Ständer für Tretroller: Mehr Ordnung und Sicherheit

In den letzten Jahren nutzen immer mehr Grundschüler*innen Tretroller für den Schulweg. Kein Kind will jeden Tag mit dem Elterntaxi zur Schule kutschiert werden und sich auf der Rückbank langweilen. Mädchen und Jungen wollen ihren Schulweg selbst erleben, entdecken und schon vor der ersten Stunde mit ihren Freund*innen unterwegs sein. Viele fahren deshalb mit dem Tretroller zur Schule. Allerdings finden sie dort oft keinen guten Platz zum Abstellen und ihre geliebten Roller liegen chaotisch herum. Das tägliche Rollerchaos ärgert nicht nur die Lehrer*innen. Wer hier Abhilfe schafft, zeigt den Kindern, dass ihre Mobilitätsbedürfnisse ernst genommen werden, und fördert sie in ihrer Selbständigkeit im Straßenverkehr.

Der Bedarf an Rollerständern

Rollerständer oder andere sichere Abstellanlagen für Tretroller sind an etlichen Grundschulen Mangelware. Nicht jede Grundschule hat das Problem. Am besten überprüfst du also zunächst den Bedarf durch persönlichen Augenschein. Es hilft, sich dafür vorab Fragen zu überlegen, wie „Liegen an einem Schönwettertag viele Tretroller ungeordnet auf dem Schulgelände?“ Du kannst auch einfach direkt an die Schulleitungen schreiben und den Bedarf erfragen. Wenn du Kontakt zur Schule aufnimmst, solltest du die Ferienzeiten beachten. Bis du eine Antwort erhältst, solltest du generell etwa vier Wochen einplanen und danach im Zweifelsfall noch einmal erinnern.

Planung und Umsetzung

Kontaktaufnahme mit der Schule:
Schreiben an Schule, Stadt, Geldgeber*in:
"Wir möchten diese Alternative zum „Elterntaxi“ durch die Schaffung entsprechender Abstellanlagen fördern. Wir würden uns um Finanzierung, Beschaffung und Montage der Ständer kümmern. Gern würden wir die Möglichkeiten in Bezug auf Ihre Schule in einem persönlichen Gespräch erörtern."

Herstellung und Material

Die Ständer können individuell angefertigt werden, zum Beispiel durch die örtliche Gewerbeschule (Metallbauerklasse) oder ein lokales Metallbauunternehmen, das für die Kinder vielleicht einen günstigen Preis anbietet. Damit sie nicht rosten, müssen die Ständer entweder pulverbeschichtet (teuer!) oder verzinkt werden. Eventuell musst du selbst fürs Verzinken sorgen. Die Werkstatt kann dir aber mit Sicherheit sagen, wo das möglich ist. In der Regel kostet das Verzinken von Material ungefähr zwei Euro pro Kilogramm. Für die Rollerständer solltest du bei dem Preis mit vier Euro pro Abstellplatz rechnen.

Fertige Ständer bestellen

Alternativ kannst du fertige Ständer direkt bestellen. Hersteller findest du im Internet unter „Scooter Abstellanlage“ (z. B. www.orion-bausysteme.de, www.rollerstop.at).

Finanzierung

Für Projekte, die sich um das Wohl und die Sicherheit von Kindern kümmern, lassen sich erfahrungsgemäß gut Sponsor*innen finden. Geeignete Kandidat*innen dafür sind z. B. Stiftungen mit Stiftungszweck im Bereich Kinder/Jugendliche, der örtliche Rotary- oder Lions-Club oder der Förderverein der Schule.

Montage und Standort

Die Ständer sollten im Umfeld der Schule aufgestellt und leicht von Lehrer*innen beaufsichtigt werden können. Günstig ist auch, wenn sich die Rollerständer außerhalb des Spielbereichs der Kinder befinden. Die Montage vor Ort übernimmt idealerweise der städtische Bauhof. Den Kontakt kannst du in der Regel über das Büro des*der Bürgermeister*in oder das Tiefbauamt herstellen. Kläre unbedingt vorher mögliche Kosten ab, damit du bei diesem Schritt keine böse Überraschung erlebst. Ist die Montage durch den städtischen Bauhof nicht möglich, sollte das ein Fachbetrieb übernehmen.

Hilfe und Unterstützung

Wenn du dich trotz dieser Anleitung unsicher auf dem Weg zu einem Rollerständer fühlst, kannst du Kontakt zum VCD in deinem Ort aufnehmen. Unsere Aktivist*innen arbeiten dort ehrenamtlich und mit viel Leidenschaft für die Verkehrswende.

E-Scooter-Ständer: Eine Lösung für Städte

Zunächst aus vielerlei Gründen etwas umstritten, hat sich der Elektro-Scooter inzwischen in allen großen und vielen kleinen Städten als Verkehrsmittel etabliert. Seit der Einführung in Deutschland im Juni 2019 gehört er zum festen Erscheinungsbild der Städte und wird sowohl für den Weg zur Uni, den Arbeitsweg als auch für kleine Einkäufe gerne genutzt. Nicht immer wird er nach der Nutzung ordentlich abgestellt, zum Beispiel in einem E-Scooter-Ständer.

Rechtliche Aspekte

Die Rechtslage hinsichtlich der Einsatz- und Betriebsorte von E-Scootern ist in Deutschland klar geregelt: Sie dürfen nicht auf dem Gehweg fahren und müssen daher den Radweg beziehungsweise den Fahrradstreifen nutzen. Falls diese fehlen, muss der Rollerfahrer auf die Fahrbahn ausweichen. Werden sie allerdings abgestellt und geparkt, schreibt die deutsche Verkehrsbehörde vor, dass sie auf dem Gehweg, am Straßenrand und sogar in entsprechend freigegebenen Fußgängerzonen abgestellt werden sollen. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass weder Fußgänger noch Rollstuhlfahrer behindert beziehungsweise gefährdet werden.

Probleme und Lösungen

Sicher kennen Sie die Situation: Sie laufen den Gehweg entlang. In der Nacht vorher war es windig, und an einer besonders engen Stelle des Gehsteigs hat es mehrere dort geparkte E-Scooter umgeweht. Sie haben nun die Wahl, auf die befahrene Straße auszuweichen oder umständlich über die Roller zu steigen. Ärgerlich auch für die Firmen, die die Scooter verleihen sind mögliche Beschädigungen durch das Umstürzen. Genau für diese Probleme können E-Scooter-Ständer-Reihenanlagen die Lösung sein. Auch Fahrräder können so komfortabel auf öffentlichen Plätzen, vor Unis, Bahnhöfen, Einkaufszentren, Parkgaragen und vielen anderen Orten abgestellt und angeschlossen werden.

Vorteile von E-Scooter-Ständern

  • Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer
  • Verhindern das Abstellen an ungeeigneten Orten
  • Aufgeräumtes Stadtbild

Unsere E-Scooter-Ständer fügen sich harmonisch ins Stadtbild ein und verhindern, dass Fahrräder oder auch private Elektro-Roller an Masten, Geländern oder Absperrungen festgeschlossen werden, die eigentlich gar nicht dafür gedacht sind und regelmäßig zweckentfremdet und möglicherweise sogar beschädigt werden. Sie sehen also: E-Scooter-Ständer bringen eine Vielzahl an Vorteilen mit sich. Überzeugen Sie sich am besten selbst von unseren Produkten.

Modelle und Materialien

Aktuell können wir Ihnen vier verschiedene E-Scooter-Ständer-Modelle anbieten. Alle vier Modelle werden aus Stahlrohr (21,3 mm) hergestellt. Darüber hinaus sind sie wetter- und witterungsbeständig durch ihr verzinktes Material inklusive Pulverbeschichtung. Sie bilden also keinen Rost und die Farbe blättert auch bei Wind und Wetter nicht ab. Dabei sind auch Modellvarianten (ebenfalls wahlweise ein- oder zweiseitig) und andere Farben (RAL oder DB) möglich.

Gut zu wissen: Die Abstände zwischen den einzelnen Abstellmöglichkeiten innerhalb eines Rollerstandes betragen komfortable 500 mm. Bei einigen unserer Modelle besteht außerdem die Möglichkeit, den Ständer fest in den Untergrund einzubetonieren.

Beratung und Unterstützung

Die große Auswahl an verschiedensten E-Scooter-Ständern, die wir Ihnen bieten, stellt Sie vor die Qual der Wahl? Benötigen Sie Unterstützung bei der Wahl des richtigen Produktes? Möchten Sie einen solche Ständer-Reihenanlage für Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen installieren - vielleicht auch in Kombination mit einer Fahrradbox - und möchten Ihren Vermieter mit starken Argumenten überzeugen? Dann fragen Sie uns! Wir sind stets für unsere Kunden und Kundinnen da. Gerne informieren wir Sie ausführlich zu all unseren verschiedenen Modellen und beraten Sie ausführlich zu Ihrem individuellen Anliegen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Weitere Arten von Rollerständern

Tretroller-Ständer werden in zwei grundlegende Gruppen eingeteilt, je nachdem, welchen Zweck sie erfüllen. Entweder unterstützen sie den Tretroller, damit er an Zäunen, Ter-rassen oder Hauswänden nicht angelehnt werden muss, oder dienen zur einfa-chen Handhabung beim Reparieren oder Justieren des Tretrollers. Ständer für sicheres Abstellen des Tretrollers, wenn Sie ihn parken müssen, gibt es mehrere Typen - wählen Sie diese ent-sprechend Ihrem Zweiradfahrzeug-Typ aus. Er ist einfach zu montieren und handzuhaben. Wir bieten auch einen Universalständer an, der auf die meisten Modelle passt.

Roller-Zubehör und Individualisierung

Das richtige Scooter-Zubehör ist unerlässlich für jeden, der sein Setup aufrüsten und modifizieren möchte. Ein Skate-Tool, auch bekannt als Scooter-Tool, sollte eines der ersten Dinge sein, die jeder Scooter-Fahrer in Betracht ziehen sollte. Vielleicht möchtest du auch deine Scooter-Bar-Ends erneuern, also, die Endkappen am Ende der Griffe. Bar Ends verlängern die Lebensdauer deiner Bar, indem sie verhindern, dass dein Lenker beschädigt wird. Komplett-Scooter kommen mit allen nötigen Teilen und sind deshalb deutlich leichter aufzubauen als ein eigenes Setup. Wenn du dich aber sicher genug fühlst, ist es natürlich möglich, deinen eigenen Stunt Scooter von Grund aufzubauen. Vergewissere dich nur, dass du alle richtigen Teile und das passende Werkzeug parat hast, um deinen Roller zusammenbauen zu können. Du möchtest deinen Scooter individuell gestalten, weißt aber nicht, wie das geht? Schaue dir unseren Custom Scooter Builder an. Dort kannst du dir deinen Traumscooter zusammenstellen und wir bauen den Scooter ganz einfach für dich zusammen!

Beispiele für Rollerständer

  • Funktioneller und kompakter Rollerträger mit einem runden, lackierten Stahlelement mit speziell geformten Aussparungen, die ein sauberes und sicheres Abstellen gewährleisten.
  • Arco ist ein innovativer Ständer mit elegantem und funktionellem Design, der für die geordnete Aufbewahrung von Fahrrädern und Motorrollern konzipiert ist.
  • Rollerständer für große Elektroroller, wie z.B.
  • E-Number Rollerständer aus verzinktem Stahl oder Edelstahl AISI 304 mit abgerundeten Formen, die das Abstellen von manuellen und elektrischen Rollern oder Scootern ermöglichen (mehr Platz für Motorroller).
  • Modulares Rollergestell aus verzinktem Stahl mit einer Kapazität zum geordneten und sicheren Abstellen von bis zu 7 Rollern.

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