Leichte Trekking-E-Bikes werden immer beliebter. Sie rollen mühelos durch den Stadtverkehr, meistern Feldwege mit Bravour und lassen sich selbst Treppen mit wenig Mühe hochtragen. Doch wie alltagstauglich sind die motorisierten Fahrräder fürs Gelände wirklich?
IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, hat drei Trekking-E-Bikes von Kalkhoff, KTM und Canyon getestet, die mit Vielseitigkeit, geringem Gewicht und starker Fahrleistung werben: Kalkhoff Endeavour L Excite, KTM Macina Sport SX 20 und das Canyon Pathlite:ONfly 6. Was die Modelle wirklich können und welches die Experten am meisten überzeugt.
Das IMTEST-Ergebnis für die in diesem Artikel veröffentlichten Produkte setzt sich zusammen aus der Labor-Testnote (95%) und einer Preis-Note (5%). Weitere Informationen zum Bewertungsverfahren finden Sie auf IMTEST.de.
1. Platz & Testsieger: Kalkhoff Endeavour L Excite
Im Test erweist das Kalkhoff Endeavour L Excite einen angenehmen und sicheren Fahreindruck, unabhängig vom Untergrund. Dafür vergeben die Experten die Note 1,6. Egal, ob Kopfsteinpflaster, Ebene oder Steigung: Sattel und Griffe sorgen für eine ergonomische Sitzhaltung.
Ist die Umgebung trocken, bremsen sowohl Vorder- als auch Hinterradbremse gut ab. Bei nassen Bedingungen weicht die Bremsleistung vorne jedoch stark vom Hinterreifen ab. Während Nässe und Regen dem hinteren Reifen nichts anhaben können, liefert die Vorderradbemse bei nassen Umweltbedingungen lediglich eine befriedigende Leistung ab. In dieser Kategorie erhält das Trekking-E-Bike von Kalkhoff die Note 2,07.
Dank der 46,62 Millimeter breiten 29 Zoll-Reifen bieten die Räder auch im Gelände einen sicheren Halt. Die zwölf Gänge erleichtern zudem die Handhabung und erhöhen den Fahrkomfort. Dazu tragen außerdem das 1,6 Zoll-Display sowie das integrierte Licht bei. Für die Leistung vergeben die Tester die Note 2,1.
Mit dem Bosch Performance Line SX-Mittelmotor mit einem Drehmoment von 55 Newtonmetern und dem Akku mit 334,6 Wattstunden kommt das Trekking-E-Bike allerdings nicht sehr weit. Hier machen sich die Einsparungen bei Gewicht und Leistung von Akku und Motor deutlich bemerkbar: Nach 44,1 Kilometern ist Schluss. Für Reichweite und Motorunterstützung erhält das Kalkhoff-Fahrrad die Note 4,08.
IMTEST-Gesamtnote: 2,69
2. Platz: KTM Macina Sports SX 20
Das KTM Macina Sports SX 20 erweist sich als vielseitigstes Trekking-E-Bike im Test. Es ist mit Wave-, Trapez- und Diamantrahmen erhältlich. Im Test bringt das Wave-Modell 22 Kilogramm auf die Waage. Für das Fahrgefühl vergeben die Experten die Note 1,62, denn es verhält sich ähnlich wie der Testsieger von Kalkhoff.
Es macht auf verschiedenen Untergründen einen sicheren Fahreindruck. Die Griffe und die Sitzposition fallen ergonomisch aus und tragen zu einer komfortablen Fahrweise bei. Die Bremsleistung unterscheidet sich ebenfalls nur wenig vom Testsieger. In dieser Kategorie landet das KTM-Bike auf dem zweiten Platz mit der Note 2,62.
Bei trockenen Verhältnissen arbeiten die Bremsen hinten und vorne sehr gut bis gut. Wird die Umgebung nass, fällt die Bremsleistung beider Räder jedoch nur „ausreichend“ aus. Die Reifen sind hier mit 28 Zoll allerdings minimal kleiner als beim Kalkhoff und zudem mit 43,47 Millimetern auch etwas schmaler. Das verleiht den Reifen einen sportlicheren Look. Sicher fahren sie dennoch, auch im Gelände. Als Gangschaltung wählt KTM für das Testmodell die Shimano Cues mit neun Gängen, die sich einwandfrei hoch und runterschalten lassen. Für die Leistung erhält das E-Bike die Note 2,2.
Die Akkukapazität fällt mit 356,1 Wattstunden recht gering aus. Entsprechend kurz ist auch die maximale Reichweite, die das Trekking-E-Bike zurücklegt: Insgesamt 47,19 Kilometer schafft das KTM-Modell. Das ist zwar nicht weit, aber im Gesamtvergleich die längste Strecke. Reichweite und Motorunterstützung werden mit der Note 4,0 bewertet.
IMTEST-Gesamtnote: 2,78
3. Platz: Canyon Pathlite:ONfly 6
Beim Canyon Pathlite:ONfly 6 wird Komfort groß geschrieben: Es wartet mit Federgabel und absenkbarer, gefederter Sattelstütze auf. Diese ermöglicht es, sicher zu bremsen und mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen. Trotz des zusätzlichen Equipments bringt das sportliche E-Bike nur 21,5 Kilogramm auf die Waage.
Das Modell verfügt über eine Shimano XT-Kettenschaltung mit zwölf Gängen. Die Reifen messen wie beim KTM-Rad 28 Zoll und sind mit einer Breite von 47,46 Millimetern die dicksten im Test. Fahrten im unebenen Gelände sind somit kein Problem. Für die Leistung erhält das Canyon die Note 1,9.
Auf Asphalt, in Kurven, bei Steigung sowie auf Kopfsteinpflaster macht das Modell einen zuverlässigen Fahreindruck. Griffe und Sitzhaltung sind ergonomisch und die Bedienung gestaltet sich als einfach. Der Antritt sorgt für eine sportliche Anfahrt. Aufgrund des geringen Gewichts macht das Fahrrad auch auf der niedrigen Unterstützungsstufe nicht viel Arbeit. Für den Fahreindruck vergeben die Tester die Note 1,59.
Die Reichweite fällt hier am kürzesten aus: Gerade einmal 43,5 Kilometer schafft das Rad im Test. Allerdings verfügt der Akku auch über eine geringe Kapazität von 337 Wattstunden, während der Energieverbrauch 7,75 Wattstunden pro Kilometer beträgt. Bei einer sechsprozentigen Steigung sind zudem sowohl Geschwindigkeit als auch Unterstützungsfaktor sehr gering. Für die Reichweite und Motorunterstützung vergeben die Tester die Note 4,22.
Die Bremsleistung kann sowohl vorne als auch hinten überzeugen, solange die Umgebung trocken ist. Hier erhält das Canyon-E-Bike gute bis sehr gute Ergebnisse. Bei Regen und Nässe allerdings greift die Vorderradbremse nur bedingt gut, das Hinterrad bietet hier eine ausreichende Leistung. Der Bremseindruck wird mit der Note 3,03 bewertet.
IMTEST-Gesamtnote: 2,78
Zusammenfassung der Testergebnisse
Hier ist eine tabellarische Zusammenfassung der Testergebnisse der drei E-Bikes:
| E-Bike Modell | IMTEST-Gesamtnote | Fahreindruck | Leistung | Reichweite und Motorunterstützung | Bremsleistung |
|---|---|---|---|---|---|
| Kalkhoff Endeavour L Excite | 2,69 | 1,6 | 2,1 | 4,08 | 2,07 |
| KTM Macina Sports SX 20 | 2,78 | 1,62 | 2,2 | 4,0 | 2,62 |
| Canyon Pathlite:ONfly 6 | 2,78 | 1,59 | 1,9 | 4,22 | 3,03 |
Im Test kann das Kalkhoff Endeavour L Excite mit einer soliden Gesamtleistung am meisten überzeugen. Vor allem der komfortable und sichere Fahreindruck bringen dem Testsieger hier einige Pluspunkte ein. Gleiches gilt für die Bremsleistung. Allerdings schafft das Trekking-E-Bike im Vergleich nur eine geringe Reichweite und ist das teuerste Modell im Test.
Das KTM Macina Sports SX 20 punktet hingegen mit der höchsten Reichweite von 47,19 Kilometern. Zudem lässt sich die Gangschaltung trotz weniger Gänge mühelos rauf- und runterschalten. Im Gegensatz zu den anderen beiden Rädern besitzt die Kettenschaltung des KTM-Bikes nämlich nur neun statt zwölf Gänge.
Das Canyon Pathlite:ONfly 6 verfügt als einziges Modell im Test sowohl über eine Federgabel als auch eine absenkbare, gefederte Sattelstütze. Dies erhöht nicht nur den Fahrkomfort ungemein. Beim abrupten Bremsen senkt sich der Sattel so ab, dass Sie sicher mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Während der Fahrt lässt sich der Sattel mit einem Klick dann problemlos wieder nach oben fahren.
SUV-E-Bikes: Der richtige Motor
Der fast schon traditionelle Antrieb für ein SUV ist ein Bosch Performance CX (Victoria, Koga), der kräftigste Motor aus diesem Hause. Aber auch ein Giant/Synchros der neuen Generation mit ähnlich bärenstarker Ausrichtung oder Shimanos E301 (Hohe Acht) sind wie geschaffen dafür, auch bei hohen Systemgewichten und steilen Wegen dynamisch zu agieren.
Von der anderen Seite kommt der neue “kleine” Bosch, der damit ein neues SUV-Gefühl eröffnet: der SX-Antrieb (Kalkhoff) mit gerade einmal 55 Newtonmetern und gänzlich anderer Charakteristik. Er erfordert für gefühlt minimal weniger Schub als die Großen eine etwas höhere Trittfrequenz. Für viele Fahrer fühlt sich diese allerdings harmonischer an. Wer also gern mit schnelleren Beinen unterwegs ist, ist mit dieser sparsameren Variante von Bosch und entsprechend kleinerem Akku (400 Wattstunden) auch sehr zufriedenstellend unterwegs. Ein schöner Nebeneffekt: einige Kilo weniger Radgewicht!
Der passende Akku für ein SUV-E-Bike
Eine wichtige Frage für Allrounder-Fans: Brauche ich wirklich so viel Reichweite, wie mir die klassischen SUV-E-Bikes bieten - oder will ich lieber ein leichteres Rad haben, etwa weil ich es im Alltag des Öfteren heben oder tragen muss? Wer zu 90 Prozent unter 50 Kilometern Entfernung bleibt, kann getrost auf einen Akku mit 500 bis 600 Wattstunden setzen. Längere Fahrten oder Touren im bergigen Terrain brauchen mehr Energie. Vielleicht ist aber auch die Mitnahme eines Zusatz-Akkus für solche Einzelfälle die passende Lösung.
Fragt man Händler, bescheinigen sie mindestens der Hälfte der Kunden, auf unnötig dicke Batterien zu setzen. Sprechen Sie mit Ihrem Händler vor dem Kauf über Ihren bevorzugten Einsatzbereich! Aber auch schon die Wahl der richtigen Unterstützungsstufe kann zu einem deutlich sparsameren Verbrauch beitragen - und zu einem höheren Kalorienverbrauch, was sich viele E-Biker doch auch wünschen. Clever ist auch mancher Smart-Modus - bei Bosch etwa die “Auto”-Einstellung -, der stärker als andere Modi aufgrund des Kraftaufwands des Fahrers entscheidet, wie viel Motorleistung hinzugegeben wird. Denn, abgesehen vom Gewicht: Akku-Leistung kostet Geld!
Bremsen: wartungsarm und stark
Viel Eigengewicht und Gepäcktransport, womöglich noch auf abschüssigem Terrain, verlangen nach starken Bremsen. Alle unsere Testimonials verzögern mit vollhydraulischen Scheibenbremsen - und das ist gut so. Giant und andere Hersteller setzen in diesem Segment auf 180 Millimeter Scheibendurchmesser, Victoria vorn gar auf 203 mm - je größer, desto tendenziell höher Bremskraft und Dosierbarkeit.
Auch in Sachen Wartungsarmut sind diese Bremsen sinnvoll. Achten Sie auf das Einbremsen: Discs erreichen ihre volle Kraft und Dosierbarkeit erst, wenn das Rad einige Male kräftig von hohen Geschwindigkeiten (25 km/h) auf Stillstand gebremst wurde. Im Gegensatz zur Bremsscheibe am Auto muss das der Fahrradfahrer leider immer noch selbst erledigen. Im Internet gibt es zahlreiche Tipps dazu.
Warum Tiefeinsteiger?
Es gibt heute nur noch wenige Gründe gegen den tiefen Durchstieg. Bei hoher Rahmenqualität und -steifigkeit überwiegen die Vorteile. Einfaches Auf- und Absteigen, hohe Sicherheit, wenn man plötzlich vom Rad muss. Nur wer das absolute Maximum an Laufruhe beim Gepäcktransport auf losem Untergrund sucht und wen die vermeintliche Damenrad-Optik stört, der ist mit einem Rahmen mit Oberrohr (Diamantrahmen) besser aufgehoben. Der Tiefeinsteiger ist im Lifestyle angekommen, und immer mehr Menschen schätzen seinen Komfort im Alltag.
SUV-E-Bikes: Fully oder Hardtail?
Die beiden Fullys im Test zeigen ganz schnell: Vollfederung ist eine ganz andere Komfortqualität. Schon in der Stadt ist man in Sachen Schlagloch und Bordstein bequemer unterwegs als per lediglich frontgefedertem Fahrrad. Trotzdem muss man kein Komfortverächter sein, um sich hier auch mit Hardtails genauso wohl zu fühlen. Auch die breiten Pneus unserer SUV-E-Bikes aus dem Test leisten in der City sehr viel Wohlfühlkomfort.
Jenseits des Asphalts packen die Fullys dann richtig aus: Der Fahrspaß ist größer, und bei höheren Geschwindigkeiten nimmt auch die Sicherheit gefühlt und real zu. Zum Vergleich dazu sorgen Hardtails zwar für mehr klassisches Fahrradfeeling, kommen aber bei extremen Holperstrecken an ihre Grenzen. So weit, so klar. Allerdings gibt’s neben dem Gewichts- und Preisaspekt, die Vollgefederte immer betreffen, auch noch die Wartungs- und Einstellungsbedürftigkeit der Fullys: Auch moderne Federbeine brauchen Wartung - ein Mal im Jahr sollte man damit zum Service.
Aufwendig und nicht selbsterklärend ist die Einstellung. Dabei geht’s nicht nur um die Anpassung des Drucks im Dämpfer an das eigene Gewicht. Auch das Gepäck auf dem Träger will, vor allem bei einem System mit mitgefedertem Träger, bei der Einstellung beachtet werden. Neben dem höheren Kaufpreis des Fullys kommen also auch Serviceleistungen hinzu. Wer also durchaus größere Anteile seiner Touren im Holprigen verbringen will und überlegt, ob er deshalb ein vollgefedertes Rad kauft, sollte das in seine Überlegung einbeziehen. Oft ist es aber auch die Probefahrt, die manchen schneller entscheiden lässt.
Wichtiges Kriterium bei SUV-Bikes: Die Lenkerbreite
Trotzdem bleibt die Lenkerbreite: Unter anderem die durchwegs breiten Reifen, lange Radstände und eine am Geradeauslauf orientierte Geometrie führen dazu, dass E-Bikes nicht so quirlig zu fahren sind wie etwa ein Urbanbike und dass auch die Lenkung etwas schwerfälliger reagiert als dort. Das ist ein Grund, weshalb man im E-Bike-Bereich allgemein, aber vor allem im SUV-Sektor auf breite Lenker setzt.
Am breitesten tritt unser Victoria mit 75 Zentimetern Lenkerlänge auf. Das verleiht viel Kontrolle bei schwierigem Untergrund. Für Matschlöcher oder wurzelige Pfade, wo die Reifen ansonsten lieber ihren eigenen Weg des kleinsten Widerstands laufen wollen, ist das enorm hilfreich. Der Grund für die Erleichterung ist reine Physik: Je länger der Kraftarm ist, den die Strecke Steuerachse-Lenkergriff beschreibt, ist desto weniger Kraft wird am Lenkerende nötig, um den Reifen zu drehen.
Passend sitzen und lenken
Von aufrecht holländisch bis sportlich geht die Sitzhaltung in unserer Testauswahl. Das Hohe-Acht-Fully zeigt dabei, dass Geländegängigkeit und eher aufrechte Sitzposition vereinbar sind. Richtig ist: Wer sportlich fahren und die Vorteile eines vollgefederten Rads ausloten will, der braucht dazu eine dynamische Sitzhaltung und auch etwas Gewichtsbelastung des Vorderrads, um dem Stollenreifen seine vollen Führungskräfte zu geben.
Aber das SUV wird nicht durch Vollfederung zum Sportrad, und man kann mit aufrechterer Sitzposition mehr Komfort genießen. Im Endeffekt ist das eine Typfrage und eine Frage danach, wie dynamisch man fahren will. Auch hier sollten Sie sich bei der Probefahrt ehrlich hinterfragen, ob etwa eine MTB-ähnliche gestreckte Sitzposition auf Dauer für Sie wünschenswert ist oder ob Sie lieber (wie gewohnt) aufrecht sitzen und dafür eher gemütlich über holpriges Terrain rollen wollen.
Gepäcktransport im Gelände
Ganz wichtig: Beim Kauf von Gepäcktaschen antesten, wie gut sie zum Träger passen und ob sie schwer beladen bei Erschütterungen etwa auf Schutzblechhalterungen etc. drücken können. Die Tragepunkte der Taschen müssen genau, etwa über verschiebbare Haken, eingestellt werden können. Je schwieriger das Gelände, desto mehr kommt das Fully zu seinem Recht - es lässt sich dort schneller und sicherer bewegen als ein nur frontgefedertes Rad. Am besten ist das Rad dann so aufgebaut, dass der Träger zur gefederten Masse gehört. So werden Komfort und Fahrsicherheit auch bei Beladung kaum eingeschränkt - das Giant in unserem Test ist ein klassisches Beispiel hierfür.
Mit SUV-E-Bikes unterwegs über Stock und Stein
Für viele Menschen kann das SUV eine Art “entschärftes” Mountainbike mit klassischer Gepäckmöglichkeit sein. Das bedeutet Fahrspaß bei niedrigeren Geschwindigkeiten als mit einem Touren- oder Cross-Country-MTB und, je nach Modell, Komfort dabei. Grundsätzlich sollte man sich als Gelände-Anfänger aber an das sprichwörtlich neue Terrain herantasten. Auch wenn Stollenreifen für losen Untergrund gemacht sind: Wunder vollbringen sie nicht. Deshalb: Tasten Sie sich an das Lenkgefühl ihres neuen SUV-E-Bikes auf verschiedenen Untergründen heran.
Üben Sie das Bremsen - zunächst mit der Hinterradbremse, sprich: standardmäßig dem rechten Bremsgriff. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, bei wie viel Zug am Hebel das Hinterrad anfängt zu blockieren. Ein blockierendes Hinterrad ist deutlich einfacher zu beherrschen als ein ausbrechendes Vorderrad. Versuchen Sie das daher nur ganz vorsichtig und mit kurzen Zügen am linken Hebel. Vermeiden Sie noch mehr als auf festem Untergrund das Bremsen in der Kurve - das bedeutet auch, dass Sie vorausschauender fahren sollten, als Sie das vielleicht von der Straße her gewohnt sind. Auf weichem Untergrund kann allerdings auch das Gegenteil passieren: Das Hinterrad kann bei starker Beschleunigung - zumindest, wenn Sie kein Gepäck auf dem Träger transportieren - durchdrehen.
Entspannt vorwärtskommen mit den SUV-E-Bikes aus dem Test
Am besten schafft diesen Spagat, wenn der (Sitz-)Komfort ganz groß sein soll, unser Hohe Acht-SUV. Etwas sportlicher? Dann macht das Giant das Rennen, mit einem deutlichen Einschlag Richtung Mountainbike. Nicht viel weniger sportlich, wenn auch aufgrund der reinen Frontfederung ist das Victoria. Vielleicht der absolute Alleskönner im Test. Das Kalkhoff ist ihm auf dem Feldweg durchaus auf den Fersen.
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