Spinergy Laufräder: Gründe für das Verbot

Im Triathlon und anderen Radsportarten gibt es immer wieder Diskussionen über die Zulässigkeit bestimmter Ausrüstungsgegenstände. Ein prominentes Beispiel sind die Spinergy Laufräder, insbesondere das Modell Rev-X, das aufgrund seiner Konstruktion und bekannter Sicherheitsprobleme in den Fokus geraten ist.

Sicherheitsbedenken

Der eigentliche Grund für das Verbot der Spinergy Rev-X dürfte deren bekannte Tendenz sein, sich gelegentlich spontan komplett selbst zu zerlegen, wonach der Fahrer i.d.R. Ein TdF-Pro hat sich letztes Jahr einen Finger abgeschnitten, als er was aus der Bremse entfernen wollte.

Diese Laufräder umgingen das Scheibenradverbot auf Hawaii und waren eine echte Innovation. 1994 tauschte er seine herkömmlichen Laufräder gegen damals neuartige Spinergy-Laufräder mit vier aerodynamischen Speichen.

Regelauslegung und Kampfrichter

Leider muss man immer mal wieder feststellen, das nicht alle Kampfrichter beim Check In die große Materialüberischt und -Kenntnis haben und so die Regeln manchmal anders ausgelegt werden, wie es hier im Forum diskutiert wird. So etwas ist für den Athleten allerdings ziemlich kagge.

Es gibt eine Regel, die aber wie schon erwähnt die Spinergy Rev 4 ansprechen. Fakt ist Spinergy da Felgen.

Mich hat letztens ein Wettkampfrichter beim einchecken bei einer OD darauf angesprochen und gemeint, dass ich gerade noch an der Grenze bin.

Anstatt einem Haufen aussortierter Aero-Mützen wie 2011 gibt es dann einen Berg Xentis, Spinergys, etc und der offizielle Challange-Promo-Stand direkt am Check In hat zufällig gerade neu im Sortiment regelkonforme 4 Speichen Laufräder in großer Zahl vorrätig ?

Alternativen und Diskussionen

Bei Windschattenverbot sind Xentis LR immer zugelassen.

Man macht wieder ein neues "Fass auf", wo den Kampfrichtern mit schwammigen Formulierungen im Regelwerk zugemutet wird Entscheidungen zu treffen die bei den Athleten durchaus zu absolutem Unverständnis führen können ?

Wenn man schon keine Hersteller nennen darf, warum dann nicht anhand von Bildern ? "Laufräder die _so_ aussehen sind verboten." Punkt.

Carbon vs. Stahl/Aluminium

Wenn Carbon, dann würde ich persönlich nichts gebrauchtes kaufen. Stahl oder in Grenzen auch Alu verzeiht mal einen Einbaufehler oder einen Sturz. Carbon leider nicht. Das hinterhältige daran ist, daß man die Fehlstellen im Laminat nicht leicht sieht.

Die Vorteile, die CFK Zweifels ohne hat, möchte ich hier nicht negieren. Nur muß man eben doppelt aufpassen.

Carbon splittert zwar bei seiner Überlast fieser und plötzlicher unvorhergesehener als Metalle es bei ihrer Überlast tun, aber diese Überlast ist bei gut hergestelltem CFK WESENTLICH höher als bei metallenen Fahrradrahmen, habe ich mir von einem Bootsbauermeister erzählen lassen.

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