Motorrad mit Beiwagen: Ist Rechtsfahren erlaubt?

Die Frage, ob das Fahren mit einem Motorrad mit Beiwagen auf der rechten Seite erlaubt ist, wirft verschiedene Aspekte auf, die es zu berücksichtigen gilt. Hierbei spielen Verkehrsregeln, historische Hintergründe und technische Aspekte eine Rolle.

Fahrbetrieb, Fahrphysik und Fahrtechnik

Die Unterkategorie „Fahrbetrieb, Fahrphysik, Fahrtechnik“ ist ein zentraler Bestandteil der Hauptkategorie Technik. Ein grundlegendes Verständnis der physikalischen und technischen Aspekte des Fahrens ist essenziell, um sicher und effizient im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Der Fahrbetrieb umfasst alle Aspekte, die das Zusammenspiel von Fahrzeug und Fahrer betreffen. Die Fahrphysik beschreibt die Kräfte und Bewegungen, die während der Fahrt auf ein Fahrzeug wirken. Eine gute Fahrtechnik sorgt für Sicherheit, Komfort und Effizienz.

  • Bremsweg: Der Bremsweg hängt von der Geschwindigkeit und dem Zustand der Fahrbahn ab.
  • Reibung: Die Haftung zwischen Reifen und Straße ist entscheidend für die Fahrstabilität.

Das Verständnis von Fahrbetrieb, Fahrphysik und Fahrtechnik ist essenziell für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Wer die technischen und physikalischen Grundlagen kennt und eine vorausschauende Fahrweise praktiziert, minimiert Risiken und erhöht den Fahrkomfort.

Rechts oder Links: Die Anordnung des Beiwagens

Länder mit Rechtsverkehr haben den Seitenwagen (wie die Lenkung bei Autos) in der Regel rechts. Länder mit Linksverkehr (England) haben ihn links. Sowohl Rechts- wie Linksläufer sind aber in allen Ländern erlaubt. Das erleichtert das Überholen.

Eine Ausnahme war die Schweiz früher. Die hatten bei den PW's bis zum 2. Weltkrieg die Lenkung rechts. Bei den Lastwagen sogar noch bis in 1960er Jahre. Entsprechend waren die Seitenwagen links montiert. Diese Anordnung erleichterte das Fahren am Strassenrand, wenn es ums Kreuzen auf schmalen Bergstrassen ging.

Die StVZO schreibt in §54 Abs 4 Nr 2 vor, dass die Blinker "für die betreffende Seite" an der Außenseite angebracht werden müssen. Rechts ist sinnvoll, aber nicht vorgeschrieben.

In den 1920er 1930er haben Hersteller auch in Deutschland wahlweise (links/rechts) angeboten und auch heute gibt es kein Gesetz das vorschreibt ob links oder rechts. Aber es ist wie bei Autos überholen wird dadurch erschwert wenn der Beiwagen links ist.

Damit der Fahrer an der Mittellinie sitzt, wie im Auto. Somit hat er insbesondere bei Überholmanöver die bessere Übersicht weil er am Frontmann links vorbeisehen kann. Im Linksverkehr müsste es also andersrum sein.

Das einzige, was britische Maschinen von damals auch hier auf dem Kontinent hatten, war die Umkehrung von Fußbremse und Schaltung.

Der Erstbau hatte den Beiwagen auf der linken Seite. Der Testfahrer aber hatte den sog. "Linksfidi" - also der für immer nur Linkskreise. Plumbs, lag er wegen der Fliehkraft auf der Seite. Man baute den Beiwagen auf die rechte Seite um. Und siehe da, der "Linksfidi"-Testfahrer drehte seine Linkskreise und es kippte nicht um.

Die Anordnung des Beiwagens hängt davon ab, ob Rechts- oder Linksverkehr herrscht, immer auf der Seite des Fahrbahnrandes.

Führerscheinbestimmungen

Ein Motorrad mit Beiwagen, bzw ein Trike oder Quad ist ein Mehrspuriges Fahrzeug. Somit brauchst Du dafür den B-Schein. Ausnahme: Kraffahrzeuge mit 3 bzw 4 Rädern (Beiwagen, Trikes, Quads) mit WENIGER als 400kg Eigengewicht DÜRFEN auch mit auch mit A gefahren werden.

Also bedeutet es jetzt das das man Mit Klasse B (Autoführerschein) so ein Motorrad fahren darf oder nicht?,Um genauer auf die Frage ein zu gehen, dachte ich dabei zb an ein Dnepr oder Ural Motorrad.

Diese haben die Eigenschaft das der Antrieb aus beider Rädern kommt, sprich der Beiwagen und das Hinterrad bilden den Antrieb. Also zählt es doch als trike oder nicht?,Ein herkömmliches Beiwagenmotorrad ist ja so aufgebaut das der Antrieb aus nur einem Rad kommt.

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