In Deutschland besitzt eine durchschnittliche Person ca. 15 Paar Schuhe. Die Frage ist, ob es sich lohnt, in ein weiteres Paar zu investieren und sich Bike-Schuhe zuzulegen. Einfache Sportschuhe haben für die E-Bike-Tour bislang genügt, aber die Shimano SH ET5W-Schuhe könnten mehr als nur gut aussehen.
Rennradschuhe im Test - Ein Überblick
Auf den ersten Blick haben Stiletto-Pumps von Manolo Blahnik mit Top-Rennradschuhen außer dem exklusiven Preis wenig gemeinsam. Allerdings sind auch Blahniks für 460 Euro - der Preis des teuersten Schuhs im Test - nur im Ausverkauf zu bekommen. Hohe Preise sind keine Garantie für bequeme Schuhe. Style ist auch bei Rennradschuhen wichtig, was sich darin zeigt, dass viele Hersteller ihre Modelle in Weiß fertigen. Diese Farbe ist schick, aber auch empfindlich und kann sich nach einem Regenmarathon ins Schmuddelgrau verändern.
Einen Kontrapunkt setzt der Van Rysel R520 von Decathlon, der nur 90 Euro kostet. Interessant ist, ob der Schuh in dieser Konkurrenz bestehen kann. Mindestens ein Merkmal teilt der Discounter-Schuh mit den meisten Mitbewerbern im Test: Sie alle verwenden keine speziellen Leisten für Männer und Frauen, sondern eine Unisex-Form, die möglichst vielen Füßen passen soll. Shimano und Specialized bieten jeweils zwei unterschiedlich breite Leisten an. Auf diese Weise steigt die Wahrscheinlichkeit, für Menschen mit schmalen wie mit breiten Füßen, einen passenden Schuh zu finden.
Die Basics müssen stimmen
Bei aller technischen Finesse bleibt festzuhalten: Schuhe, und Radschuhe besonders, sind ein extrem individuelles Kleidungsstück. Zwei Testpersonen, zwei Meinungen, vier Testpersonen, vier Meinungen bzw. Urteile. Lob gibt es selten für Chichi oder exklusive Details, sondern für solide Basics: wenn der Schuh guten Halt bietet, besonders an der Ferse, und keinen Schlupf zulässt. Selbstverständlich darf er an keiner Stelle drücken, beispielsweise auf dem empfindlichen Spann; bei DMT und Sidi verlaufen und liegen die Zugseile bzw. Drehverschlüsse so, dass sich das nicht gänzlich ausschließen lässt.
Einhelliges Lob in puncto Passform erntet der Specialized-Schuh, vor allem wegen seiner geräumigen Zehenbox, in der es dem Fuß auch nach Stunden kaum zu eng werden kann. Eine Testerin begrüßte den Effekt, eine kritisierte ihn. Also gilt auch für die teuersten Schuhe: Sie müssen halt gut passen. Okay, und gut aussehen.
Rennradschuhe im Test - Den Dreh raus?
Eine weitere Qualität der teuren Schuhe ist ihr geringes Gewicht. Ein paar Lagen Carbon ergeben dünne, leichte und trotzdem biegesteife Sohlen, damit man möglichst wenig Tretkraft in deren Verformung steckt. Hierbei sind günstigere Schuhe mit Nylonsohlen (trotz Glasfaserverstärkung) funktional im Nachteil.
Beim Obermaterial finden sich meist drei Varianten: zum Ersten „klassisches“ Kunstleder, relativ fest und fein perforiert. Zum Zweiten - etwa bei Giro - ein sehr dünner, reißfester Mesh-Kunstfaser-Mix, der - ohne Luftlöcher - Schweiß in Form von Wasserdampf nach außen transportieren soll; und zum Dritten offenporiges Strickmaterial, das sich, zum Beispiel beim DMT, wie eine feste Socke um den Fuß schmiegen soll.
Im Ergebnis bringt der Giro in Größe 44 lediglich 445 Gramm auf die Waage. Das ist bei dieser Größe ein Spitzenwert. Am Fuß fühlt sich das wirklich erstaunlich leicht an, verglichen mit den relativ schweren Schuhen von Sidi oder Van Rysel.
Schuhe für Frauen?
Bei den Einladungen zu unserem Test fiel auf: Immer weniger Hersteller bieten unterschiedliche Schuhe für Frauen und Männer an. Eine ähnliche Entwicklung war zuvor bereits bei den Radherstellern zu beobachten. Noch vor fünf bis zehn Jahren hatten fast alle Rennradanbieter spezielle Frauenmodelle im Sortiment. Deren Rahmengeometrien unterscheiden sich jedoch nicht oder nur noch unwesentlich von denen der “Männer”-Rennräder, mit der Ausnahme, dass es kleinere Rahmengrößen gibt, auf denen auch kleine Männer wunderbar ihre Position finden würden.
Wie unser Test von Top-Modellen von insgesamt zehn Schuhherstellern zeigt, gibt es in der obersten Preiskategorie nicht ein einziges, spezielles Frauenmodell. Bei den teuersten Schuhmodellen für Frauen (Sortiment “Frauen” im Webshop) fällt auf, dass diese deutlich günstiger sind und technisch nicht an das Niveau der teuersten Modelle heranreichen - mit Kompromissen bei den Materialien, der Sohlensteifigkeit, der Ergonomie der Innensohlen oder dem Handling. Stattdessen sortieren sich die absoluten Top-Modelle in die Kategorie “Unisex” ohne Unterscheidung zwischen Mann und Frau.
Idealerweise sollen diese Unisex-Modelle kleinen und großen, schmalen oder breiten Füßen passen. Das größte Spektrum an Größen, inklusive halber Größen, bietet Fizik von 36 bis 48. Weniger Größenauswahl gibt es bei Shimano oder Specialized, wobei diese mit unterschiedlich breiten Leisten punkten. Das sind die besten Voraussetzungen dafür, für jede(n) einen passenden im Sortiment zu haben.
Shimano Touring Schuh im Einsatz
Der Shimano SH-XM7 Gore-Tex Schuh ist eine Allzweckwaffe gegen nasse Füße, wasserdicht durch Gore-Tex und rutschfest durch Vibram-Sohle. Die treuen grauen Treter hatten mich klaglos überallhin begleitet, von Marathons in den kanadischen Rockies, über die Pässe der Karpaten bis hin zur härtesten Prüfung von allen - dem tödlichen Pendelverkehr der Aachener Vorstadt.
Der Shimano SH-XM7. Guter Halt dank Vibram-Sohle, trocken und warm dank GoreTex Membran. Dieser Schuh ist für so ziemlich alles gewappnet. Auch das sportlich-rustikale Design weiß zu gefallen und ist dabei noch dezent genug, dass auf dem Weg ins Büro nicht das Gefühl aufkommt, man wäre an der letzten Biwakhütte falsch abgebogen.
Shimano SH-XM7 Sohle: Nimmt man die Trekking-Schuhe in die Hand, zeigt sich die nächste positive Überraschung - für so ein ernsthaftes Stück Ausrüstung sind sie erstaunlich leicht: 980 Gramm. Zu Carbon-Race-Flundern natürlich kein Vergleich, aber gegenüber ähnlich ausgestatteten Wanderschuhen mehr als in Ordnung.
Das erste Anziehen ist durch den steifen Klettverschluss in Kombination mit eher straff sitzenden Schnürsenkeln etwas hakelig. Am Fuß und auf dem Trail Die für mich größte Offenbarung kommt, wenn man den SH-XM7 dann endlich am Fuß hat: Er sitzt, und wie. Das clever geformte Fußbett unterstützt sehr angenehm, der Schuh lässt sich sportlich-straff schnüren, ohne gleich die Durchblutung abzuschneiden, und die Zehen können es sich im großzügig ausgeformten Leisten auch auf längeren Touren bequem machen. Bei aller Geräumigkeit findet die Ferse dennoch genug sicheren Halt - ein Segen für meine schwachen Knöchel.
Hohe Qualität und kompromisslose Praxistauglichkeit also, vom Senkel bis zur Sohle. Gemäß der offiziellen Einstufung für Cross-Mountain Adventure hat sich Shimano auch auf der Unterseite an einschlägigen Wanderschuhen orientiert. Die Laufsohle besteht aus griffigem, robustem Vibram und dämpft Stöße wirklich ausgezeichnet. Das offene, breite Profil sorgt für reichlich Trittsicherheit, so kann man sich selbst auf den kniffligsten Schiebe- und Tragepassagen auf das Wesentliche konzentrieren.
Bei aller Alltags- und Überalltauglichkeit, wie macht sich denn dieser Fahrradschuh nun auf dem Fahrrad? Wie bereits angedeutet: Ein endsteifer Carbontreter ist es nicht. Doch bringt der Schuh meine Kraft stets souverän aufs Pedal. Lediglich bei harten Antritten und im Sprint gibt er dann nach. Klar gibt es schnellere Schuhe, doch dieser hier bringt dich noch voran, wenn andere längst eingepackt haben. Kaum ein Wetter kann den XM7 beeindrucken. Die Gore-Tex Ausstattung hält außerdem den Wind draußen, so dass auch ausgedehnte Touren bei kühleren Temperaturen kein Problem sind. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass der XM7 etwas wärmer am Fuß sitzt als andere Schuhe. Bei 20-25° C ist er noch problemlos tragbar.
Üblicherweise kauft man Shimano-Schuhe immer eine Größe größer. Das ist bei den Gore-Tex Modellen produktionsbedingt anders. Hier sollte man zu seiner tatsächlichen Größe greifen. Ich liege sonst bei 43-44 und habe mich für eine 44 entschieden, die auch sehr gut passt.
Mit High-Tech-Materialien und einer ausgetüftelten Konstruktion ist der SH-XM7 fit für Aachen, Alberg und die ganze Welt.
Shimano SH-MT301 Gravel Schuhe im Test
Bei den Shimano SH-MT301 handelt es sich um ein eher preisgünstigeres Modell an Gravel-Schuhen, weshalb man aber trotzdem seine Erwartungen nicht wahnsinnig herunterschrauben muss. Was mir am Shimano SH-MT301 besonders gut gefällt, ist das klassische Schnürschuhdesign, daß auch optisch ziemlich zurückhaltend, mehr an einen Outdoor-Schuh erinnert, als an einen Fahrradschuh. Und das unterstreicht wahrscheinlich auch die Philosophie des Shimano SH-MT301 ganz gut. Denn der Schuh ist so ausgerichtet, daß er eine gute Steifigkeit für das Fahren in den Klickpedalen ermöglicht, gleichzeitig aber auch komfortabel im Gelände zu laufen ist, wenn man das Bike mal tragen muss oder mal ein paar Meter ohne das Bike unterwegs ist.
Gerade unter dem Ballen und im vorderen und mittleren Bereich des Schuhs, sorgt die glasfaserverstärkte Versteifungsplatte für eine überzeugende Sohlensteifigkeit und erlaubt auch mit höheren Gängen ordentlich Druck auf die Pedale zu bekommen. Durch die EVA-Zwischensohle und die Gummi-Außensohle kommt dann auch der Gehkomfort nicht zu kurz und man hat einen guten Grip im Schuh.
Die Pedaliereffizienz des Shimano SH-MT301 überzeugt, aber wer immer auf seine Zeiten schaut und die maximalen Wattzahlen treten will, sollte dann doch wieder zu einem Schuh mit Carbon-Sohle greifen. Sicherlich ist auch ein BOA-Verschlusssystem moderner, aber das klassische Schnürsystem mit Schnürsenkeln überzeugt mich überraschender Weise auch. Denn durch das flexible, aber sehr stabile Obermaterial bekommt man auch mit der Schnürung einen sehr guten Halt im Schuh. Zudem lassen sich die Schnürsenkel durch die oberhalb angebrachte Gummilasche schnell und einfach verstauen.
Auch die Passform überzeugt, duch den unkomplizierten, einteiligen Aufbau. Durch die zusätzliche Polsterung an Knöchel, Ferse und der Zunge, ist der Schuh trotz des dünnen Obermaterials angenehm und komfortabel zu tragen und macht einen sehr langlebigen, robusten Eindruck.
Der Shimano SH-MT301 kann mit klassischen Pedalen gefahren werden oder mit SPD-Pedalen. Ich persönlich habe Dual-Pedale montiert, wo ich also auf der einen Seite mit SPD fahren kann und auf der anderen Seite ohne in die Pedale einzuklicken.
Gerade die Vielseitigkeit und der Komfort beim Laufen und Radfahren sind sehr hoch, obwohl man keine großen Leistungseinbußen durch die etwas weniger steife Sohle akzeptieren muss.
Shimano RX8R Gravel-Schuhe im Einsatz
Wenn der Schuh erstmal drückt, ist der Gravel-Spaß ganz schnell vorbei. Der neue Shimano RX8R Gravel-Schuh versucht durch geschlossene Strickbündchen, in Form einer Knöchel-Manschette, jede Menge Schutz und Tragekomfort zu generieren. Daneben stehen aber auch Performance durch eine Carbonsohle sowie Gehkomfort und Traktion durch robuste und abriebfeste TPU-Stollen im Vordergrund.
Die Sohle aus Carbon soll ein geringes Gewicht und eine optimale Kraftübertragung bringen. Auf der Waage stehen 639 g bei unserem Schuh-Paar in Größe 46. Als Gravel-Schuh ist der Shimano RX8R passenderweise mit dem SPD-Pedalsystem kompatibel.
Die inneren Werte der Gravel-Schuhe sind Anpassbarkeit und Anpassung. Dafür sorgen das Heel-Lock-System - eine weiche Wölbung über dem Hacken für ein stabiles Tragegefühl -, ein umschließender Oberschuh mit Socken-Look und die zwei in der Höhe verschiedenen Fußgewölbepolster-Einsätze. Mit den flachen Boa Li2-Drehverschlüssen mit Gummigriff lässt sich auch der Außenschuh mit einem - oder zwei - Handumdrehern gut anpassen.
Shimano bietet für viele Schuh-Modelle eine normale und eine breite (wide) Variante an, so auch für den RX8R. Das Standard-Modell ist aber auch generell nicht so eng, wie man es von anderen Shimano-Schuhen gewohnt ist und bietet genug Platz im Zehenbereich. Normal-breite Füße sollten keine Probleme mit dem Shimano RX8R Gravel-Schuh bekommen. Der Mittelfußbereich wird leicht gestützt, und durch den Heel-Lock sitzt der Fersenbereich straff, wodurch ein Hin- und Herrutschen vermieden wird.
Vor dem Aufsteigen steht das Gehen und zwar zum Fahrrad, was mit den Shimano RX8R Gravel-Schuhen ebenfalls sehr angenehm ist. Ohne die super steife Sohle ließe sich hier fast von einem Turnschuhgefühl sprechen. Für Hike a Bike-Einsätze taugt das, erst recht in Kombination mit dem stabilen und rutschfesten Profil. Das geringe Gewicht ist nicht nur beim Laufen, sondern auch beim Fahren spürbar. Der Schuh fühlt sich am Fuß leicht an und sorgt für eine sehr gute Kraftübertragung aufs Pedal.
Lange Einheiten sind mit dem Shimano RX8R kein Problem. Acht Stunden und mehr war der Schuh am Fuß, ohne Beschwerden hervorzurufen. Der Support durch den Heel-Lock ist vor allem am Anfang, durch ein leichtes Druckgefühl im Bereich über dem Achillessehnenansatz deutlich spürbar. Je länger der Gravel-Schuh im Einsatz ist, umso mehr vergisst man aber den Kontaktpunkt an der Hacke. In diesem Bereich bewegt sich die Ferse aber tatsächlich ziemlich wenig.
Die extra Socke sorgt für ein sehr angenehmes Tragegefühl, was sich besonders auf langen Touren bemerkbar macht und für viel Komfort sorgt. Er kann als bequemer und universeller Fahrradschuh mit SPD-Pedalsystem für Bikepacking-Abenteuer, (Long Distance) Gravel-Rennen und natürlich auch Trainingsrunden eingesetzt werden. Heel-Lock und wechselbare Fußgewölbepolster bieten Support und Stabilität.
Shimano Fahrradschuhe: EX-Serie
Explore lautet das Motto der neuen EX-Serie: Sowohl im urbanen Raum als auch in der Umgebung soll die Modellreihe ein guter Begleiter sein. Um viel Grip auf jedem Untergrund zu schaffen, hat Shimano eine eigene, neue Sohle namens “Ultread” entwickelt. Durch die Zwischensohle mit EVA-Schaumschicht verspricht Shimano Komfort beim Gehen und eine angenehme Dämpfung speziell im Fersenbereich.
Robust und wasserfest: Shimano EX9
Der Fahrradschuh Shimano EX9 ist ein mittelhohes Modell mit zwei BOA-Drehverschlüssen. Diese sollen fein einstellbar sein, so dass der Schuh beim Radfahren und abseits vom Bike stabil am Fuß sitzt. Durch die griffige Ultread EX-Gummisohle und deren Profil hat man in so gut wie jeder Situation festen Grip. Für den Komfort sorgen zum einen das Obermaterial aus einer Goretex Performance-Membran und atmungsaktivem Mesh, das die Füße trocken halten soll, sowie die EVA-Schaumschicht in der Zwischensohle, die ein bequemes Gehen ermöglicht. Zusätzlich verbessert die SPD-Positionierung am Mittelfuß den Pedalierkomfort - zumindest bei entspannten Fahrten und einer moderaten Trittfrequenz.
Weitere Details zum Shimano EX9:
- Pedalempfehlung: PD-M8120, PD-EH500
- Größen: 38-48
- UVP: 229,95 Euro
Das luftigere Modell: der Shimano EX5
Das wesentlich günstigere Modell aus der EX-Reihe vom japanischen Hersteller ist der EX5. Wie auch beim 9er-Modell sorgen die EVA-Zwischensohle und die SPD-Positionierung für den Komfort am Fuß. Die Ultread EX-Gummisohle bietet reichlich Grip. Jedoch besteht der EX5 aus einem leichten, sportlichen Oberschuh mit Netzgewebeeinsätzen. Dieser soll sicher sitzen und ebenfalls die Atmungsaktivität fördern. Am Vorfuß wird die Kontaktfläche des Schuhs breiter, um zusätzlichen Grip zu gewährleisten. Außerdem soll diese für weniger Klappern der Cleats beim Gehen sorgen.
Weitere Details zum Shimano EX5:
- Pedalempfehlung: PD-T8000, PD-EH500
- Größen: 38-48
- UVP: 119,95 Euro
Shimano Fahrradschuhe: ET-Serie
ET steht für E-Bike-Touren. Und genau dafür sollen die Shimano-Schuhe mit flacher Sohle gemacht sein. Sie bieten einige Vorteile gegenüber einem klassischen Freizeitschuh. Zum einen sind sie eine Kombination aus Fahrrad- und Outdoorschuh, wie auch die Modelle der EX-Serie. Für eine bessere Kraftübertragung beim Treten ist die Schuhsohle am Vorderfuß steifer - dadurch soll der Fuß nicht so schnell ermüden. Beim Gehen verspricht der Hersteller dennoch ein entspanntes Abrollverhalten. Ein weiterer Vorteil der Schuhserie ist der gute Grip durch das Sohlenprofil auch bei nassen Fahrten auf dem Rad oder bei steilen Passagen zu Fuß. Der ET-Bikeschuh hat keine SPD-Platte an Bord und ist somit für Plattform-Pedale geeignet.
Wasserabweisender Allrounder: Shimanos ET7
Shimanos ET7 profitiert ebenfalls vom BOA-Drehverschluss, mit dem der Schuh nicht nur schnell, sondern auch präzise eingestellt werden kann. Durch die leicht wasserabweisende Splashshield-Membran im Vorderfußbereich sollen Zehen geschützt werden ohne den Komfort zu beeinträchtigen. Eine verstärkende Zwischensohle, das Power-Transfer Blade, ermöglicht eine gute Kraftübertragung beim Pedalieren. Das “360° Traction”-Blockprofil der Sohle soll dem Schuh auf Pedal und Untergrund festen Halt garantieren. Zudem sorgen Querrillen für guten Halt an unterschiedlichen Pins und Pedalkäfigen.
Weitere Details zum ET7:
- Pedalempfehlung: PD-T8000, PD-EH500, PD-GR500, PD-GR400
- Größen: 38-48
- UVP: 139,95 Euro
Mit Sportschuh-Genen: Shimanos ET5
Der ET5 ist das etwas günstigere Modell der ET-Reihe, ist dem ET7 dennoch in einigen Punkten ähnlich. Auch das 5er Modell kommt mit dem Power-Transfer Blade, sowie dem “360° Traction”-Blockprofil der Sohle, das dem Bikeschuh Stabilität, effiziente Kraftübertragung und guten Grip verleiht. Wie der EX5 besteht dieser Schuh aus einem leichten sportlichen Oberschuh mit Netzgewebeeinsätzen.
Die SHIMANO ET Schuhe (ET7, ET5, ET3) mit flacher Sohle wurden speziell für die Bedürfnisse auf dem E-Bike zugeschnitten. Er überzeugt mit: bequemer Passform, sportlichem Design, hervorragendem Gehkomfort, guter Kraftübertragung aufs Pedal und ausgezeichnetem Grip. Damit erfüllt er nicht nur die einzigartigen Anforderungen, die beim Fahrradfahren wichtig sind, sondern auch abseits des Fahrrads, die eines Trekkingschuhs.
Die Power Transfer Blade Zwischensohlenplatte reduziert den Kraftverlust gegenüber herkömmlichen Trekking-Schuhen um bis zu 50% und bietet erhöhten Komfort auf langen Touren.
Fazit
Die Shimano SH ET5W E-Bike-Schuhe sind funktionale Flatpedal-Schuhe mit sehr gutem Tragekomfort, ideal für größere Touren und leichte Trails. Die verstärkte Zehenkappe bietet zusätzlichen Schutz. Mit einem Preis von knapp 100 Euro sind sie definitiv eine lohnende Investition.
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