Jeder Mountainbiker braucht sie, zu Hause und unterwegs - eine Dämpferpumpe ist ein essenzielles Tool im Bike-Alltag. Der Markt ist voll mit verschiedensten Pumpen und der geneigte Kunde hat die Wahl zwischen etlichen Optionen. Analog oder digital, minimale Notfallpumpe oder Werkstattausführung, günstiges Beilageprodukt oder edles Luxusmodell? Hier hat sicher jeder andere Vorstellungen und Anforderungen, aber Faktoren wie Effizienz, Bedienungskomfort und Genauigkeit sind allgemeingültig.
Dämpferpumpe: Ohne geht’s nicht
Für das Set-up von Luftfahrwerken ist eine Dämpferpumpe unverzichtbar. Nur mit ihr lässt sich der Druck in den Luftkammern von Federgabel und Dämpfer an das Gewicht des Fahrers anpassen - Grundvoraussetzung für eine optimale Funktion. Bei vielen Bikes wird eine einfache Standardpumpe bereits mitgeliefert, doch in den Onlineshops und Fahrradläden findet sich eine Vielzahl von Modellen unterschiedlichster Ausführung. Wir haben 13 Dämpferpumpen getestet, acht analoge und fünf digitale.
Die Gretchenfrage: Digital oder Analog?
Womit wir bereits bei einer der grundsätzlichsten Fragen wären: Brauche ich eine digitale Dämpferpumpe? Sofern man den Luftdruck psi-genau abstimmen will, lautet die Antwort eindeutig: ja. Während wir bei den analogen Exemplaren bei einem Druck von 80 psi Abweichungen von bis zu 6 psi gemessen haben, liegt keine der digitalen Pumpen mehr als 1 psi daneben. Set-up-Nerds und psi-Fuchser, die viel an ihren Fahrwerkseinstellungen arbeiten, freuen sich also über exakte Werte und leicht ablesbare Displays.
Und Fahrwerks-Faulis, die nach dem Motto „Set it and forget it“ leben? Die ärgern sich, wenn sie nach der Winterpause den Luftdruck prüfen wollen und die Kälte den Akku ausgesaugt hat. Die nötige Knopfzelle werden wohl die wenigsten auf Vorrat lagern.
Digital vs. Die Entscheidung für die strombetriebene oder die klassische Anzeige ist eine reine Geschmacksfrage. Pumpen mit digitaler Anzeige punkten mit einer besseren Ablesbarkeit und kompakteren Abmessungen, sind dafür aber meist etwas schwerer, teurer und auf eine Batterie angewiesen. Zudem ist das Angebot auf dem Markt sehr begrenzt. Pumpen mit analoger Anzeige sind entsprechend günstiger, leichter und stromunabhängig, dafür je nach Modell etwas schwieriger abzulesen, anfälliger gegen physische Einwirkungen und sie nehmen mehr Platz im Rucksack weg.
98 psi. So hoch müsste der Luftdruck laut Herstellertabelle in meiner Federgabel sein, um optimal zu meinem Gewicht zu passen. Doch die exakte Einstellung ist nicht ganz einfach, wenn die Dämpferpumpe lediglich in Zehnerschritten misst, diese nur 3 Millimeter auseinanderliegen und der Zeiger bereits 2 Millimeter breit ist. Sie merken es vermutlich bereits: Mehr als ein grober Schätzwert ist bei analogen Dämpferpumpen in der Regel nicht drin - selbst wenn die Pumpe an sich akkurat misst. Doch fangen wir von vorne an.
Do-it-all- oder reine Werkstatt-Dämpferpumpe?
Ein weiteres Kriterium ist das Packmaß. Wer die Dämpferpumpe mit auf Tour nimmt, sollte auf eine möglichst kompakte Bauweise achten. Ausladende Modelle wie die SKS USP oder die Specialized Air Tool Dämpferpumpe sind nur was für die Werkstatt.
Auch auf den Ventilkopf sollten Sie beim Kauf einen Blick werfen. Sehr kurze oder abgewinkelte Exemplare erreichen zum Teil nicht alle Ventile an Dämpfer oder Gabel, wenn diese etwa versteckt im Rahmen liegen oder tief im Gabelkopf sitzen. Wer den passenden Druck bei montierter Dämpferpumpe prüfen möchte, kommt zudem um eine Entkopplungsfunktion nicht herum. Darauf, ob die vom Hersteller angegebenen 98 psi auch beim Abschrauben des Ventilkopfs in der Luftkammer bleiben, hat diese übrigens keinen Einfluss - mehr dazu erfahren Sie im Kasten „Mythos oder Wahrheit?“ auf der rechten Seite.
Die Pumpen im Test
Über einen Klick auf das jeweilige Modell gelangen Sie zum ausführlichen Test mit der kompletten Bewertung.
Unser Testfeld gliedert sich in drei Größengruppen; wir haben beim Testen jedoch nicht zwischen den Größen unterschieden, sondern vielmehr die Vor- und Nachteile jeder einzelnen Pumpe herausgearbeitet. Modelle wie die SKS USP oder die RockShox 600 psi sind für die meisten von uns schlicht zu groß oder zu schwer für den Rucksack, bieten dank großem Pumpvolumen aber spürbar mehr Komfort in der Werkstatt. Kleine Modelle wie die Topeak Microshock oder Birzmans Macht und Zama sind eher für den Notfall unterwegs gedacht und verfügen teilweise nicht mal über ein Manometer. Sie benötigen im Schnitt mindestens die doppelte Zahl an Hüben und sind für initiale Setups und umfassendere Anpassungen nicht geeignet. Dafür nehmen sie sehr wenig Platz ein und harren im Rucksack unauffällig der Dinge - ein Modell dieser Größe schlug sich auch generell erstaunlich gut! Den Rest des Testfelds würden wir als „normalgroß“ bezeichnen, er beinhaltet die gängigsten Pumpen, die es zu kaufen gibt. Als Exot haben wir noch die Topeak Shock ’n Roll in das Testfeld aufgenommen.
Wie auch bei Bike-Vergleichstests waren einzelne Modelle zum Testzeitpunkt nicht lieferbar oder Hersteller scheuten sich, am Test teilzunehmen. Bei Dämpferpumpen kommt hinzu, dass die wenigsten Marken ihre eigenen Pumpen konstruieren und produzieren. Ob der Aufdruck jetzt FOX, RockShox, DT Swiss, Cane Creek oder Ähnliches sagt - dahinter steckt häufig ein und dieselbe Pumpe vom Großproduzenten in Asien. Stellvertretend für dieses Phänomen haben wir in diesem Test die drei Modelle von RockShox getestet.
So haben wir getestet
Im Labor Um die Genauigkeit der Pumpen zu überprüfen, haben wir einen eigenen Testaufbau entwickelt. Dafür haben wir einen Stahlzylinder, dessen Volumen in etwa dem einer Federgabel entspricht, mit einem digitalen Präzisionsmanometer ausgestattet und an einer zweiten Bohrung ein Schrader-Ventil angebracht. Mit diesem Prüfzylinder überprüften wir bei jeder Dämpferpumpe die Messgenauigkeit bei 80, 150 und 200 psi . Den Versuch wiederholten wir mit zwei identischen Pumpen jeweils dreimal. Anschließend wurden die Mittelwerte errechnet.
Weil gerade die analogen Manometer an der Dämpferpumpe oft nur schwer abzulesen sind, haben wir hier hauptsächlich nach Ausreißern gesucht. Auch lässt sich die Serienstreuung mit nur zwei Testmodellen nicht exakt abbilden. Dafür konnten wir eindrücklich den Druckausgleich der Pumpen beim Abschrauben nachweisen. Als Nächstes haben wir die benötigten Hübe bis zu einem Druck von 150 psi gezählt und daraus das Pumpvolumen in psi pro Hub ermittelt.
Zur Ermittlung der Genauigkeit haben wir einen denkbar einfachen Testaufbau erstellt: Ein Quarq ShockWiz wurde zwischen Gabel/Dämpfer und Pumpe installiert und funkte den Druck live auf die Handy-App. So ließ sich einerseits die Anzeige der Pumpe selbst gegenchecken, andererseits konnte man so aber auch den Druckausgleich beim Anschrauben der Pumpe messen. Als Nächstes zählten wir die nötigen Hübe zum Erreichen eines bestimmten Druckwerts im ShockWiz und notierten die Abweichung des Pumpenmanometers, nachdem dieser Wert erreicht wurde. Wir sind uns bewusst, dass ein ShockWiz kein hochpräzises Labormessgerät darstellt, aber Dämpferpumpen-Manometer sind das noch viel weniger. Hinzu kommt die Serienstreuung sämtlicher Pumpen und die eingeschränkte Ablesbarkeit der manuellen Anzeigen. Dementsprechend haben wir hier hauptsächlich nach Auffälligkeiten und Ausreißern und nicht nach super exakten Messwerten gesucht. So lässt sich sagen, dass sämtliche SKS-Pumpen über eine sehr genaue Anzeige verfügen. Lezyne, Birzman Salut und die analoge Syncros-Pumpe weisen die größten Abweichungen auf.
In der Praxis Handhabung, Ablesbarkeit des Manometers und die benötigten Handkräfte wurden von mehreren Testpersonen überprüft und dokumentiert. Zudem haben wir gecheckt, wie gut sich die Ventilköpfe auf die unterschiedlichen Federgabeln und Dämpfer aufsetzen lassen und ob sie auch ungünstig im Rahmen sitzende Dämpfer erreichen.
Der Bedienungskomfort ist ebenso ausschlaggebend für eine gute Dämpferpumpe. Deshalb haben wir den Anschluss auf Leichtgängigkeit und Kompatibilität getestet - ein großer Kopf kann unter Umständen nicht in jedem Rahmen benutzt werden. Außerdem ging es uns um die generelle Handhabung: Wie viele Schritte sind nötig, bis die Pumpe einsatzbereit ist, und wie hoch ist der Pumpwiderstand bei hohen Drücken, wie sie in einem Dämpfer vorkommen?
Auch der Preis ist in diesem Test relevant, denn nicht jeder möchte 75 € in eine Dämpferpumpe investieren, wenn er sie nur ein paar Mal im Jahr effektiv benutzt. Gewicht und Abmessungen spielen ebenfalls eine Rolle, da die Pumpe in den meisten Fällen im Rucksack oder Hipbag ihren Platz finden wird.
Messwerte im Überblick
[Hier sollte eine Tabelle mit Messwerten eingefügt werden, falls vorhanden]
Bewertung im Überblick
[Hier sollte eine Tabelle mit Bewertungen eingefügt werden, falls vorhanden]
Druckverlust: Mythos oder Wahrheit?
Nach wie vor hält sich unter Bikern wacker der Mythos, dass Federgabeln oder Dämpfer beim Abschrauben der Pumpe etwas Luft verlieren. Diesen Mythos können wir mit unserem Test widerlegen! Keine einzige Dämpferpumpe verlor bei unseren Testversuchen Druck beim Abschrauben des Ventilkopfs - und das unabhängig davon, ob das jeweilige Modell über eine Entkopplungsschraube verfügte oder nicht. Im Gegenteil: Eine Fehlbedienung kann bei Pumpen mit Entkopplung sogar dazu führen, dass der eben eingestellte Luftdruck beim Abschrauben wieder entweicht, sofern man vergisst, die Entkopplung zu aktivieren.
Übrigens wurde die Druckverlustsicherung nur aufgrund dieses Mythos von den Herstellern entwickelt. Einen Vorteil aber hat eine Entkopplung: Trennt man durch sie die Verbindung zwischen Pumpenkopf und Ventil, lässt sich auch mit aufgeschraubter Pumpe prüfen, ob der korrekte SAG eingestellt wurde. Das funktioniert bei Dämpferpumpen mit Standardpumpenkopf nicht.
Dass die Gabel oder der Dämpfer beim Anschrauben der Pumpe etwas Druck verliert, ist selbstverständlich - schließlich verteilt er sich dann über ein größeres Volumen. Je nach Höhe des Drucks mehr oder weniger. An unserem Testdämpfer waren es im Schnitt 2-3 psi bei 100 psi und 8-10 psi bei 250 psi mit den normalgroßen Pumpen.
Interessanterweise kann es bei einigen Pumpen (Syncros, Topeak) sogar wegen eines Bedienfehlers von genau dieser Ventilaktivierung zum Druckverlust kommen. Dreht man das Rädchen vor dem Abschrauben nicht ausreichend weit raus, darf man direkt wieder nachpumpen.
Die wichtigsten Details
- Digital vs. analog: Bis 100 psi zeigen die digitalen Modelle den Druck in 0,5-psi-Schritten an. Analoge Displays lassen sich oft nur grob abschätzen. Dafür benötigen sie keine Batterie
- Ventilköpfe: Mit abgewinkelten Ventilköpfen erreicht man tief im Rahmen sitzende Dämpfer nur schwer. Das Gleiche gilt für zu kurze Aufsätze und tief liegende Gabelventile
- Entkopplung: Ein Ventilkopf mit Aktivierungsschraube oder Entkopplung hat den Vorteil, dass man den Sag auch mit montierter Pumpe checken kann
- Schlauch: Ein langer, flexibler Schlauch erleichtert das Handling enorm. Am besten mit einem Schutzgeflecht wie bei Rockshox. Die sehr kurzen, unflexiblen Stahlflexschläuche von SKS konnten nicht überzeugen
- Ablassknopf: Per Ablassknopf lässt sich zu hoher Druck an allen Pumpen regulieren. Bei schlechter Platzierung (3min19sec, Lezyne Digital) geht die Luft auch mal aus Versehen flöten. Die Rädchen bei SKS und Syncros sind etwas schwer dosierbar
- Griffe: Kantige Griffe wie bei 3min19sec, Syncros oder Pro kneifen schon bei recht niedrigen Drücken unangenehm in die Handflächen und Fingerglieder. Top: der Klappgriff der SKS US
- Skalen: Die Skalen der analogen Pumpen lassen sich eh schon schlecht ablesen. Bei SKS liegt die fürs Fahrwerk wichtigere Einheit psi dann aber auch noch an der Innenseite der Skala.
Für alle, die in ihrer Werkstatt pro Woche 20 Federgabeln aufpumpen, ist die 600-psi-Pumpe von RockShox aufgrund ihres riesigen Volumens wohl die beste Wahl. Wer es möglichst klein mag, aber dennoch nicht auf Komfort verzichten möchte, dem sei die Birzman Macht empfohlen. Durchweg enttäuschend waren sämtliche SKS-Pumpen, wenn sie auch über die genauesten Manometer verfügen. Handling, Bedienungskomfort und Qualität ließen stark zu wünschen übrig und vor allem die schicken Aluminium-Modelle hinterließen einen „Mehr-Schein-als-Sein“-Eindruck.
Im Mittelgewichtskampf um die beste Allround-Dämpferpumpe lagen zwei Pumpen, wie sie unterschiedlicher eigentlich nicht sein könnten, nahezu gleichauf. RockShox’ digitales 300-psi-Modell ist bewährt, einfach zu bedienen, bietet eine vernünftige Pumpleistung bei mittlerem Kraftaufwand, verfügt über eine gut ablesbare, genaue Anzeige und zeigt sich dank ihr auch in schlankem Design. Leider ist es für den Einsatz im Rucksack recht lang, benötigt eine Batterie und ist mit 73 € auch nicht gerade günstig. Hier kann Topeaks Pocketshox DXG dagegen voll punkten. Sie ist mit 39,95 € die günstigste „klassische“ Pumpe im Test, verfügt über ein kleines Packmaß, liefert ebenfalls eine überzeugende Pumpleistung sowie einwandfreien Bedienungskomfort und die analoge Anzeige ist genau und gut ablesbar.
Wir beraten Sie unabhängig: In unserer Liste finden Sie die aktuell besten Dämpferpumpen aus Tests und Meinungen. Durchschnittlich werden die Produkte mit Note 1,8 bewertet. Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung.
Wer bevorzugt im Gelände radelt und ein Bike mit Stoßdämpfern besitzt, kommt um eine Dämpferpumpe nicht herum. Beachten sollte man dabei einige Qualitätsmerkmale, darüber hinaus werden zwei Typen voneinander abgegrenzt. Einerseits gibt es kompakte Modell für Touren und Ausflüge - und andererseits große Exemplare für die Werkstatt.
Generell nutzt man eine Dämpferpumpe, um die Federgabeldämpfer von MTBs, Fullys oder Cross Country-Bikes mit Luftdruck zu versorgen. Dabei bewegen sich die Konditionen grob zwischen 20 und 40 EUR - allzu teuer sind die Produkte also nicht. Qualitativ indes gilt wie fast immer: Teuer bedeutet nicht automatisch besser, für gewöhnlich überzeugen die Verarbeitung, das Handling und der Bedienkomfort allerdings umso mehr, je höher der aufgerufene Preis.
Handliche Kleinpumpen
Ideal für unterwegs sind Dämpferpumpen im Kleinformat. Sie bringen es meist auf eine Länge von gerade mal 20 bis 22 Zentimeter und lassen sich damit ohne Weiteres im Bikerucksack verstauen. Problematisch ist hier allerdings, dass es nicht selten am Handling hapert. Teilweise sorgt der (zu kleine) Druckkopf für Schnitte in den Handflächen, manchmal ist die Druckmess-Skala einfach schlecht ablesbar und ungenau, zudem sind die erzielbaren Druckwerte fast immer überschaubar (ca. 250 PSI) und nur über viele Hübe zu erreichen. Das ist zeitintensiv und kostet Kraft. Unterm Strich sind Minipumpen deshalb vorrangig dazu da, um die Bikedämpfer im Notfall wieder flott zu machen, zum Beispiel auf einer mehrtägigen Tour.
Großpumpen mit Zusatzfeatures
Besser aufgestellt in puncto Bedienkomfort und Funktionalität sind größere Pumpen mit längerem Zylinder. Sie schaffen höhere Druckwerte (bis 380 PSI) und benötigen dafür relativ wenige (leichtgängige) Hübe, sie verfügen optimalerweise über einen stabil laufenden Kolben und einen ausreichend langen Schlauch aus robustem Stahlflex - und sie haben für gewöhnlich ein gut lesbares und präzises Manometer im Gepäck. Weiterhin sollte man darauf achten, dass der Pumpenkopf schlank genug für schwer zugängliche Dämpfer ist und sich ohne Fummelei an- und abschrauben lässt. Ein doppelter Schraubverschluss indes verhindert in der Regel, dass beim Abschrauben Luft entweicht, darüber hinaus kann ein dreh- und fein regulierbares Ablassventil sinnvoll sein. Abgerundet wird das Paket im Idealfall schließlich von mehreren Zusatzgadgets, etwa von einem ausklappbaren T-Griff, einem Zylinder aus leichtem Alu, einem Carbon-Ziffernblatt oder einem bzw.
Um Federelemente mit dem passenden Luftdruck zu befüllen, braucht es eine geeignete Hochdruckpumpe. Dieser Test trennt die Schätzeisen von den Präzisionsinstrumenten. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich zwölf Dämpferpumpen, welche Noten von „befriedigend“ bis „überragend“ erhielten.
Mountainbikes mit einer Luftfedergabel oder einen Luftdämpfer benötigen eine präzise Einstellung des Luftdruckes, um die gewünschte Dämpfung genau auf die jeweilige Fahrsituation einzustellen. Hier spielen das eigene Körpergewicht und die Fahrweise eine Rolle, damit das Bike federungsmäßig richtig eingestellt ist. Alles, was du dazu brauchst, ist eine Dämpferpumpe! Es handelt sich bei diesen Fahrrad Dämpferpumpen um Hochdruckpumpen, die mit einem Manometer ausgerüstet sind. Die Pumpen arbeiten nach dem Prinzip: kleiner Luftvorrat mit hohem Druckpotenzial. Eine ausgeklügelte Technik sorgt dafür, dass du am Ventil der Federpumpe oder des Dämpfers werkeln kannst, ohne befürchten zu müssen, dass Luft ungewollt entweicht.
Fährst du ein „Fully“ und bist oft im unwegsamen Gelände unterwegs, dann sind mal mehr oder weniger Dämpfung gewünscht. Notwendige Druckausgleiche lassen sich mit diesen Pumpen problemlos herstellen. Eine Dämpferpumpe trägt wesentlich zur vollen Funktionstüchtigkeit der Stoßdämpfer und deren Haltbarkeit bei und darf daher bei keinem Rad dieser Klasse fehlen.
Die Fahrrad Dämpferpumpe wird von Profis und auch von Hobbyfahrern(innen) deshalb als unerlässliches Accessoire bei den Hightech-Bikes benötigt. Das Fahren mit gedämpften MTBs schafft Erleichterung und schont Gelenke und Rücken gleichermaßen.
Besonders gefragt bei unseren Kunden sind außerdem Dämpferpumpen folgender Marken: Topeak Dämpferpumpe
Fahrrad Dämpferpumpe - lieber digital oder analog?
Diese Frage richtet sich nach deinem individuellen Geschmack. Grundsätzlich lässt sich aber feststellen, dass digitale Dämpferpumpen in puncto Genauigkeit die Nase vorne haben und aus diesem Grund die erste Wahl sein sollten. Leider sind sie preislich teurer als analoge Pumpen, der Mehrwert, den du aber bekommst, hebt dieses Manko bei Weitem auf.
Federgabelpumpen - welche Maße gibt es?
Fahrrad Dämpferpumpen gibt es mit den unterschiedlichsten Abmessungen. Da es in den meisten Fällen darauf ankommt, das Gewicht am Bike so gering wie möglich zu halten, werden sehr häufig kleine Pumpen in den Maßen so um die 20 - 23 Zentimeter angeboten. Diese Pumpen sind handlich und lassen sich ohne Probleme schnell im Rucksack verstauen. Die Druckwerte bei diesen kleinen und handlichen Pumpen können sich sehen lassen und lassen ein präzises Befüllen der Federgabel oder des Dämpfers zu.
Größere Pumpen gibt es natürlich auch, diese sind aber meistens bei den Service Teams der Profifahrer anzutreffen und arbeiten stationär.
Ratgeberübersicht
- Dämpferpumpe Test & Vergleich
- Beste Dämpferpumpen im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste.
- Einkaufshilfe für den Dämpferpumpen-Test oder Vergleich: Unser Wegweiser für Ihren persönlichen Testsieger!
- Was ist eine Dämpferpumpe?
- Was für unterschiedliche Ausführungen gibt es laut verschiedenen Dämpferpumpen-Tests im Internet?
- Kaufberatung 2025: Welche Eigenschaften sind im Dämpferpumpen-Vergleich wichtig?
- Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Dämpferpumpen-Tests bzw. -Vergleichen suchen
Testsieger
Topeak Pocketshock DXG566 BewertungenDie Topeak Pocketshock DXG überzeugte als Dämpferpumpen-Testsieger durch ihre Präzision, den flexiblen Schlauch und die sehr saubere Verarbeitung. Sie ließ sich exakt ablesen, verlor beim Abschrauben kaum Druck und punktete mit kontrollierbarem Ablassventil. Für alle, die ihr Fahrwerk regelmäßig feinjustieren, war sie das verlässlichste und durchdachteste Werkzeug im Test.
Design-Favorit
SKS Sam1346 BewertungenDie SKS SAM zeigte im Test eine robuste Leistung, gepaart mit cleverer Schlauch-Verstauung und zuverlässigem Schraubanschluss. Sie pumpte schnell, lag gut in der Hand und lieferte stabile Werte. Der weniger flexible Schlauch machte enge Ventilpositionen schwieriger, doch insgesamt blieb sie ein starker Allrounder für Werkstatt und Tour.
Einsteiger-Tipp
Pro Bike Tool BSP-014149 BewertungenDie Pro Bike Tool BSP-01 punktete mit geringem Gewicht, schickem Design und hoher Transportfreundlichkeit. Für präzise Abstimmungen fehlte es jedoch an Schlauchlänge und Pumpleistung. Besonders mobil, aber mit leichten Schwächen bei Ergonomie und Feintuning - eine gute Wahl für unterwegs, wenn es vor allem auf Kompaktheit ankommt.
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