Die Welt des Radsports ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack und jedes Abenteuer die passende Aktivität. Ob Bikepacking, Mountainbiking, Rennradfahren, BMX oder Fatbiking - jede Radsportart hat ihren eigenen Reiz und ermöglicht es, die Natur zu erkunden, Herausforderungen anzunehmen und neue Grenzen zu überschreiten.
Die Qual der Wahl: Welcher Fahrradtyp passt zu mir?
Die Antwort auf diese Frage ist nicht gerade einfach. Schließlich erwarten dich im gut sortierten Fachhandel nicht nur verschiedene Fahrradgrößen. Auch zwischen unterschiedlichen Fahrradtypen kann man auswählen. Dieser Ratgeber hilft dir dabei, die für dich optimale Antwort zu finden.
Bevor du dich für ein Fahrrad entscheidest, solltest du dir Gedanken zur zukünftigen Nutzung machen: Wo wirst du hauptsächlich damit fahren? Je nach Einsatzbereich können nämlich unterschiedliche Arten von Fahrrädern zum Einsatz kommen.
Beliebte Fahrradtypen und ihr Einsatzbereich
- Citybikes
- Mountainbikes
- Trekkingräder
- Crossbikes
- Rennräder
Vergleichst Du deren typische Ausstattung miteinander, bemerkst du rasch: Die Unterschiede sind nicht zu übersehen. Überlege dir daher möglichst frühzeitig, wo und wie du Dein Fahrrad nutzen möchtest.
Egal, für welche Fahrrad-Art du dich entscheidest: Alle Modelle bieten dir jeweils spezifische verschiedene Vor-, aber auch Nachteile, die wir nachfolgend erläutern.
Sportliche Herausforderungen: Die Welt der Sport-Bikes
Mountainbike (MTB)
Mit dem Fahrrad durch die Landschaft kurven, den Flow auf gewundenen Pfaden erleben - ein Mountainbike (MTB) ermöglicht Fahrfreude abseits befahrener Straßen und eignet sich bestens als Fitnessgerät.
Die Räder sind meist mit Kettenschaltung und Scheibenbremsen ausgestattet, verfügen über einen leichten und stabilen Rahmen aus Stahl, Carbon, Aluminium oder auch Titan, eine Federung ist entweder an der Vorderradgabel („Hardtail“) oder an Vorder- und Hinterrad („Fully“). Keine Schutzbleche oder ähnliches Zubehör.
Als Wiege des Mountainbikesports gilt der Mount Tamalpais in Marin County (Kalifornien).
Um die bestmögliche Performance zu erreichen, sollte das MTB ideal zum Einsatzbereich und den eigenen Vorlieben passen. Wer sein für Offroad-Abenteuer konzipiertes Mountainbike auch gerne im Straßenverkehr nutzen möchte, muss lediglich ein paar zusätzliche Komponenten nachrüsten.
Mit 27,5 Zoll Raddurchmesser sind Sie im Gelände deutlich wendiger, schneller im Antritt, flexibler und leichter als mit einem 29 Zoll Mountainbike. Die Vorteile des Mountainbikes mit 27,5 Zoll liegen also ganz klar im Überrollverhalten von Unebenheiten und einer hervorragenden Agilität.
29 Zoll Mountainbikes sind die perfekten Allrounder unter den Mountainbikes und sorgen im Gegensatz zu den kleineren Raddurchmessern für eine höhere Laufruhe. Dafür braucht es etwas länger, um ins Rollen zu kommen. Somit eignet sich diese Größe besonders für lange, sportliche und schnelle Touren und spielt seine Stärken im Cross-Country-Bereich aus.
Wer auf Wald- und Feldwegen sowie bergauf etwas schneller unterwegs sein möchte und dafür auf die zusätzliche Federung wie beim Fully verzichten kann, sollte einen Blick auf die Hardtail-MTBs werfen.
Für eine besonders gute Dämpfung, Sicherheit und Handling im anspruchsvollen Gelände sorgen die Full Suspension-Bikes, auch „Fullys“ genannt. Diese geländegängigen Mountainbikes besitzen eine Federung an Vorder- und Hinterrad. Der zusätzliche Dämpfer wird zwischen Rahmen und Hinterbau montiert. Mit der einstellbaren Dämpfertechnik am Heck ist maximaler Komfort garantiert.
Rennrad
Mit hoher Geschwindigkeit über einsame Straßen flitzen, das Ausdauertraining mit Landschaftsgenuss verbinden - immer mehr Velo-Fans verfallen dem Reiz des Rennradfahrens. Die leichten Rahmen sind meist aus Carbon oder Aluminium, Federung ist nicht vorhanden.
Ein Rennrad ist ein Sportgerät mit Erlebniswert und Kultfaktor. Aber Rennrad ist nicht gleich Rennrad. Die verschiedenen Untertypen variieren nicht zuletzt hinsichtlich des Komforts, den sie für lange Ausfahrten bieten.
Laut StVZO müssen Rennräder keine fest installierte Beleuchtung haben.
Ursprünglich speziell für den Radsport konstruiert, erfreuen sich Rennräder auch nach über 100 Jahren großer Beliebtheit im Rennrad-Radsport und entwickeln sich mit ihrem sportlichen Charakter zunehmend zum Trendfahrrad.
Mit ihren leichten, aber stabilen Carbon- und Aluminiumrahmen, besonderen Fahreigenschaften sowie sehr schmalen Felgen und Reifen verfolgen klassische Rennräder ein klares Ziel: Lange Strecken mit hohem Tempo möglichst effizient zu meistern.
Typische Rennräder sind minimalistisch gestaltet und leicht, was sich auch in der Ausstattung widerspiegelt. Es werden nur die nötigsten, dafür hochwertigen Komponenten verbaut, um bestmögliche Performance zu liefern und Gewicht zu sparen.
Rennräder verfügen über eingestimmte, hochwertige Komponente und einen Bügellenker, welcher verschiedene Griffpositionen und Sitzwinkel während der Fahrt ermöglicht.
Neben dem ästhetischen Vorteil ermöglichen die Lenkerbänder ein rutschfestes und komfortables Fahren.
Fitnessbikes orientieren sich sehr stark an den klassischen Rennrädern und legen den Fokus auf sportliches Fahren auf befestigten, asphaltierten Straßen. Entsprechend finden sich viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Fahrradtypen.
Triathlonrad
Du suchst sportliche Herausforderungen? Ein Triathlonrad ist einem Rennrad sehr ähnlich. Die Sitzhaltung ist auf minimalen Luftwiderstand ausgerichtet. Der Oberkörper liegt entsprechend flach. Ein spezieller Triathlonlenker erlaubt es während der Fahrt, die Unterarme abzulegen.
Auch das Triathlonrad selbst ist auf minimalen Luftwiderstand ausgelegt. Triathlonräder sind ein gutes Stück teurer als Rennräder mit vergleichbarer Ausstattung.
Die Anschaffung eines solchen Bikes lohnt sich nur für das Training und die Wettkämpfe selbst. Neben Radfahren stehst du auf Schwimmen und Laufen?
Cyclocross
Wenn du nicht nur auf ebenmäßigen Straßen rasend unterwegs sein willst, sondern auch mal durch eine Landschaft sausen möchtest, in der dich unwegsameres Gelände erwartet, benötigst du eine Alternative zum Rennrad: Das Cyclocross.
Dieser Fahrradtyp stammt ursprünglich aus der Radsportdisziplin des Querfeldeinrennens. Üblicherweise wird diese Bike-Sportart im Herbst oder Winter auf rauem Gelände ausgetragen. Dank seiner grobprofiligen, aber schnellen Reifen bist du auf dem Cyclocross schnell unterwegs, fällst aber auch nicht gleich vom Rad, wenn der Weg etwas steiniger ist.
Damit vereint das Cyclocross die Eigenschaften der Fahrradtypen Rennrad und Mountainbike.
Das Cyclocross-Bike ist eine Mischung aus Rennrad und Crossbike mit einer Prise Mountainbike-Technik und vereint die Vorteile dieser Gattungen in einem einzigen Fahrrad.
Ursprünglich für Rundkursrennen mit Hindernissen im Schlamm konzipiert, hat sich das Cyclocross zu einem vielseitigen, geländegängigen Rennrad entwickelt. Der stabile Rahmen, eine sportlichen Sitzposition, breite Felgen und das geringe Gewicht machen diesen Fahrradtypen zu einem echten Spezialisten für sportliche Fahrten auf wechselnden Untergründen, unabhängig von Wetterbedingungen.
Gravel Bike
Das Gravel Bike zählt zu den neueren Erfindungen der Radbranche. Man kann es als einen Hybrid zwischen Crossrad und Endurance-Bike beschreiben, wobei die Abstufungen nicht immer klar sind.
Mit dem Fahrrad kannst du vor allem eines: Lange Strecken fahren - dank der soliden Reifen geht das selbst im Winter auf vereisten Straßen gut. Wie der Name schon vermuten lässt, sind Fahrten auf Schotter problemlos möglich („gravel“ ist das englische Wort für „Schotter“ oder „Kies“).
Ein Gravelbike ist darauf ausgerichtet, lange Strecken zu fahren.
Das Gravelbike ist der Allrounder unter den Rennrädern und ähnlich vielfältig und flexibel wie das Cyclocross-Bike. Mit seinem dynamischen Rennradcharakter überzeugt das Gravelbike besonders durch seine Tourentauglichkeit.
Dies macht das Fahrrad zum idealen Begleiter für mehrtägige, lange und komfortable Fahrradtouren, aber auch für kurze Strecken. Ähnlich wie das Cyclocross macht das Gravelbike auch auf wechselnden Untergründen wie Asphalt, Kopfsteinpflaster, Feldwegen und leichten Trails eine gute Figur. Dafür sorgen die breiteren Reifen als beim Rennrad. Wie beim Rennrad kommt der für diese Fahrrad-Gattung typische Lenker zum Einsatz.
Alleskönner für Alltag und Tour: Trekkingrad, Citybike und Co.
Trekkingrad
Das Trekkingrad ist der Alleskönner unter den Sport-Bikes. Das robuste und besonders bequeme Fahrrad eignet sich sowohl für Touren auf festen Waldwegen als auch für entspannte Ausflüge durch die Stadt.
Selbst wenn deine Radwege über Schotter und Bordsteinkanten führen, verzeiht es dir das flexible Bike. Damit wird auch schnell deutlich, zu wem das Fahrrad passt: Wenn du auf der Suche nach einem vielseitig einsetzbaren Fortbewegungsmittel bist, das absolut straßentauglich ausgestattet ist und zudem unter schweren Lasten nicht zusammenbricht, ist das Trekkingrad dein idealer Begleiter.
Trekkingräder heißen auch Tourenräder. Denn sie sind ideale Begleiter für genussvolle Fahrten übers Land, unter anderem dank sportlich komfortabler Sitzposition. Dank dieser Eigenschaften sind die Top-Allrounder unter den Fahrradarten in hohem Maße alltagstauglich.
Das Trekkingrad ist insbesondere für längere Fahrrad-Touren, bei denen du mehrere Tage oder Wochen lang unterwegs bist, konzipiert. Bikepacking, Alpenüberquerungen, und noch vieles mehr: das alles kann das Trekkingrad. Durch seine breiten Reifen lassen sich auch leichte Geländepassagen abseits von Asphaltstraßen bewältigen.
Auf das Trekkingrad lassen sich auch Taschen und Co. Anders als ein Mountainbike ist es aber nicht für schwieriges Gelände geeignet. Die oft fehlende Federung stellt einen Grund dafür. Gleiches gilt für die schwächeren Bremssysteme.
Trekkingräder sind ein bisschen von allem - waschechte Allrounder in ihren jeweiligen Einsatzbereichen. Sie eignen sich hervorragend für längere Strecken, Stadtfahrten, den täglichen Weg zur Arbeit oder sportive, effiziente Touren auf unebenem Gelände.
Durch die moderat-sportliche Sitzposition bieten Trekkingräder nicht nur einen herausragenden Komfort während der Fahrt, sondern auch sportliche Fahreigenschaften. Die beste Performance liefern Trekkingräder auf Straßen, Waldwegen, Schotter und Kies.
Das klassische Trekkingrad ist ein wahres Allround-Talent. Es ist der ideale Begleiter für kurze, alltägliche Stadtfahrten oder längere, mehrtägige Touren, auch abseits asphaltierter Straßen.
Das Trekkingrad verfügt über eine komplette StVZO-Ausstattung, um auch im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein. Eine Lichtanlage sorgt dafür im Dunkeln zu sehen und gesehen zu werden. Dank vormontierter Schutzbleche ist eine Fahrt auch bei nahezu allen Wetterlagen und schlechten Wetterbedingungen möglich.
Citybike
Ein Citybike ist beispielsweise ideal für befestigte Wege und kürzere Strecken geeignet. Insbesondere bei Alltagstätigkeiten, etwa dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder eine gemütliche Radrunde durch den Park ist das City Bike in seinem Element.
City Bikes verfügen meist über eine Ausstattung gemäß der StVZO. Sie besitzen eine 3- oder 7-Gang-Schaltung und eine Rücktrittbremse.
Wie das Citybike verfügt es ebenfalls über die laut StVZO notwendige Grundausstattung, wie den Gepäckträger, und auch in ihrer Bauweise ähneln sich Citybike und Trekkingrad.
Das perfekte Alltagsfahrrad für den Stadtverkehr ist das Citybike. Wer sein Rad täglich nutzt, benötigt ein zuverlässiges, verschleißarmes und langlebiges Fahrrad.
Citybikes sind komfortable Fahrräder, die genau diese Eigenschaften vereinen. Sie sind mit zuverlässigen Komponenten für den Straßenverkehr ausgestattet. Hierzu gehören u.a. eine wartungsarme und langlebige Nabenschaltung, Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger und pannensichere Bereifung.
Crossbike
Ähnlich wie das Trekkingrad, eignet sich auch das Crossrad für den flexiblen Einsatz. Es ist quasi eine gelungene Mischung aus verschiedenen Fahrradtypen: dem Mountainbike, Trekking- und Rennrad.
Mit dem Crossrad bist du sowohl auf Waldwegen, auf dem Asphalt, als auch auf Schotterwegen und rauem Untergrund gut unterwegs. Beachte allerdings: Das Crossrad kann vieles gut, aber nichts perfekt. Wenn du vorwiegend unwegsames Gelände erobern willst, bist du beispielsweise mit einem Mountainbike besser beraten.
Im Gegensatz dazu ist das Crossbike als einer der beiden Fahrradtypen für gemütliche längere Touren eine ideale Wahl. Der geringere Rollwiderstand ist hierbei besonders praktisch und so fährt sich das Crossbike ideal sowohl auf Landstraßen wie auch im Wald.
Das Crossbike ist die richtige Wahl für sportliche Effizienz in unebenem Gelände und kommt mit seinen schmaleren 28 Zoll Reifen am besten auf Asphalt, Schotter sowie Wald- und Feldwegen zum Einsatz. In vielerlei Hinsicht ähnelt das Crossbike dem Mountainbike sehr.
Diese Fahrradgattung verfügt über eine ähnliche Rahmengeometrie, ist jedoch schlanker gebaut. Am Vorderrad befindet sich eine Federgabel mit Lockout-Funktion, die wie beim MTB für genügend Dämpfung in unebenem Terrain sorgt. Dadurch ist auf Strecken abseits befestigter Wege ausreichend Stabilität und Komfort garantiert.
E-Bikes: Die Extraportion Rückenwind
Die meisten hier genannten Fahrradtypen gibt es auch als E-Bikes, insbesondere die Auswahl an E-Mountainbikes ist mittlerweile riesig. Und selbst bei Rennrädern hat die elektrische Tretkraftunterstützung Einzug gehalten.
Der eingebaute Rückenwind erhöht den Preis eines Fahrrads um mindestens 1.500 Euro gegenüber einem vergleichbaren Modell ohne E-Antrieb.
Die richtige Größe finden: So geht's
In diesem Fall findest du deine Antwort mit einer einfachen Rechnung anhand von deiner Körpergröße heraus.
Die Fahrradgröße mit der Körpergröße errechnen
Nimm von Kopf bis Fuß Maß und wähle anschließend die passende Fahrradgröße. Sie bezieht sich auf den Rahmen. Beachte dabei, dass die vorgestellten Fahrradgrößen für erwachsene Personen gelten.
- Bist du zwischen 150 cm und 160 cm groß, liegt die ideale Rahmengröße zwischen 33 cm und 38 cm.
- Misst du zwischen 160 cm und 170 cm, ist eine Fahrradgröße von 38 cm bis 43 cm für dich ideal.
- Bei einer Körpergröße von 170 cm bis 180 cm empfiehlt sich ein 43 cm bis 48 cm hoher Rahmen.
- Pro zehn Zentimeter Körpergröße vergrößert sich der Rahmen um bis zu fünf Zentimeter. Personen über 190 cm sollten also auf einen Rahmen ab 58 cm zurückgreifen.
Darüber hinaus kannst du die ideale Fahrradgröße auch anhand deiner Schrittlänge berechnen. Mhr dazu erfährst du in unserem Ratgeber-Artikel.
Wie du deine ideale Fahrradgröße mithilfe deiner Schrittlänge errechnest
Um die optimale Fahrradgröße für dich zu finden, kannst du deine Körpergröße rechnerisch an den Rahmen anpassen und mithilfe deiner sogenannten Schrittlänge errechnen. Diese zweite Methode in Sachen Fahrradgröße berechnen ist ebenfalls beliebt.
Ziehe hierfür zunächst deine Schuhe und Hose aus. Stelle deine Füße anschließend schulterbreit auf den Boden. Vom Fußboden bis zu Deinem Schritt misst du nun die Höhe mit einem Maßband. Dann musst du die spezifischen Daten deiner gewünschten Fahrradtypen hinzuziehen.
Multipliziere deine Schritthöhe beim Cityrad mit dem Faktor 0,66, um die optimale Fahrradgröße zu finden. Beim Mountainbike ist der Faktor 0,571 (Fully) bzw. 0,574 (Hardtail) gefragt. Im Gegensatz dazu multiplizierst du die Schritthöhe beim Rennrad mit 0,665.
Ein Beispiel: Deine Schritthöhe misst 60 cm. Diese multiplizierst du mit 0,66, da du ein Cityrad kaufen möchtest. Als ideale Rahmengröße ergeben sich aufgrund deiner Berechnung 39,6 cm.
Die verschiedenen Faktoren zum Multiplizieren findest du hier:
| Fahrrad-Art | Faktor |
|---|---|
| Citybike | 0,66 |
| Mountainbike | 0,571 (Fully); 0,574 (Hardtail) |
| Trekkingrad | 0,66 |
| Crossbike | 0,66 |
| Rennrad | 0,665 |
Alternativsportarten für Radfahrer
Radfahren fordert und trainiert den Körper nicht gleichmäßig. Gerade der Spätherbst und der nahende Winter bieten sich an, Neues auszuprobieren. Wer also jetzt das Rad ein-, zweimal pro Woche stehen lässt und eine Ausgleichssportart betreibt, profitiert langfristig. Und geht topfit im Frühjahr in die neue Saison - egal welche Höhepunkte (Marathon, Alpencross, Bike-Urlaub) da so warten. Eines ist allen gemein: Sie machen Spaß und halten Sie fit!
Schwimmen
Arme, Beine, Rumpf: Schwimmen ist ein schonender Ganzkörpersport und daher ein toller Ausgleich. Egal ob Brust oder Kraul: Schwimmen fordert den ganzen Körper. Arme, Beine, Rumpf werden trainiert. Auch eine saubere Technik ist wichtig - das ist gut für die Koordination. Da das Körpergewicht im Wasser keine Rolle spielt, werden Gelenke geschont und Verletzungen vermieden.
Skilanglauf
Eine dichte Schneedecke ist kein Grund, im Bett zu bleiben: Skilanglauf bietet den idealen Ersatz fürs Biken. Die Vorteile gelten noch heute: Skilanglauf als Ganzkörpersport schult Ausdauer, Kraft und Koordination, egal ob im klassischen Stil oder beim Skating.
Laufen
Kaum Ausrüstung, überall durchführbar: Laufen bietet hervorragende Trainingsreize bei geringem Zeitaufwand. Dabei ist das kardiovaskuläre System eines Radsportlers bestens darauf vorbereitet. Beim Laufen gilt: langsam anfangen, langsam steigern.
Krafttraining
Gezieltes Training der Muskulatur beseitigt Schwachstellen und beugt Verletzungen vor. Doch wer zweimal pro Woche gezielt an seiner Tiefenmuskulatur arbeitet, kann länger und entspannter im Sattel sitzen, zudem bergab besser Stöße "abfedern".
Rudern
Rudern stärkt Arme, Rumpf sowie die Beine und trainiert die maximale Sauerstoffaufnahme. Rudern und Radfahren sind sich ähnlicher, als man auf den ersten Blick vermuten könnte: Beide Sportarten verlangen eine stabile Körpermitte für die optimale Kraftübertragung und eine hohe Sauerstoffaufnahmefähigkeit.
Spielsportarten
Egal ob Fußball oder Volleyball, Tennis oder Squash - sie alle aktivieren durch die wechselnden Belastungsformen das HerzKreislauf-System und die Muskulatur.
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