Stützräder sind eine gute Hilfestellung für das Gleichgewicht und erleichtern den Lernprozess beim Radfahren. Sie werden am Kinderfahrrad montiert und sind in erster Linie dafür geeignet. Die Kinder brauchen sich also nicht zu stark auf das Gleichgewicht zu konzentrieren, sondern lernen schneller mit den Pedalen umzugehen und richtig zu lenken.
Besonderheiten von Stützrädern
- Geeignet für 12 - 20 Zoll Fahrräder
- Schnell montiert
- Halten das Gleichgewicht am Kinderfahrrad
- Auch für Erwachsene
So funktionieren Stützräder am Kinderfahrrad
Statt auf das eigene Gleichgewicht zu achten, lernen die Kids die Koordination von Pedale und Lenker. Stützräder sollen das Radfahren für Kinder erleichtern. Die Stützräder funktionieren also ähnlich dem Dreirad. Fußarbeit und Lenken sind zunächst gefragt. Sie werden rechts und links vom Hinterrad montiert und verhindern ein unsanftes Umkippen.
Bestenfalls reichen sie bis zum Boden und gleichen schon kleine Bewegungen nach rechts oder links aus. Das lernt es später mit der Verlagerung des Gleichgewichts. In die Kurve legen kann sich dein Kind also nicht.
Die richtige Größe - 12 Zoll bis 16 Zoll
Viele der Modelle sind universell einsetzbar. Die gewählten Stützräder müssen unbedingt zur Größe des Fahrrads passen. Durch mehrere Bohrungen an der Halterung harmonieren sie mit unterschiedlichen Fahrradgrößen und decken einen breiten Bereich ab. Von 12 Zoll bis 20 Zoll ist hier fast alles dabei.
Es gibt aber auch Stützräder, die speziell für 14 Zoll oder für 16 Zoll ausgelegt sind. Gerade in dieser Größe beginnen die meisten Kindern mit dem Radfahren.
Folgende Größen sind verfügbar:
- 12 Zoll
- 14 Zoll
- 16 Zoll
- 18 Zoll
- 20 Zoll
- 22 Zoll
Du solltest auch auf den Durchmesser der Räder achten. Die Stabilität hängt aber nicht nur von der Größe ab. Dieser beträgt bestenfalls mehr als 120 mm. Auch eine große Radbreite mit 25 mm trägt zu einer gewissen Stabilität bei.
Material: robuste Stahlkonstruktion mit Gummierung
Felge und Aufhängung
Die Felgen der Stützräder bestehen meist aus einer robusten Stahlkonstruktion. Auch die Aufhängung ist aus Stahl gefertigt und bietet eine hohe Stabilität. Schließlich dürfen die Räder unter der Verwendung nicht abknicken oder brechen. Das Material sollte möglichst rostfrei sein und Vibrationen während der Fahrt abhalten. Eine breite Halterung und starke Materialdicke zeugen von Stabilität. Wie langlebig die Konstruktion ist, hängt von der Verarbeitung und den Qualitätsansprüchen des Herstellers ab.
Räder
Die Räder selbst bestehen entweder aus Kunststoff oder sind mit einer Gummierung überzogen. Der Vorteil von Gummi: er ist besonders laufleise, geräuscharm und rutschfest. Kunststoff nutzt sich recht schnell ab und ist auf Asphalt deutlich lauter zu hören. Das belastet die Nerven von Eltern und Nachbarn.
Farben und Designs: leuchtende Stützräder
Hier gibt es Modelle, die passend zur Rahmenfarbe ausgewählt werden können. Im Bereich der Farben und Designs haben sich die Hersteller ganz schön ausgetobt. Die Felge der Stützräder ist dann beispielsweise in Pink, Grün oder Rot gehalten.
Sie blinken während der Fahrt dank LED Technik in allen möglichen Farben. Darüber hinaus gibt es leuchtende Stützräder. Die Beleuchtung schaltet sich meist ein, wenn sich die Räder drehen. Erst bei dunklen Lichtverhältnissen ist der Effekt richtig sichtbar. Am Tag ist er bei den meisten Modellen nur schwer zu erkennen.
Hinweis: Leuchtende Stützräder lenken während der Fahrt ab. Dein Kind dreht sich öfter um, damit es die Lichtspiele beobachtet, statt sich einfach auf das Radfahren zu konzentrieren.
Stützräder für Puky Kinderfahrrad
Der bekannte und beliebte Fahrradhersteller konzentriert sich auf die Bedürfnisse der Kleinsten und bringt immer wieder neue Serien heraus. Puky führt eigene Stützräder in seinem Sortiment. Deshalb passen auch nicht alle Stützräder zu allen Fahrrädern der Marke. Trotzdem handelt es sich um ein besonderes System. Viele universellen Produkte passen nämlich nicht zu Puky. Das ist teilweise auch in den Produktbeschreibungen zu lesen. Wer ein Puky Kinderfahrrad besitzt, sollte also genau ausmessen und die Kompatibilität prüfen.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile:- Sofortiges Radfahren möglich
- Geben Sicherheit
- Einfache Montage
- Kein Umkippen
- Auch für kleine Kinder geeignet
- Verfälschen den Gleichgewichtssinn
- Können Lernprozess verlängern
- Vermitteln ein anderes Fahrgefühl
- Haltbarkeit beschränkt
Wichtige Kaufkriterien für Stützräder
Stützräder sind ein hilfreiches Zubehörteil am Kinderfahrrad. Sie bieten Stabilität und mehr Sicherheit bei den ersten Fahranfängen. Während die Konstruktion aus Metall besteht, können die Räder selbst aus Gummi oder Kunststoff gefertigt sein.
| Kriterium | Hinweise |
|---|---|
| Größe | Immer auf das Kinderfahrrad angepasstStützräder müssen auf dem Boden stehenHöhe genau ausmessen12 bis 20 Zoll möglich14 und 16 Zoll als gängige Größen |
| Material | Aufhängung aus einem robusten Stahl oder MetallFelgen auch aus Metall gefertigtKunststoffreifen sind lauter auf dem AsphaltGummireifen sind leiser und bieten eine Laufruhe |
| Design | Farbige Elemente möglichPassend zum KinderfahrradLeuchtende Stützräder mit LED Effekt |
Anleitung: Stützräder montieren
Die Stützräder funktionieren erst, wenn sie auch richtig montierst sind. Achte auf einen permanenten Bodenkontakt. Hängen die Räder zu sehr in der Luft, verfehlen sie ihre Funktion. Außerdem sollte...
Ob ein Kleinkind das Fahrradfahren mit oder ohne Stützräder erlernen sollte, darüber gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Sie als Eltern haben meist ein Gefühl dafür, ob Ihr Kind die Unterstützung der seitlich angebrachten Räder vorerst noch benötigt, um das Gleichgewicht eigenständig halten zu können und vor allem Spaß am Erlernen des Fahrradfahrens zu haben. Wenn Ihr Schützling schon vorher mit einem kleinen Laufrad gut zurechtkam, gelingt auch der Start mit dem Kinderfahrrad meist in nur wenigen Anläufen.
Für die Übergangszeit macht es aber für einige Kinder durchaus Sinn, solche Hilfsräder zu montieren und sie so erst einmal an den Tretvorgang heranzuführen. Ein Umkippen mit diesen am hinteren Laufrad angebrachten Rädern ist zwar nicht unmöglich, wird aber in vielen Fällen zuverlässig verhindert.
Bekannte Hersteller von Stützrädern sind u. a. Puky und Prometheus. Im Handel gibt es die verschiedensten Modelle, von günstig mit einfacher Plastikummantelung bis hin zu Stützrädern mit Gummiprofil, welche weitaus mehr Komfort bieten. So sind diese deutlich leiser und langlebiger.
Im Idealfall sind die eigentlichen Stützräder schon bei der Auslieferung soweit vormontiert, dass diese nur noch am hinteren Laufrad in der gewünschten Höhe angebracht werden müssen. Sollte das bei Ihnen nicht der Fall sein, müssen die Räder zunächst entsprechend der Anleitung zusammengebaut werden. Hier gibt es je nach Hersteller durchaus diverse Unterschiede.
Nun kann es an die Montage der Metallbügel gehen. Dafür sollte die Achsmutter, mit welcher das Hinterrad befestigt ist, mithilfe eines einfachen Maulschlüssels gelöst und von der Achse abgezogen werden. Meist ist auch noch eine kleine Unterlegscheibe zur Sicherung angebracht, welche dann ebenfalls entfernt werden muss. Danach kann der Haltebügel, an dem das Stützrad montiert ist, in der von Ihnen gewünschten Höhe aufgesteckt werden. Üblicherweise sind hierfür verschiedene längliche Löcher vorgebohrt. Sie sollten darauf achten, dass die Stützräder bei einer aufrechten Position des Fahrrads nicht auf dem Boden aufliegen, sondern etwas darüber schweben. Bei Kindern, die schon etwas sicherer mit dem Fahrrad unterwegs sind, kann durchaus eine höhere Stufe gewählt werden, um in Kurvenfahrten nicht störend zu wirken. Selbstverständlich muss die Höhe auf beiden Seiten genau gleich sein.
Unternehmen Sie im Anschluss an die Montage eine kleine Probefahrt mit Ihrem Kind und kontrollieren Sie sicherheitshalber nach einigen Fahrkilometern nochmals sämtliche Schraubverbindungen.
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