, um wenige Sekunden geht. Der größte Nachteil des klassischen Schnellspanners liegt - neben der geringeren Verwindungssteifigkeit gegenüber Steckachsen - darin, dass es möglich ist, die Laufräder aus Unachtsamkeit schräg einzubauen.
Der Achsdurchmesser von Naben mit klassischem Schnellspanner beträgt vorne 9mm und hinten 10mm. Die Achse des Schnellspanners, der durch die Achse der Nabe geschoben wird, beträgt stets 5mm. Die Einbaubreite von Schnellspannnaben beträgt vorne immer 100mm. Am Hinterrad sind 130mm bei Rennrädern und Crossern üblich. Mountainbikes und Trekkingräder haben eine Einbaubreite von 135mm. Schnellspanner sind aktuell in erster Linie an Rädern mit Felgenbremsen zu finden.
Steckachse
Klassische Schnellspanner galten lange Zeit als alternativlos. Erst vor ungefähr 10 Jahren kam mit der Steckachse eine innovative Antwort auf den Markt. Motor dieser Entwicklung war, wie so oft im Radsport, der Mountainbike-Bereich. Hier waren Steckachsen zunächst vor allem an Rädern mit viel Federweg zu finden - also im Enduro, Freeride und Downhill Bereich.
Während du herkömmliche Schnellspanner durch die eigentliche Achse der Nabe hindurchschiebst, handelt es sich bei Steckachsen um eigene Achsen. Die Rahmen von Rädern mit Steckachsen weisen keine nach unten offenen Ausfallenden auf. Stattdessen werden die Laufräder zuerst in den Rahmen eingesetzt, dann wird die Achse hindurch geschoben. Steckachsen bestehen aus einem einzigen Teil. In der einfachsten Ausführung handelt es sich um eine Achse, die ein Gewinde auf der einen und einen Kopf mit Sechskant auf der anderen Seite besitzt.
Steckachsen können je nach Ausführung verschraubt oder ähnlich wie ein Schnellspanner zunächst verschraubt und dann über einen Hebel festgezogen werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Befestigung über einen Bajonettverschluss, der dann wiederum über einen Hebel gesichert wird (z.B. Focus R.A.T.).
Steckachsen zeichnen sich durch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber hohen Bremskräften aus als herkömmliche Schnellspanner. Dank ihres großen Durchmessers verwindet sich die Steckachse weniger als die Achsen herkömmlicher Naben und überträgt so mehr Bremskraft auf das Rad. Ein weiterer Vorteil des Systems besteht darin, dass es nun, anders als beim Schnellspanner, nicht mehr möglich ist, Laufräder aus Versehen schräg zu montieren - die Laufräder werden stets korrekt montiert! Dadurch schleift auch die Bremse nicht mehr, da das Rad immer exakt steht.
Steckachsen erfreuen sich an Rädern mit Schreibenbremsen wachsender Beliebtheit - egal, ob Mountainbike, Rennrad, Crosser und Gravelracer. Auch Fatbikes sind meist mit Steckachsen ausgerüstet. Tendenziell ist der Durchmesser der Achsen größer, wenn ein Rad für den Einsatz in hartem Gelände gemacht ist. Beispielsweise sind an den Vorderrädern von scheibengebremsten Rennrädern (sowie Crossern und Gravelracern) typischerweise Achsen mit einem Durchmesser von 12 mm verbaut. An Mountainbike Hardtails und Race-Fullys sind 15 mm dicke Achsen zu finden. Im Enduro, Freeride und Downhill Bereich sind 20mm normal.
DT Swiss Thru Bolt
Der erste Hersteller, der mit Steckachsen arbeitete, war DT Swiss. Beim Thru Bolt System des Schweizer Herstellers wird die 9 bzw. 10 mm Achse einer klassischen Schnellspann-Nabe durch eine Steckachse mit entsprechendem Durchmesser ersetzt. Hierdurch kann eine Steckachse in einem Rahmen genutzt werden, die für klassische Schnellspanner ausgelegt sind.
Achsstandards im Detail
In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an Achsstandards entstanden. Hier sollen die gängigsten Standards für Vorder- und Hinterrad dargestellt werden. Zugleich wird erläutert, in welchen Bereichen sie zu finden sind. In der Tendenz lässt sich festhalten: Je härter das Gelände, in dem das Rad eingesetzt wird, desto breiter sind die Achsen und desto größer ist auch der Durchmesser.
Vorderrad-Standards
Am Vorderrad werden generell zwei unterschiedliche Breiten an Achsen verbaut - 100 und 110 mm (Boost). Am Fatbike sind darüber hinaus 135 und 150 mm breite Achsen zu finden. Die Durchmesser der Achsen reichen von 9 mm an Rädern mit klassischem Schnellspanner über 12 und 15 mm Steckachsen bis hin zu Steckachsen mit 20 mm Durchmesser.
- 9x100 mm: Klassische Vorderradnabe, die mit 5 mm Schnellspanner montiert wird. Diese ist aktuell an Rennrädern mit Felgenbremsen und Trekkingrädern zu finden.
- 12x100 mm: Am weitesten verbreiteter Standard an Rennrädern, Crossern und Gravel Rädern mit Scheibenbremse.
- 15x100 mm: Standardmaß für Mountainbikes.
- 15x110 mm: Boost-Standard für Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern.
- 20x110 mm: Boost-Standard für Enduro- und Downhill-Mountainbikes.
- 10x135 mm: Einbaumaß aus den Anfängen des Fatbikes.
- 15x150 mm: Am weitesten verbreitetes Einbaumaß für Fatbikes mit Steckachse.
Hinterrad-Standards
Am Hinterrad sind neben den 10 mm dicken Schnellspannachsen Achsdurchmesser von 12 und 15 mm bei Steckachsen zu finden. Die Breite der Achsen ist nahezu unerschöpflich. Sie reicht von 130 mm über zahlreiche Zwischenschritte bis zu 197mm! Während 130 und 135 mm ausschließlich mit klassischem Schnellspanner verbaut werden, sind den größeren Breiten 142, 148 und 157 mm Steckachsen vorbehalten. Fatbikes werden mit 170 und 190 mm (Schnellspanner) bzw. 177 und 197mm (Steckachsen) breiten Naben ausgestattet.
- 10x130 mm: Klassisches Einbaumaß an Rennrädern mit 5 mm Schnellspanner.
- 10x135 mm: MTB-Naben mit klassischem Schnellspanner. Auch an vielen Trekkingrädern zu finden.
- 12x142 mm: Einbaumaß für „klassische“ Steckachsen: an vielen Mountainbikes sowie an scheibengebremsten Rennrädern, Crossern und Gravelbikes zu finden.
- 12x148 mm: Boost Einbaumaß - zu finden an Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern.
- 12x157 mm: Standard Mountainbikes der härteren Gangart - Enduro und Downhill Bikes.
- 10x170 mm: Schnellspann-Nabe für Fatbikes.
- 12x177 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse.
- 10x190 mm: Fatbike-Nabe für Rahmen mit Schnellspannaufnahme.
- 12x197 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse.
Boost-Standard
Vor wenigen Jahren wurde der sogenannte „Boost“-Standard von dem Radhersteller Trek in Zusammenarbeit mit dem Komponentenhersteller SRAM entwickelt. Dieser Standard umfasst breitere Einbaumaße als zuvor. Die Vorderradnabe wurde von 100 auf 110 mm erweitert, die Hinterradnabe von den für Steckachsen üblichen 142 auf 148 mm. Für die Entwicklung des Boost Standards lassen sich zwei Gründe ausmachen:
- Höhere Seitensteifigkeit: Der Vorteil der breiteren Naben liegt darin, dass die Seitensteifigkeit der Laufräder, die durch das Aufkommen von 27,5 und 29“ Laufrädern gesunken war, auf ein höheres Level gebracht werden konnte.
- Breitere Reifen: Die bis zu 3“ breiten Reifen von 27,5+ Rädern hatten in den 100 mm breiten Gabeln sehr wenig Platz zur Seite. Auch am Hinterbau wurde daher durch das breitere Einbaumaß zusätzlicher Platz geschaffen.
Montage und Demontage einer Steckachse
Die moderne Steckachse hat sich bei Fahrrädern in den letzten Jahren als Standard durchgesetzt - nicht nur im Mountainbike-Bereich, sondern auch bei Rennrädern und Trekkingbikes. Sie sorgt für eine sichere und stabile Verbindung von Laufrad und Rahmen oder Gabel. Damit Ihr Fahrrad jederzeit einsatzbereit und sicher unterwegs ist, ist die korrekte Montage einer Steckachse am Vorderrad wie auch am Hinterrad entscheidend.
- Vorteile der Steckachse:
Die Steckachse hat das klassische Schnellspanner-System in vielen Bereichen abgelöst und bietet einige entscheidende Vorteile. Sie führt das Laufrad präzise in den Rahmen beziehungsweise die Gabel ein und sorgt für einen festen Sitz, der auch bei hohen Belastungen erhalten bleibt. Besonders bei Scheibenbremsen ist eine stabile Verbindung unabdingbar, da die beim Bremsen auftretenden Kräfte nicht nur seitlich, sondern auch axial wirken.
Durch den Einsatz von Steckachsen werden die Steifigkeit und damit das Fahrverhalten des Fahrrads spürbar verbessert. Das Rad bleibt auch in anspruchsvollem Gelände oder bei hohen Geschwindigkeiten spurtreu. Darüber hinaus lässt sich eine Steckachse, richtig montiert, meist werkzeuglos lösen und wieder einsetzen.
- Standards und Systeme:
Es gibt verschiedene Standards und Systeme für Steckachsen, die sich in Länge, Durchmesser und Sicherungsmechanismus unterscheiden. Häufig verwendete Maße sind etwa 12 mm, 15 mm oder 20 mm Durchmesser und Längen, die je nach Fahrradtyp und Hersteller variieren. Auch die Art der Verriegelung ist unterschiedlich: Manche Steckachsen besitzen einen Hebel, der das Ein- und Ausbauen ohne Werkzeug ermöglicht, andere werden mit einem Innensechskant bzw. Torx-Schlüssel verschraubt.
Im Rennradbereich ist meist die 12-mm-Steckachse verbreitet, während im Mountainbike-Bereich auch 15 mm und 20 mm Achsen zum Einsatz kommen. Zusätzlich gibt es Unterschiede im Gewinde (z. B. fein oder grob) sowie bei der Positionierung der Gewindeeinsätze im Rahmen oder Ausfallende.
- Werkzeuge und Vorbereitung:
Für die Montage und Demontage einer Steckachse benötigen Sie - je nach Achsentyp - gegebenenfalls einen passenden Innensechskantschlüssel (meist 5 mm oder 6 mm), einen Torx-Schlüssel (z. B. T25) oder Sie nutzen den integrierten Schnellspannhebel. Empfehlenswert ist ein stabiles Montagestativ oder ein anderer sicherer Abstellplatz für Ihr Fahrrad, damit Sie beide Hände frei haben und das Rad während der Arbeit nicht kippt.
Vor dem Ausbau sollten Sie zudem darauf achten, die Schaltung auf das kleinste Ritzel zu stellen (beim Hinterrad), um den Ausbau zu erleichtern. Zudem empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen, um sich vor Schmutz und scharfen Kanten zu schützen. Ein fusselfreies Tuch oder etwas Fett können hilfreich sein, um die Achse zu reinigen beziehungsweise neu zu schmieren.
- Vorbereitung des Fahrrads:
Eine sichere Position des Fahrrads erleichtert die Arbeit enorm und schützt vor ungewollten Beschädigungen. Idealerweise nutzen Sie einen Montageständer, der das Rad stabil fixiert. Fehlt ein solcher, können Sie das Fahrrad auch vorsichtig auf den Sattel und Lenker stellen, wobei Sie weiche Unterlagen unterlegen sollten, um Kratzer zu vermeiden.
Stellen Sie sicher, dass das Fahrrad nicht kippen kann und der Zugang zu Vorderrad und Hinterrad frei ist. Beim Ausbau des Vorderrads ist es ratsam, das Bike so zu positionieren, dass die Gabel senkrecht steht. Für das Hinterrad empfiehlt es sich, die Schaltung vorab auf das kleinste Ritzel zu stellen und gegebenenfalls die Kette mit einem Kettenhalter zu entspannen.
- Ausbau des Vorderrads:
Um das Vorderrad auszubauen, öffnen Sie zunächst den Hebel der Steckachse oder lösen Sie die Achse mit dem passenden Werkzeug. Ziehen Sie die Achse komplett heraus und legen Sie sie an einen sauberen Platz. Jetzt kann das Vorderrad vorsichtig nach unten aus der Gabel herausgenommen werden.
Bei Fahrrädern mit Scheibenbremsen sollten Sie besonders behutsam vorgehen, damit die Bremsscheibe nicht verbogen wird. Halten Sie das Rad gerade und achten Sie darauf, dass keine Spannung auf die Gabel kommt. Falls Sie Ihr Rad längere Zeit ohne Laufrad lagern, empfiehlt es sich, einen Abstandshalter für die Bremsbeläge einzusetzen, damit die Bremskolben nicht versehentlich zusammengedrückt werden.
- Ausbau des Hinterrads:
Beim Ausbau des Hinterrads sind einige zusätzliche Schritte erforderlich. Schalten Sie zuerst auf das kleinste Ritzel, um die Kette zu entspannen und den Ausbau zu erleichtern. Lösen Sie dann die Steckachse, indem Sie den Hebel öffnen oder das passende Werkzeug benutzen. Ziehen Sie die Achse ganz heraus und achten Sie darauf, dass die Kette entspannt bleibt.
Heben Sie das Fahrrad leicht an oder ziehen Sie das Hinterrad vorsichtig nach unten aus dem Rahmen. Bei Fahrrädern mit Kettenschaltung kann es hilfreich sein, das Schaltwerk leicht nach hinten zu ziehen, um das Rad leichter herausnehmen zu können. Achten Sie auch hier darauf, die Bremsscheibe nicht zu beschädigen.
- Reinigung und Vorbereitung:
Bevor Sie das Rad wieder einbauen, sollten Sie Steckachse, Achsaufnahme und Ausfallenden sorgfältig reinigen. Entfernen Sie Schmutz, Sand und alte Fettrückstände mit einem fusselfreien Tuch. Kontrollieren Sie die Achse auf Beschädigungen oder Abnutzungserscheinungen. Auch der Zustand der Gewinde und der Achsaufnahme im Rahmen oder der Gabel sollte überprüft werden.
Bei Bedarf tragen Sie etwas frisches Fett auf die Steckachse auf - das erleichtert das Einführen, schützt vor Korrosion und verhindert Knarzgeräusche. Achten Sie darauf, kein Fett auf die Bremsflächen oder Scheiben zu bringen, da dies die Bremsleistung stark beeinträchtigen kann.
- Einbau des Vorderrads:
Zur Montage setzen Sie das Vorderrad gerade in die Gabel ein, sodass die Achsaufnahme exakt mit den Ausfallenden fluchtet. Führen Sie die gereinigte und eventuell leicht gefettete Steckachse vorsichtig durch die Achsaufnahme der Gabel und die Nabe des Laufrads.
Achten Sie darauf, dass die Steckachse problemlos durchgeht und nicht verkantet. Drehen Sie die Achse mit der Hand bis zum Anschlag ein und nutzen Sie anschließend den Hebel oder das Werkzeug, um sie festzuziehen. Die Steckachse sollte so fest angezogen werden, dass kein Spiel mehr vorhanden ist, aber der Hebel nicht zu schwer zu schließen ist. Ist ein exakter Drehmomentwert vorgeschrieben, kontrollieren Sie diesen mit einem Drehmomentschlüssel.
- Einbau des Hinterrads:
Für die Montage des Hinterrads führen Sie das Rad zwischen die Kettenstreben, achten darauf, dass die Kassette mit der Kette richtig positioniert ist, und richten Sie die Achsaufnahme mit den Ausfallenden aus. Heben Sie das Schaltwerk leicht an, um das Einsetzen zu erleichtern.
Schieben Sie nun die Steckachse vorsichtig durch die Ausfallenden und die Nabe. Falls erforderlich, drehen Sie das Hinterrad etwas, um es korrekt zu platzieren. Schrauben Sie die Achse von Hand ein und ziehen Sie sie dann mit dem Hebel oder Werkzeug fest. Auch hier gilt: Die Steckachse muss fest sitzen, aber nicht überdreht werden. Prüfen Sie, ob das Rad zentriert und frei läuft, und ob die Schaltung sauber funktioniert.
- Ausrichtung und Anzugsmoment:
Die richtige Ausrichtung der Steckachse ist entscheidend für die Funktion und Sicherheit. Ziehen Sie die Achse gleichmäßig fest, sodass das Laufrad exakt mittig sitzt. Ein zu lockeres Anziehen kann zu Spiel und Geräuschen führen, während ein zu festes Anziehen das Gewinde beschädigen oder die Ausfallenden verziehen kann.
Viele Steckachsenhersteller geben ein empfohlenes Anzugsdrehmoment an, das Sie - sofern möglich - mit einem Drehmomentschlüssel prüfen sollten. Der Spannhebel sollte nach dem Schließen parallel zur Gabel oder den Kettenstreben ausgerichtet werden, um nicht während der Fahrt hängen zu bleiben oder sich zu lösen.
- Funktionstest:
Nach der Montage sollten Sie stets einen kurzen Funktionstest durchführen: Heben Sie das Rad leicht an und drehen Sie das Laufrad. Es sollte sich frei drehen und mittig laufen. Betätigen Sie die Bremse und prüfen Sie, ob die Bremsscheibe schleiffrei läuft und der Bremsdruck stimmt.
Zu den häufigsten Fehlerquellen gehören eine schief eingesetzte Achse, zu fest oder zu locker angezogene Steckachsen oder Schmutz in der Achsaufnahme. Achten Sie darauf, dass kein Fett auf die Bremsscheiben gelangt ist. Sollte das Rad schleifen oder Spiel aufweisen, wiederholen Sie die Montage sorgfältig.
- Pflege und Wartung:
Eine gut gepflegte Steckachse garantiert Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Reinigen Sie die Achse regelmäßig, entfernen Sie Schmutz und tragen Sie gegebenenfalls frisches Fett auf das Gewinde auf. Überprüfen Sie die Achse und die Aufnahmen bei jedem Reifenwechsel oder nach Fahrten im Regen, Schlamm oder Staub auf Beschädigungen und Verschleiß.
Achten Sie darauf, dass der Hebel oder das Werkzeug zum Lösen und Festziehen immer leichtgängig funktioniert und keine Verformungen aufweist. Bei Beschädigungen oder übermäßigem Verschleiß sollten Sie die Steckachse austauschen.
Schritt für Schritt Anleitung zum Einbau eines Rades mit Steckachse
- Setze das Laufrad in den Rahmen. Achte darauf, dass die Bremsscheibe beim Einsetzen des Rades zwischen den Bremsbacken hindurchgleitet.
- Zur Montage des Hinterrades schalte in die in Fahrtrichtung rechts außen liegende Position. Ziehe dann das Schaltwerk leicht nach hinten und fädle den oben verlaufenden Teil der Kette auf das kleinste Ritzel.
- Schiebe die Achse durch die Nabe, bis sie auf der anderen Seite des Rahmens anstößt. Überprüfe, ob die Laufräder richtig im Rahmen sitzen, falls sich die Achse nicht einschieben lässt.
- Befestige die Achse je nach System (Inbus, Hebel oder Bajonettverschluss).
Beispiele für Hinterräder mit Steckachse
Hier sind einige Beispiele für Hinterräder mit Steckachse, die verschiedene Komponenten und Spezifikationen aufweisen:
- 29 Zoll Hinterrad (12x142):
- Felge: Ryde Edge M30 OS Disc (schwarz)
- Hinterradnabe: KX-G Steckachse (schwarz)
- Speichen: 32 Sapim E-Light Doppeldickendspeichen (schwarz)
- Geeignet für: Mountainbike / MTB
- 29 Zoll Hinterrad (12x142):
- Felge: Rodi TRYP 30 (schwarz)
- Hinterradnabe: Shimano FH-MT510 Steckachse (schwarz)
- Speichen: 32 Sapim E-Light Doppeldickendspeichen (schwarz)
- Geeignet für: Mountainbike / MTB E-MTB
- 29 Zoll Hinterrad (12x142):
- Felge: DT Swiss M 502 Disc (schwarz)
- Hinterradnabe: KX-GS Stahlachse Stahl-Freilauf (schwarz)
- Speichen: 32 Sapim E-Light Doppeldickendspeichen (schwarz)
- 29 Zoll Hinterrad (12x142):
- Felge: Ryde Edge M30 OS Disc (schwarz)
- Hinterradnabe: DT Swiss 350 Ratchet 36 (schwarz)
- Speichen: 32 Sapim E-Light Doppeldickendspeichen (schwarz)
- Geeignet für: Mountainbike / MTB
Die richtige Achse finden
Wenn Du eine Ersatzachse brauchst, Dein Bike in einen Rollentrainer einspannen oder es in puncto Gewicht bzw. Farbe tunen willst, musst Du zunächst die passende Achse finden. Die meisten Steckachsen sind mit ihren Maßen beschriftet, was Dir die Suche erleichtert. Um die Größen selbst zu ermitteln, gehst Du am besten wie folgt vor:
- Messe den Durchmesser Deiner Steckachse.
- Messe die Einbaubreite der entsprechenden Nabe.
- Messe die effektive Länge der Steckachse (bei Hinterradachsen).
- Bestimme das Gewinde an den Steckachsen.
Sehr hilfreich ist dabei der Achsfinder von The Robert Axle Project, den Du auch bei uns herunterladen kannst.
Verwandte Beiträge:
- Shimano GRX Schaltwerk 11-fach: Test & Kaufberatung
- Shimano Dura Ace Kassette 11-fach: Test, Vergleich & Kaufberatung
- Shimano XT Übersetzung: Die optimale Übersetzung finden
- Shimano EP8 App Einstellungen: Optimale Einstellungen für Deine E-Bike Tour
- 20 Zoll Kinderfahrrad Test: Die besten Modelle & wichtige Kauf-Tipps
- Entdecke die wahre Höchstgeschwindigkeit deines 50ccm Mopeds – Was du wissen musst!
Kommentar schreiben