Viele Kinder empfinden Fahrradhelme längst nicht mehr als lästige Pflicht, sondern tragen sie mit Begeisterung - und oft auch Stolz. Die Fahrradbranche boomt und speziell E-Bikes tragen zur enormen Popularität der Zweiräder bei. Durch das höhere Tempo der elektrifizierten Räder steigt allerdings auch die Unfallgefahr.
Bei knapp 27.400 Radunfällen ohne weitere Beteiligte verletzten sich im Jahr 2023 rund 6.400 Menschen schwer und 147 tödlich. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin. Dabei sind nicht nur Gehirnerschütterungen, sondern schwere Kopfverletzungen bei Stürzen die häufigste Unfallfolge.
Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden. Fahrradhelme können schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Das haben bereits verschiedene Studien und Untersuchungen belegt. Laut Bundesverkehrsministerium ist ein guter Fahrradhelm dazu in der Lage, bis zu zwei Drittel der Energie zu absorbieren, die bei einem Sturz ohne Helm auf den Kopf einwirken würde.
Ein Fahrradhelm kann ebenfalls dazu beitragen, dass ein Radler im Straßenverkehr besser gesehen wird. Zudem bieten viele Fahrradhelme zusätzlichen Komfort. Mit einem Sonnenschutz versehen, reduzieren sie einfallendes Licht. Ein wasserdichter Überzug bietet Schutz bei Regen. Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken.
Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen. Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt.
Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen: Kleinkinder bis zu drei Jahren haben meist einen Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern, Zwei- bis Siebenjährige einen von 46 bis 57 Zentimetern und Fünf- bis Zwölfjährige messen für gewöhnlich 52 bis 60 Zentimeter. Allen Radfahrern über zwölf Jahren wird ein Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen. Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung.
Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen. Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle. Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein. Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Alle Helme in unserem Test erfüllen diese Norm.
Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen. Egal ob man im lokalen Fahrradladen oder auf den Webseiten von Radherstellern und Online-Shops stöbert, die Auswahl von Helmen erschlägt einen nahezu.
Für so gut wie jeden Einsatzzweck gibt es heutzutage den passenden Helm, aber auch Allround-Helme sind hoch im Kurs. Hier hilft nur eins: Sich für das Testen Zeit zu nehmen, denn ein Helm muss genauso gut passen wie ein Wanderschuh. Beide trägt man sehr lange auf Tour oder im Alltag und bekannterweise kann das kleinste Scheuern oder Drücken zu einem nervigen Dauerproblem werden. Wobei bei den meisten Helmen die Einsatzzwecke immer mehr verschwimmen und am Ende der aktuelle Trend und Style-Faktor die Stellschraube ist, wann man welchen Helm trägt - nicht selten sieht man Jugendliche mit Fullface-Helmen durch die Stadt rollen.
Natürlich ist der Tragekomfort ein wichtiger Aspekte für einen gut sitzenden Helm. Die richtige Passform ist überdies ganz entscheidend für die Sicherheit, wie Lukas Bucht von SQlab betont. Dennoch ist die technische Sicherheit durch Materialien und Ausstattung wesentlich. Eines der bekanntesten am Markt ist das Mips-System, welches auch bei dem Großteil der Helme im Test verbaut ist. Diese Technologie soll zusätzlichen Schutz bei schrägen Aufprallwinkeln bieten.
Dazu besteht das System aus einer beweglichen Innenschale im Helm, die unabhängig von der äußeren Schale rotieren kann. Ein weiteres Schutzsystem in unserem Test ist die SLIDTechnologie vom Helmhersteller HJC. Hier wird in das Helmpolster ein spezielles Gel eingearbeitet und soll beim Aufprall die Energie absorbieren.
Nutcase Fahrradhelme im Detail
Wer auf der Suche nach einem Fahrradhelm ist, der kommt auch an dem Trend der Nutcase Fahrradhelme nicht vorbei. Die Geschichte dahinter klingt fast wie ein klassisches Beispiel für einen Hollywoodfilm. Nutcase Helme zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders auffällig, bunt und mit einem unverkennbaren Design gestaltet sind. Der Erfinder Michael Morrow war der Meinung, dass es keine schönen Fahrradhelme gibt, die von dem Fahrradfahrer, aber auch anderen Sportlern gerne getragen werden.
Der erste Prototyp eines Nutcase war ein schlicht schwarzer Schalenhelm. Ziel war es jedoch Helme zu gestalten, die in der Schutzfunktion den normalen Mikroschalen-Helmen in nichts nachstehen. Dabei sollte das Design so sein, dass man mit Witz und Kreativität das Tragen eines Schutzhelms bzw. Gerade Kinder und Jugendliche finden die normalen Fahrradhelme oft „uncool“ und lassen diese lieber weg.
Die Nutcase Helme schneiden im Test in Punkto Sicherheit recht gut ab. Sicher muss also nicht immer gleich unschön sein. CE Prüfzeichen und EU Normen werden eingehalten. Auch Elemente wie Luftschlitze sind für eine ausreichende Belüftung vorhanden. Der große Vorteil der Helme, sie gehen bis in den Nackenansatz und schützen so auch ideal den Hinterkopf. Ein abnehmbares Visier, austauschbare Innenpolster und ein weicher Textil-Kinnriemen gehören zur zum Lieferumfang der meisten Modelle. Layouts wie ein Wassermelonendesign entsprechen dabei der Grundform des Helms.
Bei uns kennt man die Helme mehr aus dem Sportbereich und vom Skaten. Skater haben den Schalenhelm oftmals für sich selbst gestaltet und modifiziert. Michael Morrow hingegen möchte direkt die fertigen und originell gestaltetet Nutcase Helme auf dem Markt etablieren. Seit 2005 kann man diese beliebten Helme frei kaufen. Nach dem Motto : „I Love my brain!“ sind die Helme auf den Markt gekommen. Damit die Fahrradhelme gut passen, haben diese eine Stellschraube am Hinterkopf.
Hiermit kann man den Riemen am Hinterkopf solange in der Größe anpassen, bis der Helm optimal am Kopf sitzt. Der blaue Helm wiegt nach Herstellerangaben knapp 406 Gramm (M - 52 cm bis 56 cm). Dies ist für einen Fahrradhelm nicht wenig, von der Verarbeitung her macht der Nutcase jedoch einiges her und wirkt sehr wertig. Der Kinnriemen und die Fixierung für den Riemen sind hochwertig und machen einen soliden Eindruck.
Der Helm ist ideal für alle Kinder, die einen Fahrradhelm uncool finden. Durch die Skateroptik kann man die Kleinen über das positive Image eines solchen Helms zum Tragen bewegen. Ideal für alle, die keinen normalen Radhelm tragen möchten. Vom Preis-Leistungsverhältnis ist der Velohelm absolut im Rahmen. Für teilweise unter 50 Euro bekommt man hier einen modernen Radhelm. Dies ist kein klassischer Testbericht, aber dennoch geben wir dem Nutcase 4.2 von 5 möglichen Punkten.
Nutcase Fahrradhelme zeichnen sich durch ihr besonders auffälliges und unverkennbares Design aus. Auch ohne den Schriftzug an der Front erkennen Fans sofort den einprägsamen Look. Angefangen in einer Garage in den USA hat sich das Unternehmen marktfähig gemacht und neben der Optik auch am Tragekomfort und der Schutzfunktion gearbeitet. Vor allem Kinder und Jugendliche finden die gängigen Fahrradhelme „uncool“ und haben mit dieser Marke ein etwas anderes Modell gefunden. Mit dem Slogan „I love my Brain“ wirbt Nutcase selbst für die hohe Sicherheit und den Komfort in den Helmen.
Gleichzeitig ergibt sich ein großes Einsatzgebiet, denn nicht nur im Sport hat sich Nutcase einen Namen gemacht. Ob beim Streetsurfing, im Wassersport oder auch für den Winter - verschiedene Designs und passende Modelle sind für jeden Anspruch zu bekommen. Die Nutcase Fahrradhelme haben alle eine strapazierfähige ABS-Außenschale. Sie ist sehr robust und in einem Stück gefertigt. Im Inneren bekommst du eine Schale aus EPS-Hartschaum, die fest mit der Außenschale verschweißt und nicht nur geklebt ist. Dadurch ergibt sich eine hohe Stabilität und die beiden Materialien arbeiten bei einem Aufprall effektiv zusammen. Nutcase setzt auf die Halbschale als Form.
Bei allen möglichen Sportarten und Freizeitaktivitäten bist du also rundum geschützt und probierst deine ersten Stunts auf dem BMX oder dem Waveboard aus. Die Nutcase-Produkte zeugen von einer angenehmen Passform und damit einem guten Sitz auf dem Kopf. Fixiert wird der Helm mittels einer Stellschraube an der Hinterseite. Sie sorgt beim Drehen dafür, dass sich ein Ring aus Kunststoff im Inneren weiter zusammenzieht. Somit drückt sich der Helm automatisch näher an deinen Kopf an und nimmt dabei Rücksicht auf Form und Umfang. Natürlich musst du eine passende Größe vorher wählen, damit das System optimal funktioniert. Für noch mehr Tragekomfort sind Innenpolster eingearbeitet.
Bei manchen Modellen bekommst du ein zusätzliches Set aus Polstern mitgeliefert, um sie besser an deine Kopfform anzupassen. Nutcase setzt auf eine einfache Größenverteilung bei den Helmen. Wichtig ist hier, dass die Größe immer zu deinem Kopfumfang passt. Am besten nimmst du ihn mit einem Maßband ab, bevor du dich für einen Helm entscheidest. Einen Unterschied zwischen Damen und Herren gibt es nicht. Ein Vorteil gegenüber anderen Herstellers ist die weite Spanne der Größen. Selbst schmale Köpfe mit 52 cm können sich für ein Modell für Erwachsene entscheiden. Und auch große Köpfe über 60cm und mehr Umfang passen problemlos in die Halbschale, was nicht bei allen Marken der Fall ist. Kinderhelme wiederum sind relativ klein und schmal angelegt. Hier hilft meist das Probetragen weiter, welche Größe nun am besten geeignet ist.
Liegt der Kopfumfang nah an der Grenze zur nächsten Größe, solltest du das größere Modell wählen. Bei Kinderhelmen bringt nur die Anprobe Gewissheit. Bei einem optimalen Tragekomfort und der richtigen Einstellung fällt der Fahrradhelm auf dem Kopf kaum noch auf. Die Kinderhelme bei Nutcase sind in zwei Kategorien geteilt. Babys und Kleinkinder sollten sich eher für die Baby-Nutty-Modelle entscheiden. Für größere Kinder gibt es die Kollektion Little Nutty.
Im Vergleich zu den Erwachsenenhelmen besitzen diese Modelle keine Einstellung über ein Drehrad an der Rückseite. Der Vorteil: die Modelle dürfen auch auf einem Kinderfahrradsitz verwendet werden und sorgen mit ihrem flachen Hinterkopf und ohne störendem Drehrad für mehr Komfort beim Anlehnen. Erst bei der Little-Nutty-Serie ist der Drehverschluss integriert. Viele Modelle besitzen ein abnehmbares Visier. Du entscheidest also selbst, welchen Look dein Fahrradhelm haben soll. Der Magnetverschluss macht die Modelle einfach bedienbar. Sogar mit nur einer Hand öffnest du problemlos die Gurte. Zum Schließen brauchst du beide Teile nur zueinanderführen, bis der Magnet komplett einrastet.
Selbst Kinder verstehen diesen Verschluss und setzen ihr Modell allein auf und ab. Es gibt dazu einen speziellen Einklemmschutz und ein angenehmes Kinnpolster am Gurt. Ein guter Fahrradhelm muss eine ausreichende Belüftung mit sich bringen. Etwa 11 Lüftungsschlitze gibt es bei den Modellen, die meist symmetrisch angeordnet sind. Bekannt geworden ist das amerikanische Unternehmen vor allem durch die vielen bunten Designs. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und du kannst dich farblich auf eine wahre Besonderheit freuen.
Neben den vielen einfarbigen Modellen sind stylische Muster im Sortiment zu finden. So gibt es den Helm als Melone, als Billardkugel, in Holzoptik und mit großen Pünktchen. Kids lieben das Käfer-Design, die bunten Blumen oder auch Sterne auf dem Helm.
Nutcase ist aber nicht nur im Fahrradsport bekannt. Auch für den Bereich Wasser sind verschiedene Helme und Kollektionen zu haben. Sie überzeugen mit abnehmbaren Ohrpolstern und ebenso einer robusten Außenschale. Ähnlich verhält es sich bei den Modellen für den Wintersport.
Sowohl bei Stiftung Warentest als auch beim ADAC schneiden die Modelle von Nutcase gut bis sehr gut ab. Das ADAC Urteil zum Little Nutty Kinderhelm erreicht die Note Gut (2,1) und bietet einen guten Unfallschutz. Nur die Sichtbarkeit im Dunkeln könnte der Hersteller noch verbessern. Hinsichtlich Tragekomfort und Passform hat der Helm fast volle Punktzahl bekommen. Auch das Aufsetzen und Absetzen erfolgen mit nur einem Handgriff, selbst mit Handschuhen. Zudem sind die Modelle hitzebeständig und sorgen für einen kühlen Luftstrom während der Fahrt.
Nutzer loben in erster Linie den hohen Tragekomfort der Helme. Durch das mehrfache Polsterset lässt sich die Schale nicht nur über die Einstellfunktion an deinen Kopf anpassen. Die Polster bekommst du in den Dicken 3mm, 6mm und 9mm. Du steckst die Polster genau an die Stelle, wo du sie am meisten brauchst. Dafür wird es zwar deutlich merkbar, dass du einen Fahrradhelm auf deinem Kopf trägst, aber viele Nutzer finden dieses Gefühl nicht unangenehm. Die Polster können nach Gebrauch auch einfach gewaschen werden. Gerade im sportlichen Bereich punktet der Magnetverschluss.
Als nachteilig wird bei manchen Modellen die Luftzirkulation empfunden. Solange Fahrtwind in den Helm eindringt, bekommst du hier keine Probleme. Kommt es aber zu längeren Standzeiten, kann es unter der Halbschale etwas wärmer werden. Außerdem beschreiben manche Kunden, dass sich die Schlaufe unter dem Kinn leicht wieder lockern kann. Ein Hinweis haben wir auch bezüglich der Größenangabe gefunden. Manche Größen scheinen zu weit und andere zu eng zu sein. Nur beim Probetragen wirst du merken, wie gut der Helm wirklich passt.
Einzelne Modelle im Überblick
Nutcase ST20
Am Street von Nutcase gefällt uns das attraktive Blütendesign in Pink. Der Helm punktet mit einer hohen Schutzwirkung dank MIPS-Standard und ist mit elf Belüftungsschlitzen angenehm zu tragen. Praktisch finden wir, dass er dank des Magnetverschlusses auch einhändig problemlos bedient werden kann.
- Vorteile: besonders viele Belüftungsschlitze, geeignet für BMX, auffälliges Design
- Nachteile: nicht für Stadträder geeignet
Nutcase Street Mips
Unser Eindruck des Nutcase Street MIPS Helms ist schlichtweg beeindruckend. Er vereint Stil, Sicherheit und Komfort auf bemerkenswerte Weise. Darüber hinaus brilliert dieser Helm mit seinem eleganten Design und bietet gleichzeitig eine herausragende Sicherheit aufgrund der MIPS-Technologie. Insgesamt ist dieses Produkt ein Helm, der nicht nur schützt, sondern auch ein Statement für Ästhetik und Funktionalität setzt - ein wahres Must-have für anspruchsvolle Aktivitäten.
- Vorteile: besonders viele Belüftungsschlitze, geeignet für Fahrrad und Skate, schlichtes Design
- Nachteile: nicht für BMX geeignet
Nutcase Sun Day
Der Street von Nutcase fällt uns mit seiner leuchtend-gelben Farbe im Vergleich positiv auf. Er richtet sich an BMX-Fahrer und überzeugt mit elf Lüftungsschlitzen. Gut finden wir den MIPS-Sicherheitsstandard des Helms, wodurch ein hoher Kopfschutz gewährleistet ist.
- Vorteile: besonders viele Belüftungsschlitze, geeignet für BMX, auffälliges Design
- Nachteile: nicht für Stadträder geeignet
Nutcase Street - Suit And Tie
Der Street von Nutcase kommt im schlichten, edlen Design in Schwarz. Der Helm eignet sich zum BMX-Fahren und überzeugt uns mit seinem MIPS-Standard, womit er eine besonders hohe Schutzwirkung hat. Praktisch ist der Magnetverschluss, der problemlos auch einhändig bedient werden kann.
- Vorteile: besonders viele Belüftungsschlitze, geeignet für BMX, schlichtes Design
- Nachteile: nicht für Stadträder geeignet
Nutcase Little Nutty
Der Little Natty von Nutcase hat ein attraktives Sternendesign. Überzeugend in puncto Sicherheit finden wir den MIPS-Standard des Helms. Praktisch ist zudem das abnehmbare Sonnen- bzw. Regenvisier.
- Vorteile: besonders viele Belüftungsschlitze, geeignet für Kinder, kinderfreundliches Design
- Nachteile: nicht für Erwachsene geeignet
Nutcase NTG3 2020 BMX Fahrradhelm
Am NTG3 2020 von Nutcase gefällt uns das Stars-and-Stripes-Design. Der BMX-Helm überzeugt mit elf Belüftungsschlitzen und einem praktischen Magnetverschluss, der bequem einhändig zu bedienen ist. In puncto Sicherheit finden wir gut, dass der Helm rundum reflektierend ist.
- Vorteile: besonders viele Belüftungsschlitze, geeignet für BMX, auffälliges Design
- Nachteile: nicht für Stadträder geeignet
Zusammenfassung: Die besten Nutcase-Fahrradhelme in aller Kürze
| Position | Modell | Preis | Mehrere Belüftungsschlitze | Magnetverschluss | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz 1 | Nutcase ST20 | ca. 49 € | 11 Stück | Ja | Sofort lieferbar | |
| Platz 2 | Nutcase Street Mips | ca. 49 € | 11 Stück | Ja | Sofort lieferbar | |
| Platz 3 | Nutcase Sun Day | ca. 75 € | 11 Stück | Ja | Sofort lieferbar | |
| Platz 4 | Nutcase Street - Suit And Tie | ca. 42 € | 11 Stück | Ja | Sofort lieferbar | |
| Platz 5 | Nutcase Little Nutty | ca. 29 € | 11 Stück | Ja | Sofort lieferbar |
Die Idee hinter den Nutcase-Helmen entstand im Jahr 2000 durch den Football-Fan Michael Morrow. Er gestaltete einen einfachen schwarzen Fahrradhelm als wahren Fanartikel für seine Mannschaft und stellte fest, dass der Helm in gewisser Weise ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit sein könnte. Also gründete er die Marke Nutcase, die übersetzt auch Spinner oder Verrückter bedeuten könnte. Morrow selbst studierte Grafikdesign und arbeitete für das Sportunternehmen Nike. Von seiner Idee bis letztlich zur Markteinführung der Helme vergingen noch einige Jahre. Erst 2005 wurde die Marke Nutcase bekannt und mit der Zeit entwickelte sich die heutige Marktreife.
Die Helme vertreibt Morrow zusammen mit seiner Frau weit über die Grenzen von Nordamerika hinaus. Nutcase ist die ideale Marke für alle Radfahrer, die keinen normalen Helm tragen wollen. Die Modelle überzeugen mit einer robusten Außenschale und einem angenehmen Tragekomfort im Inneren. Mehrere Polster sind mitgeliefert, um den Helm ideal an deine Kopfform anzupassen. So bleiben keine Druckstellen zurück. Daneben bietet die Marke ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Produkte sind teilweise für unter 50 Euro zu bekommen und zeugen von einer langen Haltbarkeit. Selbst die Kinderhelme überzeugen mit ihrem bunten Design schon die kleinsten Radfahrer. Dank des Kinnpolsters und des Magnetverschlusses ist ein unangenehmes Einklemmen von Haut nicht mehr möglich. Entdecke auch die große Designpalette des Herstellers und fahre mit einer Wassermelone oder einer Billardkugel auf dem Kopf herum. Nicht zu vergessen ist der große Einsatzbereich.
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