Kaum lässt das Wetter es zu, sind die Motorradfans wieder unterwegs.
Die Suche nach den klassischen Rennmaschinen
Früher besuchte ich regelmäßig den Jan-Wellem-Pokal am Nürburgring, weil ich gerne Motorräder UND Autos bei einer Veranstaltung sehen wollte.
Das letzte Mal war ich 2004 dort und kann mich an ein großes Feld von Maschinen der 50er-Jahre in der 250er und 350er-Klasse erinnern.
Insbesondere die Sportmäxe hatten es mir immer angetan, und jedes Jahr waren mehrere davon am Start.
Dieses Jahr bin ich nun wieder hin und sehe in der Teilnehmerliste ganze 5 Maschinen der Klasse bis 250ccm bis Baujahr 1968 !
Keine einzige Sportmax dabei. Das Feld beherrscht von Maschinen bis Baujahr 1978.
Wo also sind sie hin, die Sportmäxe und was an Renngeraffel aus den 50er-Jahren immer die Piste beherrschte?
In Spa sind zwei Sportmäxe gemeldet. Aber auch da scheint sich mir die Szene sehr deutlich in Richtung 70er-Jahre entwickelt zu haben, wenn ich mir die Starterfelder anschaue.
Für mich ist das schade, habe mich immer sehr auf die 50er-Jahre-Renner (nicht nur die Sportmäxe) gefreut.
Ich weiß tatsächlich, wo noch zwei Sportmäxe im Keller stehen. Um eine der beiden, aus dem Nachlass eines alten Freundes, wird derzeit leider gerichtlich gestritten.
Genau gesagt sind es keine originalen Sportmäxe, aber analog dazu in den 60er-Jahren aus Serienmäxen mit Sportmaxteilen aufgebaute Rennmaschinen. Mit belegter Rennhistorie.
Schön, wenn man so etwas sein eigen nennen kann.
Ursachen für das Fernbleiben klassischer Maschinen
Die Ursachen fürs fernbleiben der Mäxe und Adler dürfte mehrschichtig sein:
- war der Jan Wellem Pokal kein Prädikatslauf für die Klasse H bzw. J
- werden die Mopedfahrer bei dieser Veranstaltung eher als Schmuddelkinder behandelt, das Augenmerk liegt bei den Vierrädern
- sind 170 Euro Nenngeld im Verhältnis zur Fahrzeit ganz schön deftig
- werden die Leute, die mit den Rennmaschinen der 50er Jahre groß geworden sind langsam weniger, bzw. haben inzwischen das 8. Lebensjahrzehnt begonnen.
- sind die Lebenshaltungskosten in den letzten Jahren drastisch gestiegen, so dass gerade Rentner u. U. 'ne Sportmax verkauft?
Ich glaub es liegt daran, dass die scharfen Nockenwellen nebst Kipphebeln der Sportmax eine sehr kurze Lebensdauer haben, und der Motor deshalb im Vergleich zu moderneren Konstruktionen überdurchschnittlich viel Wartungsaufwand braucht, sowohl zeitlich als auch finanziell.
Dazu kommt, dass die Mäxe mit originalen 250ccm eher müde sind, und sich konstruktionsbedingt keine extremeren Nocken realisieren lassen, ohne den ganzen Ventiltrieb komplett zu ändern.
Die Preisentwicklung bei den Mäxen ist vergleichbar mit der bei den Puchen in Austria. Irgendwie nicht mehr ganz angepasst.
Das ist ein Phänomen, daß nicht nur Mäxe betrifft: In den 70ern sah man doch an jeder Ecke BMW /6 oder /7, 500er und 750 er Hondas- Die wurden doch nicht alle zu Brei gefahren, die stehen doch noch irgendwo rum !
Die Max ist auch auf der Straße eine Seltenheit geworden: Mitte der 70er fiel ich damit am Nürburgring gar nicht auf, da standen immer 4-5 Stck am Start Ziel Turm herum.
Meist wurde man aber von ehemaligen Maxfahrern angesprochen, es entstand der Eindruck, jeder habe in den 50ern entweder Max oder eine "schwere BMW" gefahren.
Informationen zur VFV-Klasseneinteilung
Die Klassen H bzw. J sind die beiden in denen Mäxe gem. Rgelement anzutreffen sind. Beide Klassen sind für Motorräder von Bj. 1950 bis Bj 1967 ausgeschrieben, die H über 175 ccm bis 250 ccm, die Klasse J über 250ccm bis 350 ccm.
Beim Kölner Kurs, am 04.05. d. J. waren lt. Ergebnislisten 2 Maxen in der H und 3 in der J dabei.
Die jeweiligen Termine findest Du auf der VfV Seite. Interessant, falls nicht zu weit für Dich, könnte Schotten am 16./17.08 sein.
Diese Veranstaltung ist zum einen für die entsprechenden Klassen als DHM Lauf ausgeschrieben und zum anderen bei den Fahrern recht beliebt.
Motorradtreffen und die Bedeutung von Sicherheit
Mit einem Motorradcheck erhalten Sie ein umfassendes Bild von Ihrem Traummotorrad.
Unsere Experten bieten Ihnen verschiedene Servicepakete an, sodass Sie den Umfang des Zustandsberichts je nach Buchungspaket bereits vorab abschätzen können.
Wenn Sie als Motorrad-Suchender vor dem Kauf einen Motorrad-Check durch unsere Jack ‘n Check-Experten durchführen lassen, können Sie sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren: die eigentliche Kaufabwicklung und die Vorfreude auf Ihr Traummotorrad!
Mit der Überprüfung von einem unserer Experten vor Ort brauchen Sie sich darum keine Sorgen mehr machen!
Polizei und Verkehrswacht Kreis Gütersloh sind vor Ort, um für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu werben.
Rudi Räder aus Verl ist früher Grasbahnrennen gefahren. Einen Unfall hat er noch nie gehabt.
Sein Trick: ein regelmäßiges Fahrsicherheitstraining, das er immer zu Beginn der Motorrad-Saison in Paderborn absolviert. So bietet die Verkehrswacht Fahrsicherheitstrainings an.
„Wir arbeiten präventiv und repressiv“, sagt Mark Kohnert, Pressesprecher der Polizei.
Motorradbekleidung und Zubehör
Motorradbekleidung muss nicht nur funktional und bequem sein, sondern auch hohen Sicherheitsaspekten gerecht werden.
Wir führen unterschiedliche Marken, wie Büse, Aplinestars sowie Dane und Germas.
Bei Stürzen oder Unfällen zeigt sich, wie wichtig das Einhalten von Sicherheitsstandards bei Motorradbekleidung ist, um ausreichend Schutz zu bieten. Selbstverständlich ist auch das Aussehen nicht unwichtig.
Deshalb achten unsere Hersteller natürlich auf ein ansprechendes Design und versuchen die Funktionalität ständig zu optimieren.
Bei uns finden Sie ein breit gefächertes Angebot an Motorradbekleidung, egal, ob einteilig oder zweiteilig, Leder oder Textil. Für jeden Biker gibt es bei uns die ideale Ausstattung.
Hartschalen mit Metalleinsätzen an Ellenbogen sowie Schultern schützen bei Stürzen die Gelenke. Für eine optimale Bewegungsfreiheit sorgen elastische Komforteinsätze, die an Waden, Kniekehlen sowie Leiste, Armbeugen und Schultern eingearbeitet sind.
Sicherheit bieten SAS-TEC Protektoren an Knien, Ellenbogen und Schultern. Rücken und Hüfte werden durch spezielle Polsterungen geschützt.
In Dämmerung und Dunkelheit sind reflektierende Elemente essenziell. Wählen Sie in aller Ruhe aus oder lassen Sie sich individuell von uns beraten.
Motorrad fahren macht bei Sonnenschein besonders viel Spaß. Doch wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung.
Daher bekommen Sie bei uns auch die perfekte Ausstattung für Regentage. Motorradjacke, Hose und Stiefel sollten bequem sein und einen guten Sitz aufweisen, dann sind auch längere Fahrten kein Problem.
Leder ist ein Material, dass sich durch seine Abriebfestigkeit und seine Robustheit auszeichnet.
Textile Motorradbekleidung wird heute in speziellen Membrantechnologien geliefert und schützt gut bei Regen.
Wer sich nicht entscheiden kann, ob Einteiler oder Zweiteiler, für den sind eventuell Lederkombijacken eine Option, die sich mit einer passenden Hose verbinden lassen.
Im Falle eines Sturzes können diese nicht verrutschen. Ein wichtiger Punkt im Rahmen der Sicherheit. Für kurze Strecken empfehlen sich auch Motorradjeans.
Kevlar-Jeans gelten als robust und atmungsaktiv. Sie sind wasserabweisend und angenehm zu tragen. Das Material hat hervorragende Eigenschaften.
Es weist eine hohe Hitzebeständigkeit auf und ist reißfest. Es gilt als sehr stabil, was den Abrieb betrifft.
Motorradhelme, Sonnenblenden, Nierengurte und Protektoren sowie Handschuhe gehören ebenso zur Ausstattung eines Bikers.
Sie schützen und machen das Motorradfahren komfortabler. Kopf und Hände müssen besonders geschützt werden. Deshalb sollte man beim Motorradhelm besondere Sorgfalt walten lassen.
Der Nierengurt wird nicht von allen Bikern befürwortet, bietet jedoch ebenfalls Schutz vor Erschütterungen und Auskühlung. Meistens nutzen ihn Fahrer, die sich für eine zweiteilige Motorradkombination entscheiden.
Ob Elektrik, Werkzeug, Schmiermittel oder Anbauteile. Neben Abdeckplanen und Reinigungsmitteln erhalten Sie in unserem Shop ein vielfältiges Angebot an Motorradtechnik.
Mithilfe unserer Suchmaske kommen Sie rasch zum gewünschten Artikel. Viele Teile sind Verschleißartikel und müssen nach einer gewissen Zeit ausgewechselt werden.
Lighthouse Biker: Mehr als nur Motorradfahren
»Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen« 2. Kor 5, 7 Aus diesem Bibelvers ist das Motto von Lighthouse.Biker entstanden. Ins Englische übersetzt heißt es: RIDE BY FAITH.
Motorradfahren lässt Sonne und Wind hautnah spüren. Es vermittelt gute Gefühle beim Tanz durch die Kurven.
Wenn du den Helm aufsetzt und den Motor startest, lässt du den Alltag hinter dir. Ein Hauch von Himmel weht dir beim Fahren um die Nase - auch wenn du darüber die Grenzen, Gefahren und Verantwortung nicht vergisst.
Und weil Motorradfahrer beides spüren, versammeln sie sich gerne mit Gleichgesinnten zu Ausfahrten und Gottesdiensten, um diese Freude mit anderen zu teilen.
Manche Biker sind schon lange im Glauben unterwegs, andere sind auf der Suche, Lighthouse.Biker will alle ansprechen.
Einblicke in vergangene Zeiten
Tausende Sportmäxe waren damals in den Sechzigern unterwegs. Da ich nun mal mit Max - sein erstes Roß vergißt ein Reiter nie - das Gasgeben gelernt hatte, kenn ich auch tausend Geschichte von solchen, die sich rühmten eine Sportmax zu haben.
Besonders die von Büb fällt mir dabei ein, der dem staunenden Pubklikum erzählte, er hätte eine Max mit drei Ölpumpen (er hatte da was mit der dreifachen Leistung der Sportmxpumpe verwechselt).
Büb war Installatuer von Beruf und da ergabe es sich eben, daß er sich einen Heckrahmen aus Wasserleitunsgrohr gebaut hatte.
Die einzige Sportmax mit Blauwal Verkleidung steht neben mir, das war eine Blau lackierte die ein ex Werksfahrer mit Lenkerhutzen umgebaut zur privaten Nutzung bekommen hatte.
Der mußte aber die Farbe abbeizen. Die anderen Verkleidungen wurden Privat von einem Flaschner allerdings auf der Holzform der ehemaligen Werks Blauwal Verkleidungen bei Heilbronn gemacht,von denen nur eine handvoll überlebt haben.
Man müßte sie also dann Silberwal oder Alu Naturwal nennen.
Für Ausstellungen in den 60er Jahren, spritzten dann die Lehrlinge alles mögliche blau, und das stand dann einige Jahre im Zweiradmuseum.
Da gab es eine Blauwal mit dem Fahrgestell von 1953 und einen Motor von 1952 nur damit etwas blaues da steht, auch wenn das so nie eingesetzt wurde.
Auch die sportmax des Zweiradmuseums war einmal ganz blau aus gleichem Grund.
Übringends hat vor ein Paar jahren A.S.aus O. Ich glaub es liegt daran, dass die scharfen Nockenwellen nebst Kipphebeln der Sportmax eine sehr kurze Lebensdauer haben, und derMotor deshalb im Vergleich zu moderneren Konstruktionenüberdurchschnittlich viel Wartungsaufwand braucht, sowohl zeitlich alsauch finanziell.
Dazu kommt, dass die Mäxe mit originalen 250ccm eher müde sind, undsich konstruktionsbedingt keine extremeren Nocken realisieren lassen,ohne den ganzen Ventiltrieb komplett zu ändern. Die Preisentwicklungbei den Mäxen ist vergleichbar mit der bei den Puchen in Austria.Irgendwie nicht mehr ganz angepasst.
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