Sunra Grace Elektroroller Test: Eine umfassende Analyse

Der Sunra Grace Elektroroller, auf dem der Vässla 2 basiert, steht im Fokus dieses Tests. Hier werden seine Eigenschaften, Leistungsdaten und Alternativen auf dem Markt beleuchtet.

Vässla 2: Eine Alternative mit Ursprung in China

Der Vässla 2, der auf dem Sunra Grace basiert, ist eine interessante Option. Übrigens basiert der Vässla 2 auf den Sunra Grace. Sunra ist einer der größten chinesischen E-Roller-Hersteller. Nach eigener Aussage des Anbieters ist Vässla Markführer in Schweden.

Als limitiertes Angebot können Sie den Vässla 2 bei Sixt leasen. Die Leasingzeit beträgt drei Jahre, 49 Euro pro Monat betragen die Gebühren. Das Leasingangebot richtet sich an Privatpersonen mit Wohnsitz in Deutschland. Pro Jahr können Sie 2000 Kilometer fahren, während des Leasing-Zeitraums von drei Jahren also insgesamt 6000 Kilometer. Das scheint mir schon etwas knapp bemessen.

Im Angebot ist derzeit nur der Vässla 2, der einen Neupreis von 2500 Euro hat. Einen ausführlichen Testbericht zu dem Elektroroller, der wie die nahezu gleichteuren Niu M+ Sport oder Super Soco CUx aus China kommt, finden Sie auf sueddeutsche.de und bei ADAC. Es lohnt sich nicht immer, den Vässla 2 bei Sixt zu leasen.

Berücksichtigt man allerdings die Fördermöglichkeiten, die einige Städte und Kommunen bieten, dann schwindet der Vorteil schnell. Läuft alles glatt, dann kommt einem das Leasing-Angebot von Sixt etwas günstiger. In München erhält man beispielsweise bei einem Neukauf eines Elektrorollers 25 Prozent Zuschuss auf den Nettopreis, wer einen Ökostrom-Tarif hat, bekommt 200 Euro zusätzlich. Somit kostet der Vässla 2 für Münchner mit Fördergeld knapp 1800 Euro.

Mein Tipp: Niemals einen Elektroroller kaufen, ohne in zur Probe gefahren zu haben. Der Vässla 2 ist Berichten nach recht klein, größere Fahrer könnten womöglich mit den Knien am Lenkrad anstoßen. Ob das wirklich so ist, weiß ich nicht, denn ich habe den Vässla 2 noch nicht in Natura gesehen.

Simple eScooter: Eine deutsche Alternative

Das deutsche Startup Simple Mobility hat den Start eines neuen Elektrorollers mit Fokus auf einem erschwinglichen Preis bekanntgegeben. „Die Herausforderung beim Simple eScooter war es, komplexe Technik simpel zu verpacken“, so der leitende Entwickler des Projekts Joshua Grenzhauser.

Der Simple eScooter kostet in der Grundausstattung 1999 Euro. Der 1500 Watt starke Antriebsstrang stammt von Bosch, die Schwaben übernehmen auch den Service. Die Batterie des Simple eScooter lässt sich bei Bedarf entnehmen und an der Steckdose laden.

Die Reichweite des für bis zu zwei Personen und maximal 150 Kilogramm (Fahrer plus Gepäck) ausgelegten Simple eScooter beträgt laut Hersteller mit einer Batterie bis zu 50 Kilometer. Wer für 600 Euro Aufpreis einen zweiten Akku bestellt, kommt mit einer Ladung bis zu 100 Kilometer weit. Die Beschleunigung von 0-45 km/h wird mit 9,8 Sekunden angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 45 km/h begrenzt.

„Im Schnitt wird ein Auto in Deutschland nur 16 Kilometer bewegt und transportiert 1,2 Personen. Während die Politik über Flugtaxis fantasiert, wollen wir mit unserem Simple eScooter eine praktische Lösung für umweltfreundliche Mobilität bieten“, erklärt Simple-Mobility-Gründer David Schirrmacher. Der Verkauf des E-Rollers findet ausschließlich online statt.

Vergleich der Reichweiten (grob geschätzt)

Modell Reichweite (km)
Simple eScooter (1 Batterie) 50
Simple eScooter (2 Batterien) 100

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