Shimano XTR Aufkleber: Individualisierung und Funktion

Fahrradaufkleber sind eine einfache Möglichkeit, das eigene Rad optisch aufzuwerten und ihm eine persönliche Note zu verleihen. So können Sie Ihr Fahrrad mit unseren Shimano Deore XTR 29" Felgen Aufklebern in verschiedenen Farben anders und originell machen, damit ein regnerischer oder heißer Tag Ihren Radsportgeist nicht aufhält.

Anbringen von Fahrradaufklebern

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte man beim Anbringen von Aufklebern einige Punkte beachten:

  • Reinigen Sie die Oberfläche, auf die der Kleber aufgetragen werden soll, vor.
  • Verwenden Sie Seifenlauge und reinigen Sie dann Glas oder Alkohol, bis die Verunreinigungen auf der Oberfläche entfernt sind.
  • Beim Trennen des Trägervinyls von der Basis (falls Sie Trägervinyl hatten) sollte dies langsam (ohne zu ziehen) erfolgen, alle Klebevinylzeichnungen sollten auf dem Trägervinyl befestigt werden.
  • Legen Sie den Kleber an die gewünschte Stelle und tragen Sie Wasser auf.
  • Nach dem Anbringen einen festen, gleichmäßigen Druck von der Mitte nach außen auf den Kleber ausüben.

Klickpedalsysteme: Eine Übersicht

Mit Klickpedalen gehst Du buchstäblich eine feste Bindung mit Deinem Rad ein. Durch Aufsetzen des Fußes an der richtigen Stelle und leichten Druck nach vorne unten rastet die Pedalplatte an Deinem Schuh (auch Cleat genannt) spür- und hörbar im Pedal ein. Nach dem Einklicken stehen Deine Füße präzise in der Position auf dem Pedal, die Du bei der Montage des Cleats vorgegeben hast.

SPD? ATAC? SPD-SL? Kéo? Klickpedal-Systeme für MTB und Rennrad gibt es viele, sie sind jedoch nicht untereinander kompatibel. Wir erklären Dir die wichtigsten Klicksysteme.

Vorteile von Klickpedalen

  • Die feste Verbindung bringt Vorteile beim runden Tritt und bei der Kraftübertragung.
  • Besonders im Sprint sind „Klickies“ hilfreich.
  • In holprigen Passagen kannst Du Dich leicht machen oder weiter treten, ohne direkt vom Pedal gerüttelt zu werden.

Um wieder auszuklicken, drehst Du einfach Deinen Fuß nach außen und kannst absteigen.

Die wichtigsten Klicksysteme

Beim Klickmechanismus gibt es zwei Ansätze, die sich recht grundsätzlich unterscheiden: Am Rennrad hat die Kraftübertragung höchste Priorität, weshalb Pedalplatten mit großer Kontaktfläche zum Pedal verwendet werden und die Bindung sehr straff ausfällt. Pedale für Mountainbikes hingegen kommen mit viel kleineren Cleats, die mehr Bewegungsfreiheit erlauben und beim Gehen weniger stören. Im Gegensatz zu reinrassigen Rennradpedalen sind sie daher deutlich universeller und auch für Reiseräder oder Gravelbikes zu empfehlen.

Wie gut die Kraftübertragung über die kleinen Pedalplatten funktioniert, hängt stark von der Steifigkeit Deiner Schuhe ab. Cross-Country- oder Marathon-Schuhe fallen entsprechend steif aus.

Kompatibilität von Pedalen und Schuhen

Die Pedale müssen zu den Schuhen passen. Entscheidend ist, dass Deine Schuhe zu Deinen Pedalen passen. Die meisten Rennradschuhe haben drei Gewinde in der Sohle (3-Loch Pedalsystem). Die kleineren Cleats an Mountainbike-Schuhen werden in der Regel mit jeweils zwei Schrauben montiert (2-Loch Pedalsystem). Auch Klickschuhe für den urbanen Einsatz sowie für Touring und Trekking setzen meist auf Zweiloch-Sohlen.

Einseitiger, zweiseitiger oder vierseitiger Einstieg

Klickpedale kommen in vielfältigen Formen. Mit der Ausnahme von Wahoo Speedplay sind Rennradpedale eher groß und haben nur auf einer Seite einen Klickmechanismus, da dieser für die großzügige Kontaktfläche viel Platz braucht. Die Unterseite ist meist aerodynamisch optimiert und sorgt für Bodenfreiheit in Kurven. Am Mountainbike sind doppelseitige Klicksysteme weit verbreitet. Der Vorteil: Du musst zum Einklicken nicht erst die richtige Seite suchen. Der Hersteller crankbrothers bietet mit seiner speziellen Bauform sogar die Möglichkeit, von vier verschiedenen Seiten einzuklicken.

Am Mountain- und Gravelbike sind zweiseitige Pedale verbreitet, die das schnelle (wieder-)Einklicken auch in hektischen Fahrsituationen erleichtern. Die Eggbeater-Pedale von crankbrothers gehen noch weiter und bieten sogar einen vierseitigen Einstieg.

MTB-Pedalsysteme

  • SPD: Das wohl am weitesten verbreitete Pedalsystem ist das Shimano Pedaling Dynamics - den meisten bekannt als SPD. Ein Mechanismus aus Metallklammern und Federn am Pedal greift das Cleat mit Zweiloch-Befestgung.
  • crankbrothers: Das minimalistische Design erlaubt durch seine Symmetrie den Einstieg von vier Seiten und verfügt über eine hervorragende Selbstreinigung.
  • Time ATAC: Das System gilt seit den Neunzigerjahren als funktional, haltbar und wenig schmutzanfällig.
  • HT: Das System für Zweiloch-Schuhe sieht ein wenig aus wie eine Mischung aus SPD und ATAC und funktioniert auch so.
  • Magped: Es kommt ohne Mechanismus und feste Bindung aus. Stattdessen montierst Du am Schuh (Zweilochsohle) eine Stahlplatte, die von einem Neodym-Magneten am Pedal gehalten wird.
  • Hope Union: Der Mechanismus ähnelt auf den ersten Blick Shimanos SPD-System, allerdings sind bei Hope sowohl die vordere als auch die hintere Metallklammer beweglich.

Rennrad-Pedalsysteme

  • SPD-SL: Das SL steht dabei für super light. Die einseitige Bindung mit einstellbarer Auslösehärte sorgt zusammen mit großen Pedalplatten aus Kunststoff für Dreiloch-Sohlen für eine solide Kraftübertragung.
  • Look Kéo: Das aktuelle System nennt sich Kéo und funktioniert ähnlich wie SPD-SL. Kompatibel sind die Systeme allerdings nicht.
  • Speedplay: Die Pedale von Wahoo-Speedplay drehen den Spieß um und verlagern den eigentlichen Klickmechanismus an den Schuh.
  • Time Iclic: Dabei kommt jeweils eine Carbon-Blattfeder pro Pedal zum Einsatz, wodurch die Pedale besonders leicht ausfallen.

Abseits vom Rad zu Fuß

Die Pedalsysteme für Mountainbikes und Rennrad unterscheiden sich stark darin, wie gut Du mit den jeweiligen Pedalplatten an den Schuhen zu Fuß gehen kannst. Will man jedoch des öfteren ein paar Schritte gehen, dann empfiehlt sich auch ein Blick auf die Zwei-Loch-Systeme.

Systeme mit besonders guter Selbstreinigung wie crankbrothers oder Time Atac sind dann sinnvoll. Je nachdem, wie Deine bevorzugten Strecken aussehen, kann auch am Crosser oder Gravel-Bike ein Zwei-Loch-System die sinnvollere Wahl sein.

Klickpedale mit Käfig

Bei Enduro-Rennen und an Trail-Bikes sieht man immer häufiger Klickpedale mit einer Plattform um den Klickmechanismus herum. Sie bieten weicheren Schuhen etwas mehr Abstützung und verhindern, dass Dir das Pedal unter dem Fuß wegrutscht oder „rollt“, solltest Du beim Einklicken in einer hektischen Situation mal nicht auf Anhieb treffen.

Halb und Halb: Kombi-Pedale

Sogenannte Kombi- oder Hybridpedale besitzen auf einer Seite einen Klickmechanismus und auf der anderen Seite eine Plattform. Wenn Du ein Fahrrad sowohl mit Klickschuhen als auch mit Deinen Alltagsschuhen fahren möchtest, dann ist das eine gute Variante.

Die Materialien

Die üblichen Materialien für Pedalkörper sind Aluminium, Carbon, Kunststoff und Titan. Aluminium bietet ein gutes Preisleistungsverhältnis und sehr gute Haltbarkeit - besonders am Mountainbike, bei dem Felskontakt vorkommen kann. Willst Du Gewicht sparen und bist bereit, etwas mehr zu investieren, dann kannst Du für Dein Rennrad Carbon-Pedale wählen. Beim Mountainbike ist Carbon eher eine Ausnahme, höchstens im Cross-Country-Bereich zu finden ist.

Fahrradschaltungen: Technologien und Bauteile

Jeder Hersteller hat eigene Ansätze zur Optimierung der Schaltqualität und Haltbarkeit, aber die grundsätzliche Funktionsweise ist bei Kettenschaltungen immer gleich. Wie die Bauteile genau miteinander arbeiten und welche die wichtigsten Begriffe sind, die Du kennen solltest, erklären wir Dir hier in unserem Glossar.

Wichtige Bauteile einer Kettenschaltung

  • Kettenblatt
  • Kassette
  • Kette
  • Schaltwerk
  • Umwerfer
  • Schalthebel

Bowdenzug

Der Bowdenzug (benannt nach seinem Erfinder, Ernest Monnington Bowden) ist ein Stahlseil, das den Schaltimpuls vom Schalthebel mechanisch an das Schaltwerk oder den Umwerfer überträgt.

Schaltzüge verschleißen und müssen für eine optimale Performance ab und an ausgetauscht werden.

Bremsschalthebel (Brifter)

Die Kombination aus Bremshebel und Schalthebel wird vor allem an Rennrädern und Gravelbikes genutzt.

E-Schaltungen

Statt durch einen Bowdenzug wird der Schaltimpuls per Kabel oder Funk übertragen. Den Schaltvorgang selbst lösen elektrische Stellmotoren in Schaltwerk und Umwerfer aus, wodurch das Schalten präziser und schneller wird. Zudem kann sich der Umwerfer passend zur Position des Schaltwerks ausrichten.

Bei E-Schaltungen sparst Du Dir das Verlegen und Warten der Bowdenzüge und profitierst von einer erstklassigen Schalt-Performance.

Einfach-Antriebe (1x)

Der Name leitet sich vom einzelnen Kettenblatt an der Kurbel ab, darum sagt man im englischen Sprachraum auch „one-by“ (1x). Einfach-Antriebe bieten Dir eine simple Schaltlogik, einfachere Reinigung und weniger Gewicht.

Kassette

Die Kassette wird auf den Freilaufkörper der Hinterradnabe gesteckt oder geschraubt. Je hochwertiger Kassetten sind, desto weniger Einzelteile enthalten sie.

Entfaltung

Die Entfaltung gibt an, wie viel Weg ein Fahrrad mit einer Kurbelumdrehung effektiv zurücklegt. Sie berechnet sich aus dem Außenumfang des (hinteren) Laufrades und der Übersetzung des eingelegten Ganges.

Schaltwerk-Selbstschutz

Darum können die E-Schaltwerke bei einem Sturz oder Kontakt mit einem Hindernis nicht mehr selbsttätig ausweichen. Ein Schaden an Schaltwerk, Schaltauge oder Rahmen wäre sehr wahrscheinlich. Darum wird der Schaltwerkskäfig bei einem solchen Szenario in Sekundenbruchteilen vom Stellmotor entkoppelt, damit das Schaltwerk dem Hindernis ausweichen kann. Aus dem Nachteil wird so ein Vorteil: Der Schaltwerks-Selbstschutz steigt.

Freilaufkörper (XD, XDR, Microspline & Co.)

Der Freilaufkörper ist ein zentrales Bauteil der meisten Naben an Mountainbike und Rennrad. Er bewirkt, dass man über die Kette im Uhrzeigersinn Kraft in die Nabe einleiten und so das Fahrrad antreiben kann. Gegen den Uhrzeigersinn gibt der Freilauf die Verbindung frei, sodass man ohne Kurbelbewegung rollen kann.

Funkschaltungen

Funkschaltungen sind deutlich einfacher zu installieren und ergeben einen aufgeräumteren Look des Rads als Kabelschaltungen. Sie benötigen jedoch eine Stromversorgung per Akku oder Batterie in jedem einzelnen Bauteil.

Grip Shift

Der Begriff ist ein eingetragener Markenname von SRAM, wird aber übergreifend für alle Schaltgriffe dieser Funktionsweise verwendet.

Getriebenabe

Siehe „Nabenschaltung“.

Hebelschellen (Matchmaker etc.)

Für ein aufgeräumtes und platzsparendes Cockpit nutzen viele Mountainbiker und Reiseradler Hebelschellen. Sie ermöglichen die Montage von Schalthebeln oder des Hebels der Teleskopsattelstütze direkt an der Lenkerschelle des Bremshebels.

Kapazität

Die Kapazität ist eine sehr präzise Angabe der Übersetzungsbandbreite aller Gänge einer Schaltung. Meist wird die Kapazität benötigt, um die Kompatibilität von Schaltwerken herauszufinden.

Mit einer hohen Übersetzungsbandbreite findest Du stets den perfekten Gang für steile Anstiege oder schnelle Passagen in der Ebene.

Kettenlinie

Die Kettenlinie gibt an, um wie viel Millimeter rechts von der Rahmenmitte die Kette auf dem Kettenblatt läuft.

Von besonderer Bedeutung ist die präzise Einstellung der Kettenlinie bei Riemenantrieben, Nabenschaltungen und Singlespeed-Rädern wie auch Fixies.

Kettenschaltungen

Zum Übersetzungswechsel wird die Kette von einem Schaltwerk (am Hinterrad) und bei Bedarf einem Umwerfer (an der Kurbel) über diese Ritzel und Kettenblätter bewegt.

Kettenschaltungen erfordern eine intensive Pflege. Du solltest die einzelnen Komponenten regelmäßig von Verschmutzungen befreien und dem Verschleiß der Kette mithilfe von Schmiermitteln vorbeugen.

Kettenschloss

Auch ein Kettenriss unterwegs sollte mit einem Kettenschloss repariert werden. Es ist unbedingt auf die Kompatibilität von Kettenschloss und Kette zu achten.

Lineares / Sequenzielles Schalten

Lineares Schalten beschreibt die direkte Abfolge von auf- oder absteigenden Übersetzungen beim Schalten. Beim sequenziellen Schalten hingegen werden zwei oder drei Kettenblätter berücksichtigt: Um die rechnerisch nächste sinnvolle Übersetzung einzulegen, müssen teilweise Schaltwerk und Umwerfer zugleich bedient werden.

Lochkreisdurchmesser

Der Lochkreisdurchmesser ist eine eindeutige Angabe der Kompatibilität von Kettenblättern.

Schaltwerksdämpfung (Cage Lock)

Bei Shimano-Schaltwerken wird hierfür die Schaltwerksdämpfung reduziert. Beides ist hilfreich beim Ein- und Ausbau des Hinterrades sowie beim Montieren bzw. Reparieren der Kette.

Nabenschaltungen

Es gibt Nabenschaltungen ab zwei und bis 14 Gängen. Sie zentrieren das Gewicht der Schaltung auf die Hinterradnabe und lassen sich nicht unter Last, dafür aber im Stand schalten. Darum finden sich Nabenschaltungen oft an Stadt- und Reiserädern.

Narrow-Wide

Narrow-Wide beschreibt das Zahnprofil der Zähne an Kettenblättern von Einfach-Schaltungen. Die Zähne sind abwechselnd schmaler und breiter, korrespondierend zu den Zwischenräumen in den Kettengliedern. Dieses Design sorgt für einen optimalen Halt der Kette auf dem Kettenblatt auch bei heftigen Schlägen.

Schaltauge

Als Schaltauge wird das bislang übliche M10-Gewinde bezeichnet, an dem das Schaltwerk in den Rahmen geschraubt wird. Bei Rahmen aus Aluminium und Carbon ist das Schaltauge als austauschbare Sollbruchstelle konzipiert, die im Falle eines solchen Schadens den Rahmen schont.

Fahrrad-Kurbel

Über die Fahrradkurbel wird die Kraft aus den Beinen des Fahrers auf den Antrieb übertragen. Deshalb ist dieses Bauteil enormen Belastungen ausgesetzt und muss sehr stabil sein, um diesen Kräften standzuhalten.

Welche Kurbel brauche ich?

Vor der Wahl einer neuen Kurbelgarnitur müssen folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Ist die Kurbel mit meinem Antrieb kompatibel? (Anzahl Gänge, Hersteller, Modell, Kettenlinie)
  • Passt die Einbaubreite zu meinem Fahrradrahmen/Innenlager?
  • Welche Kurbelarmlänge und welche Abstufung möchte oder brauche ich?

Welche Kurbeln gibt es?

Man kann Fahrrad-Kurbeln in zwei Gruppen unterteilen. Bei den einen ist die Achse ein Bestandteil des Innenlagers, bei den anderen ist sie fest an einem der Kurbelarme angebracht. Letztere werden oftmals als 2-Piece Kurbeln bezeichnet und sie haben sich bei sportlicheren Fahrrädern inzwischen durchgesetzt, denn sie sind stabiler und steifer.

Einbaustandards

  • Hollowtech II: Bei diesen Kurbeln ist die Achse fest mit dem rechten Kurbelarm, an dem auch die Kettenblätter angebracht sind, verbunden.
  • DUB - Durable-Unifying-Bottom-Bracket-System: Kurbeln dieser Bauart sind mit einer hohlen Achse ausgestattet, die für eine hohe Stabilität sorgt.
  • Octalink I und II: Die Achse ist ebenso wie bei Hollowtech II hohl. Jedoch ist sie fest im Innenlager verbaut, nicht am Kurbelarm befestigt.
  • Vierkant: Ebenso wie bei der Octalink-Bauweise ist die Achse fest mit dem Tretlager verbunden. Die Aufnahme für die Kurbelarme ist jedoch viereckig.

Was bedeutet Abstufung?

Bei Fahrrad-Kurbeln ist die Abstufung angegeben, sofern diese zusammen mit den Kettenblättern verkauft wird. Sie sagt aus, wie groß die einzelnen Blätter sind. Diese Angabe erfolgt in der Regel von der Größe absteigend. 48-36-26 ist eine typische Abstufung für Trekking- und City-Fahrräder.

Welche Kurbelarmlänge brauche ich?

Grundsätzlich sollten Fahrer mit kürzeren Beinen jedoch auf Kurbelgarnituren mit einer geringeren Armlänge zurückgreifen. Im Rennrad-Sektor bieten die Hersteller inzwischen viele verschiedene Kurbelarmlängen von 160 bis 175 Millimeter an, bei Trekking-Rädern und Mountainbikes ist das leider noch eine Seltenheit.

Was ist der Q-Faktor?

Das ist der Abstand zwischen den Enden der beiden Kurbelarme.

Montage und Demontage

Die Montage und Demontage von Kurbeln variiert je nach Bauart. Es ist ratsam, sich vorab zu informieren oder einen Fachmann zu konsultieren.

Spezialwerkzeuge für Kurbeln und Innenlager

AbbildungBezeichnungEinsatzzweck
Hollowtech-II-Innenlager-SchlüsselMontage und Demontage von Hollowtech-II-Innenlagern. Kann auch für außenliegende Center-Lock-Verschlussringe verwendet werden.
KurbelmontagewerkzeugWerkzeug zum Zusammenziehen von Hollowtech-II-Kurbeln
Innenlager-Werkzeug für Shimano und SRAMMontage und Demontage von Vierkant- und Octalink-Innenlagern
KurbelabzieherDemontage einer Vierkant- oder Octalink-Kurbelgarnitur
Innenlager-Werkzeug für CampagnoloMontage und Demontage von Vierkant- und Octalink-Innenlagern des Herstellers Campagnolo

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