Der umfassende Leitfaden zu Oldtimer-Motorradspiegeln: Typen, Auswahl und Versicherung

Seit mehr als 40 Jahren treibt uns die Leidenschaft für Oldtimer an - ob auf vier oder auf zwei Reifen. Die Wahl der richtigen Spiegel für Ihr Oldtimer-Motorrad ist entscheidend für Sicherheit und Authentizität. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Arten von Spiegeln, wichtige Überlegungen bei der Auswahl und Informationen zur Versicherung von Oldtimer-Motorrädern.

Verschiedene Arten von Oldtimer-Motorradspiegeln

Klassische Motorradspiegel gibt es in vielen Bauformen. Hier sind einige gängige Typen:

  • Stangenspiegel: Diese Art von Spiegel ragt zum Teil über den Fahrer hinaus, verringert aber in der Regel das Sichtfeld. Sie werden dabei in die Brems- und Kupplungsarmatur eingeschraubt oder sind mit eigenen Klemmen befestigt.
  • Lenkerendspiegel: Limora liefert neben den oben montierten Spiegeln auch Lenkerendspiegel. Das Wichtigste beim Motorradspiegel ist die Sicht des Fahrers nach hinten. Dazu muss der Spiegel an der Schulter des Fahrers vorbei, nach hinten schauen.
  • Klemmspiegel: Wir empfehlen Klemmspiegel immer dann, wenn das Fahrzeug werksseitig ohne Spiegel ausgeliefert wurde und ein Standardspiegel einen Stilbruch darstellen würde.
  • Lucas-Außenspiegel: Dieser perfekt verchromte Lucas-Außenspiegel ist wohl der meistverbaute Spiegel an klassischen Fahrzeugen überhaupt! Der Spiegel ist nicht nur durch seinen Zinkdruckguss äußerst stabil. Er ist durch seine runde sowie schön eingefasste Spiegelfläche auch ein absolut authentischer Blickfang. Darüber hinaus kann er an vielen Modellen verbaut werden! Der Spiegelkopf hat einen Durchmesser von 105 mm und der Spiegelfuß kommt mit einem M8 Gewinde daher.

Wichtige Überlegungen bei der Auswahl von Spiegeln

Bei der Auswahl von Spiegeln für Ihr Oldtimer-Motorrad sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Sichtbarkeit: Das Wichtigste beim Motorradspiegel ist die Sicht des Fahrers nach hinten. Ein konvexes Spiegelglas (mit Wölbung) kann die Sicht verbessern.
  • Einstellbarkeit: Die Spiegel müssen einstellbar sein, um den individuellen Bedürfnissen des Fahrers gerecht zu werden. Die nächste Bedingung ist ein konvexes Spiegelglas (mit Wölbung), eine Einstellbarkeit und ein maximaler Winkel von 55° zwischen Spiegel und Auge.
  • Größe und Form: Fahrt Ihr ein älteres Fahrzeug mit StVZO Zulassung, so genügt eine Fläche von 60cm².
  • Montage: Die meisten Motorradspiegel haben einen M10x1,25 Anschluss. Kleinere Mopeds und Roller, bei denen der Spiegel im Lenkerschalter steckt, haben oft nur M8 Anschlüsse. Bei einigen Fahrzeugen hat der rechte Anschluss ein Linksgewinde.
  • Material und Verarbeitung: Der Spiegel ist nicht nur durch seinen Zinkdruckguss äußerst stabil. Er ist durch seine runde sowie schön eingefasste Spiegelfläche auch ein absolut authentischer Blickfang.

Gesetzliche Anforderungen

Ein Spiegel wurde generell erst ab 1961 zur Pflicht und 1990 folgte der 2. Spiegel. Der oder die Spiegel müssen zudem in einem Mindestabstand von 28 cm zur Fahrzeugmitte befestigt sein. Auch hatte die gute alte StVZO keine Probleme mit Plan-Spiegeln, die lediglich eine glatte Oberfläche besitzen.

Versicherung von Oldtimer-Motorrädern

Historische Motorräder benötigen besonderen Versicherungsschutz, denn sie haben ganz andere Anforderungen an eine Kfz-Versicherung. Bei OCC bekommen Sie diesen Schutz ausnahmslos: Uns zeichnet ein einzigartiges Fach- und Expertenwissen aus, wodurch wir unsere Kunden besser und individueller beraten können als andere Versicherer. Bei einem Schaden an Ihrem Klassiker werden Sie nicht zurückgestuft.

Ihr Oldtimer-Motorrad ist auch außerhalb der Saison mit einer Standhaftpflichtversicherung und Teilkaskoversicherung geschützt, wenn im laufenden Vertrag eine Kaskoversicherung mitversichert ist.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen Teilkasko- und Vollkaskoversicherung bei OCC:

Leistung Teilkasko Vollkasko
Brand, Explosion, Entwendung, Glasbruch, Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung, Lawinen (keine Dachlawinen), Erdrutsch, Tierbiss, Kurzschlüsse an der Verkabelung, Ersatz der Tür- und Lenkradschlösser nach Schlüsselverlust durch Einbruchdiebstahl oder Raub Ja Ja
Mutwillige Handlungen Dritter Ja Ja
Vandalismus, Transportmittelunfall, Versicherungsschutz auf Fähren und die Kollision mit Tieren aller Art Ja Ja
Schäden bei selbstverschuldeten Unfällen Nein Ja

H-Kennzeichen und Umweltzonen

Der größte Vorteil für ein H-Kennzeichen bei einem Motorrad ist, dass Sie in einer Umweltzone fahren dürfen.

Umbauten und H-Kennzeichen

Fast kein altes Motorrad ist mehr im absolut originalen Zustand. Im Laufe der Zeit kamen ein anderer Lenker, Stahlflexleitungen oder bessere Bremsen an das Bike. Kein Problem für uns! Wenn es Totalumbauten geworden sind, prüfen wir gern die Unterlagen.

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