Tom Cruise ist bekannt dafür, seine Stunts selbst auszuführen. Auch in "Mission: Impossible - Dead Reckoning" hat er sich aber mit einem riskanten Motorrad-Manöver selbst übertroffen. Neben einer erfolgreichen Filmografie ist Tom Cruise für eines bekannt: Seine gefährlichen Film-Stunts selbst auszuführen.
In dem Action-Film "Mission: Impossible - Dead Reckoning" springt der Schauspieler mit einem Fallschirm auf einem Motorrad von einer Klippe. Cruise selbst hat den markanten Motorrad-Klippenstunt in "Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins" als den größten der Filmgeschichte bezeichnet.
Der waghalsige Stunt im Detail
Um einen fahrenden Hochgeschwindigkeitszug zu erwischen, soll Ethan Hunt (Tom Cruise) im siebten Ableger der Reihe von einer Klippe springen - lediglich ausgestattet mit einem Motocross Bike und einem Fallschirm. Ohne lange zu überlegen, bereitet sich der Action-Held auf den Sprung vor, gibt Gas und sorgt damit für einen der gefährlichsten und aufwendigsten Stunt-Einlagen der Filmgeschichte.
Die Klippe, von der Tom Cruise in "Mission: Impossible - Dead Reckoning" mit einem Motocross Bike springt, befindet sich in Norwegen.
Die Herausforderungen
Das alles musste er in Sekundenschnelle dafür bewältigen:
- Mit dem Motocross Bike in hoher Geschwindigkeit von der über die Klippe führende Rampe brettern.
- Sich vom Bike im freien Fall lösen.
- Den Fallschirm ohne ein Anzeichen von Panik öffnen.
- Sicher im Tal landen - weit entfernt von der felsigen Berglandschaft.
Und bei all den Dingen am besten noch eine gute Figur für die Kameras machen. Die Bilder werden aus mehreren Perspektiven durch Drohnen erzeugt, die während des Manövers eifrig um ihn herum schwirren.
Das intensive Training
Um etliche Komplikationen zu vermeiden und das waghalsige Manöver auch ohne zusätzliche Sicherung möglichst fehlerfrei zu bewerkstelligen, war viel Übung notwendig. So soll der Action-Star rund 13.000-mal über die Rampe gefahren sein, um das richtige Gefühl für die Geschwindigkeit und Körperhaltung zu bekommen. Diese Rampe befand sich bei den Trainingseinheiten jedoch noch nicht am Abhang der norwegischen Klippe, sondern auf festem Boden.
Cruise absolvierte 13.000 Trainingssprünge, um sicherzustellen, dass er sie präzise genug ausführen kann. Ungefähr 500-mal ist Cruise vorher aus Flugzeugen gesprungen, um den Fallschirmsprung inklusive Motocross Bike einwandfrei bewerkstelligen zu können. Erst danach hat er sich an den Bike-Sprung über die Klippe getraut.
Die Vorbereitung in Zahlen
| Aktion | Anzahl |
|---|---|
| Fallschirmsprünge | 500 |
| Motocross-Sprünge | 13.000 |
Die Dreharbeiten
Den tatsächlichen Stunt über die Rampe in Norwegen vollführte Cruise schließlich sechs Mal an einem Tag - und wird vom Team für seine Professionalität gefeiert.
Für den Bau der Rampe wurden die Einzelteile alle per Helikopter eingeflogen. Die Bauarbeiten sollen mehrere Monate gedauert haben.
Im Film gelingt ihm natürlich das tollkühne Flugmanöver und er landet genau in dem Zug-Waggon, in dem die Action dann nahtlos weitergeht.
Warum Tom Cruise seine Stunts selbst macht
"Am Ende geht es nur ums Publikum", begründet Cruise sein Engagement, die Stunts selbst auszuführen. Ähnlich denkt auch Tom Cruise, der es auch immer wieder gegen Widerstände beim Studio und bei Produzenten durchgesetzt hat, möglichst viel der Action selbst machen zu dürfen. Das sei er zudem auch dem Publikum schuldig, dass schließlich wegen ihm und nicht wegen eines Doubles ins Kino gehe.
Im Interview mit "Access Hollywood" äußerte er sich Ende Juni wie folgt dazu: Ich will das Publikum begeistern.
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