Shimano Steps Motoren im Vergleich: Ein umfassender Überblick

Shimano ist ein Name, der in der Fahrradwelt allgegenwärtig ist. Als Marktführer im Bereich der Schaltsysteme hat Shimano sein Angebot längst auf E-Bike-Motoren ausgeweitet. Mit einer breiten Palette an Shimano Steps Antrieben, die von City-Motoren bis hin zu Mountainbike-Antrieben reichen, bietet das Unternehmen flexible Lösungen für verschiedene E-Bike-Typen.

Auch wenn man Shimano-Motoren in zahlreichen E-MTBs findet, so ist es um die E-Entwicklungen der Japaner etwas stiller geworden.

Die Evolution der Shimano Steps Motoren

Vor etwa 100 Jahren, im Februar 1921, entschied sich Shozaburo Shimano, eine eigene kleine Fabrik zu eröffnen. Das erste Produkt in der 40m²-großen Schmiede sollte ein Freilauf für Fahrräder sein. Der Grundstein für das wahrscheinlich einflussreichste Unternehmen auf dem Fahrradmarkt war gelegt.

Doch erst 2010 öffnete sich Shimano für eine Neue Ära in der Fahrradtechnik und das erste Shimano Steps-Antriebssystem wurde auf den Markt gebracht. Shimano gehört mittlerweile dennoch zu den größeren Herstellern von E-Bike Antrieben und hat eine umfangreiche Produktpalette im Angebot. So umfangreich, dass man beinahe den Überblick verlieren kann.

Mit aktuell 12 unterschiedlichen Antrieben am Markt ist das Portfolio der Shimano Steps Antriebe recht umfassend. Shimano selbst unterteilt die Antriebssysteme in drei Kategorien: Pendeln, Aktiv und Lastenrad.

Shimano Steps für den urbanen Einsatz

Im Einsatzgebiet „Pendeln“ sammelt Shimano alle Motoren, die auf entspannte Unterstützung im Alltag ausgelegt sind. Der Shimano Steps E5000 ist ein alter Klassiker, der sich weiterhin im Portfolio von Shimano hält. An der Spitze der Pendelantriebe steht jedoch der Shimano E6100, der mit 60 Newtonmeter schon für etwas mehr Zug sorgt. Mit einem Gewicht von 2,88 Kilogramm ist er jedoch etwas schwerer als die kleinen Brüder.

Herzstück eines jeden City e-Bikes ist natürlich der Elektromotor. Doch welcher Motor ist aktuell der beste für das City e-Bike?

Aktive Unterstützung für Trekking und mehr

Der Bereich „Aktiv“ liegt offenbar im Fokus von Shimano. Am wohl bekanntesten ist die EP8 Reihe, mit der Shimano vor einigen Jahren den Anschluss zur Konkurrenz schaffte. Der Antrieb bietet 85 Newtonmeter und einen maximalen Unterstützungsfaktor von 400 Prozent bei einem leichten Gewicht von nur 2,6 Kilogramm. Mit ebenfalls 85 Newtonmetern Drehmoment gibt jedoch auch der EP600 aus der EP6-Reihe von Shimano ein gutes Bild ab. Mit 60 Newtonmetern und 2,8 Kilogramm Gewicht ist der Shimano Steps E7000 eher für Trekking- und Tourenfahrer gedacht - oder für Einsteiger im Segment der E-Mountainbikes. Ebenfalls etwas zurückhaltender ist der Shimano EP500 mit 60 Newtonmeter.

Cargo-Antriebe für Lastenräder

Im Bereich der Cargo-Antriebe bietet Shimano vor allem Antriebe aus dem Aktiv-Segment an, welche an die Bedürfnisse für den Einsatz an Lastenrädern angepasst wurden. Mit dem EP801 Cargo und EP800 Cargo finden sich zwei Motoren aus der EP8-Klasse mit 85 Newtonmetern Drehmoment und dem Gewicht von 2,6 Kilogramm wieder. Eher für den Einsatz in flachen Umgebungen gedacht ist hingegen der E6100 Cargo von Shimano. Dieser Antrieb liefert mit einem Drehmoment von 60 Newtonmetern und einem Gewicht von 2,76 Kilogramm nicht die vollen Möglichkeiten, die Shimano im Repertoire hat.

Besondere Features und Technologien

Besonders Shimanos Stellung als Weltmarktführer im Bereich der Gangschaltungen macht die Antriebssysteme des Herstellers attraktiv. Zwar lassen sich die Gangschaltungen von Shimano auch mit Antriebssystemen anderer Hersteller verbinden, doch Shimano bietet mit „Auto Shift“ und „Free Shift“ zwei speziell auf die eigenen Schaltsysteme ausgerichtete Funktionen an.

  • Auto Shift: Mit „Auto Shift“ können sich Fahrer ganz auf die Strecke konzentrieren. Die Schaltvorgänge erledigt das System selbstständig. Über verschiedene Sensoren gleicht das System die Werte zur Kadenz und Geschwindigkeit der Laufräder ab und wechselt die Gänge möglichst effizient.
  • Free Shift: Das „Free Shift“ System zeichnet sich durch die Möglichkeit zum Schalten in allen Situationen aus - ob beim Bergabrollen oder in Kurven. Durch das Free Shift System wechselt die Schaltung auch den Gang, ohne dass du pedalieren musst. Hierfür rotiert der Antrieb das Kettenblatt gerade so weit, dass die Kette das Ritzel wechseln kann - ohne, dass die Geschwindigkeit des Bikes beeinflusst wird.

Shimano bietet verschiedene Akku-Typen für seine Systeme an. Während die ehemaligen Gepäckträger-Akkus hauptsächlich noch an Auslaufmodellen zu finden sind, bedient sich Shimano wie die meisten anderen E-Bike Hersteller heute vor allem an den cleanen Unterrohr-Akkus.

Anzeige- und Kontrollsysteme

Für die verschiedenen Motoren von Shimano gibt es unterschiedliche Anzeige- und Kontrollsysteme, die sich jedoch in ihren wesentlichen Eigenschaften gleichen. Die Systeme von Shimano sind generell mit einem Schalter an der linken Lenkerseite ausgestattet. Über zwei Taster kannst du die Unterstützungsstufe deines Motors einstellen - ohne die Hände vom Lenker zu nehmen.

  • Kleines LCD-Display: Das kleine LCD-Display von Shimano richtet sich vorwiegend an Systeme mit E8000er oder E7000er Motor.
  • Größere Bordcomputer: Die größeren Bordcomputer von Shimano werden am Vorbau deines Lenkers angebracht. Hier findest du ein leicht ablesbares Display mit reichlich Informationen: Geschwindigkeit, Distanz, Fahrzeit, Uhrzeit, Ganganzeige und die geschätzte Reichweite deines Akkus.

Smartphone-Integration

Für seine E-Bike-Systeme liefert Shimano gleich zwei Smartphone-Apps. Die E-Tube Project Cyclist App dient als Schaltzentrale für dein E-Bike. Bei der E-Tube Ride App, selbstverständlich ebenfalls sowohl im App-Store, als auch dem Play-Store verfügbar, geht der Fokus hin zu einem Infozentrum für alle Details der Fahrt. Dein Smartphone wird zum umfangreichen Fahrradcomputer, der dir die Navigation und Routenaufzeichnung während der Fahrt ermöglicht.

Der Shimano EP801 im Detail

Mit dem EP801 löst Shimano nun den bewährten Vorgänger EP8 ab. Der Shimano EP801 soll mit einem breiteren Einsatzgebiet, mehr Power und vielen cleveren Funktionen punkten.

Wie sein Vorgänger reiht sich der Shimano EP801 als Spitzenmodell in das Portfolio ein und siedelt sich über dem etwas günstigeren, aber fast baugleichen und ebenso drehmomentstarken Shimano EP6 an, der durch ein günstigeres Alu-Gehäuse etwas mehr Gewicht auf die Waage bringt. Das neue Modell basiert zwar auf dem bewährten Shimano EP8, wurde aber sowohl in Soft- als auch Hardware nochmals überarbeitet. So soll er nicht nur mehr Maximalleistung bieten, sondern auch über einen breiteren Trittfrequenzbereich mit hoher Leistung unterstützen. Das Update auf EP801 erlaubt auch erstmals die Verbindung mit der neuen Shimano XT Di2-Schaltgruppe, die mit cleveren Funktionen aufwarten kann, aber dazu gleich mehr. Ein weiteres Feature ist das Shimano-ABS, das in Zusammenarbeit mit Blubrake entwickelt wurde.

Ein weiterer Ableger des Shimano Motor EP801 ist der EP801 RS. Die Hardware basiert auf einem normalen EP801 und unterscheidet sich mit Ausnahme des RS-Stickers nicht von den herkömmlichen Shimano-Motoren in anderen Bikes. Die Software hingegen drosselt das maximale Drehmoment von 85 auf 60 Nm - auch wenn man beim RS-Emblem im ersten Moment mehr Power erwarten würde. Der EP801 RS kommt nur am Light-E-MTB Orbea Rise zum Einsatz.

Technische Daten des Shimano EP801

Auch wenn man beim Shimano Motor EP801 rein äußerlich keinen Unterschied zum Vorgänger namens EP8 erkennt, hat sich im Inneren viel getan. Nicht nur die komplette Elektronik wurde überarbeitet, auch die Maximalleistung steigt von 500 auf 600 Watt. Damit und mit seinen 85 Nm Drehmoment liegt er zumindest auf dem Papier mit dem Bosch Performance Line CX (Gen 4 und 5) gleichauf. In Sachen Gewicht ist der Shimano EP801 mit 2,7 kg genauso schwer wie sein Vorgänger und gehört damit zu den leichteren Full-Power-Motoren.

Mit Strom versorgt wird der Shimano Motor EP801 entweder durch einen 504-Wh- oder einen 630-Wh-Akku aus dem Hause Shimano, alternativ lassen die Japaner den Bike-Herstellern die Freiheit, Akkus von Drittanbietern zu verbauen. Auch wenn wir die 630-Wh-Akkus als goldene Mitte für viele Anwendungsbereiche ansehen, so wäre eine größere Akku-Option aus dem Hause Shimano wünschenswert. An einigen Bikes mit Shimano Motor EP801 sind größere Akkus von Drittanbietern mit Kapazitäten jenseits der 700 Wh zu finden.

Wer von einem EP8-Bike auf ein EP801-Bike umsteigt und den alten Akku im neuen Bike weiter verwenden will, sollte bedenken, dass diese nicht mehr kompatibel sind. Durch die überarbeitete Elektronik und ein Update bei den Battery-Management-Systemen sind Akkus mit altem BMS nicht mehr nutzbar.

Displays und Remotes des EP801

Die Displays und Remotes des Shimano EP8 kommen auch am neuen EP801-Modell zum Einsatz. Das am Lenker neben dem Vorbau geschützt angebrachte Farbdisplay zeigt den Akkustand in 20%-Schritten an und ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar. Dazu gibts noch Anzeigen zur Dynamik des Motors, die mit einem wandernden Balken visualisiert werden, sowie die Anzeigen zur Geschwindigkeit und der aktuell gewählten Unterstützungsstufe. Die Darstellung auf dem Display ist aufgeräumt und auf das Nötigste reduziert, sodass man nicht mit unnötigen Informationen überschüttet wird.

Als Alternative ist für den EP801-Motor auch ein kleines Schwarz-Weiß-Display möglich, das in die etwas klobige SC-E5003-Remote integriert ist. Neu hinzugekommen sind die eigentlich für den günstigeren Shimano Motor EP6 gedachten Remotes und Displays, die aber auch mit dem EP801-Motorsystem kompatibel sind. Für ein cleanes Cockpit ganz ohne Display hat Shimano noch den minimalistischen EW-SW310-Schalter im Programm.

Individuelle Anpassung mit der E-TUBE PROJECT Cyclist-App

Die Schnittstelle zum Motor ist die Shimano E-TUBE PROJECT Cyclist-App. Hier habt ihr die Möglichkeit, zwei Fahrprofile nach euren persönlichen Vorlieben zu konfigurieren. Im Basic-Mode können die Power, das Unterstützungslevel und das Ansprechverhalten in den drei Unterstützungsstufen Eco, Trail und Boost angepasst werden. Das spricht vor allem E-Bike-Veteranen an, die lieber auf ein vertrautes Interface zurückgreifen wollen.

Der Fine-Tune-Mode lässt, wie der Name schon sagt, eine feiner abgestimmte Unterstützung zu. Beim ersten Mal wird man von der schieren Menge an Kurven und Graphen erschlagen. Mit ein wenig Einarbeitungszeit ermöglicht er aber dank 15 fein abgestimmter Unterstützungsstufen eine präzisere Kontrolle. Hier fühlen sich jedoch eher Connectivity-Nerds wohl, die gerne mit Diagrammen und Zahlen jonglieren und ihr Motorsetup bis ins kleinste Detail verfeinern wollen. Für alle anderen ist der Basic-Mode vollkommen ausreichend.

Leider lagert Shimano die Navigationsfunktion in die E-TUBE RIDE-App aus. Um Routen zu erstellen, die ihr dann später mit eurem E-MTB abfahren könnt, müsst ihr euch also zuerst eine zweite App herunterladen.

Fahreigenschaften und Performance des EP801 auf dem Trail

Der Shimano EP801 überzeugt auf dem Trail mit seinem gutmütigen Charakter. Auch im stärksten, dem Boost-Modus in der Standardeinstellung, lässt er sich gut dosieren und reagiert berechenbar. Beim Anfahren spricht er jedoch etwas direkter an als der Bosch Performance Line CX (Gen 4), der hier etwas zurückhaltender und smoother reagiert. Als Fahrer erhält man immer die richtige Dosis an Unterstützungsleistung zurück, und auch Einsteiger mit einem unrunden Tritt werden von dem Motor nicht aus dem Sattel geworfen, denn der Motor kaschiert Kadenzschwankungen gekonnt und ist so für Anfänger intuitiv zu fahren.

Ist man in einer Gruppe mit Shimano EP8- und Bosch CX-Motoren unterwegs, zeigt sich besonders in steilen Uphills, wie viel stärker der Bosch CX (Gen 4 und 5) ist. Durch die Anhebung der Maximalleistung beim EP801 hat sich der Abstand mittlerweile verringert. Dennoch liefert der Japaner im Boost-Modus in der Praxis nach wie vor spürbar weniger Power als der Bosch Performance Line CX (Gen 4 und 5) mit den gleichen Eckdaten. Das zeigt sich auch im Labor, denn egal, bei welcher Trittfrequenz, die Shimano EP801-Leistungskurve verläuft immer etwas unterhalb der Bosch Performance Line CX-Leistungskurve (Gen 4).

Wechselt man vom Boost-Modus in den dynamischen Trail-Modus, der seine Unterstützungsleistung an die jeweilige Fahrsituation anpasst, wird man in der Standardeinstellung kaum einen Unterschied spüren. Er fühlt sich linear und sehr ähnlich zum stärkeren Boost-Modus an. Für ein feinfühligeres Setup und mehr Progression kann man den Trail-Modus über die E-TUBE-App etwas herunterschrauben.

Integration mit der Shimano XT Di2-Schaltgruppe

In Kombination mit der neuen Shimano XT Di2-Schaltgruppe hält der EP801-Antrieb einige clevere Features bereit. So ermöglicht es die Schaltgruppe wie bei der Pinion MGU E1.12 Motor-Getriebe-Einheit, mit der FREE SHIFT-Funktion die Gänge zu wechseln, ohne gleichzeitig pedalieren zu müssen. AUTO SHIFT erkennt Fahrszenarien selbständig und wählt dann automatisch den richtigen Gang. Gerade für schaltfaule Tourenbiker ist das eine coole Option.

Geräuschentwicklung des EP801

Auf ebenen Forstwegen summt der Shimano Motor EP801 angenehm vor sich hin und zählt zu den leisesten Full-Power-Motoren im Testfeld. Sobald sich der Trail Richtung Tal neigt, ändert sich die Geräuschkulisse und gibt vor allem im roughen Terrain das typische Klappern von sich, was auch schon beim alten Shimano Motor EP8 ein großes Manko war. Die Geräuschkulisse ist auch vom Bike, in dem der Motor steckt, abhängig - da der Rahmen als Resonanzkörper hierbei auch eine Rolle spielt.

Vergleich: Shimano EP801 vs. Shimano Steps E8000

Der Shimano EP8 Motor ist der lang erwartete Nachfolger des E8000 Antriebs. Im Vergleich zum Vorgänger hat der EP8 nochmal deutlich mehr Kraft; z.B. konnte das Drehmoment von 70 Nm auf ganze 85 Nm erhöht werden. Damit hat der EP8 rund 20 Prozent mehr Power als sein Vorgängermodell. Trotzdem konnte das Volumen des EP8 Motors nochmals verkleinert werden. Da die Motoraufhängung gleich geblieben ist, profitiert man als Fahrer von noch mehr Bodenfreiheit. Doch der EP8 konnte nicht nur kleiner, sondern sogar um rund 10 Prozent leichter gemacht werden - mit einem Gewicht von gerade einmal 2,6 kg wiegt der EP8 rund 300 g weniger als der E8000.

Darüber hinaus gibt es beim EP8 noch diverse weitere Optimierungen, z.B. einen kürzeren Nachlauf und einen reduzierten Tretwiderstand über der 25 km/h Schwelle. Außerdem kann man jetzt über das Display zwischen zwei, individuell konfigurierbaren, Fahrparametern wechseln. Klasse ist auch, dass es jetzt zu keinem Fehlercode W013 mehr kommt, wenn man beim Einschalten Druck auf das Pedal ausübt (ein altes Manko des E8000).

Der neue Shimano EP8-Motor ist in fast jeder Hinsicht besser als der alte STEPS E8000. Er vereint vermeintliche Gegensätze miteinander und ist sowohl kraftvoller als auch gefühlvoller. Sein natürlicher, sportlicher Charakter erreicht jetzt auch den starken Boost-Modus, wodurch technische Trails zum Spielplatz werden.

Tabelle: Shimano EP8 vs. Shimano STEPS E8000

Merkmal Shimano EP8 Shimano STEPS E8000
Material Gehäuse Magnesium Aluminium
Maximales Drehmoment 85 Nm 70 Nm
Tretwiderstand Reduziert um 36% Spürbar jenseits der 25 km/h
Geräuschkulisse Leiser beim Summen, aber Klackgeräusche Lauteres Summen
Konnektivität Out of the Box mit E-TUBE RIDE-App Benötigt Bluetooth-Dongle für E-TUBE RIDE-App

Tuning-Optionen für Shimano Steps Motoren

Es gibt bereits empfehlenswerte Tuning Produkte für den neuen Shimano EP-8 Motor. Extrem umfangreiches Tuning Modul, das auch mit der RedPed 2 App kompatibel ist. Dadurch profitiert man von sehr vielfältigen Tuning Optionen - z.B. wird das Speed Limit nicht einfach nur aufgehoben, man kann die Höchstgeschwindigkeit auch auf einen gewünschten Wert einstellen. Außerdem lassen sich ein persönlicher Aktivierungscode, oder die „Sichtbarkeit“ des Moduls in der App festlegen. Ganz neu beim RedPed 2s ist, dass die korrekte aktuelle Geschwindigkeit im E-Bike Display ablesbar bleibt. Weitere nützliche Parameter lassen sich über die App anzeigen. Das Tuning lässt sich nicht nur über die App, sondern auch mit der Licht-Taste ein- und ausschalten. Man muss also nicht zu jeder Fahrt das Smartphone mitnehmen, wenn man das Tuning nutzen möchte.

Ein sehr umfangreiches High-End Tuning Modul speziell für E-Bikes mit Shimano EP6 / EP 801 Motoren. Steuerbar über die Redped App, bietet das Modul einen sehr hohen Funktionsumfang. Kernfunktion ist die Aufhebung der 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung, aber das RedPed bietet noch weit mehr: So kann die Max Speed via App auf einen gewünschten Wert eingestellt werden - standardmäßig bis 33 km/h, da bei höheren Werten die Shimano Anti-Tuning Software anschlagen könnte (auf eigene Gefahr lässt sich die Max Speed auch auf bis zu 45 km/h hochsetzen). Die reale Geschwindigkeit bleibt als Dezimalzahl im E-Bike Display ablesbar. Bei Bedarf lässt sich das Tuning jederzeit ein- und ausschalten. Eine eigene Batterie benötigt das Modul nicht. Über die App lassen sich unterwegs zahlreiche nützliche Fahrdaten anzeigen. Eine echte Neuerung ist die Möglichkeit zu Firmware-Updates.

Ein Tuning Modul mit diversen Einstellungsoptionen, steuerbar über die RedPed App. Die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung wird nicht nur aufgehoben, man kann die Höhe des maximalen Motorsupports auch auf einen gewünschten Wert einstellen (15-45 km/h). Ein individueller Aktivierungscode kann eingestellt werden. Funktionsbedingt werden verschiedene Werte, wie z.B. der Kilometerstand falsch berechnet, aber die korrekten Daten lassen sich jederzeit über die RedPed App einsehen. Nachdem man die Tuning Einstellungen über die App festgelegt hat, lässt sich das Tuning auch über die Licht-Taste am Bike ein- und ausschalten. Kompatibel mit Shimano Steps E5000, E6000, E6100, E7000, E8000 Motoren und mit allen Displays. Auch kompatibel mit Di2.

Ein Tuning Modul, mit dem du die Höhe der maximalen Motorunterstützung deines Shimano E-Bike Antriebs auf einen individuellen Wert von bis zu 45 km/h anheben kannst (die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung wird aufgehoben). Die Einstellungen lassen sich ganz easy mit der EBT App festlegen. Beim RedPed L für Shimano zeigt das E-Bike Display nicht mehr das korrekte Tempo an, aber du kannst dir die reale Geschwindigkeit über die Smartphone App anzeigen lassen. Darüber hinaus zeigt die App noch diverse weitere Parameter korrekt an, z.B. Maximal- und Durchschnittsgeschwindigkeit, Fahrzeit, Gesamt- und Tagesstrecke. Kompatibel mit Shimano Steps E5000, E6000, E6100, E7000, E8000 & EP8 (Lichtanschluss muss aktiviert sein).

Fazit

Shimano befindet sich noch immer auf der Aufholjagd: Mit einem breit aufgestellten Portfolio kann der Hersteller in eigentlich allen Bereichen den passenden Motor bieten. Das Verhältnis aus Power und Gewicht stimmt gerade bei den Top-Antrieben. Dafür kann Shimano durch die Integration innovativer Schaltsysteme ordentlich Punkten, was besonders für E-Biker im sportlichen Offroad-Bereich interessant sein kann.

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